Uber Cup 2006
Mannschafts-WM der Damen

 

Die deutschen Spiele - Gruppe

 

 

         
     

    

Aus Japan berichtet Martin Knupp
Fotos von Edwin Leung

 

Deutsche Damen Hauptrunde

Fotos GER-SIN

Fotos GER-KOR

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 Montag 1. Mai 17 Uhr (10 Uhr MEZ): Leichter Achtelfinalsieg gegen Suedafrika

 

Nach Pflichtsieg gegen Afrikasieger stehen deutsche Damen im Viertelfinale

 

Deutschland - Suedafrika 3:0

1.E: Juliane Schenk - Michelle Edwards 21:4 21:7
2.E: Petra Overzier - Kerry-Lee Harrington 21:7 21:10
3.E: Nicole Grether - Stacey Doubell 21:6 21:8
1.D: Michaela Peiffer & Sandra Marinello - Jade Morgan & Michelle Edwards und
2.D: Carina Mette & Birgit Overzier - Kerry-Lee Harrington & Stacey Doubell nicht mehr gespielt.

Eine Gesamtspielzeit von 54 Minuten fuer die drei ausgetragenen Spiele wies der Spielbericht aus. Fuer die deutschen Damen, bei denen Xu Huaiwen pausierte, war es nicht mehr als ein Trainingsmatch. Solche Spiele sind eine Folge der IBF-Politik, die Teilnehmerzahl von acht auf zwoelf anzuheben, um den Teilnehmerkreis internationaler zu machen. Suedafrika war sowohl bei den Damen als auch bei den Herren als Sieger der Afrikaqualifikation am Start.
Unsere Damen spielen nun am Mittwoch um 11 Uhr Ortszeit (4 Uhr MEZ) gegen Hongkong. Am morgigen Dienstag zieht das ganze urnie von Sendai nach okio um. Die deutsche Delegation erwartet eine etwa fuenfstuendige Busfahrt
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Nicole Grether...
holte den dritten Punkt.

30. April Damen: Deutschland - Korea 1:4

1.E: Xu Huaiwen - SEO Yoon Hee 21:8 21:14 
1.D: Michaela Peiffer & Sandra Marinello - LEE Kyung Won & LEE Hyo Jung 8:21 7:21
2.E: Petra Overzier - LEE Yun Hwa 13:21 22:20 11:21
2.D: Carina Mette & Birgit Overzier - HWANG Yu Mi& HA Jung Eun 18:21 19:21
3.E: Nicole Grether - JUN Jae Youn 15:21 7:21.

Da ein Sieg nicht zwingend notwendig war, da das Achtelfinale ueber Suedafrika nach hongkong fuehrte,wurde Juliane Schenk nicht eingesetzt. Ihr nicht ganz gesunder Schlagarm konnte auf diese Weise geschont werden. Durch rueckte Nicole grether ins Einzel und das Doppel Michaele Peiffer & Sandra Marinello kam zum Einsatz. Die beiden machten ihre Sache unter den gegebenen Umstaenden auch gut. Sandra: "Man muss sich natuerlich erst an die verdeckten Schlaege gewoehnen. Ich wuerde mir wuenschen,wir haetten sowas haeufigermal als Trainingspartner."

Fuer Bundestrainer Detlef Poste war es ein "langweiliger Tag". Die Herren hatten die Vorgabe rauszuholen, was immer moeglich sei. Die sei den Einzeln besser gelungen, als den Doppeln. Zu den Damen meinte er: "Huaiwen spielte wieder einmal wie ein Uhrwerk. Schade, dass Petra nicht das Feeling hat, wie in den letzten Wochen. Ich hoffe, sie wird bis zum Viertelfinale wieder zu frueherer Form fnden. Erneut gut gespielt haben Carina & Birgit. Fuer Nicole war das Einzel ein hartes Training um den Jetlag zu ueberwinden. Morgen gegen Suedafrika sollte es klappen."

