Mitteilungen des FC Langenfeld

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. Bundesliga Nord

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Der FCL wird Meister nach einem Wahnsinns-Finale

Philipp Wachenfeld sorgte für die Entscheidung zugunsten des FCL. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(23.03.2015) Am vergangenen Wochenende fanden die letzten zwei Partien in der 2. Bundesliga Nord statt. Das 1. Team des FC Langenfeld hatte samstags zunächst den Tabellenletzten TSV Trittau zu Gast, ehe es am Sonntag zum direkten Konkurrenten um den Meistertitel, BW Wittorf, ging.

 

Die Begegnung am Samstag war eine Pflichtaufgabe, die der FCL meistern musste, um in Schlagweite zum zu diesem Zeitpunkt Tabellenersten Wittorf zu bleiben. Wittorf lag vor dem Spieltag mit einem Punkt vor Langenfeld. Bei Langenfeld musste man allerdings auf zwei Akteure verzichten. Jeanine Cicognini ist zurzeit durch internationale Turniere gebunden und Mike Joppien plagten Achillessehnenschmerzen, die es ihm nicht möglich machten zu spielen.

Im 1. Herrendoppel nahm Maxime Moreels den Platz von Mike an der Seite von Philipp Wachenfeld ein, damit Sven Eric Kastens und Ryan McCarthy das 2. Doppel in gewohnter Paarung spielen konnten. Im Damendoppel startete Fabienne Köhler erstmalig an der Seite von Karoliine Hoim. Der FCL verlor leider nach drei guten Sätzen das 1. Herrendoppel, während er die anderen beiden Doppel gewinnen konnte. „Dass wir im 1. Doppel eine wirkliche Chance haben würden, haben wir nicht gedacht. Daher sind wir zufrieden mit unserem Spiel und mit ein bisschen mehr Glück wäre vielleicht ein Sieg drin gewesen“, so Philipp nach dem Spiel.

Weiter ging es mit dem 1. Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und dem Indonesier Senatria Agus Setia Putra. Maxime steigerte sich nach einem schnell verlorenen ersten Satz stark, aber konnte am Ende den zweiten Satz nicht für sich entscheiden und verlor mit 11:21 und 21:23. Karoliine Hoim startete parallel im Dameneinzel gegen die Engländerin Natalie Chan-Lam. Karoliine lief im ersten Satz konstant einem Rückstand hinterher, bis sie sogar 17:20 hinten lag. Danach machte sie jedoch fünf Punkte in Folge und holte sich noch knapp den ersten Durchgang. Im zweiten Satz sah es so aus, als könne sie das Spiel jetzt besser beherrschen und führte den ganzen Satz über – bis sie bei 19:15 ihren Rhythmus verlor und den Satz noch mit 21:23 abgeben musste. Im dritten Satz spielte Karoliine dann konsequenter zu Ende und gewann mit 21:11.

Das Mixed von Ryan McCarthy und Fabienne Köhler hatte kaum Probleme und siegte glatt in zwei Sätzen. Sven Eric Kastens hatte mehr Probleme gegen seinen Gegner Matthew Carder und verlor ein wenig überraschend in zwei Sätzen. Das entscheidende Spiel lag nun bei Philipp Wachenfeld, der sich im 3. Einzel Lars Rieger gegenüber sah. Mit einer guten Leistung sicherte Philipp mit einem 21:9, 21:17 den fünften Punkt für den FCL.

 

Wenig später erreichte die Mannschaft dann die Nachricht, dass Wittorf nur 4:4 gegen Berlin gespielt hatte und der FCL somit punktgleich mit Wittorf auf dem ersten Tabellenplatz lag. Lediglich ein etwas besseres Spielverhältnis konnte der FCL aufweisen und somit war klar, dass am Sonntag ein Unentschieden für den Meistertitel reichen würde.

 

Am Sonntagmorgen reiste die Mannschaft früh mit dem Zug nach Neumünster zur entscheidenden Begegnung. Von Beginn an wusste man, dass es sehr eng zugehen sollte. Wittorf verfügt über ein sehr ausgeglichenes Team mit zwei sehr starken Herrendoppeln. Allerdings fehlte Sarah Bok zuletzt verletzungsbedingt, sodass Langenfeld sich einen Vorteil bei den Damenspielen ausrechnete. Gut 400 Zuschauer waren in der Halle und machten von Beginn an bei jedem Spiel eine gute Stimmung. Und die Fans sollten wirkliche spannende Spiele sehen!

