Über Badmintonmenschen - 2010

      

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Will Linienrichter organisieren: Winfried Kühnle.

Winfried Kühnle rief Interessengemeinschaft für Linienrichter ins Leben
Turnierausrichter sollen auf Mitglieder zugreifen können
(3.9.10) Der nationale Schiedsrichter Winfried Kühnle aus Bergkamen am nordöstlichen Rand des Ruhrgebiets ist Initiator der "Interessengemeinschaft Linienrichter Deutschland". Der offizielle Startschuss für das Projekt wird mit dem Einsatz von Mitgliedern der Interessengemeinschaft beim Länderspiel Deutschland gegen Dänemark am 30. September im münsterländischen Senden gegeben.
Eigene Erfahrungen als Linienrichter hat Winfried Kühnle in ganz Europa gesammelt: "Seit 14 Jahren bin ich international unterwegs. Unter anderem war ich bei der Weltmeisterschaft in Glasgow und bei der U19-Europameisterschaft in Mailand."
Und auch als Organisator hat er sich ausgezeichnet. Bei den YONEX German Open in Mülheim leitet er den Linienrichtereinsatz. Über seine Absichten sagt er: "Wir beabsichtigen mit der Gründung dieser Interessengemeinschaft unseren Sport für Fernsehen, Internet und Zuschauer interessanter zu machen. Die Mitglieder der Interessengemeinschaft wollen ehrenamtlich arbeiten, wir bekommen nur freien Eintritt und Verpflegung. Die Fahrtkosten tragen wir selber. Es kann sich jeder bei uns melden, der mitmachen möchte. Voraussetzung ist, dass er 16 Jahre ist und die Badmintonregeln kennt. Unsere Einsatzveranstaltungen sollen nationale Turniere, Länderspiele und die Spiele der ersten Bundesliga sein. Wir kommen natürlich nur, wenn uns die ausrichtenden Vereine haben wollen."
Wer mitmachen möchte kann sich melden bei: Linienrichter Interessengemeinschaft, Winfried Kühnle, Lilienhof 12, 59192 Bergkamen. Tel. 02306/80871, Mobil 01737212468. E-Mail: Linienrichter @ gmx.net.

Foto: privat

Thüringens Lehrwart Karten Besser ist unter der Haube
(17.8.10) Einer der Aktivposten im Thüringer Badminton-Verband hat geheiratet. Karsten Besser ist Lehrwart, stellvertretender Vorsitzender von OTG 1902 Gera und angehender A-Trainer. Überregional ist er bekannt als Organisator bundesweiter Turniere, wie zuletzt Anfang Mai die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft für die Altersstufen U19 und U15. Am 14. August gaben er und Christine Beier, ebenfalls aktive Badmintonsportlerin von OTG Gera, sich im Balkensaal auf der Osterburg zu Weida im Vogtland das Ja-Wort. badminton.de wünscht alles Gute.

   

    

* 12. Oktober 1933 † 4. August 2010

NRW-Ehrenmitglied Horst Boldt verstorben
Der Bundesverdienstkreuzträger organisierte die olympische Badmintonveranstaltung 1972
(10.8.10 HR) Die Badmintongemeinde muss den Tod eines der verdienstvollsten Funktionäre im deutschen Badmintonsport beklagen. Im Alter von 76 Jahren verstarb am 4. August unerwartet der Oberhausener Horst Boldt. Horst Boldt war von 1968 bis 1997 Vizepräsident im Landesverband Nordrhein-Westfalen, dem größte Landesverband. Dort hatte er darüber hinaus auch Funktionen im EDV-Ausschuss und als Referent für internationale Aufgaben inne. Von 1992 bis 2003 gehörte er dem Verbandsgericht des Deutschen Badminton-Verbandes an. In den letzten Jahren hatte er sich aus der Öffentlichkeit zurückgezogen.
Horst Boldt organisierte hochrangige Veranstaltungen für den DBV, so weilte er 1972 sechs Monate in München um den Badminton-Demonstrationswettbewerb bei den Olympischen Spielen 1972 zu organisieren. In den siebziger Jahren richtete er zahlreich Großveranstaltungen in Oberhausen aus, so fünfmal die Internationale Deutsche Meisterschaft (heute German Open) und fünfmal die nationale Deutsche Meisterschaft. Auch diverse Länderspiele standen unter seiner Regie, so auch 1981 das erste Länderspiel gegen China.
Für seine langjährigen Verdienste um den Badmintonsport erhielt Horst Boldt zahlreiche Auszeichnungen. Die Bundesrepublik Deutschland verlieh ihm 1993 das Bundesverdienstkreuz, das Land Nordrhein-Westfalen 1975 die NRW-Sportplakette und der Badminton Weltverband (BWF) ehrte Horst Boldt 1998 mit dem „Meritorious Service Award“. Der DBV und sein Landesverband verliehen ihm ihre Ehrenringe und Verdienstnadeln. 1998 ernannte der BLV-NRW Horst Boldt zu seinem Ehrenmitglied.
Die Trauerfeier mit anschließender Urnenbestattung ist in Mülheim an der Ruhr am Mittwoch, den 18. August um 10 Uhr auf dem Friedhof Dümpten I, Schildberg 9a.
Fotos aus Horst Boldts Wirken sind auf blv-nrw.de zusammengestellt.

