Zur Titelseite EM U19.  

    

Europameisterschaft U19 2013 

Vom Fr 22. bis Di 26. April 2013 in Ankara, Aski Sports Hall, Ivedik Mah, Yenimahalle. Refereeteam: Ewald Cejnek (AUT) und Mojmir Hnilica (CZE).
Zeitdifferenz: Die Türkei ist eine Stunde voraus. 10 Uhr dort sind 9 Uhr MEZ.         

 

Teamwettbewerb - Deutsche Spiele  

   

Zur Hauptseite EM U19 2013.

Zur Team-EM - Übersicht.

Zum Individual-Turnier.

        

Zur Tagesübersicht aller Spiele.  Zum Livescore. Zum Livestream auf badmintoneurope.tv.

Siege über Rumänien, Slowenien, Finnland und die Türkei - Niederlage gegen Frankreich

  

Die deutsche Mannschaft erkämpfte sich Bronze

   

Das Bronzeteam: (v.) Anika Dörr, Lara Käpplein, Johannes Pistorius, Theresa Wurm, Mark Byerly, Jenny Karnott, Fabian Roth, Franzi Volkmann, Mark Lamsfuß, Luise Heim, Lars Schänzler, Marvin Seidel. Foto: Matthias Hütten

Halbfinale: Mo 25.3.2013 16 Uhr MEZ Deutschland - Frankreich 1:3

MX: Mark Lamsfuß & Franziska Volkmann -+ Bastian Kersaudy & Anne Tran 15:21 21:18 12:21
HE: Fabian Roth - Jocelyn Deschamp 21:13 18:21 21:11
DE: Luise Heim -+ Delphine Lansac 14:21 12:21
HD: Mark Byerly & Mark Lamsfuß -+ Antoine Lodiot & Julien Maio 19:21 12:21
DD: Anika Dörr & Franziska Volkmann - Marie Batomene & Stacey Guerin nicht mehr gespielt.

Die nächste große Herausforderung für unser Team nur drei Stunden nach dem dramatischen Viertelfinale gegen die Türkei war zu groß. Die Franzosen haben in diesem Jahr eine ausgezeichnete Mannschaft. Kersaudy & Tran sind im Individualwettbewerb an zwei gesetzt. Lodiot & Maio sogar an eins, die beiden erreichten bei den Dutch Juniors das Finale. Auch Lansac und Batomene & Guerin sind in den Setzlisten zu finden. Gegen diese starken Franzosen konnte unser Team sich nicht durchsetzen.  

