Über Badmintonmenschen - 2004

      

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Steffi Müller Sportlerin des Jahres in Zirndorf

(13.12.04) Steffi Müller, Bundesligaspielerin beim FC Langenfeld, wurde in ihrer mittelfränkischen Heimatstadt Zirndorf als Sportlerin des Jahres ausgezeichnet. Anlass für die Ehrung waren die Deusche Mannschaftsmeisterschaft mit dem FC Langenfeld, der darauf folgende zweite Platz im Europapokal und die Deutsche Vizemeisterschaft im Damendoppel, die sie im Februar gemeinsam mit Michaela Peiffer errungen hatte.
Steffi, die sich seit einigen Wochen im Red-Hair-Look präsentiert: „Besonders gefreut hat mich natürlich, dass ich die Rennrodlerin Sylke Otto hinter mir gelassen habe. Die ist ja immerhin Weltklasse. Das hatte ich nicht erwartet.“
Zuletzt hatte sie die Auszeichnung 1994 gewonnen. Damals war sie in Ulm als 17-Jährige bei der Deutschen Meisterschaft im Endspiel gestanden. Die Ehrung fand am 26. November im Rahmen einer Feierstunde in Zirndorf statt. „Ich wusste zwar, dass ich vorne mit dabei war. Aber nachdem der dritte Platz aufgerufen war und dann auch der zweite, war ich doch ziemlich überrascht, dass ich Erste war. Das hatten tatsächlich alle geheim gehalten.“
Als Ehrenpreise gab es einen Pokal und einen Silberteller – ein Stückchen Papier mit einer Zahl drauf wurde allerdings nicht weitergereicht.
Zu einem Bericht im
Zirndorfer Lokalanzeiger Nr. 21/2004.

            

Thomas Riese sichert Tröbitzer Zukunft
(9.12.04) Thomas Riese, Brandenburger Trainer und Regionalligaspieler bei BV Tröbitz hat in diesen Tagen doppelten Grund zur Freude. Zunächst wurde er zweifacher Landesmeister und am 7. Dezember erblickte Tochter Hannah die Welt.
„Um 6.45 Uhr ging es nach geplatzter Fruchtblase schnell, sodass der Thomas 9 Uhr in den Kreißsaal geführt wurde und schon 11.15 Uhr Papa war", berichtet er. "Perfektes Zusammenspiel von Mutter Natur und Mutter Manja.“

Für Kenner hat badminton.de auch „die Maße“: 2420 g, 45 cm, dunkle Haare. Herzlichen Glückwunsch an Thomas und Manja. Wer sich anschließen will - hier die E-Mail-Adresse: thriese @ bv-troebitz.info.

 Trainer Andreas Bethge verstorben

(6.12.04) Wie der Hamburger Badminton-Verband mitteilt, ist Verbandstrainer Andreas Bethge nach schwerer Krankheit am 1. Dezember verstorben. In einer Würdigung des HBV-Präsidiums heißt es:

"Wir trauern um Andreas Bethge, der am 1. Dezember nach schwerer Krankheit verstorben ist. Er hinterläßt seine Frau Angela, sowie seine drei Kinder, Philipp, Svenja und Nicolas, die nun unendlich viel Kraft brauchen werden. Sein Einsatz für den Badmintonsport und vor allem sein Einsatz für die Sportler und Sportlerinnen hat den Hamburger Badminton-Verband entscheidend mitgeprägt. Andreas wurde nur 50 Jahre alt und hätte in unserem Verband noch so vieles verändern und bewegen wollen.

Andreas Bethge war Inhaber der Trainerlizenz A im DBV seit 1985. Der langjährige Schulsportreferent im HBV erlag einem Krebsleiden. Beruflich war er als Sportlehrer an der Wichernschule in Hamburg tätig. Die Badmintonabteilung der Spiel- und Sportgemeinschaft Wichern-Schule (SSW) hat sich seit ihrer Gründung kontinuierlich entwickelt und spielt mit der ersten Mannschaft heute in der Regionalliga. Die SSW-Schüler haben sich regelmäßig für das Bundesfinale im Schulwettbwerb "Jugend trainiert für Olympia" qualifizieren können.
Beigesetzt wurde er in Bad Oldesloe.

Enge Bindung an scheidenden Bundestrainer Madsen

Jens Roch erklärt Rücktritt aus Nationalmannschaft

(2.12.04) In einem Schreiben an DBV-Präsident Dieter Kespohl hat Jens Roch seinen Rücktritt aus der Nationalmannschaft und aus dem DBV-Kader bekannt gegeben. Als Grund nennt er die Nichtweiterbeschäftigung des bisherigen Bundestrainers Asger Madsen. In dem Schreiben heißt es:

Sie können sich vorstellen, dass mir diese Entscheidung außerordentlich schwer gefallen ist. Es ist Ihnen bekannt, dass ich seit frühester Kindheit mit dem Badminton-Sport verbunden bin und dass meine Eltern und ich viele persönliche und finanzielle Opfer dafür erbracht haben.

