Siam Cement

Thailand Open

    

IBF-GP-Turnier 5/05 
Preisgeld 80 000 US-Dollar - 3*
29. März bis 3. April 2005 in Bangkok, National Gymnasium

Zur Ausrichterwebsite

    

Zu den Ergebnissen HE - DE - HD - DD - MX.  

 

Geheim - vertraulich - backstage
badminton.de hat sie aufgedeckt

Die wahren Gründe für Xu Huaiwens Finalniederlage

Lesen Sie hier.

     

                  

          

   

  

Die Halbfinal- und Finalergebnisse

  

Xu Huaiwen wie bei Swiss Open im Finale gescheitert - Starke Koreaner

  

Herreneinzel

HF: Kenneth Jonassen (DEN) - Boonsak Ponsana (THA) 15:10 15:6
Hafiz B Hashim (MAS) - Ronald Susilo (SIN) 13:15 17:15 15:9 

Fin.: Hafiz B Hashim (MAS) - Kenneth Jonassen (DEN) 15:13 15:13

   

Hafiz Hashim, der nach seinem sensationellen All-England-Sieg 2003 weit über ein Jahr leistungsmäßig dahindümpelte (Schüttet Hafiz nicht mit Geld zu...),  ist zurzeit bestens in Form: Der 23-Jährige stand bei den German Open im Endspiel, gewann die Swiss Open und jetzt die Thailand Open. In Bangkok schlug er mit Ronald Susilo und Kenneth Jonassen (Foto links) zwei Gegner, gegen die er noch nie gewonnen hatte. Damit ist er auch ein großer Konkurrent für seinen in der Weltrangliste noch vor ihm liegenden Landmann Wong Choong Hann im Kampf um die Besetzung des Herreneinzels im malaysischen WM-Team im Mai. Lesen Sie Rajes Pauls Story über seinen Sieg in der malaysischen Zeitung THE STAR. (Klickgroß).

Dameneinzel

HF: XU Huaiwen (GER - PI Hongyan (FRA) 11:3 8:11 13:12 (70 min)
YAO Jie (NED) - Kanako Yonekura (JPN) 11:7 11:4 
Fin.: YAO Jie (NED) - XU Huaiwen (GER) 11:6 11:7

Herrendoppel

HF: Paaske & Rasmussen (DEN) - Teik Chai GAN & Mohd Zakry ABDUL LATIF (MAS) 15:7 15:12
JUNG Jae Sung & LEE Jae Jin (KOR) - CHEW Choon Eng & CHOONG Tan Fook (MAS) 15:5 15:6 
Fin.: JUNG Jae Sung & LEE Jae Jin (KOR) - Lars Paaske & Jonas Rasmussen (DEN) 15:11 15:5

Damendoppel

HF: LEE & LEE (KOR) - Saralee THOUNGTHONGKAM & Sathinee CHANKRACHANGWONG (THA) 12:15 15:8 15:11
Zhang & Zhang (CHN) - JIANG Yanmei & LI Yujia (SIN) 15:10 15:3
Fin.: LEE Hyo Jung & LEE Kyung Won (KOR) - ZHANG Dan & ZHANG Yawen (CHN) 15:11 15:13

Mixed
HF: Laybourn & RYtter Juhl (DEN) - Sudket PRAPAKAMOL & Saralee THOUNGTHONGKAM (THA) 15:10 14:17 17:16
LEE Jae Jin & LEE Hyo Jung (KOR) - XIE Zhongbo (CHN) & ZHANG Yawen (CHN) 15:11 15:4
 
Fin.: LEE Jae Jin & LEE Hyo Jung (KOR) - Thomas Laybourn & Kamilla RYtter Juhl (DEN) 15:12 15:12.

