Mitteilungen der SG EBT Berlin

 

Liga-Zugehörigkeit: 1. Bundesliga

Homepage: www.ebt-badminton.de

  

  

  

Badminton-Bundesliga – Das „Finale zu Hause“

Von Marcus Köster

 

(07.05.2013) Im diesjährigen Play-off-Finale der Badminton-Bundesliga trifft die SG EBT Berlin am Donnerstag, den 9. Mai 2013 (Christi Himmelfahrt) um 18.00 Uhr in der Großen Halle des Sportforums Berlin-Hohenschönhausen auf den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Der amtierende Deutsche Meister, die SG EBT Berlin, will in dem mit Spannung erwarteten Match den Titel erfolgreich verteidigen und nach den Titelgewinnen 2011 und 2012 die wohl begehrteste Deutsche Meisterschaft im Badminton erneut nach Berlin holen.

Gegner ist der 1. BC Saarbrücken Bischmisheim, Deutscher Meister der Jahre 2006 bis 2010. Dabei stehen die Saarländer gehörig unter Druck, denn nach der Halbfinalniederlage 2011 und der besonders schmerzhaften Finalniederlage 2012 in eigener Halle gegen EBT soll der Titel nun endlich zurückerobert werden. Entsprechend gut vorbereitet und ehrgeizig wird der 1. BC Bischmisheim am Himmelfahrtstag in Berlin auftreten. Mit Michael Fuchs an der Spitze werden die Saarbrücker in Top-Besetzung auflaufen. Mit dabei auch sind die beiden, in Berlin bestens bekannten und nach wie vor sehr populären Johannes Schöttler und Dieter Domke. Bei den Herren wird das Team vervollständigt durch den ehrgeizigen und sehr talentierten Lukas Schmidt und den erfahrenen Marcel Reuter. Bestens in Form werden sich auch die beiden Damen des BCB, Olga Konon und Emma Wengberg, präsentieren. „Das ist eine bärenstarke und sehr selbstbewusste und erfahrene Truppe und für mich deshalb auch in einer Favoritenstellung“, schätzt EBT-Teammanager Manfred Kehrberg den Gegner ein.

Aber auch EBT kann seine Bestbesetzung aufbieten. Die Damenspiele werden Europas „Spielerin des Jahres“, Juliane Schenk, und Lotte Jonathans bestreiten. Bei den Herren werden Kenneth Jonassen, Kestutis Navickas, Robert Blair und Jacco Arends auflaufen. Nunmehr schon traditionell haben die Spiele zwischen den beiden Kontrahenten eine besondere Brisanz. Jedes einzelne Spiel verspricht Spannung pur. Wird Dieter Domke seine Siege aus den letzten Vergleichen mit Kestutis Navickas wiederholen können? Lukas Schmidt wird wieder eine Schlüsselrolle zukommen. Er will endlich den um Jahre älteren Kenneth Jonassen auch in einem entscheidenden Spiel bezwingen. Natürlich will Olga Konon Juliane Schenk mehr als in Bedrängnis bringen und ihre gute Form der letzten Wochen auch vor dem Berliner Publikum bestätigen. Bei der Ausgeglichenheit der Teams kann es gut sein, dass erst das Mixed die Entscheidung über die Titelvergabe bringen wird. Hier werden voraussichtlich Robert Blair und Lotte Jonathans auf Michael Fuchs und Emma Wengberg treffen. Fuchs/Wengberg brennen auf Revanche für die im Rückrundenspiel in Saarbrücken erlittene bittere Niederlage im Mixed. Können Robert Blair und Jacco Arends die hochfavorisierten Fuchs/Schöttler im Herrendoppel in Bedrängnis bringen? Viele offene Fragen, die eine hochspannende und sportlich erstklassige Partie erwarten lassen.

„Wir werden top-vorbereitet in die Partie gehen. Auch wenn Bischmisheim leicht favorisiert ist, ich vertraue auf unseren Teamgeist und die sportliche Klasse unserer starken Spielerpersönlichkeiten. Unsere vielen Fans werden die Mannschaft sicherlich zusätzlich motivieren“, gibt sich Teammanager Manfred Kehrberg optimistisch.

Wohl erstmals in der Geschichte des deutschen Badmintonsports haben auch die Teilnehmer der Deutschen Seniorenmeisterschaften, die ab Freitag früh gleichfalls in der Großen Halle des Sportforums stattfinden werden, die Gelegenheit, das Finale live zu erleben.

Der Kartenvorverkauf für das „Finale zu Hause“ läuft bereits auf Hochtouren und es können Reservierungen vergeben werden. Hierfür wurde auf www.ebt-badminton.de ein spezielles Kontaktformular eigerichtet.

 

„Finale Zuhause” - am 9. Mai im Sportforum Hohenschönhausen

Von Marcus Köster

 

(05.04.2013) Nachdem sich der amtierende Deutsche Meister SG EBT Berlin als Erstplatzierter der abgeschlossenen Punktspielrunde der Badminton-Bundesliga direkt für das Finale vor heimischen Publikum qualifiziert hat, steht nun auch der Termin fest: Das Play-off-Finale um die Deutsche Meisterschaft findet am Donnerstag, den 09. Mai 2013 (Christi Himmelfahrt) um 18.00 Uhr in der Großen Halle des Sportforums Berlin-Hohenschönhausen, Weißenseer Weg 53 in 13053 Berlin statt.

Der Gegner wird im Play-off-Halbfinale am 13. April 2013 in Saarbrücken zwischen dem 1. BC Bischmisheim und dem 1. BV Mülheim ermittelt. „Wir sind sehr froh, dass beide potentiellen Finalgegner dem Termin an Christi Himmelfahrt zugestimmt haben. Auch Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt hat den Termin bereits offiziell bestätigt. Damit haben die Teilnehmer der Deutschen Seniorenmeisterschaften 2013, die am gleichen Wochenende ebenfalls im Sportforum Berlin durch unseren Verein ausgerichtet werden, erstmalig die Möglichkeit, am Vorabend der Titelkämpfe das Bundesligafinale zu besuchen. Das sind gute Voraussetzungen für ein Badmintonfest am Himmelfahrtswochenende in Berlin“, so ein sichtlich erfreuter EBT-Teammanager Manfred Kehrberg.

Kartenvorbestellungen zum Preis von 8,00 Euro und 6,00 Euro (ermäßigt) sind ab sofort online unter  info@ebt-badminton.de möglich. Die vorbestellten Karten sind am Veranstaltungstag bis spätestens 17.00 Uhr an den Tageskassen abzuholen und zu bezahlen. Nach dieser Frist gehen sie wieder in den freien Verkauf.

 

„Finale zuhause” – EBT Berlin qualifiziert sich direkt für das Play-off-Finale im Mai

Von Marcus Köster

 

(26.03.2013) Hochspannung in allen Begegnungen versprach der 18. und letzte Spieltag der 1. Badminton-Bundesliga. Nach den gestrigen Spielbegegnungen konnte sich noch keines der vier konkurrierenden Teams um die drei Play-off-Plätze entscheidend absetzen. EBT spielte gegen den 1. BC Bonn-Beuel 3:3, führte damit aber mit zwei Punkten Vorsprung weiter die Tabelle an. Ebenfalls 3:3 endete die Partie 1. BC Bischmisheim gegen den SC Union Lüdinghausen. Damit rutschte Bischmisheim bei Punktgleichheit mit dem 1. BV Mülheim auf den dritten Tabellenplatz, gefolgt von Lüdinghausen auf Platz vier.