In den letzten 6 Jahren konnte ich unter der kompetenten Anleitung und Führung durch den Bundestrainer Asger Madsen meine Leistungen kontinuierlich weiter verbessern. Die Tatsache, dass ich heute zu den besten 40 Spielern der Welt gehöre, verdanke ich ausschließlich der hohen fachlichen und sozialen Kompetenz von Herrn Madsen, der darüber hinaus sich besondere Verdienste für die Weiterentwicklung des Badminton-Spitzensports in Deutschland erworben hat. Es sei an dieser Stelle nur an das gerade sensationelle Abschneiden der deutschen Mannschaft beim Thomas-Cup und an die erste Mannschafts-Bronzemedaille bei einer EM seit über 30 Jahren erinnert. Deshalb halte ich im Hinblick auf die Weiterentwicklung des Badmintonsports in Deutschland im Allgemeinen und meine Leistungsentwicklung im Besonderen die Fortsetzung seiner Tätigkeit als Bundestrainer für unverzichtbar. Umso mehr hat es mich getroffen, dass der DBV sich nicht um eine Weiterbeschäftigung von Asger Madsen bemüht hat.

Dies ist umso unverständlicher, als Herr Madsen in Anerkennung der finanziellen Schwierigkeiten des DBV bei einer Weiterbeschäftigung bereit gewesen wäre, auf die Hälfte seines bisherigen Gehalts zu verzichten.

Wenn dann ein solch fachlich renommierter und menschlich integerer Trainer, der den deutschen Badmintonsport in einzigartiger Weise nach vorne gebracht hat, nicht mehr weiterbeschäftigt wird, drängt sich der Verdacht auf, dass den personellen Veränderungen im Trainerteam des DBV Ursachen zugrunde liegen, die mit den sportlichen Ambitionen des Badmintonverbandes nichts zu tun haben.

Unter der fachkundigen Trainingsanleitung von Herrn Madsen wäre ich bereit gewesen, mit neuer Motivation auf eine Teilnahme an den Olympischen Spielen in Peking unter Inkaufnahme weiterer privater und beruflicher Einschränkungen hin zu arbeiten.

Nach der Ablösung von Asger Madsen sehe ich für mich keine sportlichen Perspektiven mehr, ganz abgesehen von der tiefen menschlichen Enttäuschung über die Art und Weise, wie der DBV mit einem so großartigen Trainer und Menschen und seiner Familie umgegangen ist. Sie werden verstehen, dass ich unter diesen Umständen dem DBV nicht mehr weiter zur Verfügung stehen kann.
Auf Nachfrage von badminton.de erklärte Dietrich Heppner, der für den Leistungssport zuständige Vizepräsident im DBV: „Der Rücktritt überrascht uns nicht, er war schon angekündigt. Jens Roch hat Asger Madsen auch sehr viel zu verdanken. Es war eine sehr enge Zusammenarbeit zwischen den beiden. Asger Madsen hat ihn zum Olympiastützpunkt nach Saarbrücken geholt und er hat ihn aufgebaut.
Das DBV-Präsidium hat aber nun mal beschlossen, die zum 31.12. 2004 auslaufenden Verträge mit den beiden am OSP Saarbrücken arbeitenden Trainern Asger Madsen und Stefan Dreseler nach sechs Jahren nicht erneut zu verlängern. Am Ende einer abgeschlossenen und am Beginn einer neuen Olympiade ist es eine durchaus übliche Maßnahme um Stagnation entgegenzuwirken und neue Impulse zu setzen. Insofern kann auch von einer Ablösung, wie Jens schreibt, nicht die Rede sein. Wir werden mit einem neuen Trainerteam in die nächsten vier Jahre starten. Sobald die Verträge unterzeichnet sind, werden wir dies auch der Öffentlichkeit vorstellen. Ich gehe davon aus, das wird noch vor Weihnachten geschehen. Dass einzelne Spieler mit solchen Veränderungen nicht einverstanden sind, damit muss jeder Entscheidungsträger leben. Ich hätte mir nur gewünscht, Jens – der in der letzten Woche immerhin noch für Deutschland bei den
Länderspielen in England gespielt hat - hätte nicht gleich alles hingeworfen, sondern zunächst mal abgewartet, wie sich die Arbeit mit den neuen Trainern gestaltet.“ 
Jens Roch war in den letzten drei Jahren Deutscher Vizemeister. Der 26-jährige Medizinstudent machte zwischen Dezember 2000 und November 2004 30 Länderspiele. Seit 1985 spielt er beim Post SV Ludwigshafen und führte seine Mannschaft als Nummer eins 2002 zum Aufstieg in der 1. Bundesliga.

Asger Madsen (li) und Jens Roch bei der Thomas-Cup-Endrunde 2002.

   

Hans Offer mit Bundesverdienstkreuz geehrt

(2.10.04) Hans Offer, der langjährige Schatzmeister des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen, erhielt in einer Feierstunde im Rathaus seiner Heimatstadt Solingen am 30. September aus den Händen von Oberbürgermeister Franz Haug das Verdienstkreuz am Bande des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland. Offer hatte sich beim diesjährigen NRW-Verbandstag nach 41-jähriger Vorstandsarbeit nicht mehr zur Wiederwahl gestellt. Die Glückwünsche des DBVs wurden von Vizepräsident Klaus Walter überbracht. Näheres bei Bernd Wessels auf blv-nrw.de.

