Mitteilungen der SG EBT Berlin

 

Liga-Zugehörigkeit: 1. Bundesliga

Homepage: www.ebt-badminton.de

  

  

  

EBT Berlin verkündet Rückzug aus der 1. Badminton-Bundesliga

Von Marcus Köster

 

(15.04.2014) In seiner Sitzung am späten Montagabend hat der Vorstand der Abteilung Badminton der SG EBT Berlin beschlossen, für die kommende Saison keine Mannschaft mehr in der 1. Badminton-Bundesliga zu melden. Die bisherige 2. Mannschaft wird ihr Aufstiegsrecht wahrnehmen und in der Saison 2014/2015 an den Spielen der 2. Bundesliga Nord teilnehmen.

Die Gründe für den Rückzug liegen in einer Neuausrichtung der Arbeit der Abteilung. Diese war in den vergangenen Jahren von einer Vielzahl von Erfolgen gekennzeichnet. Der Nachwuchs des Vereins errang dreimal den Titel eines Deutschen Mannschaftsmeisters der Jugend und wurde einmal Deutscher Schülermeister. Die Spielerinnen und Spieler errangen eine Vielzahl von Titeln bei Deutschen, Norddeutschen und Berliner Meisterschaften. Mit Nicole Grether (2004) und Juliane Schenk (2008 und 2012) vertraten zwei Spielerinnen des Vereins Deutschland bei den Olympischen Spielen. Der Verein hat sich in den vergangenen Jahren als erfolgreicher Ausrichter nationaler und internationaler Badmintonturniere etabliert. Höhepunkt dieser Entwicklung war der Titelgewinn im Rahmen der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft in den vergangenen drei Jahren. Mit diesen Erfolgen hat der Verein alle mittel- und langfristigen Ziele erreicht.

In dieser Situation und vor dem Hintergrund eines Generationswechsels in der Leitung der Abteilung ist eine Neuausrichtung der Arbeit der Abteilung erforderlich. Das geht einher mit einer Konzentration der personellen, finanziellen und materiellen Ressourcen, die in den letzten Jahren oftmals bis an die Grenze der Belastbarkeit ausgelastet waren.

„Die Erfolge des Vereins waren nur möglich aufgrund des beispielhaften ehrenamtlichen Engagements seiner Mitglieder und der Förderer und Unterstützer. Hierauf kann EBT auch in der Zukunft bauen“, zeigt sich Bastian Zimmermann, der neue Leiter der Badmintonabteilung, optimistisch. „Ich sehe diese konsequente Entscheidung der Abteilung natürlich mit viel Wehmut, aber zugleich auch mit viel Optimismus. Sie ist notwendig, damit die Abteilung die neu gesteckten Ziele in der Nachwuchsarbeit, im Leistungsbereich und im Freizeit- und Breitensport erfolgreich umsetzen kann. Ich bin sicher, dass EBT auch dies erfüllen wird“, gibt sich der ehemalige Abteilungsleiter Badminton und neu gewählte Vorsitzende des Hauptvereins, Manfred Kehrberg, zuversichtlich.

  

Badminton-Bundesliga auf Zielgerade – EBT dreht Ehrenrunde

Von Marcus Köster

 

(04.04.2014) Die Badminton-Bundesliga-Saison 2013/2014 befindet sich auf der Zielgeraden. Die Frage, wer steigt ab, scheint bereits geklärt und im Kampf um die Play-offs konkurrieren drei Teams um noch zwei zu vergebene Plätze. Der noch amtierende Deutsche Meister SG EBT Berlin hält sich aus beidem raus. So ist es auch nicht verwunderlich, dass man nun in den letzten beiden Saisonspielen dem Nachwuchs bzw. der zweiten Garde eine Chance gibt.

Am kommenden Sonntag kommt es noch einmal zum großen Duell der letzten Bundesliga-Jahre – beim Auswärtsspiel gegen den 1. BC Bischmisheim sind die Vorzeichen allerdings etwas anders als in den Wettkämpfen zuvor. Für die Saarbrücker geht es noch um den Einzug in die Play-offs, EBT dagegen befindet sich auf der Ehrenrunde.

Am Dienstag, den 8. April 2014 dann in der Samariterstraße das letzte Heimspiel der Saison statt. Gegner ist der abstiegsbedrohte TSV Trittau, der sich jedoch, dank einer tollen Leistung an den vergangenen beiden Spieltagen, ein kleines Polster aufbauen konnte und wahrscheinlich die Klasse halten kann (dies ist aufgrund der besonderen Situation in der 2. Bundesliga Nord sicher; vgl. Vorschau auf die Spieltage Nummer 17 und 18; Anm. d. Redaktion).

EBT nutzt die beiden verbleibenden Spiele, um jüngeren Spielern die Möglichkeit zu verschaffen, etwas Bundesligaluft zu schnuppern. So werden bei den Damen mit Lisa Deichgräber und Anja Buchert gleich zwei „Eigengewächse“ aufs Feld gehen. Bei den Herren stehen mit Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann zwei Herren ebenfalls aus der 2. EBT-Mannschaft zur Verfügung. Komplettiert wird das Team durch Eetu Heino und Kestutis Navickas.

Auf zwei gute letzte Spieltage in der Badminton Bundesliga 2013/2014!

  

Heimsieg gegen stark geschwächtes Refrather Team

Von Marcus Köster

 

(22.03.2014) Am heutigen 15. Spieltag traf EBT auf die 1. Mannschaft des TV Refrath und besiegte diese mit 5:1. Wie so oft in den letzten Jahren trat der abstiegsbedrohte Gegner aus dem Bergischen Land mit stark geschwächter Mannschaft in Berlin an. Mit Chloe Magee, Iris Tabeling, Richard Domke und Fabian Roth fehlten gleich vier Topspieler. Entsprechend verhalten gestaltete sich der Spielauftakt in der Berliner Samariterstraße. Es entstand der Eindruck, dass TVR-Manager Heinz Kelzenberg die Saison für die 1. Mannschaft schon abgehakt hat und gleichzeitig auf den Aufstieg der 2. Mannschaft aus der 2. Bundesliga Nord setzt (Anm. d. Red.: Zur Einordnung der Gesamtsituation, auch bzgl. des Aufgebots, empfiehlt sich u. a. der Vorbericht des TVR vom 17.03.2014). Das wäre sportlich äußerst fragwürdig, warf doch gerade Heinz Kelzenberg in den letzten Monaten mehreren Vereinen der 1. Bundesliga Wettbewerbsverzerrung vor.

Erwartet klar war der 2:0-Sieg im Damendoppel. 21:10, 21:19 besiegten Jonathans/Zetchiri die Refrather Paarung Nelte/Kaulitzky. Im Herrendoppel entwickelte sich nach dem Verlust des ersten Satzes der zweite Satz zu einem kleinen Krimi – jedoch mit dem schlechteren Ende für das EBT-Doppel Blair/Arends. Mit 16:21, 24:26 zogen sie den Kürzeren gegen ein gut aufspielendes Refrather Doppel Schwenger/Nyenhuis.
Gewohnt dominant agierte Kenneth Jonassen – dieses Mal im 1. Herreneinzel. Dem Engländer Toby Penty gelang gegen den dänischen Routinier nur sehr wenig. Stets mit dem Gefühl, den richtigen Ball im richtigen Moment zu spielen, beherrschte er seinen Gegner nach Belieben und gewann am Ende mühelos mit 21:11 und 21:8.
Auch das Dameneinzel war eine einseitige Angelegenheit für EBT. Janice Kaulitzki in Diensten des TV Refrath hatte der Berliner Spielerin Linda Zetchiri nichts entgegenzusetzen. Linda ließ im gesamten Spiel keinen Zweifel an ihrem Sieg aufkommen und setzte sich letztlich mit 21:5 und 21:11 durch.
Das 2. Herreneinzel, gespielt von Kestutis Navickas für EBT gegen Denis Nyenhuis aus Refrath, wurde nach dem ersten Satz, 21:10 für Navickas, auf Wunsch des Refrathers abgebrochen, sodass nach gut eineinhalb Stunden beim Spielstand von 4:1 das Mixed gespielt wurde. Dieses entwickelte sich zu einem wahrhaft hochklassigen Match. Nachdem Max Schwenger und Carla Nelte für Refrath den ersten Satz mit 21:16 geholt hatten, konterten Robert Blair und Lotte Jonathans im zweiten Satz ihrerseits mit 21:16. Im dritten Satz zeigte vor allem Robert Blair seine internationale Klasse, die er erst vor wenigen Wochen mit dem Gewinn der German Open unter Beweis gestellt hatte. Mit 21:14 konnte das EBT-Mixed den dritten Satz für sich entscheiden, sodass am Ende ein verdienter 5:1-Heimsieg zu Buche stand.

  

EBT vor letztem Doppelspieltag der Saison

Von Marcus Köster

 

(20.03.2014) Die aktuelle Saison der Badminton-Bundesliga neigt sich dem Ende zu und für die SG EBT Berlin sind es noch vier Spiele, wovon zwei auswärts und zwei in der heimischen Samariterstraße stattfinden. Am Samstag, den 22.03. ab 14:00 Uhr heißt der Gegner TV Refrath. Der abstiegsbedrohte Verein aus Nordrhein-Westfalen steht derzeit auf Rang sieben der Tabelle und hat nur einen Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsplatz. Für den noch amtierenden Deutschen Meister geht es hingegen darum, die Saison, nach dem gescheiterten Einzug in die Play-offs, gut zu Ende zu bringen.

„Im letzten Wochenend-Heimspiel der Saison wollen wir nochmal alle ‚Danke‘ an die Berliner Fans sagen. Daher werden wir auch in absoluter Bestbesetzung antreten. Das heißt, alle werden da sein. Außerdem möchten wir die Saison vernünftig zu Ende bringen. Nur weil wir nicht in die Play-offs einziehen, heißt das nicht, dass wir mit einer B- oder C-Mannschaft antreten“, so Oliver Siegmann, Hauptsponsor der SG EBT Berlin. Auf dem Papier stellt sich demnach folgenden Aufstellung zusammen: Linda Zetchiri, Lotte Jonathans und Karoliine Hoim bei den Damen und Kenneth Jonassen, Kestutis Navickas, Robert Blair und Jacco Arends bei den Herren.