    

Aus Bangkok berichtet badminton.de-Reporter Baron Chan

  

Deutschland muss weiter auf Xu Huaiwens Grand-Prix-Sieg warten

Bei den Swiss Open unterlag die Deutsche Meisterin Xu Huaiwen gegen die für Frankreich spielende Chinesin Pi Hongyan im Finale. Diesmal gegen ihre für Holland antretende ehemalige Landsfrau Yao Jie. Matches zwischen Xu Huaiwen und Pi Hongyan sind körnerfressend. Bei den German Open bekämpften sie sich im Viertelfinale 80 Minuten bevor Pi 11:8 im dritten Satz gewann. Am nächsten Tag unterlag sie klar 11:6 11:4 gegen Xie Xingfang.
Diesmal dauerte das Duell im Halbfinale 70 Minuten bis zu Huaiwens 13:12. Auch sie war am nächsten Tag noch sichtlich gezeichnet davon.  Sie verlor deutlich gegen Yao in zwei Sätzen 6:11 und 7:11. So muss Deutschland weiter auf einen Grand-Prix-Sieg warten. 
Xu selbst konnte das Tempo des Matches in keiner Phase kontrollieren. Dies geschah vielmehr durch ihre Gegnerin. Auch ihre angriffe waren nicht effektiv. Yao ihrerseits übte viel Druck vor allem in Xus Hinterfeld aus und diese musste sich immer wieder Überkopf befreien.
Über ihre Erwartungen bezüglich der bevorstehenden Japan Open sagte Xu, ihr Ziel sei das Erreichen des Viertelfinales, denn die Top-Chinesinnen seien dort am Start. Doch vor den Mutterlandschinesinnen steht wieder Pi. auf die träfe sie nämlich im Viertelfinale. aa

      

Erfolgreiche Revanche für Xu Huaiwen gegen Pi Hongyan nach den Niederlagen bei den German und Swiss Open
Deutschlands letzte Hoffnung Xu Huaiwen setzte ihre Meisterschaftsreise durch die Thailand Open fort. Endlich schaffte sie es, ihre europäische Rivalin Pi Hongyan in der dritten Begegnung in diesem Jahr zu schlagen. Das Ergebnis war 11:3 8:11 und 13:12.
Xu überstrahlte ihren Schwachpunkt, die Fitness, heute mit außergewöhnlicher mentaler Stärke und Zuversicht. Obwohl der Matchrekord zwischen beiden gegen sie gesprochen habe, sagte Xu nach dem Match, habe sie an sich selbst geglaubt und während des ganzes Spiels positiv gedacht.
Auf der anderen Seite des Netzes zeigte Pi während des Spiels nicht unbedingt Zuversicht. „Sie spielte nicht so gut ins Hinterfeld wie sonst“ sagte Xu. „Ich glaube, ich war heute mental stärker als sie.“
Dieser Kommentar bezog sich vor allem auf die letzten drei Punkte, nachdem Pi einen Rückstand aufgeholt hatte. Xu: „Ich hatte keine Angst vor dem Verlieren. Ich war ihr schon zweimal in diesem Jahr unterlegen, was hatte ich also zu verlieren. Darum habe ich diesmal in der Verlängerung mal was Neues versucht. Ich habe alle Bälle runtergespielt und mein Tempo erhöht. Das hat bei ihr zu Fehlern geführt.“
Im Finale muss sich Xu mit der Niederländerin Yao Jie auseinandersetzen. Der Matchrekord macht sie zur Favoritin. Zweimal hat Xu zuletzt gewonnen, erst kürzlich bei den Swiss Open. Beflügelt auch durch ihr gutes Gefühl für die Halle ist sie zuversichtlich, am Sonntag den Siegerpokal mitnehmen zu können, wenn sie sich auf die Weiterreise nach Japan macht.

Von badminton.de-Fotograf Edwin Leung festgehalten: Der Augenblick von Xu Huaiwens Sieg gegen Pi Hongyan und der Glückwunsch der Mannschaftskameraden.