Langenfeld spielte mit der gleichen Aufstellung wie am Samstag. Fabienne und Karoliine gewannen ihr Damendoppel schnell in zwei Sätzen. Maxime und Philipp zeigten gegen Martin Campbell/Jan Sören Schulz wieder eine sehr gute Leistung, belohnten sich aber leider nicht mit einem Sieg und verloren im dritten Satz mit 17:21. Auch das 2. Doppel musste sich gegen Strehse/Geiss nach drei engen Sätzen geschlagen geben. „Wir hatten ein wenig gehofft, dass wir vielleicht ein Herrendoppel gewinnen können. Danach wussten wir, dass es sehr eng für uns wird“, so Fabienne nach den Doppeln.

Karoliine spielte im Einzel gegen Ersatzspielerin Tjorven Geiss und gewann glatt in zwei Sätzen. Beim Stand von 2:2 begann das 1. Herreneinzel zwischen Maxime Moreels und Sebastian Schöttler sowie das Mixed von Fabienne und Ryan gegen Martin Campbell/Neele Voigt. Maxime fand kein wirkliches Mittel gegen seinen Gegner und unterlag in zwei Sätzen. Auch das Mixed zeigte nicht seine beste Leistung und verlor mit 15:21, 20:22.

Beim Stand von 2:4 lag es nun an Sven Eric und Philipp, die letzten beiden Punkte in den Einzeln einzufahren. Sven stand sich hier Rafal Hawel aus Polen gegenüber und Philipp spielte gegen Jan Collin Strehse. Die Ausgangslage war nicht sehr viel versprechend, da Sven noch nie zuvor gegen Hawel gewinnen konnte. Philipp wies gegen Strehse eine ausgeglichene Bilanz auf und wusste, dass es ein enges Spiel werden würde.

Sven startete hoch entschlossen in sein Einzel und zeigte sich in einer sehr guten Verfassung. An diesem Tag fand er überwiegend die richtigen Mittel gegen seinen Kontrahenten und sicherte sich den ersten Satz mit 21:16. Auch Philipp sicherte sich im parallel laufenden 3. Herreneinzel den ersten Satz mit 21:18. Sven knüpfte nahtlos an seine Leistung aus dem ersten Satz an und führte 19:16. Dann stand es 20:17, ehe Hawel auf 20:19 verkürzen konnte. Dann konnte Sven seinen dritten Matchball verwandeln, gewann das erste Mal in seiner Karriere gegen Hawel und verkürzte auf 3:4. Nun lag die Entscheidung im 3. Herreneinzel.

Als Sven sein Match beendete, führte Philipp 11:9 im zweiten Satz. „Als ich gesehen habe, dass Sven sein Spiel gewonnen hat und jetzt alles an mir hängt, wurde ich wahnsinnig nervös. Ich habe die nächsten drei Bälle ins Aus geschlagen“. Der zweite Satz verlief sehr eng. 17:17, 18:18, 19:19, 20:20. Die Wittorfer Fans feuerten Strehse lautstark an und jubelten, als er den zweiten Satz mit 22:20 für sich entscheiden konnte! Also gab es im entscheidenden Spiel einen dritten Satz. Hier drehte Philipp noch einmal richtig auf und ging schnell in Führung. Zum Seitenwechsel führte Philipp mit 11:5. Diesen Vorsprung ließ er sich nicht mehr nehmen und verwandelte beim Stand von 20:11 seinen zweiten Matchball und sicherte damit der Mannschaft das 4:4 und den Meistertitel in der 2. Bundesliga Nord.

 

Ein perfekter Saisonabschluss für den FCL mit unfassbar spannenden Spielen und einer tollen Stimmung in Wittorf!

 

Auf der Zielgeraden in der 2. Bundesliga Nord

Fabienne Köhler. Foto: FCL.

Von Philipp Wachenfeld

 

(17.02.2015) Am kommenden Wochenende findet der vorletzte Doppelspieltag in der laufenden Saison statt. Der FCL bestreitet zwei Auswärtsspiele, am Samstag beim BV Wesel Rot-Weiss und am Sonntag beim TV Emsdetten.

In der Hinrunde holte der FCL gegen Wesel ein 4:4 und gegen Emsdetten ein 5:3. „Wenn wir es am Wochenende wieder so machen können, wäre das schon in Ordnung, aber besser wären zwei Siege“, so Philipp Wachenfeld. Grund dafür ist, dass man möglichst in Schlagweite zum derzeitigen Tabellenersten Wittorf bleiben möchte. Dieser wartet nämlich am letzten Spieltag auf den FCL. „Wenn man am letzten Tag ein Endspiel um den ersten Tabellenplatz hätte, wäre das schon schön!“

Leicht wird es für den FCL keineswegs. Mit den beiden Österreichern Roman Zirnwald und Luka Wraber verfügt Wesel im 1. Herrendoppel und im 1. Herreneinzel über starke Spieler. Dazu kommt noch Thorsten Hukriede, der an der Seite von Roman Zirnwald erst ein Herrendoppel verloren hat. Im Damenbereich ist Wesel mit Kira Kattenbeck und Ella Diehl auch sehr stark aufgestellt. Sowohl im Dameneinzel gegen Ella Diehl als auch im Mixed gegen Zirnwald/Kattenbeck ist es schwer zu punkten.

