Über Badmintonmenschen - 2002

      

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 Glückwunsch: Diplomtrainer Jörg Müller wurde Vater

Müller, Jörg - Baby Kira(2.10.02) Nach Karen und Robert Neumann (siehe Meldung vom 25.7.) darf sich die Badmintonszene erneut über Nachwuchs freuen. Jörg Müller (früher Solingen, heute Bamberg), einer unserer wenigen Badminton-Diplomtrainer und Beisitzer im DBV-Lehrausschuss, ist Papa geworden. Der Überschwang über das Töchterchen war bei Vater Jörg und Mutter Simone offenbar so groß, dass es gleich drei Namen bekam: Kira Aimée Lara. Geboren wurde es am 1. Oktober in Bamberg. Am 13. August hatten Jörg und Simone im allerkleinsten Kreise in Berlin geheiratet. Seither heißt Jörg Müller-Lietzkow mit Nachnamen. Seine Traineraktivitäten hat er zur Zeit reduziert, da er seine Doktorarbeit im Bereich Betriebswirtschaftslehre zum Abschluss bringen will.

   

   

Anspachs Spitzenspieler Franklin Wahab behält Bonner Ranglistenturnier in unangenehmer Erinnerung

Hat jemand Handy und Geldbörse zu viel?

(16.9.02) Einen E-Mail-Rundruf mit der Bitte, ihm bei der Wiedererstellung seines Telefonverzeichnisses zu helfen, startete Sonntagabend Doppelspezialist Franklin Wahab vom Erstligaabsteiger SG Anspach. Beim 2. DBV-Ranglistenturnier in Bonn-Beuel waren ihm Portemonnaie und Handy abhanden gekommen. Auch ein Aufruf in der Halle brachte die Gegenstände nicht zurück.

„Ein Aufruf im Internet ist meine letzte Rettung, ob vielleicht irgendwer nach der Rangliste beim Auspacken zu Hause ein fremdes Handy und fremde Geldbörse gefunden hat. Das wäre nämlich die einzige Erklärung, die mir bleibt, dass ich meine Geldbörse aus Versehen irgendwo in eine andere Tasche gelegt hätte. Aber eigentlich bin ich mir schon recht sicher, dass beides geklaut wurde, weil wir Freitagabend noch versucht haben mein Handy zu erreichen, aber da kam nur noch die "Person you called is not available"-Meldung.“

Sein Spiel wurde durch den Ärger nach eigenem Bekunden nicht beeinflusst. Mit Michael Keck erreichte Franklin das Halbfinale im Doppel, wo sie nur knapp 13:15 im Dritten gegen Phoa & Gunawi verloren. „Dadurch, dass wir so weit kamen, hatte ich noch ein kleines Problem. Ich musste zusätzlich übernachten und hatte keinen Cent, um Essen und Hotel zu bezahlen. Da muss ich mich ganz herzlich bei den Bischmisheimern bedanken, die mir über die Runden geholfen haben.“

Zur Partnerschaft mit „Kecki“ – mit dem Franklin schon mal eine Saison lang bei Anspach das erste Doppel in der 1. Liga gespielt hatte – kam es, weil Standardpartner Arnd Vetters bei der Studenten-WM in Krakau weilte.

    

  

Herzlichen Glückwunsch ins Badmintonhaus Neumann

(25.7.02) Ex-Nationalspielerin und vielfache Deutsche Meisterin Karen Neumann (geb. Stechmann) und Ehemann Robert, zu seinen Spitzenzeiten ebenfalls Nationalspieler und bis zum diesjährigen Verbandstag DBV-Vizepräsident, waren in den letzten Tagen mit anderen Dingen beschäftigt, als mit dem Badmintonsport: mit der Geburt einer neuen Erdenbürgerin.

Vater Robert, der mit seiner Familie jetzt in Buxtehude bei Hamburg lebt: "Karen war mal wieder auf der Schnellspur. Heute Morgen um 4 Uhr ins Krankenhaus und um 7 Uhr 20 war alles erledigt. Mutter und Kind sind gesund und manchmal auch munter..."

Die kleine Alina Neumann wog an ihrem Geburtstag um 8 Uhr 3325 g und war 51 cm groß.

      

  

DBV-Präsident Kespohl auch in der Gutachterkommission fürs olympische Segeln

(8.7.02) Nachdem der DBV-Präsident Professor Dieter Kespohl bereits in die Evaluierungskommission für die Prüfung der sportfachliche Funktionalität der möglichen deutschen Olympiastandorte 2012 berufen worden war (siehe Meldung vom 12.6.), wurde er nun auch in die entsprechende Kommission für den möglichen Standort der Segelwettbewerbe berufen. Dies gab das NOK nach einer vom Präsidium beschlossenen Abstimmung bekannt. Walther Tröger, Präsident des NOK für Deutschland, hat die Kommission wie folgt besetzt:

Dieter Graf Landsberg-Velen (Vorsitzender), Dierk Thomsen (Präsident des Deutschen Segler-Verbandes), Emil Steinke (Vizepräsident des Deutschen Segler-Verbandes), Horst-Dieter Marheineke (Verantwortlicher für die Segelwettkämpfe der Olympischen Spiele 1972), Professor Dieter Kespohl (Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes), Peter Kernbach (Vizepräsident Deutsche Triathlon Union, Vorsitzender der Ständigen Konferenz der Spitzenverbände).

