Über Badmintonmenschen - 2003

       

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Thomas Tesche brach sich den Arm

Tesche, Thomas - Porträt(22.12.03) Kein glücklicher Samstags-Ausflug war das für unseren Doppelspezialisten und zweifachen Deutschen Meister Thomas Tesche nach Bonn. Beim Bundesligaspiel seines Vereins BC Bischmisheim am vergangenen Samstag gegen den BC Beuel brach er sich den Arm. Beim Stande von 3:3 im dritten Satz des ersten Herrendoppels stürzte er bei einem Schmetterball so unglücklich, dass die Speiche entzwei ging. Glück im Unglück: es war nicht der Schlagarm sondern nur der linke. Zwar ist für die Nationalspieler jetzt Weihnachtspause, doch die ersten Turniere des neuen Jahres, wie die Portugal International, sind wohl gestrichen. Vielleicht klappt es ja mit der Genesung bis zur Deutschen Meisterschaft Anfang Februar. Dort haben Thomas Tesche und Partner Kristof Hopp den im Vorjahr an Siegemund & Kindervater verlorenen Titel im Herrendoppel zurück zu erobern. Seinen 25. Geburtstag am 27. Dezember wird Thomas allerdings mit Gipsarm feiern müssen.

Mark Weishaupt hat die ganze Story in der Saarbrücker Zeitung vom 22.12.

      

   

Bott in SportBild - VergrößernSportBild lässt Carola sich durchschlagen

(18.12.03) In der Ausgabe 51/52 2003 vom 17. Dezember lässt SportBild, nach eigenen Angaben die größte Sport-Zeitschrift Europas, auf Seite 62 unsere Jung-Nationalspielerin Carola Bott modellmäßig erblühen.

Unter der Überschrift "Carola schlägt sich durch" wird der unvermeidliche Kurnikowa-Vergleich gezogen. Und von hautenger Kleidung ist die Rede. Aber auch davon, dass Carola durch Leistung überzeugen will. "Ich will zu Olympia 2008", wird sie zitiert.

   

   

      

Bericht über Rekordnationalspieler in der Saarbrücker Zeitung

Michael Keck kommentiert bei Eurosport

(30.11.03) Im Rahmen ihrer Berichterstattung über die anstehenden Bitburger Open berichtet die Saarbrücker Zeitung am 29. November ausführlich über den deutschen Rekordnationalspieler Michael Keck (34), der die umfangreichen Fernsehübertragungen gemeinsam mit Ex-Bundestrainer Hans-Werner Niesner kommentieren wird. Dort ist auch zu erfahren, dass Keck kurz vor Abschluss seiner Ausbildung zum  Regierungssekretär steht:

Logo Z Saarbrücker ZeitungSo ganz vom knallharten Sport kann Michael Keck also nicht lassen. Auch in der Bundesliga schwingt er noch den Schläger, will mit dem BCB die Playoffs erreichen. Dennoch - Badminton ist nun nicht mehr der Mittelpunkt seines Lebens. Die Prioritäten haben sich verschoben, andere Dinge rücken in den Vordergrund. Sein Einfamilienhaus in Niederwürzbach, seine Familie mit Ehefrau Julia und Hund Gina - und seine neue berufliche Aufgabe. Nach fast 14 Jahren im Dienst der Sportfördergruppe der Bundeswehr arbeitet Keck inzwischen im Referat B 3 des saarländischen Kultusministeriums, das sich um den Schulsport kümmert. "Keckis" Bereich: Schulsport-Wettbewerbe wie etwa "Jugend trainiert für Olympia". Am kommenden Mittwoch um 9 Uhr ist die mündliche Prüfung, dann hat Keck die Ausbildung zum Regierungssekretär erfolgreich absolviert. "Es ist zwar Neuland, aber die Kollegen sind alle unheimlich nett, und ich habe viel Spaß an der neuen Aufgabe."

Lesen Sie den gesamten Bericht von Mark Weishaupt: "Badminton ist nicht einfach Federball".

Wer Michaels Kommentatorenpremiere lauschen will, hier die Sendezeiten bei Eurosport: Mi 3.12. 15:15 bis 18:30 Uhr / Do 4.12. 15:30 bis 18 Uhr / Fr 5.12. 13:45 bis 15 Uhr / So 7.12. 16:45 bis 17:45 Uhr.

