Deutschland - Neuseeland
23. Januar in Rastatt 3:2
24. Januar in Viersen 4:1
26. Januar in Unterschleißhei
m 3:2

 

 

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Neuseelands starker Mann: Daniel Shirley holte in der Serie bei seinen vier Einsätzen vier Siege.

3. Match: Deutschland - Neuseeland 3:2
Donnerstag 26. Januar 2006 in Unterschleißheim, Sporthalle des Carl-Orff-Gymnasiums. Ausrichter: SV Lohhof und Badminton Fördergemeinschaft Oberbayern e.V. - bafo (LV BAY). Zählweise: Rallypoint. Referee ist Herbert Ott (Nürnberg), Schiedsrichter sind Michael Geissel (Kelsterbach), Manfred Giehl (Nistertal), Jörg Heiskel (Langerwehe) und Tobias Oertel (Schrobenhausen). Zur Ausrichterwebsite auf Dieter Gläßers bafo.de.
 

    

Dritter deutscher Sieg - aber wieder kassierte Daniel Shirley zwei Punkte für sein Team ein

   

HE: Roman Spitko - Geoff Bellingham 21:19 22:20
DE: Juliane Schenk - Rebecca Bellingham 21:8 21:14
MX: Michael Fuchs & Carina Mette - Daniel Shirley & Sara Runesten-Petersen 12:21 12:21
DD: Juliane Schenk & Nicole Grether - Nicole Gordon & Sara Runesten-Petersen 21:18 21:19
HD: Roman Spitko & Michael Fuchs - Daniel Shirley & John Gordon 18:21 18:21.

Als deutscher Trainer war Jeroen van Dijk dabei. 900 Zuschauer.

Rugbyspieler blockierten die Spielfelder
Aus Lohhof berichtet Arno Glompner
Nach einjähriger Pause war die Vorfreude auf ein Badmintonländerspiel im Münchner Norden groß. Seinerzeit wurde der Nachbar Österreich aus der Halle geschmettert. Dieses Mal gelang es der bafo und dem SV Lohhof mit der Nationalmannschaft aus Neuseeland einen echten Prüfstein als Gegner der Deutschen an Land zu ziehen. Derzeit sind die „Kiwis“ auf Europa-Tour und haben bereits die Swiss Open, die German Open und die All England gespielt. Zum Abschluss der Reise standen drei Länderspiele in Deutschland, die mit dem Vergleich in Lohhof einen krönenden Abschluss finden sollten. Ziel für die Neuseeländer ist die Vorbereitung auf die Commonwealth Games in Australien kommenden Monat.

Neue Zählweise Rallypoint ist attraktiv
Vorab lässt sich bereits festhalten, dass diese Zählweise das Tempo sowie die Attraktivität zu steigern vermag. Noch wichtiger ist aber die Tatsache, dass durch Pausen bei jeweils 11 Punkten beziehungsweise nach Satzende die Trainer kurz mit den Spielern sprechen können und somit mehr Einfluss auf das Spiel haben.

Deutschland bei den Damen dominant
Nach einer gelungenen Präsentation des Ausrichters mit Unterstützung der Blaskapelle Unterschleißheim und einem lautstarken Maori-Ritual der neuseeländischen Mannschaft, wurden auf zwei Courts die jeweiligen Einzel gespielt. Bei den Herren wollte unser ehemals bayerisches Talent Roman Spitko, mittlerweile am Olympiastützpunkt Saarbrücken und in Diensten des Bundesligisten TuS Wiebelskirchen, seine derzeitige überraschende Stärke in dieser Disziplin beweisen. Zuletzt hatte er bei den German Open den koreanischen Silbermedaillengewinner der Olympischen Spiele von Athen besiegt. Zuvor hatte er in der Bundesliga bereits den ehemaligen Deutschen Meister Björn Joppien geschlagen.
An diesem Abend stand ihm mit Geoff Bellingham ein guter und austrainierter Turnierspieler gegenüber und entsprechend ausgeglichen war das Ganze. Nach knapp gewonnenem ersten Satz mit 21:19, konnte Roman auch im zweiten Satz die Konzentration behalten und durch ein 22:20 gleich einmal die erste „Mini“-Verlängerung in der neuen Spielweise demonstrieren.
Bei den Damen war die Sache klarer und Juliane Schenk, immerhin deutsche Vizemeisterin, besiegte Rebecca Bellingham deutlich. Mit dieser 2:0-Führung im Rücken ging es für die deutsche Mannschaft in das schwierigste Spiel.