Vor den Sonntagsspielen war also weiterhin offen, wer sich direkt für das Play-off-Finale qualifiziert und welche Mannschaften im Play-off Halbfinale aufeinander treffen würden. EBT traf Sonntag auf den TV Refrath, auf Platz sechs der Tabelle ein vermeintlich leichterer Gegner. In der Hinrunde hatte es auswärts nur zu einem Unentschieden gereicht. Spannung war damit garantiert, denn ein erneutes Unentschieden war das Mindestziel für die letzte Begegnung der Punkterunde. Bei einem Sieg wäre der direkte Einzug ins Finale sicher.

Entsprechend traten sowohl EBT als auch Refrath in Bestbesetzung an – Refrath mit der Irischen Meisterin Chloe Magee und der Niederländerin Iris Tabeling bei den Damen sowie mit den deutschen Nationalspielern Max Schwenger und Richard Domke bei den Herren, komplettiert von Denis Nyenhuis und Kai Waldenberger.

Eine klare Angelegenheit wurde das Herrendoppel als Auftaktspiel. 21:10, 21:10 siegte das EBT-Doppel gegen Schwenger/Waldenberger. Hart umkämpft war dagegen das Damendoppel Schenk/Jonathans gegen Magee/Tabeling. Badminton auf höchstem Niveau bot besonders der erste Satz. 28:26 hieß es nach knapp dreißig Minuten Spielzeit. Der zweite Satz fiel dann deutlich klarer aus. 21:15 und 2:0 für EBT. Jetzt fehlte nur noch ein Punkt, um das Unentschieden zu erreichen, das für eine direkte Qualifikation zum Finale ausreichend wäre. Kestutis Navickas traf wie schon im Hinspiel auf Richard Domke. Er konnte sich für die im ersten Spiel erlittene Niederlage in zwei Sätzen revanchieren: 21:15 und 21:18 und damit der dritte und entscheidende Punkt für EBT. Nach einer guten Stunde stand damit fest: Das Play-off-Finale 2013 wird in Berlin gespielt.

Im laufenden Spiel lief es dann für EBT noch besser als erwartet. Kenneth Jonassen entschied einmal mehr sein Einzel gegen Kai Waldenberger mit 21:18 und 21:14 für sich. Juliane Schenk musste gegen Chloe Magee zwar den ersten Satz abgeben, kehrte dann jedoch zur gewohnten Dominanz zurück und gewann den fünften Punkt für EBT (12:21, 21:12, 21:14). Das abschließende Mixed rundete den letzten Spieltag ab: 21:12, 17:21 und 21:12 und damit 6:0 der Endstand.

„So klar haben wir das heutige Ergebnis nicht erwartet, aber beim 3:0 stand den Zuschauern und allen EBT-Fans die Freude ins Gesicht geschrieben. Wir sind sehr stolz darauf, dass wir nach 2011 das Finale wieder in Berlin spielen können, und freuen uns schon heute auf ein ganz großes Badmintonevent in der Hauptstadt, denn am gleichen Wochenende richten wir auch die Deutschen Seniorenmeisterschaften aus, das von den Teilnehmern her wohl größte Badmintonturnier in Deutschland überhaupt”, so EBT-Manager Manfred Kehrberg nach Spielende.

 

Wochenende der Entscheidung

Von Marcus Köster

 

(19.03.2013) In der 1. Badminton-Bundesliga steht im Kampf um die Play-off-Plätze der Deutschen Meisterschaft  das Wochenende der Entscheidung bevor. Die SG EBT Berlin trifft im vorletzten Spiel der Rückrunde zunächst am Samstag, 23.03.2013, 14.00 Uhr, auswärts auf den 1. BC Beuel, bevor das Berliner Team am Sonntag, 24.04.2013, 14.00 Uhr in der Samariterstraße 19/20, 10247 Berlin, vor heimischem Publikum gegen den TV Refrath die Teilnahme an den Play-offs perfekt machen will.

Die Zeichen für eine erneute Schlussrunden-Beteiligung von EBT stehen sehr gut – der amtierende Deutsche Meister führt derzeit die Tabelle mit zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellenzweiten 1. BC Bischmisheim an und ist in der gesamten Saison als einzige Mannschaft ungeschlagen. Um die „Weiße Weste“ erfolgreich zu verteidigen, wird das Team um die Weltklassespielerin Juliane Schenk auch an den letzten beiden Spieltagen in Bestbesetzung antreten.

Im Auswärtsspiel am Samstag wartet mit dem 1. BC Beuel ein starker Gegner. Auch wenn das Bonner Team um Europameister Marc Zwiebler und die Olympiateilnehmer Ingo Kindervater und Birgit Michels keine Chance mehr auf eine Beteiligung an den diesjährigen Play-offs hat, verspricht das Aufeinandertreffen der beiden Vorjahres-Halbfinalisten dennoch wieder Badminton auf höchstem Niveau. Die letzten beiden Begegnungen konnte EBT jeweils für sich entscheiden.

 

Mit dem TV Refrath (sechster Tabellenplatz) steht am Samstag ein vermeintlich leichterer Gegner auf dem Programm, doch auch hier heißt es, hoch konzentriert in die Begegnung zu gehen. Insbesondere das Damendoppel mit Juliane Schenk und Lotte Jonathans dürfte sich auf eine Wiedergutmachung der knappen Niederlage im Hinspiel freuen – ebenso Kestutis Navickas, der in der Hinrunde im 1. Herreneinzel unerwartet klar Richard Domke unterlegen war.

In Anbetracht der Tabellensituation ist im Hinblick auf die Platzierung für die Play-offs noch alles offen, trennen doch EBT auf Platz eins und den SC Union Lüdinghausen auf dem derzeitigen vierten Platz nur vier Punkte.

„Das kommende Wochenende verspricht den gebührenden Höhepunkt einer äußerst spannenden Saison. Die enge Platzierung an der Tabellenspitze spiegelt in besonderem Maße die hohe Leistungsdichte in der höchsten deutschen Liga wider. EBT hat erneut sehr gute Aussichten auf eine Teilnahme an den Play-offs. Vielleicht haben wir sogar die Möglichkeit, nach 2011 zum zweiten Mal vor heimischem Publikum im Finale stehen zu können“, so EBT-Manager Manfred Kehrberg leicht schmunzelnd. „Dennoch müssen wir erst einmal das Wochenende hinter uns bringen – und das wird mit Sicherheit kein Spaziergang.“

Hochklassiges und vor allem spannendes Badminton dürfte damit garantiert sein. Ein Besuch in der Samariterstraße lohnt sich also in jedem Falle.