 

Renzelmann, Volker 2004 Köln-MarathonTrainer Volker Renzelmann lief Köln-Marathon

(27.9.04) „3 Stunden 37 bin ich gelaufen“, meldet Volker Renzelmann, der ehemalige Landestrainer des Landesverbandes Nordrhein-Westfalen als Ergebnis des diesjährigen Köln-Marathon. „Damit bin ich von 18000 Läufern immerhin 2195ster geworden. Das Foto wurde bei Kilometer 12 bis 13 geschossen. Da war ich noch fit.“

Renzelmann, der bis Ende August in Diensten NRWs stand, ist jetzt beim Zweitligisten BVH Dorsten als Trainer tätig. Außerdem trainiert er beim TV Refrath. Darüber hinaus hat er als Diplom-Sportlehrer an der Sporthochschule Köln einen Lehraufrag als Dozent für Badminton. Er bildet dort die Studenten in den Grundkursen aus.

      

Köhler Janet 04 - Damenstützpunkt DBVJanet Köhler ist die Erste am DBV-Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim

(23.9.04) Anfang des Monats startete der "Bundestützpunkt Damen" des Deutschen Badminton-Verbandes in Mülheim an der Ruhr. Als erste Teilnehmerin hat C-Kader-Mitglied Janet Köhler ihren Wohnsitz nach Mülheim verlagert. Nach und nach sollen möglichst viele unserer aktuellen und künftigen Nationalspielerinnen in Mülheim leben und trainieren. Bundestrainer Detlef Poste, der für den Stützpunkt zuständig ist: "Es dauert natürlich seine Zeit, bis alle sich neu organisiert haben. Aber glücklicherweile ist hier die Wohungssituation nicht so schwierig." Poste selbst wird auch nach Mülheim ziehen. Eine Wohnung hat er schon gefunden. Janet Köhler hat zunächst ein Zimmer im Haus des Sports bezogen: "Meine Möbel habe ich zwar noch nicht drin, aber immerhin schon einen Kühlschrank", erzählte sie am Rande der Einweihungsfeier für sein Badmintoninternat, die der Landesverband NRW am 16. September veranstaltete. Janet, die bisher beim Radebeuler BV in Sachsen spielte, jetzt aber zum 1.BV Mülheim gewechselt ist, setzt ganz auf die Karte Badminton. "Ich will nach oben", erklärte sie. "Nebenbei mache ich aber noch eine Ausbildung zur Bürokauffrau. Einen Ausbildungsplatz habe ich schon. Ich hoffe, dass ich beides nebeneinander schaffe."

         

MiNeumann, Kenneth 2004xed komplett: Nachwuchs im Badmintonhaus Neumann-Stechmann

(20.9.04) Gut zwei Jahre musste die kleine Alina Neumann warten, nun ist ein Brüderchen da (siehe Meldung unten vom 25.7.02). "Einen Tag nach Plan habe ich es am 17. September gegen vier Uhr morgens nicht mehr ausgehalten und meiner Mammi deutlich gemacht, dass es losgeht", lässt der kleine Kenneth durch seinen Vater Robert mitteilen. "Sie hat mich dann um 4.46 Uhr freigelassen. Wie Ihr seht, bin ich gleich schön warm eingepackt worden. Bei 53 cm Grösse und einem Gewicht von 3375 Gramm muss ich mich jetzt erst mal von der Anstrengung erholen, viel trinken und schlafen."

badminton.de schickt den beiden ehemaligen Nationalspielern Robert und Karen Neumann (geb. Stechmann) herzliche Glückwünsche nach Buxtehude. Wer sich anschließen möchte - hier ist die Mail-Adresse: robert.neumann @ cityweb.de.

     

Ein Leben für Badminton und seine Bottroper BG: Hans Fischedick wird 70

Von Tobias Döring

Fischedick, Hans(16.9.04) Mit rot glühendem Kopf läuft er durch die Halle: „Was sitzt ihr denn auf der Bank? Los, ab auf die Felder!“ Langsam erheben sich seine kleinen Schützlinge, folgen ihm und legen schließlich fröhlich mit dem Schläger schwingend los.

Hans Fischedick lebt es der Jugend nun schon seit Jahrzehnten vor: Nur Fleiß führt zum Erfolg. Ruhen ist nicht seine Sache. Dreimal wöchentlich radelt er auch heute noch zur Sporthalle, ist als erster da, betreut den Badminton-Nachwuchs, trainiert immer noch selbst: Ein Leben für den Sport.

Aber auch für die Familie: Seit 46 Jahren sind Hans und Marlies Fischedick glücklich verheiratet, haben mit Hans-Georg, Christoph und Michael drei Söhne und bereits vier Enkelkinder. Besonders die Zwillinge Bastian und Torben halten „Opa“ auch privat auf Trab, verschaffen ihm viel Freude und krönen sein Leben. Seinen Söhnen legte er sein Badmintontalent mit in die Wiege: Sie fuhren mehrere Deutsche Meistertitel ein.

Seit 1953 ist Hans aktiv und seitdem in allen Spielklassen zuhause. Mehrere Deutsche Meistertitel und Vizetitel sowie Westdeutsche Meisterschaften fuhr er vor allem im Seniorenalter ein.