*29. März 1938 †3. August 2010

Ehemaliger Deutscher Meister Klaus Dültgen verstorben

(5.8.10 HR) 1958, 1960 und 1962 wurde Klaus Dültgen aus Solingen jeweils Deutscher Meister im Herrendoppel. Zwischen 1957 und 1959 stand er fünfmal in der Deutschen Nationalmannschaft mit Erfolgen gegen Frankreich, Belgien, die Schweiz und Schweden. Am 3. August ist der Solinger nach langer schwerer Krankheit im Alter von 72 Jahren verstorben.
Klaus Dültgen führte bis zu seinem Tode den Solinger Großverein Merscheider TV, seit über 30 Jahren als Vorsitzender. Schon in jungen Jahren war er dort als Funktionär aktiv, genau wie auch im Deutschen Badminton-Verband, wo er von 1960 bis 1961 als Beisitzer im Jugendausschuss fungierte.
Als aktiver Sportler war er auch sehr erfolgreich als Faustballer mit Deutschen Meistertiteln, aber die größten Erfolge konnte er als Badmintonspieler feiern. Westdeutsche Meisterschaften gewann er 1955 im Mixed der Altersklasse U18 und 1958 und 1959 jeweils im Herrendoppel O18. Mit seiner Mannschaft Merscheider TV konnte er 1959 die Deutsche Vizemeisterschaft erkämpfen und in den Jahren 1961 und '62 wurde er mit seinem Team jeweils Dritter der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Für seinen Einsatz wurden ihm zahlreiche Ehrungen zuteil, darunter der Sportehrenring und die Sportehrenplakette seiner Heimatstadt Solingen, sowie die Leistungsnadeln des Deutschen Badminton-Verbandes und des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. Der Landesverband NRW verlieh ihm auch die silberne Verdienstnadel.
Fotos aus Klaus Dültgens Sportlerleben gibt es bei blv-nrw.de.

Foto: privat.

Die frühere Nationalspielerin Carina Mette heißt nun mit Nachnamen Grewe
(7.7.10 CP) Die Deutsche Meisterin im Damendoppel von 2008 und 2003 und Bronzemedaillengewinnerin mit dem Uber-Cup-Team von 2006 heiratete am 12. Juni 2010 ihren langjährigen Lebensgefährten
Bastian Grewe.

Die standesamtliche Trauung fand in feierlichem Rahmen im Schloss Neuhaus in Paderborn statt. Zuvor hatte das Paar in einem Vereinsheim am Essener Baldeneysee mit einer Vielzahl an Familienangehörigen, Freunden und Arbeitskollegen ganz traditionell gepoltert.

badminton.de wünscht der der 33-maligen Nationalspielerin und ihrem Ehemann alles Gute.

 

 

Regina Saddeler bei der Deutschen Altersklassen-Meisterschaft 2002. Foto: Horst Rosenstock