 

Die Entscheidung naht – EBT trifft auf Rosenheim

Von Marcus Köster

 

(04.02.2013) Im vorletzten Heimspiel der Punktspielrunde der laufenden Saison in der 1. Badminton-Bundesliga trifft EBT Berlin am Samstag, 09.02.2013, 14:00 Uhr, auf die Mannschaft des PTSV Rosenheim. Die sympathischen Oberbayern haben sich seit mehreren Jahren gut in der Liga etabliert. Angeführt wird das Team vom malaysischen Einzelspezialisten Tan Chun Seang und von den deutschen Nationalspielern Oliver Roth und Isabel Herttrich. Isabel Herttrich ist derzeit das größte deutsche Talent im Doppel- und Mixedbereich bei den Damen. Auf ihre weitere Entwicklung darf man sehr gespannt sein. Komplettiert wird das Team durch die starken Brüder Hannes und Peter Käsbauer und Julia Kunkel, allesamt Kaderspieler des Deutschen Badminton-Verbandes.

„Wir freuen uns auf ein Wiedersehen mit der ehemaligen EBT-Trainerin Rena Eckart, die neben Cheftrainer Manfred Ernst maßgeblichen Anteil am Aufschwung des Badmintonsports in Rosenheim hat. Aber Geschenke können wir am Samstag trotzdem nicht verteilen. Wir wollen die zwei Punkte auf jeden Fall in Berlin behalten“, so Teammanager Manfred Kehrberg.

Mit Ausnahme von Juliane Schenk, die derzeit ein Einladungsturnier in Indonesien spielt, wird EBT am Samstag wieder in Bestbesetzung antreten. Ziel des Spieltages ist es, den derzeitigen Vorsprung von zwei Punkten auf den Tabellenzweiten, den 1. BC Bischmisheim, mindestens zu halten.

Ein besonderes Dankeschön gibt es diesmal für alle treuen EBT-Fans: Der Erwerb einer Eintrittskarte an diesem Samstag berechtigt zum freien Eintritt am Finaltag der vom 07.-10.03.2013 stattfindenden Wilson German Junior, die zum nunmehr fünften Mal von EBT ausgerichteten Internationalen Deutschen Jugendmeisterschaften, im Sportforum Berlin. Nähere Informationen dazu finden Sie unter www.german-junior.de.

 

EBT behält "Weiße Weste"

Von Marcus Köster

 

(28.01.2013) Ein Tagesziel für den 15. Spieltag in der 1. Bundesliga stand für EBT Berlin von vornherein fest: „Natürlich wollen wir unsere ‚Weiße Weste‘ behalten und weiterhin das einzige Team der Liga bleiben, das bisher noch keine Niederlage einstecken musste”, so Teammanager Manfred Kehrberg vor dem Spiel gegen das Tabellenschlusslicht SV Fischbach.

Der SV Fischbach, der 2012/2013 erstmalig in der höchsten deutschen Spielklasse antritt, konnte in der gesamten Saison bisher nur einen Punkt holen, dies aber mit einem 3:3 gegen den 1. BC Beuel. Das junge Team aus Hessen wird wahrscheinlich den Abstieg in die 2. Liga nicht mehr aus eigenen Kräften verhindern können, sollte aber dennoch nicht unterschätzt werden.

Das Team von EBT ist nach dem 14. Spieltag am vergangenen Dienstag weiter auf dem besten Weg, zum dritten Mal in Folge an den Play-offs um die Deutsche Meisterschaft teilzunehmen.

Das erste Spiel des Tages startete mit einer Premiere für EBT: Der Sieger im Herrendoppel bei den Swedish International, Jacco Arends, und Kestutis Navickas in neuer Herrendoppel-Zusammensetzung gegen den deutschen Nationalspieler Fabian Hammes und Julian Deguili. Leider mit einem 2:0-Erfolg für die Gäste.
Parallel das Damendoppel mit gewohnt überragendem Auftritt. Im 2. Herreneinzel begann Sven Eric Kastens gegen Sebastian Rduch mit Schwierigkeiten. Sven Eric kämpfte sich nach einem 13:19-Rückstand heran und verlor den ersten Satz dennoch unglücklich mit 19:21. Der zweite Satz mit höherem Einsatz von Sven und der Verlängerung des Spiels in den dritten Satz. Zwischenzeitlich hatte Juliane Schenk erwartungsgemäß den zweiten Punkt für Berlin geholt. Hoch konzentriert entschied Sven Eric den dritten Satz für EBT. Neuer Stand: 3:1. Das vorletzte Spiel, das 1. Herreneinzel, entwickelte sich zu einem Krimi. Emotionsgeladen konnte Kestutis Navickas mit 21:18 und 21:19 nach gut 40 Minuten den erwarteten Siegpunkt für EBT holen. Im abschließenden Mixed lief alles wieder nach Plan für EBT, sodass am Ende ein deutliches 5:1 erzielt wurde.

Mit diesem Heimsieg bewahrt EBT also nicht nur die „Weiße Weste“, sondern geht einen weiteren Schritt in Richtung „Finale zu Hause” und hat drei Spieltage vor Abschluss der Punktspielrunde alles in eigener Hand, um die Tabellenführung weiterhin zu behaupten.

 

EBT startet mit Sieg ins neue Jahr

Von Marcus Köster

 

(22.01.2013) Nach dem Jahreswechsel und einer kleinen „Winterpause“ startete die SG EBT Berlin mit einem Auswärtsspiel ins Badmintonjahr 2013. Der amtierende, zweimalige Deutsche Meister reiste am noch immer etwas ungewöhnlich anmutenden Dienstagsspieltag zum Tabellenneunten nach Gifhorn. Wie schon im Hinspiel, konnten die Hauptstädter das Match klar mit 5:1 für sich entscheiden.

Am kommenden Wochenende kann sich dann auch wieder das Berliner Publikum auf spannende Begegnungen in der Badminton-Bundesliga freuen. In der Samariterstraße ist am Sonntag, 27.01., ab 14.00 Uhr das Tabellenschlusslicht SV Fischbach zu Gast.

„Wir wollen natürlich die Tabellenführung behalten und die vier Punkte aus den beiden kommenden Spielen mitnehmen. Und ich bin sehr optimistisch, dass wir das auch schaffen“, so ein zuversichtlicher EBT-Teammanager Manfred Kehrberg vor dem 14. Spieltag.

Diese Zuversicht war auch nicht unangebracht, wie der Auswärtserfolg zeigt. Und auch am kommenden Sonntag sind die Weichen auf Verteidigung der Tabellenführung gestellt, schaut man sich den Heimspiel-Kader an. Dieser wird nahezu unverändert zum Dienstagsspiel sein – bei den Damen sind Lotte Jonathans und Juliane Schenk gesetzt. Bei den Herren geht neben Kestutis Navickas und Jacco Arends auch wieder Sven Eric Kastens auf Punktejagd, der aus der 2. Mannschaft in die 1. Bundesliga befördert wurde und für das Team wichtige Siege im 2. Einzel feiern soll. In der Hinrunde konnte EBT mit 6:0 gegen Fischbach punkten.

