Über Badmintonmenschen - 2007

      

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Kathrin und Stephan Kuhl mit Töchterchen Hannah Marie. Foto: privat.

Weihnachtsfreude: Ex-Meister und Trainer Stephan Kuhl wurde kurz vor dem Fest noch Vater

(25.12.07) Stephan Kuhl, zwischen 1988 und '98 viermal Deutscher Meister im Doppel und Mixed und heute als Trainer im Landesverband Nordrhein-Westfalen und am DBV-Damenstützpunkt in Mülheim tätig, meldet kurz vor dem Weihnachtsfest die Ankunft eines Töchterchens: "Nach einer langen und anstrengenden Nacht ist am frühen Morgen des 22. Dezembers unser Sonnenschein Hannah Marie auf die Welt gekommen. Sie wiegt 3720 g und ist 54 cm groß. Mama Kathrin und Hannah sind wohlauf, müssen sich aber noch über Weihnachten im Krankenhaus erholen."
badminton. de sagt den dreien herzlichen Glückwunsch und wünscht alles Gute.

Ehemaliger Bremer Landesverbandspräsident Hans-Jürgen Schikora verstorben
(1.12.08) "Schiko" Hans-Jürgen Schikora (Lüssumer TV) war von 1978 bis 1989 Präsident des Bremer Badminton-Verbandes und Vorgänger von Karlheinz Heldach. Er verstarb am 21. September im Alter von 63 Jahren.
Hier geht es zu einem Nachruf des derzeitigen BBV-Präsidenten Heinz Dieter Meier auf badminton-bremen.de.

Vereinschef mit Leib und Seele: Gerhard Hopp. Foto: Wenke Thron

Vorsitzender des thüringischen Vereins SG Feinmess Suhl feiert siebzigsten Geburtstag
Gerhard Hopp ist ein "Vereinschef der Generationen“
Von Wenke Thron
(15.11.07) Er ist die Symbolfigur der SG Feinmess Suhl e.V., der Vereinsvorsitzende Gerhard Hopp. Heute (15.11.) feiert er einen ganz besonderen Geburtstag, nämlich seinen Siebzigsten.
Gerhard Hopp hat vieles erlebt, vieles bewegt und gesteuert. Viele, die als Kinder unter seine Fittiche kamen, sind heute immer noch im Verein sportlich aktiv. Von vielen betreut er inzwischen sogar die Kinder, die teilweise selbst schon zum Kreis der Erwachsenen gehören.
Er ist seit mehr als 45 Jahren ehrenamtlich im Badmintonsport tätig.
Über den Fußball kam er 1959 zum Federballsport, für den er sich seit 1961 auch ehrenamtlich engagiert. So übernahm er in dieser Zeit zunächst Aufgaben im Kreisfachausschuss und Bezirksfachausschuss Badminton/Federball. 1965 übernahm er als Sektionsleiter die Verantwortung über die Abteilung Badminton der damaligen BSG Feinmess Suhl. Im Jahre 1990 als der Verein neu strukturiert wurde, sich viele Abteilungen ausgliederten und mit der Badminton- und Volleyballabteilung zwei Sektionen verblieben, welche die SG Feinmess Suhl e.V. gründeten, übernahm er den Gesamtvereinsvorsitz, den er bis heute innehat.
Gerhard Hopp gehörte zu den Gründungsmitgliedern des Thüringer Badminton-Verbandes sowie des Suhler Sportbundes. Als sich 1994 der Badmintonspielbezirk Südthüringen gründete übernahm er sofort dessen Leitung und gehört in dieser Funktion seit dieser Zeit dem erweiterten Vorstand des Thüringer Badminton-Verbandes an.
In der Zeit von 1990 bis 1996 war er zudem Vizepräsident des Suhler Sportbundes. Zwar gab er 1996 sein Vizepräsidentenamt an einen Jüngeren ab, doch dem Suhler Sportbund ist er dennoch treu geblieben. Denn seit 1996 begleitet er das Amt des Kassenprüfers. Erst im vergangenen Jahr bekam er von den Delegierten des Stadtsporttages das Vertrauen für eine weitere Legislaturperiode ausgesprochen.
Einen etwas anderen Artikel zu diesem besonderen Ehrentag gibt es unter
www.badminton-suhl.com

Evi Zwiebler zur Zeit ihrer Badmintonerfolge. Foto: DBV.

Evi Zwiebler in WDR-Unterhaltungssendung

Ehemalige Deutsche Meisterin duelliert sich in Fernsehsendung

(13.11.07) Sechs Deutsche Meisterschaften im Dameneinzel und -doppel holte sich Eva-Maria Zwiebler in den Jahren zwischen 1976 und '83. Außerdem ist sie bekannt als Mutter von Nationalspieler Marc Zwiebler. Ihre sportlichen Glanzzeiten liegen mittlerweile etwas zurück. Dafür ist "Evi" in ihrer Bonner Heimatstadt mittlerweile als eine der führenden Fachkräfte der "fünften Jahreszeit" bekannt. Als Karnevalistin hat sie es zu Ehren und Ämtern gebracht. In dieser Eigenschaft ist sie nun Mitwirkende in der WDR-Fernsehsendung "NRW-Duell" die regelmäßig von Bernd Stelter präsentiert wird. In dieser Sendung treten Prominente aus dem größten Bundesland gegeneinander an und müssen beweisen, wer sich am besten in Nordrhein-Westfalen auskennt. In der Sendung am 11. November heißt es "Die Jecken sind los". Die Prominentenrunde setzt sich aus Karnevalisten zusammen:

Astrid Brauckhoff (42) - 1. Vorsitzende des Amazonenkorps Düsseldorf.
Dr. Marko Schauermann (37) - Präsident des Traditionskorps “Treuer Husar “ Blau Gelb von 1925 Köln.
Eva-Maria Zwiebler (54) - Beueler Obermöhn und Präs. des Alten Beueler Damenkomites von 1824.
Harald Balter (47) - Prinz Karneval des Karnevalvereins Blankenheim 1613.