Neuseeland mit Bronzemedaillen-Gewinnern der WM 2005
Im Mixed standen mit Sara Runesten-Petersen und Dan Shirley immerhin die amtierenden Dritten der letzten Weltmeisterschaft für die Kiwis auf der Matte. Daher hatte unser zweites bayerisches Talent Michael Fuchs mit seiner Partnerin Carina Mette vom deutschen Team nicht viel entgegen zu setzen und die Neuseeländer verkürzten vor der Pause auf 1:2. Vor allem Dan Shirley verzückte die Zuschauer mit einem extrem hohen Sprungvermögen und entsprechend harten Schmetterbällen. Im übrigen gab es bis dato weder für die Spieler noch die Offiziellen um Referee Herbert Ott aus Nürnberg ein Problem mit der neuen Zählweise. Lediglich ein bis zweimal musste in den Doppeldisziplinen die Annahmesituation überprüft werden. In der „Halbzeit“ konnten sich dann die Zuschauer in der fast aus allen Nähten platzenden Halle bei einer Brotzeit stärken und an einem der Shops mit Badminton-Bekleidung oder -Equipment versorgen.

Neubiberger Pausenclowns bringen Halle zum Toben
Überraschend für die Zuschauer kam es dann kurz nach der Pause zu einer mehr als gelungenen Showeinlage. Zwei Clowns mit einem Rugby, blockierten die Spielfelder und machten keine Anstalten zu verschwinden. Schließlich forderten sie zu allem Überfluss noch das Reserve-Doppel der Neuseeländer zum Badminton heraus. Erst als Geplänkel mit Kostüm aussehend, entwickelte sich nach der „Enttarnung“ und dem Ablegen der Verkleidung ein schönes Herrendoppel mit zahlreichen Kunstschlägen. Die Gegner von Craig Cooper und Jon Moody waren niemand geringeres als die amtierenden Bayerischen Meister Sebastian Strödke und Felix Künzer vom Zweitligameister TSV Neubiberg/Ottobrunn. Vom Schiedsrichterstuhl mit genüsslichen Kommentaren begleitet wurde das Showdoppel übrigens in filmreifer Qualität von Tjitte Weistra, dem niederländischen Coach der Neuseeländer. Für Gelächter war also gesorgt und das Organisationsteam um Dieter Gläßer hatte mit dieser Idee den richtigen Riecher.

Abschliessende Doppel auf hohem Niveau
Bei den Damen ging es kämpferisch zur Sache. Die durch einige Turniererfolge sehr erfahrenen Nicole Grether und Juliane Schenk setzten sich durch das übersichtlichere und druckvollere Spiel knapp gegen Sara Runesten-Petersen und Nicole Gordon durch. Das Herrendoppel war dann ein krönender Abschluss der Veranstaltung. Schnelle Ballwechsel mit spektakulären Abwehrschlägen zeigten den Fans noch mal die ganze Palette der rasanten Sportart Badminton. Mit einer guten Leistung verkürzten Dan Shirley und John Gordon für die Gäste aus Neuseeland zum 2:3, so dass jeder mit diesem Gesamtergebnis leben konnte. „Für uns waren diese Länderspiele eine optimale Vorbereitung auf die Commonwealth Games und wir werden in der Zukunft gerne nach Deutschland zurück kommen“, so Tjitte Weistra.
 „Zu Hause spielen wir vor weniger Zuschauern, die darüber hinaus auch bei weitem nicht so fanatisch sind wie die Fans in Lohhof“, ergänzte Manager Grant Stone. Der Trainer der deutschen Mannschaft Jeroen van Dijk war ebenfalls zufrieden: „Unser Team hat eine solide Leistung gezeigt und ist für die kommende Deutsche Meisterschaft gut gerüstet“.