Gute Vorzeichen also, die Tabellenführung zu behalten, insbesondere auch im Hinblick auf die anderen Begegnungen der Liga an beiden Spieltagen. Und wer weiß, vielleicht kann die Tabellenführung sogar noch ausgebaut werden. Uns stehen so oder so interessante Spiele bevor.

 

Herbstmeister trifft auf Tabellenzweiten

Von Marcus Köster

 

(19.12.2012) Im Spitzenspiel des 13. Spieltages trat der Herbstmeister EBT Berlin vor heimischer Kulisse gegen den direkten Verfolger Union Lüdinghausen an. Erst am vergangenen Sonntag hatte sich Lüdinghausen mit einem deutlichen 5:1-Sieg gegen den PTSV Rosenheim den zweiten Platz der Tabelle gesichert. Damit stand EBT ein weiteres Topspiel bevor, diesmal in eigener Halle. Nach dem letzten Spieltag, der trotz des Fehlens von Deutschlands Spitzenspielerin Juliane Schenk mit einem verdienten 3:3 gegen den BC Bischmisheim, einen der Hauptkonkurrenten um die Play-off-Plätze, endete, ist EBT weiterhin Tabellenführer der 1. Bundesliga. Den hauchdünnen Vorsprung von einem Punkt galt es am Dienstagabend und im gleichzeitig letzten Spiel des Jahres auszubauen.

Das Herren- und das Damendoppel startete energisch: fulminante Ballwechsel bei den Herren mit Robert Blair/Tan Bin Shen auf Seiten von EBT und den hervorragend auftretenden Lüdinghausenern Josche Zurwonne/Ruud Bosch. Ein zwischenzeitlicher Rückstand im ersten Satz von vier Punkten konnte schnell wettgemacht werden, von da an war jeder Punkt heiß umkämpft – 18:18, 20:20 und 22:20 für EBT. Ein ähnlicher Verlauf bei den Damen: die Stammformation Juliane Schenk/Lotte Jonathans gegen Karin Schnaase/Selena Piek, die aber schon beim Stand von 17:13 die deutlichere Nervenstärke bewiesen und mit 21:15 nichts anbrennen ließen.

Die zweiten Sätze boten dann jedoch ein anderes Bild. 5:11 der Zwischenstand bei den Herren, 8:11 bei den Damen. Dieser Vorsprung konnte von Lüdinghausen sogar noch ausgebaut werden, so dass der zweite Satz im Herrendoppel mit 14:21 abgegeben wurde. Die Damen machten es spannender, verloren aber letztlich auch den zweiten Satz mit 16:21.

Die entscheidenden dritten Sätze schlossen sich an und damit erwuchs mitreißende Stimmung in der Samariterstraße. 4:11 der Spielstand zur Pause, und diese Überlegenheit ließen sich Blair/Tan nicht mehr nehmen. Parallel dazu endlos scheinende Ballwechsel bei den Damen, 11:9, 15:10, 17:12 und dann ging auch dieser Satz mit 21:14 an EBT. 2:0 der Stand für EBT nach einer knappen Stunde Spielzeit.

Dann folgten die beiden Herrendoppel. EBT-Neuzugang Kestutis Navickas gegen den Belgier Yuhan Tan und parallel Routinier Kenneth Jonassen gegen den Indonesier Endra Kurniawan. Wieder einmal erwies sich Kenneth als sichere Bank. Mit 21:10 und 21:9 und der begeisternden spielerischen Raffinesse eines Weltklassespielers sicherte Kenneth das so wichtige 3:0. Deutlich schwerer hatte es Kestutis. Durch zu leichte Fehler gab er den ersten Satz nach einer bereits klaren Führung von 17:12 mit 19:21 doch noch ab. Dann die Aufholjagd des Kestutis Navickas. Deutlich nervenstärker startete er in den zweiten Satz und sicherte diesen mit 21:12. Der Entscheidungssatz entwickelte sich zum Krimi. Nach zwei vergebenen Matchbällen stand es 22:24 für Yuhan Tan und damit war der neue Spielstand 3:1.

Im Duell der beiden Nationalmannschaftskolleginnen Karin Schnaase und Juliane Schenk konnte Juliane die Niederlage im Hinspiel wiedergutmachen. 21:11 und Aufgabe von Karin Schnaase beim Stand von 4:16 sicherten EBT den entscheidenden vierten Punkt. Das Mixed hatte an diesem Spieltag kein Glück und somit endete die Partie mit 4:2 und EBT ist weiterhin Spitzenreiter der Liga.

Juliane Schenks Fazit zur heutigen Partie und dem bisherigen Saisonverlauf: „Ich bin einfach nur glücklich über den heutigen Spielausgang und damit das gute Jahresende. Die Spiele, besonders die Doppel, haben gezeigt, wie eng es werden kann und wie wichtig dann der Teamgeist ist. Die Grundlage für unsere weitere Tabellenführung wurde bereits am Sonntag mit dem 3:3 gegen Bischmisheim gelegt und das heutige Ergebnis hat einmal mehr gezeigt, wie hervorragend das Zusammenspiel des ganzen Teams und die Unterstützung des Vereins und unserer tollen Fans ist”.

 

Tage der (Vor-)Entscheidung ?!

Von Marcus Köster

 

(14.12.2012) In der 1. Badminton-Bundesliga trifft die SG EBT Berlin am Sonntag, den 16.12.2012, in Saarbrücken auf den 1. BC Bischmisheim. Die Spiele beider Teams sind stets von besonderer Brisanz. So auch diesmal. Während EBT natürlich die Tabellenspitze verteidigen möchte, ist für die Saarländer ein Sieg schon Pflicht, wenn der Meister der Jahre 2006 bis 2010 im Kampf um die begehrten Play-off-Plätze nicht schon frühzeitig ins Hintertreffen geraten will. Entsprechend ambitioniert und gut vorbereitet, werden die Spieler des BCB ins Rennen gehen.

Mit großer Spannung werden die beiden Herreneinzel erwartet. Dieter Domke möchte seine in der Bundesliga nach makellose Bilanz gegen Kestutis Navickas verteidigen und Lukas Schmidt natürlich endlich mal wieder Kenneth Jonassen schlagen. Man darf gespannt sein, wie diese Spiele ausgehen.

Mit Olga Konon, Emma Wengberg, Johannes Schöttler und Michael Fuchs hat der BCB aber auch alle übrigen Stammspieler an Bord. Nicht so das Team aus der Hauptstadt, das am Wochenende auf Juliane Schenk verzichten muss, die am Finale der Superseries in China teilnimmt. Für sie wird Karoline Hoim in die Mannschaft rücken. „Natürlich sind wir ohne Juliane, der wir im Übrigen die Daumen für ein erfolgreiches Abschneiden in China drücken, gehandicapt. Bischmisheim ist klarer Favorit. Wir haben die Situation im Vorfeld besprochen. Die Mannschaft wird am Wochenende für Juli mitkämpfen und bestens vorbereitet in die Partie gehen“, so EBT-Teamchef Manfred Kehrberg.