Dass es gegen den abstiegsbedrohten Gegner Refrath kein Selbstläufer wird, sieht Oliver Siegmann allerdings auch: „Wenn Refrath voll antritt, ist das eine gute Truppe. Angeführt von europäischen Top-Spielern wie Toby Penty, Chloe Magee und Iris Tabeling und komplettiert durch Nationalspieler wie Max Schwenger oder auch Ex-EBTlerin Carla Nelte, ist das eine schlagkräftige Mannschaft!“ Wir können uns also trotzdem auf einen spannenden Badminton-Nachmittag in der Samariterstraße freuen!

Am Sonntag geht es gleich weiter mit dem Auswärtsspiel beim Bonner Play-off-Aspiranten 1. BC Beuel. „Wir werden ganz entspannt nach Beuel fahren. Vielleicht können wir den Kampf um die Play-offs ja noch etwas durcheinander wirbeln“, sagt ein Oliver Siegmann grinsend. Schwer zu punkten wird es allemal beim Club um die beiden deutschen Top-Badmintonspieler Marc Zwiebler und Birgit Michels.

Wir können gespannt sein, wie sich die Tabelle nach diesem Doppelspieltag darstellen wird!

  

EBT reist nach Rosenheim

Von Marcus Köster

 

(20.02.2014) Zwei Wochen nach dem klaren Heimsieg gegen den Tabellenletzten SV Fun-Ball Dortelweil wartet am kommenden Samstag auf die SG EBT Berlin mit PTSV Rosenheim der nächste abstiegsbedrohte Gegner. Die derzeit auf Rang acht liegenden Bayern sind nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt und somit mittendrin im Kampf um den Verbleib in der höchsten deutschen Badminton-Spielklasse.

Im Hinspiel gab es ein souveränes 4:2 in der heimischen Samariterstraße. Ebenso souverän möchten die Hauptstädter das Rückspiel gestalten: „Ich denke, gegen Rosenheim sollten wir die zwei Punkte mit nach Berlin nehmen können. Sicher werden wir es etwas schwerer haben als im Hinspiel, denn in der Fremde zu spielen ist ja immer etwas anders. Außerdem steht Rosenheim mit dem Rücken zur Wand und das kann ja bekanntlich Kräfte freisetzen. Aber nichtsdestotrotz vertraue ich auf das Team, dass wir den Auswärtssieg holen werden“, gibt sich EBT-Teamchef Manfred Kehrberg zuversichtlich.

Eine durchaus begründete Zuversicht, schaut man sich die Teamaufstellung des noch amtierenden Meisters für das bevorstehende Auswärtsspiel an: Bei den Herren werden neben Robert Blair und Jacco Arends für die Doppel- und Mixspiele die beiden Einzelspezialisten Kenneth Jonassen und Kestutis Navickas auflaufen. Die Damenpunkte sollen durch Karoliine Hoim und Lotte Jonathans gewonnen werden.

Welche Spiele wie gewonnen werden oder ob sich der abstiegsbedrohte Gegner doch aufbäumen kann, werden wir kommenden Samstag sehen. Um 14:00 Uhr geht es in der Luitpoldhalle in Rosenheim los. Für alle Fans zuhause wurde auf http://www.badmintonsport.tv eine Live-Übertragung der Begegnung angekündigt.

 

EBT vor Pflichtaufgabe

Von Marcus Köster

 

(05.02.2014) Nachdem das Badmintonjahr 2014 eher durchwachsen anfing – Auswärtsniederlage in Mülheim und Unentschieden im Heimspiel gegen Düren – wartet am kommenden Samstag eine mehr als lösbare Aufgabe auf den noch amtierenden Deutschen Meister. Im Heimspiel, am Samstag, 8. Februar, 14:00 Uhr, empfängt die SG EBT Berlin den Aufsteiger und derzeitigen Tabellenletzten SV Fun-Ball Dortelweil in der Samariterstraße.

„Gegen Dortelweil ist ein Sieg ohne Wenn und Aber Pflicht, daher gehe ich davon aus, dass wir die zwei Punkte am Samstag in Berlin behalten“, gibt sich EBT-Teamchef Manfred Kehrberg vor dem 13. Spieltag der Badminton-Bundesliga optimistisch. Und dieser Optimismus ist auch begründet, denn auf dem Papier liegt das Team aus der Hauptstadt deutlich vor den Gästen aus dem hessischen Dortelweil. Nicht nur die Tabelle, auch die individuelle Klasse spricht für sich. Trotzdem ist Vorsicht geboten: „Dortelweil ist ein junges Team mit tollen deutschen Talenten. Die sind natürlich hungrig, da bin ich mir sicher. Ein Selbstläufer wird das daher definitiv nicht“, warnt Manfred Kehrberg trotz der augenscheinlichen Überlegenheit.

Mit nunmehr sechs Punkten Rückstand sind die Play-offs in Berlin kein Thema mehr, hat man spätestens am vergangenen Doppelspieltag das letzte Quäntchen Hoffnung verspielt. Trotzdem lohnt ein Besuch der Badminton-Bundesliga in Berlin immer: „Auch wenn die Play-offs in diesem Jahr ohne uns stattfinden werden, kann man in Berlin weiterhin tolles Badminton bestaunen. Daher möchte ich alle herzlichst dazu animieren, auch weiterhin zu uns in die Samariterstraße zu kommen, um nicht nur das Team anzufeuern, sondern einfach tolles Badminton zu bestaunen“, so Manfred Kehrberg.

Die Garanten für einen sehenswerten Badmintonsport auf Berliner Seite werden übrigens die Folgenden sein: Kenneth Jonassen, Jacco Arends, Eetu Heino, Lotte Jonathans und erstmals in dieser Saison Nachwuchsspielerin Lisa Deichgräber. Dann bis Samstag in der Samariterstraße!

  

EBT läuft weiter der Bestform hinterher

Von Marcus Köster

 

(27.01.2014) Neues Jahr neues Glück – so lautete die vor dem ersten Doppelspieltag des neuen Jahres ausgegebene Devise. Um wenigstens noch eine Minimalchance auf das Erreichen eines der drei Play-off-Plätze in der aktuellen Saison wahren zu können, hätte es am Wochenende schon zweier Siege bedurft. Die Bilanz des 11./12. Spieltags mit einer Niederlage und einem Unentschieden macht nun allerdings auch die letzten Hoffnungen zunichte.

Am Samstag traf EBT auswärts auf den 1. BV Mülheim, in der laufenden Saison bislang ungeschlagener Tabellenführer. Die Mannschaft von EBT, geschwächt auch durch das krankheitsbedingte Fehlen von Linda Zetchiri, konnte dem in allen Spielen sehr ausgeglichenen Mülheimer Team unerwartet wenig entgegensetzen. In beiden Doppeln ging in den ersten Sätzen gar nichts. Erst im jeweils zweiten Satz fanden Robert Blair und Jacco Arends sowie Lotte Jonathans und Karoliine Hoim zu ihrer gewohnten Spielstärke. Beide Punkte gingen trotzdem an die Mülheimer. Deutlich unterlegen war Karoliine Hoim, die für Linda Zetchiri ins Dameneinzel ging. Das Mixed musste sich wie im Hinspiel ebenfalls in zwei Sätzen geschlagen geben. Die einzigen Lichtblicke der Begegnung boten die beiden Herreneinzel. Der nach langer Verletzungspause ins Team zurückgekehrte Kestutis Navickas musste sich seiner noch fehlenden Spielpraxis beugen und verlor gegen Alexander Roovers in drei Sätzen. Kenneth Jonassen hingegen holte im 1.  Herreneinzel den einzigen Punkt der Begegnung.

 

Im Heimspiel tags darauf war der 1. BC Düren zu Gast in der Samariterhalle. Mit dem Heimvorteil im Rücken präsentierten sich die EBT-Spieler in deutlich besserer Form. Keinerlei Mühe hatten Robert Blair und Jacco Arends diesmal gegen die in weiten Teilen der Begegnung unkonzentriert wirkende Paarung und das Damendoppel riss das Publikum mit. In immer wieder langen und vor allem konditionell sehr anspruchsvollen Ballwechseln fanden Lotte Jonathans und Karoliine Hoim dieses Mal sicher zu ihrem Spiel und begeisterten die heimischen Fans. Der Partieauftakt war entsprechend vielversprechend. Das anschließende Dameneinzel musste Karoliine Hoim allerdings aufgrund leichter Knieprobleme kampflos abgeben. Kenneth Jonassen war gegen Rajiv Ouseph keineswegs chancenlos, schlussendlich fehlte ihm aber gegen seinen langjährigen Schützling in der englischen Nationalmannschaft gegen Satzende doch ein wenig die Puste. Navickas zeigte wie am Vortag, zumindest streckenweise, dass er auf einem guten Weg ist. seine alte Spielstärke zurück zu gewinnen. Leider reichte es noch nicht zu einem Sieg gegen Carl Baxter. Das letzte Spiel des Tages, das Mixed, rettete das Remis.

EBT Berlin hat sich mit den Ergebnissen entgegen den eigenen Erwartungen  weiterhin „nur“ im Mittelfeld der ersten Bundesliga etabliert. Doch wo Schatten ist, da ist auch Licht, und somit hatten EBT-Spieler und die Fangemeinde an diesem Wochenende auch Grund zum Jubeln. Die 2. Mannschaft, die in der laufenden Saison in der Regionalliga Nord spielt, konnte bereits zwei Spieltage vor Saisonende den Aufstieg in die 2. Bundesliga perfekt machen. Mit einem souveränen Sieg gegen den Berliner SC baute das Team um Mannschaftskapitän Karsten Lehmann die Tabellenführung vor dem Zweitplatzierten, dem Hamburg-Horner TV, auf uneinholbare sechs Punkte Vorsprung aus und wird damit in der Saison 2014/2015 erneut in der zweithöchsten deutschen Spielklasse aufschlagen.

 

Startet EBT die Aufholjagd?