 

Sonntags gegen Emsdetten erwartet den FCL ein sehr heimstarkes Team. Mit Spielern wie Peter Briggs und Kalle Koljonen stehen zwei absolute Topleute in den Reihen von Emsdetten. Mit den Damen Linda Efler und Jenny Moore sind die Punkte im Damendoppel und im Mixed ebenfalls nur schwer zu erkämpfen. Allerdings hat sich in der Saison gezeigt, dass Emsdetten nicht immer auf seine Stammkräfte zurückgreifen kann. So wird sich am Sonntag zeigen, welche Aufstellung dem FCL gegenübersteht.

Der FCL geht mit dem gewohnten Team an den Start und wird eventuell noch durch den Nachwuchsspieler Samuel Hsiao verstärkt, der zuletzt zweifacher Deutscher Meister in der Altersklasse U17 geworden ist. „Es ist wichtig, dass wir einem jungen Spieler die Möglichkeit geben, bereits jetzt im Erwachsenenbereich Erfahrung zu sammeln. Er wird sicherlich auf längere Sicht ein fester Bestandteil der 1. Mannschaft werden“ so Philipp Wachenfeld.  

  

FCL festigt Position im oberen Tabellendrittel

Philipp Wachenfeld. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(25.01.2015) Am vergangenen Wochenende empfing die 1. Mannschaft des FC Langenfeld den TV Refrath und den STC Blau-Weiß Solingen. Beide Begegnungen konnten mit 6:2 gewonnen werden.

 

Am Samstag waren wohl alle ein wenig von den starken Schneefällen überrascht, allerdings schafften es alle Akteure des FCL rechtzeitig in die Halle. Lediglich die Nummer 1 des TVR steckte im Schneechaos fest und kam nicht rechtzeitig in der Halle an. Der FCL startete mit gewohnter Aufstellung in allen Disziplinen. Da Samuel Hsiao, der bei der letzten Begegnung in Berlin erfolgreich seinen Einstand gefeiert hatte, in der 2. Mannschaft im Einsatz war, rückte Philipp Wachenfeld wieder ins Einzel.

Das 1. Doppel von Philipp Wachenfeld und Mike Joppien sowie das Damendoppel von Fabienne Köhler und Jeanine Cicognini konnten sich souverän in zwei Sätzen durchsetzen. Das 2. Herrendoppel mit Sven Eric Kastens und Ryan McCarthy zeigte ein gutes Spiel und verlor gegen die Refrather Paarung knapp. Nachdem auch Karoliine Hoim ihr Dameneinzel souverän in zwei Sätzen gewinnen konnte, sah alles nach einem Sieg aus, allerdings sollte es in den Herreneinzeln nochmals eng werden.

Maxime Moreels sah sich Kai Waldenberger gegenüber und verlor hier etwas überraschend im dritten Satz mit 19:21. Sven Eric Kastens und Philipp Wachenfeld spielten das 2. und 3. Herreneinzel parallel und hatten schwer zu kämpfen. Beide fanden jedoch das bessere Ende für sich und machten mit zwei Drei-Satz-Erfolgen den Sieg für den FCL perfekt. Das abschließende Mixed konnte in zwei Sätzen gewonnen werden, was zum 6:2-Endstand führte.

 

Am Sonntag traf man nun auf die Nachbarn aus Solingen, die tags zuvor in Berlin angetreten waren. Mit einem perfekten Start gewann man alle drei Doppel zu Beginn der Partie. Maxime Moreels unterlag im Spitzeneinzel gegen den starken Indonesier Adi Pratama, während Karoliine Hoim ungefährdet den vierten Punkt für den FCL im Dameneinzel holte.

Sven Eric Kastens profitierte im 2. Einzel von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Ivan Atanosov und somit stand der Sieg für den FCL fest. Philipp Wachenfeld gewann anschließend in zwei Sätzen gegen Niklas Niemczyk. Das Mixed von Fabienne Köhler und Ryan McCarthy kam gegen die starke Solinger Paarung kaum ins Spiel und verlor das letzte Spiel des Tages deutlich in zwei Sätzen.

 

Nach Abschluss der Spieltage 9 und 10 befindet sich der FCL nun auf dem zweiten Tabellenplatz – mit zwei Punkten Rückstand auf Blau-Weiss Wittorf und zwei Punkten Vorsprung auf den Tabellendritten, den BV Wesel Rot-Weiss. Mit den beiden Siegen konnte man sich nun deutlich im oberen Tabellendrittel festigen und weist fünf Punkte Vorsprung auf den Abstiegsplatz auf.