Zum nächsten Top-Spiel kommt es dann schon am Dienstag, den 18.12.2012, 19.00 Uhr, in der heimischen Sporthalle Samariterstraße gegen den SC Union Lüdinghausen. Die Mannschaft von Team-Manager Michael Schnaase ist in diesem Jahr ein ganz heißer Anwärter auf einen der Play-off-Plätze und belegt derzeit Platz drei der Tabelle, nur zwei Punkte hinter EBT, und will noch vor Weihnachten die Tabellenplätze erobern. Dafür muss aber wohl ein Sieg gegen EBT her. Mit der jungen Niederländerin Selena Piek haben die Münsterländer eines der größten europäischen Talente im Doppel- und Mixedbereich in ihren Reihen. Vervollständigt wird die Mannschaft von Karin Schnaase, Yuhan Tan, Vladislav Druzhchenko, Ruud Bosch und dem in Berlin gut bekannten Josche Zurwonne. Da aber auch EBT voraussichtlich wieder seine vollständige Stammformation aufbieten kann, wird es mit Sicherheit zu einem heißen Kampf kommen.

„Der Ausgang des Matches ist völlig offen. In allen Spielen stehen sich nahezu gleichstarke Kontrahenten gegenüber. Das wird großes Badminton zum Jahresabschluss. Wir hoffen natürlich auf die Unterstützung unserer Fans. Auf jeden Fall ist der wichtige Heimvorteil diesmal auf unserer Seite“, freut sich Lotte Jonathans auf das Spiel am Dienstag in Berlin.

 

Die Schlacht um die Play-off-Plätze geht weiter

Von Marcus Köster

 

(29.11.2012) Mit zwei schweren Partien startet das Team der SG EBT Berlin am Wochenende in die Rückrunde der Badminton-Bundesliga. Am Sonntag, 14.00 Uhr, empfängt EBT in der Sporthalle Samariterstraße den 1. BC Düren. Die ehrgeizigen Dürener haben sich vor der Saison erheblich verstärkt. Mit Rajiv Ouseph, Liz Cann (beide England) und dem österreichischen Ausnahmedoppel Koch/Zauner sowie der deutschen Ex-Nationalspielerin Sandra Marinello stehen internationale Spitzenkönner in der Mannschaft des Aufsteigers. Dabei stehen die Dürener allerdings bereits mit dem Rücken zur Wand, denn ein Punktverlust zum Rückrundenauftakt würde die Chance auf einen Play-off-Einzug wohl bereits zunichtemachen.

Die Mannschaft des Meisters hat sich fest vorgenommen das Wochenende ohne Punktverlust zu überstehen. „Allerdings wird das keine leichte Aufgabe, denn Düren ist aufgrund seiner starken Besetzung für ein Unentschieden immer gut“, so Teammanager Manfred Kehrberg. „Wir freuen uns, dass Badminton und unsere erfolgreiche Mannschaft in Berlin trotz der großen Sportkonkurrenz immer populärer werden. Erstmalig hat mit Sportstaatssekretär Andreas Statzkowski ein Vertreter des Senats sein Kommen angekündigt“, so Manfred Kehrberg weiter.

Bereits am Samstag trifft EBT im Spitzenspiel der 1. Badminton-Bundesliga auf den punktgleichen 1. BV Mülheim. Angeführt von Judith Meulendijks, Dmytro Zavadsky, Marcus Ellis, Jorrit de Ruiter und der deutschen Doppel- und Mixed-Hoffnung Johanna Goliszewski verfügt Mülheim über einen starken und ausgeglichenen Kader. „Das wird richtig schwer in Mülheim. Jedes Spiel ist ausgeglichen. Die Chancen in nahezu allen Partien stehen 50:50. Aber ich vertraue auf die Stärke und Erfahrung unserer Mannschaft. Wir werden bestens vorbereitet in die Partien gehen“, gibt sich Teammanager Manfred Kehrberg vorsichtig optimistisch.

Die Chancen für ein erfolgreiches Wochenende stehen, zumindest was die Besetzung betrifft, nicht schlecht. Denn mit der zuletzt international überaus erfolgreichen Juliane Schenk und Lotte Jonathans bei den Damen sowie Kestutis Navickas, Kenneth Jonassen, Robert Blair, Tan Bin Shen und Jacco Arends kann EBT sein derzeit bestes Team aufbieten.

Die Hinrunde hat gezeigt, dass die Badminton-Bundesliga in diesem Jahr spannend wie lange nicht ist. Der Kampf um die begehrten Play-off-Plätze geht weiter.

 

  

EBT Berlin beendet Hinrunde als Herbstmeister

Von Marcus Köster

 

(16.11.2012) Nach dem Abschluss der Hinrunde in der 1. Bundesliga konnte sich EBT Berlin mit einem klaren 6:0-Auswärtssieg gegen den SV Fischbach am vergangen Samstag als Herbstmeister behaupten. Nach dem wiederholten Gewinn der Deutschen Meisterschaft im Mai dieses Jahres ging die Mannschaft sicherlich wieder leicht favorisiert als Anwärter auf die Play-off-Plätze in die neue Saison. Jedoch wurde schnell klar, dass die Leistungsdichte dieses Mal deutlich breiter gestreut ist als in den letzten Jahren und Spiele von Grund auf schwerer einzuschätzen sind. Das Trio der Dauerrivalen der letzten Jahre, Bischmisheim, Beuel und Berlin, wurde durch die starken Auftritte des BV Mülheim und des SC Union Lüdinghausen erweitert. EBT Berlin konnte sich jedoch, wenn auch nur hauchdünn, ungeschlagen als Herbstmeister behaupten. Zu verdanken ist dies vor allem der guten Personalplanung und dem hervorragenden Teamspirit. In der aktuellen Tabelle folgt punktgleich der 1. BV Mülheim mit nur einem Spiel Unterschied. Auf den Plätzen drei bis fünf sind Union Lüdinghausen sowie Bischmisheim und Bonn mit jeweils einem Punktstand von 12:6 zu finden.

Die Rückrunde startet mit einem Doppelspielwochenende am 01.12.2012. Zunächst geht es am Samstag zum Auswärtsspiel gegen den direkten Verfolger BV Mülheim, gegen den in der Hinrunde lediglich ein Unentschieden erreicht werden konnte, bevor am Sonntag das nächste Heimspiel gegen den ebenfalls stark einzuschätzenden BC Düren ansteht (02.12.2012, 14.00 Uhr). Somit verspricht auch die zweite Hälfte der Saison 2012/2013 erstklassige Begegnungen und wir dürfen auf die weitere Entwicklung in der Tabelle gespannt sein.

 

9. Spieltag – EBT zu Gast beim Aufsteiger SV Fischbach

(08.11.2012) Zum Schluss der Hinrunde in der Badminton-Bundesliga reist der amtierende Meister und derzeitige Tabellenführer SG EBT Berlin in den Süden Deutschlands, zum Aufsteiger SV Fischbach.

