Mitteilungen des TV Refrath II

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. BundesligaNord

Homepage: www.tvr-badminton.de

 

 

  

  

Refrath 2 muss zurück in die Regionalliga

Johannes Szilagyi und Hanna Kölling. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(23.03.2015) Mit zwei Niederlagen verabschiedete sich TV Refrath 2 am vergangenen Wochenende aus der 2. Bundesliga. Obwohl mit drei Punkten Vorsprung in dieses Wochenende gestartet, lief zum Saisonfinale nicht viel zusammen.

Ein ärgerlicher Planungsfehler verhinderte, dass Denis Nyenhuis seinem Team in beiden Spielen helfen konnte, da man ihn dummerweise am Freitag schon in der 1. Liga aufgestellt hatte. Heinz Kelzenberg: „Es ist niemandem aufgefallen, aber Fehler passieren und als Chef ist man dann natürlich der Dumme.“ So fehlte Nyenhuis in der 2. Bundesliga an allen Ecken und Enden und hätte vielleicht am Sonntag in Wesel einen entscheidenden Beitrag zum Klassenerhalt leisten können.

Hinzu kam, dass Lars Schänzler nach zweiwöchiger Krankheit geschwächt war und Mette Stahlberg am Abend vorher wegen einer Mittelohrentzündung absagen musste. Ersatzspielerin Janice Kaulitzky machte vor allem am Sonntag ihre Sache sehr gut, holte jedoch leider keinen Sieg.

Am Samstag war die Refrather Bundesligareserve gegen den mit fünf ausländischen Spielern auflaufenden TV Emsdetten chancenlos, auch wenn das 1:7 etwas zu hoch war. Am Sonntag reiste man zum Tabellendritten nach Wesel, der ohne seine Nummer 1 antreten musste.

In der Tat hatte Refrath 2 die Chance, zwei der drei Doppel für sich zu entscheiden, doch leider gingen beide knappen Matches an den Gegner. In einem sehr starken Mixed von Johannes Szilagyi und Hanna Kölling keimte nochmals Hoffnung auf das herbeigesehnte Unentschieden auf, doch auch dieses Spiel wurde in drei Durchgängen abgegeben. Heinz Kelzenberg, der dem 2. Team an diesem Sonntag sogar den Vorzug vor dem 1. gegeben hatte, zeigte sich vor allem begeistert von Hanna Kölling: „Sie hat unglaublich gekämpft und super gespielt, das hat mich echt beeindruckt.“

Dennoch blieb es bei drei starken Herreneinzeln auf Seiten des TVR, die auch alle von Lars Schänzler, Kai Waldenberger und Mark Byerly gewonnen werden konnten. Mit einem Punkt Rückstand muss TV Refrath 2 zurück in die Regionalliga, auch deswegen, weil kein Team bereit ist, in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Wäre dies so, hätte der siebte Tabellenplatz zum Klassenerhalt gereicht.

Die Enttäuschung hielt sich jedoch in Grenzen, da der Großteil des Teams aus beruflichen Gründen in Zukunft keinesfalls mehr trainieren kann als bisher. Heinz Kelzenberg: „Natürlich ist ein Abstieg immer traurig und schade, doch wir haben es ja selbst verbockt, daher können wir nur auf uns sauer sein und das hilft ein bisschen.“

Ob Refrath den Wiederaufstieg direkt anpeilen wird, entscheidet sich personell in den nächsten Wochen. Ursprünglich war der TVR vor drei Jahren mit zwei Bundesligateams ins Rennen gegangen, um Spieler wie Raphael Beck, Fabian Roth, Lars Schänzler und Jenny Karnott an die 1. Bundesliga heranzuführen. Beck und Roth haben sich voll in der 1. Liga etabliert, Karnott und Schänzler sollen in der kommenden Saison mit vielen Einsätzen dort mehr und mehr eingebaut werden.

 

Ein Pünktchen fehlt noch – Refrath 2 gegen Emsdetten und Wesel

Hanna Kölling und Mette Stahlberg gehen für Refrath 2 an den Start. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(16.03.2015) Die aktuelle Saison ist eigentlich sogar etwas besser verlaufen, als zwischenzeitlich befürchtet, sogar das Team für die kommende Spielzeit wäre bereits fast komplett. Dennoch ist man auf Seiten des TV Refrath nicht wirklich entspannt und sehnt den kommenden Sonntag herbei.

Dann nämlich ist die Saison in der 2. Bundesliga beendet und möglicherweise haben die Bergischen dann diese Klasse erneut halten können. Drei Punkte Vorsprung auf einen Abstiegsplatz und das zwei Spieltage vor Ende klingen normalerweise sehr beruhigend, doch das Gegenteil ist der Fall. Bereits bei einer Niederlage am Samstag (14:00 Uhr Halle Steinbreche) vor heimischem Publikum gegen den Tabellenvorletzten TV Emsdetten würde das Polster auf ein Pünktchen schrumpfen.

Heinz Kelzenberg: „Emsdetten wird sicherlich personell mächtig auffahren, um gegen uns zu gewinnen, doch wir haben realistische Chancen auf ein Unentschieden gegen sie. Ebenso hoffen wir am Sonntag in Wesel auf etwas Zählbares.“ Ein Punkt würde am Wochenende vermutlich genügen. Würde dieser gegen Emsdetten eingefahren, wäre dies bereits der sichere Klassenerhalt in der 2. Bundesliga. Da sich aller Voraussicht nach erneut keine Mannschaft finden wird, die als Aufsteiger den Gang in die 1. Bundesliga antreten möchte, steigen auch dieses Jahr zwei der acht Clubs automatisch in die Regionalliga ab. Neben Emsdetten und Refrath sind auch Berlin und vor allem Trittau noch nicht sorgenfrei.