Nach den beiden Spielen der K.-o.-Runde
Energieleistung gegen die Türkei kostete zu viel Kraft
Von Thomas Lohwieser
Das deutsche Team bestand im Viertelfinalspiel gegen die Türkei eine der schwersten Prüfungen der vergangenen Jahre. Von Beginn an unterstützten unzählige Schulklassen lautstark die türkische Mannschaft. Im Minutentakt luden Busse weitere Schulklassen aus und am Ende schrien und brüllten geschätzte 2.000 junge türkische Fans ihr Team nach vorne. Man konnte sein eigenes Wort nicht verstehen, coachen war kaum noch möglich. Verhältnisse, wie man sie sonst nur aus dem fernen Osten kennt. Um möglichst dicht hinter dem Feld zu sein, gingen wir nach Abwägen möglicher Umstände auf die Haupttribünenseite und damit weg von den anderen Teams – dort war die Halle noch leer. Auch wenn wir wussten, was sich an den Vortagen zugetragen hatte, konnten wir das heutige Ausmaß nicht unbedingt erahnen.
Wurfgeschosse flogen
Doch dann nahm der Druck im wahrsten Sinne des Wortes zu und die jungen Zuschauer drängten sich ganz dicht an die kleine eingeschlossene deutsche Gruppe.
Soweit noch alles im grünen Bereich doch dann kam das, was bei Sportveranstaltungen nicht kommen darf: es flogen leere und volle Wasserflaschen sowie andere kleine Wurfgegenstände von hinten in unseren Bereich. Es folgte der erste Kontakt zum Referee, der dann den türkischen Ausrichter veranlasste, für Ordnung zu sorgen. Das gelang zunächst, war jedoch nur von kurzer Dauer. Das deutsche Team wollte nicht weichen, also nahm man manches in Kauf. Doch als dann einige anfingen uns zu bespucken, riss der Geduldsfaden endgültig. Ein erneuter Besuch beim Referee führte dann zur Räumung eines gesamten Blocks und wir hatten endlich unsere Ruhe. Erschreckend, wenn man bedenkt, dass es sich nahezu ausschließlich um Schüler im Alter von 10 bis 14 und einige bis 16 Jahren gehandelt haben dürfte. Ohne Frage eine tolle Kulisse, auch wenn etliche nur das Krachmachens wegen da waren und der Sport selbst ihnen vermutlich völlig egal war. Als dann die kleinen Zuschauer wieder abzogen, die Halle sich nahezu leerte, kehrte auch wieder Ruhe ein. Diese im Vergleich zu den Spielen vorher dezente Ruhe trug das deutsche Team dann ins Halbfinale, auch wenn es im abschließenden Mixed noch einmal richtig eng und laut wurde.
Viertelfinalerfolg mit Hindernissen
Klasse, wie die Mannschaft mit den schweren Bedingungen in diesem hoch brisanten Spiel klar kam. Der 3:2 Erfolg war letztendlich verdient, wenn auch einige Hindernisse genommen werden mussten und nicht alles so glatt lief, wie wir uns das selbst vorgestellt hatten. Aber unsere Mannschaft hat sich durchgekämpft und vor allen Dingen am Ende gegengehalten. Das Türkei-Spiel war eine Energieleistung der besonderen Güte.
Frankreichs Nachwuchsarbeit trägt sichtbare Früchte 
Wie viel Kraft das gekostet hat, merkten wir dann im nur drei Stunden später beginnenden Halbfinale gegen Frankreich. Die wichtigen Punkte konnte unsere Spieler nicht machen, so richtig kamen sie nicht ins Spiel, so dass am Ende Frankreich völlig verdient zum ersten Mal in ein Endspiel um die Mannschafts-Europameisterschaft U19 einzog. Diesen Erfolg konnten und können wir nur anerkennen, denn er ist das Ergebnis eines langen kontinuierlichen französischen Weges in die europäische Jugend-Spitzengruppe. Auch der jüngere französische Nachwuchs machte erst im Februar auf sich aufmerksam, als das U15-Team das Acht-Nationen-Turnier gewann. Vom französischen Badminton wird man auch in Zukunft noch eine Menge hören und lesen
.

Bei badmintoneurope.tv können die einzelnen Spiele der Begegnung angeschaut werden. Dazu gibt es Interviews.

Viertelfinale Mo 25.4.2013 9 Uhr Deutschland - Türkei 3:2

HE: Fabian Roth - Sinan Zorlu 21:18 21:19
DE: Luise Heim - Neslihan Yigit 14:2113:21
HD: Mark Byerly & Mark Lamsfuß - Sinan Zorlu & Yusuf Ramazan Bay 21:13 21:19 21:13
DD: Anika Dörr & Jennifer Karnott - Neslihan Yigit & Cemre Fere 15:21 18:21
MX: Mark Lamsfuß & Franziska Volkmann - Mehmet Ali Kurt & Ozge Toyran 19:21 21:16 21:16.

Nicht unerwartet stand es nach den ersten vier Spielen 2:2. Das entscheidende Mixed wurde dann zur Nervenschlacht, nachdem der erste Satz für unser Team verloren ging. Schließlich entschied der dritter Satz in einem dramatischen Showdown. Aber Mark und Franzi behielten die Nerven und lagen immer in Front. Ein Schmetterball von Mark bescherte am Ende den Deutschen den umjubelten Einzug ins Halbfinale.
Mark Lamsfuß nach dem Spiel im Interview: "Am Anfang war ich nervös. Es lag großer Druck auf uns. Aber jetzt bin ich froh, dass wir es geschafft haben."
Fröhlich war auch Partnerin Franziska Volkmann: "Die Zuschauer waren verrückt hier in der Halle. Zu Beginn habe ich nicht gut gespielt. Mit diesem Ende bin ich natürlich glücklich."