 

Weiter geht es in der 2. Bundesliga Nord am 21. und 22. Februar. Dann trifft der FCL auswärts auf Wesel und Emsdetten. Zunächst nehmen in dieser und in der nächsten Woche fast alle Akteure der 1. Mannschaft an den jeweiligen nationalen Meisterschaften teil.

 

 

Auftakt für den FCL im neuen Jahr

Von Philipp Wachenfeld

 

(22.01.2015) Nach achtwöchiger Pause geht das Spielgeschehen in der 2. Bundesliga Nord endlich weiter. Der FCL startet am kommenden Wochenende mit zwei Heimspielen ins Jahr 2015. Am Samstag ist der Tabellenzweite TV Refrath zu Gast und am Sonntag der STC Solingen.

Ein Sieg gegen den TV Refrath ist die klare Vorgabe für den Samstag. Im Hinspiel trennte man sich noch 4:4, jedoch sind mittlerweile drei Spieler des TVR, die in der Hinrunde noch mitgespielt haben, in deren Erstligateam festgespielt. Gegen den STC Solingen verlor Langenfeld in der Hinrunde sehr unglücklich mit 3:5. Hier soll daher mindestens ein Punkt geholt werden. Ungewiss ist immer, mit welchen Spielern die Solinger auflaufen, da das Team mit mehreren internationalen Spielern gespickt ist.

Der FCL wird auf sein komplettes Team zurückgreifen können. Jeanine Cicognini und Karoliine Hoim waren bereits im Einsatz bei internationalen Turnieren und auch Fabienne Köhler, Sven Eric Kastens und Philipp Wachenfeld starteten bei den Westdeutschen Meisterschaften erfolgreich. Sven Eric konnte sich hier den Titel im Herreneinzel holen und sollte also mit genug Selbstvertrauen in das Wochenende starten.

Die Tabellensituation in der 2. Bundesliga Nord ist weiterhin sehr eng. So hat der Tabellenzweite gerade einmal zwei Punkte Vorsprung auf Tabellenplatz sieben. Mit zwei Siegen könnte der FCL sich deutlich von den unteren Rängen absetzen, mit einer Niederlage aber auch schnell auf die unteren Tabellenplätze fallen.

Spielbeginn am Samstag und Sonntag ist jeweils 13 Uhr in der Halle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Der Eintritt ist frei und wir hoffen auf tatkräftige Unterstützung unserer Zuschauer.

  

Ein perfekter Rückrundenstart und Jahresabschluss

Samuel Hsiao. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(01.12.2014) Am vergangenen Sonntag startete die Rückrunde in der 2. Bundesliga Nord und der FC Langenfeld war bei der SG EBT Berlin zu Gast. Die Mannschaft war schon am  Samstag angereist und startete so erholt in die Partie am Sonntag. Durch den Ausfall von Ryan McCarthy rückte dieses Mal der Nachwuchsspieler Samuel Hsiao ins Team.

Die ersten Begegnungen waren wie üblich das 1. Herrendoppel von Mike Joppien und Philipp Wachenfeld sowie das Damendoppel von Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler. Mike und Philipp begannen schlecht und verloren den ersten Satz 17:21. Im zweiten und vor allem im dritten Satz steigerten sich die Langenfelder stark und entschieden diese Sätze mit 21:16, 21:7 deutlich für sich. Jeanine und Fabienne benötigten zwar nur zwei Sätze, um zum Sieg zu kommen, diese gestalteten sich jedoch sehr eng und so hieß das Ergebnis am Ende 21:19, 21:19. Auf Grund des Fehlens von Ryan McCarthy kam Maxime Moreels im 2. Herrendoppel an der Seite von Sven Eric Kastens zum Einsatz. Gegen Bastian Zimmermann und Jan Borsutzki gewann die Langenfelder Paarung mit 21:19, 21:14.

Nach dem perfekten Start für den FCL in den Doppeln folgten das Mixed von Fabienne Köhler und Philipp Wachenfeld und die Premiere in der Bundesliga für den 15-jährigen Samuel Hsiao. Während Fabienne und Philipp gegen ihre Gegner Lotte Jonathans und Robert Franke keine Schwierigkeiten hatten (21:14, 21:14), musste Samuel zuerst einmal seine Nervosität besiegen. Gegen den Schotten Ben Torrance lief Samuel im ersten Satz lange einem hohen Rückstand hinterher, den er jedoch gegen Ende ausgleichen konnte und dann den ersten Satz mit 22:20 gewann. Im zweiten Satz legte er gut los und führte 17:11, ehe ihn die „Angst zu gewinnen“ einholte. Torrance glich zum 17:17 aus. Aber Samuel konnte sich dennoch durchsetzen und gewann den zweiten Satz und somit sein erstes Spiel in der Bundesliga mit 21:18. „Ich war so nervös vor dem Spiel und bin jetzt einfach nur froh, dass ich mein Spiel gewinnen konnte. Das Team hat mich bei meinem Spiel super unterstützt“, so Samuel nach dem Spiel.