Auftaktsieg gegen Singapore hält alle Tueren offen

   

Deutsche Damen machten es in einem dramatischen Spiel besser als die Herren

    

Deutschland - Singapore 3:2

1.E: Xu Huaiwen - Li Li 21:9 21:9
2.E: Juliane Schenk - Xing Aiying 21:16 21:17
3.E: Petra Overzier - Jiang Yanmei 9:21 19:21
2.D: Carina Mette & Birgit Overzier - Li Yujia & Sari Shinta Mulia 17:21 20:22
1.DD: Nicole Grether & Juliane Schenk - Jiang Yanmei & Liu Fan Frances 21:15 23:21
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Im Damenspiel musste für eine kurze Zeit mit der größten anzunehmenden Unfall gerechnet werden, dass es wie bei den Herren am Ende auch 2:3 stehen könnte. Nicht auszudenken, welche Stimmung das für das deutsche Lager nach sich gezogen hätte. Xu Huaiwen und Juliane Schenk hatten eine 2:0-Führung herausgearbeitet. Aber Petra konnte den frühzeitigen Sieg nicht sichern. Vor allem der erste Satz misslang ihr völlig. Der zweite war dann immerhin deutlich besser. Auch das zweite Doppel spielte ansehnlich. Jedoch reichte es nicht zum Gewinnen. Singapore hatte sein bestes Doppel  auseinandergenommen, um das zweite zu stärken. Carina Mette: „Wir haben gut gespielt – leider verloren. Ich denk, da wär ein Sieg drin gewesen.“
So kam es also auf das Spitzendoppel von Nicole Grether & Juliane Schenk an. 16:12 führten unsere beiden im zweiten, dann wurde es aber noch spannend. Die Gegnerinnen kamen auf 16 beide heran. Wie bei den Herren, wo unser Spiel gegen Indien das längste in der Nachmittagssession war, waren auch die Abendspiele auf den übrigen Feldern längst beendet. 19:17-Führung, diese wurde wieder ausgeglichen. Es gab etliche beeindruckende Ballwechsel. Am Ende eines solchen, den die Deutschen  klar dominiert hatten, setzte Juliane zum kollektiven deutschen Aufstöhnen einen wunderschönen Drop ins Netz. „Der Ball wird immer langsamer, man musste immer mehr draufhauen. Und am Ende hatte ich nicht mehr das richtige Feeling, als ich einen außengedrehten Drop gespielt hab. Ich hätte besser härter runterspielt“, erinnerte sie sich hinterher an die Situation. Bemerkenswert war, dass unsere beiden Damen trotz des engen Spielstandes mit einer erstaunlichen Gelassenheit spielten.

Bei 21:20 gab es eine schier endlose Abwehrserie von Juliane, der Punkt geht dennoch an Singapore. Bei 21:21 hört man mitten in einer Smash-Serie, wie bei Nicole eine Saite reißt, sie muss noch einige Male weiterschmettern bevor Juliane den Ball versenken kann. Und dann haben sie plötzlich die zwei notwenigen Punkte Vorsprung beisammen. Der größte anzunehmende Unfall ist abgewendet.

Bundestrainer Detlef Poste nach dem Spiel: "Eine tolle Leistung von unseren Maedels, den ersten Satz von Petra Overzier mal ausgeklammert. Ich glaube, da wollte sie zuviel und hat total verkrampft gespielt. Toll fuer Juliane und Nicole, dass sie in einem derart engen Spiel am Ende gewonnen haben. Das haben wir auch schon anders erlebt. Riesenkompliment vor allem auch, weil Nicole erst gestern von einem Bundeswehrlehrgang angereist ist. Neben Xu Huaiwen, die gespielt hat wie die Feuerwehr, auch grosse Anerkennung fuer Juliane im Einzel. Sie war ja von einer Grippe befallen und das hat sich beim 9:6-Fuehrung im zweiten Satz ploetzlich bemerkbar gemacht. Sie fuehlte sich voellig erschoepft. Trotzdem hat sie in dieser schwierigen Phase die Uebersicht behalten. und den zwischenzeitlichen Rueckstand doch noch aufgeholt. Der Sieg ist schoen, weil wir jetzt im Achtelfinale einen schlagbaren Gegner bekommen und ins Viertelfnale vorstossen koennen. Das ist fuer die Herren jetzt leider kaum mehr moeglich."


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