Nach dem Gruppensieg gegen Finnland
"Unerfahrenes" deutsches Team hat es allen gezeigt
Von Thomas Lohwieser
Gegen die starken Finnen gelang der deutschen Mannschaft eine äußerst geschlossene Team-Leistung. Kurzzeitig unterstützt von einer türkischen Schulklasse, die sich ohne Scheu zu den deutschen Spielern setzte und kräftig mit anfeuerte, zeigte das Team wieder den bereits allseits bekannten und von manchem vielleicht ein wenig gefürchteten deutschen Teamgeist. Egal wie das einzelne Spiel lief, wie der Spielstand war, es wurde angefeuert. Das gab allen Spielern die notwendige Kraft und bestärkte jeden einzelnen, alles für das Team und das gemeinsame Ziel zu geben. Von manch einem "Experten" wurde das deutsche Team ja als „unerfahren“ bezeichnet – u.a. nachzulesen bei Badminton Europe. Offenbar aber in Unkenntnis der Ergebnisse der deutschen Spieler bei den verschiedenen Top-Turnieren in der laufenden Saison. Mit dem fabelhaften Auftritt gegen Finnland dürfte daher der ein oder andere seine Wertung vom Leistungsvermögen der deutschen Spieler revidieren. Mark Lamsfuß hat das nach dem siegbringenden Herrendoppel im Interview bei Badminton Europe dann auf den Punkt gebracht. Immerhin war dieses deutsche Team bei der WM 2011 in Chiba (Japan) das beste europäische Team. Was man doch mit Unerfahrenheit alles so erreichen kann...
Busverkehr jetzt geregelt
Die Bemühungen der deutschen Mannschaftsleitung hatten Erfolg. Der türkische Verband hat es tatsächlich geschafft - wenn auch erst am dritten Wettkampftag dann aber innerhalb kurzer Zeit - den Bustransfer so zu verbessern, dass man doch recht zufrieden sein kann. Nun fahren in der Regel zwei, zu Spitzenzeiten sogar drei Busse zur Halle und zurück, am Tage dann immer zwei Busse. Damit haben alle Teams Platz, wenn auch einige die je nach Verkehrsaufkommen 20 bis 35 Minuten stehen müssen. Erfreulicherweise starten die Busse nun bereits an unserem Hotel und steuern erst dann den bisherigen zentralen Abfahrtpunkt an. Bisher mussten wir dorthin laufen. Wenn auch nur 8 Minuten, die bei Regen aber sehr lang sein können. Auch das scheint nun der Vergangenheit anzugehören.
Nun gegen die Heimmannschaft
Am Montag folgt das Viertelfinale gegen die Türkei. Keine Frage, das wird hier in Ankara ein richtig schweres Spiel. Aber verstecken muss sich das deutschen Team überhaupt nicht – und wird es auch nicht. Erhobenen Hauptes werden alles geben, um auch noch am späten Nachmittag das Halbfinale spielen zu können. Denn Erfahrungen haben unsere Spieler und den Willen zum Sieg. Und sie haben noch etwas: ein eingespieltes Trainerteam, das auch kleinste Feinheiten herausarbeitet und optimale Voraussetzungen für die Athleten schafft. Diese funktionale Einheit ist ein Teil des Erfolgs der vergangenen Jahre. Drücken wir die Daumen, dass es eine Fortsetzung gibt.

Die deutschen Spiele in Gruppe 4:

   

So 24.3.2013 Deutschland - Finnland 9 Uhr MEZ 4:1

MX: Mark Lamsfuß & Franziska Volkmann - Iikka Heino & Mathilda Lindholm 21:14 23:21
HE: Fabian Roth -+ Kalle Koljonen 10:2115:21
DE: Luise Heim - Jenny Nyström 21:17 21:11
HD: Mark Byerly & Mark Lamsfuß - Iikka Heino & Joonas Korhonen 21:18 21:19
DD: Anika Dörr & Jennifer Karnott - Mathilda Lindholm & Jenny Nyström 23:21 21:10.

Außerdem Slowenien - Rumänien 5:0

  

Sa 23.3.2013 Deutschland - Slowenien 13 Uhr MEZ 5:0

HE: Fabian Roth - Andraz Krapez 21:16 21:9
DE: Luise Heim - Kaja Stankovic 21:19 16:21 21:12
HD: Mark Byerly & Johannes Pistorius - Andraz Krapez & Mitja Semrov 15:21 21:16 21:9
DD: Anika Dörr & Jennifer Karnott - Eva Kuprivec & Kaja Stankovic 21:7 21:17
MX: Mark Lamsfuss & Franziska Volkmann - Žan Laznik & Ana Marija Setina 21:10 21:12. .

