Mitteilungen des TV Refrath

 

Liga-Zugehörigkeit: 2. Bundesliga Nord

Homepage: www.tvr-badminton.de

  

  

Freude über Rang vier in der 2 Bundesliga

Mette Stahlberg. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(25.03.2013) Dass es schwer bis unmöglich werden würde, den zweiten Tabellenplatz ins Ziel zu retten, war den Refrather Verantwortlichen durchaus bewusst gewesen. Vor allem angesichts der Tatsache, dass die drei Leistungsträger Fabian Roth, Lars Schänzler und Mark Byerly am letzten Doppelspieltag der Saison nicht im Team stehen konnten, weil sie bei den U19-Europameisterschaften in der Türkei starten.

Als dann kurzfristig auch noch die beste Dame, Iris Tabeling, ans 1. Team abgegeben werden musste, sanken die Erfolgschancen auf ein Minimum. So setzte es zwei abschließende Niederlagen für die Zweitligamannschaft des TV Refrath zum Ende einer äußerst erfolgreichen Saison, der ersten in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.

Am Samstag reiste man zum abstiegsbedrohten STC Solingen, der mit fünf ausländischen Akteuren alles aufbot, was in seinem Kader steht. Mette Stahlberg punktete sowohl im Dameneinzel als auch mit Hanna Kölling im Doppel. Doch mehr sprang nicht heraus für die Refrather „Rumpftruppe“.

Nachdem das Herrendoppel Beck/Mischke hauchdünn im dritten Satz unterlag, war die Niederlage nicht mehr abzuwenden. Alle drei Herreneinzel (Johannes Szilagyi, Kevin Mischke, Thilo Müllers) gingen verloren und auch im abschließenden Mixed unterlagen Raphael Beck und Hanna Kölling. Dabei boten die Ergänzungsspieler Mischke und Müllers, die sonst in der Oberliga spielen, eine überaus erfreulich starke Leistung.

Im letzten Heimspiel, am Sonntag gegen den Tabellennachbarn BV Wesel Rot-Weiss, war ebenfalls wenig zu holen. Zwar gestalteten die beiden Herrendoppel ihre Partien über weite Strecken sehr offen, doch am Ende hatte Wesel das Glück des Tüchtigen. Dabei gelang Beck/Mischke erneut ein Satzgewinn, Teller/Szilagyi leider nicht.

Im überragenden Damendoppel, welches auch ohne Iris Tabeling gewonnen werden konnte, überzeugten Mette Stahlberg und Hanna Kölling mit einem glatten Erfolg über Diehl/Kattenbeck. Letztlich chancenlos, aber mit sehr guten Phasen, agierte Stahlberg dann im Dameneinzel gegen die ungeschlagene Russin Ella Diehl.

Auch in den Herreneinzeln gab es Achtungserfolge. Während Kevin Mischke dem Niederländer Vaessen einen deutlichen Sieg überlassen musste, ging es bei Thilo Müllers gegen den O35-Europameister Hukriede etwas knapper zu. Johannes Szilagyi schließlich kämpfte gegen den Österreicher Wraber bis zum Umfallen, holte sich den zweiten Durchgang, unterlag dann jedoch dem 97. der Weltrangliste im finalen Durchgang.

Leider fehlten dem Mixed Beck/Kölling im abschließenden Match das nötige Quäntchen Glück und die Energie, um für ein knapperes Resultat zu sorgen. So stand am Ende ein aus Sicht der Teamverantwortlichen Daniel Winkelmann und Heinz Kelzenberg zu deutliches Endresultat auf der Ergebnistafel.

Doch bereits kurz nach Ende der Begegnung konnte sich der gesamte Refrather Mannschaftskader nicht nur über eine hervorragende erste Zweitligasaison freuen, sondern hatte mit Rang vier in der Tabelle und 15:13 Punkten ein tolles Ergebnis erzielt. Heinz Kelzenberg: „Wir konnten früh in der Saison das Abstiegsgespenst vertreiben und liegen nur zwei Punkte hinter dem Tabellenzweiten. Wären wir an diesem Wochenende komplett gewesen, hätten wir die Vizemeisterschaft errungen. Und das ist doch wirklich aller Ehren wert.“

Die letzte Unterschrift für die nächste Saison tätigte am Samstag Iris Tabeling, die der 2. Mannschaft als Stammspielerin erhalten bleibt, jedoch in der neuen Spielzeit auch mehrere Einsätze in der 1. Bundesliga erhält. Komplett ins Zweitligateam wechseln wird Kai Waldenberger, der mit seiner großen Erfahrung aus vielen Jahren Bundesliga den jungen Spielern die notwendige Sicherheit geben wird, auch die kommende Saison erfolgreich zu bestreiten.

Heinz Kelzenberg: „Nach dieser Saison kann man nur sehr optimistisch in die Zukunft blicken und das gilt für beide Bundesligateams.“

 

Zweitligamannschaft des TVR beendet fantastische Saison

Mette Stahlberg. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(17.03.2013) Mit zwei Spielen gegen Teams aus NRW beendet die 2. Mannschaft des TV Refrath ihre erste Zweitligasaison. Nach zwölf Spieltagen rangiert man auf dem zweiten Tabellenplatz, den man aber wohl kaum erfolgreich verteidigen kann. Grund ist die personelle Besetzung am bevorstehenden Doppelspieltag. Sowohl am Samstag (14 Uhr) beim STC Solingen als auch am Sonntag gegen den BV Wesel Rot-Weiss (14 Uhr Halle Steinbreche) muss die Mannschaft um Teammanager Daniel Winkelmann auf drei Leistungsträger verzichten.

Sowohl Mark Byerly als auch Lars Schänzler und Fabian Roth spielen zeitgleich bei den Jugend-Europameisterschaften in Ankara (Türkei) und stehen ihrem Team nicht zur Verfügung. Für sie rücken mit Kevin Mischke und Thilo Müllers zwei weitere Eigengewächse aus dem Oberligateam nach. Sie bilden mit Raphael Beck, Johannes Szilagyi und Sebastian Teller am Wochenende den Herrenkader. Dagegen ist die Damenbesetzung mit Iris Tabeling, Hanna Kölling und Mette Stahlberg das Beste, was man auf Refrather Seite aufbieten kann.

Hier soll vor allem beim Samstagsspiel in Solingen gepunktet werden und dann, so Heinz Kelzenberg, „kommen vielleicht noch ein, zwei Herrenpunkte dazu und es reicht zu einem Unentschieden“. Denn verlieren möchte man auf Refrather Seite keinesfalls, auch wenn ein positives Punktekonto und mindestens Platz vier in der Abschlusstabelle sicher sind.