Nach einem eher durchwachsenen Start brauchte es etwas, bis EBT in dieser Saison in Gang kam. Mit immer besseren Leistungen steigerte sich das Team aber, sodass es mit einem klaren Auswärtssieg am vergangenen Spieltag beim PTSV Rosenheim (6:0) zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenführung erlangte. „Ich bin sehr froh, dass wir jetzt oben stehen! So soll es natürlich auch bleiben“, sagte Manfred Kehrberg, EBT-Teammanager, mit einem Schmunzeln.

Natürlich möchte man nun die Führung am liebsten nicht mehr hergeben. Mit dem nun anstehenden Auswärtsspiel beim Aufsteiger und derzeitigen Tabellenletzten SV Fischbach hat der Meister auch gute Chancen, den Platz an der Sonne zu behalten. „Ich gehe sehr optimistisch in das Spiel am Samstag. Trotzdem dürfen wir dieses junge Team nicht unterschätzen“, so Manfred Kehrberg über das bevorstehende Match, welches am Samstag um 14.00 Uhr stattfinden wird.

EBT wird voraussichtlich mit Lotte Jonathans und der frisch gebackenen Bitburger Open-Siegerin und Weltranglistenvierten Juliane Schenk antreten. Bei den Herren werden Kenneth Jonassen, Jacco Arends und Sven Eric Kastens auf Punktejagd gehen.

Wir werden also sehen, ob der amtierende zweimalige Deutsche Meister seine frisch errungene Tabellenführung verteidigen oder gar ausbauen kann. Am Samstagnachmittag wissen wir alle mehr.

 

Der 8. Spieltag – EBT zu Gast in Rosenheim

Von Marcus Köster

 

(25.10.2012) Der amtierende Deutsche Meister ist am Sonntag, den 28.10. zu Gast in Rosenheim und schielt an diesem 8. Spieltag der Badminton-Bundesliga in Richtung Spitze. Mit einem Sieg könnte man am derzeitigen Tabellenführer, der Überraschungsmannschaft 1. BV Mülheim, vorbeiziehen und erstmals in dieser Saison die Konkurrenz anführen.

Dazu jedoch muss ein Sieg her „… und das wird keine leichte Aufgabe. Es ist noch völlig unklar wie wir spielen, Rosenheim wird meines Erachtens nach voll antreten und dann ist das eine sehr ordentliche Mannschaft. Daher tue ich mich schwer, eine Prognose abzugeben“, so EBT-Teammanager Manfred Kehrberg. Derzeit finden nämlich  die French Open statt und der eine oder andere EBT-Spieler, allen voran Juliane Schenk, ist dort im Einsatz. Und je nach Abschneiden der einzelnen Spieler entscheidet sich erst spät, wer es noch zur Mannschaft „schafft“.

Doch der Sprung an die Spitze reizt natürlich, zumal auch die Konkurrenten immer mal wieder Federn lassen. „Es ist eine unglaublich enge und spannende Saison. Es ist schon verrückt, dass den Ersten und den Siebten nur vier Punkte trennen. Da kann noch alles passieren“, beurteilt Manfred Kehrberg den aktuellen Tabellenstand. Fakt ist aber, dass man mit einem möglichen Sieg die Konkurrenten aus Bonn und Saarbrücken weiter auf Distanz halten kann. Und wenn das Spieleverhältnis stimmt, winkt sogar die in dieser Saison erstmalige Tabellenführung. Aber das werden wir erst am Sonntag gegen 16.00 Uhr erfahren.

 

Der 7. Spieltag – Kopf an Kopf in der 1. Bundesliga

Von Marcus Köster

 

(04.10.2012) Brisanz versprach der 7. Spieltag in der 1. Bundesliga bereits im Vorfeld. Nach dem letzten Doppelspieltag am vergangenen Wochenende sind die ersten vier Platzierungen so umkämpft wie lange nicht. Mit 9:3 Punkten und 22:14 Spielen lag EBT nur auf Platz vier. Der Abstand zum Tabellenersten SC Union Lüdinghausen betrug jedoch nur drei Spiele. Entsprechend galt es im Heimspiel gegen den BV Gifhorn (derzeit Platz zehn der Tabelle) entscheidende Spiele gut zu machen, um im Kampf um die Play-off-Plätze weiterhin stark vertreten zu sein.

 

Konzentriert von Beginn an ging das Spiel gut los. Tan Bin Shen und Robert Blair ließen Maurice Niesner und Sebastian Schöttler keine Chance. Ähnlich präsentierte sich das Damendoppel. Juliane Schenk und Lotte Jonathans bewiesen eindrucksvoll, dass die Niederlage im Auswärtsspiel gegen Refrath nur ein Ausrutscher war. Mit 21:11 und 21:16 im Herrendoppel sowie 21:14 und 21:8 im Damendoppel ging EBT nach nur 30 Minuten Spielzeit in Führung.

 

Mehr Spannung versprach dagegen das 1. Herreneinzel. Auf dem Feld: der estnische Meister Raul Must gegen den litauischen Meister Kestutis Navickas. Wenn auch der zweite Satz mit 16:21 deutlich knapper als der erste ausfiel (7:21), ging der Punkt verdient an die Gäste. Parallel dazu startete Sven Eric Kastens stark in den ersten Satz. Sebastian Schöttler kämpfte sich ins Spiel, aber Sven Eric hielt routiniert dagegen. 21:15 der erste Satz, 21:16 im zweiten.


Das Dameneinzel war ebenfalls eine klare Angelegenheit. Erwartungsgemäß gewann Juliane Schenk mit 21:8, 21:9 gegen Nationalmannschaftskollegin Carola Bott. Im letzten Spiel des Tages trafen das routinierte EBT-Mixed Blair/Jonathans auf Niesner/Poznanovic. In gewohnter Spielstärke ging der erste Satz klar mit 21:8 an EBT. Im letzten Satz des Tages wurde es noch einmal spannend. Leichte Fehler seitens EBT führten zu einer Aufholjagd durch die Gäste, die aber erfolglos blieb. Mit 21:19 gewann EBT auch dieses Spiel.

 

Durch den Sieg schiebt sich EBT nach dem Unentschieden des 1. BC Bischmisheim gegen den TV Refrath und der Niederlage des SC Union Lüdinghausen gegen den 1. BV Mülheim auf den zweiten Tabellenplatz – nur hauchdünn, mit einem Spielpunkt weniger, hinter den erstplatzierten 1. BV Mülheim. Damit bleibt es spannend an der Spitze. Das Kopf-an-Kopf-Rennen geht am 28.10.12 in die nächste Runde.

 

Der Meister an den Spieltagen 5 und 6

Von Marcus Köster

 

(26.09.2012) Am Samstag, den 29.09.2012 ab 14.00 Uhr kommt es in der Berliner Samariterstraße zur Neuauflage des letztjährigen Halbfinals um die Deutsche Meisterschaft, dabei empfängt der zweimalige Titelträger SG EBT Berlin den 1. BC Beuel.

Beide Mannschaften erwischten nicht den besten Saisonstart – so musste Bonn-Beuel bereits eine Niederlage und ein Unentschieden einstecken und steht derzeit auf Rang sechs. EBT spielte schon zweimal Unentschieden und ließ zwei wertvolle Punkte liegen, rehabilitierten sich aber mit einem wichtigen Heimsieg gegen Bischmisheim und steht aktuell auf Rang vier. Sollte der nächste Heimsieg gegen Bonn gelingen, wäre das ein weiterer Big-Point, denn damit setzt man sich schon mit drei Punkten auf Bonn-Beuel ab und hält einen der härtesten Konkurrenten um die Meisterschaft auf Distanz.