Ausgestrahlt wird die Sendung am

Mittwoch, 14.11.2007, 20.15-21 Uhr im WDR Fernsehen.

Hier gibt es die Infos zur Sendung.
Nachtrag: Evi Zwiebler konnte die Vorrunde gewinnen, musste sich dann aber im Finale der Düsseldorfer Amazone Astrid Brauckhoff mit 1:2 geschlagen geben.

Am Rande des Länderspiels gegen die Niederlande in Solingen

STC Blau-Weiß Solingen ehrte Meistermannschaft von 1958

Von Horst Rosenstock
(9.11.07) Der Vorstand des Ausrichtervereins STC Blau-Weiß Solingen nahm das Länderspiel gegen die Niederlande in Klingenhalle zum Anlass, seine Meistermannschaft von 1958 noch mal besonders zu ehren. Vor fünfzig Jahren in der Saison 1957/58 hatten die Blau-Weißen die einzige Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für die Klingenstadt gewinnen können.
STC-Vorsitzender Lutz Lichtenberg und Geschäftsführerin Annika Burg stellten den Zuschauern die verbliebenen Mitglieder Mannschaft von damals vor, übergaben Präsente und präsentierten Stolz die damalige Urkunde für den Gewinn des „Riegel-Pokals“. Einige Mitglieder der damaligen Mannschaft weilen nicht mehr unter uns. Erhard Wagner verstarb 1994, Heinz Koch 2000 und Erich Rakowski in diesem Jahr (siehe untere Meldung vom 8.2.07).

Ehrung einer Meistermannschaft: (v.l.) Lutz Lichtenberg, Annika Burg und die Spieler Hannelore Wolfertz (früher Schmidt), Kurt Veller, Gisela Markus (Ellermann) und Walter Ern.

Gertrud Maywald vom 1. BC Beuel verstorben
(28.9.07) Die Ehefrau des 2004 verstorbenen DBV-Ehrenmitglieds Siegfried Maywald wurde 87 Jahre alt. Lesen Sie hier.

Landesverband Niedersachsen ehrte ihn mit einer...
Titelseite auf dem Badminton Report: Hans Werner Nieser aus Wolfsburg.