Heinz Kelzenberg: „Nach einer solch tollen Saison möchten wir weder in Solingen noch gegen Wesel untergehen, aber es wird schwer werden, Punkte zu holen“. An beiden Tagen wird alles davon abhängen, wie viele ausländische Spielerinnen und Spieler auf der Seite der Gegner aufgeboten werden. Kelzenberg: „Da ist zwischen einem und vier bis fünf alles möglich.“ Vor allem bei Solingen ist ein internationales Team zu erwarten, da der Traditionsclub noch in akuter Abstiegsgefahr schwebt und tunlichst gegen den TVR gewinnen sollte, um am Sonntag locker in das Abstiegs-Endspiel gegen den BC Hohenlimburg gehen zu können.

Auf Refrather Seite ist man hingegen entspannt: „Wir spielen locker auf, werden Spaß haben und geben unser Bestes“, so der Refrather Vereinschef.

 

Sieg und Niederlage in den Top-Spielen der 2. Liga

Geehrte Jugend-Top-Spieler (v.l.): Mark Byerly, Lars Schänzler, Fabian Roth.
Das 1. Herrendoppel (v.l.): Raphael Beck/Mark Byerly. Fotos: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(24.02.2013) Die 2. Mannschaft des TV Refrath hat sich hervorragend beim Heimspielwochenende gegen die beiden Top-Teams der 2. Bundesliga präsentiert. Ein Sieg und eine Niederlage festigten den zweiten Tabellenplatz. Heinz Kelzenberg: „In beiden Begegnungen wäre ein 4:4 passender gewesen, denn wir haben einmal Glück und einmal Pech gehabt. Aber das ist ja egal, Hauptsache zwei Punkte.“

Am Samstag kam der punktgleiche Tabellenzweite BW Wittorf in die Halle Steinbreche. Anders als erwartet, kam das Team aus Neumünster in Bestbesetzung nach Refrath, wollte es doch nach eigener Aussage Spitzenreiter TSV Trittau weiter „ein bisschen ärgern“.

In dem gut dreistündigen Match gingen fünf der acht Spiele über die volle Distanz und an einigen Stellen wurden Erinnerungen an das letzte Spiel zwischen beiden Clubs, Anfang 2009, wach. Damals hatte der TVR in einem gut vierstündigen Drama mit sieben Dreisatzspielen 6:2 gewonnen und damit eine Vorentscheidung zur Zweitliga-Meisterschaft erreicht, die ja letztlich mit dem Aufstieg in die höchste deutsche Spielklasse endete. Überhaupt war Heinz Kelzenberg am Samstag nicht nur begeistert von seinem Team, sondern auch vom Gegner: „Ich kenne wenige sympathischere und auch sportlichere Teams als Wittorf. Die Spiele gegen sie machen immer großen Spaß.“

Sicherlich diesmal ganz besonders, zumal alle „engen“ Matches an den TVR gingen, der folgerichtig mit 5:3 gewinnen konnte. Es war einmal mehr Raphael Beck, der – sowohl an der Seite von Mark Byerly im Doppel als auch mit Iris Tabeling im Mixed – hauchdünn gegen den Schotten Campbell die Nase vorne hatte. Er wurde zum Matchwinner, doch auch das überragende Damendoppel Kölling/Tabeling sowie Lars Schänzler gegen den erfahrenen Strehse zeigten feistes Badminton. Da wurde der  Pflichtsieg von Fabian Roth über den Wittorfer Doppelspieler Schulz zur Nebensache.

Besonders erfreut zeigten sich die Teambetreuer Daniel Winkelmann und Heinz Kelzenberg auch über die Comebacks der TVR-ler Johannes Szilagyi und Sebastian Teller, die zwar ihre Spiele verloren, jedoch zu überzeugen wussten. Einzig Mette Stahlberg spielte nicht in Bestform, vielleicht weil sie bis kurz vor Spielbeginn noch an der Uni Köln eine Prüfung ablegen musste.

Dennoch war der knappe Sieg des TVR 2 von allen viel umjubelt und unterstrich die guten Leistungen der Mannschaftsmitglieder zuletzt bei den Deutschen Meisterschaften.

 

So kam es am Sonntag zum Spitzenspiel gegen den TSV Trittau. Die etwas ersatzgeschwächten Schleswig-Holsteiner standen praktisch vor der Begegnung schon als Meister und Aufsteiger in die 1. Bundesliga fest, waren sie doch auch die gesamte Saison über das einzige Team mit genau diesem Ziel. Dennoch wollte der TVR auch an diesem Spieltag nichts verschenken.

Refrath ging in der Aufstellung vom Vortag zu Werke und Trittau wollte auch mit seinem letzten Aufgebot (bestehend immer noch aus fünf ausländischen Spielern) den Aufstieg unter Dach und Fach bringen. Dies gelang mit dem letzten Ballwechsel im Mixed zum 23:21 im dritten Satz, der dementsprechend stark umjubelt wurde.

Da Refrath nur eines von drei Doppeln zu Beginn gewinnen konnte und Johannes Szilagyi gegen den Indonesier Trisnanto sowie Mette Stahlberg gegen Laura Vana aus Estland chancenlos waren, stand es nach eineinhalb Stunden Spielzeit 1:4 aus Refrather Sicht. Dabei hatten sowohl Roth/Teller als auch die Damen Tabeling/Kölling keineswegs enttäuscht. Trittaus Team zeigte sich sehr stark und lediglich Beck/Byerly im 1. Herrendoppel konnten ihre Gegner in die Schranken weisen.

Es folgten zwei souveräne Einzelerfolge der Youngsters Lars Schänzler und Fabian Roth, die gemeinsam mit Byerly vor dem Spiel für ihre Deutschen Meistertitel und Medaillen geehrt wurden und viel Beifall erhielten.

Das Mixed mit Beck und Tabeling konnte – anders als schon oft – leider keinen erfolgreichen Schlusspunkt setzen, sondern unterlag der schottisch-englischen Kombination Briggs/Lim hauchdünn in drei Sätzen. Teammanager Daniel Winkelmann fasste kurz und knapp zusammen: „Man kann nicht immer 5:3 gewinnen“ und spielte dabei auf die sechs Siege des TVR mit genau diesem Ergebnis an.

Während die Coaches der Mannschaft, Winkelmann und Kai Waldenberger, zufrieden mit den gezeigten Leistungen waren, verwies Heinz Kelzenberg auf das Drumherum. „Die Stimmung im Team ist hervorragend, die Heimspiele sind gut besucht und die Leute haben Spaß mit unserer jungen Mannschaft. Dass wir nicht abgestiegen sind, hängt genau mit diesen Punkten zusammen.“ Für die kommende Saison hofft Kelzenberg wieder auf genau dieses Phänomen und auf die Tatsache, dass die jungen Spielerinnen und Spieler leistungsmäßig noch etwas zulegen: „Das Potenzial ist bei einigen noch längst nicht ausgeschöpft. Wir werden die 2. Liga in Refrath etablieren und auch im kommenden Jahr eine gute Rolle spielen.“

Am letzten Wochenende der Saison muss TVR 2 dann jedoch wieder kleine Brötchen backen, da die drei U19-Leistunsgträger Mark Byerly, Lars Schänzler und Fabian Roth zeitgleich im türkischen Ankara bei den Europameisterschaften antreten. Kelzenberg: „Wir werden mit einer Rumpftruppe spielen.“

 

Entspannte Spitzenspiele in 2. Bundesliga

Raphael Beck und Fabian Roth – Leistungsträger in der 2. Bundesliga. Foto: Matthias Roth.