Ein Leben auch für das sportliche Ehrenamt: Seine Tätigkeiten reichten immer über die reine Betreuung der Kinder und Jugendlichen hinaus. So gründete er „seinen Verein“, die Bottroper-Badminton Gemeinschaft 1976 mit und wurde zwei Jahre später 1. Vorsitzender. Seit 1988 ist er als Kassenwart tätig. Heute steht Sohn Michael der Bottroper BG vor.

Von 1976 bis 1989 hatte der Badminton Landesverband NRW mit Hans Fischedick einen der erfolgreichsten Jugendwarte seiner Geschichte. Er förderte, gab den Jugendlichen Mut und Kraft, hatte oft den richtigen Riecher und brachte so zahlreiche Talente nach oben. Oft sogar bis zum Deutschen Meistertitel. Im Stadtsportbund war er 13 Jahre lang Badminton-Fachwart und stand immer für anfallende Arbeit zur Verfügung.

Egal in welcher Position tätig, die Jugend lag und liegt ihm immer sehr am Herzen. Sein Motto: „Wenn ich auch nur einen Jugendlichen vor dem Sumpf der Straße und dem Abrutschen ins Ungewisse bewahren kann, dann hat sich das Ehrenamt gelohnt.“

Heute wir er 70 Jahre alt und macht zur Feier des Tages ausnahmsweise einen trainingsfreien Tag. In der Sporthalle werden sich sicher einige seiner kleinen Schützlinge wundern: „Wo ist denn der Herr Fischedick? Der ist doch sonst immer als erster da.“

Gefeiert wird heute bei Familie Fischedick mit einem „Tag der offenen Tür“, Lindhorststraße 27.

Morgen hat auch Sohn Michael einen runden Geburtstag zu feiern: Er wird 40.

badminton.de gratuliert ganz herzlich. Wer sich anschließen möchte, kann dies über die E-Mail-Adresse info @ bottroperbg.de tun.

     

Bundesjugendtrainer Poste zum zweitenmal Vater

(7.9.04) Freude im Hause Poste. Gestern bekam Mika (s.u. Meldung vom 28.8.03) ein Schwesterchen. Es heißt Jella, ist 51 cm groß und wiegt 3400 Gramm.

Der stolze Vater gestern: „Am 6. September ging es um 0.30 Uhr ins Geburtshaus nach Bonn, um 8 Uhr kam Jella mit vielen dunkelbraunen Haaren zur Welt. Wir sind jetzt total müde, aber alle sind gesund.“

badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch an Detlef und seine Frau Ele.

     

Magazin MAXIM gelingt geniale Wortschöpfung mit Carola Bott

Vorschau auf die Olympischen Spiele von Peking

Maxim - Zeitschriftentitel(15.8.04) Die Spiele in Athen sind noch nicht vorbei, da bringt das deutsche Männermagazin MAXIM ("100% Männertainment") bereits eine Vorschau auf die Badmintonwettbewerbe 2008 in Peking. In der jüngsten Ausgabe wird die deutsche Teilnehmerin Carola Bott vorgestellt, die sich derzeit auf Peking vorbereitet. Die geradezu geniale Wortschöpfung Miss Bottminton ist den Maxim-Redakteuren für den Titel einer bebilderten vierseitige Story über unsere fotogene Nachwuchsspielerin eingefallen.

 

Bundesligaspieler Michaela Döhmen und Thorsten Hukriede haben geheiratet

Badminton-Hochzeit in der Wallfahrtskirche

Hukriede-Döhmen - Hochzeit 04(12.8.04) Am 7. August 2004 gaben sich in der Wallfahrtskirche Stiepel zu Bochum zwei Top-Badmintonspieler das Ja-Wort. Michaela Döhmen, Stammspielerin der 1. Mannschaft des Zweitligisten BV Wesel Rot-Weiß, heiratete Thorsten Hukriede vom Deutschen Meister FC Langenfeld.

Beide spielten lange Zeit gemeinsam in Wesel. Michaela ist seit März 1993, Thorsten seit April 1997 Mitglied bei den Rot-Weissen vom Niederrhein. Zusammen schafften sie 2001 den Aufstieg in die 1. Bundesliga.

2003 verließ Thorsten, der ursprünglich vom TV Jahn Rheine stammt, den BV Wesel RW in Richtung FC Langenfeld und schaffte dort in seiner ersten Saison direkt den Meistertitel und den zweiten Platz im Europacup.

Aber er blieb weiterhin den Weselanern verbunden, nicht nur durch die Heirat mit Michaela. Er trainiert auch den Leistungskader für die Zweite Liga und die Regionalliga.

badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch und wünscht den beiden noch viele gemeinsame gute Aufschläge.

     

Nachwuchstalent Stefanie Arns weilte zu einem Trainingsaufenthalt in Shanghai

Ich sah, dass Chinesen viel härter und länger als andere trainieren&

Arns, Stefanie 04Mitglied im DBV-Talent-Team U 17: Stefanie Arns vom SSV Waghäusel.

Hier schildert sie ihre Eindrücke:

(31.7.04) Vom 24. Mai bis 6. Juni war ich mit meiner Trainerin Wang Ye in Shanghai. Hauptsächlich ging ich nach China, um mit den chinesischen Top-Spielern zu trainieren, ihre Techniken und ihren Tagesablauf zu erleben. Schon am zweiten Tag der Reise fuhr ich in ein Center, wo ich am Anfang mit jüngeren Mädchen trainierte. Zu Beginn war es noch schwer, in die Spiele rein zu kommen. Ich musste mich total umstellen. Dort war es sehr heiß, morgens schon 35 Grad. Man trainierte nur auf Matten.