Von Marcus Köster

 

(22.01.2014) Wie sagt man so schön? Neues Jahr, neues Glück?! So in etwa könnten die Gedanken von EBT-Teammanager Manfred Kehrberg vor dem ersten Bundesliga-Wochenende des neuen Jahres lauten. Nach dem Gewinn des dritten Meistertitels in Folge im vergangen Mai folgte zum Ende des abgelaufenen Jahres und somit zur Halbzeit der aktuellen Saison die Ernüchterung – vier Unentschieden, drei Niederlagen und nur drei Siege. Platz sechs in der Tabelle und schon fünf Zähler Rückstand auf einen Play-off-Platz. Vielen in Berlin fällt es schwer, noch an den Einzug in die Play-offs zu glauben, doch stirbt ja bekanntlich die Hoffnung zuletzt. „Es wird natürlich ganz schwer, jetzt noch in die Play-offs zu kommen. Rechnerisch ist noch alles möglich, aber realistisch betrachtet brauchen wir schon eine Menge Glück und müssen auf Patzer der Konkurrenz hoffen. Vor allem aber müssen WIR in der Rückrunde so viele Spiele wie möglich gewinnen“, schätzt der EBT-Teamchef die Situation ein.

Der Startschuss für eine Aufholjagd könnte schon am kommenden Wochenende fallen, denn EBT tritt im ersten Spiel des Jahres gleich bei Tabellenführer Mülheim an. Einen Tag später empfängt man in der heimischen Samariterstraße den 1. BC Düren. Startzeit ist jeweils 14.00 Uhr.

Einen ersten Hoffnungsschimmer gibt es schon vor den Spielen – Kestutis Navickas wird nach auskuriertem Kreuzbandriss, den er sich im Finale im Mai 2013 zugezogen hatte, ins Team zurückkehren und sorgt für großen Optimismus, nicht nur bei den Anhängern von EBT. „Ich freue mich riesig, dass Kestus wieder dabei ist. Er ist enorm wichtig für uns. Und auch das Team ist froh, ihn nach dieser schweren Verletzung wieder an Bord zu haben“, so Kehrberg zur Rückkehr von Kestutis Navickas. Neben der wiedergenesenen Nummer eins werden Jacco Arends, Robert Blair und Kenneth Jonassen bei den Herren und Lotte Jonathans, Linda Zetchiri und Karoliine Hoim bei den Damen für den amtierenden Meister auf Punktejagd gehen.

Ob man in Berlin auch nach dem Wochenende leise auf ein kleines Wunder hoffen kann oder ob der Traum vom vierten Titelgewinn in Folge endgültig ausgeträumt ist, werden wir nach zwei hochkarätigen Saisonspielen erfahren.

Wer in Berlin live dabei sein möchte, sollte am 26.01.2014 spätestens 14.00 Uhr in die Samariterstr. 19/20, 10247 Berlin kommen.

  

EBT verspielt Play-off-Chancen

Von Marcus Köster

 

(18.12.2013) Zum Jahresende kam es für den amtierenden Deutschen Meister in der Badminton-Bundesliga nochmal zu zwei Top-Spielen gegen direkte Konkurrenten im Kampf um die Play-off-Plätze.

Am dritten Advent kam es in der Samariterstraße zu DEM Top-Spiel der letzten Jahre in der Badminton-Bundesliga: Die SG EBT Berlin empfing den 1. BC Bischmisheim. Im Vorfeld schoben sich beide Teams die Favoritenrolle zu, in der Halle merkte man vom ersten Moment an die Anspannung beider Mannschaften. Es war ein Match, in dem es um viel ging. Der Gewinner wäre oben dabei, der Verlierer entfernt sich mehr und mehr von den ersten drei Plätzen.
Nach den ersten drei Spielen ging Bischmisheim 3:0 in Führung und bei EBT Berlin schien nicht viel zu gehen an diesem Adventssonntag. Die Zuschauer sahen großartiges Badminton, vor allem im Damendoppel, auch wenn es einige fassungslose Gesichter beim 1. Herreneinzel gab. Nach der Aufgabe Olga Konons im Dameneinzel konnte die EBT mit dem Ziel „Unentschieden“ in das abschließende Mixed und 2. Herreneinzel gehen. Doch schnell wurde die Heimniederlage Gewissheit. Blair/Jonathans hatten der starken Bischmisheimer Paarung nicht viel entgegen zu setzen. Zu allem Überfluss erwischte auch Publikumsliebling Kenneth Jonassen einen gebrauchten Tag, verlor nach über zwei Jahren ein 2. Herreneinzel und machte ein Heimspiel zum Vergessen perfekt. 1:5 hieß es am Ende. Während Bischmisheim erleichtert jubelte, sah man in den EBT-Gesichtern eher Trauer und Betroffenheit.

 

Am gestrigen Dienstag wollte man dann im Auswärtsspiel gegen SC Union Lüdinghausen mit einem Sieg noch eine kleine Chance auf die Play-offs wahren, denn immerhin ist es ja erst der Rückrundenbeginn. Dafür musste jedoch ohne Wenn und Aber ein Sieg her. Doch wie gegen Bischmisheim schien die EBT-Siegermentalität der letzten Jahre verloren. Beide Doppel wurden mehr oder weniger eindeutig verloren. Auch Ville Lang konnte seinen Auftritt vom Sonntag nicht wieder gut machen. Linda Zetchiri unterlag ebenfalls einer starken Karin Schnaase. 4:0. Immerhin sorgten das Mixed Arends/Jonathans und der Routinier Kenneth Jonassen für die Ehrenpunkte der Berliner, sodass es am Ende ein mageres 2:4 in Lüdinghausen gab.

Die Play-off-Träume sind somit ausgeträumt. Auch wenn es noch theoretische Chancen auf den dritten Platz gibt, so mag man selbst in Berlin nicht mehr so recht daran glauben. Play-offs ohne EBT – was in den vergangenen sechs Jahren niemand für möglich gehalten hätte, wird jetzt Realität. Wie es in Berlin weiter geht, wird man sehen. Doch eines ist klar: Wer am Sonntag in der Samariterstraße war, der hat gesehen, dass die Euphorie im und um den Verein ungebrochen ist.

   

Keine Freude im Advent – Meister EBT unterliegt Bischmisheim 1:5

Von Peter Gütte

 

(16.12.2013) Freudige Punktebescherung am 3. Advent? Das war an diesem 15. Dezembertag in der Samariterhalle die große und spannende Frage! Eine Prognose wagen? Lieber nicht! Denn welche sachlichen Faktoren wollte man für dieses schwierige Gedankenspiel heranziehen? Das 5:1 im Meisterschaftsfinale? Ist Geschichte und hat mit der Gegenwart nichts, aber auch nichts, zu tun. Oder die aktuelle Tabellensituation befragen? Würde auch nur Ratlosigkeit bedingen, denn EBT rangiert derzeit auf Rang fünf und Bischmisheim auf vier. Diese Platzierungen haben übrigens auch noch den faden Beigeschmack, dass beide deutsche Badminton-Riesen nicht in die Play-offs kämen. Andererseits bringt dieser durchaus kapriziöse Tatbestand belebende und neue Temperamente in die Bundesliga. Kurzum, die Sache war spannend und lockte viele Berliner Badminton-Fans an. Die spekulierten, was das Zeug hielt. Laura aus Pankow, sie hatte auch das Meisterschaftsfinale im Mai erlebt, tippte optimistisch auf eine Wiederholung des überlegenen Sieges der Berliner. Das sah Johannes aus Spandau kritischer, favorisierte eher eine Punkteteilung und führte dabei respektvoll die großen Namen der Gäste, also Schöttler, Fuchs, Domke, ins Feld seiner Argumentation. „Die sind nun mal stark!“ Begleiterin Anne, mit bedenklich wiegendem Kopf: „Sicher, die Bischmisheimer sind immer für einen Sieg gut. Diesmal aber“, und lächelt ihren Mann charmant-ironisch an, „glaube ich eher an einen EBT-Sieg. Denk´ mal an Blair, Jonassen oder Lotte Jonathans. Auch Namen mit Klang, mein Lieber!“ Siegeschancen und Diplomatie! Nun, die Meinungen, wer Favorit dieser Begegnung sei, waren an diesem Tag differenziert, lässt man mal Sympathien und Emotionen beiseite. Und die Manager? Die kultivieren bei dieser Sonntagsfrage gemeinhin ihre diplomatischen Fähigkeiten – äußern vor allem großen Respekt vor dem Gegner, lassen durchaus auch eine minimale Siegchance anklingen oder wollen den Gegner zumindest ärgern. Feierte dieses Klischee auch am 3. Adventssonntag amüsanten Sprachgebrauch? EBT-Teammanager Manfred Kehrberg freute sich vor allem auf das Spiel, geriet dann aber in ernsthafte Nachdenklichkeit. „Dieses Spiel heute hat schon so etwas wie Endspielcharakter. Denn gewinnen wir nicht, rücken die Play-offs in weite Ferne, sehr weite Ferne. Aber vor diesem Problem stehen ja auch die Bischmisheimer!“ Richtig, denn Marcel Reuter kommentierte schnörkellos und unumwunden: „Wir wollen und müssen heute gewinnen, wenn auch nicht in Bestbesetzung. Aber die Chancen stehen gut!“ Also keine Floskeln und diplomatische Arabesquen der Manager, sondern klare Worte. Es ging also um viel an diesem weihnachtlichen Badminton-Nachmittag in Berlin und versprach hochklassiges Badminton! Temperamentvolle Ouvertüren!