Beworben haben sich Cuxhaven, Kiel, Lübeck, Rostock und Stralsund.

    

  

15-fache Deutsche Meisterin Hannelore Wolfertz wird 75

(5.7.02) Am Dienstag, den 9.7.2002 vollendet Hannelore Wolfertz eine der erfolgreichsten Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes ihr 75. Lebensjahr.

Unter ihrem Mädchennamen Hannelore Schmidt errang sie von 1953 bis 1962 insgesamt 15 Deutsche Meistertitel, dabei von 1954 bis 1960 siebenmal in Folge das Dameneinzel. Weiter stehen in ihrem Rekordbuch 4 Internationale Meisterschaften, dabei 1958 der Sieg im Doppel bei den German Open sowie 17 Westdeutsche Meisterschaften von 1954 bis 1965. Der DBV setzte Hannelore Wolfertz in acht Länderspielen ein, so stand sie auch 1962 im Nationalteam, welches den ersten Sieg im HELVETIA CUP (B-Europameisterschaft) verbuchen konnte.

Hannelore Wolfertz ist Mitgründerin ihres Vereines STC Blau-Weiß Solingen und war auch dabei, als am 18.1.1953 in Wiesbaden der DBV gegründet wurde. Für ihre langjährigen Erfolge wurden ihr zahlreiche Ehrungen zuteil. So ist sie Ehrenmitglied im STC Solingen, der DBV wie auch der Badminton Landesverband NRW zeichneten sie jeweils mit der goldenen Leistungs- und Ehrennadel aus. Die Stadt Solingen ehrte Hannelore Wolfertz mit dem Sport Ehrenring.

Nach Ende ihrer Badminton-Laufbahn, begann sie mit dem Tennissport, den sie bisweilen auch heute noch betreibt. Sie lebt in 42651 Solingen in der Theegartener Str. 5.

Horst Rosenstock

      

Achtzigster Geburtstags von Siegfried Maywald

(30.6.02) Siegfried Maywald feierte - 136 Jahre ehrenamtliche Tätigkeit. Alles über Siegfried Maywalds Badmintonleben 

    

  

Berufung von Prof. Dieter Kespohl in Evaluierungskommission für Olympiastandort 2012

DBV-Präsident überprüft die deutschen Olympiabewerber

Kespohl-EvaluierungskomDBV-Präsident Kespohl (Mitte hinten) inmitten seiner Evaluierungs-Kollegen.

(12.6.) Hohe Wertschätzung genießt DBV-Präsident Dieter Kespohl offenkundig im Kreise der deutschen Sportführer. Er wurde vom Präsidium des Nationalen Olympischen Komitees am 7. Juni in Berlin als einer von elf sogenannten "Evaluatoren" benannt. Diese Evaluierungskommission prüft die sportfachliche Funktionalität der möglichen Standorte für die Olympischen Sommerspiele 2012.

Die Evaluatoren arbeiten unabhängig auf der Grundlage eines vom NOK erarbeiteten Auswertungssystems und werden in ihrer Arbeit vom NOK unterstützt. Die Ergebnisse werden zusammenfassend dargestellt. Ein Ranking wird dabei nicht vorgenommen.

Unterstützt wird die Kommission durch Gutachter, die als Fachexperten die technische, wirtschaftliche und logistische Machbarkeit der Bewerbungen analysiert. Unabhängig und durch eigene Evaluatoren werden die Fachverbände die Bewerbungen der jeweiligen Sportart überprüfen.

Evaluierungskommission Olympiabewerbung 2012

Dieter Graf Landsberg-Velen (Vorsitzender), NOK-Vizepräsident,

Dr. Roland Baar, IOC-Mitglied, NOK-Präsidiumsmitglied,

Prof. Dr. Jürgen Dieckert, NOK-Präsidiumsmitglied,

Stefan Forster, NOK-Präsidiumsmitglied,

Willi Holdorf, NOK-Mitglied,

Peter Kernbach, Vorsitzender Konferenz der Spitzenverbände,

Prof. Dieter Kespohl, Präs. Dt. Badmintonv., Vors. Verein Trainerakad. Köln,

Dr. Hans-Georg Moldenhauer, Vizepr. DFB, NOK-Mitglied,

Dr. Klaus Steinbach, NOK-Präsidiumsmitglied,

Stefanie Teeuwen, NOK-Präsidiumsmitglied,

Ute Villwock, Mitglied Bundesausschuss Leistungssport des DSB.

Analysen und Ortsbesichtigungen

Das vom NOK-Präsidium auf der gleichen Sitzung verabschiedete Auswertungssystem basiert auf 18 (Segelreviere 14) zu überprüfenden Kriterien. Die Bewertung erfolgt in Anlehnung an ein im IOC eingesetztes Punkte-Verfahren.

