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Deutsche Hochschulmeisterschaften 2011

Vom 2. bis 5. Juni in Ilmenau (Thüringen). 25. Ausrichter: TU Ilmenau. Referee: Kay Pfennighaus (Jena). 

    

Zur Turnierseite des Ausrichters. Zur Badmintonseite beim adhZur Ausschreibung bei adh.de. 
Hier gibt es die Ergebnisbögen als Excel-Datei.
Zu den Ergebnistableaus bei alleturniere.de im  HE  -  DE  -  HD  -  DDMX. Zu den Gruppenspielen.

                   

Die Deutschen Hochschulmeister 2011

HE: Kai Waldenberger (DSHS Köln)
DE: Kim Buss (Uni Duisburg-Essen)
HD: Daniel Benz & Robert Georg (Uni Frankfurt a. Main/Uni Mainz)
DD: Kim Buss & Laura Ufermann (Uni Duisburg-Essen)
MX: Philipp Wachenfeld & Fabienne Köhler (UNI Düsseldorf/DSHS Köln)
Mannschaft: WG Saarbrücken
.

             

Finalistinnen im Dameneinzel: Kim Buss (li) und Mona Reich. Alle Fotos: Christoph Gorke
Finalisten im Herreneinzel: Kai Waldenberger (li) und Daniel Benz.

Kai Waldenberger holte sich das Herreneinzel

   

Kim Buss zweifache Hochschulmeisterin

   

Die Endspielergebnisse:
HE: Kai Waldenberger (DSHS Köln) - Daniel Benz (Uni Frankfurt/Main) 21:16 13:21 22:20
DE: Kim Buss (Uni Duisburg-Essen) - Mona Reich (Uni Mainz) 21:10 21:10
HD: Daniel Benz & Robert Georg (UNI Frankfurt a. Main/UNI Mainz) - Christopher Fix & Steffen Peterskovsky (Uni Frankfurt/Main) 19:21 21:18 21:14
DD: Kim Buss & Laura Ufermann (UNI Duisburg-Essen) - Sandra Emrich & Mona Reich (UNI Mainz) 21:15 21:14
MX: Philipp Wachenfeld & Fabienne Köhler (UNI Düsseldorf/DSHS Köln) - Benjamin Placzek & Laura Ufermann (TU München/UNI Duisburg-Essen) 21:8 21:11.

Naturnahe Unterkunft: das DHM-Zeltlager.