Hans Werner Niesner feierte am 8. September seinen 60. Geburtstag
Alles dreht sich beim ehemaligen Bundestrainer auch heute noch um Badminton
Ein Glückwunsch von Michael Brundiers, Lehrwart im Niedersächsischen Badminton-Verband 
(9.9.07) „Hehe, tcha gutäääh...“ so beginnt, in der Art des „Kaisers“, oftmals ein längerer Monolog (gähn) aber auch ein Satz oder eine Kritik wo noch vor wenigen Jahren scharfe Töne zu vernehmen waren. Ruhiger geworden ist er und ein wenig gelassener, seit er seine schwere Krankheit überwunden hat, was ihn jetzt 60 Jahre alt werden lässt.
Hans Werner „ohne Bindestrich“ Niesner, 60 Jahre alt und davon 46 prall gefüllt mit Badminton der höheren Spielart. 1961 hat er mit dem Sport begonnen und ein Besuch der Deutschen Meisterschaft 1963 in Barsinghausen, bei der Wolfgang Bochow – damals noch als Niedersachse – seine erste Deutsche Meisterschaft gewann, veränderte (nicht nur) sein Leben. Von nun an bestimmte nur noch eines sein Denken und Trachten: „Da will ich auch hin!“
Disziplin, vor allem Selbstdisziplin, ist seitdem seine Richtschnur. Schule, Lehre zum Werkzeugmacher, zweiter Bildungsweg, Abitur, Studium zum Lehramt in Sport und Geschichte und nebenher Badminton, immer nur Badminton. Eine Deutsche Meisterschaft konnte er zwar nicht erringen, aber 1983 immerhin eine Vizemeisterschaft mit der Mannschaft des VfL Wolfsburg, für die er von 1970 bis 1992 aktiv war, und auch der Norddeutsche Titel war ihm lange nicht zu nehmen. Eine Berufung in die Auswahl des Deutschen Badminton-Verbandes war die Anerkennung für seine spielerischen Erfolge.
Schon früh erkannte Hans Werner aber auch, dass vieles im Argen liegt im Badminton und dass jemand etwas unternehmen muss. Entsprechend seiner bis heute gültigen Devise „Wenn Du es nicht selber machst, macht es auch kein anderer!“ nahm er selbst das Heft des Handelns in die Hand und wurde bereits in sehr jungen Jahren im Niedersächsischen Badminton-Verband Funktionär und Trainer. Der DBV wurde bald auf ihn und seine Erfolge aufmerksam und so hat er dann als Bundestrainer von 1984 bis 1989 den Teil der Welt gesehen, den er als Spieler noch nicht bereisen konnte.
Buchautor
Er ist Autor des Bestsellers „Badminton – Training, Technik, Taktik“ welches im renommierten ro-ro-ro-Verlag erschienen ist. Er hat eines der ersten Badminton-Videos erstellt und zuletzt auch eine DVD. Außerdem hat er sich als engagierter und fach-kundiger Kommentator bei Badminton-Fernsehübertragungen auch außerhalb der Badmintonszene einen Namen gemacht.
Hans Werner hat in den vergangenen Jahrzehnten seine Spuren in NBV und DBV in vielfältiger Weise hinterlassen. Sei es als Lehrwart, Honorartrainer und Ausbildungsleiter oder auch in der Öffentlichkeitsarbeit. Es gibt, außer der Kasse vielleicht, kein Gebiet, auf dem er sich nicht zu Hause fühlen würde und so ist seine Meinung noch immer sehr gefragt und teilweise auch gefürchtet.
Missionar
Als Coach, Manager, Presseoffizier beim NBV-Team Gifhorn, Betreiber einer Badmintonschule, VBG-Mitarbeiter und nicht zuletzt als Referent im Lehrteam des NBV besteht auch heute noch sein Leben fast ausschließlich aus Badminton.
Hans Werner war und ist ein Besessener. Besessen, von der Idee den Badmintonsport in all seinen Facetten zu perfektionieren. Oftmals stieß und stößt er mit seinen Vorstellungen und Ideen, mit der Art den Sport zu vermitteln, aber auch mit seiner Art mit Sportlern umzugehen auf Kritik, teilweise Hohn und manchmal auch Spott. All das hat ihn aber nicht von seiner Sichtweise, seiner Mission abgebracht oder ihn auch nicht in seiner Standhaftigkeit erschüttert. Wenn er nach intensiven Überlegungen, nach langwierigem Ausprobieren, nach einem immer wieder in Frage stellen, von etwas überzeugt ist, dann ist es schwer bis unmöglich, ihn zu etwas anderem zu bekehren, das nicht mindestens genauso überprüft und begründet ist. Da kommt er nicht aus Fallingbostel oder Fallersleben. In solchen Diskussionen wird auch heute noch sein Ton scharf und häufig wird der Gegenpol dabei auch verschärft abgekanzelt. Wer da ein Anhänger von Weintrauben oder Weingummi ist und aus Memmingen kommt, sollte solche Auseinandersetzungen meiden. Leuchtet ihm jedoch ein, was sein Gegenüber behauptet, dann ist er der Erste, der es sich auf seine Fahne schreibt und noch durch eigene Gedanken zusätzlich untermauert.
Kämpfer
Mit 30 wurde Hans Werner Vater der Zwillinge Maurice und Robin, denen er seine Badminton- aber auch Lebenseinstellung erfolgreich vermittelt hat und deren Weg er mit Stolz auch als Teil seines Lebenswerkes betrachten kann.
Als ihn vor wenigen Jahren die oben erwähnte schwere Krankheit ereilte, profitierte er von seinem leistungssportlichen Leben in dem auch gelernt hat zu kämpfen und weigerte sich, trotz mehrmaliger Rückschläge, diese Erde für immer zu verlassen. Allerdings veränderte sich in einigen Dingen seine Sicht und so fasste er den Entschluss, es in Zukunft etwas ruhiger angehen zu lassen, da er die Zeit mit seiner Freundin Jasmin noch lange und intensiv nutzen möchte.
Ich, der ich das Glück hatte ihm 1989 erstmalig persönlich zu begegnen, habe ihn erst als (autoritären) Lehrer, dann als Partner getroffen und später als Freund kennengelernt. Er hat mit seiner Einstellung zum Sport und damit zum Leben, nachhaltig zu einer Veränderung meines Lebens beigetragen. Heute sind wir Freunde und Partner und er ist noch immer mein Lehrer.
Lieber Hans Werner, Du blickst in diesen Tagen auf ein Leben zurück, von dem ich hoffe, dass es noch lange dauert und auf ein Lebenswerk, dass viel mehr als das umfasst, was ich versucht habe, mit diesen Zeilen zu würdigen.
Ich wünsche Dir persönlich, aber auch im Namen des gesamten Lehrteams und -ausschusses wie auch des NBV-Vorstandes, für Deine persönliche Zukunft, Deine Gesundheit, Deine Pläne und Vorhaben sowohl im Sport wie auch in der Liebe und nicht zuletzt beim Geld, dass Dir alles so gelingen möge, wie Du es Dir wünscht.

Lächeln für die Kamera: Petra Reichel mit Töchterchen Jana. Foto: privat.

Nachwuchs im Hause Reichel-Overzier
Lecker Milch von Mama für Jana
(29.8.07) Unsere Bronzemedaillengewinnerin bei der mittlerweile vorletzten WM, Petra Overzier, die jetzt Reichel heißt, ist Mutter geworden. Mit ihr freut sich Ehemann Boris Reichel, DBV-Trainer und Turnierdirektor der Yonex German Open. Er schreibt: "Da ist sie nun unsere kleine Prinzessin. Bei Mama war es doch so schön warm und mollig, da bleibt man doch gerne ein paar Tage länger. Am 27. August um 0:56 Uhr war alles Warten endlich vorbei! Jana hat das Licht der Welt erblickt und direkt lautstark verkündet: eine Reichel ist geboren. 3720 g schwer und 52 cm groß. Eine absolute Meisterleistung von Mama; vollkommen wohlauf nach einer tadellosen Geburt. Es gibt jetzt viel zu erleben. Lecker Milch von Mama, Hose voll machen und, und, und..."
badminton.de wünscht den dreien alles Gute und sagt herzlichen Glückwunsch.

Bundesligaspieler Andreas Wölk auf Weltreise
Wer will, kann ihn via Internet begleiten
(3.8.07) Der Deutsche Vizemeister FC Langenfeld muss der ersten Spiele der kommenden Saison auf seine Nummer drei verzichten. Nach Abschluss seines Studiums an der Universität Düsseldorf ist Andy Wölk zu einer Weltreise aufgebrochen. Der 28-jährige Dritte der Deutschen Meisterschaft hat am 18. Juli die letzte Prüfung seines BWL-Studiums erfolgreich hinter sich gebracht. Die Belohnung führt ihn nun über Nordamerika und die Südsee zunächst nach Neuseeland und Australien. von dort geht es nach Südafrika.
Die Rückkehr ist für den 10. November geplant. Andy: "Der Termin ist bewusst gewählt. Dann kann ich am Nachmittag direkt meine Mannschaft bei ihrem schweren Heimspiel gegen EBT Berlin unterstützen."
Wer Andys Reise verfolgen will, kann dies über sein eigens eingerichtetes Weltreiseblog

www.andi-auf-reisen.de.vu

tun. Dort erfährt er, dass der Traveller inzwischen gut in Vancouver angekommen ist und die Restreise noch 97 Tage dauert. Auch von den ersten Unbequemlichkeiten wird berichtet: Das Gepäck war nicht da. Ein Gästebuch lädt ein, am Vorankommen regen Anteil zu nehmen. 