Schon der Auftakt signalisiert auf beiden Seiten verbissenen Kampfwillen. Technische Feinheiten und nicht enden wollende Ballwechsel prägen sowohl Herren- als auch Damendoppel. Erst beim 24:22 können die EBT-Damen Jonathans/Zetchiri den Sieg im ersten Satz bejubeln. Anders die Situation bei den Herren. Da trumpfen die Gäste Schöttler/Fuchs im ersten Satz mit 21:17 auf. Die Frage, werden Blair/Arends im zweiten Satz wirksame Mittel gegen die Routiniers aus Bischmisheim finden? Nein, eher häuften sich die Fehler, und so behielten die Gäste auch im zweiten Satz, mit 21:16, die Oberhand. Der weitere Verlauf bei den Damen riss die Berliner Fans von den Sitzen. 21:16 für Konon/Muskens, also Ausgleich durch die Gäste. Würden die EBT-Damen im dritten Satz das Spiel noch rumreißen können? Das war nun die Frage. Währenddessen zieht Ville Lang gegen Domke erfolgreich seine Kreise und geht klar in Führung. Doch das Blatt wendet sich. Domke kommt plötzlich stark ins Spiel und gewinnt Satz eins mit 21:17. Eine Überraschung nach seinem verhaltenen Auftakt! Doch die ganze Aufmerksamkeit richtete sich in diesem Augenblick auf das dramatische Schlusskapitel beim Damendoppel. 16:21 geht das Match für die EBT-Damen verloren! Aber auch „nebenan“ sieht es nicht gut aus, beim 17:8 für Domke. Wer hätte gedacht, dass Ville Lang dermaßen einbrechen könnte! Mit Domkes 21:9-Erfolg punktet Bischmisheim zur klaren 3:0-Führung. Da war es sehr still in der EBT-Halle. Hoffnung auf Kenneth Jonassen, das war jetzt die Headline in der Samariter-Halle. Sein Kontrahent Lukas Schmidt. Ein harter Brocken, wie sich schnell herausstellt. Und beide zelebrierten das, was diesen Sport so schön und einzigartig macht: Bewegung, Athletik, Eleganz und kraftvolle Explosivität. Zwischendurch die verletzungsbedingte Aufgabe von Olga Konon im 2. Dameneinzel. Dieser Punkt und das 1:3 eröffneten EBT immerhin noch eine kleine Chance auf Unentschieden. Das hieß aber in der Konsequenz, EBT musste beide noch ausstehenden Matches gewinnen!

Z.B. Kenneth Jonassen. Der hatte nämlich zwischenzeitlich zum 1:1 ausgeglichen. Aber auch das Mixed Blair/Jonathans stand unter Erfolgsdruck und das nach hoch verlorenem ersten Satz. Ob Mixed oder Herreneinzel, jeder Punkt wurde nun lautstark vom EBT-Anhang begleitet. Doch die Würfel fallen schon beim Mixed. 16:21 unterliegen Blair/Jonathans gegen die Bischmisheimer Fuchs/Muskens im zweiten Satz. Auch das Herreneinzel, wenn auch toll anzusehen, geht für EBT verloren und hatte damit nur noch statistischen Wert. So dreht Bischmisheim, nach der 1:5-Niederlage im Meisterschaftsfinale, an diesem Sonntag im Dezember den Spieß um und revanchiert sich gegen EBT Berlin mit einem 5:1-Erfolg!

„Schade, schade, schade“, so kommentierte Hallensprecher Marcus Köster die bittere Niederlage und sagte damit alles. Denn: Die Bischmisheimer entführen dringend benötigte Punkte aus Berlin. „Ja, das ist nicht gut“, beteuert Teamchef Manfred Kehrberg den Ausgang dieser Begegnung. „Bei uns lief heute überhaupt nichts zusammen. Aber ich gratuliere den Bischmisheimern zu ihrem verdienten Erfolg!“ Und nun? „Konzentrieren wir uns natürlich auf die nächste Begegnung, gegen Lüdinghausen. Ist doch klar, das Leben geht weiter, auch im Sport!“ Dabei stiehlt sich dann auch schon wieder der Hauch eines Lächelns auf das Gesicht des erfolgreichen EBT-Teamchefs. Fazit also: keine Freude im Advent an diesem Sonntag im Berliner Badminton-Haus Samariterstraße!

 

EBT Berlin erwartet Bischmisheim

Von Marcus Köster

 

(11.12.2013) In der Badminton-Bundesliga kommt es am Sonntag, den 15. Dezember 2013 (14.00 Uhr, Sporthalle Samariterstr. 19/20) zu einer Neuauflage des Finals der letztjährigen Bundesligasaison zwischen der SG EBT Berlin und dem 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim, in dem EBT Bischmisheim deutlich und in der Höhe überraschend mit 5:1 bezwingen und sich so den dritten Titel in Folge sichern konnte.

Anders die Vorzeichen am Wochenende. Bischmisheim, derzeitiger Tabellenvierter, und EBT, aktueller Tabellenfünfter, wären derzeit beide nicht für die Play-offs qualifiziert. Die Saarländer um ihren Kapitän und Führungsspieler Michael Fuchs brennen deshalb auf eine Revanche für die schmerzliche Niederlage Anfang Mai diesen Jahres im Sportforum Berlin. Besonders Michael Fuchs ruft in Berlin immer Höchstleistungen ab und wird das auch wieder am Sonntag mit seinem Partner Johannes Schöttler im Doppel und im Mixed, voraussichtlich mit Eefje Muskens aus den Niederlanden, unter Beweis stellen. Vervollständigt wird das Team bei den Herren durch die in den letzten Wochen sehr stark agierenden Dieter Domke und Lukas Schmidt. Zwei große Fragezeichen stehen hinter der Besetzung bei den Damen. Werden Olga Konon und Samantha Barning nach langer Verletzungspause ihr Comeback feiern können?

EBT kann dagegen am Wochenende Bestbesetzung aufbieten. Die Mannschaft wird bei den Damen mit Lotte Jonathans und Linda Zetchiri und bei den Herren mit Kenneth Jonassen, Ville Lang und den zuletzt international sehr erfolgreichen EBTlern Robert Blair und Jacco Arends antreten.

„Wir freuen uns auf hochklassiges Badminton in Berlin. Aufgrund der ausgeglichenen Besetzung beider Mannschaften und der derzeitigen Tabellensituation geht es für beide Teams um viel. Wir wollen auf jeden Fall ein Unentschieden erreichen“, gibt EBT-Teammanager Manfred Kehrberg die Zielstellung vor.

Schon am Dienstag, den 17. Dezember 2013, folgt das letzte Spiel dieses Jahres, EBT gastiert beim Titelaspiranten Union Lüdinghausen.

  

Zweifaches Remis am vergangenen Doppelspieltag

 

Von Marcus Köster

 

(02.12.2013) Enttäuscht kehrten die Spieler von EBT Berlin am Samstagabend nach Berlin zurück. Auswärts gegen den TV Refrath hatte es nur zu einem 3:3-Unentschieden gereicht. Von Anbeginn der Partie wurde deutlich, dass die beiden Doppel alles andere als ein Spaziergang werden würden. Konnten Robert Blair und Jacco Arends den ersten Satz noch gewinnen, verloren Lotte Jonathans und Karoliine Hoim im parallel gespielten Damendoppel den ersten Satz denkbar knapp mit 24:22. Anschließend schaffte es die Refrather Paarung Iris Tabeling/Carla Nelte nicht, den Schwung aus dem ersten Satz mitzunehmen. Im entscheidenden dritten Satz wendete sich das Blatt allerdings wieder gegen die Berliner und auch das Herrendoppel hatte der stark aufspielenden Refrather Paarung  immer weniger entgegen zu setzen.

Unerwartet schwer hatte es auch Ville Lang im 1. Herreneinzel gegen Richard Domke, den amtierenden Deutschen Meister U22. Nach dem Gewinn des ersten Satzes zog er sich eine leichte Zerrung zu, biss sich aber durch und konnte das Spiel in drei Sätzen für sich entscheiden. Bei Linda Zetchiri im Dameneinzel schien die Teilnahme an den beiden Länderspielen Deutschland-Bulgarien wenige Tage zuvor ihren Tribut zu fordern. Besonders im ersten Satz, gegen die in Diensten des TV Refrath aufschlagende irische Meisterin Chloe Magee, fand Linda Zetchiri überhaupt keinen Rhythmus. Erwartet gewann nur Ausnahmespieler Kenneth Jonassen das 2. Herreneinzel klar in zwei Sätzen. So stand es bereits 2:3 gegen EBT, bevor das abschließende Mixed die Entscheidung über Remis oder Niederlage geben sollte. Entsprechend hoch motiviert gingen Nationalspieler Max Schwenger und Carla Nelte gegen die Berliner Doppel- und Mixedspezialisten Robert Blair und Lotte Jonathans in die Partie und  gewannen sogar den ersten Satz. Doch die EBT-Paarung  spielte dann all ihre Erfahrung aus und holte den rettenden dritten Punkt zum Unentschieden. „Ich weiß auch nicht, was da heute im Doppel los war. Jacco und ich haben einfach keine gemeinsame Linie gefunden. Im Mixed lief es dann wieder. Refrath hat da wirklich ein sehr talentiertes Team zusammengestellt. Erstaunlich, dass sie in der Tabelle dennoch weit hinter ihren Möglichkeiten liegen“, so der sichtlich enttäuschte Robert Blair nach der Partie.

 

Doch viel Zeit für Enttäuschungen blieb nicht, hieß es doch, am Sonntag in eigener Halle gegen den 1. BC Beuel zu punkten – einen Gegner, der erfahrungsgemäß schwer einzuschätzen und sicher auch in diesem Jahr einer der Topfavoriten auf den Einzug in die Play-offs ist. Mit Europameister Marc Zwiebler und Teameuropameisterin Birgit Michels haben die Bonner zwei Aushängeschilder des deutschen Badmintonsports in ihren Reihen.

In der mit über 200 Zuschauern sehr gut gefüllten Halle in der Samariterstraße nutzte das Herrendoppel gleich zu Beginn die Möglichkeit zu zeigen, warum es als eines der besten Bundesliga-Herrendoppel gilt. Haushoch gewannen Blair/Arends mit 21:4 und 21:8 gegen die teils überfordert wirkende Bonner Paarung Kwong Beng Chan/Andreas Heinz. Im Damendoppel lief es gegen Birgit Michels/Lauren Smith ähnlich erfolglos wie am Vortag.

Mit dem Herreneinzel von Ville Lang gegen Marc Zwiebler kündigte sich der spielerische Höhepunkt der Partie an und in der Tat gelang es Ville Lang erstaunlich gut, Marc Zwiebler in langen Ballwechseln zu halten. Mit 15 und 18 Punkten gab er eine sehr sehenswerte Vorstellung. Endgültig in Verzückung versetzte das Publikum dann jedoch abermals Ausnahmespieler Kenneth Jonassen. Jonassen, der 2008 Europameister im Einzel wurde, 2010 seine aktive Spielerkarriere beendete und seitdem nur noch für EBT aktiv ist, hat seit 2011 keines seiner Einzel verloren. Entsprechend herausfordernd und kampfstark startete der Bonner Liganeuling Kwong Beng Chan in die Begegnung. Doch auch dieses Mal war schnell klar, dass Kenneth Jonassen in der vergangenen Spielsaison nicht umsonst zum besten Spieler der Liga gekürt wurde. In spektakulären Ballwechseln präsentierte er dem verzückten Publikum die gesamte Bandbreite seines Könnens und brachte den Malaysier mit wohl platzierten Bällen, enorm starker Abwehr und sehr effektivem Grundlinienspiel an den Rand der Verzweiflung.