Schon nach der ersten Trainingseinheit stand fest, dass die Chinesen fitter waren. Sie hatten bessere Techniken und trainierten härter. Eine Übung ging etwa 15 bis 20 Minuten für eine Person auf dem ganzen Feld. Es war sehr anstrengend. Nach Matches sah man, dass sogar zwei Jahre Jüngere besser sind.

Neun Tage allein unter Chinesen

Am dritten Tag führen wir in ein Center mit guten Spielern, wo ich neun Tage alleine blieb. Am nächsten Tag hieß es um 7 Uhr aufstehen und frühstücken, zwischen 8.30 und 11.30 Uhr war Training. Nach dem Mittagessen folgte ein Mittagsschlaf, den ich auch dringend brauchte. Zwischen 15 und 17.30 Uhr wurde wieder hart trainiert. Danach gab es Abendessen und Freizeit bis 22 Uhr, anschließend Bettruhe. So liefen alle Tage außer sonntags ab, da ist frei. Ich trainierte mit U 15er-Mädchen, da die älteren Klassen auf einem Turnier waren. Leider konnten weder Spieler noch Trainer Englisch sprechen, somit war die Verständigung auf dem Feld null. Ich bekam alle Übungen anhand von Vormachen gezeigt. In den ersten Tagen übten wir verstärkt Angriff und Abwehr, was Ye den Trainern mitgeteilt hatte. Im Training machte man Trockenübungen am Netz, viele Laufwege, Doppelsprünge und Ballmaschine. Ich verstand mich gut mit den Spielerinnen und kam auch oft abends mit ihnen zusammen. Auf zehn Spielerinnen kamen je zwei Trainer, die früher aktiv auf Weltniveau gespielt haben. Man geht zweimal die Woche morgens joggen und zweimal in den Kraftraum.

Wang Ye - Trainerin 04Essen war gewöhnungsbedürftig

Am Freitagabend reiste ich wieder vom Camp ab, um nach Shanghai zurück zu gehen. Wang Ye (Foto rechts) zeigte mir in den letzten Tagen noch viel von der Stadt und interessante chinesische Kultur. Wir gingen in verschiedene Lokale. Das Essen ist sehr gewöhnungsbedürftig. Mit den Stäbchen kam ich einigermaßen klar. Ich lernte viel im Training und sah, dass Chinesen viel härter und länger als andere trainieren. Es waren zwei sehr erfahrungsreiche Wochen für mich.

     

Andreas Kuhaupt kümmert sich um die Jugend in Hessen und im DBV

Wollte nicht immer nur den eigenen Landesverband sehen

Kuhaupt, Andreas 04 - DBV-Jugendausschuss (29.7.04) Eine arbeitsreiche aber auch erfolgreiche Woche hat derzeit Andreas Kuhaupt, Hessens Jugendwart und seit dem diesjährigen Jugendverbandstag in Lübeck auch Beisitzer im DBV-Jugendausschuss. Er hat dort die Position von Friedwart Riedel übernommen.

In dieser Woche ist Andreas Kuhaupt beim hessischen Badmintoncamp, dass der Verband mit Unterstützung der Firma VICTOR auf der Jugendburg Sensenstein bei Kassel ausrichtet. Er ist dort für die Organisation und Planung des Camps verantwortlich, während Carsten Tegethoff Chef für den sportlichen Teil ist.

Die Veranstaltung sei ausgezeichnet angenommen worden, berichtet der 32-jährige Organisator, der im beruflichen Leben Gruppenleiter in einer Werkstatt für behinderte Menschen der Caritas in Warburg ist: An unserem Camp nehmen 28 Teilnehmer teil. Wir waren schon Weihnachten 2003 ausgebucht. Es gab eine Warteliste mit so vielen Teilnehmern, dass wir sogar ein zweites Camp hätten machen können.

Andreas Kuhaupt war zehn Jahre Jugendwart beim TV Volkmarsen, seiner Badminton-Heimat. Von dort aus startete er seine Funktionärskarriere. Zunächst übernahm er die Position des Jugendwartes im Bezirk Kassel. Seit sechs Jahren ist er Mitglied im Jugendausschuss des Hessischen Badminton-Verbandes, vor zwei Jahren hat man ihm den Vorsitz des Ausschusses übertragen.

Und den Posten im DBV, was hat ihn dazu bewogen? Ich habe mich über die Anfrage von DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser sehr gefreut. Ich habe es auch als Ehre aufgefasst, im höchsten Jugendgremium mitarbeiten zu dürfen. Eine weiter Motivation war, über die Grenzen des Landesverbandes raus zu schauen und nicht immer nur den eigenen Landesverband zu sehen.

   

Abschied von einem großen Mann des deutschen Badminton

(4.5.04) DBV-Ehrenmitglied Siegfried Maywald verstorben.

 

Carola Bott erreicht Österreich

(21.4.04) Wie Manuel Rösler meldet, ist in der Mai-Ausgabe der österreichischen Monats-Sportzeitschrift SPORTMAGAZIN ein Bericht über Carola Bott zu finden. Zu Einzelheiten.