Refrath 2 geht ohne Personalprobleme in dieses wichtige Wochenende. Neben Hanna Kölling und  Mette Stahlberg bei den Damen stehen auch alle fünf Herren gesund zur Verfügung: Lars Schänzler, Denis Nyenhuis, Kai Waldenberger, Mark Byerly und Johannes Szilagyi sollen die notwendigen Punkte einfahren, um eine weitere Spielzeit in der 2. Bundesliga dabei zu sein.

Kelzenberg: „Das haben sich unsere Leute wirklich verdient und ich glaube, dass sie es auch schaffen werden.“ Bei freiem Eintritt am Samstag um 14 Uhr gegen den TV Emsdetten hoffen die Refrather auf eine gute Unterstützung ihres Publikums.

  

Keine Klarheit für Refrath 2 im Abstiegskampf

Das Mixed mit Johannes Szilagyi und Hanna Kölling blieb siegreich. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(23.02.2015) „Wir haben unsere Ausgangsposition weder verbessern können, noch ist sie schlechter geworden“, so Heinz Kelzenberg vom TV Refrath nach dem Doppelspieltag seines zweiten Teams gegen den Tabellenersten BW Wittorf und Schlusslicht TSV Trittau 2.

Positiv ist sicherlich, dass nach dem 4:4 am Sonntag fest steht, dass man nicht mehr auf Rang acht abrutschen kann, was den Direktabstieg bedeuten würde. Dennoch ist selbst mit drei Zählern Vorsprung auf den TV Emsdetten (derzeit Siebter) der mögliche Gang in die Regionalliga noch nicht ganz vom Tisch. Einerseits fehlt ein Pünktchen, welches man selbst holen müsste, wenn Emsdetten noch zwei Siege einfährt. Dabei kommt es am 21. März in Refrath zum Aufeinandertreffen der beiden NRW-Clubs. Andererseits würde es nur einen Absteiger geben – und damit eben Trittau 2 – wenn aus dem Spitzenduo BW Wittorf/FC Langenfeld ein Team den Gang in die 1. Liga eintreten würde. Heinz Kelzenberg: „Es gibt widersprüchliche Aussagen dazu, aber es wäre prinzipiell sehr schade, wenn auch in diesem Jahr niemand aufsteigen möchte. Die 1. Liga könnte ein neues Gesicht durchaus gebrauchen.“

 

Das vergangene Wochenende war dennoch ein Doppelspieltag der vergebenen Chancen aus Sicht des TVR. Bereits am Samstag war ein 4:4 durchaus möglich gewesen, da der Spitzenreiter Wittorf ohne seine beiden besten Damen anreisen musste. Doch leider blieb es bei den drei Damenpunkten für den TVR, denn weder Johannes Szilagyi/Lars Schänzler im 2. Doppel noch Mark Byerly im 3. Einzel konnten ihre dritten Sätze gewinnen. Byerlys Niederlage mit 22:24 war dabei besonders tragisch, denn seine ausgezeichnete Leistung hätte diesen Außenseitersieg verdient gehabt.

An beiden Tagen musste Thilo Müllers für den erkrankten Kai Waldenberger aushelfen, bleib jedoch ohne Siegchance gegen seine erfahrenen Einzelgegner. Auch am Sonntag gegen Schlusslicht Trittau waren schnell wieder drei Damenpunkte eingefahren und das 2. Herrendoppel mit Johannes Szilagyi/Mark Byerly steuerte ebenfalls einen Sieg bei. Doch selbst die hervorragende Leistung von Lars Schänzler im Spitzeneinzel gegen den Indonesier Senatria wurde nicht mit einem Sieg belohnt, und wer noch bis zum Matchende auf eine weitere Energieleistung von Mark Byerly im Einzel gehofft hatte, wurde enttäuscht. Der 21-jährige Refrather musste, entkräftet vom Vortag, das Herreneinzel gegen den starken Lars Rieger in zwei Sätzen abgeben.

Der Refrather Coach war dennoch nicht allzu enttäuscht: „Wir haben gewonnen, was wir gewinnen mussten, aber leider kein weiteres Match.“ Dabei war er sehr zufrieden mit seinen beiden Damen Hanna Kölling und Mette Stahlberg, die ihre sogenannten „Pflichtaufgaben“ mit sechs Siegen zu 100 Prozent erfüllten. Vor allem am Samstag war er voll des Lobes: „Was auch Denis Nyenhuis sichtlich grippegeschwächt gespielt hat, war aller Ehren wert, und auch alle anderen haben ihre Sache gut gemacht.“

 

Somit stand am Sonntagnachmittag statt der erhofften zwei Punkte nur ein Zähler auf der Habenseite des TVR und das Hoffen und Rechnen geht weiter. Die beiden letzten Aufgaben gegen TV Emsdetten (21.03.2015) und bei BW Wesel RW (22.03.2015) sollten nicht beide verloren werden, dann wäre der erhoffte Klassenerhalt abgesichert. Heinz Kelzenberg: „Wir planen seit Ende Januar für die 2. Bundesliga und werden dies auch nicht unterbrechen.“

 

Minimalziel sind zwei Punkte

Lars Schänzler – Nummer 1 der TVR-Zweitligamannschaft. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(17.02.2015) Vier Spieltage sind noch zu bestreiten in der 2. Bundesliga und die Reserve des TV Refrath belegt aktuell einen zufriedenstellenden vierten Tabellenplatz. Trotz des Gewinns der Meisterschaft im vergangenen Jahr war das Team in dieser Spielzeit ausschließlich auf den Klassenerhalt fixiert.