Veranstaltungsgüte nicht mehr zu toppen
Rundum zufrieden waren auch die Organisatoren. Im Rahmen der laufenden Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum des Badminton-Bezirks Oberbayern war das Länderspiel das absolute Jahres-Highlight. Die bafo mit Dieter Gläßer sowie der SV Lohhof mit Johann Niesner und Stanko Ropic hatten diesen über mehrere Monate vorbereiteten Event mit ihren zahlreichen Helfern bis auf den Punkt gestaltet. Sogar der Bürgermeister Zeitler ließ sich in den Bann des Spiels ziehen und verkündete optimistisch: “Wenn uns in Zukunft diese Halle nicht mehr ausreichen sollte, könnte man im kürzlich gebauten Ballhaus-Forum vor über 2.000 Zuschauern versuchen, ein hochklassiges Länderspiel durchzuführen“.
Wieder einmal haben die Badminton-Verantwortlichen des Bezirks und des SV Lohhof gezeigt, dass auch in München der rasante Sport Massen bewegt.

2. Match: Deutschland - Neuseeland 4:1

Dienstag, 24. Januar 2006 in Viersen-Dülken, Sporthalle Ransberg, Heesstraße. Beginn 19 Uhr. Ausrichter: Badmintonabteilung SG Dülken (LV NRW) und Advantage Sportmarketing (Heinz Bußmann), Delmenhorst.
Zählweise: Rallypoint. Referee: Carsten Koch (Köln); Schiedsrichter: Werner Lammerich (Bornheim), Joachim Mörsch (Kerpen), Torsten Schröder (Wesseling) und Andrea Vlach (Bottrop).

        

Nur das Herrendoppel blieb für die Kiwis als Gastgeschenk

    

MX: Tim Dettmann & Birgit Overzier - Craig Cooper & Lianne Shirley 21:18 21:19
DE: Petra Overzier - Rebecca Bellingham 21:12 21:11
HE: Björn Joppien - Geoff Bellingham 21:15 11:21 21:12
DD: Michaela Peiffer & Birgit Overzier -  Sara Runesten-Petersen & Nicole Gordon 21:17 21:11
HD: Tim Dettmann & Michael Fuchs - John Gordon & Craig Cooper 14:21 12:21
Trainer: Detlef Poste. Deutscher Teamcaptain: Dietrich Heppner. 800 Zuschauer in der Ransberghalle.
Trotz frühzeitiger Entscheidung wurde weitergekämpft
Knapp ein Jahr nach einem Jugendländerspiel gegen Japan fand an gleicher Stelle das Spiel gegen Neuseeland statt. In seinen einführenden Worten bemerkte Vermarkter Heinz Bussmann, dass er gerne mit der Austragung eines Länderspieles in die gleiche Halle zurückkehre. Dies war zweifelsohne ein Kompliment an den Ausrichtungspartner SG Dülken für die gute Arbeit im vergangenen Jahr. Gleiches galt auch für die Ausrichtung dieses Events. Mit über 75 Helfern schaffte man für Zuschauer und Spieler tolle Rahmenbedingungen, die von allen Seiten zu Recht gelobt wurden.
Auch die gezeigten Leistungen der Spieler standen dem äußeren Erscheinungsbild in keinster Weise nach. In zum Teil sehr packenden und spannenden Spielen, die nach dem Rallyepoint-System ausgetragen wurden, bot man den Zuschauern tollen Sport, was diese entsprechend honorierten. Auch die Tatsache, dass das Länderspiel nach Siegen im Mixed und den beiden Einzeln frühzeitig entschieden war, hinderte die Akteure beider Teams nicht daran, nach einer kurzen Pause in den abschließenden Doppeln noch einmal alles zu geben. DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner war nicht nur über den 4:1-Sieg erfreut, sondern auch, wie er erklärte, von der tollen Stimmung in der Halle begeistert.