Ein frischer Ehemann folgt auf Innovationsminister
Beuels Bundesligatrainer Marc Hannes zu Gast in der Talkshow Sportarena
(1.8.07) "Die Sportarena - Talkshow des Sports" ist eine im Kölner Raum seit über 10 Jahren bekannte Veranstaltung, bei der sich Prominente aus der Sportwelt in einem etwas anderen Licht präsentieren.
Am 64. Ausgabe am 19. August findet im Rahmen der Gewerbeschau Alfter im Alfterer Ortsteil Oedekoven bei Bonn statt. Im Zeitplan ist für 16.30 Uhr ein Interview von
Moderator Thomas Kalus (WDR) mit Spielertrainer Marc Hannes vom Badminton-Bundesligisten 1. BC Beuel vorgesehen. Der Trainer des Deutsche Mannschaftsmeisters von 2005 wird dabei über seine Karriere, die Perspektiven des Teams in der kommenden und seine privaten Vorlieben berichten. Dabei wird der Fragensteller sicher auch darauf zu sprechen kommen, dass Marc frisch verheiratet ist. Am 7. Juli haben er und seine Clubkameradin Aneke Mellinghoff, beim BC im Vorstand für die Vereinszeitung zuständig, in der St. Josefs-Kirche in Beuel geheiratet. Hier gibt es bei bcbeuel.de Fotos von dem Ereignis. 
Das Sportarena-Programm auf der Bühne am Rathaus Oedekoven beginnt um 12 Uhr. Eingebettet ist es in Tanzvorführungen, Cheerleader-Auftritte und Live-Musik, u.a. mit der Band „Sunny Skies“. Der Eintritt ist frei.

Von Trittau in Schleswig-Holstein zum zukünftig hoffnungsvollsten dänischen Olympiateilnehmer: Joachim Persson. Foto: joachimpersson.net

Zwei Auszeichnungen für Dänemarks Spitzenspieler Joachim Persson
Von Manuel Rösler
(25.7.07) Der in Deutschland aufgewachsene dänische Weltranglistenspieler Joachim Persson wurde für seine herausragenden Leistungen im Jahr 2006 jetzt gleich zweimal ausgezeichnet.
Einmal wurde ihm der Olympia-Preis von Samsung und dem Nationalen Dänischen Olympia Komitee für den hoffnungsvollsten Olympiateilnehmer in den kommenden Jahren verliehen. Übergeben wurde dem früheren deutschen Jugendnationalspieler mit dänischen Eltern der Preis von Ex-Weltmeisterin Camilla Martin.
Dann wurde er bei der jährlich von der Tageszeitung „Politiken“ veranstalteten Wahl zum „Shootingstar des Jahres“ Zweiter. Sieger wurde der Fußballer Nicklas Bendtner, der bereits mit 18 Jahren in der englischen Premier League und in der dänischen Nationalelf kickt.
Die beiden Auszeichnungen sind für Joachim auch kleine Trostpflaster. Trotz intensiver Bemühungen verpasste der 23-jährige die Teilnahme an der kommenden WM in Malaysia hauchdünn. Mehrere Verletzungen zwangen ihn zu einer längeren Pause. „Ich bin momentan total außer Form. Ich muss mich wieder richtig reinkämpfen. Meine Erwartungen in den nächsten Turnieren sind daher gering. Aber langfristig will ich wieder die Top-15 anstreben“, erklärte der siebenundzwanzigste der Weltrangliste.
Hier geht es zu Joachims Website.

Gemeinsam am Feld - gemeinsam durch Leben: Als Petra Overzier bei der WM in Madrid ihre Bronzemedaille gewann, saß Boris als Coach hinter dem Feld. Foto: Michael Dickhäuser.

Nationalspielerin und Bundeshonorartrainer gaben sich das Ja-Wort
Aus Petra Overzier wird Petra Reichel
(1.7.07) Die Badmintonfreunde werden sich an einen neuen Namen in der Nationalmannschaft gewöhnen müssen. Am 22. Juni haben Petra Overzier und Boris Reichel geheiratet. Die Hochzeit fand in niedersächsischen Bad Bentheim statt, dem Heimatort von Boris. Dort bildete er in der Ära Armin Franzke beim TuS Gildehaus Anfang der neunziger Jahre mit anderen eine "goldene Jugendgeneration". Petra, Bronzemedaillengewinnerin bei der WM in Madrid im vergangenen August, macht zur Zeit Wettkampfpause. Anfang des Jahres hatten die beiden bekannt gegeben, dass ein Baby unterwegs sei (siehe untere Meldung vom 1.2.07). Sie verzichtet daher auch in der kommenden Saison auf einen Start in der Bundesliga und hat sich beim Regionalligisten 1. BV Mülheim angemeldet.

Glückwünsche nach Langenfeld
Deutschlands bester Spieler wurde Vater
(1.7.07) Wegen der bevorstehenden Geburt hatte unser siebenfacher Deutscher Meister Björn Joppien im Mai auf einen Start bei der Mannschaftsweltmeisterschaft verzichtet. Am 24. Juni war es dann so weit. Björn und seine Frau Noel bekamen eine Tochter. Auch der Name steht schon fest - die Kleine wird Emilia heißen. Lesen und sehen Sie bei fc-langenfeld.de A star is born.