Diesen gilt es nun im Saisonendspurt zu sichern. Die ersten beiden Etappen stehen am kommenden Wochenende in der Halle Steinbreche an. Am Samstag (14 Uhr) kommt Spitzenreiter Blau-Weiss Wittorf-Neumünster nach Refrath und am Sonntag (um 11 Uhr) Schlusslicht TSV Trittau 2.

Vereinschef Heinz Kelzenberg glaubt, dass zwei weitere Punkte den Klassenerhalt sichern sollten: „Wir haben aktuell zehn Zähler und ein ganz ordentliches Spielverhältnis und ich denke, dass man mit 12:16 Punkten nicht absteigt.“ Daher geht man ehrgeizig, jedoch ohne Druck, in beide Partien.

 

Im Hinspiel konnte man Wittorf, allerdings mit Fabian Roth, einen Punkt abknöpfen, gegen Trittau sogar deutlich gewinnen. Das Team aus Neumünster dominiert aktuell die Liga, hat jedoch keine Aufstiegsambitionen, da alle Spieler nur nebenbei Badminton spielen und voll berufstätig sind. Für alle wäre eine Liga mit 18 Spielen, zum Teil innerhalb der Woche, nicht reizvoll, weiß Kelzenberg aus Kreisen der Schleswig-Holsteiner. Wittorf verfügt, genau wie Refrath, über drei hervorragende Herreneinzel, so dass darin vielleicht die kleine Chance für den TVR besteht, ein Unentschieden zu schaffen. Heinz Kelzenberg: „Sollten wir zwei Herreneinzel gewinnen, sollte das möglich sein.“

 

Die weitaus größeren Chancen bestehen nominell natürlich am Sonntagvormittag, wenn die Bundesligareserve des TSV Trittau zu Gast ist. Nach der Hinrunde noch fast aussichtslos abgeschlagen, hat man sich zur Rückrunde noch mit zwei Indonesiern verstärkt, von denen jedoch nur einer eingesetzt werden darf. Doch der jüngste 6:2-Erfolg gegen Emsdetten hat Trittau 2 etwas Rückenwind verliehen, sodass die Norddeutschen am Wochenende versuchen werden, in Solingen und Refrath zu punkten, um die Liga zu halten.

„Das wollen wir selbstverständlich auch“, so Heinz Kelzenberg, für den die 2. Bundesliga nach wie vor eine bedeutende Rolle spielt: „Wir haben einige Spieler, auch aus dem Nachwuchs, die dort bestens aufgehoben sind, daher möchten wir in der Klasse verbleiben.“

Mit Denis Nyenhuis, Lars Schänzler, Kai Waldenberger, Mark Byerly und Johannes Szilagyi sowie Hanna Kölling und Mette Stahlberg wird TV Refrath 2 beide Aufgaben mit einem starken Team angehen und möchte beweisen, dass man als einzige Mannschaft ohne ausländische Verpflichtungen in der 2. Bundesliga spielen kann.

 

Refrath 2 entführt nach Aufholjagd Punkt aus Berlin

Hanna Kölling gewann mit Johannes Szilagyi das entscheidende Mixed in Berlin. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(25.01.2015) Der schwere Doppelspieltag des Refrather Zweitligateams sollte zu einem Wechselbad der Gefühle werden, brachte jedoch einen überraschenden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.

Am Samstag reiste das Team ohne große Zuversicht zum FC Langenfeld, und weil kurzfristig Hanna Kölling krankheitsbedingt ausgefallen war, wich die Zuversicht auf ein zählbares Resultat. Die 15-jährige Runa Plützer musste einspringen, machte ihre Sache ausgezeichnet, konnte jedoch verständlicherweise keinen Sieg verbuchen.

Der Sturheit eines Verantwortlichen bei den Gastgebern war es schließlich geschuldet, dass Lars Schänzler auf Refrather Seite nicht zum Einsatz kam, weil dieser durch einen Verkehrsunfall auf der Autobahn erst kurz vor Spielbeginn in der Halle sein konnte. Entgegen der sportlichen Einstellung des Langenfelder Teams inklusive des Teammanagers sprach er sein Veto aus und der FCL startete dadurch mit einem Vorteil in das Match, da Refraths Nummer eins zum Zuschauen verdammt war.

Schließlich konnten lediglich Denis Nyenhuis/Johannes Szilagyi im Doppel und Kai Waldenberger im Einzel gewinnen, sodass trotz einiger knapper Spiele das Endergebnis 2:6 hieß.

 

Das Refrather Sextett startete am frühen Sonntagmorgen mit dem ICE in Richtung Bundeshauptstadt und für Denis Nyenhuis kam schließlich Lars Schänzler zum Einsatz, ebenso Hanna Kölling für Runa Plützer. Und anders als tags zuvor in Langenfeld sollten die Refrather Damen das Spiel entscheidend zu Gunsten des TVR entscheiden.

Nach zwei hauchdünn verlorenen Herrendoppel sowie deutlichen Berliner Siegen im Damendoppel und im 1. Herreneinzel führten die Gastgeber mit 4:0. Der sehr knappe Einzelsieg von Mette Stahlberg gab dem Refrather Team schließlich Hoffnung und sorgte für eine Initialzündung. Kai Waldenberger und Mark Byerly legten Siege in den Herreneinzeln nach und es blieb schließlich Johannes Szilagyi und Hanna Kölling vorbehalten, ebenfalls in einem sehr engen Match schließlich mit 24:22 das Unentschieden zu retten. Dabei waren beide als krasse Außenseiter in das Spiel gegangen, wussten sich jedoch in den entscheidenden Momenten sehr zu steigern.