Von Heinz Kelzenberg

 

(19.02.2013) Erstaunlich frei aufspielen kann das Zweitligateam des TV Refrath am kommenden Wochenende in der Halle Steinbreche. Obwohl mit Blau-Weiß Wittorf (Samstag 14 Uhr) und TSV Trittau (Sonntag 14 Uhr) der Zweite und der Erste der Tabelle zu Gast sind, spürt man die Lockerheit im Club und in der Mannschaft.

Team-Manager Daniel Winkelmann: „Wir haben bisher eine tolle Saison gespielt und jetzt geht es ohne Abstiegssorgen gegen die beiden besten Teams. Das wird richtig Spaß machen.“ In der Tat hat sich TVR 2 nach zehn von 14 Spieltagen mit 13:7 Punkten ein deutliches Polster erspielt und belegt aktuell den dritten Platz. Diesen zu halten wird jedoch sehr schwer werden. Heinz Kelzenberg weiß: „Trittau möchte unbedingt Meister werden und in die 1. Liga und Wittorf hat einfach ein saustarkes Team.“

Dennoch möchte der TVR zunächst am Samstag punkten. Winkelmann: „Wir möchten am Samstag als Tabellenzweiter den Ersten empfangen.“ Dazu ist ein Sieg gegen das Team aus Neumünster nötig und die Chancen stehen gar nicht so schlecht, fehlt beim Gegner doch vielleicht mit Martin Campbell der stärkste Doppelspieler. Refrath schöpft aus dem Vollen und wird mit Fabian Roth, Lars Schänzler, Mark Byerly seine drei Jugendlichen an Bord haben, die im Hinspiel wegen ihrer Teilnahme an der Jugend-WM in Japan fehlten. Außerdem stehen im Team: Johannes Szilagyi, Raphael Beck und erstmals nach längerer Verletzung auch wieder Sebastian Teller. Auf der Damenseite spielt man mit dem bewährten Trio Matte Stahlberg, Hanna Kölling und Iris Tabeling.

TVR-Chef Heinz Kelzenberg sieht in dieser Partie „eine Menge Potenzial für ein Unentschieden“, schließt jedoch auch einen knappen Sieg für eine der beiden Mannschaften nicht aus: „Es wird auf alle Fälle eine enge Kiste.“

Dies hofft man auf TVR-Seite auch im Hinblick auf die sonntägliche Aufgabe gegen den zweiten Gegner aus Schleswig-Holstein, den TSV Trittau. Nicht ganz so deutlich, wie vor der Saison erwartet, steht das Team mit je drei ausländischen Herren und Damen auf Tabellenplatz eins und wird sich im Normalfall den Direktaufstieg in die 1. Bundesliga nicht nehmen lassen. Da Trittaus Zweite parallel in die 2. Bundesliga aufsteigt, avanciert der Club zu einer echten Größe im deutschen Badminton.

Heinz Kelzenberg: „Wir haben großen Respekt vor der Mannschaft und den Spielern. Mal sehen, ob sie nach den Aufstiegen die nächste Saison überstehen.“ Ob auch auf Trittauer Seite ein oder zwei Akteure wegen ihrer Teilnahme an den Britischen Hochschulmeisterschaften fehlen werden, wir gespannt abgewartet, aber selbst dann erwartet den TV Refrath eine für Zweitligaverhältnisse Top-Mannschaft.

Team-Manager Winkelmann: „Hauptsache, wir spielen mit dem stärksten Team. Die Spiele in der Hinrunde mit mir waren nicht so toll.“ Damals hatte der 30 Jahre alte Trainer auch als Spieler aushelfen müssen. Unabhängig von den Ergebnissen am kommenden Wochenende hat die Bundesligareserve des TVR in ihrer ersten Zweitligasaison eine sehr gute Figur abgegeben. Und auch für die nächste Spielzeit weiß Clubchef Kelzenberg nur Gutes zu berichten: „Ich habe von allen Stammspielern die feste Zusage für die nächste Saison.“

 

Zweitligateam holt zwei Punkte und den Klassenerhalt

Fabian Roth. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(27.01.2013) Durch einen knappen 5:3-Erfolg über den Horner TV Hamburg brachte TV Refrath II am Samstagnachmittag sein Saisonziel unter Dach und Fach. Durch weitere Ergebnisse der Konkurrenz kann sich der Aufsteiger vier Spieltage vor Saisonende sicher sein, nicht mehr abzusteigen.

Sieben Punkte Vorsprung auf die Abstiegsplätze bedeuten Sicherheit, für die nächste Saison planen zu können. Da schmerzte auch die 3:5-Niederlage am Sonntag bei Südring Berlin nicht sonderlich. Ohne Fabian Roth war jedoch auch dort sogar ein Unentschieden im Bereich des Möglichen, doch das bis dato ungeschlagene Mixed Beck/Tabeling erwischte keinen guten Tag und verlor erstmalig in dieser Saison.

Sein Comeback gab Johannes Szilagyi nach seiner Verletzungspause, jedoch blieb er leider ohne Sieg. Ungeschlagen den Weg Richtung Heimat trat am Sonntagnachmittag lediglich der 19-jährige Mark Byerly an, der beide 1. Herrendoppel (mit Beck) und sein 3. Einzel gegen Berlin siegreich beenden konnte. Auch Mette Stahlberg, Hanna Kölling und Iris Tabeling wussten schlussendlich zu überzeugen und gewannen jeweils eines ihrer Spiele. Dies schaffte auch der 17-jährige Lars Schänzler, der in Berlin gewann, jedoch in Hamburg tags zuvor mit 21:23 im dritten Satz unterlegen war.

Team-Manager Daniel Winkelmann: „Ich bin stolz, dass wir bereits jetzt den Klassenerhalt sicher haben, aber wir wollen am nächsten Doppelspieltag zu Hause noch einmal punkten, um die Saison in der oberen Tabellenhälfte zu beenden.“

 

TVR 2 auf Nordtour - Mission „Alles klar machen“

Von Heinz Kelzenberg

 

(23.01.2013) Nach vielen Wochen Pause im Mannschaftsbetrieb freuen sich die Zweitligaspieler des TV Refrath auf das kommende Wochenende. Die Reise geht gemeinsam in den Norden nach Hamburg und später nach Berlin. Dort sollen an einem Doppelspieltag die noch fehlenden zwei Punkte zum Klassenerhalt eingefahren werden.