Deutsche Altersklassenmeisterin 045 von 2002 verstorben

Regina Saddeler wurde nur 56 Jahre alt

(27.5.10 HR) Die bekannte Solinger Badmintonspielerin Regina Saddeler verstarb im Alter von 56 Jahren am 22. Mai 2010 nach langer und schwerer Krankheit, jedoch plötzlich und unerwartet. Die Diplom-Sportlehrerin war wegen ihres Gesundheitszustandes bereits im Vorruhestand. Regina Saddeler begann ihre Badmintonlaufbahn beim Solinger Verein Merscheider TV. Dort feierte sie zahlreiche Erfolge in der Jugend, so wurde sie 1969 Westdeutsche Meisterin der Schülerklasse U14. Nach der Jugendzeit wechselte sie zum Ohligser TV, hier spielte sie mit der 1. Mannschaft in der Bundesliga und gewann 1976 die Westdeutsche Meisterschaft der Junioren U22. Während ihres Studiums konnte sie 1973 und 1980 jeweils einen Titel bei den Deutschen Hochschulmeisterschaften gewinnen.
Später schloss sie sich dem TV Witzhelden an. Hier begann ihre erfolgreiche Zeit als Altersklassenspielerin. Sie nahm dabei regelmäßig auch an den internationalen Großveranstaltungen
, wie Senioren Welt- und Europameisterschaften und den World Master Games teil. 2000 und 2002 wurde sie jeweils Westdeutsche Meisterin im Damendoppel der Altersklasse O45 und 2002 gewann sie in Delmenhorst zusammen mit Marlies Wessels die Deutsche Meisterschaft im Damendoppel O45.
Über längere Jahre war die stets bescheidene Sportlerin auch als Trainerin tätig. 1983 erwarb sie die B-Lizenz.

In diesem Jahr besuchte der Hongkonger erstmals die German Open
badminton.de-Fotograf Edwin Leung preisgekrönt
(7.3.10) Seit vielen Jahren liefert er für badminton.de die Fotos von asiatischen Turnieren und daher ist den Lesern der Website sein Name wohl vertraut. In diesem Jahr besuchte der Hongkonger nun erstmals die German Open.  Anlass seiner Europareise war das hundertjährige Jubiläum der All England Championships in der nächsten Woche. Daher reist er von Mülheim weiter nach Birmingham und hängt zur Abrundung seines Europatrips gleich noch einen Besuch der Schweiz mit den Swiss Open dran. Sein Gastgeber in der Schweiz ist der deutsche Trainer Michael Dickhäuser der seit langen Jahren in der Schweiz lebt und für den Schweizer Verband die Website und das Verbandsmagazin Swiss Badminton betreibt.
Aus Hongkong brachte Edwin die für ihn frohe Kunde mit, dass er bei einem Fotowettbewerb in China vier Preise eingeheimst hat. Veranstaltet wurde er von Organisationskomitee des Sudirman Cup, der im letzten Mai in Guangzhou ausgetragen worden war, in Zusammenarbeit mit der Guangzhou Photographer Association. Teilnahmeberechtigt waren nicht nur Medienvertreter, sondern der Wettbewerb war offen für alle Fotografen. Erlaubt waren bis zu zehn Fotos, die anonym eingesandt werden mussten. Edwin erhielt den ersten Preis in der Katagorie "Sudirman Cup" für ein Foto von Lin Dan. Weitere Preise gewann er für Fotos von Kristof Hopp, Marc Zwiebler und ein feierndes thailändisches Team. Erfreulich war für Edwin, dass die Ehrung nicht nur mit öffentlicher Anerkennung seiner Arbeit und einer Ehrenurkunde verbunden war, sondern dass es zusätzlich umgerechnet 350 Euro gab - in China immerhin ein Monatslohn.
Wer Edwin gratulieren will - hier ist seine E-Mail-Adresse:  edwinleungkl@gmail.com. Mit dieser Adresse ist er auch bei Facebook zu finden, wo er viele Turnierfotos präsentiert. 

Spaßvogel Edwin... mit seinen Landsleuten Ying Suet und Yohan, die das Mixed gewannen.

...mit dem Hongkonger Team vor dessen Weiterreise nach England.

...vor der Band LAUTSTARK, die während des Finaltages der German Open in der Halle spielte.

...mit Kollegen im Pressebüro.

Gläserne Trophäe mit dem Foto, das den 1. Preis gewann.

"Wohin fliegst du Shuttle?" - Der Titel des Bildes ist am Sockel des Ehrenpreises auf einer Plakette eingraviert.

Mit weiteren Preisen versehen wurden auch ein Foto mit Marc Zwiebler...

...dem feiernden thailändischen Team, das die Division II gewann und damit beim nächsten Sudirman Cup in Gruppe I spielen darf.