In den weiteren Spielen konnte sich Jeanine im Dameneinzel mit 21:14, 21:19 gegen Lisa Deichgräber durchsetzen, während Maxime Moreels im Spitzeneinzel dem starken Finnen Eetu Heino mit 17:21, 16:21 unterlag. Sven Eric gewann im 2. Einzel gegen Robert Franke mit 17:21, 21:12, 21:13 und setzte so den Schlusspunkt zum 7:1 für den FCL.

Nach dem 8. Spieltag liegt der FCL auf Tabellenplatz drei, punktgleich mit dem TV Refrath und dem BV RW Wesel. Weiter geht es erst am 24. und 25. Januar, wenn der FCL  zu Hause den TV Refrath und den STC Solingen empfängt. Bis dahin heißt es fit bleiben, um den guten Tabellenplatz zu verteidigen und wenn möglich zu verbessern.

  

Einmal Berlin und zurück

Von Philipp Wachenfeld

 

(25.11.2014) Am kommenden Wochenende findet der letzte Spieltag dieses Jahres statt und für den FCL geht es in die Hauptstadt. Am Sonntag ist man dort bei der SG EBT Berlin zu Gast.

Die Hinrunde der 2. Bundesliga Nord gestaltet sich so eng wie selten zuvor. Den Verein auf dem ersten und jenen auf dem siebten Platz trennen gerade einmal zwei Punkte und somit könnte eine Niederlage den Abstiegsplatz für den FCL bedeuten. Im Moment befindet man sich punktgleich mit dem Team aus Berlin auf Platz fünf und liegt lediglich aufgrund eines besseren Spielverhältnisses zwei Plätze vor Berlin.

Das Ziel für Sonntag muss ein Sieg sein, um sich ein wenig von den Abstiegsplätzen zu distanzieren. Leider muss man auf den Doppel- und Mixedspieler Ryan McCarthy verzichten. Dafür wird der Belgier Maxime Moreels ins Doppel rutschen und Mike Joppien wird wahrscheinlich neben dem 1. Herrendoppel auch das Mixed bestreiten.

Eine schwierige Aufgabe für den FCL, da das Team aus der Hauptstadt mit Spitzenspielern aus Finnland und der ehemaligen Europameisterin im Damendoppel zwei sehr starke Spieler in seinem Team hat. Im Hinspiel trennte man sich nach vielen Drei-Satz-Partien unentschieden und somit ist eine Prognose nur schwer zu wagen.

Der FCL wird alles dafür tun, um mit einem positiven Punkteverhältnis in die lange Winterpause zu gehen. Die nächsten Spiele finden dann erst wieder am 24. und 25. Januar 2015 statt, wenn man den TV Refrath und STC Solingen zuhause empfängt.

   

Ein Wochenende mit Höhen und Tiefen

Philipp Wachenfeld und Fabienne Köhler. Foto: FC Langenfeld.

Von Philipp Wachenfeld

 

(10.11.2014) Am Samstag ging es für die 1. Mannschaft des FCL in den Norden zum gut 450 km entfernten TSV Trittau. Der TSV belegte vor dem Spieltag den letzten Tabellenplatz und so war ein Sieg die klare Vorgabe vom FCL.

Die Doppel waren in den letzten Spielen leider eine Schwachstelle des FCL. Deshalb war man gespannt, ob nach der vierwöchigen Pause die Doppel zu ihrer alten Stärke finden konnten. Und sie konnten! In der bewährten Aufstellung von Mike Joppien und Philipp Wachenfeld im 1. Doppel, Sven Eric Kastens und Ryan McCarthy im 2. Doppel und Fabienne Köhler zusammen mit Jeanine Cicognini im Damendoppel startete der FCL mit drei Zwei-Satz-Siegen in den Spieltag.

Mit der komfortablen 3:0-Führung im Rücken folgten das 1. Einzel von Maxime Moreels und das Dameneinzel von Jeanine Cicognini. Maxime fand gegen den gut aufspielenden Jonathan Persson nicht zu seinem gewohnten Spiel und unterlag etwas unglücklich mit 21:23, 21:23. Jeanine erwischte einen rabenschwarzen Tag und verlor ihr Einzel überraschend in drei Sätzen.