Panoramablick in die Rastätter Halle.
Das deutsche Team in Rastatt: (v.l.) Ingo Kindervater, Marcel Reuter, Kristof Hopp, Michaela Peiffer, Kathrin Piotrowski und Xu Huaiwen. Fotos: Dieter Grimm.

1. Match: Deutschland - Neuseeland 3:2

Montag, 23. Januar 2006 in Rastatt-Niederbühl, Niederbühler Sporthalle, Wiesenweg 51. Ausrichtergemeinschaft: BV Rastatt (LV BAW) und Advantage Sportmarketing (Heinz Bußmann), Delmenhorst.
Zählweise: Rallypoint. Referee: Stefan Fürstenau (Wiesloch). Schiedsrichter: Friederike Krieger (Rheinstetten), Jörg Heiskel (Langerwehe), Hansjosef Krieger (Rheinstetten) und Wolfgang Meyers (St. Ingbert).

      

Die Shirley-Spiele gingen an Neuseeland

   

MX: Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski - Daniel Shirley & Sara Runesten-Petersen 19:21 21:16 10:21
DE: Xu Huaiwen - Rachel Hindley 21:7 21:7
HE: Marcel Reuter - John Moody 21:13 21:14
DD: Michaela Peiffer & Kathrin Piotrowski - Nicole Gordon & Sara Runesten-Petersen 21:17 21:19
HD: Ingo Kindervater & Kristof Hopp - Daniel Shirley & John Gordon 19:21 21:19 22:24 (68 min).
Für den deutschen Rekordnationalspieler bei den Herren Michael Keck war es sein erstes Länderspiel als verantwortlicher Trainer. 
Deutscher Teamcaptain war Martin Kranitz. Der BV Rastatt richtete das Länderspiel aus Anlass seines 25-jährigen Vereinsjubiläums aus. 900 Zuschauer, die Halle war ausverkauft.

     