 

Durch den Punktgewinn hat Refrath 2 wieder berechtigte Hoffnungen, die Klasse zu halten und dürfte nach eigener Einschätzung mit ein bis zwei weiteren Zählern das Saisonziel unter Dach und Fach bringen. Am Wochenende nach Karneval geht es weiter mit zwei Heimspielen gegen den Tabellenführer und den Tabellenletzten.

 

 

Kämpfen als Pflichtprogramm – TV Refrath 2 vor schwerer Rückrunde

Hanna Kölling, Mark Byerly und Denis Nyenhuis wollen mit TVR 2 in der 2. Liga bleiben. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(20.01.2015) Nach vielen Wochen Pause geht auch das Zweitligateam des TV Refrath wieder ins Punkterennen. Zwei Auswärtsbegegnungen, beim FC Langenfeld und in Berlin bei der SG EBT, stehen am Samstag und Sonntag auf dem Programm.

In beiden Spielen hat der TVR nur Außenseiterchancen, weil der Kader durch das Festspielen der Leistungsträger in der 1. Liga im Vergleich zur Hinrunde dezimiert wurde. Da die Liga außerdem enorm ausgeglichen ist und den Tabellenzweiten Refrath nur zwei Punkte von einem Abstiegsplatz trennen, wird die Saison vermutlich erst am letzten Spieltag entschieden.

Insgesamt stehen für TVR 2 noch drei Heim- und drei Auswärtsbegegnungen an. Zum Kader gehören am Wochenende Hanna Kölling, Mette Stahlberg, Denis Nyenhuis, Lars Schänzler, Kai Waldenberger, Mark Byerly und Johannes Szilagyi.

Sollte kein Team aus der 2. Liga Nord den Gang in die 1. Bundesliga antreten wollen, müssten zwei Teams absteigen und dies würde eine große Gefahr für den TV Refrath bedeuten.

  

Refrath 2 im grünen Bereich

Lars Schänzler. Fotos: TVR.
Mette Stahlberg.

Von Heinz Kelzenberg

 

(01.12.2014) Wie sollte es anders sein, dass angesichts der Personalnöte der 1. Mannschaft auch das 2. Team zum Rückrundenstart nicht ganz sorgenfrei antreten konnte? Doch trotz aller Probleme holte man das Wunschergebnis und mit 4:4 den ersten Punkt in der zweiten Saisonhälfte.

Denis Nyenhuis war verhindert und Jenny Karnott wurde dringend in der 1. Liga gebraucht, sodass TVR 2 mit der Minimalbesetzung von vier Herren und zwei Damen in die Klingenstadt reiste. Da jedoch Solingen mit vergleichbaren, wenn nicht gar schlimmeren Personalproblemen aufwartete, entwickelte sich von Beginn an eine Partie auf Augenhöhe.

Mette Stahlberg und Hanna Kölling harmonierten prächtig und holten den ersten Punkt, während in den Herrendoppeln das neu zusammengestellte Paar Lars Schänzler/Johannes Szilagyi ebenfalls einen guten Job machte und in zwei Durchgängen siegreich blieb. Mark Byerly/Kai Waldenberger hingegen waren gegen die indonesisch-englische Paarung der Solinger ohne echte Siegchance. Als dann Mette Stahlberg ihren zweiten Tagessieg gegen die Waliserin Moran feierte, fielen die Einzelniederlagen von Schänzler und Waldenberger, beide nach sehr gutem Spiel, nicht ganz so stark ins Gewicht. Mark Byerly war es vorbehalten, gegen seinen angeschlagenen Gegner Dominik Scherpen den vierten Punkt für TVR 2 zu holen, sodass die Mixed-Niederlage von Johannes Szilagyi wenig Einfluss hatte.

Teamkapitän Kai Waldenberger war sehr zufrieden: „Nach den wirklich ungünstigen Vorzeichen ist das 4:4 ein klasse Ergebnis.“ Er selbst war noch am Abend zuvor mit muskulären Problemen ein Stück weit weg von einem möglichen Einsatz, doch Refraths Physiotherapeut machte Waldenberger am Morgen vor dem Spiel wieder fit.

Heinz Kelzenberg: „Obwohl wir aktuell Tabellenzweiter sind, ist das 4:4 ein wichtiger Punkt gegen den Abstieg. Alles ist sehr dicht beieinander und alle freuen sich jetzt auf die Winterpause.“

   

Rückrundenstart in Solingen

Von Heinz Kelzenberg

 

(25.11.2014) Zu Beginn der nach eigener Aussage „brettharten“ Rückrunde reist der Tabellendritte der 2. Liga Nord, TV Refrath 2, zum –sechsten, dem STC Solingen. Mit Blick auf die Tabelle wird jedoch schnell klar, dass nur ein Pünktchen zwischen den beiden Teams liegt.

So wird der TV Refrath auch endgültig in der Rückrunde auf die beiden Leistungsträger Raphael Beck und Fabian Roth verzichten, sodass sich der Kader automatisch reduziert. Da auch der Einsatz von Denis Nyenhuis eher unwahrscheinlich ist, bleibt der Herrenkader mit Lars Schänzler, Kai Waldenberger, Mark Byerly und Johannes Szilagyi. Jenny Karnott ist bei den Damen wieder dabei und verstärkt das bewährte Duo mit Mette Stahlberg und Hanna Kölling.