Ebenso wurde Kristof Hopps Spagat mit einem preis versehen. Alle Fotos: Edwin Leung

DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser erhielt höchste Auszeichnung der Deutschen Sportjugend
Störung entpuppte sich als Ehrung
(16.2.10) Eine Riesenüberraschung erlebte Thomas Lohwieser, Referatsleiter Jugend im DBV, am Sonntag beim Finaltag der diesjährigen
Deutschen Nachwuchsmeisterschaft in Wesel. Vor seiner traditionellen Begrüßung der Endspielteilnehmer wurde er um eine kurze Unterbrechung gebeten - eine Ablaufstörung, die er für gewöhnlich ganz und gar nicht liebt. Doch diesmal war es eine Verzögerung in eigener Sache. Niemand hatte ihm vorher anvertraut, dass er selbst kurzfristig in den Mittelpunkt gerückt wurde. Jan Holze, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend, war eigens nach Wesel gereist, um dem 47-jährigen Berliner die höchste Auszeichnung zu überreichen, die die Deutsche Sportjugend (dsj), die Jugendorganisation des DOSB, zu vergeben hat.
Geehrt wurde er mit dem Diskus, einer im Durchmesser 19 Zentimeter großen Bronzescheibe, die auf der einen Seite einen Springer, auf der anderen einen Speerwerfer zeigt. Diese Auszeichnung wird von der dsj an Personen in Würdigung ihrer ehrenamtlichen Verdienste im Jugendbereich verliehen. Thomas Lohwieser erhielt den Diskus für seine langjährige Tätigkeit im Badmintonsport auf nationaler und internationaler Ebene verliehen. Er ist seit 1998 Jugendwart im DBV, war vorher im Jugendausschuss schon dreizehn Jahre als Beisitzer tätig.
Der Diskus wird nur drei- bis viermal im Jahr verliehen, üblicherweise geschieht die Übergabe bei der Vollversammlung der Sportjugend im Rahmen eines offiziellen Aktes. Da Thomas Lohwieser aber während der letzten Jahre zur Zeit dieser Vollversammlung immer mit der Jugend-Nationalmannschaft unterwegs war, war man in seinem Fall vom Standardprozedere abgewichen. Bevor Jan Holze den Diskus überreichte, wurden die Verdienste von Thomas Lohwieser um die Badmintonjugend von DBV-Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler in einer kurzen Würdigung dargestellt.

DBV-Vizepräsident Karl-Heinz Zwiebler (li) zählte Thomas Lohwiesers Verdienste auf.
Jan Holze, Vorstandsmitglied der Deutschen Sportjugend, vollzog die Ehrung.
DBV-Vizepräsident Dietrich Heppner assistierte bei der Übergabe des Diskus. Fotos: Andreas Kuhaupt.
Ein vertrautes Bild bei der Turnieren der Oldies: Edgar (vorne) und Erfried Michalowsky. Fotos: privat