      

     

Bott, Carola - Welt am So 03-1Carola Bott in der Welt am Sonntag porträtiert

Profikarriere statt Latin Lover

(20.11.03) In der bundesweit erscheinenden Sonntagszeitung WELT AM SONNTAG erschien am 16. November 2003 ein Personality-Artikel über unsere Jugendmannschafts-Europameisterin Carola Bott, die derzeit beim 1. BC Bischmisheim in der 2. Bundesliga spielt.

  

   

Logo Z Welt am SonntagSchön wie die Feder am Ball 
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Carola Bott will Badminton aus dem Schatten holen

Bott, Carola - Welt am So 03-2Nein, im Verkehrschaos der Saarbrücker Innenstadt sollte man Carola Bott nicht auf Badmintonkleidung ansprechen. Fest umfassen die Hände der 19-Jährigen das Lenkrad, sie kneift die graublauen Augen zusammen, und plötzlich ist die TÜV-Plakette des Vordermanns deutlich entzifferbar. "Schrecklich", empört sich die sonst so nett lächelnde Fahrerin, "noch in der Jugendnationalmannschaft haben wir vom Verband die gleichen Hosen wie die Jungs bekommen."... .

  

     

  

     

   

    

   

     

    

    

        

Heyer, RolfEx-Nationalspieler Rolf Heyer wurde  nur 45 Jahre alt

   

  

  

* 5. November 1957

† 11. Oktober 2003

  

(17.10.03) 1984 wurde Rolf Heyer mit dem OSC 05 Rheinhausen Deutscher Mannschaftsmeister. Viermal wurde er zwischen 1978 und '80 in die Nationalmannschaft berufen. Trotz Spitzenerfolgen bei den Nachwuchsmeisterschaften langte es nicht ganz zu einem Titel bei der Deutsche Meisterschaft, 1983 stand er mit Kirsten Schmieder immerhin im Mixed-Endspiel. Dreimal war zwischen 1978 und 1980 Deutscher Juniorenmeister, jeweils einmal in jeder Disziplin. Den Deutschen Meistertitel bei U 18 errang er 1976. Auch in den Altersklassenmeisterschaften war er u.a. mit seiner Ehefrau Bärbel (geb. Murach) noch erfolgreich. Seine letzte Deutsche Meisterschaft in O 40 holte er 1999 mit Peter Hermans im Doppel. Zuletzt spielte er für den Krefelder Verein Verberger TV. Er hinterlässt zwei Söhne. 

Lesen Sie den ausführlichen Nachruf von Bernd Wessels auf blv-nrw.de

    

    

Bundesjugendtrainer Poste wurde Vater

Poste, Baby MikaPoste, Detlef P(28.8.03) Freude beim ehemaligen Deutschen Meister und heutigen Bundestrainer für den DBV-Nachwuchs Detlef Poste und seiner Frau Ele. Am Samstag, den 23. August um 18.31 Uhr erblickte Sohn Mika das Licht der Welt. badminton.de sagt Herzlichen Glückwunsch und wünscht den Dreien alles Gute.

Zur Geburt war man ins Bonner "Geburtshaus" gefahren. Jung-Vater Poste: "Das ist vergleichbar einer Praxis, die von Hebammen betrieben wird. Dort kann man ambulant das Kind bekommen. Wir haben bewusst auf ein Krankenhaus verzichtet, für Notfälle ist natürlich eines in der Nähe. Ele und ich sind um 10 Uhr am Vormittag hingefahren. Um Mitternacht waren wir wieder zu Hause."

Geburtsgewicht des Sprössling: 3720 Gramm bei 52 cm Größe. Poste weiter: "Es war zwei Tage sehr hart bis Oma und Opa zum Helfen kamen. Ich hatte mir nämlich beim Zumachen der Heckklappe nach der Geburt eine Gehirnerschütterung geholt und lag auch flach. Aber jetzt werden wir alle langsam wieder fit!"

