Über Badmintonmenschen - 2008

      

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BWF-Schiedsrichterin Cornelia Schröder: Die promovierte Chemikerin lebt in Wesseling bei Köln und hat gemeinsam mit Ehemann Torsten eine 3-jährigen Tochter.

Dr. Cornelia Schröder erwarb bei der Jugend-Weltmeisterschaft in Pune die Lizenz als "BWF-Accredited Umpire"
Deutschland hat eine zweite BWF-Schiedsrichterin
(7.11.08) Mark Speight aus Vlotho, zuletzt unser einziger Schiedsrichter mit Lizenz des Weltverbandes, hat Gesellschaft bekommen. Bei der WM U19 in Pune erwarb Cornelia Schröder vom Brühler TV am 31. Oktober die Lizenz zum "BWF accredited Umpire" und ist damit in die Klasse der internationalen Weltschiedsrichter aufgestiegen. Accredited Umpire ist die zweithöchste Stufe unter dem Certificated Umpire. Die europäische Lizenz "BEC certificated umpire" hatte sie schon 2001 im tschechischen Most erworben.
Cornelia Schröder war vom Weltverband auf Vorschlag von Badminton Europe nominiert worden, um vom 24. Oktober bis 2. November im Rahmen der U19-Weltmeisterschaft in Indien an dem Prüfungsverfahren ("Assessment") teilzunehmen. Die Prüfung bestand aus einem schriftlichen und einem praktischen Teil.
Im schriftlichen Teil waren innerhalb von zwei Stunden rund 50 Fragen zügig zu beantworten. Mindestens 80 Prozent der Antworten mussten richtig sein. Dabei ging es nicht so sehr um Regelkunde, sondern vor allem um angemessenes Verhalten auf der Spielfeld. Conny Schröder: "Ich empfand die Prüfung als schwer. Es wurde beispielsweise gefragt, was zu tun ist, wenn ein Spieler während des Spiels plötzlich kommt und sagt, er müsse dringend zur Toilette. Für diese Situation und ähnliche musste man nun darlegen, wie man vorgehen würde. Und dann natürlich in Englisch. Es kam darauf an, mit Fingerspitzengefühl jeweils angemessene Entscheidungen zu treffen und begründet niederzuschreiben. Das Ergebnis haben wir erst am Ende erfahren. Es konnte also sein, dass jemand die ganze Woche gut geschiedst hat, war aber bereits in der Schriftlichen, die gleich am ersten Turniertag war, durchgefallen." 

Im praktischen Teil wurden die Kandidaten während der gesamten Weltmeisterschaft, also sowohl beim Teamwettbewerb als auch bei den Individualwettkämpfen, von drei Prüfern aus Neuseeland, Kanada und Thailand beobachtet und bewertet.
38 Einsätze hatte Cornelia Schröder im Laufe des Turniers zu absolvieren. Höhepunkt im Teamwettbewerb war der Einsatz im kleinen Finale zwischen Malaysia und Indien, das Malaysia mit 3:2 gewann. Zum Abschluss des Individualturniers standen für die Brühlerin jeweils ein Viertelfinalspiel im Herreneinzel als Schiedsrichterin und im Dameneinzel als Aufschlagrichterin auf dem Programm.
Die 41-Jährige muss ihre Spiele offenbar souverän geschiedst und die Beobachter mit guten Leistungen überzeugt haben. Denn als am 31. Oktober das Ergebnis verkündet wurde, war sie unter den vieren, die von den zehn angetretenen Prüfungsteilnehmern die Lizenz verliehen bekam. Die anderen drei kamen aus Belgien, Neuseeland und Singapore. 
Noch einmal Conny Schröder: "Ich bin natürlich zufrieden mit mir. Denn es war alles in allem schon sehr anstrengend. Auch durch die Bedingungen vor Ort in Indien. Und aufregend war es auch, weil ich vorher nicht wusste, was mich erwartete. Die zehn Prüflinge waren eine Supergemeinschaft. Daher gab es bei der Bekanntgabe der Ergebnisse auch gemischte Gefühle. Einerseits haben wir vier, die bestanden haben, darunter noch eine weitere Frau aus Singapore, uns natürlich gefreut. Andererseits hatten wir auch Mitgefühl mit denen, die es nicht geschafft haben. Gefreut hat mich auch, dass mir so viele gratuliert haben, als ich wieder in Deutschland zurück war und mir dadurch gezeigt haben, dass sie an mich gedacht haben."