Mit vermeintlicher Bestbesetzung erscheint dieses Ziel auch überaus realistisch, denn mit Juliane Schenk und Lotte Jonathans werden die beiden Top-Damen aufschlagen. Bei den Herren kann EBT ebenfalls aus dem Vollen schöpfen, so werden Kestutis Navickas, Kenneth Jonassen, Robert Blair und Bin Shen Tan um die Punkte kämpfen.

Dabei kann das Team auch wieder auf die Unterstützung der Samariterstraße zählen, die wie so oft eine tolle Kulisse bilden wird und mit tollem Badminton nicht nur die „Sport-Cracks“ anlockt.

Am folgenden Sonntag, 30.09.2012 ist die Mannschaft um SG EBT Berlin dann beim TV Refrath zu Gast. Auch hier ist ein Sieg in dieser Besetzung fast schon Pflicht. Jedoch kann im Badminton viel passieren.

Wir werden also das Wochenende abwarten, ob der Meister weiter Fahrt aufnimmt und die gute Form des letzten Spiels bestätigen kann.

 

10 Jahre Badminton-Bundesliga und BC Bischmisheim zu Gast

Von Marcus Köster

 

(06.09.2012) In der Badminton-Bundesliga steht der 4. Spieltag an. Am Samstag, 08.09.2012 um 14.00 Uhr kommt es in der Samariterstraße zur Neuauflage des letztjährigen Finals um die Deutsche Meisterschaft, aus dem EBT bekanntlich als Sieger hervorging.

Es ist das ewige Duell zwischen Saarbrücken und Berlin, zwischen Bischmisheim und EBT. Was gab es schon für enge, nervenaufreibende Spiele zwischen diesen beiden Top-Teams der Bundesliga, immer verbunden mit großem Badmintonsport. Am Samstag geht diese Duell in eine neue Runde. Um 14.00 Uhr geht das Topspiel in der Samariterstraße los. Die Vorzeichen könnten wieder einmal nicht unterschiedlicher sein. „Angesichts des eher durchwachsenen Saisonstarts sehe ich am Samstag Bischmisheim als Favoriten an. Aber ich hoffe natürlich auf die beiden Punkte, dafür müssen aber nicht nur die Spieler, sondern auch die Zuschauer über sich hinaus wachsen!“, sagt EBT-Teammanager Manfred Kehrberg über das bevorstehende Match.

Und in der Tat sind die Saisonstarts beider Mannschaften sehr unterschiedlich verlaufen. Während Bischmisheim mit 6:0 Punkten und 14:4 Spielen einen Start nach Maß erwischt hat und mal wieder die Tabelle anführt, steht der Deutsche Meister mit 4:2 Punkten auf dem fünften Platz im Mittelfeld. Vor allem das Unentschieden im ersten Heimspiel gegen Mülheim stößt dem einen oder anderen Berliner unangenehm auf. Grund genug also, gegen Bischmisheim den ersten Heimsieg der Saison zu landen und wieder Anschluss an die vorderen Ränge zu bekommen.

Doch neben Spitzen-Badminton wird an diesem Samstag in der Samariterstraße auch gefeiert – zehn Jahre Bundesliga! Denn vor zehn Jahren stieg die SG EBT Berlin in die Bundesliga auf und hat sich seitdem in die absolute Ligaspitze gespielt. Gefeiert wird mit einigen Überraschungen – neben freiem Eintritt für jeden zehnten Besucher verspricht eine große Tombola tolle Preise für die Zuschauer.

Die Weichen für ein weiteres großartiges Duell dieser beiden Spitzenteams sind also gestellt. Der Hexenkessel Samariterstraße steht bereit für ein großes Badmintonfest.

 

 

Gedankenspiele um Endspiele!

Von Peter Gütte

 

(03.09.2012) Was war das für ein triumphaler Augenblick, schwebend wie auf Federn, als der letzte Ball EBT ein zweites Mal auf den Meisterthron hob. 12. Mai 2012, endlich geschafft und Mission Titelverteidigung erfüllt. Ein Moment, den weder Spieler noch EBT-Anhänger vergessen werden!

Nun hat die neue Saison begonnen und dieser so grandiose Maientag rückt zwangsläufig in den Hintergrund. Neue Ziele, Intentionen und Ambitionen sind in den Vordergrund gerückt und die Frage: Was hat EBT für 2012/2013 geplant?

Sicher und logisch ist zumindest eines: die erneute und dritte Meisterschaft. Wie auch anders. Doch das Auftaktspiel gegen Lüdinghausen, vor einer Woche, zeigte einen verhaltenen EBT-Auftritt. Nur ein Unentschieden. Was war los? „Nun, die Lüdinghausener waren unerwartet stark“, reflektiert Robert Blair, „haben sich schlagkräftige Spieler geholt.“

Mit dieser Ouvertüre folgte EBT übrigens der Spieldramaturgie der vergangenen Saison. Auch da starteten die Berliner mit einem Unentschieden. Wollen sie allerdings den begehrten Titel weiterhin in der Hauptstadt parken, dann müssen sie ambitionierter aufspielen. Was also tun und was wird in der kommenden Saison anders und neu bei EBT sein? „Erst einmal haben wir uns mit neuen Spielern verstärkt“, so Teammanager Manfred Kehrberg. „Faktisch eine Konsequenz, denn Wong Chonn Hann wird uns künftig weniger zur Verfügung stehen. Dann wollen wir unsere Samariterhalle umgestalten, um der Bundesliga eine professionellere Bühne zu bieten. Das gilt auch für unser Marketing. Wissen Sie, wir wollen und müssen mehr in die Medien, mehr an die Öffentlichkeit. Ja, und heute“, sinniert Kehrberg, „müssen wir ran, konsequent, und das bis zum Endspiel 2013. Denn, wie Lüdinghausen, hat sich auch Mülheim verstärkt“, bemerkt warnend der Berliner „Meistermacher“. Ja, so darf man diesen Mann schon nennen, engagiert, ambitioniert und mit sensiblem Gefühl für das, was wichtig für EBT ist. Und mit Nachdruck sagt er es ein zweites Mal: „Ja heute müssen wir ´ran, denn das ist ein ganz wichtiges Spiel!“

 

Ein ganz wichtiges Spiel“

So sah das auch Thomas van Emmenes, 1. Vorsitzender des Mülheimer Badmintonvereins. „Ja, letztes Jahr war unser Ziel Klassenerhalt, jetzt wollen wir mehr, vierter Platz, Play-offs, das haben wir anvisiert. Verstärkt haben wir uns auch, mussten wir ja“, lacht van Emmenes, „bei diesem hoch trabenden Ziel. Ja, und heute, klar, wollen wir natürlich einen Punkt nach Mülheim entführen.“ Wird er entführt oder bleiben die Punkte in Berlin? Das war also hier die große Frage.