Zwar liest sich die Tabellensituation relativ eindeutig, hat TVR 2 doch insgesamt sieben Punkte Vorsprung vor Abstiegskandidat BC Hohenlimburg, doch soll das kommende Wochenende endgültige Klarheit geben. Heinz Kelzenberg: „Hohenlimburg hat das gleiche Programm wie wir. Nur wenn sie beide Spiele gewinnen und wir beide verlieren, wird es noch einmal richtig spannend.“ Doch damit rechnet niemand wirklich, erst recht nicht damit, dass der TVR beim Tabellenletzten Horner TV Hamburg und beim -fünften Südring Berlin komplett leer ausgeht.

Kelzenberg: „Dafür sind wir auch einfach zu stark.“ Mit an Bord beim TV Refrath sind alle drei Damen, nämlich Mette Stahlberg, Hanna Kölling und die Niederländerin Iris Tabeling, die ihre überragende Form durch einen Turniersieg im Doppel bei den Swedish International eindrucksvoll unter Beweis stellte. Auch an Bord sind Raphael Beck und die drei U19-Spieler Mark Byerly, Lars Schänzler und Fabian Roth. Erfreulicherweise ebenfalls wieder mit dabei ist Johannes Szilagyi, so dass endlich auch wieder Aufstellungsvariationen möglich sind.

Sowohl gegen Hamburg als auch gegen Berlin hat Refrath vor heimischem Publikum gewonnen, doch man weiß selbst, dass beide Mannschaften zu Hause ein Stück stärker sind als auswärts. Dennoch vertraut man auf die eigenen Qualitäten, die bislang dazu führten, dass man als Aufsteiger für viel Aufsehen sorgen konnte. Heinz Kelzenberg: „Ich vertraue der überragenden Stimmung innerhalb der Mannschaft und der guten Form aller Beteiligten.“ 

 

TVR 2 festigt Tabellenplatz 2

Kai Waldenberger. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(03.12.2012) Mit einer großen Energieleistung stemmte die 2. Mannschaft des TV Refrath ihre letzte Aufgabe in diesem Jahr beim abstiegsgefährdeten BC Hohenlimburg. Quasi mit dem letzten Aufgebot reisten die Refrather zu diesem Spiel, denn erneut fehlten vier der sieben Herren. So wurde der Malaysier Chiang kurzfristig noch für dieses Spiel überredet, wollte dieser eigentlich am Spieltag schon wieder in seine Heimat reisen.  Auch Kai Waldenberger stand ein letztes Mal für die 2. Mannschaft zur Verfügung, bevor er nun wieder in der 1. Bundesliga auflaufen wird. Ersetzt werden mussten die Einzelspieler Lars Schänzler und Fabian Roth, die gleichzeitig an den Portugal Juniors teilnahmen, um wichtige Punkte für die Jugend-Europameisterschaft zu sammeln. Auch Sebastian Teller und Johannes Szilagyi standen wegen ihrer Verletzungen nicht zur Verfügung, so  dass der TVR erneut mit der Mindestanzahl von vier Herren antrat.

Auch der Gegner aus Hohenlimburg war geschwächt, hatte er doch seine beiden Ausländer  Merrilees und Boychinov nicht dabei. Etwas überraschend lag der TVR nach einer Dreiviertelstunde mit 0:2 zurück, denn im Damendoppel riss die Serie von Hanna Kölling und Iris Tabeling, die mit 20:22 im dritten Satz ihr erstes Saisonspiel verloren. Doch deutliche Siege im 2. Herrendoppel (Beck/Byerly) sowie in den Einzeln von Chiang und Mette Stahlberg sowie im Mixed brachten den TVR mit 4:2 in Front, so dass das Minimalziel erreicht war, aber noch zwei Eisen im Feuer lagen. In den Einzeln von Kai Waldenberger und Mark  Byerly ging es jeweils über drei Sätze und dem 29-jährigen Waldenberger gelang es endlich wieder einmal, den Siegpunkt einzufahren. Byerly kämpfte aufopferungsvoll und brachte ebenfalls eine sehr gute Leistung, unterlag jedoch Christian Bald im dritten Satz.

Damit holte der Aufsteiger erneut zwei Punkte und hat nun sieben bzw. acht Punkte Vorsprung auf die beiden Teams am Tabellenende. Heinz Kelzenberg: „Die Liga ist zwar ausgeglichen wie nie, aber das sollte zum Klassenerhalt reichen. Wir werden in den letzten sechs Spielen ja auch nicht leer ausgehen“. Zumindest in den nächsten vier Begegnungen kann Teammanager Daniel Winkelmann dann auch wieder aus dem Vollen schöpfen, da alle Akteure an Bord sein werden.

 

Rückrundenstart mit dünner Personaldecke

Raphael Beck und Iris Tabeling. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(27.11.2012) Nach einer fast perfekten Hinrunde, in der 9:5 Punkte erspielt wurden und sich TV Refrath 2 auf den zweiten Tabellenplatz gekämpft hat, beginnt am kommenden Wochenende in der 2. Bundesliga die Rückrunde. Am Sonntag ist man um 14 Uhr zu Gast beim BC Hohenlimburg und man würde gerne dort einen Punkt holen, um auf dem aktuellen Tabellenplatz überwintern zu können.

Das Hinspiel wurde hauchdünn mit 5:3 gewonnen und angesichts der Tatsache, dass Hohenlimburg mit nur vier Pluspunkten auf einem Abstiegsplatz steht, werden die Hagener äußerst motiviert zur Sache gehen. Eine weitere Niederlage sollte sich der BCH nicht leisten, denn dazu ist die Liga zu „eng“. Heinz Kelzenberg: „Auch wenn es komisch klingt, aber sieben von acht Mannschaften spielen noch gegen den Abstieg, uns eingeschlossen.“ In der Tat ist ein Punktepolster von aktuell fünf Punkten auf Hohenlimburg schnell geschmolzen, sollte man sich auf Refrather Seite am Sonntag eine Niederlage einhandeln.

Doch auch angesichts der aktuellen Personalknappheit kann man erhobenen Hauptes in dieses Spiel gehen. Leider fehlen erneut Fabian Roth und Lars Schänzler, die in Portugal an den Internationalen Jugendmeisterschaften teilnehmen. „Sie holen sich hoffentlich Ranglistenpunkte, um bei der EM einen Setzplatz zu bekommen“, zeigt sich Heinz Kelzenberg verständnisvoll im Hinblick auf das Fehlen der beiden Youngsters. Auch hinter Sebastian Teller und Johannes Szilagyi steht noch ein Fragezeichen, haben sie ihre Blessuren aktuell noch nicht ganz auskuriert.

Fest im Kader der Refrather Bundesligareserve stehen neben den drei starken Damen Iris Tabeling, Hanna Kölling und Mette Stahlberg zudem die vier Herren Kai Waldenberger, Raphael Beck, Mark Byerly und Jiann Shiarng Chiang, dessen Flug in die Heimat noch kurzfristig umgebucht werden konnte.