Teilen jetzt den Namen Wanhoff: Kathrin und Benny. Foto: Privat.

56-fache Nationalspielerin hat geheiratet
Kathrin Piotrowski und Benny Wanhoff gaben sich Ja-Wort in Schlosskapelle
(13.10.08) Die deutsche und internationale Badmintongemeinde wird sich an einen neuen Namen gewöhnen müssen. Nationalspielerin Kathrin Piotrowski hat geheiratet. Sie trägt künftig den
Namen Wanhoff. Ehemann Benjamin Wanhoff (27) ist ebenfalls ein hervorragender Badmintonspieler. Er spielt beim Zweitligisten Rot-Weiß Wesel. Die standesamtliche Trauung fand am 1. Oktober statt, die kirchliche am 4. Oktober in der Kapelle des Schlosses Westerholt in Herten. Wohnen werde beide weiterhin in Mülheim, wo Kathrin am Damenstützpunkt des DBV trainiert.
International ist sie auch nach der mit Ingo Kindervater knapp verpassten Olympiaqualifikation weiter dabei: "Ich denke, ein Jahr werde ich noch spielen. Jetzt im Mixed mit Kristof Hopp. Mal sehen, was dann kommt. National will ich auf jeden Fall noch länger spielen." Bis 2010 ist die 28-Jährige noch bei der Bundeswehr, wo sie den Rang eines Stabsunteroffiziers bekleidet.
Am vergangenen Wochenende mussten die Jungvermählten sich dann gleich wieder trennen. Bundesliga-Alltag, beide waren für ihre Vereine im Einsatz. Benny spielte mit Wesel zweimal in Berlin, Kathrin trat mit dem FC Langenfeld gegen Hamburg und in
Bischmisheim an.
badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch und wünscht viel Glück.

Trainerakademie Köln erfolgreich absolviert
Tobias Grosse jetzt Diplom-Trainer
(9.10.08) Zum Länderspiel Deutschland gegen England am Dienstagabend in Wuppertal erschien der nordrhein-westfälische Landestrainer Tobias Grosse mit leichter Verspätung. Grund war ein für ihn persönlich sehr erfreulicher Termin, den er noch an der Trainerakademie des DOSB in Köln wahrzunehmen hatte. An jenem Tag waren die Diplome des abgelaufenen Studiengangs verliehen worden. Als erfolgreicher Absolvent dieses Studiengangs erhielt er aus der Hand des Vorsitzenden des Trägervereins der Trainerakademie Prof. Dieter Kespohl sein Trainer-Diplom. Im Gegensatz zu den in den Verbänden üblicherweise zu erwerbenden C-/B- oder A-Lizenzen, handelt es sich um eine staatlich anerkannte Berufsausbildung. Knapp drei Jahre dauerte die von Grosse gewählte berufsbegleitende Variante des Studiengang zum "staatlich geprüften Trainer". Daneben ist auch ein Vollzeitstudium von anderthalb Jahren möglich. Neben dem Bearbeiten von Modulen waren für den 31-Jährigen immer wieder Präsenzphasen an der Trainerakademie zu absolvieren. Die wiedergewonnene Freiheit ist für ihn auch der wichtigste Gewinn nach Beendigung des Studiums: "Ich bin gerne hingegangen wenn Präsenz war. Aber es gab dann stets vorher einiges zu organisieren, weil meine Arbeit ja gemacht werden musste. Und in den Zwischenzeiten hat man immer im Hinterkopf, dass noch dies oder das fürs Studium eigentlich zu erledigen wäre. Dieser Druck ist jetzt weg. Das erleichtert mich doch."
Tobias Grosse ist der insgesamt zwölfte A-Trainer aus dem Bereich Badminton, der das Diplom erworben hat. Er ist neben seiner Tätigkeit als NRW-Landestrainer als Bundeshonorartrainer im DBV für die Altersstufen U16 bis U13 verantwortlich. Außerdem ist er freiberuflich als Sportjournalist für eine Essener Tageszeitung tätig.
Für den ehemalige DBV-Präsidenten Dieter Kespohl war die Verleihungszeremonie vermutlich die letzte. „Ich werde im November das Amt weitergeben. Derzeit bin ich in Gesprächen mit DOSB-Präsident Dr. Thomas Bach wegen eines Nachfolgers. Nach meinen Vorstellungen soll er wieder aus dem Kreis der Verbandspräsidenten kommen.“