Nachdem auch Sven Eric Kastens sein Einzel in zwei Sätzen gegen Matthew Carder verloren hatte, war der gute Vorsprung dahin und die Punkteverteilung musste mit dem 3. Herreneinzel von Philipp Wachenfeld und dem Mixed von Fabienne Köhler und Ryan McCarthy entschieden werden.

Philipp entschied den ersten Satz souverän für sich, musste jedoch im zweiten Satz mehr kämpfen. Er setzte sich dann aber doch knapp mit 21:19 durch. Im Mixed musste nun die Entscheidung fallen, ob die Punkte geteilt würden oder der FCL einen doppelten Punktgewinn mit auf die Heimreise würde nehmen können. Im ersten Satz lief es nicht gut für Fabienne und Ryan und sie verloren den Satz schnell mit 15:21. Im zweiten und dritten Satz konnten die beiden sich dann deutlich steigern, zeigten eine sehr gute Leistung und gewannen klar mit 21:14 und 21:10.

„Nach den Doppeln sah es schon so aus, als würden wir uns klar durchsetzen, aber als es 3:3 stand, wurde es noch einmal eng. Ich bin froh, dass ich mein Einzel in zwei Sätzen gewinnen konnte. Das Mixed zeigte eine sehr gute Leistung und somit ist der Sieg auch durchaus verdient“, so Philipp nach dem Spiel.

 

Am Sonntag war das stark einzuschätzende Team von Blau-Weiss Wittorf in Langenfeld zu Gast. Wittorf lag vor dem Spieltag – punktgleich – einen Tabellenplatz vor Langenfeld.

Das 1. Herrendoppel und das Damendoppel des FCL zeigten starke Leistungen. Mike und Philipp gewannen souverän in zwei Sätzen. Jeanine und Fabienne verloren zwar den ersten Satz knapp, steigerten sich aber stark und gewannen Satz zwei und drei deutlich. Das Spiel von Sven Eric und Ryan verlief hingegen nicht so gut und sie verloren in zwei Sätzen.

Als nächstes folgten das Dameneinzel und das 1. Herreneinzel. Während Jeanine souverän gegen Neele Voigt in zwei Sätzen gewann, verlor Maxime Moreels sein Einzel in zwei Sätzen (21:16, 21:14). Da Maurice Deprez nochmals einen Einsatz erhalten sollte, ging Philipp Wachenfeld mit Fabienne Köhler im Mixed an den Start, während Maurice das 3. Einzel spielte. Das Mixed startete gut und gewann den ersten Satz mit 21:15. Der zweite Satz wurde dann knapp mit 19:21 verloren. Im dritten Satz lief es nicht mehr gut für das Langenfelder Paar, wohingegen die Wittorfer Paarung immer stärker wurde. Philipp und Fabienne verloren am Ende mit 14:21.

Maurice Deprez war im Einzel chancenlos und verlor glatt mit 12:21 und 8:21. Sven zeigte zwar ein starkes Spiel, er musste sich trotzdem gegen Rafal Hawel in drei Sätzen geschlagen geben (21:19, 19:21, 7:21).

  

Langenfeld verlor somit 3:5 und steht nun mit 7:7 Punkten auf Platz fünf der Tabelle. Das erste Spiel der Rückrunde findet am 30. November statt, der FCL ist dann bei EBT Berlin zu Gast. Danach geht es in die Weihnachtspause und der FCL wird alles daran legen, das letzte Spiel in diesem Jahr zu gewinnen. 

 

Schwere Spiele für den FCL zum Ende der Hinrunde

Philipp Wachenfeld. Foto: Fabienne Köhler.

Von Philipp Wachenfeld

 

(05.11.2014) Am kommenden Wochenende finden die letzten beiden Spiele der Hinrunde in der 2. Bundesliga Nord statt. Für den FCL geht es am Samstag zum TSV Trittau und am Sonntag wird Blau-Weiss Wittorf empfangen. Man möchte die guten Leistungen vom letzten Spieltag mitnehmen und weiter punkten.

Der TSV Trittau steht mit einem Punkteverhältnis von 1:9 zurzeit auf dem letzten Tabellenplatz. Dies liegt aber wohl daran, dass zwei ihrer Spitzenspieler bisher nicht eingesetzt werden konnten. Allerdings könnte sich das Team Verstärkung aus der 1. Mannschaft holen, da die 1. Bundesliga an diesem Wochenende keinen Spieltag hat. Es ist also abzuwarten, mit welchem Kader das Team aus dem Norden am Samstag aufläuft.

Blau-Weiss Wittorf steht mit einem Punkteverhältnis von 5:5 auf dem fünften Tabellenplatz und damit nur aufgrund des besseren Spielverhältnisses einen Platz vor Langenfeld. Wittorf verfügt über ein sehr ausgeglichenes Team, welches auf keiner Position eine erkennbare Schwäche aufweist. Hier werden die Doppel wohl eine entscheidende Rolle spielen, in denen es zuletzt nicht sehr gut für den FCL lief. Deshalb ist gegen Wittorf eine Leistungssteigerung in den Doppeln dringend erforderlich.