Mehr als eine kleine Chance auf ein Unentschieden besteht nach eigenen Angaben nicht für den TVR, denn auch im Hinspiel kam man über dieses Ergebnis nicht heraus. Heinz Kelzenberg: „Wir wären zufrieden mit einem 4:4 und werden alles dafür geben.“

Jeder Punkt dürfte zählen in dieser ausgeglichenen Liga, wo die Abstiegsfrage stark davon anhängen wird, ob eine der aufstiegswilligen Mannschaften auch wirklich einen Spitzenplatz erspielen wird. Im letzten Jahr wurde Refrath 2 Meister, durfte nicht aufsteigen und es fand sich kein Verein, der den Gang in die 1. Liga antreten wollte. Heinz Kelzenberg: „Wenn dies wieder so ist, steigen zwei Mannschaften ab, das wäre blöd.“

  

Zufrieden, aber nicht glücklich – TVR 2 holt drei Punkte

Teamkapitän Kai Waldenberger bleibt im Einzel ungeschlagen. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(09.11.2014) „Am Samstag in Emsdetten haben wir einen Punkt liegen gelassen, in sechs Begegnungen hatten wir Matchball, nur vier haben wir gewonnen“, so Teammanager und Kapitän Kai Waldenberger am Samstag nach dem 4:4 beim Aufsteiger TV Emsdetten. Obwohl man letztmalig fast in Bestbesetzung auflaufen konnte – nur Jenny Karnott fehlte krankheitsbedingt – und der Gegner auf zwei internationale Stammkräfte zu verzichten hatte, musste sich TV Refrath 2 mit einer Punkteteilung zufrieden geben. „Zufrieden, aber nicht glücklich“ war TVR-Chef Heinz Kelzenberg nach der Begegnung.

Vier lockeren Siege, nämlich in den Einzeln von Mette Stahlberg, Lars Schänzler und Kai Waldenberger sowie im bärenstarken Doppel mit Beck/Nyenhuis, standen vier knappe Begegnungen gegenüber, die allesamt verloren gingen. Dabei war auch Refraths Jungstar Fabian Roth die Müdigkeit von den vergangenen Turnierwochen anzumerken – er unterlag dem Finnen Koljonen in zwei knappen Durchgängen. Das 2. Doppel (Szilagyi/Byerly), das Damendoppel (Stahlberg/Kölling) sowie das Mixed (Beck/Kölling) verloren ihre Spiele jeweils im entscheidenden Satz.

Am Sonntag dann kam der Tabellenführer BV Wesel Rot-Weiss nach Refrath, geschwächt durch das Fehlen seiner beiden besten Spieler, die für Österreich an der EM-Qualifikationsrunde teilnehmen mussten. Beim TVR verzichtete Raphael Beck, aber dennoch war TVR 2 an diesem Spieltag das bessere Team. In vier der fünf gewonnenen Begegnungen ließ man nichts anbrennen und ein Drei-Satz-Sieg im 2. Herrendoppel genügte unter dem Strich zum knappen Sieg gegen Wesel. Dabei überzeugte einmal mehr Mette Stahlberg, die diesmal vor allem mit einer famosen Leistung im Dameneinzel gegen die russische Weltklassespielerin Ella Diehl zu gefallen wusste. Dieses Spiel war in einer an spannenden Momenten sehr armen Partie einer der wenigen Höhepunkte.

Nach sieben von 14 Spielen liegt der Zweitligameister des vergangenen Jahres nun auf dem zweiten Tabellenplatz, nur einen Zähler hinter dem Überraschungsspitzenreiter Blau-Weiss Wittorf, aber auch mit nur einem Zähler Vorsprung auf den siebten Tabellenrang. Heinz Kelzenberg: „Die Rückrunde wird bretthart und wenn wir keinen Aufsteiger in die 1. Liga aus unserer Gruppe finden, steigt der Tabellensiebte in die Regionalliga ab.“ Dieses Szenario wäre aus Sicht des TV Refrath äußerst bedauerlich, denn es ist davon auszugehen, dass die Rückrunde ohne die Leistungsträger Raphael Beck und Fabian Roth nicht ganz so erfolgreich verlaufen wird wie die erste Saisonhälfte. Am 30. November geht es weiter gegen den STC Blau-Weiß Solingen.

  

Dicke Brocken zum Ende der Hinrunde - Abschied von Fabian Roth

Fabian Roth wird letztmalig in der 2. Bundesliga auflaufen. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(03.11.2014) Die 2. Mannschaft des TV Refrath steht aktuell mit 5:5 Zählern im Mittelfeld der Tabelle in der 2. Bundesliga Nord. Das soll möglichst bis zum Ende der Saison so bleiben, jedoch ist man sich auf Refrather Seite einig, dass dies nicht ganz so einfach sein wird.

Zum einen ist die Staffel der 2. Liga Nord in dieser Saison extrem ausgeglichenen, zum anderen muss der TVR in der kompletten Rückrunde auf Raphael Beck und Fabian Roth verzichten, die sich Ende November in der 1. Mannschaft fest spielen werden. „Doch am kommenden Wochenende dürfen beide noch einmal eingesetzt werden“, so TVR-Chef Heinz Kelzenberg, der aktuell jedoch nur fest mit Fabian Roth rechnet: „Er möchte gegen die starken Top-Spieler aus Emsdetten und Wesel spielen und sich mit zwei Siegen aus der 2. Bundesliga verabschieden.“ Raphael Beck braucht nach eigenen Angaben ein freies Wochenende und käme höchstens spontan zu einem Einsatz.