Jasmin soll optimal gefördert werden: Mutter Xin Dong (re) zog mit Tochter aus Baden-Württemberg nach Mülheim ans Badminton-Internat. Foto: MK

13-jährige Jasmin Wu wechselte aus Esslingen ans Badminton-Internat nach Mülheim
"Der größte Schatz der Eltern sind die Kinder"
(7.9.08) Wer in diesen Tagen durch den Flur im Haus des Sports in der Mülheimer Südstraße geht, dem kann es passieren, dass ihm chinesische Düfte in die Nase ziehen. Dann hat Xin Dong bestimmt für ihre Tochter Jasmin "Chinesisch" gekocht. Denn eines der mit dem neuen Schuljahr nach Mülheim gewechselten Talente ist von Geburt Chinesin. Erst vor drei Jahren kam Jasmin Wu nach Deutschland. Zu jener Zeit war sie allerdings vom Badmintonvirus noch gar nicht befallen. "Sie hatte erst in Singapore Badminton gelernt", erzählt ihre Mutter, die aus beruflichen Gründen dort für ein Jahre lebte. Dass es ihr solchen Spass machen würde, hat Jasmin erst bemerkt, als sie in Baden-Württemberg aus dem Stand heraus bei einem Bezirksranglistenturnier erfolgreich war. Jasmin: "Da hab ich einfach mal mitgepielt. Ich war ich zehn glaube ich, und bin bei U13 Zweite geworden."
Gespielt hat sie damals beim BV Esslingen in der Nähe von Stuttgart bei den Trainern Evi Wieland und Klaus Schipke. Nach diesem ersten Erfolg wollte Jasmin Badmintonspielerin werden. 
Aber es war nicht einfach. "Wir haben damals in Kirchheim gewohnt, ich habe in Stuttgart gearbeitet", erzählt Mutter Xin Dong. "Und daher hatte ich keine Zeit, sie dauernd zum Training zu fahren. Wir wussten also nicht, wie sie richtig weiterkommen soll."
Als die Familie schon ans Aufhören dachte, haben sie sich aber an Langenfelds Trainer Xuyan Wang - seit Anfang des Monats Bundestrainer beim DBV - erinnert. Den hatte Jasmin mal in den Ferien in Langenfeld besucht und ein paar Trainingseinheiten mitgemacht. "Es wäre schade, wenn sie aufhört", hatte Wang gesagt, als er von den familiären Überlegungen hörte. "Jasmin hätte durchaus die Chance, richtig gut zu werden."
Das gab für die Eltern bei ihren Überlegungen des Ausschlag. "Wir haben in China ein Sprichwort, das mir mein Vater auch immer gesagt hat", erklärt Mutter Dong die dann getroffene Entscheidung. "Der größte Schatz der Eltern sind die Kinder. Und darum tun wir alles, was nötig ist, um sie optimal zu fördern."
Kurzerhand wurde der Wechsel nach Mülheim organisiert. Jasmin besucht jetzt die sechste Klasse im Gymnasium Luisenschule und wohnt im Haus des Sports. Da die Kinder im Internat erst mit 16 Jahren allein wohnen dürfen, ist Mutter Dong ebenfalls mit nach Mülheim gezogen. Jetzt wird eine gemeinsame Wohnung gesucht, denn Dongs Ehemann Uwe wird sich ebenfalls eine neue Arbeitsstelle im Ruhrgebiet besorgen, damit die Familie wieder zusammen ist.
"In der Schule geht es ganz gut", erzählt Jasmin, die vor drei Jahren, als sie nach Deutschland kam, noch kein Wort Deutsch sprach, sich inzwischen jedoch mühelos verständigen kann. "In meiner Klasse sind zwar keine Badmintonspieler, aber auf der Schule sind noch welche."
In der Woche trainiert sie an vier Tagen zwei bis drei Stunden. Zwar zu Jasmins Bedauern noch nicht bei Xuyan Wang. "Das darf ich noch nicht, der ist nur für die Großen zuständig. Aber ich hoffe, ich gehöre auch mal dazu."
Zunächst aber steht eine Feier an. Morgen wird Jasmin 13. "Und da haben wir alle Internats-Freunde eingeladen. Dann wird Chinesisch gegessen."
 

