1. Mannschafts-Weltmeisterschaft der Gehörlosen 2007
   
World Deaf Badminton Team Championships


Vom Sa 29. September bis Mo 1. Oktober 2007 in Mülheim a.d. Ruhr (Deutschland), RWE Rhein-Ruhr Sporthalle, An den Sportstätten.

 

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Deutsches Team musste frühzeitig gegen die beiden besten Mannschaften antreten und landete auf Platz fünf

  

Russland holte sich den ersten Weltmeistertiel in der Mannschaft     

    

Viertelfinals

Halbfinals

Endspiel

(A1) Südkorea

 

 

 

GBR 3:2 

 

(C2) Großbritannien

 

 

 

 

JPN 3:2 

(D1) Japan

 

 

 

JPN 3:2 

 

(B2) Deutschland

 

 

 

 

Russland

(A2) Bulgarien

 

3:2 

 

LIT 5:0

 

(C1) Litauen 

 

 

 

 

RUS 3:2 

(D2) Chinese Taipei

 

 

 

RUS 4:1 

 

(B1) Russland

 

 

         

Um Platz 3

LIT

- GBR

3:2

       

Endspiel: Russland - Japan 3:2

HE: Artemy Karpov - Takeshi Katsuta 21:10 21:7
DE: Olga Gurina - Mio Inoue 21:18 26:24
HD: Artemy Karpov & Mikhail Efremov - Daisuke Miyazaki & Jun Nakanishi 21:13 21:11
DD: Olga Gurina & Alena Pavlova - Mari Ishii & Mika Hiwatari 15:21 aufgg. RUS.
MX: Mikhail Efremov & Alena Pavlova - Daisuke Miyazaki & Mio Inoue o.K. JPN.

        

Gruppenspiele:
Gruppe A
BUL - TUR 5:0 KOR - BUL 5:0 KOR - BUL 4:1
1. Korea 2:0 2. Bulgarien 1:1 3. Türkei 0:2
Gruppe B
RUS - MAS 3:2 GER - MAS 4:1 RUS - GER 3:2
1. Russland 2:0 2. Deutschland 1:1 3. Malaysia 0:2
Gruppe C
GBR - KAZ 3:2 LIT - KAZ 4:1 LIT - GBR 5:0
1. Litauen 2:0 2. Großbritannien 1:1 3. Kasachstan 0:2
Gruppe D
TPE - SUI 3:2 JPN - IRL 5:0 SUI - IRL 4:1 JPN - TPE 5:0 JPN - SUI 5:0 TPE - IRL 5:0
1. Japan 3:0 2. Chinese Taipei 2:1 3. Schweiz 1:2 4. Irland 0:3.

   

Die Spiele der Deutschen:

    

In den beiden entscheidenden Spielen gab es jeweils knappe Niederlagen

   

Gruppenspiel 29.9.2007: Deutschland - Malaysia 4:1

HE: Oliver Witte - Cheang Hock Teh 21-15 21-9
DD: Saskia Fischer & Svenja Klopp - Chia Ling Teoh & Normala Fahsya Najjamuddin 21-9 21-5
HD: Rainer Gebauer & Michael Behrendt - Kok Fang Yeo & Azrian Abdul Rahman 26-24 15-21 13-21
DE: Svenja Klopp - Normala Fahsya Najjamuddin 21-10 21-8
MX: Oliver Witte & Saskia Fischer - Cheang Hock Teh & Chia Ling Teoh 21-9 22-20.

Gruppenspiel 30.9.2007: Deutschland - Russland 2:3

HE: Oliver Witte - Mikhail Efremov 21-15 21-13
DE: Elke Gerstner - Olga Gurina 6-21 9-21
HD: Rainer Gebauer & Michael Behrendt - Mikhail Efremov & Artemy Karpov 10:21 9:21
DD: Svenja Klopp & Saskia Fischer - Olga Gurina & Alena Pavlova 20:22 21:18 21:17    
MX: Oliver Witte & Saskia Fischer - Artemy Karpov & Alena Pavlova 18:21 21:14 18:21.

Viertelfinale Deutschland - Japan 2:3

HD: Rainer Gebauer & Michael Behrendt - Daisuke Miyazaki & Jun Nakanishi 21:11 23:21
DD: Svenja Klopp & Saskia Fischer - Mio Inoue & Mika Hiwatari 21:11 21:16
HE: Oliver Witte - Daisuke Miyazaki 13:21 9:21
DE: Svenja Klopp - Mari Ishii 21:12 11:21 12:21
MX: Oliver Witte & Saskia Fischer - Jun Nakanishi & Mika Hiwatari 17:21 21:16 21:12.

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Svenja Klopp.
Michael Behrendt (li) und Rainer Gebauer.
Svenja Klopp (li) und Saskia Fischer.
Oliver Witte und Saskia Fischer. Fotos: dgsv.