          

Joppien im Viertelfinale gestoppt
Joppien beendete seine Show in Thailand mit einer 8:15 9:15-Niederlage gegen Hafiz Hashim im Viertelfinale. Zwei der längsten Spieler des Turniers präsentierten den Zuschauern ein aufregendes Angriffsspiel. Beide spielten schnell und ergriffen jede Chance zum attackieren.
Dennoch war Joppien nach der Niederlage nicht zufrieden mit seiner Vorstellung. Wieder einmal kam er bei einem Grand-Prix-Turnier nicht weiter als bis ins Viertelfinale. Weil es diesmal gegen einen großen Spieler wie Hafiz ging, so erklärte er nach dem Spiel, habe er sich nicht die gleiche Strategie wie im vorherigen Match gegen Hariyanto ausgedacht. Er habe häufiger den kurzen Aufschlag gewählt und dann versucht, hohe Geschwindigkeit zu spielen und häufiger den Drive einzusetzen. Leider habe er nicht das richtige Gefühl für die Bälle gehabt. Einerseits flogen sie hinten häufig ins Aus, andererseits waren seine Unterhandclear häufig zu kurz. Das habe letztendliche alle Pläne zunichte gemacht.
Die deutsche Mannschaft war in Bangkok ohne Trainer. Bundestrainer Poste, der noch bei der Jugendeuropameisterschaft coachte, stößt erst in Japan dazu. Hat das Nachteile für die deutschen Spieler? Joppien dazu: „Nein, wir sind das durchaus gewohnt. Es macht keine Probleme. Aber natürlich wär es besser, wenn jemand dabei wäre.“ Was er allerdings als sehr unglücklich empfand, war, dass die Mannshcaft keine Videocamera mitgebracht hatte. Dadurch sei keine angemessene Nachbereitung der Spiele möglich und das mache eine optimale Vorbereitung für das nächste Spiel schwieriger.
Als Sieger für das Turnier tippte Joppien Kenneth Jonassen oder Ponsana, je nachdem, wer das Halbfinale gewinnen würde.

   

Achtelfinale: Erster Sieg gegen Agus bringt Zuversicht und Kampfgeist für Björn Joppien
Von Baron Chan
(1.4.) Joppien erreichte seinen ersten Sieg gegen Agus im dritten Duell. Ohne ernsthafte Herausforderung von Agus gewann Björn überraschend in zwei Sätzen.
Joppiens Taktik basierte darauf, seinem Gegner ins Hinterfeld zu spielen, was ihm dann Chancen für den eigenen Angriff eröffnete. Er gewann den ersten Satz leicht mit 15:4. Im zweiten führte er 8:1, doch Agus kämpfte sich noch einmal auf 8:8 heran. Joppien schien in dieser Phase zeitweilig seine Spielkonzentration zu verlieren. Aber er brachte sich dann doch wieder ins Spiel zurück und beendete den Satz mit 15:12.
Nach dem Spiel erklärte Joppien, er hätte nicht erwartet, dass Agus anders spielen würde, als er ihn kenne. Agus setzte häufig kurze Aufschläge ein, was Joppien aber einen für ihn günstigen hohen Balltreffpunkt ermöglichte - ein Vorteil für den groß gewachsenen deutschen Spieler.
Joppien erklärte weiter, dass er in letzter Zeit nicht so besonders gut in Form gewesen sei. Er hatte daher nicht erwartet, so leicht den ersten Satz gewinnen zu können und im zweiten Satz zu einer derart hohen Führung zu gelangen. Beim Nachdenken darüber habe er ein wenig die Konzentration verloren. Daufhin habe Agus die Initiative übernehmen können und hätte zehn Punkte in Folge gewonnen. Dies sei wie ein Schlag in sein Gesicht gewesen und habe ihn wach gerüttelt. Er hätte sich wieder besser konzentriert und das Tempo angezogen.
Im Viertelfinale muss Joppien nun gegen den an drei gesetzten Hafiz antreten. Der Gewinner steht dann im Halbfinale. Er wird die erste Begegnung zwischen den beiden Spielern sein. Joppien erklärte, er wisse nicht viel über seinen Gegner, aber er glaube, wenn er sein eigenes Spiel gestalten könne, habe er eine Chance zu gewinnen. Konzentration und Kampfgeist sollen die Schlüssel dazu sein. Sein Ziel bei den Thailand Open sei das Erreichen des Semifinales.