Zwei weitere runde Geburtstage sind zu feiern
DBV-Vize Gerd Pigola wird 65 - Beuels Vereinschef Roland Maywald wurde 60
(22.7.08) Heute feiert Gerd Pigola, Vizepräsident für den Wettkampfsport im Deutschen-Badminton-Verband seinen 65. Geburtstag. badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch nach Leipzig, wo der Architekt mit Spezialgebiet Sportstättenbau gleichzeitig Abteilungsleiter beim Traditionsverein HSG DHfK Leipzig ist. Die guten Wünsche gehen dahin, dass es im neuen Lebensjahr mit einem Titel bei der Deutschen Altersklassenmeisterschaft klappen möge.
Seinen Geburtstag schon hinter sich hat der zweimalige Europameister im Doppel Roland Maywald. Er ist am 7. Juli sechzig geworden. Da Roland, wie schon sein verstorbener Vater Siegfried, öffentliche Auftritte scheut, hat er diesen Festtag 1300 km entfernt von Bonn in Umbrien/Italien im Kreise von Familie und einigen Freunden gefeiert.
Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung des 1. BC Beuel war er für seine 50-jährige Clubmitgliedschaft geehrt und anschließend zum 1. Vorsitzenden wiedergewählt worden. Dieses Amt hat er nunmehr seit fast 20 Jahre inne. Hier gratuliert badminton.de nachträglich.

Badmintonmultiaktivist Horst Rosenstock wird 70

(21.7.08) Seinen 70. Geburtstag feiert morgen - 22. Juli - einer der langjährigsten Funktionäre der Badmintonszene. Horst Rosenstock war über zwei Jahrzehnte Bundesligaspielleiter - um nur die herausragendste Tätigkeit zu nennen - und ist heute im DBV für die Bereiche Archiv-Statistik-Ehrungen zuständig. DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst: „Wie jeder weiß, ist Horst Rosenstock ein Urgestein im deutschen Badminton. Was mich an ihm immer beeindruckt hat, ist die Vielseitigkeit seiner Arbeit und wie akribisch er alles gemacht hat. Auffällig war auch immer die Gelassenheit, mit der er seine Tätigkeit ausgeübt hat. Ich kann mich nicht erinnern, dass es um ihn Ärger gegeben hätte. Anerkennenswert ist vor allem, über welch langen Zeitraum er dem Badminton treu war und dass er auch heute noch bereit ist, sich ehrenamtlich zu engagieren. Ich befürchtet, diese Art von Funktionären werden uns in dieser Art künftig kaum noch zur Verfügung stehen.“
Bernd Wessels hat auf blv-nrw.de eine Horst-Rosenstock-Seite mit Würdigung, Fotos und einer Übersicht über die verschiedenen Tätigkeiten zusammengestellt. Sogar eine pikante Bettszene fehlt nicht. Auch die von der Deutschen Badmintonpost herausgegebene Briefmarke zum Siebzigsten ist dort zu finden. Nebenstehend ist die Marke abgebildet, die zu Ehren des herausragenden Sammlers von Badmintonmarken, - münzen, -stempeln und Telefonkarten zum vierzigsten Geburtstag erschienen war.
badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch in Horsts Heimatstadt Solingen, wo er nach wie vor lebt und mittlerweile auch als Stadtführer tätig ist. Wer ebenfalls gratulieren will, kann dies unter Horst.Rosenstock bei t-online.de tun.

Ausflug nach Kalifornien hinterließ ewige Gravur: Jochen Heumos, Mit-arbeiter im Referat für Schiedsrichterwesen im DBV.