Heinz Kelzenberg ist zuversichtlich: „Das ist keine schlechte Mannschaft, wie ich finde, und ein Punkt sollte am Sonntag drin sein.“ Wie immer hängt vieles davon ab, ob Refraths Gegner beide Ausländer an Bord hat. Der Schotte Merrilees und der Bulgare Boychinov holten im Hinspiel übrigens die drei Punkte für den Gast aus Hohenlimburg.

 

 

TVR 2 nach Sieg und Unentschieden weiter auf Platz zwei der 2. Bundesliga

Mark Byerly (l.) und Raphael Beck waren am Wochenende zweimal siegreich. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(11.11.2012) Mit einem 7:1-Kantersieg gegen den STC Solingen ging der Plan der Refrather Zweitligamannschaft auf, am Samstag personell alles in diese Begegnung zu setzen. Bis auf Fabian Roth, der in der 1. Bundesliga sein Debüt gab, und Sebastian Teller, der wegen einer Knieverletzung noch einmal aussetzen musste, waren alle an Bord.

Solingen hingegen kam mit dem letzten Aufgebot nach Refrath und hatte höchstens eine theoretische Chance auf ein Unentschieden. Beinah wäre die Partie bereits vor dem Anpfiff gekippt, denn Solingen hatte mit Hayley Rogers eine von zwei Damen gar nicht für die Bundesliga gemeldet. Heinz Kelzenberg: „Wir haben den Gegner eine Stunde vor Spielbeginn darauf aufmerksam gemacht, so dass sie die Engländerin noch telefonisch nachmelden konnten.“ Der ungewöhnliche Vorgang sorgte für einige Unruhe, doch wollte man im Refrather Lager nicht, dass die Partie am „Grünen Tisch“ im Nachgang 8:0 gewertet wurde. Kelzenberg: „Solingen hat sich leider nicht einmal angemessen bedankt, zumal wir ihnen eine Geldstrafe erspart haben.“

Es entwickelte sich eine interessante Partie, bei der das 1. Herrendoppel beinah nach Verletzung von Johannes Szilagyi an Solingen gegangen wäre. Doch der Refrather biss auf die Zähne und gewann an der Seite des Malaysiers Chiang das Spiel in drei Durchgängen. Die beiden anderen Doppelspiele, von Beck/Byerly und Tabeling/Kölling, gingen ohne Satzverlust an den TVR und auch im 1. Herreneinzel ließ Chiang gegen Ekiring aus Uganda nichts anbrennen. Mette Stahlberg musste schließlich über drei Sätze, wobei sie sich stetig in ihrem Spiel zu steigern wusste. Heinz Kelzenberg: „Mette hat im dritten Satz nahezu fehlerlos gespielt und eine gute Leistung gebracht.“

Beim Stande von 5:0 wackelten beide Herreneinzel von Kai Waldenberger und Lars Schänzler gewaltig, wobei Schänzler den Spieß knapp drehen konnte und hauchdünn gewann, Waldenberger jedoch kurz vor Satzgewinn im zweiten Durchgang mit 24:26 unterlag. Im bedeutungslos gewordenen Mixed taten sich Beck/Tabeling schwer, brachten den Sieg jedoch in drei Durchgängen mühevoll über die Ziellinie und wahrten den Status der einzigen ungeschlagenen Paarung in der 2. Liga.

Teamchef Daniel Winkelmann: „Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Leider waren die übrigen Ergebnisse der Liga wieder ganz schön verrückt, so dass wir unseren Vorsprung auf die Abstiegszone nicht ausbauen konnten.“

Am Sonntag reiste das Team nach Wesel und im Team stand für den angeschlagenen Johannes Szilagyi nun wieder Jugendnationalspieler Roth. Dieser unterlag im 1. Doppel an der Seite von Jiann Shiarng Chiang hauchdünn in zwei Sätzen dem sehr starken Doppel der Heimmannschaft. Dafür konnte jedoch das Damendoppel (Tabeling/Kölling) des TVR knapp in drei und das 2. Herrendoppel (Beck/Byerly) klar in zwei Sätzen gewonnen werden.

Heinz Kelzenberg gab sich beim 2:1-Zwischenstand auch sehr optimistisch, zumal nach seiner Aussage noch „einige Eisen im Feuer waren“. Chiang gewann das 1. Einzel souverän und parallel sah es bei Kai Waldenberger auch nach einem Zweisatzerfolg aus. Doch der Niederländer Vaessen kämpfte sich in die Begegnung zurück und drehte auch im dritten Durchgang eine 12:9-Führung Waldenbergers in einen Dreisatzerfolg.

Mette Stahlberg war chancenlos gegen die Ex-Top 10-Spielerin Ella Diehl (Russland) und beim Stande von 3:3 begannen die letzten Spiele des Tages. Das Mixed mit Beck und Tabeling machte es gegen Dierickx/Kattenbeck wieder spannend, gewann jedoch letztlich in zwei knappen Sätzen.

Im letzten Spiel des Tages reichte es für den 17-jährigen Lars Schänzler nicht ganz, den O35-Europameister Thorsten Hukriede zu besiegen. Mit 19:21, 23:25 verlor das Refrather Talent, zeigte jedoch, zu welcher Klasse es bereits jetzt auf dem Spielfeld in der Lage ist.

Teammanager Daniel Winkelmann war erneut zufrieden: „Wir beenden die Hinrunde als Tabellenzweiter mit 9:5 Punkten. Auch wenn es eng in der Tabelle ausschaut, sollten wir mit dem Abstieg nicht wirklich etwas zu tun haben.“

 

Richtungsweisende Begegnungen für Refraths Team Nummer 2

Von Heinz Kelzenberg

 

(06.11.2012) Natürlich ist es nach fünf von 14 Spieltagen vermessen, von vorentscheidenden Spielen zu sprechen, aber die beiden Begegnungen zum Ende der Hinrunde haben für die Zweitligamannschaft des TV Refrath in der Tat richtungsweisende Bedeutung. TVR-Chef Heinz Kelzenberg: „Wir haben aktuell 6:4 Punkte. Kommen am Wochenende drei Punkte hinzu, haben wir mit der Abstiegszone vorerst nichts zu tun.“ In der Tat würde sich dann ein beachtlicher Vorsprung Richtung Tabellenkeller ergeben, bevor im Dezember die Rückrunde beginnt.

Teamchef Daniel Winkelmann muss zwar am Samstag auf Fabian Roth verzichten, der in der 1. Bundesliga aushilft, hofft jedoch darüber hinaus aus dem Vollen schöpfen zu können: „Die Personaldiskussionen sind noch nicht abgeschlossen, aber ich gehe davon aus, dass wir am Wochenende ein starkes Team haben werden.“ Fehlen wird jedoch Sebastian Teller, der aktuell an einer Knieverletzung laboriert. Wieder dabei ist Johannes Szilagyi, allerdings nur am Samstag. Die Personalnöte in der 1. Mannschaft lassen jedoch kaum Spekulationen zu, ob alle drei Damen der 2. Mannschaft am Samstag auflaufen können.