Am Samstag geht es um 14 Uhr erst einmal darum, den Aufsteiger TV Emsdetten weiterhin auf Abstand zu halten. „Dort möchten wir mindestens einen Punkt holen“, so Heinz Kelzenberg, denn es sollten zwei Teams gefunden werden, die zum Saisonende hinter dem TVR liegen. Emsdetten ist überraschend gut in die Saison gestartet, verlor allerdings zuletzt in Berlin und Langenfeld.

Am Sonntag kommt dann um 14 Uhr mit dem BV Wesel Rot-Weiss eine Mannschaft in die Steinbreche, die zu den wenigen Teams gehört, denen man durchaus den Gewinn der Meisterschaft zutrauen kann.  Der letztjährige Vizemeister führt aktuell souverän die Tabelle an und ist als einziges Team noch ungeschlagen. Wesel verfügt über ausgezeichnete Damen und eins der besten Herrendoppel der Liga. Ob hier das als Ziel ausgegebene Unentschieden machbar sein wird, hängt schlussendlich von der Tagesform aller Refrather Akteure ab.

Wegen der zeitgleich stattfindenden Qualifikationsrunde zur Mannschaftseuropameisterschaft wird jedoch mindestens Wesel im Sonntagsspiel ein Personalproblem haben, denn in Luka Wraber und Roman Zirnwald stehen die beiden besten Rot-Weiss-Akteure zeitgleich zum Bundesligaspiel wohl für ihr Heimatland Österreich gegen Frankreich auf dem Spielfeld. Ob tags zuvor auch der TV Emsdetten auf den Finnen Koljonen verzichten muss, ist jedoch eher unwahrscheinlich, weil dieser aktuell nicht in der Teilnehmerliste zu finden ist.

Heinz Kelzenberg: „Wir möchte gerne am Wochenende punkten. Angesichts der offenen Personalsituation bei unseren Gegnern ist eine Prognose schwierig, aber ich denke, wir könnten und sollten vor allem ein paar Zähler sammeln.“

 

3:1 Punkte: Zufriedenheit bei Refrath 2 nach Nordreise

Mette Stahlberg – zweifache Siegerin im Dameneinzel. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(12.10.2014) Auch wenn die Personalplanung im Vorfeld noch einmal richtig schwierig wurde, als feststand, dass Raphael Beck nach seinem Erfolg bei den Dutch Open die Reise in den Norden nicht mit antreten würde, lässt sich die Bilanz der 2. Mannschaft des TV Refrath vom vergangenen Wochenende durchaus sehen. Ein Unentschieden in Wittorf und ein Sieg in Trittau stehen nun auf der Habenseite. Kurzfristig sprang für Beck Denis Nyenhuis ein, der seinen Polizeidienst kurzerhand verlegen konnte und somit seinem Verein einen großen Dienst erwies. Heinz Kelzenberg: „Das war schon große Klasse, ich bin glücklich, so motivierte Spieler in unseren Reihen zu haben.“

Los ging es am Samstag in Neumünster bei Blau-Weiss Wittorf, das mit drei gewonnenen Doppeln gleich fulminant in die Begegnung startete. Kurzerhand gewann der TVR durch Siege von Fabian Roth, Lars Schänzler, Kai Waldenberger und Mette Stahlberg seine vier Einzel und drehte den Spieß zum 4:3 um, bevor leider eine Niederlage von Denis Nyenhuis/Jenny Karnott für das Unentschieden sorgte. Fabian Roth zeigte sich dennoch zufrieden mit dem Gesamtergebnis: „Wittorf war in den Doppeln echt stark. Wenn man keins gewinnt, dann muss man mit einem 4:4 zufrieden sein.“ Neben Lars Schänzler und Kai Waldenberger wusste vor allem Mette Stahlberg zu gefallen, die mit Hanna Kölling zwar das Doppel in drei Sätzen verlor, im Einzel jedoch glatt gewinnen konnte.

 

Am Sonntag ging es gegen das Tabellenschlusslicht TSV Trittau 2, das aufgrund unglücklicher Personalprobleme zu den Abstiegskandidaten zählen dürfte. Letztlich ließ die Refrather Bundesligareserve auch nichts anbrennen und gewann drei Begegnungen in drei und fünf in zwei Sätzen. Überzeugend liest sich dieser 8:0-Auswärtserfolg vor allem deshalb, weil der TVR in dieser Saison mit einem rein deutschen Team in der 2. Liga antritt.

 

Mit nun 5:5 Punkten nach fünf Begegnungen findet sich der TV Refrath im Mittelfeld der Tabelle wieder und hofft darauf, auch die beiden letzten Begegnungen der Hinrunde noch in Bestbesetzung bestreiten zu können. Ob allerdings Raphael Beck und Fabian Roth noch einmal für die 2. Mannschaft aufgestellt werden können, wird sich kurzfristig entscheiden. Heinz Kelzenberg: „Alle Personalentscheidungen werden zunächst für die 1. Mannschaft getroffen, aber wir wissen natürlich allzu gut, dass wir mit den beiden unser Punktepolster weiter ausbauen können.“ Das Team des TVR am Wochenende: Denis Nyenhuis, Mark Byerly, Fabian Roth, Lars Schänzler, Kai Waldenberger, Jenny Karnott, Hanna Kölling und Mette Stahlberg.