Internationaler Einsatz und internationaler Titel in den USA
Doppelte Zufriedenheit bei unserem Schiedsrichter Jochen Heumos
(17.7.08) Unser internationaler Schiedsrichter Jochen Heumos  vom Ratzeburger SV war nicht nur bei den US Open in der vergangenen Woche als Umpire im Einsatz, er nahm auch an der im Rahmen des Grand-Prix-Turniers ausgetragenen Altersklassenmeisterschaft "08 Yonex OCBC Senior International" teil. Und zwar erfolgreich.
"Ich hatte mich spaßeshalber bei diesem großen nordamerikanischem Turnier angemeldet", berichtet er. Und nicht ohne Selbstironie fährt er fort: "Ich konnte bei für einen Norddeutschen ungewöhnlichen 30 Grad und immenser Luftfeuchtigkeit den Titel im MS 40+ holen. Habe alle (2) Gegner 'weggeputzt'. Jetzt steht meine Namen für ewig auf diesen tollen Pokalen. Super geil! War übrigens auch sonst ein gelungenes Turnier, die US Open meine ich, wenn auch etwas schwächer besetzt als in den Vorjahren."

Ein Leben für den Badmintonsport:
Marlies und Hans Fischdick. Fotos: Archiv.

Marlies und Hans Fischedick schieden nach 31 Jahren auch aus der Vereinsführung bei ihrer Bottroper BG aus
Die beiden sagen „Tschüss“ und „Danke“
(9.7.08) Hans und Marlies Fischedick haben sich auf der letzten Jahreshauptversammlung nun auch bei ihrem Verein Bottroper BG, den sie 1977 gegründet hatten, von ihren Ämtern zurückgezogen. Vorausgegangen waren schon die Nichtweiterführung der German Juniors U19 durch den Verein und der Rückzug der 1. Mannschaft aus der 2. Bundesliga. Die beiden haben sich nun in einer Rundmail von ihren langjährigen Mitstreitern verabschiedet.

Liebe Sportfreunde,
wir haben nach 33 Jahren unsere Ämter und Aufgaben in jüngere Hände gelegt. Allen, die uns in diesen Jahren unterstützt haben, sagen wir ganz herzlich „danke“.
Ein besonderer Dank geht dabei an die Jugendwarte im Deutschen Badminton-Verband – von Manfred Scholz über Bernd Steimle bis Thomas Lohwieser. Danke vor allem Thomas: Mach weiter so!
Auch dem Jugendwart des BLV-NRW Norbert Atorf und den Jugendwarten im Bezirk Nord I Karsten Drüen und Rainer Rohde sagen wir danke. Danke auch an die Schiedsrichterwarte – von Günter Pax bis Günter Wagner. Danke an alle Schiedsrichter im DBV und im BLV-NRW. Ein besonderer Dank geht dabei an die Schiedsrichter der 25. German Junior 2008. Ihr habt uns mit Eurem Abschiedsgeschenk eine große Freude bereitet.
Danke auch an die Vorstandsmitglieder im BLV-NRW.
Hans und Marlies Fischedick