 

SBott, Carola - SportBild 04 Nr.14 TextportBild beschäftigt sich mit Carolas Po
(1.4.) In der
Ausgabe Nr. 14/2004 vom 31. März ist zwar Carola Botts Po nicht abgebildet, jedoch auf S. 56 Gegenstand einer bild-lichen Betrachtung. Bott, Carola - SportBild 14/04 - Hinweis

 

Glückwünsche an Dharma und Henny Gunawi

(26.3.04) Dharma Gunawi, seit vielen Jahren in Deutschland lebender Indonesier ist stolzer Vater geworden. Ehefrau Henny bekam am 4. März Tochter Laetitia. Gunawi spielt seit dieser Saison beim Erstligisten Union Lüdinghausen. Vorher war er bei BVH Dorsten und bei der Bottroper BG tätig. badminton.de sagt: Herzlichen Glückwunsch.

 

Badmintonpionier Rolf Buder verstorben

Von Horst Rosenstock

(15.3.04) Am 10. März verstarb im gesegneten Alter von 91 Jahren der Solinger Rolf Buder. Er war einer der Pioniere der ersten Stunden und gründete bereits 1953 in der Turngemeinde Burg eine Badminton Abteilung. 1955 hob er dann den heute noch bestehenden BC Burg aus der Taufe. Von 1954 bis 1956 war Rolf Buder Schatzmeister des Deutschen Badminton-Verbandes und in den Jahren 1955 und 1956 amtierte er als Verbandsgerichtsbeisitzer im Landesverband Nordrhein–Westfalen.

Nicht nur als Funktionär, sondern auch auf dem Spielfeld machte sich Rolf Buder einen Namen. So wurde er 1955 Westdeutscher Meister der Altersklasse O40 im Herreneinzel und zusammen mit seiner Ehefrau Marianne auch im Gemischten Doppel. 1958 gewann er dann den Westdeutschen Titel O40 im Herrendoppel an der Seite von Friedrich Wüsthoff vom Ohligser TV. Der Badminton Landesverband Nordrhein–Westfalen zeichnete Rolf Buder 1970 für seine Verdienste um den Badmintonsport in den Gründerjahren mit der Silbernen Ehrennadel aus. Die Badmintonfreunde in NRW und besonders in seiner Heimatgemeinde Burg werden Rolf Buder ein ehrendes Andenken bewahren.

 

Trainer Marcus Busch muss Achillessehnenriss verdauen

Wissen schützt vor Fehltritt nicht 

Busch, Marcus 04(11.3.04) Beim Acht-Nationen-Turnier U 15, auf dem nebenstehendes Foto entstand, lächelte Marcus Busch als einer der deutschen Nachwuchstrainer noch ganz unbetrübt. Doch eine Woche später erwischte es ihn böse:  „Es passierte am 28. Februar beim Meisterschaftsspiel meiner Mannschaft BC Heiligenhaus. Im Einzel beim Stande von 15:4  0:1 bei einem Umsprung in der Links-vom-Kopf-Ecke riss am Landefuß, als links, die Achillessehne.“

Und als erfahrener Trainer weiß der 29-Jährige, der im vergangenen Dezember an der Trainerakademie Köln seine Diplomtrainer-Ausbildung erfolgreich abschloss, natürlich auch, woran es lag: „Tja, spitze Fußstellung bei der Landung. Ich weiß schon genau, warum ich auf korrekte Fußstellung beim Nachwuchs so viel Wert lege…“

Operiert wurde er am folgenden Dienstag, in aller Herrgottsfrühe in der Sportklinik Hellersen in Lüdenscheid. Ich habe danach eine Achillesorthese, also einen Stützapparat verpasst bekommen und musste lernen, unter Zuhilfenahme der Unterarmgehstützen, man kann auch einfach Krücken sagen, wieder etwas zu gehen. Die Orthese wird mich noch die nächsten zehn Wochen Tag und Nacht begleiten, bis ich danach richtig in die Reha starten kann, um wieder in normalen Schuhen gehen zu können und mein ohnehin schon vorher nicht sehr voluminöses linkes Bein wieder aufzutrainieren;

Gestern wurde Marcus aus dem Krankenhaus in seine Wohnung in Solingen entlassen. Wie es scheint, ist er schon wieder ganz guten Mutes, zumindestens hat er bereits wieder Badminton-Pläne: Ich will schauen, was ich im Bereich Trainingslehre aus der Trainerakademie-Ausbildung für die C-Trainer-Ausbildung umsetzen kann.

Wer ihm Genesungswünsche schicken möchte, hier seine Mail-Adresse: buschminton @ gmx.de.