  

Nordtour für die 2. Mannschaft des TV Refrath

Fabian Roth. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(07.10.2014) Der Begriff der „Tendenzspiele“ trifft selten so gut zu wie auf die beiden Begegnungen der Refrather Zweitligamannschaft am kommenden Wochenende in Schleswig-Holstein. Nach 2:4 Punkten aus den ersten drei Begegnungen soll aus dieser „Nordtour“ definitiv etwas Zählbares für den TVR heraus springen. Zum einen sind die Gegner Blau-Weiss Wittorf und TSV Trittau 2 nicht unbezwingbar und zum anderen tritt der TVR mit allem an, was in seinem Kader Rang und Namen hat.

Neben dem „Stammteam“, bestehend aus den vier Refrathern Mette Stahlberg, Hanna Kölling, Mark Byerly und Kai Waldenberger, die am Freitag direkt aus dem Bergischen in Richtung Norden fahren werden, starten mehr oder weniger zeitgleich Raphael Beck, Fabian Roth, Lars Schänzler und Jenny Karnott direkt von den Dutch Open aus dem niederländischen Almere. Johannes Szilagyi fehlt aus beruflichen Gründen, Denis Nyenhuis steht auf Abruf.

Heinz Kelzenberg: „Mit dieser Besetzung sollte es uns möglich sein, den einen oder anderen Punkt wieder mit nach Hause zu nehmen. Gelingt uns dies nicht, dann wird es für den Rest der Saison ganz schön schwer.“ Aber zumindest Trittau hat für das kommende Wochenende bereits angekündigt, sich aus dem 1. Team zu verstärken, so dass man mindestens mit dem Niederländer Robin Tabeling rechnen kann.

Da es für den TVR aller Voraussicht nach das letzte Match in dieser Bestbesetzung sein wird und die beiden letzten Hinrunden-Gegner Emsdetten und Wesel heißen, wissen alle Spieler um die Bedeutung dieser beiden Begegnungen. Am Samstag um 14 Uhr trifft man auf das Team von Blau-Weiss Wittorf, dem man vor allem in den Herreneinzeln den Schneid abkaufen möchte, aber gegen den man auch in keiner der übrigen Begegnungen chancenlos ist. Bei der Trittauer Reserve am Sonntag soll es ebenfalls für den TVR mindestens einen Vorteil in den Herreneinzeln geben.

Die 2. Bundesliga Nord stellt sich in dieser Saison als extrem ausgeglichen dar, sodass jedes Team gegen jeden Gegner punkten kann.

  

Holprige Auftritte des Refrather Zweitligateams

Von Heinz Kelzenberg

 

(29.09.2014) Die 2. Mannschaft des TV Refrath steht mitten in einer schweren Saison. Trotz der samstäglichen Unterstützung von Raphael Beck und Fabian Roth ging der TVR 2 am Wochenende sieglos aus den beiden Heimspielen gegen den FC Langenfeld und EBT Berlin hervor.

Ohne den verhinderten Johannes Szilagyi hatten sich bereits im Vorfeld vor allem für Sonntag Aufstellungsschwierigkeiten ergeben, die erst kurzfristig gelöst werden konnten. Am Samstag waren letztlich zwei knapp verlorene Doppel ausschlaggebend für die schlussendliche Punkteteilung, denn auch Lars Schänzler und Mette Stahlberg mussten ihren Langenfelder Gegnern die Siege überlassen. Letztlich war es Routinier Kai Waldenberger vorbehalten, durch seinen Sieg wenigstens einen Zähler in Refrath zu behalten. Doch angesichts dreier knapp verlorener Spiele war dies nur ein schwacher Trost.

 

Am Sonntag dann war der starke Aufsteiger EBT Berlin zu Gast und Refrath musste Raphael Beck und Fabian Roth ans 1. Team abgeben. Dafür rückte Denis Nyenhuis trotz Kniebeschwerden in die Mannschaft und versuchte alles, um die drohende Niederlage abzuwenden. Doch erneut war die anfängliche Doppelbilanz (diesmal 0:3) verantwortlich für das Endresultat, denn auch die Siege im Mixed und im 2. Herreneinzel (erneut Kai Waldenberger) genügten nicht, um die diesmal eindeutigen Niederlagen in den weiteren drei Begegnungen auszugleichen. Somit stand nach knapp drei Stunden der verdiente 6:2-Sieg für Berlin fest, der die Refrather Zweitvertretung nun nach drei Spieltagen und 2:4 Punkten eindeutig in Richtung Klassenerhalt blicken lässt. Die beiden bevorstehenden Begegnungen in Wittorf und Trittau werden richtungsweisenden Charakter haben.

  

TVR 2 zu Hause gegen Langenfeld und Berlin

Von Heinz Kelzenberg

 

(23.09.2014) Nach dem 4:4 gegen den STC Solingen stehen am Wochenende zwei weitere Heimspiele für die 2. Mannschaft des TV Refrath in der Halle Steinbreche an. Am Samstag um 14 Uhr gastiert mit dem FC Langenfeld ein Team in Refrath, welches auch nach dem Abgang von Fabienne Deprez noch zu den drei stärksten der Liga gehören sollte. Von daher ist der TVR froh, dass das Fehlen von Johannes Szilagyi am Wochenende zumindest am Samstag durch Spieler aus dem Erstligakader mehr als kompensiert werden kann. „Wir werden Raphi Beck und Fabi Roth zur Verfügung haben“, so Heinz Kelzenberg, der umgekehrt am Sonntag dann wieder auf beide verzichten muss. Somit geht man auf Refrather Seite stark davon aus, am Samstag wie schon gegen Solingen gute Chancen auf einen Punktgewinn zu haben, vielleicht sogar auf einen Sieg. Dieser wird gegen den starken Aufsteiger aus Berlin aus besagten Gründen umso schwerer, haben die Hauptstädter am 1. Spieltag bereits ein 4:4 gegen Langenfeld erreichen können und dadurch bewiesen, dass sie auch mit den Besten der Liga auf Augenhöhe sind.