Hans Krieger sang die Nationalhymne
Aus Rastatt berichtet Marion Grimm
Ein Badminton-Länderspiel in der „badischen Provinz“ in Rastatt? Kann das funktionieren, kann das ein Erfolg werden? Diese Frage stellten sich die Organisatoren Heinz Bußmann vom Sport Advantage Management und Manfred Hornung, 1. Vorsitzender vom BV Rastatt, nachdem die Entscheidung beim DBV zugunsten Rastatts gefallen war.
Doch die Rastatter hatten noch nie Angst vor der eigenen Courage. Sie nahmen die Herausforderung an, mit diesem Länderspiel den Höhepunkt zum 25-jährigen Vereinsjubiläum zu setzen.
Mit einem Showtanz der Teendance-Gruppe Gymnasion begann um 19 Uhr die Veranstaltung. Danach marschierten die Mannschaften in die mit über 800 Zuschauern gefüllte Niederbühler Sporthalle ein. Sogar aus Bad Rappenau, Freiburg, und Schorndorf waren Zuschauer angereist. Eine supergelungene Veranstaltung mit Gänsehautfeeling.
Mit dem Nachwuchs vom BV Rastatt an den Händen mit Teelichtern ausgestattet und Musik-Untermalung kamen die Teams in die abgedunkelte Halle. Nachdem Heinz Bußmann sie begrüßt hatte, war er des Lobes voll, über das Engagement, mit dem der BV Rastatt schon seid Monaten gearbeitet hatte. Diese Unterstützung und Selbstständigkeit habe er in 40 Länderspielen noch nicht erlebt.
Auch der 1. Vorsitzende des BV Rastatt war sichtlich Stolz auf seine „Leute“, die in ihren roten T-Shirts in der Halle leicht auszumachen waren.
Schirmherr der Veranstaltung der Oberbügermeister der Stadt Rastatt Klaus-Eckhard Walker komplettierte die Begrüßungen mit einer kurzen Ansprache - auch in Englisch - und einem Präsent für die Spielerinnen und Spieler.
Ein Novum war die deutsche Nationalhymne - sie wurde gesungen von unserem internationalen Schiedsrichter Hans Krieger. Der erklärte dann noch kurz die „Rallyepoint-Zählweise“ nach der die Begegnung ausgetragen wurde. Bevor es losging stimmten sich die Neuseeländer mit einem „Haka“, einem Kriegstanz der Maori auf das Match ein.
Gleich zu Beginn ein Knaller: das Mixed. Nach wenigen Ballwechseln kochte die Halle. Kindervater & Piotrowski waren für die Bronzemedailliengewinner bei der WM in Anaheim Runersen-Petersen & Shirley gleichwertige Gegner und so war es kein Wunder das die Entscheidung im dritten Satz fallen musste. Getragen von einer Welle der Begeisterung wuchsen die beiden Deutschen über sich hinaus, doch das bessere Ende hatten die in der Weltklasse etablierten Kiwis.
Gespannt waren alle auf den Auftritt von Xu Huaiwen. Als frischgebackene Swiss- Open-Gewinnerin wurde sie gegen Rachel Hindley ihrer Favoritenrolle gerecht.
Marcel Reuter bestritt erst sein zweites Länderspiel. Aber er machte es Xu nach und mit schnellen Ballwechseln und aggressiven Schmetterbällen hatte er seinen Gegner stets im Griff.
In der 15-minütigen Pause gab das Fitnesscenter Gymnasion einen kurzen Einblick in sein Traininingsprogramm.
Das Damendoppel Michaela Peiffer & Kathrin Piotrowski gegen Nicole Gordon & Sarah Runesten-Petersen hielt wirklich niemanden mehr auf den Sitzen. Beide Paarungen gaben keinen Ball verloren und manch ein Schrei des frenetisch mitgehenden Publikums ließ den Spieler noch ein Stück länger werden um einen vermeintlich unerreichbaren Ball noch einmal zurückzuspielen. In zwei sehr ausgeglichenen Sätzen hatten die deutschen Mädels die Nase vorn. Die Partie war entschieden.
Doch trotz der späten Stunde, es war mittlerweile 22.30 Uhr, kam niemand auf die Idee zu gehen. Und das Bleiben wurde belohnt. Superschnelle Drive-Duelle, Schmetterbälle die unglaublich schnell waren und doch immer wieder abgewehrt wurden, und trickreiche Finten boten Ingo Kindervater & Kristof Hopp und Daniel Shirley & John Gordon. Am Ende gewannen die Neuseeländer in drei Sätzen.
Eine rundum gelungene Veranstaltung war zu Ende. alle waren sich einig - es soll keine 25 Jahre dauern, bis wieder ein Länderspiel in Rastatt ausgetragen wird.

      

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Neuseelands Star-Mixed will den Deutschen das Siegen schwer machen

Die beiden versahen Neuseeland mit einem leuchtendem Punkt auf der Badminton-Weltkarte: Daniel Shirley & Sara Runesten-Petersen, die Bronzemedaillengewinner bei der WM 2005 in Anaheim. Foto: Holger Bräutigam bei den German Open 2006.

Auch in Unterschleißheim zählt jeder Ballwechsel
(17.1.06) Nachdem bekannt wurde, dass bei den Badmintonwettbewerben der Commonwealth Games entgegen der ursprünglich vorgesehenen Absicht doch die Rallypoint-Zählweise angewendet wird, wird auch das Länderspiel in Unterschleißheim nach dieser Zählweise gespielt. Dies teilte Sportdirektor Martin Kranitz am Rande der German Open mit.