Mit Szilagyi, dem Malaysier Chiang, Kai Waldenberger, Raphael Beck sowie den drei WM-Rückkehrern Roth, Schänzler und Byerly hat der TVR aber bei den Herren wieder das Aufgebot beisammen, das seine ersten drei Begegnungen eindrucksvoll gewinnen konnte.

Gegner am Samstag (14 Uhr, Halle Steinbreche) ist STC BW Solingen, ein Team, welches nominell nicht in Abstiegsgefahr geraten dürfte, jedoch auch schon fünf Zähler abgegeben hat. Von den acht ausländischen Akteuren im Kader werden jedoch mindestens drei am Samstag fehlen. Verletzung und Turnierverpflichtungen im Ausland verhindern, dass Solingen in Bestbesetzung nach Refrath kommen wird. Heinz Kelzenberg: „Dennoch kommt STC nicht mit einer Resterampe, sondern wird stark genug sein, uns Probleme bereiten zu können. Natürlich ist aber auch ein Sieg für uns möglich.“

Am Sonntag (14 Uhr) schlägt TVR 2 dann in Wesel auf. Auch Rot-Weiss hat sich für die aktuelle Saison enorm verstärkt und drei neue Ausländer verpflichtet. Und nicht nur der Top-Star der Mannschaft, die ehemalige Top 10-Spielerin Ella Diehl aus Russland, ist gut eingeschlagen. Auch der Österreicher Wraber und der Belgier Dierickx haben schon etliche Punkte geholt. Ein weiterer Punktegarant ist der erfahrene Thorsten Hukriede, der jüngst dreifacher Europameister in seiner Altersklasse (O35) wurde und der sich am Sonntag mit einem der Refrather Youngsters messen wird.

Heinz Kelzenberg: „Ich bin gespannt, vom Papier her würde ich sagen, dass uns Wesel von der Aufstellung her nicht so gut liegt, aber vielleicht ist ja ein Unentschieden drin.“ Einen Sieg am Samstag gegen Solingen vorausgesetzt, würde genau dieser Punkt genügen, um alle Refrather rundum zufrieden zu stellen. Team-Manager Daniel Winkelmann zeigt sich jedenfalls optimistisch: „Wir werden alles geben und ich bin sicher, dass wir punkten werden.“

 

„Notstands-Wochenende“ in der 2. Bundesliga – TVR mit zwei Niederlagen

Iris Tabeling (hinten) und Hanna Kölling sind bislang in der 2. Liga noch ungeschlagen. Fotos: TVR.
Iris Tabeling.

Von Heinz Kelzenberg

 

(28.10.2012) TVR-Chef Heinz Kelzenberg fasst zusammen: „So etwas habe ich noch nicht erlebt, das war Personalpech ohne Ende und dafür haben wir uns noch einigermaßen gut geschlagen.“

Doch der Reihe nach: Dass die drei Refrather Youngsters Fabian Roth, Lars Schänzler und Mark Byerly ihrer Zweitligamannschaft am vergangenen Wochenende wegen nicht Geringerem als den Jugend-Weltmeisterschaften nicht zur Verfügung stehen würden, war seit Wochen klar. Doch in der Woche vor dem Doppelspieltag in Schleswig-Holstein folgte eine Hiobsbotschaft der nächsten.

Zunächst meldete Johannes Szilagyi, dass er an beiden Tagen berufsbedingt nicht zur Verfügung stehen könnte, bevor Sebastian Teller wegen einer Knieverletzung ebenfalls absagen musste. Kai Waldenberger gab erst am Freitag sein Okay, nachdem  er drei Tage lang mit einem Magen-Darm-Infekt zu kämpfen hatte. Teamchef Daniel Winkelmann blieben ganze zwei Stammherren (Kai Waldenberger und Raphael Beck), so dass der Malaysier Jiann Shiarng Chiang aus Belgien geholt werden musste, obwohl dieser ursprünglich nur für einen Einsatz in der 1. Mannschaft vorgesehen war.

Das Team reiste mit einem Ersatzspieler aus der Oberliga (Kevin Mischke) zum heimstarken Team von Blau-Weiß Wittorf. Es entwickelte sich logischerweise in einigen Begegnungen eine einseitige Partie, wobei der TVR davon profitierte, dass man zumindest im Damenbereich in Bestbesetzung antreten konnte. So gewann auch der Star der Mannschaft, die Niederländerin Iris Tabeling, ihre beiden Spiele, sowohl mit Hanna Kölling das Doppel als auch mit Raphael Beck das Mixed.

Den dritten Punkt steuerte Chiang im 1. Herreneinzel bei und im Mixed mit Beck kam es sogar zum dritten Satz. Doch darüber hinaus war Wittorf klar überlegen, vor allem auch weil Kai Waldenberger noch mit den Folgen eine Magen-Darm-Erkrankung zu tun hatte, die ihn die gesamte Woche zuvor außer Gefecht gesetzt hatte. Heinz Kelzenberg: „Er durfte ja nicht auch noch absagen, toll, dass er mitgefahren ist.“

Am Sonntag dann fuhr man von Neumünster nach Trittau und spielte dort gegen den neuen Tabellenführer TSV. Hier war der Leistungsunterscheid noch deutlicher zugunsten des Gastgebers, vor allem auch, weil der Malaysier Chiang inzwischen wieder zurück nach Refrath gereist war, um in der 1. Bundesliga die Refather Farben zu vertreten. Für Chiang musste Teammanager Daniel Winkelmann selbst zum Schläger greifen, obwohl er sonst in der Bezirksliga eingesetzt wird. In dieser Notbesetzung kam der TVR sogar noch zu einem achtbaren 2:6 in Trittau, wobei nach hauchdünn verlorenem 1. Herrendoppel (Beck/Waldenberger) das Damendoppel (Tabeling/Kölling) und das Mixed (Beck/Tabeling) gegen starke internationale Konkurrenz gewinnen konnten. In den übrigen fünf Begegnungen war Refrath 2 chancenlos.

Heinz Kelzenberg: „Völlig in Ordnung, schnell abhaken, in zwei Wochen werden wir wieder punkten!“ Dann geht es, wieder an einem Doppelspieltag, gegen Solingen und Wesel darum, das positive Punktekonto (6:4) zum Abschluss der Hinrunde mindestens zu halten, wenn nicht noch zu verbessern.  Kelzenberg: „Unser Ziel sind drei Punkte aus diesen beiden Begegnungen.“ Ein besonderes Lob hatte der TVR-Chef auch noch parat: „Natürlich ist Iris Tabeling überragend in der 2. Liga, aber was Hanna Kölling an ihrer Seite aufs Feld bringt, ist ebenfalls wirklich super.“

In der Tat sind Damendoppel und Mixed bei TVR 2 bis dato ungeschlagen und mit den drei Rückkehrern von der U19-WM sollte auch noch der ein oder andere Punkt mehr drin sein.