Außerdem Finnland - Rumänien 5:0

 

Schwierige Rahmenbedigungen in Ankara - Deutsche Mannschaft nach zwei Siegen im Soll
Von Thomas Lohwieser
Über Nacht zogen in das bislang noch frühlingshafte Ankara recht kalte Temperaturen ein. Starker Regen, das Wasser rann die Straßen runter, an etlichen Stellen riesige Wasserlachen und dann sogar noch einmal ein wenig Schnee. Die anfängliche Hoffnung, dem miserablen Wetter in Deutschland schon entflohen zu sein, wich urplötzlich. Nun warten wir auf den nächsten Tag, der hoffentlich wieder besseres Wetter und vor allem höhere Temperaturen bringt.
"Saukalte Halle"
Denn die Sportarena, in der die U19-EM ausgetragen wird, ist gelinde gesagt einfach nur saukalt. Teams, die die Morgensession um 10 Uhr spielen mussten, hatten tatsächlich 12 bis 15 Grad Celsius auszuhalten. An den ersten beiden Tagen wurde das warme Luft bringende Gebläse erst in der Pause zwischen der 1. und 2. Spielrunde (diese begann um 14 Uhr) eingeschaltet. Dann stieg die Temperatur immerhin auf 16 Grad. Spieler in dicken Jacken, versehen mit mehreren Schichten warmer Kleidung, Schiedsrichter mit Handschuhen, Zuschauer dick und warm eingepackt waren absolut keine Seltenheit sondern leider die nackte Wahrheit. Erst nach massivem Einwirken auf die Verantwortlichen soll nun die Heizung tatsächlich schon am Morgen anlaufen, um die Halle aufzuwärmen. Wäre nicht schlecht, wenn das klappen würde, denn immerhin spielen die aus ganz Europa angereisten Teams derzeit um eine Mannschafts-EM.
Schwierige Trainingsbedingungen
Das von etlichen Teams gebuchte Training am Anreisetag (Mittwoch) wurde von Badminton Europe kurzfristig gestrichen. Denn leider war das von den türkischen Organisatoren als Trainingshalle vorgesehene Zelt auf dem Parkplatz vor der Haupthalle nach Auffassung des europäischen Verbandes für ein Training völlig ungeeignet. Dann wurde daran gearbeitet und an einem Tag gab es die Möglichkeit, in diesem Zelt zu trainieren. Hier waren immerhin vier Matten aufgebaut, allerdings auf Asphaltboden und einer dünnen Sperrholzschicht, dafür mit unzähligen Wellen durchsetzt – uns stellte sich die Frage: woran wurde zuletzt gearbeitet? Dann schaffte es der Ausrichter, in einer kleine Schulsporthalle nur wenige hundert Meter entfernt ersatzweise drei Matten für Trainingszwecke aufzubauen. Das Zelt wurde in eine Aufwärmhalle umfunktioniert. Bei dem Regen der letzten Tage könnten die Matten inzwischen auch fast weggeschwommen sein. Wir wissen’s nicht, denn nach einer Trainingseinheit haben wir diese Halle nicht mehr betreten. Die Wärmeisolierung ließ – wenn wundert es bei einem Zelt – auch zu wünschen übrig. Macht ja nichts, ist ja nur eine EM.
Dünner Busverkehr
Manch ein Team musste auch darum zittern, rechtzeitig in der Halle anzukommen. Der Bustransport funktionierte bislang mehr schlecht als recht. Schon im Managers Meeting gab es seitens der Mannschaften massive Einwände gegen den von den türkischen Organisatoren vorgesehen und bekannt gegeben Busfahrplan. Man hatte tatsächlich vor, 12 Teams, die zumindest in einer gewissen zeitlichen Nähe entweder in die Halle oder nach dem Spiel zurück fahren wollten, mit je einem Bus je Tour zu transportieren. Bei 10 bis 18 Personen je Team, also um die 160 Personen plus Schiedsrichter und etlichen weiteren Personen wird es dann in einem Bus ein wenig eng. Und auch wenn man das auf zwei Touren verteilt, kann das nicht funktionieren (wer will denn schon gerne 1 Stunde früher oder später fahren und in einer kalten Halle warten). Erfreulicherweise hat man den Nationen doch Glauben geschenkt und den Busfahrplan verändert. Ein großer Fortschritt, wenn denn dann die Busse auch alle wie versprochen fahren würden. Mal fährt ein Bus 15 Minuten vor der Zeit ab (die Schweden durften dann über 1 Stunde warten) oder der Fahrer eines fast 30 Minuten zu spät kommenden Busses weigerte sich aus unerfindlichen Gründen, die Türen zu öffnen, um die Wartenden einsteigen zu lassen und sie zur Halle zu fahren. Nach einigem Hin und Her ging es dann doch los. Ein vom DBV-Vertreter daraufhin mit Badminton Europe geführtes Gespräch führte zu einer erneuten Änderung des Busfahrplans, der nunmehr gelten und Besserung geben soll. Das wäre ein großer Fortschritt, denn alle spielen immerhin eine EM.
Anerkenneswerte Flexibilität
Warum nicht gleich derartige und wichtige Dinge von allen verantwortlichen Seiten bedacht und sinnvoll geplant werden, erschließt sich nicht. Anerkennen muss man die Flexibilität, mit der dann endlich erkanntes Verbesserungspotential umgesetzt wird. Das lässt Hoffnung auf weitere erfolgreiche Tage in Ankara. Denn der Sport steht für uns alle im Mittelpunkt.
Jetzt gegen Finnland
Die deutsche Mannschaft hat mit den beiden 5:0-Siegen gegen Rumänien und Slowenien die erhofften und erwarteten Ergebnisse erzielt. Die Spieler schafften es, trotz der zum Teil widrigen und gewöhnungsbedürftigen Umstände die Linie zu behalten bzw. im richtigen Moment zu finden. Ging ein Spiel notwendigerweise in einen 3. Satz, wurde dieser mit Einsatz und Energie geholt. Das Soll ist bisher erfüllt. Damit kommt es zum erwarteten Endspiel in unserer Gruppe gegen Finnland. Hier ist alles möglich. Die Mannschaft will den Erfolg und alle, Spieler und Trainer, sind sich ihrer Verantwortung bewusst und geben alles. Stundenlang werden die Gegner analysiert, um die richtige Taktik zu finden und um die Spieler optimal einzustellen.
Das alles kennt man schon von der letzten EM 2011 in Vantaa. Damals ging es im Gruppenendspiel gegen Frankreich. Alles war offen und der Ausgang des Spiels und was dann noch kam ist gut in Erinnerung. Das Wissen darum motiviert und wir werden sehen, wie die Geschichte 2013 weiter geht.
 