3:2 stand es vor dem letzten Spiel des Tages. Marc Zwiebler an der Seite von Birgit Michels ersetzte Ingo Kindervater, der verletzungsbedingt noch einen Trainingsrückstand hat, in der Partie aber als Coach zur Verfügung stand. Robert Blair und Lotte Jonathans schlugen sich tapfer, konnten eine zwischenzeitliche Führung im zweiten Satz aber nicht in den erhofften Entscheidungssatz retten. Abermals Remis hieß es damit nach gut 2,5 Stunden Spielzeit.

„Mit dem 3:3 gegen Bonn sind wir besonders nach dem gestrigen Remis sehr zufrieden, obwohl wir doch die Hoffnung auf die eine oder andere Überraschung hatten. Das Publikum hat Badminton vom Feinsten in der Hauptstadt gesehen und wir freuen uns bereits jetzt auf die nächste Begegnung am 15. Dezember“, erklärte Teammanager Manfred Kehrberg nach dem Spiel.

Und die nächste Begegnung verspricht einen weiteren Badminton-Leckerbissen in Berlin. Am 15. Dezember 2013, trifft EBT Berlin um 14.00 Uhr auf den direkten Tabellennachbarn, den 1. BC Bischmisheim.

  

EBT Berlin erwartet den BC Bonn-Beuel

   

Von Marcus Köster

 

(26.11.2013) Im Spitzenspiel der Badminton-Bundesliga kommt es am Sonntag, den 1. Dezember (14.00 Uhr, Sporthalle Samariterstraße 19/20) zum Aufeinandertreffen zwischen Meister EBT Berlin und dem 1. BC Beuel.

Dabei bietet sich die Gelegenheit, die deutschen Top-Spieler Marc Zwiebler, Birgit Michels und Ingo Kindervater in Berlin hautnah zu erleben. Entsprechend werden die Bonner für das Spiel auch als Favorit gehandelt, haben sie sich doch vor der Saison mit dem Malaysier Kwong Beng Chan und der englischen Doppel- und Mixed-Spezialistin Lauren Smith weiter namhaft verstärkt. Lediglich das Dameneinzel scheint wie in den Vorjahren eine Achillesferse des Teams zu sein.

EBT kann am Wochenende zum ersten Mal seit Wochen wieder auf seine Bestbesetzung zurückgreifen. Für das Team aus Berlin-Friedrichshain werden Kenneth Jonassen, Ville Lang, Robert Blair und Jacco Arends an den Start gehen. Bei den Damen sind sowohl Linda Zetchiri als auch Lotte Jonathans und Karoliine Hoim im Boot.

„Das wird ein ganz hartes Match. Aber die Mannschaft hat in der Vergangenheit oft bewiesen, dass sie sich auf solche Spiele fokussieren kann. Ich vertraue dem Team“, gibt sich EBT-Manager Manfred Kehrberg vorsichtig optimistisch.

Ähnlich schwer wird die Aufgabe für EBT schon am Vortag beim TV Refrath. Der ambitionierte Verein aus dem Bergischen Land blieb bisher für viele überraschend hinter seinen eigenen, hohen Ansprüchen zurück und belegt bisher mit nur einem Punkt Vorsprung auf einen Abstiegsrang Platz sieben der Tabelle. Angeführt wird die Mannschaft von ausländischen Spitzenspielern wie Toby Penty (England), Jiann Shiarng Chiang (Malaysia), Chloe Magee (Irland) und Iris Tabeling (Niederlande). Mit Jugendeuropameister Fabian Roth, Max Schwenger, Richard Domke, Lars Schänzler und Carla Nelte hat Vereinschef Heinz Kelzenberg dank offensichtlich exzellenter Kontakte zu den Spielern des DBV-Nachwuchskaders eine Reihe von sehr talentierten Nachwuchshoffnungen anderer Vereine an das Team gebunden.

„Aufgrund der Tabellensituation benötigen die Refrather jeden Punkt und werden gerade vor heimischer Kulisse couragiert kämpfen. Wir werden die Refrather nicht unterschätzen und von Anfang an dagegenhalten. Was dann dabei rauskommt werden wir Samstag sehen“, sieht Lotte Jonathans der Partie mit Spannung entgegen.

 

 

EBT Berlin zu Gast in Trittau

Von Marcus Köster

 

(05.11.2013) Fast einen Monat ist es her, dass in der Badminton-Bundesliga die Bälle geflogen sind. Internationale Spitzenturniere wie die Denmark Open oder auch die Bitburger Open zwangen die Bundesliga laut Spielplan zu einer kleinen Pause.

Bei letzterem Turnier, welches ein sogenanntes Grand Prix Gold-Turnier ist, schnitten übrigens zwei EBT-Stars überaus erfolgreich ab. Linda Zetchiri schaffte im Einzel den Weg bis ins Finale, wo sie letztlich nur der Thailänderin Nichaon Jindapon unterlag. Dem niederländischen Doppelspezialisten in Diensten des Deutschen Meisters, Jacco Arends, gelang mit Doppelpartner Jelle Maas der Sprung in die Vorschlussrunde des 120.000 US-$-Turniers.

Und waren Jacco und Jelle in den vergangen Tagen noch Doppelpartner, so sind sie nun Gegner – denn in der Badminton-Bundesliga trifft der amtierende, dreimalige Deutsche Meister SG EBT Berlin im Dienstagsspiel auswärts auf den TSV Trittau, bei dem Jelle Maas seine erste Bundesligasaison bestreitet. Der Aufsteiger belegt derzeit Rang acht in der Tabelle und steht nach fünf Spielen schon unter Druck, den Anschluss an die Nicht-Abstiegsplätze zu halten.

Für EBT geht es darum einen „eingeplanten“ Auswärtssieg einzufahren, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu halten. „Trittau ist ein relativ junges und unerfahrenes Team. Trotzdem hat es individuelle Klasse, die man nicht unterschätzen darf. Aber natürlich fahren wir nach Trittau um zu gewinnen und ich bin sehr zuversichtlich, dass uns das auch gelingt“, so EBT-Teammanager Manfred Kehrberg.

Um diesen Sieg auch so deutlich wie möglich ausfallen zu lassen, bietet EBT, bis auf eine Ausnahme, das Beste auf. Bei den Damen werden Lotte Jonathans und Linda Zetchiri auf Punktejagd gehen, die Herrenspiele werden Ville Lang, Eetu Heino, Jacco Arends und Robert Blair bestreiten. Das heißt, bis auf Kenneth Jonassen, tritt der Deutsche Meister in Bestbesetzung an. Gute Voraussetzungen also, um einen deutlichen Auswärtssieg einzufahren und die Tabellenspitze nicht aus den Augen zu verlieren.

 

Maximalziel erreicht – 5:1-Sieg gegen Lüdinghausen

 

Von Marcus Köster

 

(09.10.2013) In der Spitzenbegegnung des 5. Spieltags konnte EBT Berlin mit einem 5:1-Sieg gegen das stark ersatzgeschwächte Team des SC Union Lüdinghausen wichtige Punkte für die Tabelle holen.

Die Begegnung am ersten Dienstagsspieltag der laufenden Saison war im Vorfeld mit hoher Spannung erwartet worden. Bis kurz vor Spielbeginn stand noch nicht fest, welche Spieler beide Teams schlussendlich aufstellen würden.

Durch die zeitgleich startenden YONEX Dutch Open im niederländischen Almere fielen bei den Gästen Yuhan Tan, Nick Fransman und Selena Piek aus, die keine Freigabe ihres nationalen Verbands erhalten hatten. Mit dem zusätzlichen Fehlen von André Kurniawan Tedjono, der derzeit wieder in Indonesien weilt, musste Lüdinghausen gleich den Ausfall von insgesamt vier Stammspielern kompensieren.  Als Ersatz wurde auf die beiden Verbandsligaspieler Vanessa Kiehl und Arne Dieckmann zurückgegriffen, im Damendoppel kam es zum Ligadebüt von Barbara Schnaase, Mutter der Lüdinghauser Einzel- und Doppelspezialistin Karin Schnaase.

EBT konnte jedoch auch nicht in Bestbesetzung antreten. Ebenfalls durch seine Teilnahme  an den Dutch Open fehlte Jacco Arends. Punktgarant Kenneth Jonassen war beruflich verhindert. Erwartet klar verliefen dann auch die beiden Doppel zu Beginn der Partie. Lotte Jonathans und Karoliine Hoim holten im Damendoppel mit 21:9, 21:10 den ersten Spielpunkt für EBT. Im Herrendoppel hingegen das genaue Gegenteil: Robert Blair und Ville Lang, die in dieser Zusammensetzung zum ersten Mal zusammen spielten, hatten dem starken Auftritt von Josche Zurwonne und Ruud Bosch wenig entgegenzusetzen (16:21, 8:21). Das 1. Herreneinzel wurde wegen einer Blessur von Josche Zurwonne kampflos abgegeben und im 2. Herreneinzel hatte Eetu Heino, der nach einem Jahr EBT-Abstinenz in dieser Saison nach Berlin zurückgekehrt ist, leichtes Spiel gegen den Doppelspezialisten Arne Dieckmann. 3:1 für EBT hieß es damit vor dem spielerischen Höhepunkt des Abends, dem Dameneinzel zwischen Linda Zetchiri und Karin Schnaase.

Bisher eher glücklos aufspielend gelang Linda Zetchiri an diesem Abend ein sehr überzeugender Auftritt und die zahlreich erschienenen Zuschauer bekamen einen überzeugenden Eindruck ihres Könnens. In langen, sehr schnellen und kraftvollen Ballwechseln gelang es ihr, den ersten Satz für sich zu entscheiden. Im zweiten Satz erkämpfte sie sich trotz starker Gegenwehr von Karin Schnaase mit dem vierten Matchball in der Verlängerung den Siegpunkt des Abends. Das abschließende Mixed war erneut eine klare Angelegenheit für EBT. Karin Schnaase an der Seite von Ruud Bosch waren insbesondere im zweiten Satz gegen das sehr gut eingespielte Paar Blair/Jonathans chancenlos (21:17, 21:8).