 

Refrather Bundesliga-Reserve auf „Nord-Tour“

Iris Tabeling (l.) und Hanna Kölling möchten weiterhin ungeschlagen bleiben. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(22.10.2012) „Dass wir als Tabellenführer auf Nord-Tour gehen, damit hatte wirklich niemand gerechnet“, so beschreibt Refraths Team-Manager Daniel Winkelmann die Situation für seine Mannschaft in der 1. Bundesliga.

Samstagfrüh geht es in den hohen Norden, wo man am Samstag um 14 Uhr in Neumünster gegen Blau-Weiß Wittorf aufschlägt. Vom Papier her liest sich die Begegnung des Tabellenführers gegen den Tabellenletzten eindeutig, doch die Ausgangssituation ist eine völlig andere.

TVR-Chef Heinz Kelzenberg analysiert: „Wittorf hat gegen andere Gegner gespielt als wir und dreimal knapp verloren, man kann noch gar keinen Quervergleich ziehen“. Aus Erfahrung heraus weiß man jedoch, dass Wittorf heimstark ist und keinesfalls ein Abstiegskandidat ist. In der Vorsaison hatte das Zweitliga-Urgestein die Hinrunde abgeschlagen mit 2:12 Punkten beendet und in der Rückrunde nach 12:2 Zählern souverän die Klasse gehalten.

Hinzu kommt, dass TVR 2 deutlich dezimiert in den Norden fahren wird, da mit Mark Byerly, Lars Schänzler und Fabian Roth gleich drei Spieler bei den Jugend-Weltmeisterschaften in Japan spielen. Dafür ist der Malaysier Jiann Shiarng Chiang an Bord, der im letzten Jahr viele Punkte zum Aufstieg der Refrather Bundesligareserve in die 2. Liga beisteuern konnte und momentan in Belgien als Sparringspartner arbeitet. Doch das Team um Daniel Winkelmann tritt die lange Reise nicht an, um zweimal zu verlieren. Der Team-Manager: „Wir wollen in Wittorf irgendwie auf vier Punkte kommen“.

Am Sonntag ist es dann nur ein Katzensprung nach Trittau, wo am Nachmittag die zweite Begegnung gegen den TSV stattfindet. Hier dürften die Kräfteverhältnisse etwas verschoben sein, da der Malaysier Chiang parallel in der 1. Mannschaft des TVR gebraucht wird und nach Refrath reisen muss. Ob gegen den selbsternannten Aufstiegskandidaten etwas Zählbares zu holen sein wird, hängt in erster Linie davon ab, mit welchem Team der Tabellenzweite auflaufen wird. Heinz Kelzenberg: „Nach dem Unentschieden gegen Wesel möchte Trittau sicher nichts riskieren und wird voll spielen.“

Das bedeutet, dass mindestens fünf ausländische Spieler zum Einsatz kommen werden und die Refrather Damen mit den Gegnerinnen Vana (Estland) und van Dooremalen (Niederlande) auf die vielleicht stärkste Zweitligakombination treffen. Im Herrenbereich sieht es ähnlich aus. Hinter Lokalmatador Nikolaj Persson stehen mit dem Indonesier Trisnanto und den beiden Schotten Briggs und Carder internationale Kräfte bereit. Beim TVR könnte es zum Zweitligadebüt des 20-jährigen Kevin Mischke kommen, der als Ergänzungsspieler mit der Mannschaft reisen wird und am Sonntag vielleicht gebraucht wird.

Heinz Kelzenberg: „Ein sehr, sehr schweres Wochenende steht uns bevor, aber wir wussten ja schon lange, dass unsere drei U19er fehlen. Da es gegen zwei der stärkeren Teams geht, ist es aber halb so schlimm. Wenn wir einen Punkt mit nach Hause bringen, sind wir zufrieden.“ Team-Manager Daniel Winkelmann ergänzt: „Wir sind nach den letzten Erfolgen selbstbewusst und den Druck haben nicht wir, sondern die anderen.“

 

TV Refrath setzt mit tvr-badminton.de Maßstäbe

Chloe Magee. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(23.10.2012) Sportlich gesehen sorgt der TV Refrath seit einigen Wochen für sehr positive Schlagzeilen. In der 1. Bundesliga kämpft man sich von einem Überraschungserfolg zum nächsten und auch in der 2. Bundesliga steht der Club hervorragend da. Vereinschef Heinz Kelzenberg: „Es war an der Zeit, sich um eine professionell gestaltete Homepage zu kümmern und dadurch einen weiteren wichtigen Baustein zu realisieren“.

Für die Konzeption und Gestaltung unserer Website sowie die neuen Spielerporträts der beiden Bundesligamannschaften konnten wir den badmintonerfahrenen 28 Jahre alten Designer Julian Pletz (julianpletz.de) aus Düsseldorf an Bord holen. Er zeichnet für das Re-Design von Badzine.de verantwortlich und hat bereits Projekte für Badminton Europe sowie die grafische Gestaltung der offiziellen Facebook-Seite von Peter Gade übernommen. In Zusammenarbeit mit dem Programmierer Guido Schmechel (ayacoo.de) entstand auf der bewährten Domain www.tvr-badminton.de grafisch und inhaltlich eine Website, die Maßstäbe setzt.

Bundesliga-Manager Danny Schwarz, der maßgeblich an den Vorarbeiten beteiligt war: „Wir wollen mittelfristig sportlich an die Spitze und die neue Homepage ist ein weiterer Baustein dorthin.“ Heinz Kelzenberg ergänzt: „Einige Websites der anderen Bundesligaclubs sind schon recht gut, aber andere sind alles andere als erstklassig. Wir werden ab sofort auch durch Aktualität überzeugen.“

Verlinkungen unter anderem zum YouTube-Kanal des TV Refrath sind neu und für viele Badmintonfans schon deshalb interessant, weil dort bereits damit begonnen wurde, die überaus beliebten „Übungen der Woche“ zu archivieren. Die ersten 25 sind bereits eingestellt und werden nach und nach vervollständigt.

Heinz Kelzenberg: „Wir setzen alles daran, dort die Nummer eins in Deutschland zu werden, wo wir nicht tierisch viel Geld in die Hand nehmen müssen, denn das steht uns einfach nicht zur Verfügung.“ Vielleicht hilft die neu gestaltete Internetpräsenz ein Stück dabei, der Anfang ist gemacht.