Von Tobias Döring
Die Bottroper Badminton-Gemeinschaft (BBG) hielt am 18. Juni ihre Jahreshauptversammlung ab. Marlies und Hans Fischedick – 1977 Mitbegründer der BBG – traten dabei, wie lang angekündigt, nicht mehr zur Wiederwahl an. Seit Bestehen des Vereins waren sie 31 lange Jahre lang in Amt und Würden. Marlies Fischedick war als Geschäftsführerin, Hans Fischedick in verschiedenen Ämtern und zuletzt als Kassenwart tätig. Die beiden Ehrenamtlichen wurden mit lang anhaltenden Applaus von den Mitgliedern in den verdienten „Badminton-Ruhestand“ verabschiedet.
Ihr Sohn Michael Fischedick wurde als 1. Vorsitzender bestätigt. Neuer 2. Vorsitzender ist Jörg Mikolajewski, als Kassenwart tritt Peter Scholz Hans Fischedicks Nachfolge an. Als Sportwartin wurde Nina van de Water wiedergewählt. Auch der Schüler- und Jugendwart Thomas Kuchenbecker sowie Pressewart Tobias Döring wurden von den Mitgliedern für eine weitere einjährige Amtszeit gewählt. Ralf Schmidt übernimmt den Posten des Sozialwartes. Aus dem Vorstand ausgeschieden sind David Papendick und Patrick Bürger.
Der neue Vorstand sieht es als seine Hauptaufgabe an, den Verein nach dem Rückzug aus der 2. Bundesliga und vom Turnier Yonex German Junior zu stabilisieren und in ruhigere Fahrwasser zu leiten. Finanziell steht die BBG auf gesunden Füßen, wie Hans Fischedick zum Abschluss seiner Amtszeit stolz verkünden konnte.
In der neuen Saison geht die Badminton-Gemeinschaft mit fünf Seniorenteams sowie zwei Jugend-, einer Schüler- und einer Minimannschaft an den Start. Die BBG I schlägt in der nächsten Spielzeit in der Verbandsliga auf.

Wächst da eine Konkurrenz für Carola Bott heran?
Lena Bonnie vom 1. BC Düren lächelt in der Sportbild
(4.6.08) Die 16-jährige Lena Bonnie kam in diesem Jahr bei der Deutschen Meisterschaft U17 gemeinsam mit Kira Kattenbeck im Mädchendoppel auf den dritten Platz. Bei der Westdeutschen hatten die beiden zuvor Platz zwei erreicht. Nun erregt die Dürenerin, die zuvor beim rheinischen VfL Langerwehe spielte, weitaus größeres Aufsehen. In der heutigen Ausgabe der Sportbild offenbart sie der deutschen Sportwelt "ihren Traum".
Vor fast genau einem Jahr, in der SPORTBILD vom 23. Mai 2007 hatte unsere Nationalspielerin Carola Bott im gleichen Blatt mitteilen lassen, sie kämpfe um ihr gutes Aussehen. Keine Frage - Lena macht sich ebenso gut...
Zum Lesen des Textes das Foto mit rechter Maustaste und "Bild speichern unter" auf eigenen PC laden und mit Bildbetrachtungsprogramm bei 100 Prozent anschauen.

Die höchste staatliche Auszeichnung im Sport mal wieder für eine Badmintonspielerin
Huaiwen Xu erhielt das Silberne Lorbeerblatt aus den Händen von Bundesinnenminister Schäuble
(4.6.08) Es war eine große Zeremonie, bei der unsere zweifache Europameisterin Huaiwen Xu mit dem Silbernen Lorbeerblatt geehrt wurde. Hier gibt es einen Bericht und Fotos.

Marlies Fischedick...
...mit Ehemann Hans in den fünfziger Jahren. Fotos: privat.