Mannschaftskapitänin Lotte Jonathans hatte kurz vor der Partie auf ein 4:2 getippt. Mit dem Endstand von 5:1 war das angestrebte Maximalziel des Abends, mit zwei Punkten die Platzierung in der Tabelle weiter zu verbessern, erreicht.  EBT belegt damit Rang drei hinter dem weiterhin ungeschlagenen 1. BV Mülheim und dem 1. BC Bischmisheim.

   

EBT empfängt Tabellenzweiten Lüdinghausen

 

Von Marcus Köster

 

(06.10.2013) In der Badminton-Bundesliga kommt es am ersten Dienstagspieltag der 1. Bundesliga (08.10.2013, 19:00 Uhr, Samariterstr. 19/20, 10247 Berlin) in heimischer Halle zum Aufeinandertreffen zwischen dem amtierenden Deutschen Mannschaftsmeister EBT Berlin und dem derzeitigen Tabellenzweiten SC Union Lüdinghausen.

Nach dem enttäuschenden Verlauf des ersten Doppelspieltages am vorletzten Wochenende, an dem EBT mit einer Niederlage gegen den 1. BV Mülheim und einem Unentschieden gegen den 1. BC Düren nur einen Punktgewinn für sich verbuchen konnte, gilt es nun am ersten Spieltag unter der Woche, Boden gut zu machen, um den Anschluss an die Play-off-Plätze (Plätze 1-3 der Tabelle) zu halten. Derzeit steht EBT nur auf Platz vier der Tabelle.

Das Team von Union Lüdinghausen, das in der vergangenen Spielzeit mit einem nur minimal schlechteren Satzverhältnis im Vergleich zum Tabellendritten den Einzug in die Play-offs verpasste, hat sich in dieser Saison im 1. Herreneinzel mit dem zuvor bei Bonn-Beuel spielenden Indonesier André Kurniawan Tedjono und bei den Damen mit der englischen Doppelspezialistin Alexandra Langley weiter verstärkt und gilt abermals als Favorit auf einen Play-off-Platz. Weiterhin im Kader stehen die ehemalige deutsche Nationalspielerin Karin Schnaase, die Niederländerin Selena Piek, die mit ihrem Landsmann, dem niederländischen Meister im Doppel und Mixed, Ruud Bosch, eines der stärksten Mixed-Doppel der Liga bildet, sowie der belgische Einzelspezialist Yuhan Tan. Mit Josche Zurwonne, der in der Saison 2009/2010 für EBT spielte, wird ein alter Bekannter nach Berlin kommen. Komplettiert wird das Team durch Neuzugang Nick Fransmann (Niederlande). Fraglich wird, wie die Aufstellung von Lüdinghausen an diesem Spieltag aussehen wird, nehmen doch mehrere Beteiligte an den am folgenden Tag beginnenden YONEX Dutch Open teil.

Für EBT werden bei den Damen sowohl Mannschaftsführerin Lotte Jonathans als auch Linda Zetchiri antreten. Komplettiert wird das Duo von Karoliine Hoim. Für die Aufstellung bei den Herren sind derzeit noch alle Optionen offen. Nur Jacco Arends wird durch seinen Start bei den Dutch Open verhindert sein. Wie die Aufstellung letzten Endes aussehen wird, wird erst am Spieltag entschieden. In jedem Fall verspricht die Spitzenpartie des 5. Spieltags erneut sportliche Begegnungen auf höchstem Niveau.
„Nachdem wir am vorletzten Wochenende unsere ‚Weiße Weste‘ nach fast zwei Jahren verloren haben, gilt es nun, mit besonders hoher Konzentration in jedes Spiel zu gehen, denn die Play-off-Plätze sind in dieser Saison umkämpfter denn je. Wir freuen uns auf spannende Begegnungen und rechnen mit der erneut zahlreichen Unterstützung des Publikums und den Ansporn durch unsere lautstarken Fans“, so EBT-Manager Manfred Kehrberg.

   

Remis im Auswärtsspiel gegen den 1. BC Düren

 

Von Marcus Köster

 

(29.09.2013) Im Auswärtsspiel gegen den 1. BC Düren konnte EBT Berlin nur ein 3:3-Unentschieden erkämpfen. Nachdem Düren an diesem Wochenende erstmals in Bestbesetzung aufschlug und bereits am gestrigen 3. Spieltag einen Sieg gegen den Vizemeister 1. BC Bischmisheim verbuchen konnte, war allen Verantwortlichen klar, dass die Begegnung kein Spaziergang werden würde.

Das Herrendoppel Robert Blair/Jacco Arends konnte sich zunächst klar in zwei Sätzen (14:21, 12:21) gegen Rajiv Ouseph/Koen Ridder durchsetzen. Das EBT-Damendoppel hingegen musste die zweite Niederlage an diesem Wochenende einstecken. Gegen die Neuverpflichtungen Soraya de Visch Eijbergen/Beiwen Zhang fanden die EBT-Damen zunächst gut ins Spiel, konnten den guten Auftakt jedoch im weiteren Spielverlauf nicht halten und verloren in drei Sätzen (21:13, 15:21, 12:21). Erwartungsgemäß verlief die Partie von EBT-Neuzugang Ville Lang gegen den Engländer Rajiv Ouseph, der derzeit Platz 25 der Weltrangliste im Herreneinzel belegt. Lang musste sich in zwei Sätzen, mit 15:21 und 12:21, geschlagen geben.

Mit Spannung erwartet wurde das Dameneinzel, in dem EBT-Neuverpflichtung Linda Zetchiri gegen die an diesem Wochenende erstmals in der 1. Bundesliga aufschlagende Beiwen Zhang aus Singapur antrat. Überraschend deutlich ging der Punkt mit 21:12, 21:8 an Düren.

Im Gemischten Doppel konnte die EBT-Paarung Jacco Arends/Lotte Jonathans die gestern erlittene Niederlage ausbügeln und mit 21:17 und 24:22 einen wichtigen Punkt für EBT holen. Punktegarant Kenneth Jonassen sorgte mit seinem Sieg gegen Carl Baxter im 2. Herreneinzel dafür, dass EBT an diesem Wochenende zumindest einen Punkt für sich verbuchen konnte.

Bereits früh zeigt sich in dieser Saison, dass einmal mehr die Teambesetzungen und die Tagesform jedes Einzelnen im Kampf um die Play-off-Plätze ausschlaggebend sein werden. EBT Berlin belegt nach diesem 4. Spieltag weiterhin nur Platz vier der Tabelle. Mit Spannung freut man sich daher auch schon auf den kommenden Dienstag-Spieltag (08.10.2013, 19:00 Uhr), wenn EBT zuhause gegen den derzeitigen Tabellenzweiten, den SC Union Lüdinghausen, aufschlagen wird.

   

Heißer Tanz mit besserem Ende für Mülheim

 

Von Marcus Köster

 

(28.09.2013) Im Spitzenspiel des 3. Spieltags spielte EBT Berlin zuhause gegen den 1. BV Mülheim. Erwartet stark startete sowohl das Herren- als auch das Damendoppel. Jacco Arends an der Seite von Kenneth Jonassen trat gegen die englisch-niederländische Paarung Ellis/de Ruiter an. Überraschend klar ging der erste Satz mit 21:12 an die Gäste. Der zweite Satz gestaltete sich kämpferisch deutlich stärker, ging aber, wenn auch knapp, mit 21:19 ebenfalls an die Mülheimer. Auf dem Nachbarfeld musste sich das neu aufgestellte EBT-Damendoppel Lotte Jonathans/Linda Zetchiri dem wohl stärksten Damendoppel der Liga stellen. Johanna Goliszewski und Judith Meulendijks holten mit 21:19 und 21:15 den zweiten Spielpunkt.

Getragen von der lautstarken Unterstützung des Publikums konnte EBT-Neuzugang Ville Lang im 1. Herreneinzel nach einem langen Rückstand gegen den favorisierten Dmytro Zavadsky einen Spielball herausarbeiten, den er jedoch nicht nutzen konnte. Nun folgte die furiose Aufholjagd des Ville Lang. Spielerisch deutlich anspruchsvoller und vor allen Dingen schneller, ließ er Zavadsky nur wenig Chancen, eigene Punkte zu holen. Der Entscheidungssatz unterstrich die Spielstärke des finnischen Weltklassespielers.

Das gewohnt dominante Spiel des Ausnahmeathleten Kenneth Jonassen im 2. Herreneinzel gegen Alexander Roovers geriet dabei nahezu ins Hintertreffen. 2:2 stand es nach zwei Stunden Spielzeit und der im Vorfeld versprochene heiße Tanz hatte längst begonnen. Nun galt es für EBT, entweder im Dameneinzel oder im abschließenden Mixed wenigstens einen Punkt zu holen, um wenigstens ein Unentschieden zu erreichen.

Doch das Glück war an diesem 3. Spieltag nicht auf Seiten von EBT. Unerwartet klar setzte sich Nationalspielerin Judith Meulendijks gegen Linda Zetchiri durch (21:13, 21:17) und auch das Mixed Jacco Arends/Lotte Jonathans fand erst spät ins Spiel gegen die angriffsstarke Paarung Marcus Ellis/Johanna Goliszewski. Nach fast drei Stunden endete die Partie mit 4:2 für den 1. BV Mülheim.

„Mülheim präsentierte heute eine sehr starke Teamleistung. Insbesondere in den Doppeln zeigten sie sich äußerst kämpferisch. Der verletzungsbedingte Ausfall von Robert Blair hat uns hier besonders weh getan. Aber die Saison ist noch jung und jetzt heißt es für das Team erst einmal, Kräfte für die morgige Begegnung gegen den 1. BC Düren zu sammeln, die heute ebenfalls mit 4:2 Bischmisheim geschlagen haben", so die Einschätzung von EBT-Manager Manfred Kehrberg.

   

Erster große Härtetest steht bevor

 

Von Marcus Köster

 

(25.09.2013) In der Badminton-Bundesliga steht am kommenden Wochenende der 3. und 4. Spieltag an. Der amtierende Deutsche Meister SG EBT Berlin schlägt dabei am Samstag zum zweiten Heimspiel der Saison auf. Am 28.09.2013, 14:00 Uhr, heißt der Gegner in heimischer Halle 1. BV Mülheim. Gespielt wird wie immer in der Samariterstraße 19/20, 10247 Berlin.