  

Grandioser Saisonstart von Refrath 2 in Liga 2

Grund zum Feiern: Die 2. Mannschaft des TV Refrath ist Tabellenführer in der 2. Bundesliga Nord. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(07.10.2012) Voller Hoffnung und mit dem Glauben an das sportliche Konzept des Vereins war die sogenannte „Bundesliga-Reserve“ des TV Refrath in ihre erste Zweitligasaison gestartet. Nach dem 5:3-Auftaktsieg vor 14 Tagen gegen den BC Hohenlimburg konnte man sogar eine Portion Optimismus heraus hören, als Teamchef Daniel Winkelmann seine Mannschaft am vergangenen Wochenende auf die beiden Heimspiele gegen Hamburg und Berlin vorbereitete. Winkelmann: „Wir haben in dieser Saison nichts zu verlieren, wir können nur für eine Überraschung nach der anderen sorgen“. Gesagt, getan – TV Refrath 2 startete mit einem weiteren 5:3-Erfolg über den Horner TV Hamburg in das Heimspielwochenende. Und dies gelang, obwohl der Gast mit dem Malaysier Beryno Wong den wohl stärksten Spieler der Liga erstmals aufgeboten hatte. Dieser konnte auch Lars Schänzler (17) in seine Schranken weisen, unterlag jedoch im Doppel gegen die beiden TVR-Youngsters Raphael Beck (20) und Mark Byerly (18). Nach einem souveränen Sieg der Damen Tabeling/Kölling und einer Drei-Satz-Niederlage im Herrendoppel durch Teller/Szilagyi konnte der glänzend aufspielende Kai Waldenberger den viertbesten englischen Einzelspieler Ben Beckmann deutlich besiegen. Nach der  Niederlage von Mette Stahlberg im Dameneinzel und dem deutlichen Sieg von Beck/Tabeling im Mixed war es am 16-jährigen Fabian Roth, den fünften Punkt und damit den Sieg für sein Team einzuholen. Dies gelang ihm in souveräner Manier gegen Patrick Kämnitz.

Einen ähnlichen Verlauf nahm das Sonntagsspiel des TVR gegen Südring Berlin. Die drei Doppel sorgten in geänderter Besetzung wieder für einen 2:1-Zwischenstand und auch das Dameneinzel (Stahlberg) und das 1. Herreneinzel (Waldenberger) zeigten Parallelen zu Samstag. Waldenberger deklassierte den Schotten Hoggan, Stahlberg spielte gegen die Finnin Vainio gut mit, unterlag aber. Das Mixed holte erneut ungefährdet den vierten Punkt und überließ den beiden Nachwuchstalenten Lars Schänzler und Fabian Roth die Aufgabe, durch einen Sieg im Herreneinzel für den Siegpunkt zu sorgen. Schänzler gelang dies gegen den erfahrenen Jens Ehlert trotz guter Leistung im zweiten Satz nicht, jedoch konnte Fabian Roth im 3. Einzel seinen Gegner Kämmer in zwei Durchgängen bezwingen. Der Jubel war groß und zum dritten Mal in Folge leuchtete auf der Refrather Anzeigetafel „5 zu 3“. Der dritte Sieg in Folge beschert dem Aufsteiger den Tabellenplatz eins in Liga 2 und verschafft ordentlich Luft zur Abstiegszone.

Vereinschef Heinz Kelzenberg: „Diese sechs Punkte haben wir schon mal und wir werden mindestens sechs weitere brauchen, um nicht abzusteigen. Inzwischen glauben auch alle daran, dass wir dies schaffen können. Dass in der Mannschaft unglaublich viel Potenzial steckt, weiß jeder, aber dass sie auch gewinnen kann, hat bestimmt den einen oder anderen überrascht“.

 

Unterschätzt wird die Refrather Zweitvertretung sicher im Saisonverlauf nicht mehr, auch nicht, wenn sie am 27./28.10. die Nordreise nach Wittorf und Trittau antritt, dann ohne die drei U19er Byerly, Roth und Schänzler, die gleichzeitig in Japan bei der Jugend-Weltmeisterschaft spielen. Heinz Kelzenberg: „Wir haben auch ohne sie ein starkes Team“.

  

Perfekter Start für TV Refrath 2

Fabian Roth. Foto: TVR.

Von Heinz Kelzenberg

 

(24.09.2012) Einen Start nach Maß legte am Sonntag die 2. Mannschaft des Badminton-Bundesligisten TV Refrath hin. Der Aufsteiger bezwang am 1. Spieltag der 2. Bundesliga den letztjährigen Tabellendritten BC Hohenlimburg vor heimischem Publikum mit 5:3.

Vor gut 100 Zuschauern entwickelte sich von Beginn an die erwartete enge Partie mit gleich drei Dreisatzspielen in den Doppeln. Die Vorzeichen waren am Abend zuvor noch ungünstig gewesen, denn Teammanager Daniel Winkelmann musste beide Herrendoppel verändern. Mark Byerly war parallel bei den Belgian Juniors ins Finale gekommen und musste Sonntag dort antreten. Johannes Szilagyi meldete sich kurzfristig mit einem schmerzenden Fuß krank, so dass Top-Einzelspieler Kai Waldenberger im Doppel aushelfen musste. Dieser machte an der Seite von Sebastian Teller seine Sache wirklich gut und unterlag mit 16:21 im 16:21 im dritten Satz. Ebenfalls spannend machten es das 1. Doppel (Beck/Roth) sowie das neu zusammengestellte Damendoppel Tabeling/Kölling.

Beide gingen ebenfalls in den dritten Satz, gewannen diesen jedoch deutlich mit jeweils 21:12. Es folgte das längste und dramatischste Match des Tages zwischen dem erst 16 Jahre alten TVR-Neuzugang Fabian Roth und Routinier Hendrik Westermeyer. Beide Spieler schenkten sich nichts und sahen jeweils in einer Phase wie der sichere Sieger aus. Am Ende entschieden Ausdauer und Entschlossenheit darüber, dass der TVR-Youngster mit 21:16 siegreich blieb und sich bei seinem ersten Auftritt direkt in die Herzen der TVR-Fans spielte.

Nah dran an einem Satzgewinn war der zweite Youngster, Lars Schänzler, gegen die bulgarische Nummer eins, Peyo Boychinov, doch dieser fuhr das Spiel am Ende in zwei knappen Sätzen nach Hause. Auch im 1. Herreneinzel war Hohenlimburg zu stark für den TVR aufgestellt. Der Schotte Merrilees ließ Kai Waldenberger keine Chance und zeigte, warum er auch international auf sich aufmerksam gemacht hat.

Zuvor hatte Mette Stahlberg ihr Dameneinzel glatt gewonnen, so dass das Mixed die Entscheidung bringen sollte, ob der TVR einen Zähler oder zwei Punkte holen würde. Das neue TVR-Mixed Raphael Beck/Iris Tabeling zeigte der BCH-Paarung jedoch schnell seine Grenzen auf und holte mit 21:11, 21:13 den Siegpunkt.

Der Jubel war groß, weiß man doch, dass ein guter Saisonstart wichtig für den weiteren Verlauf ist. Heinz Kelzenberg: „Das war ein super Start in die Saison, die mir schon jetzt großen Spaß macht. Besonders hervorheben muss man Fabio Roth, der zwei Dreisatzspiele gewonnen hat, und auch Raphi Beck, der sich in den letzten Monaten in Saarbrücken toll entwickelt hat“. Daniel Winkelmann, Teammanager ergänzte: „Jetzt müssen wir in zwei Wochen in den Heimspielen gegen Hamburg und Berlin nachlegen, dort können wir endlich auch komplett antreten.“

 

 


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