Der FCL wird an diesem Wochenende auf Karoliine Hoim verzichten müssen, da sie für ihren Verband an der Qualifikationsrunde der Team-EM teilnehmen wird. Jeanine Cicognini und Fabienne Köhler stehen dagegen bereit und wollen nun endlich an ihre guten Doppelleistungen vom Vorjahr anknüpfen. Ebenso wollen Mike Joppien und Philipp Wachenfeld nach zuletzt schlechteren Leistungen im 1. Doppel wieder Punkte einfahren.

  

Der FCL kommt ins Rollen

Impressionen vom Doppelspieltag 11./12. Oktober 2014. Hier: Maxime Moreels. Fotos: Fabienne Köhler.
Jeanine Cicognini.

Von Philipp Wachenfeld

 

(13.10.2014) Nach einem aus Langenfelder Sicht nicht ganz optimalen Start in die Saison und einem Punktestand von 2:4 nach drei Spielen standen am Wochenende der 4. und 5. Spieltag in der 2. Bundesliga Nord an. An beiden Spieltagen machte der FCL es für die Zuschauer extrem spannend, sicherte sich aber letztlich drei von vier Punkten. Jeweils die beiden letzten Spiele brachten das 4:4 gegen den BV Wesel Rot-Weiss und – mit dem 5:3 gegen den TV Emsdetten – den ersten Sieg der Saison.

Am Samstag empfing der FCL das Team aus Wesel, das gut in die Saison gestartet war und mit 5:1 Punkten auf Tabellenplatz zwei stand. Der FCL ging zwar in Bestbesetzung ins Rennen, der Beginn des Spieltages verlief aber trotzdem nicht gut. Mike Joppien und Philipp Wachenfeld fanden gegen das stark aufspielende Duo Thorsten Hukriede/Roman Zirnwald nicht wirklich zu ihrem Spiel und verloren in zwei Sätzen. Auch das Damendoppel zwischen Fabienne Köhler/Jeanine Cicognini und Kira Kattenbeck/Ella Diehl ging in drei Sätzen verloren.

Im 1. Einzel stand Maxime Moreels nach langer Verletzungspause wieder auf dem Feld. Gegen Luka Wraber merkte man ihm seinen Trainingsrückstand deutlich an und er verlor in zwei Sätzen. Positiv für ihn war es dennoch, da er das Spiel ohne Schmerzen durchspielen konnte. Das Mixed ging ebenfalls in zwei Sätzen verloren, während Sven Eric Kastens nach gewonnenem ersten Satz von der verletzungsbedingten Aufgabe seines Gegners Tim Vaessen profitierte.  Auch das 2. Herrendoppel, zwischen Sven Eric Kastens/Ryan McCarthy und Luka Wraber/Tobias Göbeler, konnte der FCL für sich verbuchen (21:17, 21:13).

So stand es 2:4 gegen den FCL und zwei Krimis in den Einzeln sollten die Entscheidung bringen. Philipp Wachenfeld setzte sich in einer hart umkämpften Partie gegen Thorsten Hukriede durch und konnte mit 24:22, 17:21, 21:13 auf 3:4 verkürzen. Die größte Überraschung des Tages gelang dann Jeanine Cicognini im Einzel gegen die Topspielerin Ella Diehl, die in dieser und auch in der vergangenen Saison kein Einzel verloren hatte. Vor dem Spiel traute man Jeanine bereits eine Überraschung zu und sie galt wohl als einzige Spielerin in der Liga, die gegen Ella Diehl gewinnen könnte. Und sie konnte! In einem hochklassigen Match behielt Jeanine die Nerven und setzte sich sehr knapp mit 21:19, 19:21, 21:19 durch. „Mit nur einem gewonnen Doppel und den beiden knappen Siegen im Dameneinzel und im 3. Herreneinzel müssen wir mit dem Ergebnis zufrieden sein“, so Philipp Wachenfeld nach dem Spiel.

  

Am zweiten Spieltag des Wochenendes war der TV Emsdetten zu Gast beim FCL, der tags zuvor in Berlin knapp mit 3:5 unterlag. Trotz des verletzungsbedingten Ausfalls von Alexander Schmitz stellte der TV Emsdetten ein schlagkräftiges Team auf. Wieder startete der FCL schlecht und verlor das 1. Herrendoppel sowie das Damendoppel. In einem knappen Spiel setzten sich Ryan McCarthy und Sven Eric Kastens im 2. Herrendoppel gegen Justus Schmitz/Marco de Jager durch und verkürzten auf 1:2. Parallel dazu gewann Karoliine Hoim souverän ihr Einzel gegen Laura Wich mit 21:12, 21:15.