Carola-Bott-Appetizer in Sportbild

(27.5.07) In der SPORTBILD von vergangenem Mittwoch wurde wieder einmal der Blick auf Badminton gerichtet (siehe untere Meldung vom 4.10.06). Jedoch wurden keine Turniererfolge gemeldet. Die anstehenden Spanish Open waren vielmehr der Anlass, sich unter der Überschrift "Sie kämpft für ihr gutes Aussehen" mit Carola Botts schmuckem Äußeren und mit Kleiderfragen zu beschäftigen. In Madrid lief es für die Mülheimerin, die mit ihrem Verein FC Langenfeld knapp an der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft vorbeigeschrammt ist, allerdings nicht so gut. Sie verlor in der ersten Runde gegen die Irin Chloe Magee 14:21 im dritten Satz. Eine neue Chance gibt es bereits in der kommenden Woche. Carola, die im Juli 23 Jahre wird, ist für die Kalev International in Estland gemeldet.
Zum Lesen des Textes das Foto mit rechter Maustaste und "Bild speichern unter" auf eigenen PC laden und mit Bildbetrachtungsprogramm bei 100 Prozent anschauen.

 

 

Gehandicapten-Sportfunktionär Manfred Wandt verstorben
(9.5.07) Manfred Wandt, der Sportwart beim Behinderten Sportverband Niedersachsen ist am 30. April im Alter von 61 Jahren an den Folgen eines Herzinfarktes überraschend verstorben. Auf badminton.de hatte er noch im November 2005 von der Behinderten-WM auf Taiwan berichtet.
Lutz Sauppe, Mitglied der Nationalmannschaft der stehend Gehandicapten: "Ich kannte Manfred immer als angenehmen Gesprächspartner und wundervollen Menschen, der trotz seiner eigenen Krankheit den Rollstuhlbadmintonspielern seines Vereins SG Langenhagen ein unermüdlicher Helfer war. Sein Tod reißt eine riesengroße Lücke auf.“
Manfred Wandt litt seit seiner Kindheit an Knochen-TBC. Er war bloß 1,60 Meter groß und hatte einen Krummrücken. Er engagierte sich ehrenamtlich in vielen Bereichen mit Menschen, die eine Behinderung haben.
Noch einmal Lutz Sauppe: „Der ganze Fachbereich Badminton des Deutschen Rollstuhl-Sportverbandes und der stehend Gehandicapten werden ihn immer im Herzen behalten. Seine Frau Irmgard sitzt im Rollstuhl und spielt bei uns Behindertenbadmintonlern mit. Wir sind in den schweren Stunden bei ihr und wünschen ihr Stärke für die schwere Zeit."

Frühere Deutsche Meisterin Irmgard Ehle verstorben
(7.5.07 HR) Im Alter von 84 Jahren verstarb am 28. April 2007 mit Irmgard Ehle (Ohligser TV) eine der Meisterinnen der ersten Stunden in der Geschichte des Deutschen Badminton-Verbandes. 1955 wurde die Solingerin Irmgard Ehle mit ihrer Partnerin Erna Wüsthoff Deutsche Meisterin im Damendoppel. Im gleichen Jahr wurde sie auch Vizemeisterin im Einzel und 1957 steht sie noch einmal als Vizemeisterin im Doppel in den Analen des DBV. 
Irmgard Ehle vertrat den DBV 1957 in einem Länderspiel gegen Belgien, in allen drei Disziplinen steuerte sie Siege zum 10:1-Erfolg der Nationalmannschaft bei. Von 1954 bis 1957 gewann sie auch dreimal die Westdeutsche Meisterschaft im Damendoppel und später bei den Westdeutschen Meisterschaften der Altersklassen war sie von 1960 bis 1962 viermal erfolgreich.

Thomas Tesche & Jochen Cassel gewannen Hatzor International in Israel
(1.5.07) Nach Bahrain (siehe untere Meldung vom 24.2) und Irland schlug das Herrendoppel Jochen Cassel & Thomas Tesche vom frischgebackenen Deutschen Mannschaftsmeister 1. BC Bischmisheim auch bei den mit 5.000 US-Dollar dotierten Hatzor International in
Israel erfolgreich auf. Im Kibbuz Hatzor, in der Nähe der Stadt Aschdod, besiegten sie am 28. April im Finale die an eins gesetzten Bulgaren Stilian Makarski & Vladimir Metodiev mit 21:19 21:13.
Zu den Ergebnislisten in Excel. Hier geht es zu der nervigen Turnierwebsite.

Paul Reinhard legt seine Ämter im Spielausschuss und im Bundesliga-Ausschuss nieder
(18.04.07) Nach über 40-jähriger DBV-Tätigkeit verabschiedete sich der Berliner bei der U-22-Meisterschaft in Düren. Lesen Sie
Sein Haar ist weiß geworden in der über 40-jährigen Tätigkeit für den DBV.

Hans Werner Niesner Kandidat für den Gemeinsam-Preis der Braunschweiger Zeitung
(2.4.07) Der frühere Bundestrainer Hans Werner Niesner, heute immer noch mit vielfachen Aktivitäten als Badmintontrainer und -kommentator tätig, wurde von der Gifhorner Redaktion der B
raunschweiger Zeitung für den von der Zeitung vergebenen "Gemeinsam-Preis 2007" vorgeschlagen. Mit dem Preis soll die Leistung von Ehrenamtlichen gewürdigt werden.
Gewürdigt wurde mit der Auswahl von "HWN" sein unermüdliche Einsatz für den Badmintonsport seit 1961. Insbesondere wird der Aufbau einer Rollstuhlgruppe beim SC Weyhausen angeführt, wozu er eigens im letzten Jahr noch den "Fachübungsleiterschein für Reha-Sport/Neurologie" machte.
Über die von den verschiedenen Redaktionen der BZ in Ostniedersachsen gemachten Vorschläge erfolgt im Mai die Endabstimmung.