         

Die Ergebnisse der deutschen Starter:

     

Xu Huaiwen nach 13:12-Sieg über Pi im Finale - Für Björn Joppien und Grether & Schenk war im Viertelfinale Schluss

          

Herreneinzel (64er-Feld)
Björn Joppien

   1. Rd. - Jakrapong Thanathirarham (THA) 15:3 15:4
   2. Rd. - Poompat Sapkulchananart (THA) 15:10 15:11
   Afin.: - Agus Hariyanto (HKG) 15:4 15:12

   Vfin.: - Hafiz Hashim 9:15 8:15

Marc Zwiebler 1.Rd.: -  HWANG  Jung Woon (KOR) 2:15 15:5 9:15

Dameneinzel (32er-Feld)
XU Huaiwen 

   1.Rd.: - PAI Min Jie (TPE) 6:11 11:1 11:8
   Afin.: - LEE Yun Hwa (KOR) 11:2 11:6         
   Vfin.: - Salakjit Ponsana (THA) 11:7 11:6

   Hfin.: - PI Hongyan (FRA) 11:3 8:11 13:12

   Fin.: - YAO Jie (NED) 6:11 7:11

Juliane Schenk

   1.Rd.: - Kanako Yonekura (JPN) 8:11 11:3 8:11

Nicole Grether

   1.Rd.: - PI Hongyan (FRA) 6:11 2:11
Damendoppel 32er-Feld
Nicole Grether & Juliane Schenk

   1. Rd.: frei / 2. Rd.: - Wai Chee KOON & Wing Mui LI (HKG) 17:15 15:11

   Vfin.: - Hyo Jung LEE & Kyung Won LEE  (KOR) 8:15 4:15.


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV
FOTOS AUS BANGKOK VON EDWIN LEUNG: (klickbig)
Erneut Zweite bei einem Drei-Sterne-Turnier: Die Deutsche Meisterin Xu Huaiwen mit Scheck und Turniermaskottchen.
Auf dem Weg zur Siegerehrung: Huaiwen musste Yao Jie den Vortritt lassen.
Auf dem besten Weg, Nachfolger von Kim Dong-Moon & Ra Kyung-Min zu werden: Lee Jae-Jin (re) & Lee Hyo-Jung gewannen in diesem Jahr schon die Korea Open und die German Open. Geschlagen geben mussten sich die Dänen Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl .
Das Aus kam im Viertelfinale gegen zwei Koreanerinnen: Nicole Grether & Juliane Schenk.
Auch Björn Joppien scheiterte im Viertelfinale: Gratulation an Hafiz Hashim...
...und Erklärungsversuche mit Marc Zwiebler.
Juliane Schenk & Nicole Grether ...
...nach dem Achtelfinalsieg...
...gegen Koon & Li aus Hongkong.
Björn Joppien im Achtelfinalspiel gegen Agus Hariyanto...
...und nach seinem ersten Sieg gegen den Indonesier aus Hongkong.
Sonderservice für die akkreditierten Journalisten: An den beiden letzten Turniertagen hatte der Ausrichter Masseurinnen für eine einstündige kostenlose Behandlung verpflichtet.
Verpflegung gut - Internetzugang miserabel: Die badminton.de-Reporter Baron Chan (li) und Edwin Leung (mi) ahnten beim Begrüßungslunch für die Journalisten noch nicht, dass sie zur Berichtübermitllung in ein Internetcafé würden ausweichen müssen.
National Gymnasium - Innenansicht.
Traditioneller Ort für die großen Badmintonturniere in Thailand: das National Gymnasium in Bangkok.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.