Bundesligaspieler dominierten
Von Bastian Kruse, Disziplinchef Badminton im adh

An der TU Ilmenau im Thüringer Wald fanden in diesem Jahr die Deutschen Hochschulmeisterschaften statt. Nach Dresden 1991 und Berlin 2001 wurde die Veranstaltung wieder einmal in einem östlichen Bundesland ausgetragen. Am Mittwoch, dem Anreisetag wurden nach zähem Kampf durch den „langes-Wochenende-Verkehr“ noch spätabends im Scheinwerferlicht die Zelte auf dem Campus der TU Ilmenau aufgebaut, und man begrüßte herzlich die nach und nach eintreffenden Unis. Nach erfolgter Akkreditierung und Eröffnung durch den Landrat Dr. Benno Kaufhold, die Leiterin des Universitätssportzentrums Uli Reinhardt, sowie Professor Jürgen Schäfer, Disziplinchef Badminton im adh in den Jahren von 1973 bis 1981, konnten am Donnerstag ab 13 Uhr die Wettkämpfe beginnen.
Mannschaftswettbewerb mit Final-four-Neuling Münster
In der Campus Halle wurde das Final Four Turnier auf vier von der Firma Yonex aufgebauten Spielfeldmatten gespielt, in der Ilm-Sporthalle auf weiteren neun Feldern die Qualifikation im Einzel gespielt. Die Turnierleitung in der Campushalle wurde dabei souverän durch den Referee Kay Pfennighaus abgewickelt, in der Ilm-Sporthalle unterstützte der 1. BC Ilmenau die Abwicklung des Turniers.
Im ersten Halbfinale des Final-four-Turniers konnte sich die Wettkampfgemeinschaft (WG) Saarbrücken gegen die WG Münster durchsetzen. Im zweiten Halbfinale ging es beim Sieg der WG Köln gegen die WG München mit 4:4 Spielen und 9:8 Sätzen enger zu.
Die WG München besiegte im Spiel um den dritten Platz den Final-four-Neuling WG Münster mit 5:3. Im Finale mussten nach 2:2-Zwischenstand das Mixed und die drei Herreneinzel die Entscheidung bringen. Die Saarländer, die mit den beiden Universiadekandidaten Peter Käsbauer und Lukas Schmidt antraten (Josche Zurwonne verletzte sich beim Länderspiel in Emden), sicherten sich Mixed und zwei der drei Einzel und konnten sich über das 5:3 und den damit verbundenen Titel des Deutschen Hochschulmannschaftsmeisters freuen.
Warmes Buffet zu Livemusik
Am Abend richtete die TU Ilmenau einen Spielerempfang mit Livemusik, warmem Buffet und persönlicher Begrüßung durch den Rektor der TU Ilmenau Prof. Peter Scharff aus. Im Rahmen der Abendveranstaltung erhielt die WG Saarbrücken den neuen, von der TU gestifteten, Wanderpokal für den Mannschaftsmeister. Am Freitag wurden die Halbfinalisten im Herren- und Dameneinzel ausgespielt. Bei den Herren konnten sich mit Kay Waldenberger, Daniel Benz, Mathieu Pohl und Philipp Wachenfeld arrivierte Spieler durchsetzen. Auch im Dameneinzel setzten sich die Favoritinnen Mona Reich, Kim Buss, Eva Damm und Mette Stahlberg durch.
Gesetzte Spieler setzten sich weitgehend durch
Am Samstag wurden am Vormittag die Turnierfelder im Herren- und Damendoppel ausgespielt, am Nachmittag das Mixed. Auch in den Doppeldisziplinen konnten sich weitestgehend die gesetzten Spieler aus der ersten und zweiten Bundesliga durchsetzen. Am Sonntagvormittag wurden die Halbfinalspiele in der Campus Halle ausgetragen, ab 13 Uhr dann die Finalspiele. 
Sporthochschule Köln wieder dabei
Kim Buss wurde die einzige doppelte Titelträgerin und die DSHS Köln ist nach langen Jahren wieder aus der sportlichen Versenkung aufgetaucht. Viele der Medaillengewinner werden sich bereits in 14 Tagen bei der achten Uni-EM in Kharkov (Ukraine) wiedersehen.
Für DHM 2012 wird noch ein Ausrichter gesucht
Nach vier langen Tagen mit Wettkämpfen auf hohem sportlichem Niveau, gemeinsamen Zeltlager bei schönstem Sonnenschein, und toll ausgerichtetem Rahmenprogramm ging es durch den dichten Verkehr nach Hause quer durch die Republik. Alle freuen sich auf ein Wiedersehen bei der DHM 2012, die vom 17. bis 20. Mai terminiert ist, aber noch einer ausrichtenden Uni bedarf.

Daniel Benz
Damenfinale zwischen Kim Buss und Mona Reich
Kai Waldenberger
Kim Buss
Nationalspieler Lukas Schmidt (re) mit David Flemmig
Daniel Benz (li) und Robert Georg

Mannschaftswettbewerb:

         

WG Köln um Kai Waldenberger setzte sich im Halbfinale gegen München durch

 

Saarbrücken holte sich den Titel gegen Köln

          

Bei den Mannschaftsmeisterschaften die am Donnerstag ausgetragen wurden, lag im 1. Halbfinale die Wettkampfgemeinschaft (WG) Saarbrücken nach den Doppeln überraschend gegen die WG Münster 1:3 im Rückstand, konnte jedoch die verbleibenden vier Spiele für sich entscheiden und zog somit in das Finale ein.
Im zweiten Halbfinale ging es noch enger zu. Die WG Köln setzte sich mit 4:4 Spielen und 9:8 Sätzen in einem hart umkämpften Spiel gegen die WG München durch.
Die WG München hielt sich im Spiel um den dritten Platz schadlos, und besiegte die WG Münster mit 5:3.
Im Finale konnten die Saarländer nach dem verlorenen Damendoppel beide Herrendoppel gewinnen und somit 2:1 in Führung gehen. Das anschließende Dameneinzel gewann Köln, das Mixed ging an die WG Saarbrücken. So mussten die drei Herreneinzel die Entscheidung bringen. Die Saarländer sicherten sich zwei der drei Einzel und konnten sich über das 5:3 und den damit verbundenen Titel des Deutschen Hochschulmannschaftsmeisters freuen.
Die Wettkämpfe werden von Freitag bis Sonntag mit dem Individualwettbewerb fortgesetzt.  