Erneut öffentliche Anerkennung für erfolgreiche Arbeit im Badmintonsport

Förderpreis der Sportstiftung NRW für Bundestrainer Detlef Poste

(28.3.07) Nachdem Petra Overzier schon NRW-Sportlerin des Jahres geworden war, gab es jetzt in Nordrhein-Westfalen erneut eine öffentliche Anerkennung für die erfolgreiche Arbeit, die in den letzten Jahren im Badmintonsport erbracht wurden. Chefbundestrainer Detlef Poste erhielt einen von fünf erstmals vergebenen Förderpreisen der Sportstiftung NRW.
Dieser Preis richtet sich an Athleten und Trainer, die sich durch überdurchschnittliche Leistungen auszeichnen. „Er soll Vorbildliches öffentlich machen und Vorbilder auf ihrem Karriereweg nachhaltig stärken“, heißt es in der Charakterisierung des Preises. Er ist mit 1000 Euro dotiert.
Verliehen wurde der Preis am vergangenen Freitag im Rahmen des von der Sportstiftung NRW veranstalteten Forums „Sportkarriere“ im Düsseldorfer Industrie-Club. Als Vertreter der Landesregierung hielt NRW-Innenminister Dr. Ingo Wolf die Begrüßungsansprache. Etwa einhundert Leute nahmen an der Feierstunde teil, die von ZDF-Moderator Rudi Cerne präsentiert wurde.
Hier kann bei imnrw.de die Ansprache des Innenministers nachgelesen werden.

NRW-Innenminister Ingo Wolf überreicht die Urkunde: Förderpreis der Sportstiftung NRW für Badminton-Bundestrainer Detlef Poste.
Geehrte und Ehrende: (v.l.) Detlef Poste, Philipp Stüer, Volker Staufert (Laudator für die Sportler), Christian Vollmert, Innenminister Wolf, Anne-Kathrin Elbe, Manfred Speck (Vorsitzender des Vorstandes der Sportstiftung NRW), Hockeytrainer Bernhard Peters (Laudator für die Trainer). Fotos: Fiegel.

Ulrich Schaaf, der Präsident des Landesverbandes NRW war von dem Festakt tief beeindruckt: „Ich war von der langen Laudatio über Detlef Poste gerührt. Preisträger wurde er nicht nur für die Verdienste als Trainer der Athletinnen zu Bronzemedaillen bei Weltmeisterschaften geführt hat, sondern vor allem für die Umsetzung des durchgängigen Konzeptes des Spitzenleistungszentrums Badminton in Mülheim, mit Nachwuchsstützpunkt und Internat, das er in Zusammenarbeit mit dem Landesverband NRW aufgebaut hat“.
Die Sportstiftung NRW wurde 2000 gegründet. Ihre Zielsetzung ist die Förderung des Nachwuchses im Leistungssport in Nordrhein-Westfalen. Insbesondere wird sie dort tätig, wo die öffentliche Förderung nicht oder nur beschränkt wirksam wird. Sie verfügt über ein Stiftungskapital in Höhe von 5,4 Millionen Euro sowie über jährliche Fördermittel, die ihr über den Haushalt des Landes NRW aus Konzessionsabgaben der Sportwette Oddset (Veranstalter WestLotto) zugewiesen werden. Anfang des Jahres hatte es einen öffentlichen Hilferuf des Vorstandsvorsitzenden Manfred Speck gegeben, da die Glücksspielerlöse, die der Stiftung zufließen, von 5,5 Millionen im Jahre 2002 auf 1,3 Millionen gesunken waren. Entwarnung gab es Mitte März, als NRW-Ministerpräsident Jürgen Rüttgers mitteilte, dass das Land die für 2007 noch fehlende eine Million Euro aus anderen Fördertöpfen überweisen würde.

Die Begründung für die Auszeichnung an Detlef Poste:
Seine beeindruckende Trainerkarriere begann 1997. Als Bundesjugendtrainer führte er zunächst den Nachwuchs in Rekordzeit zu zahlreichen Meistertiteln und Medaillen bei Junioren-Europameisterschaften. Die Erfolge des Spitzencoachs, der 2005 zum Bundestrainer berufen wurde, reißen seitdem nicht ab. Poste führte die deutsche Badminton-Elite 2006 völlig überraschend zu ersehnten WM-Medaillen. Detlef Poste erhält den Förderpreis der Sportstiftung NRW nicht für diese herausragende Trainerkarriere, sondern für seine Verdienste um ein neues, innovatives Leistungssportkonzept „Badminton“. Detlef Poste entwickelte für den weiblichen Badminton-Nachwuchs und für die Damen- und Juniorinnen-Nationalteams die Idee eines nationalen Leistungszentrums in Mülheim a.d.R. Diese Idee stieß auf positive Resonanz und wurde schnell umgesetzt. Das neue Konzept umfasst u.a. die Eröffnung eines Internates, die Zentrierung aller weiblichen Kaderathletinnen in Mülheim an der Ruhr, die individuelle und konkrete Laufbahnplanung für jede einzelne Athletin, sowohl leistungssportlich als auch schulisch bzw. beruflich, die Entwicklung von Kooperationen mit Partnerschulen des Leistungssports („Luisenschule“) und mit dem OSP Rhein-Ruhr. Zudem wurden in der Trainingshalle ein neuer Boden verlegt, neue Trainingsgeräte angeschafft und eine neue Veranstaltungshalle gebaut. Die Sportstiftung NRW hat diese Entwicklungen aktiv begleitet und das neue Konzept unterstützt. Herr Poste managte die Abstimmung zwischen dem Landes- und Spitzenverband sowie den ortsansässigen Vereinen (Selbstverpflichtung zur verstärkten, leistungsbezogenen Jugendarbeit) sowie die Abstimmung mit Stadt, Land und Bund. Dank seines herausragenden Engagements ist in Mülheim a.d.R. ein innovatives und erfolgreiches Leistungszentrum Badminton entstanden, das vor wenigen Jahren noch undenkbar schien.