  

Fr 22.3.2013 Deutschland - Rumänien 17 Uhr MEZ 5:0

DE: Luise Heim - Nitu Miruna Elena 21:10 21:13
HE: Lars Schänzler - Adrian Dereli 21:13 21:10
DD: Anika Dörr & Lara Käpplein - Adelina Marin Terinte & Nitu Miruna Elena 21:16 21:10
HD: Johannes Pistorius & Marvin Seidel - Alexandru Blanita & Adrian Dereli 21:12 21:15
MX: Fabian Roth & Lara Käpplein - Filimon Collins-Valentine & Adelina Marin Terinte 21:12 21:14.

Außerdem Finnland - Slowenien 4:1

       

Flugausfälle beeinträchtigten Anreisen
(22.3.13) Vor dem Auftaktspiel der deutschen Mannschaft gegen Rümänien schickte der deutsche Teammanager Thomas Lohwieser "aus dem zumindest am Tage frühlingshaften Ankara" einen Kurzbericht über die Lage zum Beginn der EM:
"Norwegen hat aufgrund des Lufthansa-Streiks für die Mannschafts-EM abgesagt und versucht zur Individual-EM anzureisen. Österreich ist erst mit einem Teil des Teams in Ankara, ein paar Spieler saßen zumindest gestern noch in Wien fest - ob auch aus Gründen des Streiks ist uns nicht bekannt. Und 14 Schiedsrichter waren gestern auch noch irgendwo aber nicht in Ankara. Ein Großteil - so wurde es hier erzählt - saß wohl dank des Lufthansa-Streiks auch in München und wartete auf mögliche Flüge. Und man wusste gestern noch nicht, ob sie heute in der Halle sein werden. Erfreulich für die deutschen Zuschauer ist die Tatsache, dass Badminton Europe die Feldverteilung geändert hat. Damit spielt Deutschland sowohl gegen Slowenien am Samstag als auch gegen Finnland am Sonntag auf dem TV-Court von Badminton Europe TV."

  

      

 

Endstand: 1. Deutschland 3:0, 2. Finnland 2:1, 3. Slowenien 1:2, 4. Rumänien 0:3.


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.