Sowohl Damen- als auch Herrendoppel der Gäste spielten sofort konsequent und druckvoll auf, belegten mit gewonnenen ersten Sätzen ihr gewachsenes Selbstbewusstsein.  Zumindest die Herren aus Mülheim, de Ruiter/Ellis, behielten Nerven und Spielniveau. Gegen Blair/Arends holen sie, in einem packenden hochklassigen Drei-Satz-Match, den Punkt.  

Knisternde Spannung auch auf der anderen Seite, bei den Damen. Nicht enden wollende Ballwechsel, Eleganz, Dramatik, ästhetische Schönheit zelebrieren Schenk/Jonathans und die Mülheimerinnen Meulendijks/Goliszewski. Drei Sätze und 60 Minuten benötigten die Hausdamen, um schließlich siegreich, mit viel Beifall bedacht, vom Spielfeld zu gehen. Es war der Ausgleich 1:1!

 

Verbissen umkämpft ...

… auch die Herreneinzel. Sah es bei Chetan Anand/EBT zunächst, 21:16 im ersten Satz, nach leichtem Sieg aus, so wurde daraus eine echte Zitterpartie. Denn der Mülheimer Zavadsky kommt im zweiten Satz sehr viel besser zurecht und gewinnt 21:17. Nun war es eine Frage der Kondition, denn die vorangegangenen Sätze hatten beide Kontrahenten viel Kraft gekostet. Die besseren Reserven kann schließlich der junge Mülheimer mobilisieren. Mit 21:16 holt er Satz drei und das 2:1 für Mülheim.   

Schön anzusehen auch, und nicht minder dramatisch, das Herreneinzel Roovers/Mülheim gegen Jonassen/EBT. Doch Hausherr Jonassen lässt sich nicht beirren, zieht gekonnt sein technisch ausgeklügeltes Spiel durch und lässt Roovers laufen. Eine Taktik, die Jonassen immer wieder erfolgreich einsetzt. So schlägt er Roovers in zwei Sätzen und stellt den 2:2-Ausgleich her.

Die Dramaturgie eines gefiederten Krimis inszenierten dann sowohl das Mixed bzw. Juliane Schenk beim finalen Dameneinzel. Wird es zuletzt tatsächlich Unentschieden heißen in der Samariterhalle? Da lag ´was in der Luft, alle Optionen waren noch möglich. Das Mixed, Blair/Jonathans gegen das Mülheimer Duo Ellis/Goliszewski, verläuft zunächst ausgeglichen. Doch im zweiten Satz gelingt es den Berlinern, das robuste Bollwerk der Mülheimer zu brechen. Und so punkten sie zum 3:2 für EBT. Die ganze Last der Verantwortung hing nun an Juliane Schenk, herausgefordert von Judith Meulendijks. In einem atemberaubenden Krimistück, gespielt in zwei Akten, bezwingt Judith Meulendijks schließlich Europameisterin Juliane Schenk und sorgt für den 3:3-Endstand.

 

Zufriedenes Lächeln beim Mülheimer Chef Thomas van Emmenes: „Ja, unsere Rechnung ist aufgegangen. Mit unserer Verstärkung sind wir auf dem richtigen Weg und ich finde, dass wir zu Recht einen Punkt mitnehmen. Der andere bleibt hier, bei EBT. Das ist doch fair und schönes Badminton war es auch!“ So sah das auch Gastgeber Manfred Kehrberg. Aber: „Ja, die Mülheimer sind stark, sehr stark“, kommentiert Kehrberg noch mit aufgeregter Stimmfärbung. „Aber so sind sie natürlich auch eine neue Herausforderung für die anderen Clubs. Sicher, ein Beinbruch ist dieses Unentschieden heute nicht unbedingt. Auch im letzten Jahr begannen wir ein wenig holprig. Was uns bleibt? Natürlich nach vorne schauen, denn eines ist doch klar, wir sind ein starkes Team!“  

 

Das ist durchaus wahr und richtig. Aber schon in einer Woche müssen Juliane, Robert & Co. mit Bischmisheim die Schläger kreuzen. Eine anspruchsvolle Aufgabe, die von allen Spielern hohe Konzentration abfordert. Nun ja, alle guten Dinge sind drei. Bezieht man dieses Wortspiel auf den dritten Meistertitel, wäre es ein durchaus sympathischer Gedanke. Aber ein drittes Remis? Nein, das wäre wirklich kein erhebender Einstieg in die neue Saison und verbreitete überdies wenig Optimismus. Den aber benötigt EBT dringend, denn es geht erneut um „Mission Titelverteidigung“.  

 

  

Badminton-Bundesliga startet wieder

Von Marcus Köster

 

(28.08.2012) Die SG EBT Berlin hat sich spätestens seit der erfolgreichen Titelverteidigung in der Bundesligaspitze etabliert und geht somit erneut als Titelverteidiger in die neue Saison. „Wie sagt man so schön, aller guten Dinge sind drei“, antwortete Manfred Kehrberg, Teammanager des Meisters, mit einem verschmitzten Lächeln auf die Frage, wo es denn hingeht in der Saison 2012/2013. Und damit ist sicherlich auch schon alles gesagt, wenn man ein Ziel für die kommende Spielzeit formulieren möchte.

 

Heute beginnt für den amtierenden Deutschen Meister die zehnte Saison in der Badminton-Bundesliga in Lüdinghausen. „Das ist schon so etwas wie ein erstes Topspiel“, so Manfred Kehrberg über das schwere Auswärtsspiel zu Beginn beim SC Union Lüdinghausen. Das Überraschungsteam der Vorsaison belegte nur knapp hinter EBT den vierten Platz und verpasste somit die Qualifikation zu den Play-offs.

 

Das Team um die SG EBT Berlin wird an diesem Dienstagabend aus Chetan Anand, Kestutis Navickas, Jacco Arends, Robert Blair, Juliane Schenk und Lotte Jonathans bestehen – bis auf Kenneth Jonassen tritt der Meister somit in Top-Besetzung an. Hierbei gilt sicherlich besonderes Interesse den beiden Neuzugängen Kestutis Navickas und Jacco Arends, die ihr erstes Spiel im EBT-Trikot bestreiten werden. Spielbeginn ist 19.00 Uhr.

 

Am Samstag, den 1. September (14.00 Uhr) wird auch die Saison in der Samariterstraße eröffnet – der Gegner heißt dann 1. BV Mülheim. Die EBT-Aufstellung wird sich gegenüber dem Saisonauftakt in Lüdinghausen voraussichtlich nur geringfügig ändern. Für Kestutis Navickas rutscht Kenneth Jonassen ins Team, damit verschiebt sich leider das Heim-Debüt des litauischen Neuzugangs. Jedoch können sich die Berliner Fans auf Jacco Arends freuen, der das erste Mal im „Hexenkessel“ Samariterstraße aufschlagen wird.

 

Wir freuen uns auf die ersten zwei Spieltage einer hoffentlich spannenden und erfolgreichen Jubiläums-Saison mit der SG EBT Berlin!

 


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.