 

Professor Hans-Georg Weigand entdeckte Badmintonspieler im mittleren Westen der USA

"Die anderen spielten gerne mit mir"

(19.2.04) Die Vereinigten Staaten von Amerika sind im internationalen Geschehen nicht gerade als Badmintonnation bekannt. Die größte Aufmerksamkeit erregten sie während der Weigand - Uni Illinois Badmintonletzten Dekaden noch dadurch, dass sie Ardy Wiranata, den indonesischen Silbermedaillengewinner von Barcelona, für ein paar Jahre als Nationaltrainer verpflichteten. Aber im Verborgenen scheint die Pflanze Badmintonii doch zu blühen. Das beobachtete jedenfalls der ehemalige Bundesligaspieler und Deutsche Juniorenmeister Hans-Georg Weigand. Der heutige Professor für Didaktik der Mathematik an der Uni Würzburg weilte im vergangenen Jahr zu einem mehrmonatigen Studienaufenthalt an der University of Illinois in Urbana-Champaign. Urbana gilt neben etwa Seattle oder Bangalore als eine der zehn "Tech-Cities" der Welt (siehe etwa im Internet Explorer unter ? / Info). Auch für die Mathematik ist sie berühmt. An der Uni-Highschool wurde zum Beispiel in den 1950-er Jahren die "Mengenlehre" erfunden

Weigand, der im vorigen Januar als Festredner beim 50-jährigen DBV-Jubiläum mit seinem humorvollen Vortrag "Badminton und Mathematik" Beifallsstürme bei den Festgästen hervorrief, entdeckte dort im mittleren Westen, dass im Rahmen des Studentensportes auch Badminton gespielt wurde.

Organisiert ist er wie von deutschen Unis bekannt, in einer Uni-Sporthalle mit wech-selnden Sportarten und einem entsprechenden Belegplan. "Es werden etliche Sportarten betrieben, ich weiß nicht wie viele, Aikido oder so was gibt es auch. Dreimal in der Woche kann man zwei Stunden Badminton spielen. Man muss dazu in einen Badmintonclub eintreten. Wenn man für 30 Dollar pro Semester Mitglied ist, bekommt man sogar die Bälle gestellt. Gespielt wird mit Federbällen, ich glaube Yonex."

Auf vier Feldern spielen etwa 20 Spielerinnen und Spieler erzählt Weigand weiter. "Die Hälfte davon sind Asiaten. Es gibt einen leichten Überhang von Männern. Auch von vielen Wettkämpfen weiß ich, Chicago Open zum Beispiel oder ein Turnier in Bloomington."

Sogar Vertreter des Lehrkörpers seien unter den Federballenthusiasten zu finden. Weigand, Hans-Georg - Illinois 2003Weigand erinnert sich an einen Taiwanesen und einen Russen. Und lächelnd fügt er an: "Die anderen spielten gerne mit mir, weil ich so gut war. Das war schön. Ist mir schon lange nicht mehr passiert."

 

 

 

 

 

Hans-Georg Weigand hat eine Fotoschau und Eindrücke seines USA-Aufenthaltes ins Netz gestellt.

 

 

Wölk, Andreas - Markus-Keck-Pokal 2004Markus-Keck-Pokal für Andreas Wölk

(12.2.04) Andreas Wölk vom FC Langenfeld wurde in diesem Jahr im Rahmen der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld, wo er den dritten Platz belegte, mit dem Markus-Keck-Gedächtnispokal ausgezeichnet. Die Auszeichnung wird alljährlich an einen Sportler oder eine Sportlerin vergeben, der/die nicht nur durch sportliche Leistungen sondern auch durch menschliches Auftreten hervortritt. Der von der Familie Keck gestiftete Pokal soll an den 1996 im Alter von 29 Jahren an Krebs verstorbenen Nationalspieler und Deutschen Meister Markus Keck erinnern.

Wölk (24), der nach einer Lehre als Bankkaufmann derzeit in Düsseldorf Betriebswirtschaft studiert: "Das freut mich natürlich sehr, dass man mich in diesem Jahr ausgewählt hat. Ich hatte schon zuvor zweimal bei Turnieren in Frankreich die Auszeichnung als fairster Spieler erhalten."

Wölks Vorgänger seit 1997 waren: Kerstin Ubben, Oliver Pongratz, Heike Schönharting, Martin Kranitz, Nicole Grether, Thorsten Hukriede und And Vetters.

    

Professionelle Arbeit - Lob für Klaus Hasselmann

Hasselmann, Klaus (li) am DBV-Info-Stand

So kennt man ihn bei den deutschen Turnieren: Klaus Hasselmann (li) am DBV-Infostand. Foto: ©Aman. 

(2.2.04) Seit geraumer Zeit ist im DBV das Amt des Vorsitzendes des Ausschusses für Öffentlichkeitsarbeit verwaist. Aber mit Klaus Hasselmann aus Hattingen gibt es wenigstens einen Ausschussbeisitzer. Ihm hat jetzt die Saarbrücker Zeitung einen Artikel gewidmet. Unter der Überschrift Ein professioneller Don Quichote schreibt Mark Weishaupt am 31. Januar:

Logo Z Saarbrücker ZeitungBadminton ist eine Randsportart. Daran ändern Erfolge wie die internationalen Turniersiege von Kristof Hopp oder Huaiwen Xu nicht viel. Keiner weiß das besser als Klaus Hasselmann. Der 55-Jährige ist im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit im Deutschen Badminton-Verband tätig. Besser gesagt: Hasselmann ist sein eigener Ausschuss, außer ihm ist niemand darin vertreten. Kein Wunder, dass sich Hasselmann wie Don Quichote fühlt, der allein auf weiter Flur für mehr Präsenz in den Medien kämpft.