Japan erwies sich wie erwartet als zu harte Nuss
Von Katja Kluttig und Katrin Grastat
Deutschland – Malaysia 4:1
Mit Malaysia und Russland hatte das deutsche Team zwei nicht zu unterschätzende Gegner in Gruppe B.
Um auf der sicheren Seite zu sein, musste zunächst ein Sieg gegen Malaysia her, da die Russen von den Trainern als der schwierigere Gegner betrachtet wurden.
Das Herreneinzel bestritt Oliver Witte gegen den Weltranglisten-Fünften Cheang Hock Teh. Unter den Augen zahlreicher Zuschauer bot Witte eine hervorragende Leistung und gewann beeindruckend mit 21:15 und 21:9.
Im Damendoppel hatten Svenja Klopp & Saskia Fischer keine Schwierigkeiten, die Malaysierinnen Chia Ling Theo & Normala Fahsya Najjamuddin zu schlagen und brachten die deutsche Mannschaft mit 2:0 in Führung.
Mehr Probleme hatte das Herrendoppel Rainer Gebauer & Michael Behrendt. Zwar konnten sie den 1. Satz knapp mit 26:24 für sich entscheiden, aber Kok Fang Yeo & Aziran Abdul Rahman erwiesen sich im zweiten und dritten Satz mit 21:15 und 21:13 doch als das stärkere Doppel.
Svenja Klopp machte mit 21:10 und 21:8 kurzen Prozess im Einzel gegen Normala Fahsya Najjamuddin und sicherte der deutschen Mannschaft damit den Sieg über Malaysia.
Das abschließende Mixed, in dem das eingespielte Team Saskia Fischer & Oliver Witte antrat, gab den beiden die Möglichkeit, ihre ersten Gegner im Individualwettbewerb, Chia Ling Theo & Cheang Hock Teh, noch einmal besser kennen zu lernen. Mit einem überzeugenden 21:9 22:20 glückte die
Generalprobe.
Mit dem Sieg über Malaysia stand der Einzug ins Viertelfinale für die deutsche Mannschaft bereits fest. Für eine gute Ausgangsposition musste aber Russland geschlagen werden.
Deutschland – Russland 2:3
Zunächst musste wieder Oliver Witte im Einzel antreten. Trotz einiger Anlaufschwierigkeiten konnte er Mikhail Efremov ohne große Probleme mit 21:15 und 21:13 schlagen.
Im Dameneinzel trat Elke Gerstner gegen Olga Gurina an. Trotz einiger guter Aktionen konnte sie sich gegen die starke Russin nicht durchsetzen und verlor 6:21 9:21.
Das Herrendoppel bestritten erneut Michael Behrendt & Rainer Gebauer. Sie blieben jedoch chancenlos gegen die Europameister im Doppel Mikhail Efremov & Artemy Karpov und unterlagen 10:21 9:21.
Damit lag Deutschland 1:2 zurück und die nächsten beiden Begegnungen mussten gewonnen werden, um den Gruppensieg zu erringen.
Zunächst spielten Svenja Klopp & Saskia Fischer im Damendoppel gegen Olga Gurina & Alena Pavlova. Der erste Satz ging knapp mit 20:22 verloren. Klopp & Fischer ließen sich jedoch nicht beirren und bewiesen einmal mehr, dass sie Europas Top-Damendoppel sind. Mit 21:18 und 21:17 gingen der zweite und dritte Satz an Deutschland und die Entscheidung über den Gruppensieg lag nun in den Händen der Mixed-Paare.
Saskia Fischer blieb keine Zeit, sich von dem anstrengenden Dreisatz-Match zu erholen. Zusammen mit Oliver Witte stand sie im entscheidenden Match Artemy Karpov & Alena Pavlova gegenüber. Den ersten Satz verloren die beiden 18:21, konnten aber den zweiten Satz überraschend mit 21:14 für sich entscheiden. Doch leider reichte die Kraft für den dritten Satz nicht mehr, 18:21 Endstand und damit brachte die 2:3-Niederlage den zweiten Gruppenplatz.
Viertelfinale: Deutschland - Japan 2:3
Michael Behrendt & Rainer Gebauer konnten nach einem klar verlorenen ersten Satz den zweiten Durchgang noch spannend gestalten. Trotzdem mussten sie sich Daisuke Miyazaki & Jun Nakanishi mit 11:21 und 21:23 geschlagen geben.
Svenja Klopp & Saskia Fischer spielten das Damendoppel nicht in gewohnter Form und blieben unter ihren Möglichkeiten. Der Druck, vor eigenem Publikum gewinnen zu müssen war am Ende zu groß. Sie verloren 11:21 und 16:21 gegen Mio Inoue & Mika Hiwatari.
Das Herreneinzel spielte wieder Oliver Witte und er konnte erneut überzeugen. Souverän schlug er den Japaner Daisuke Miyazaki mit 21:13 und 21:9.
Nach den beiden verlorenen Doppeln durfte kein weiteres Match mehr vergeben werden. Umso größer war der Druck, der auf Svenja Klopp lastete, die das Dameneinzel bestritt. Im ersten Satz schien sie noch die Kontrolle über das Spiel zu haben und konnte mit 21:11 überzeugen. Nach dem Seitenwechsel schien ihre Gegnerin Mari Ishii sich jedoch besser auf ihr Spiel eingestellt zu haben und Satz 2 und 3 gingen mit 21:11 und 21:12 verloren.
Damit war der Traum vom Einzug ins Halbfinale ausgeträumt.
Das bedeutungslos gewordene Mixed gegen Jun Nakanishi & Mika Hiwatari spielten Oliver Witte & Saskia Fischer betont kämpferisch und konnten den Japanern noch den letzten Punkt abringen. Mit 17:21 21:16 21:12 verbesserten sie das Gesamtergebnis auf 2:3.
Nun bleibt zu hoffen, dass die Enttäuschung der deutschen Spieler über diese Niederlage nicht lange anhält, so dass sie in den Individualwettbewerben ihre spielerischen Möglichkeiten voll ausschöpfen können.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.