Die anderen Ausgezeichneten:
Christian Vollmert (40), seit 2002 hauptamtlicher Landestrainer „Wasserball“ für seine Innovationsorientierung und vorbildliche Zusammenarbeit mit modernster Wissenschaft und Forschung etwa bei der Leistungsdiagnostik.
Philipp Stüer, (30) Ruder-Weltmeister 2006 im Deutschland-Achter. Stüer hatte wegen zweier Studienarbeiten, die er im Rahmen seines Studiums schreiben musste, nicht mehr wie gefordert am Verbandstraining und an Wettkämpfen teilnehmen können und war daher aus den Fördermaßnahmen herausgefallen. Da es aber sein fester Wille war, Beruf und Hochleistungssport unter einen Hut zu bringen, bewarb er sich bei der Sportstiftung um ein zinsloses Darlehen um dennoch weiter trainieren zu können. Dies half ihm, die Zeit bis zu seiner Rückkehr in den Deutschland-Achter mit selbst gesteuertem Training zu überbrücken.
Nicolas Limbach (21). Der Junioren-Weltmeister 2005 im Säbelfechten organisierte eine Trainingsgruppe von Spitzenfechtern über das Vereins- und Kadertraining hinaus, um häufiger auf Wettkampfniveau fechten zu können.
Kathrin Elbe (20). Die Hürdensprinterin tritt ohne Kompromisse für einen manipulationsfreien, sauberen Leistungssport ein. „Sie hat mit erst 16 Jahren außergewöhnlichen Mut bewiesen, als sie - noch minderjährig - gegen ihren Trainer vor Gericht aussagte, der ihr Dopingmittel verabreichen wollte“, heißt es in der Laudadio.

Im November gewannen die beiden schon die Irish International: Thomas Tesche (li) und Jochen Cassel. Foto: Willy Walinsky.

Jochen Cassel & Thomas Tesche Sieger bei den Bahrain Internationals

Entdecken die Scheichs jetzt auch den Badmintonsport?

(24.2.07 PB/MK) Thomas Tesche und Jochen Cassel haben das Herrendoppel der mit insgesamt 5.000 Dollar Preisgeld dotierten Bahrain International 2007 gewonnen. Im Finale in der frisch renovierten Badmintonhalle des Indian Clubs in Bahrains Hauptstadt Manama besiegten sie vor den Augen des indischen Botschafters Balkrishna Shetty die Malaysier Azrihanif Azahar & Jing Jin Goh. Im Halbfinale hatten sich die Spieler des BC Bischmisheim mit 21:15 21:12 gegen die Iraner Ali Shahhoseini & Jaffar Sayed Ibrahim durchgesetzt. Zuvor schalteten sie die Lokalmatadoren Jayakuma Pullhanhi & Junith Mottil mit 21:6 21:4 aus.
Mehr als 90 Teilnehmer/innen aus 18 Ländern waren am Golf am Start. Es war das erste Badmintonturnier dieser Größenordnung in den Golfstaaten, wenn man von dem Turnier bei den Asian Games absieht. 
Von der BWF wurde es als "International Series", also Level 4 eingestuft. Nach Aussagen der Organisatoren soll es künftig jährlich stattfinden. Ausrichter waren der Indian Club und die Bahrain Badminton and Squash Federation (BBSF). Hauptsponsor war die einheimische Telekommunikationsfirma Batelco.
Thomas Tesche telefonisch: „Das Turnier war der absolute Hammer. Die Halle mit Feldern - keine Matten. Abends war es brutal heiß - man bekam kaum Luft. Das Teilnehmerfeld war total heterogen: Leute aus dem Irak, Iran, Bahrain… Und dann aber auch Teilnehmer aus Malaysia, China, Indonesien. Ich bin trotzdem froh, dass wir gewonnen haben. Jetzt fliegen wir heim und dann gibt es ein schönes Bundesligaspiel in Berlin.“
Die Endspielergebnisse
Vom 20.-23.2.2007 in Manama (al-Manâmah/Bahrain), Indian Club.
HE: Sasaki Sho (JPN) - Pablo Abian (ESP) 21:10 21:11
DE: Agnese Allegrini (ITA) - Trupti Murgunde 21:11 21:18
HD:Jochen Cassel & Thomas Tesche (GER) - Goh Yin Jing & Azrihanif Azahar (MAS) 21:15 21:18
DD: Shendy Puspa Irawati & Meiliana Jauhari (INA) - Wong Wai See & Chor Hooi Yee (MAS) 22:20 21:17
MX: David Pohan & Meiliana Jauhari (INA) - Alexandre Paixao & Filipa Lamy (POR) 19:21 21:14 21:14.