Halbfinale I: WG Münster - WG Saarbrücken 3:5

1.HD: Stefan Lesch & Dirk Oertker -+ Peter Käsbauer & Philip Welker 14:21 20:22 
DD: Mareike Drerup & Katrin Rörtgen - Kristina Kreibich & Linda Reuther 19:21 21:12 21:7
2. HD: Justus Schmitz & Timo Westkamp - Lukas Schmidt & Mathieu Pohl 21:15 21:9
DE: Mareike Dreruo -+ Kristina Kreibich 21:15 13:21 19:21
MX:  Volker Lesch & Astrid Weiler -+ Peter Käsbauer & Linda Reuther 12:21 18:21 
1.HE: Justus Schmitz -+ Lukas Schmidt 17:21 19:21 
2. HE:  Stefan Lesch -+ Mathieu Pohl 13:21 7:21 
3. HE: Jann-Philip Zocher - Philip Welker 21:13 21:17.  

Halbfinale II: WG Köln - WG München 4:4 (9:8)

1.HD: Kai Waldenberger & Gregory Schneider -+ Felix Hoffmann & Michael Hauber 18:21 13:21 
DD: Fabienne Köhler & Claudine Barnig - Verena Roth & Verena Krug 21:16 21:8  
2.HD: Oliver Schmidt & Sebastian Güttge - Benny Placzek & Julian Gupta 19:21 13:21
DE: Mette Stahlberg - Verena Krug 21:5 21:10  
MX: Lucas Flümann & Fabienne Köhler - Michael Hauber & Verena Roth 21:14 21:15 
1.HE: Kai Waldenberger - Benjamin Placzek 21:14 21:10 
2.HE: Gregory Schneider -+ Felix Hoffmann 23:21 13:21 11:21
3.HE: Christopher Winter -+ Julien Gupta 8:21 10:21.

Endspiel: WG Köln - WG Saarbrücken 3:5

1.HD: Kai Waldenberger & Gregory Schneider -+ Peter Käsbauer & Philip Welker 18:21 16:21  
DD: Fabienne Köhler & Claudine Barnig - Kristina Kreibich & Linda Reuther 21:9 21:17   
2.HD: Oliver Schmidt & Rouven Schleifer -+ Lukas Schmidt & Mathieu Pohl 12:21 13:21   
DE: Mette Stahlberg - Linda Reuther 21:8 21:7  
MX: Lucas Flümann & Fabienne Köhler -+ Peter Käsbauer & Kristina Kreibich 18:21 16:21  
1.HE: Kai Waldenberger -+ Lukas Schmidt 21:16 12:21 14:21 
2.HE: Gregory Schneider -+ Mathieu Pohl 17:21 16:21  
3.HE: Lucas Flümann - Philip Welker 21:6 16:21 21:8.

   

 


Vorbericht:

Altbekannte Namen schafften den Sprung in der Endrunde
(2.3.10) Insgesamt 19 Hochschulmannschaften nahmen and den sechs Vorrundenturnieren teil, die im November/Dezember 2009 deutschlandweit ausgetragen wurden. Vier Zwischenrundenturniere fanden dann Ende Januar 2010 statt. Qualifizieren für die Endrunde, die traditionsgemäß am ersten Tag der Deutschen Hochschulmeisterschaft ausgetragen wird, konnten sich jene Hochschulteams, die auch schon in den letzten Jahren den Deutschen Meistertitel unter sich ausgespielt haben:
WG Hamburg, Uni Essen-Duisburg, WG Saarbrücken und WG München.
Hier sind bei adh.de
die Ergebnisse zu finden.

 

Nach den Zwischenrunden

Zwei überraschende Endrundenteilnehmer

(14.2.11) Zwei Mannschaften, die in den letzten Jahren bei der Endrunde immer dabei waren, werden in diesem Jahr fehlen. Hamburg trat zur Zwischenrunde nicht an, und die Uni Duisburg-Essen musste sich der WG Köln geschlagen geben. Einen dramatischen Spielausgang gab es in Münster, wo nach doppeltem Unentschieden die Punkte den Ausschlag gaben.

 

Gruppe 1 am 26.01.2011 in Münster
WG Münster - WG Berlin 4:4 (10:10 374:362)
WG Hamburg – Absage am 25.01.2011
Gruppe 2 am 28.01.2011 in Köln
WG Köln - Uni Duisburg-Essen 6:2
Uni Frankfurt – Absage am 27.01.2011
Gruppe 3 am 18.01.2011 in Karlsruhe
WG Saarbrücken - WG Karlsruhe 6:2
WG Augsburg – Absage am 11.01.2011
Gruppe 4 am 28.01.2011 in Freiburg
1. WG München 4:0 (14:2)
2. WG Erlangen-Nürnberg 1:3 (6:10)
3. WG Freiburg 1:3 (4:12)

Damit haben sich für die Endrunde qualifiziert:

WG Münster
WG Köln
WG Saarbrücken
WG München

Die Endrunde findet im Rahmen der Deutschen Hochschulmeisterschaft statt, die in diesem Jahr vom 2. bis 5. Juni in Ilmenau ausgetragen wird.


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