   

       

BottCarola-SaarsportBericht über Jung-Star Carola Bott im Saarsport-Magazin

Vergleich mit Anna Kournikowa

(15.7.03) In der Februar-Ausgabe des SAARSPORT, dem alle zwei Monate erscheinenden Magazin des Landessportverbandes Saarland gab es eine Story über -Carola Bott, die bei der Jugendeuropameisterschaft im Mannschaftsendspiel einen großen Auftritt hatte und nun der Jugendklasse entwachsen ist. Unter dem Titel "Die Anna Kournikova des Badminton” schreiben die Autoren Torsten Rott und Sebastian Brückner: "Sie ist jung, hübsch, hat blonde Haare und traumhaft süße blaugraue Augen. Sieht man ihre Top-Figur und ihre hübschen, langen Beine wäre man nicht überrascht, sie auf einem der Laufstege dieser Welt zu sehen. Doch sie ist kein Modell – zumindest noch nicht so richtig..." Die ganze Story...

    

     

Ehemaliger Sportwart des DBV überraschend verstorben

Hans-Peter Zorn war viele Jahre einer der mächtigsten Männer im DBV

Zorn, Hans-Peter

Immer auch ein hervorragender Repräsentant des DBV: Hans-Peter Zorn bei einer Publikumsansprache während der German Open 1990 in Düsseldorf.

     

    

(3.6.03) Ein Schock für alle die "Peter" oder "Herrn Zorn" kannten. Am Sonntag, den 1. Juni ist der ehemalige Sportwart des Deutschen Badminton-Verbandes im Alter von 65 Jahren überraschend verstorben. Bei einer Autofahrt in Schwerin erlitt er einen tödlichen Herzinfarkt. Zorn war von 1978 bis 1992 Sportwart. Da es damals noch keine hauptamtlichen Mitarbeiter im Leistungssport gab, war er als Zuständiger für den nationalen Spielbetrieb und die Nationalmannschaft über viele Jahre einer der mächtigsten Männer im DBV. Sein Amt war daher auch eines der arbeitsintensivsten. Dies mag verdeutlichen, dass sein Aufgabengebiet nach seiner letzten Amtszeit auf einen Sportdirektor, einen Vorsitzenden des Spielausschusses und einen Vorsitzenden des Leistungsausschusses aufgesplittet wurde.

Zorn lebte zuletzt in Salzgitter, wo er in zweiter Ehe verheiratet war. Seine Frau Rosemarie von der SG Salzgitter begleitete er auf vielen Wettkämpfen. Die beiden standen kurz vor ihrem dritten Hochzeitstag, zu dessen Feier sie den Kurzurlaub in Schwerin angetreten hatten. Im DBV war Zorn seit 1996 noch Präsidiumsbeauftragter für die Badmintoncenter. In dieser Funktion hatte er bis zum Vorjahr die Centerleague organisiert. Außerdem führte er weiterhin die Statistiken der Länderspiele und Nationalspieler. Im Jahr 2000 verlieh der DBV dem pensionierten Polizeibeamten die Ehrenplakette für besonders hervorragende Verdienste um den Badmintonsport. Schon 1995 hatte er, der vorher in Jülich zwischen Köln und Aachen lebte und dessen Heimatverein Polizei TuS Linnich war, mit Herzproblemen zu kämpfen. Zu einer vorgesehenen Bypassoperation ist es nun nicht mehr gekommen.

Zorn, HP-Verabschiedung 92Zorn und Xu Quanheng14 Amtsjahren waren genug: 1992 verabschiedete DBV-Präsident Professor Kespohl Hans-Peter Zorn als Sportwart.  Fotos: ©Aman

 

 

Von den Meistern lernen: Um die Leistungsentwicklung voran zu bringen, holte Zorn den Chinesen Xu Quanheng als Bundestrainer nach Deutschland.