Nachdem die ersten beiden Saisonspiele weitestgehend souverän gewonnen wurden, steht am 3. Spieltag der erste ganz große Härtetest an. Gegen den Vorjahresdritten und derzeitigen Tabellenvierten 1. BV Mülheim wird es das erste Kräftemessen mit einem der Top-Teams der Liga geben.

„Für uns ist das ein überaus wichtiges Spiel. Mülheim ist einer der Play-off-Anwärter und hat ein bärenstarkes Team, wie man an den guten Ergebnissen der ersten beiden Spiele sieht“, schätzt Teammanager Manfred Kehrberg den kommenden Gegner ein.

Wie auch EBT gewannen die Mannschaft aus dem Ruhrgebiet ihre ersten beiden Saisonspiele mit 6:0 und 4:2 und deuteten bereits an, dass sie auch in dieser Saison die Play-offs anpeilen werden. Schaut man sich das Team an, so ist dieses Ziel auch gerechtfertigt. Mit der Niederländerin Judith Meulendijks und der deutschen Nationalspielerin Johanna Goliszewski stehen zwei erstklassige Damen im Kader der Mülheimer. Auch die Herren haben eine überaus hohe Spielqualität, allen voran der Ukrainer Dmytro Zavadsky. Ihm stehen der Engländer Marcus Ellis und der Niederländer Jorrit de Ruiter sowie Alexander Roovers aus Deutschland zur Seite.

„Wenn Mülheim mit voller Stärke antritt, wird es für uns sehr schwierig, da ist jeder Punkt hart umkämpft. Und ich sehe Mülheim, wenn sie in Bestbesetzung antreten, auch in einer leichten Favoritenrolle. Aber wir werden wie immer alles geben, das wird ein heißer Tanz“, so Manfred Kehrberg kämpferisch.

Am Sonntag reist die SG EBT Berlin dann zum derzeitigen Tabellenschlusslicht 1. BC Düren. Das Team aus Nordrhein-Westfalen verlor etwas überraschend seine ersten beiden Auftaktspiele deutlich mit jeweils 0:6, ist doch das Team gespickt mit international erfahrenen Spielern. Rajiv Ouseph, Carl Baxter und Koen Ridder sind alles andere als unbekannt unter Badminton-Insidern. Es bleibt abzuwarten, wie gut das Team wirklich ist.

„Düren ist auf dem Papier eine starke Mannschaft, umso überraschender waren die beiden Niederlagen. Daher sind sie jetzt auch sehr schwer einzuschätzen“, meint der EBT-Teammanager zum zweiten Gegner am bevorstehenden Bundesliga-Wochenende.

EBT wird den kommenden Doppelspieltag in Bestbesetzung absolvieren können. Das heißt: Linda Zetchiri und Lotte Jonathans auf der Damenseite und Ville Lang, Kenneth Jonassen, Jacco Arends und Robert Blair bei den Herren. Somit ist der Meister bestens gewappnet, um nicht nur wichtige Punkte auf dem Weg in die Play-offs zu sammeln, sondern auch die „Weiße Weste“ erfolgreich zu verteidigen.

   

 

SG EBT Berlin vs. PTSV Rosenheim - Sieg im ersten Heimspiel

 

Von Marcus Köster

 

(09.09.2013) Die SG EBT Berlin bestritt am vergangenen Samstag ihr erstes Heimspiel der neuen Bundesligasaison. Gegner war der PTSV Rosenheim. Der Titelverteidiger trat mit der gleichen Aufstellung aus dem siegreichen ersten Saisonspiel in der Samariterstraße an und konnte den Ansprüchen gerecht werden.

Das Herrendoppel Kenneth Jonassen/Jacco Arends erspielte gegen die Rosenheimer Paarung Oliver Roth/Peter Käsbauer einen ungefährdeten Zwei-Satz-Sieg (21:15, 21:8), während es im parallel ausgetragenen Damendoppel deutlich enger zu ging. Lotte Jonathans und die erstmals in der Berliner Samariterstraße aufschlagende Bulgarin Linda Zetchiri hatten anfangs ihr Mühe gegen das gut aufspielende Damenduo aus Rosenheim Isabel Herttrich/Barbara Bellenberg. Doch mit jedem Ballwechsel wuchs die Dominanz der Berliner Damen und so endete das Match verdient nach zwei Sätzen 21:18 und 21:15 – die erwartete 2:0-Führung nach den beiden Doppeln.

Danach gab ein weiterer EBT-Neuzugang sein Debüt vor den Berliner Badmintonfans: Ville Lang trat gegen David Obernosterer im 1. Herreneinzel an. Eigentlich rechnete jeder mit einem Sieg des Berliner Finnen gegen den jungen Österreicher, doch es kam anders als erwartet. Es war ein spannendes Match mit langen Ballwechseln und tollen Aktionen beider Spieler. Obernosterer kämpfte sich in die Partie und konnte Ville Lang schließlich mit 21:18, 26:24 niederringen. Der Anschluss für die Gäste aus Rosenheim.

Nach dem Damendoppel trat die Bulgarin Linda Zetchiri zu ihrem ersten Dameneinzel in der Samariterstraße an. Gegen Barbara Bellenberg sollte dabei einer perfekten Heimpremiere auch nichts im Wege stehen. Linda spielte von Anfang an dominant und souverän auf und ließe nie einen Zweifel daran, dass sie dieses Spiel gewinnen würde. Ein klarer 21:5, 21:10-Erfolg sicherte den dritten Punkt für EBT und die Berliner Fans jubelten der neuen EBT-Dame zufrieden zu.

Zum Abschluss standen noch das Gemischte Doppel und das 2. Herreneinzel auf dem Plan. Im Mixed mussten Jacco Arends und Lotte Jonathans gegen das starke deutsche Duo Peter Käsbauer/Isabel Herttrich antreten. Es entwickelte sich schnell ein actiongeladener Schlagabtausch mit sehenswertem Badminton hüben wie drüben. Am Ende hatte das Rosenheimer Mixed die Nase vorn und schlug das niederländische Mixed im Trikot der Berliner knapp mit 21:19 und 21:18.

Publikumsliebling Kenneth Jonassen spielte indes gegen Hannes Käsbauer das 2. Herreneinzel und versuchte seinerseits, den entscheidenden vierten Punkt zu holen. Souverän und abgeklärt, wie man den routinierten Dänen kennt, rief er sein technisch nahezu perfektes Badminton ab und ließ seinem Gegenüber zu keinem Zeitpunkt die Chance, richtig in dieses Match zu finden. So reckte Kenneth nach dem 21:13 und 21:10 die obligatorische Faust in die Luft – das 4:2 und damit der Heimsieg für den amtierenden Deutschen Meister, war perfekt.

Die Berliner Badmintonfans waren zufrieden und sahen endlich wieder erstklassiges und spannendes Badminton in der Samariterstraße. Zudem freute man sich über ein gelungenes Debüt von Linda Zetchiri, die – so scheint es – bereits vollends in Berlin angekommen ist. Es erinnerte nur noch ein großes Banner an die jüngst abgewanderte Juliane Schenk, die noch immer einen Platz in den Herzen der EBT-Fans hat.

   

Erstes Heimspiel in der Badminton Bundesliga – EBT empfängt Rosenheim

 

Von Marcus Köster

 

(05.09.2013) Nach dem klaren und souveränen Auftaktsieg am vergangenen Wochenende beim Aufsteiger SV Fun-Ball Dortelweil (6:0) schlägt der dreimalige, amtierende Deutsche Meister SG EBT Berlin am kommenden Wochenende zum ersten Heimspiel der Bundesligasaison 2013/2014 auf. Am Samstag, 07.09.2013, 14:00 Uhr geht es in der heimischen Samariterstraße 19/20 in 10247 Berlin gegen den PTSV Rosenheim.

Der Vorjahres-Achte, dessen Ziel der Klassenerhalt ist, startete mit einem Unentschieden gegen den 1. BC Beuel in die Saison. Nach dem Weggang der letztjährigen Nummer eins Tan Chun Seang, setzt das Team nun auf eine Mischung aus jungen, talentierten Spielern und erfahrenen Teammitgliedern. Bei den Herren werden die zwei Österreicher David Obernosterer und Matthias Almer neben den Käsbauer-Brüdern Peter und Hannes sowie Ex-Nationalspieler Oliver Roth in Berlin aufschlagen. Im Damenbereich werden die Nationalspielerin Isabel Herttrich, Routinier Nicole Bittner und U22-Spielerin Barbara Bellenberg erwartet. Abzuwarten bleibt, ob die neuverpflichtete US-Amerikanerin Bo Rong in Berlin dabei ist.

Die SG EBT Berlin wird am kommenden Samstag mit der Erfolgsmannschaft aus dem ersten Saisonspiel antreten. Das heißt, die Neuzugänge Ville Lang und Linda Zetchiri geben ihr Heimdebüt in der Samariterstraße. Des Weiteren werden Kenneth Jonassen und Jacco Arends sowie Lotte Jonathans auf Punktejagd gehen.

Der Teammanager des Meisters aus Berlin sieht dem Wochenende sehr positiv entgegen und rechnet fest mit dem ersten Heimsieg: „Wir freuen uns auf das erste Heimspiel, endlich wieder die tolle Stimmung in der Samariterstraße zu erleben. Auch das Team ist heiß auf das Heimdebüt, vor allem unsere Neuzugänge. Nach dem ersten Auswärtssieg wollen wir jetzt natürlich nachlegen, und ich bin auch recht optimistisch was das anbelangt. Trotzdem dürfen wir Rosenheim nicht unterschätzen. Das Unentschieden gegen Beuel ist schon ein Ausrufezeichen“, so Manfred Kehrberg.

Für die Berliner Badminton-Fans gibt es am Samstag also endlich wieder Spitzenbadminton im „Hexenkessel“ Samariterstraße. Der Deutsche Meister möchte die „Weiße Weste“ behalten und die frisch erlangte Tabellenführung erfolgreich verteidigen und zählt dabei natürlich auch auf die Fans der SG EBT Berlin.