Er war 1953 der erste Deutsche Jugendmeister im Einzel
Erich Rakowski verstorben
(8.2.07 HR) Erich Rakowski vom STC Blau-Weiß Solingen gewann 1953 am 2. Mai bei der ersten Deutschen Jugend-Meisterschaft des DBV (später U 18) den Titel im Herreneinzel. Er verstarb am 1. Februar 2007 im Alter von 71 Jahren.
Im Finale in der Sporthalle am Schützenplatz in Solingen-Ohligs gewann er im "Jungen Einzel" gegen Manfred Fulle aus Wiesbaden. Im Gemischten Doppel zusammen mit Gisela Ellermann (heute Markus) wurde er Vizemeister. 1955 berief der DBV Erich Rakowski zu einem Länderspiel gegen die Schweiz. Seinen größten sportlichen Erfolg feierte er 1958 als er mit seinen Club STC Solingen die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft gewinnen konnte. Das Team besiegte im Halbfinale den 1. DBC Bonn und im Endspiel Hannover 96.
Für seine Erfolge wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil, so erhielt er 1959 den Sportehrenring der Stadt Solingen sowie die DBV-Leistungsnadel und die Ehrennadel seines Vereins. Mit seiner Familie trauen insbesondere die Solinger Badmintonfreunde und werden ihm stets ein ehrendes Andenken bewahren.

Unsere WM-Dritte und ihr Lebensgefährte Boris Reichel erwarten Nachwuchs
Petra Overzier unterbricht Karriere aus erfreulichem Anlass
(1.2.07) Die WM-Dritte Petra Overzier unterbricht ihre Badminton-Karriere auf unbestimmte Zeit. Die 24-Jährige und ihr Lebensgefährte, Co-Bundestrainer Boris Reichel, erwarten im Sommer erstmals Nachwuchs. „Wir sind super-glücklich. Die Nachricht kam für uns überraschend, aber wir wussten von Anfang an, dass für uns nun ein neuer Lebensabschnitt beginnt. Es ist wohl eine Fügung des Schicksals, nachdem das Jahr 2006 für mich ohne Einschränkungen so erfolgreich verlaufen ist“, sagte Petra.
Petra Overzier hält einen Wiedereintritt in den Leistungssport für „sehr wahrscheinlich“ und zeigte sich angetan davon, dass ihr Umfeld, darunter das Trainerteam, die Mannschaft im Verein und der Sponsor, erfreulich positiv auf die Neuigkeit reagiert hatte.
In einem persönlichen Gespräch äußerten die werdenden Eltern, dass es ihr Wunsch sei, die Karriere-Unterbrechung der zweimaligen Deutschen Meisterin im Dameneinzel (2002 und '03) und „Sportlerin des Jahres 2006“ in Nordrhein-Westfalen auf diese Weise bekannt zu geben.
Sicherlich könne jeder verstehen, dass sie die Badminton-Welt in den ersten Wochen bewusst über die Situation im Unklaren gelassen hätten, so Overzier und Reichel.
Den Start bei der Deutschen Meisterschaft, wo sie heute Abend ihren ersten Auftritt gehabt hätte, hat Petra abgesagt. Boris: "Auch internationale Turrniere spielt sie ab jetzt nicht mehr. Alles andere entscheiden wir nach jeweils aktuellem Befinden." 

Wird ihren dritten Platz von der Deutschen Meisterschaft 2006 in diesem Jahr in Bielefeld nicht wiederholen können: knieverletzte Karin Schnaase. Foto: Monika Barther.
Lüdinghausen gehen die Da-men aus: Laura Ufermann muss-te mit Gips ran. Foto: Wolfgang Brodowski.

Kreuzbandriss setzt Deutsche U-22-Meisterin außer Gefecht
Mindestens sechs Monate Pause für Karin Schnaase
(1.1.07) Obwohl sie im April in St. Ingbert zweifache Deutsche Juniorenmeisterin wurde, ins deutsche EM-Aufgebot berufen wurde und die Ranglistenturniere in Schwetzingen, Zittau und Mülheim gewann, wird Karin Schnaase das Jahr 2006 vermutlich in keiner guten Erinnerung behalten. Beim Bundesligaheimspiel ihres Vereins Union Lüdinghausen gegen Fortuna Regensburg am 2. Dezember zog sie sich einen Kreuzbandriss zu. Karin gegenüber badminton.de: "Die Operation findet erst Mitte Januar statt, vorher muss sich erst der Bluterguss zurückbilden. Ich gehe dazu zu einem Kniespezialisten nach München. Voraussichtlich sechs Monate wird es dauern, bis die Reha-Maßnahmen abgeschlossen sind und ich wieder einsatzfähig bin."
Beim Spiel selbst hatte es zu allererst gar nicht so schlimm ausgesehen. Karin: "Es ist beim normalen Rückwärtslaufen passiert, keine besonders spektakuläre Aktion".
20:20 hatte es gestanden, als sie mit dem linken Knie wegknickte. Nach einer Versorgung hatte sie sogar das Gefühl, weiterspielen zu können, was sie auch tat. Doch kurz darauf passierte das Gleiche erneut.
Damit hat der Aufstieg der 21-jährigen, die in der Weltranglisten zum Jahresende auf Platz 106 steht, einen herben Rückschlag erlitten. Zurzeit wird das Knie durch eine Stütze stabilisiert. "Ich lebe auch nicht mehr in meiner Wohnung am Bundesstützpunkt in Mülheim, sondern in Lüdinghausen bei meinen Eltern. In Mülheim käm ich gar nicht mehr die Treppen hoch."
Ihre derzeit laufende Ausbildung als Sport- und Fitness-Kauffrau wird sie fortsetzen, soweit es ihre Möglichkeiten während der nächsten Wochen und Monate zulassen.
Pech hatte auch Karins Mannschaftskameradin Laura Ufermann. Kurz vor der Abfahrt zum Bundesligaspiel in Langenfeld am vergangenen Samstag (Fotos) fiel sie daheim die Treppe runter und brach sich den Ringfinger der linken Hand. Nach Versorgung im Krankenhaus schaffte sie es gerade noch rechtzeitig bis zum Spielbeginn in Langenfeld. Dort gab es allerdings für die dezimierte Lüdunghausener Truppe beim 0:8 nichts zu holen.


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