         

Schiris für Rastatt und Viersen müssen sich mit der neuen Zählweise vertraut machen
(3.1.06) Harald Schallenberg, Mitarbeiter im Referat für Schiedsrichterwesen, hat die Referees und Schiedsrichter für die drei Länderspiele gegen Neuseeland benannt:
Rastatt, 23.1.06
Referee ist Stefan Fürstenau (Wiesloch); Schiedsrichter sind Michael Geissel (Kelsterbach), Jörg Heiskel (Langerwehe), Hansjosef Krieger (Rheinstetten) und Wolfgang Meyers (St. Ingbert).
Viersen, 24.1.06
Referee ist Carsten Koch (Köln); Schiedsrichter sind Werner Lammerich (Bornheim), Joachim Mörsch (Kerpen), Torsten Schröder (Wesseling) und Andrea Vlach (Bottrop).
Unterschleißheim, 26.1.06
Referee ist Herbert Ott (Nürnberg), Schiedsrichter sind Michael Geissel (Kelsterbach), Manfred Giehl (Nistertal), Jörg Heiskel (Langerwehe) und Tobias Oertel (Schrobenhausen).

   

Einmal alte, zweimal neue Zählweise
(24.12.05) Wie DBV-Sportdirektor Martin Kranitz mitteilt, wurde mit den Neuseeländern abgestimmt, dass zwei der Länderspiele nach der Rallypoint-Zählweise und eines nach der „alten“ Zählweise gespielt wird. Der Grund liegt darin, dass die Neuseeländer im März bei den für sie sehr wichtigen Commonwealth Games  nach der traditionellen Zählweise spielen. Kranitz: "Als gute Gastgeber haben wir hier eingewilligt."
Festgelegt wurde für Rastatt und Viersen Rallypoint, für Unterschleißheim die „alte Zählweise“.

    

Vorgesehene Aufstellungen
Alle dürfen mal gegen die Kiwis spielen
(16.11./7.12.05/5.1.06) DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gibt folgende vorgesehene deutsche Aufstellungen für die drei Spiele bekannt:

GER - NZL in Rastatt am 23.1.06:
HE: Reuter
DE: Xu
HD: Kindervater & Hopp
DD: Marinello & Piotrowski
MX: Kindervater & Piotrowski
Trainer: Jeroen van Dijk oder Michael Keck

   

GER - NZL in Viersen am 24.1.06:
HE: Joppien
DE: Overzier P.
HD: Dettmann & Fuchs
DD: Peiffer & Overzier B.
MX: Dettmann & Overzier B.
Trainer: Detlef Poste

   

GER - NZL in Unterschleißheim am 26.1.06:
HE: Spitko
DE: Schenk
HD: Spitko & Fuchs
DD: Schenk & Grether
MX: Fuchs & Mette
Trainer: Jeroen van Dijk.


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

Fotos vom Spiel in Unterschleißheim von THOMAS PLACZEK (klickbig)
War für zwei deutsche Siege gut: Juliane Schenk.
Beeindruckte auch das Münchner Publikum mit kraftvollen Jumpsmashs: Daniel Shirley.
Fotos vom Spiel in Viersen von CARSTEN KOCH (klickbig)
Das Auftaktsmixed ging an Deutschland: Tim Dettmann & Birgit Overzier.
Übergegriffen? - Björn Joppien gegen Geoff Bellingham.
Holten den einzigen Sieg für die Gäste: Craig Cooper (li) & John Gordon im Herrendoppel.

Fotos vom Spiel in Rastatt von DIETER GRIMM
Gänsehautfeeling bei der Präsentation der Mannschaften.
Neuseeländer stimmten sich mit einem Kriegstanz der Maoris ein.
Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowki erfuhren, warum ihre Mixed-Gegner Bronze bei der WM geholt hatten.
Nicole Gordon (vorne) & Sara Runesten-Petersen streckten sich im Doppel vergeblich gegen unsere beiden Damen.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.