Aber, wie es sich für einen Don Quichote gehört, kämpft Hasselmann unverdrossen weiter. Kein Turnier in Deutschland, bei dem er nicht auftaucht und seinen Info-Stand aufbaut. Mit seinem Laptop produziert er eine tagesaktuelle Turnierzeitung, den "Netzroller". Sein Stand ist Anlaufpunkt für Spieler, Betreuer, Trainer, Funktionäre und Journalisten, die sich mal zu einem Turnier verirrt haben. Alle, die zu Hasselmann an den Stand kommen, wissen, dass sie gut versorgt werden - nicht nur mit Informationen, sondern auch mit Gummibärchen, die er kiloweise im Reisegepäck hat.

Hasselmann weiß, dass viele Probleme hausgemacht sind - so auch in Bielefeld. Ein sechs Quadratmeter großer "Presseraum", in dem ein Telefon steht - das war's. Kein Internet-Zugang, keine Kaffeemaschine und keine Informationen über die Spieler. Man kann durchaus den Eindruck gewinnen, dass manche Funktionäre erschrocken darüber sind, dass sich jemand für ihre Sportart interessiert. "Wir haben keine Profis", kritisiert Hasselmann und nimmt sich zwei Stunden Zeit, um der Redakteurin einer Presseagentur alles zu erklären. Wenigstens einer, der professionell arbeitet.

 

 

Klotzsche, Heinz 1978_Wessels"Ostpolitiker" Heinz Klotzsche verstorben

(20.1.04) Am 4. Januar 2004 ist im Alter von 74 Jahren der Essener Badmintonorganisator Heinz Klotzsche (Foto: Wessels) verstorben. Bekannt wurde er vor allem als Gründer der Essener Stadtauswahl, die in den siebziger bis neunziger Jahren durch zahlreiche internationale Reisen vor allem auch in den damals nur sehr schwer zugänglichen Ostblock bekannt wurde. Über viele Jahre hat er sich überdies der Jugendarbeit verschrieben, etliche namhafte SpielerInnen, wie die aktuelle Nationalspielerin Carina Mette, sind durch seine Hände gegangen. Lesen Sie die ausführlichen Würdigungen von Klotzsches Verdiensten durch Bernd Wessels und Alexandra Becker auf blv-nrw.de.

 

 

Titelverteidigung nicht gelungen - Interview mit Henning Zanssen in den Peiner Nachrichten

Zanssen, Henning (Gifhorn)(15.1.04) Henning Zanssen, Spitzenspieler beim Zweitligisten BV Gifhorn gab anlässlich der Norddeutschen Meisterschaft 2004 seiner Heimatzeitung Peiner Nachrichten ein Interview. Es wurde geführt von PN-Redakteur Peter Konrad. In ihm erläuterte der 26-Jährige, warum es zur Titelverteidigung im Doppel nicht langte und dass er wohl "die nächsten drei, vier Jahre" nicht zu seinem alten Verein MTV Vechelde zurückkehren werde. Lesen Sie Sich oben zu halten ist schwer.

     

Als Interviewpartner gefragt:  Henning Zanssen vom BV Gifhorn stand seiner Heimatzeitung Rede und Antwort.

 

 

 

Gifhorns Stefan Neumann erlitt bei der Norddeutschen Achillessehnenriss

(14.1.04) Einziger Wermutstropfen bei der nach Einschätzung von Niedersachsens Pressewart Stefan Röver vom VfB/Ski-Club Peine "sehr gut organisierten" Norddeutschen Meisterschaft, war eine schwere Verletzung des Gifhorner Zweitligaspielers Stefan Neumann in seinem Auftaktmatch am Samstag. Die Hallen-Diagnose des Physiotherapeuten Eric Böttger bewahrheitete sich leider: Es war ein Achillessehnenriss. Am gestrigen Dienstag wurde der 30-Jährige von Dr. Andreas Herbst - Mannschaftsarzt des Fußballbundesligisten VfL Wolfsburg - in Magdeburg bereits operiert. Nach der Operation zeigte sich Neumann schon wieder kampfbereit: "Nach der Reha möchte ich auf jeden Fall wieder dahin, wo ich war."

Lesen Sie ein Interview mit Stefan Neumann zur mittlerweile legendären Gifhorner Talentfördermaßnahme "Team 88" auf bvgifhorn.de.

  

Ex-Nationalspieler Klauer wurde zum zweiten Mal Vater

(12.1.04) Freude im Haus von Ex-Nationalspieler Harald Klauer. Seine Frau Sabine (geb. Weinbörner) hat am 2. Januar Sohnemann Nikolas bekommen. Damit hat der 5-jährige Christopher nun ein Brüderchen. "Für den Sport haben wir uns überlegt, dass es günstiger ist, wenn er zu Beginn des Jahres geborgen wird anstatt am Ende", erläutert der glückliche Vater freudestrahlend die Geburtsplanung. "Und beide sind gesund und munter."

Klauer, heute Inhaber eines Sportgeschäftes in Bonn hat in den achtziger Jahren 56 Länderspiele für den DBV gemacht und zwischen 1982 und '89 fünf Deutsche Meistertitel im Doppel und Mixed gewonnen.

 

Marcus Busch und Holger Hasse sind nun Diplomtrainer

(9.1.04) Hier geht es zur ausführlichen Meldung.

   

Nachrichten von Badmintonmenschen 2002 und 2003.

 

 


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