Die Greifswalder sind siegeswillig wie eh und je
Die Michalowsky-Zwillinge werden sechzig
Von Maik Pierron
(29.1.10) Einer der erfolgreichsten deutschen Badmintonspieler aller Zeiten Edgar Michalowsky sowie sein beinahe ebenso erfolgreicher Zwillingsbruder Erfried feiern am 30. Januar ihren 60. Geburtstag. Zeit auf eine beispiellose Erfolgskarriere zurückzublicken.
Am 30. Januar 1950 geboren, erlernten beide in jungen Jahren das Badmintonspiel bei ihrem Heimatverein Einheit Greifswald. Nach zahlreichen Jugendmeisterschaften errang Edgar 1969 seinen ersten DDR-Meistertitel im Herreneinzel, im Doppel triumphierten die beiden Brüder in jenem Jahr ebenfalls. In den Folgejahren blieben die Meistertitel der DDR fast ausnahmslos in den Händen der beiden Hansestädter. Edgar gewann im Herreneinzel von 1971 bis 1977, nach einem Jahr Unterbrechung 1979 sowie letztmals 1984. Erfried errang 1980, ’81 und ’83 die Einzelkrone. Im Doppel waren beide zusammen noch erfolgreicher. 14 Titel im Zeitraum von 1969 bis 1988, von 1975 bis 1983 in Serie stehen in der Erfolgsliste. Daneben errangen beide mit verschiedenen Partnerinnen nach 13 Meisterschaften im Mixed sowie von 1972 bis 1990 ohne Unterbrechung die DDR-Mannschaftsmeisterschaft mit der BSG Einheit Greifswald.
Nach der Wende konnten beide bei den Deutschen Altersklassenmeisterschaften nahtlos an ihre Erfolge anknüpfen. Beide erspielten sich in den verschiedenen Disziplinen von 1991 bis heute mehr als 50 Deutsche Meisterschaften, die erste ’91 im Herrendoppel O40, die letzten im vergangenen Jahr in der O55. Unzählige Landesmeistertitel in Mecklenburg-Vorpommern sowie Norddeutsche Meisterschaften stehen ebenso in der Erfolgsvita.
Aber auch international konnten die beiden auftrumpfen. Edgar gewann insgesamt 30 Meisterschaften in Tschechien, Polen und Ungarn, Erfried stand fast immer im Doppel an seiner Seite. Mit 55 Einsätzen in der DDR-Nationalmannschaft (29 Siege/26 Niederlagen) hat Edgar nach Monika Cassens die meisten Länderspiele in der Geschichte der DDR gemacht. Erfried spielte 39-mal für die Auswahl der DDR und feierte dabei ebenso 29 Siege.
Nach der Wende hatten beide dann auch die Chance, nach Edelmetall bei Europa- und Weltmeisterschaften in den Altersklassen zu greifen. 2003 gewannen beide in Sofia im Herrendoppel O50 WM-Gold und setzten ihrer langen Karriere damit die Krone auf. Herausragend sind ebenso die EM-Triumphe im Herreneinzel 2002 (Edgar), Herrendoppel 2006 sowie im Mixed 2002 und ’04 (Erfried).
Bis heute sind beide ihrem Heimatverein, der heute BSV Einheit Greifswald heißt, treu geblieben. Nach langen Jahren in den höchsten Ligen Norddeutschlands spielen die beiden heute immer noch in der höchsten Liga Mecklenburg-Vorpommerns. Beinahe standesgemäß stehen sie mit der 2. Mannschaft der Spielgemeinschaft Greifswalder SV 04/BSV Einheit Greifswald an der Tabellenspitze und kurz vor dem Titelgewinn.
Sicherlich werden neben der Badminton begeisterten Familie auch viele Freunde und Wegbegleiter zum runden Geburtstag Glückwünsche aussprechen und für die kommenden Jahre allzeit ein glückliches Händchen wünschen.

In jungen Jahren: Edgar...
...und Erfried.
Ein erfolgreicher Sportler wurde ein erfolgreicher Funktionär: Roland Maywald (re) erhielt aus der Hand des Bonner Oberbürgermeisters Jürgen Nimptsch den Bonner Ehrenamtspreis. Foto: Maike Masurat

Der Vereinsvorsitzende des Bundesligisten 1. BC Beuel wurde für sein ehrenamtliches Wirken ausgezeichnet
Roland Maywald ist  "Ehrenpreisträger für den Bonner Sport 2009"
Von Maike Masurat
(21.1.10) „Sport braucht dein Ehrenamt“ - mit diesem Slogan wirbt der DOSB auf seiner Website für das Ehrenamt. Die Stadt Bonn hat gestern seine Ehrenpreisträger für den Bonner Sport 2009 im Rathaus ausgezeichnet und gefeiert.
Der Preis für ihre außergewöhnlichen Verdienste in der Sportorganisation, dessen Vorgänger die „Bonner Sportplakette“ ist, ging an Aziz Acharki, Ronald Friese, Dr. Ortwin Gottsmann, Dieter Hindel, Anne Johannsen, Franz-Karl Patzner, Marion Schmidt und den Vereinsvorsitzenden des 1. BC Beuel Roland Maywald.
Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch hob in seiner kurzen Ansprache heraus, wie wichtig der Sport in Bonn sei. Immerhin gäbe es rund 400 Bonner Sportvereine, in denen fast jeder vierte Bürger Mitglied sei.
Roland Maywald wurde unter anderem für seine über 20-jährige Tätigkeit als erster Vorsitzender des Bonner Bundesligisten geehrt. Natürlich wurden in diesem Zusammenhang auch die sportlichen Erfolge seiner aktiven Zeit genannt, wozu Titel als Deutscher Meister und Europameister (1972 und '74 jeweils im Doppel) zählen. Der Oberbürgermeister, der als ehemaliger Schulleiter der Integrierten Gesamtschule Bonn-Beuel bis zum letzten Jahr Maywalds Chef war, erwähnte auch, dass sich der Verein 1. BC Beuel selbst um die Erwin-Kranz-Halle kümmere, was Vorbildcharakter habe.
Roland Maywald zeigte sich wie immer sehr zurückhaltend und meinte am Ende: "Es war doch nicht schlimm.“


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