   

Bundesligastart beim Aufsteiger Dortelweil

 

Von Marcus Köster

 

(29.08.2013) Die Badminton-Bundesliga startet am kommenden Wochenende in die Saison 2013/2014. Der amtierende dreimalige Deutsche Meister SG EBT Berlin tritt dabei am 1. September, 14:00 Uhr zum Auswärtsspiel beim Aufsteiger SV Fun-Ball Dortelweil an.

Die Mannschaft aus dem hessischen Bad Vilbel wurde in der vergangenen Saison souverän Meister in der 2. Bundesliga Süd und konnte mit vier Punkten Vorsprung den Aufstieg in die 1. Bundesliga feiern. „Es ist ein talentiertes Team, gespickt mit deutschen Nachwuchsspielern. Ich freue mich sehr, dass eine so junge Mannschaft den Sprung ins Oberhaus geschafft hat“, äußert sich EBT-Teammanager Manfred Kehrberg zum bevorstehenden Gegner.

Als jüngstes Team der neuen Bundesligasaison wird es für den Aufsteiger erst einmal darum gehen, Erfahrung zu sammeln und den Klassenerhalt zu sichern. Mit Spielern wie Fabian Holzer (Vize-Europameister im Herrendoppel U19 2011) und Kai Schäfer (Gewinner 6-Nations U19 im Herreneinzel 2012) stehen zwei der talentiertesten deutschen Nachwuchsherren im Kader der Hessen. Auch Peter Lang und Thomas Legleitner haben in der Jugend bereits auf sich aufmerksam gemacht. Komplettiert wird der Herrenbereich durch Nils Rotter und den Routinier Sebastian Schöttler, der vom Erstliga-Absteiger BV Gifhorn gekommen war. Bei den Damen schlagen mit Anika Dörr und Cisita Jansen zwei ebenso junge wie talentierte Spielerinnen auf. Die Dritte im Bunde ist Franziska Volkmann, eines der großen deutschen Doppel- und Mixedtalente. Sie wechselte vor der Saison vom Hamburg-Horner TV zu Dortelweil.

Für den dreimaligen Deutschen Meister EBT geht es derweil darum, ein erstes Ausrufezeichen in der Liga zu setzen und die ersten Punkte einzufahren. Dabei werden auch zwei der Neuzugänge ihr Debüt im Berliner Trikot feiern. Bei den Herren werden der Däne Kenneth Jonassen, Jacco Arends aus den Niederlanden und der neuverpflichtete Finne Ville Lang zum Einsatz kommen. Für die Damenpunkte soll Neuzugang Linda Zetchiri aus Bulgarien neben der Niederländerin Lotte Jonathans sorgen.

„Ich gehe sehr optimistisch in den ersten Spieltag. Sicherlich ist es immer alles andere als einfach bei einem Aufsteiger, aber wir haben uns optimal verstärkt und können nahezu in Bestbesetzung antreten. Daher hoffe ich natürlich auf den ersten Sieg im ersten Spiel“ gibt sich der Teammanager optimistisch.

So ist es also gut möglich, dass die SG EBT Berlin da weiter macht, wo sie letzte Saison aufgehört hat – mit erfolgreichem Spitzen-Badminton die Badminton-Fans zu begeistern und an der Tabellenspitze mitzuspielen.

   

4 Neue bei der SG EBT Berlin – 3 Hochkaräter und ein alter Bekannter

Von Marcus Köster

 

(09.08.2013) Die Bundesligasaison 2013/2014 ist bereits in greifbarer Nähe und so ist es nur logisch, dass die Kaderplanung des amtierenden Deutschen Meisters SG EBT Berlin rechtzeitig abgeschlossen ist. Nach einer turbulenten Saison 2012/2013 und dem Gewinn des dritten Meistertitels in Folge, aber auch der schweren Verletzung von Kestutis Navickas und dem Abgang von Juliane Schenk standen die Zeichen auf Veränderung. „Wir hatten sowohl bei den Damen als auch bei den Herren Handlungsbedarf und ich denke, wir haben wirkliche Hochkaräter in die Hauptstadt lotsen können“, freut sich Teammanager Manfred Kehrberg über die vier Neuzugänge für die bevorstehende Titelverteidigung.

Aber zur Sache … Bei den Damen musste die SG EBT Berlin den Abgang von Juliane Schenk kompensieren und daher nicht nur fürs Dameneinzel, sondern auch fürs Damendoppel tätig werden. Für das Dameneinzel konnte die Bulgarin Linda Zetchiri gewonnen werden. Die 26 Jahre alte Linkshänderin ist derzeit die Nummer 44 der Welt und die Nummer 4 des Badminton Europe-Circuit-Rankings. Ihr größter Erfolg bisher war der Gewinn der Bronzemedaille bei den letztjährigen Europameisterschaften. Die zweite Neuverpflichtung im Damenbereich ist die 29-jährige Polin Nadiezda Zieba. Zusammen mit ihrem Mixedpartner Robert Mateusiak bildet sie das derzeit zweitbeste europäische Mixed und belegt aktuell Platz 8 der Weltrangliste. „Mit Linda und Nadiezda haben wir zwei absolute Topspielerinnen verpflichtet. Ich bin sehr froh, dass wir diese internationale Klasse nach Berlin holen konnten“, so Manfred Kehrberg über die zwei neuen Damen.

Bei den Herren musste nach der schweren Verletzung von Kestutis Navickas eine neue Nummer eins verpflichtet werden. In Ville Lang wurde diese gefunden. Der 28 Jahre alte Finnische Meister belegt aktuell Platz 38 der Weltrangliste und Platz 1 im Badminton Europe-Circuit-Ranking und ist damit einer der besten Einzelherren in ganz Europa.
Der Vierte im Bunde der Neuverpflichtungen ist ein alter Bekannter – Eetu Heino. Der seit der Jugend bei der SG EBT Berlin spielende Finne kehrte nach einem Jahr Abstinenz zurück in die Hauptstadt. „Ich freue mich sehr, dass wir mit Ville Lang einen echten Knaller holen konnten – und dass Eetu zurück kommt, ist natürlich ebenso erfreulich. Zwei absolute Topspieler in Europa“, sagt der EBT-Teammanager über die beiden männlichen Neuverpflichtungen.

Die vier Neuverpflichtungen bringen noch mehr internationalen Glanz in die Samariterstraße und versprechen jetzt schon tolles, sehenswertes Badminton.

Um dieses hautnah zu erleben, startet ab sofort der Kartenvorverkauf für die neue Bundesliga-Saison auf www.ebt-badminton.de/tickets

 

Württembergische Versicherung neuer Hauptsponsor der SG EBT Berlin

Von Marcus Köster

 

(17.07.2013) Für die Saison 2013/2014 konnte die SG EBT Berlin, Abteilung Badminton, die Württembergische Versicherung, vertreten durch die Generalagentur Oliver Siegmann, als Hauptsponsor gewinnen. Unterstützt wird das Engagement von der Direktion Stuttgart und der Gebietsdirektion Berlin der Württembergischen Versicherung.

„Wir sind stolz darauf, mit der Württembergischen Versicherung ein bundesweit sehr erfolgreich agierendes Versicherungsunternehmen als Hauptsponsor und Werbepartner gewonnen zu haben“, gibt EBT-Manager Manfred Kehrberg seine Freude über den jüngst unterzeichneten Sponsoringvertrag zum Ausdruck.

„EBT ist für uns aufgrund seiner sportlichen Erfolge im Badminton, die ihre Grundlage vor allem in einem umfangreichen und vielfältigen ehrenamtlichen Engagement der Mitglieder haben, sehr interessant. Wir sind sicher, dass auch EBT unseren Anspruch auf Spitzenleistungen gerecht wird“, freut sich Oliver Siegmann, Inhaber der Generalagentur Siegmann der Württembergischen Versicherung, auf die künftige Zusammenarbeit.

Die Württembergische Versicherung, vertreten durch die Generalagentur Oliver Siegmann, engagiert sich schon seit einigen Jahren für den Verein und löst mit der jüngst vereinbarten ausgeweiteten Zusammenarbeit den bisherigen Hauptsponsor Wilson ab.

 

Juliane Schenk sagt Teilnahme an der Bundesliga ab

Von Marcus Köster

 

(16.07.2013) In einer Mitteilung an die Verantwortlichen der SG EBT Berlin informierte Juliane Schenk den Verein darüber, dass sie ab der kommenden Saison 2013/2014 nicht mehr in der Badminton-Bundesliga spielen wird. Grund dafür sind die seit geraumer Zeit bestehenden schweren Differenzen mit dem Deutschen Badminton-Verband, die in jüngster Zeit mit Julianes Rücktritt aus der Nationalmannschaft und ihrer außerordentlichen Entlassung aus dem Kader des Deutschen Badminton-Verbandes ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht hatten.

Aufgrund dieser Auseinandersetzung und ihrer Begleitumstände sieht Juliane Schenk keine Grundlage mehr, an Wettbewerben, die vom Deutschen Badminton-Verband verantwortet werden, teilzunehmen. Hierzu gehört auch die Bundesliga. Für die SG EBT Berlin spielte Juliane Schenk seit 2005 in der Badminton-Bundesliga. Sie ist in dieser Zeit zu einer absoluten Weltklassespielerin gereift und hat mit ihrer sportlichen und charakterlichen Stärke maßgeblichen Anteil an den Titelgewinnen der SG EBT Berlin in den letzten drei Jahren. Juliane Schenk wird der SG EBT Berlin als Mitglied erhalten bleiben und den Verein auch weiterhin mit ihren umfangreichen Kenntnissen und Erfahrungen als Weltklassespielerin beratend zur Seite stehen.

„Natürlich ist die Absage von Juliane ein herber Verlust für unseren Verein, aber wir haben die Entscheidung zu akzeptieren. Wir danken Juliane Schenk für alles, was sie in den letzten Jahren für den Verein geleistet hat, sowohl als Mitglied als auch als Trainerin und Leistungsträgerin der Bundesligamannschaft. Für den von ihr beabsichtigten weiteren Entwicklungsweg wünschen wir ihr persönlich und sportlich alles Gute.
Dem Berliner Badmintonpublikum, bei dem Juliane sowohl menschlich als auch sportlich sehr populär war, sichern wir zu, auch ohne Juliane in der kommenden Saison eine starke und konkurrenzfähige Bundesligamannschaft zu präsentieren“, gibt sich EBT-Manager Manfred Kehrberg optimistisch.

   

 


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