Vor allem die Damenspiele werden am Samstag und Sonntag schwer, denn gegen die beiden sehr guten ausländischen Damen auf Langenfelder Seite sowie die Niederländerin Lotte Jonathans bei Berlin wird es für das Refrather Damen-Trio Mette Stahlberg, Hanna Kölling und Jenny Karnott alles andere als leicht. Das Ziel sind zwei bis drei Punkte aus diesen beiden Heimspielen, bevor es zwei Wochen später zu den Auswärtsspielen in den hohen Norden nach Wittorf und Trittau geht. Refrath 2 ist optimistisch, vor allem in der Hinrunde genügend Punkte zu sammeln, um sich im Mittelfeld der Liga festsetzen zu können.

   

TVR 2 mit ordentlichem Start - gerechtes 4:4 gegen Solingen

Tan Chun Seang und Jennifer Karnott. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(15.09.2014) Bereits am Sonntagvormittag trennte sich die 2. Mannschaft des TVR in der 2. Bundesliga vom STC Solingen mit 4:4. Dabei glückte der Einstand von Neuling Jenny Karnott an der Seite von Hanna Kölling im Damendoppel, sodass sich das Team schnell einig war, mit ihr einen Glücksgriff getätigt zu haben.

Auf dem Nachbarfeld war letztlich die internationale Klasse des Schotten Paul van Rietvelde dafür verantwortlich, dass sich Denis Nyenhuis/Mark Byerly im 1. Doppel knapp nicht durchsetzen konnten. Dafür sprangen Kai Waldenberger/Johannes Szilagyi im 2. Doppel in die Bresche und gewannen ihr Spiel ebenfalls im entscheidenden Durchgang.

Auch Mette Stahlberg überzeugte bei ihrem Sieg gegen die Waliserin Aimee Moran, der nicht unbedingt eingeplant worden war. Parallel war Lars Schänzler gegen den sehr starken Indonesier Adi Pratama chancenlos, zeigte jedoch eine ausgesprochen gute Leistung. Dies gelang auch Kai Waldenberger und Mark Byerly in den beiden weiteren Herreneinzeln, wobei Kai Waldenberger gegen Niclas Niemczyk keine Probleme hatte, Mark Byerly jedoch im 3. Satz gegen Julien Gupta verlor.

Somit stand am Ende ein in der Summe gerechtes 4:4 auf der Ergebnistafel. Heinz Kelzenberg: „Beide Herrendoppel hätten auch anders herum ausgehen können und am Ende hatte Gupta gegen Mark Byerly einfach mehr Konstanz, daher geht das 4:4 in Ordnung.“ Zum Gegner, der in den letzten Jahren immer bis zum Ende gegen den Abstieg spielte: „Solingen hat endlich mal zwei sehr gute Ausländer, die nicht viel verlieren werden in dieser Liga.“

  

Refrather Zweitligateam mit neuer Zielsetzung

Jennifer Karnott. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(08.09.2014) „In dieser Saison ist das Ziel in der 2. Liga der Klassenerhalt, so wie sich das für eine 2. Mannschaft eigentlich auch gehört“, analysiert augenzwinkernd Heinz Kelzenberg vor dem 1. Spieltag seiner „Zweiten“ am kommenden Sonntag.

 

Beim Blick auf die Kader der übrigen Zweitligisten wird jedem Fachmann aber schnell klar, dass im Grunde nicht viele Teams für einen möglichen Abstieg in Frage kommen. „Die Liga ist erneut saustark“, so Kelzenberg, der in der Hinrunde das eine oder andere Mal noch auf seine letztjährigen Leistungsträger Raphael Beck und Fabian Roth zurückgreifen kann. Und auf Denis Nyenhuis, der aktuell in sehr guter Form ist.

 

Am Sonntag (11 Uhr Halle Steinbreche) wird Jenny Karnott (19) ihr Debüt für den TVR geben und im Doppel und Mixed auflaufen. An ihrer Seite spielt Hanna Kölling und im Dameneinzel schlägt Mette Stahlberg auf. Bis auf Beck und Roth sind auf Refrather Seite ebenfalls alle Herren an Bord.

 

Zu Gast am 1. Spieltag ist der STC Blau-Weiß Solingen – eine Mannschaft, die man nicht automatisch in die obere Tabellenhälfte einstuft. Dennoch hat sich dieses Team sehr sinnvoll verstärkt, so Heinz Kelzenberg, „und passt uns nicht wirklich gut“. Damit meint er vergleichbare Stärken und Schwächen beider Mannschaften, die nahezu jedes Ergebnis möglich machen.

 

Das Team von Daniel Winkelmann strebt natürlich den ersten Sieg an, doch kommt dieser nicht zustande, wäre dies kein Beinbruch. Denn bereits Ende des Monats stehen die beiden nächsten Begegnungen – ebenfalls in Refrath – gegen Langenfeld und Berlin auf dem Programm.

 

Aller Voraussicht nach wird nur eine Mannschaft absteigen, denn aus Liga 1 rechnet man mit keinem Absteiger in die 2. Liga Nord. Daher kann man auf Refrather Seite die Saison recht locker angehen, denn „wir werden wohl kaum nach dem ersten Platz im letzten Jahr diesmal Achter werden“, meint Heinz Kelzenberg.

  


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