Marlies Fischedick aus Bottrop wurde 70
Von Tobias Döring
(29.4.08) Am 16. April feierte Marlies Fischedick ihren 70. Geburtstag. Marlies Fischedick ist eine Institution im Badminton, ein „Urgestein“: Für ihre große ehrenamtliche Arbeit wird sie nicht nur im Bottroper Badmintonsport hoch geschätzt, auch in NRW und in ganz Deutschland ist ihr Name ein Begriff für unermüdliches Engagement. Erst im vergangenen Dezember wurde Marlies Fischedick zusammen mit Ehemann Hans von Bottrops Oberbürgermeister Peter Noetzel für ihr besonderes ehrenamtliches Engagement ausgezeichnet. Bereits 1999 erhielt sie durch den Deutschen Badminton-Verband die Ehrung für besondere Verdienste um den Badmintonsport.
Das Geburtstagskind ist bereits seit 1953 dem Badminton eng verbunden. In den Anfangsjahren als Spielerin beim ASV Gladbeck, wechselte sie 1956 in die Oberligamannschaft des 1. BSC Bottrop. Nach der Geburt ihrer drei Söhne war mit dem aktiven Sport Schluss. Ihr Badmintontalent vererbte sie allerdings Hans-Georg, Christoph und Michael, die mehrere Deutsche Meistertitel gewannen.
1977 war Marlies Fischedick Mitbegründerin der Bottroper Badminton-Gemeinschaft. Seit Bestehen ist sie seit 31 Jahren als Geschäftsführerin der BBG im Einsatz und brachte den Verein zusammen mit Ehemann Hans und Sohn Michael als Vorsitzendem nach vorne. Eine erfolgreiche Jugendarbeit und mehrere Jahre 1. Bundesliga-Badminton in Bottrop stehen zu Buche. Aktuell geht die Truppe in der 2. Bundesliga Nord auf die Felder.
Ihr Meisterstück aber machte Marlies Fischedick mit der German Junior. Bei der Internationalen Deutschen-Jugendmeisterschaft war sie stets die „Mutter des Turniers“, das Herzstück des Jugendfestes, dass die BBG – mit ihr als treibender Kraft im Turnierbüro – in Bottrop etablierte. Sie lebt Badminton und ehrenamtliches Engagement. Gastfreundlich nahm die Familie Fischedick immer Badminton-Gäste in ihrem Haus auf. Spieler der ersten Mannschaft genauso wie internationale Talente bei der German Junior.
Von der German Junior nahm Marlies Fischedick im März Abschied, das Turnier fand zum vorerst letzten Mal in Bottrop statt. Auch im Vorstand der BBG will sie, wie lang angekündigt, ab dem Sommer kürzer treten und den Posten der Geschäftsführerin weitergeben.
Mit nun 70 Jahren sei es ihr mehr als gegönnt, in den „Badminton-Ruhestand“ zu gehen. Zumal bald schon das nächste Fest ansteht, wenn im August Marlies und Hans Fischedick ihre Goldene Hochzeit feiern werden.

Unser siebenfacher Deutscher Meister Björn Joppien hat geheiratet
(7.4.08) Am 4. April heiratete Björn Joppien FC Langenfeld) seine langjährige Freundin Noel Kuchenbecker in Leverkusen. Einzelheiten.

Es hochzeitete zweimal in der Badmintonszene

Leif-Olav Zöllner, Spieler beim Zweitligisten und Nordmeister BV Gifhorn und Martha haben am 7. Februar in Gifhorn standesamtlich und zwei Tage später kirchlich geheiratet. Foto: privat
NRW-Landestrainer Marcus Busch und Daniela haben sich am 29. Februar (!) in der Camera Obscura in Mülheim trauen lassen. Anschließend wurde im Caruso in der Mülheimer Stadthalle gefeiert. Foto: Jürgen Busch

Niedersachsen: NBV-Funktionär Hans-H. Kröger verstorben
(18.1.08) Hans-Herbert Kröger aus Großenkneten, beim Niedersächsischen Badminton-Verband in früheren Jahren Sportwart und bis zum Verbandstag 1993 sehr engagierter Pressewart ("hhk"), ist am 10. Januar im Alter von 83 Jahren verstorben. Bei seinem Verein TSV Großenkneten war er Abteilungsgründer und von 1970 bis 1984 Vorsitzender.

NBV-Präsident Karl-Heinz Olinski schreibt in einer Würdigung:
"Er war ein Mann aus der Anfangszeit des Badmintonsports in Niedersachsen. Sein Name steht nicht für große sportliche Erfolge, dieses Feld  hat er seiner Frau Margit überlassen, sondern für stille und stetige Arbeit für unseren Sport.
Er hat in zahlreichen Vereinen seiner Berufung als Lehrer folgend Anfängern den Weg geebnet und jugendliche und erwachsene Spieler betreut. Badmintonsport war ihm Herzenssache. Das zeigte sich auch bei seiner ehrenamtlichen Arbeit für unseren Sport.
Er hat als 2. Vorsitzender im Bezirk Weser-Ems, als Sportwart im NBV und im Bezirk und als NBV-Pressewart mitgeholfen, das Gerüst für den Sport- und Spielbetrieb zu bauen und mit Leben zu erfüllen. Wir erinnern uns an stürmische Beiratssitzungen, bei denen er mit seiner ruhigen und bedächtigen Art uns wieder auf die Sachebene zurückholte und so zum Erfolg beitrug.
Wir werden Hans Kröger ein ehrendes Andenken bewahren."


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.