Ziel ist eine möglichst objektive Bewertung der einzelnen Bewerbungskriterien. Die Evaluatoren und Gutachter untersuchen dazu die Bewerbungen der Bewerberstädte und Segelreviere insbesondere auf Inhalt, Plausibilität, Machbarkeit, Nachhaltigkeit und olympiataugliche Funktionalität aller kriterienbezogenen Planungen.

Die Evaluierung selbst erfolgt dabei auf drei Ebenen. Die Gutachter fertigen Analysen der Bewerbungsunterlagen zu jedem Bewerber an. Auf der Grundlage dieser Basisgutachten und einer eigenständigen Analyse der Bewerbungsunterlagen werden die Mitglieder der Evaluierungskommission dann ggf. Besuche der Städte vornehmen. Jedes Mitglied wird im Anschluss an seinen Besuch vor Ort und unter Einbeziehung des Basisgutachtens ein Gesamturteil zum jeweiligen Kriterium erarbeiten.

     

   

DBV-Leistungssportreferent Martin Kranitz im SAARSPORT

(5.4.02) In einem Artikel den Mark Weishaupt, Pressewart des Saarländischen Badmintonverbandes, in der Ausgabe März 2002 von SAARSPORT, dem alle zwei Monate erscheinenden Magazin des Landessportbundes Saarland, aus Anlass der Qualifikation unserer beiden Nationalmannschaften zur Thomas-/Uber-Cup-Endrunde verfasste, werden auch DBV-Leistungssportreferent Martin Kranitz, der seinen Sitz am Olympiastützpunkt in Saarbrücken hat, und seine Aufgabe dargestellt.

Hier ist der Bericht unter dem Titel "Von Saarbrücken ins Reich der Mitte" nachzulesen.

     

  

Martin Kranitz zum zweitenmal Pappa

(7.3.02) Zoe Antonia, ein Name, bei dem die meisten wohl noch einmal nachfragen müssen. So heißt die jüngste Tochter von Martin Kranitz, dem Referenten für Leistungssport im DBV. Gestern wurde sie im Winterberg-Krankenhaus in Saarbrücken geboren. Es ist für den ehemaligen langjährigen Heiligenwalder Bundesligaspieler Kranitz und seine Frau Sandra das zweite Mädchen nach Kim Marie, die jetzt knapp drei Jahre alt ist.

"Natürlich war ich bei der Geburt dabei", berichtet Martin Kranitz. "Und obwohl alles gut verlaufen ist, muss ich doch sagen: Ich bin froh, dass ich keine Frau bin..."

     

  

Ehemaliger DBV-Präsident Dr. Heinz Barge verstorben

 

* 28. Mai 1921 in Mehlfien (Jameln, Kreis Lüchow-Dannenberg)

† 9. Februar 2002 in Oberhausen

Im Alter von 80 Jahren ist am Samstag, den 9.2.2002 in Oberhausen der ehemalige Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes, Dr. Heinz Barge verstorben. Gewählt wurde er 1976 auf dem Verbandstag in Neustadt an der Weinstraße. 12 Jahre später, beim Verbandstag 1988 in Schwäbisch Gmünd übergab er sein Amt an den jetzigen Präsidenten Professor Dieter Kespohl.

Der DBV nahm unter Barges Führung einen rasanten Aufstieg, er verdreifachte seine Mitgliederzahl von 38 000 auf 120 000 Mitgliedern. Die erste Aufgabe, die der Oberhausener Arzt nach seiner Wahl zu vollbringen hatte, war die Sanierung der Verbandsfinanzen. In Mülheim an der Ruhr schuf er den Bundesstützpunkt für Badminton und war am Zustandekommen des "Hauses des Sports" in der Mülheimer Südstraße, in dem der DBV und der Landesverband Nordrhein-Westfalen noch heute residieren, maßgeblich beteiligt.

Dr. Barge war auch auf europäischer Ebene sehr aktiv. Ausrichtungen europäischer Wettbewerbe wurden nach Deutschland geholt. Bereits 1977 arbeitete er im Council der EBU mit, ein Jahr später wurde er deren Vizepräsident. Von 1982 bis 1984 war er EBU-Präsident. Ein besonderes Anliegen war ihm dabei die Einbindung der osteuropäischen Länder in die EBU, 1978 übernahm der DBV beispielsweise eine Patenschaft für Polen.

Die International Badminton Federation IBF, bei der er von 1978 bis 1983 im Council saß, verlieh ihm für seine Verdienste um den Badmintonsport 1986 den Meritorious Service Award, vom Bundespräsidenten erhielt er das Bundesverdienstkreuz und der DBV ehrte ihn 1988 mit der Ehrenmitgliedschaft.

Die Beisetzung fand im Familienkreis in Wibbese/Dannenberg statt.

Nachruf der EBU.

Nachruf von Karl-Heinz Kerst, dem Präsidenten des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen.

    

 

 


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