      

  

Ehemaliger DBV-Präsident verstorben

Horst Peter Küsters führte den Verband 1974 bis '75

KüstersHorstPeter(23.4.03) Am 7. April 2003 verstarb im Alter von 62 Jahren in seiner Wahlheimatstadt Krefeld der ehemalige Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes und des Badminton Landesverbandes Nordrhein-Westfalen Horst Peter Küsters. H.P. Küsters, von seinen Freunden auch "PETI" genannt, kam als gebürtiger Rostocker bereits 1945 nach Krefeld. Als Jugendlicher betrieb er die Sportarten Handball, Fußball, Tennis und Tischtennis und kam 1956 zum Badminton beim FC Bayer Uerdingen. Seine Funktionärslaufbahn begann 1968 beim Landesverband NRW, wo er zunächst das Amt des Jugendwartes im Bezirk Nord I übernahm und im gleichen Jahr auch als Pressewart in den Vorstand des Verbandes gewählt wurde. Von 1970 bis 1978 führte H.P. Küsters den größten Landesverband im DBV als Präsident an. Der Verbandstag des DBV wählte ihn 1971 zum Vizepräsidenten und 1974 bis 1975 führte er den DBV als Präsident. Von 1976 bis 1979 war er noch mal vier Jahre als DBV-Vizepräsident aktiv. Der DBV wie auch der BLV NRW verliehen ihn für seine Verdienste um den Badmintonsport jeweils ihre Ehrennadeln.

Die Badmintonfreunde werden Horst Peter Küsters ein ehrendes Andenken bewahren.

Horst Rosenstock

    

    

Zum neuer Vorsitzenden der Landesgruppe Saar in der Deutschen Olympischen Gesellschaft gewählt

Vertrauensbeweis für Michael Keck

(28.3.03) Michael Keck, mit 75 Berufungen Rekordnationalspieler des DBV, wurde zum Vorsitzenden der Landesgruppe Saar der Deutschen Olympischen Gesellschaft (DOG) gewählt. Er tritt die Nachfolge von Dr. Klaus Steinbach an, der bekanntermaßen am 3. November des vergangenen Jahres zum neuen NOK-Präsidenten gewählt wurde. Kecks Wahl fand am 21. März im Victors Hotel in Saarbrücken statt. Die DOG ist die Basisorganisation des Nationalen Olympischen Komitees. Sie trägt mit ihren 5000 Mitgliedern die Werte der olympischen Bewegung wie Völkerverständigung, Fair Play und Leistungsbereitschaft in die Bevölkerung. Gerade jüngst hat sie die Kampagne "Olympia 2012 bewegt alle" gestartet. Keck,Michael_AmanDie Hauptgeschäftsstelle ist in Frankfurt angesiedelt.

Der 34-jährige Michael Keck war Olympiateilnehmer 1996 in Atlanta und 2000 in Sydney. Er beendete seine internationale Karriere nach der WM 2001 in Sevilla. Aktiv ist er aber weiterhin. Soeben hat er mit seinem Verein 1. BC Bischmisheim den Aufstieg in die 1. Bundesliga geschafft. 

Auf der Website der DOG Olympia-bewegt-alle.de war zum Zeitpunkt dieser Meldung der Wechsel noch nicht vollzogen.

Ist öffentliche Auftritte gewohnt:  Der neunfache

Deutsche Meister Michael Keck. Foto: ©Aman. 

    

    

DBV-Verbandsarzt Dr. Möllers in neue Praxis umgezogen

(9.2.03) Umgezogen innerhalb Leverkusens in eine neue Praxis ist DBV-Verbandsarzt Dr. Norbert Möllers, seines Zeichens Facharzt für Orthopädie, Chirotherapie und Sportmedizin. Er praktiziert jetzt in einem neu errichteten "Gesundheitshaus" gemeinsam mit Physiatherapeuten, Ergotherapeuten, Logopäden sowie Fachärzten für Onkologie, Radiologie, Neurologie, Ärztlicher Psychotherapie und Zahnmedizin. Am Samstag, den 8. Februar feierten alle gemeinsam die Eröffnung ihrer Praxen mit einem Jazz-Frühschoppen. Unter den Gästen drei Vizepräsidenten des Deutschen Badminton-Verbandes: Klaus Walter, Martin Knupp und Dietrich Heppner, der vor seiner Fahrt zu den Deutschen Nachwuchsmeisterschaften in Nordhorn hereinschaute. Trotz der Erweiterung seiner Praxis will Dr. Möllers auf seine Badmintonfreude aber auch weiterhin ein besonderes Auge haben.

Anschrift der neuen Praxis: Ludwig-Erhard-Platz 1, 51373 Leverkusen-Wiesdorf. Tel.: 0214 312620.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.