Beim Stand von 2:2 starteten das 1. und das 3. Herreneinzel. Im 1. Einzel sah sich Maxime Moreels dem Finnen Kalle Koljonen gegenüber, im anderen spielte Maurice Deprez gegen Peter Briggs aus England. Maurice unterlag nach einem phasenweise guten Spiel aufgrund einiger Unkonzentriertheiten in der Endphase der Sätze mit 18:21, 17:21. Für Maxime ging es wieder darum, Spielpraxis zu sammeln und das Spiel schmerzfrei zu überstehen. Aber es sollte anders, besser, kommen: Maxime spielte von Beginn an stark auf und zeigte gegen den Finnen, der tags zuvor Eetu Heino aus Berlin geschlagen hatte, eine seiner besten Leistungen. Er spielte ein taktisch hervorragendes Spiel und schaffte es, den Druck konstant über das gesamte Spiel aufrecht zu erhalten. Er sorgte für die Überraschung des Tages und glich für den FCL zum 3:3 aus.

Das anschließende Mixed zwischen Fabienne Köhler/Philipp Wachenfeld und Linda Efler/Justus Schmitz sowie das 2. Herreneinzel zwischen Sven Eric Kastens und Marco de Jager sollten die Entscheidung über die Punktevergabe an diesem Spieltag bringen. Fabienne und Philipp starteten furios in den ersten Satz und konnten deutlich mit 21:13 gewinnen. Im zweiten Satz kam die Emsdettener Paarung besser ins Spiel und setzte sich mit 21:18 durch. Der Entscheidungssatz gestaltete sich sehr eng. Fabienne und Philipp führten zur Satzpause mit 11:10, dann lagen sie mit 11:13 hinten. Die Konzentration auf ihre Stärken brachte dann den Ausgleich zum 14:14, einen Vorsprung beim 18:14 und schließlich den Sieg mit 21:16. Nun stand es 4:3 für den FCL: Remis oder Sieg? Es war der Sieg! Im 2. Einzel war Sven der klar bestimmende Spieler, setzte sich souverän mit 21:11, 21:16 durch und sicherte dem FCL somit den ersten doppelten Punktgewinn der Saison. 

Der FCL steht mit einem Punkteverhältnis von 5:5 auf Tabellenplatz sechs, dies allerdings nur aufgrund eines schlechteren Spielverhältnisses. Die Teams auf den Tabellenplätzen drei bis sechs weisen ebenfalls 5:5 Punkte auf. Die jetzige Tabellenlage macht deutlich, wie ausgeglichen die Liga – zumindest im Mittelfeld – ist.

  

Am 8. und 9. November stehen die nächsten Spieltage in der 2. Bundesliga Nord an. Der FCL spielt dann gegen den TSV Trittau (Auswärtsspiel) und Blau-Weiss Wittorf (Heimspiel). In den vier Wochen Pause heißt es, sich gut vorzubereiten, um die nächsten Punkte einzufahren.

 

NRW-interne Duelle im Rheinland

Das Langenfelder Herrendoppel am 2. Spieltag in Aktion. Foto: FCL

Von Philipp Wachenfeld

 

(09.10.2014) Am Samstag, den 11. Oktober und Sonntag, den 12. Oktober stehen in der 2. Badminton-Bundesliga Nord die nächsten beiden Spiele an. Für den FC Langenfeld heißt es nun, Punkte einzufahren. Nach dem enttäuschenden letzten Doppelspieltag hat sich der FCL für das kommende Wochenende viel vorgenommen und möchte sowohl gegen Wesel als auch gegen den Tabellenführer Emsdetten punkten.
Dem FCL wird sein kompletter Kader zur Verfügung stehen. Auch Maxime Moreels wird wieder eingreifen. Er war zuletzt wegen einer Fußverletzung ausgefallen, ist jetzt aber wieder einsatzbereit. Ob Maurice Deprez bei den Herren wieder zum Einsatz kommt, steht noch nicht fest und wird kurzfristig entschieden. Bei den Damen ist man ebenfalls flexibel, da neben Fabienne Köhler und Jeanine Cicognini auch Zugang Karoliine Hoim dabei sein wird.
Sowohl Wesel als auch der Aufsteiger aus Emsdetten zeigten sich stark in der bisherigen Saison. Deshalb sind an beiden Tagen enge und spannende Spiele zu erwarten. Am Samstag und Sonntag beginnen die Begegnungen um 13 Uhr in der Halle des Konrad-Adenauer-Gymnasiums. Wir hoffen auf eine tatkräftige Zuschauerunterstützung!

 

 


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