Pressemitteilungen der SG Empor Brandenburger Tor Berlin

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Zu den Pressemitteilungen Saison...

2006/07

    

Saison 2007/08

Seit Kinderzeiten bei EBT: Nationalspieler Conny Hückstädt. Foto: Florian Münch

Vor den Play-off-Halbfinalspielen

Ostersamstag, 22. März 2008
14 Uhr 1. BC Bischmisheim - EBT Berlin
Ostersonntag, 23. März
14 Uhr EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim

     

EBT will dem Meister einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern
 
(21.3.08) Im Hin- und Rückspiel spielen die SG EBT Berlin und der 1. BC Bischmisheim am Osterwochenende um den Einzug in das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft. Obwohl Bischmisheim die Vorrunde auf Platz 3 abschloss, gilt das Team nach wie vor als Meisterschaftsfavorit. Es ist mit internationalen Top-Spielern geradezu gespickt und zudem sehr ausgeglichen. Allen voran die Europameisterin und Weltranglistenfünfte Xu Huaiwen, die schwedische Doppel- und Mixed-Spezialistin Johanna Persson und der Ukrainer Vladislav Druzchenko. Komplettiert wird das Team durch die Deutschen Meister im Herrendoppel Roman Spitko & Michael Fuchs, den erfolgreichsten deutschen Doppel- und Mixedspieler der letzten Jahre Kristof Hopp und Marcel Reuter. Im Gegensatz zu den letzten Spielen der Vorrunde wird EBT mit Ausnahme der noch immer nicht einsatzfähigen Nicole Grether am Wochenende Bestbesetzung aufbieten. Bei den Damen werden Juliane Schenk, Joanne Nicholas und Janet Köhler zum Einsatz kommen. Die Besetzung der Herrendoppel ist noch offen. Auf jeden Fall sind Michal Logosz, Johannes Schöttler und Tim Dettmann dabei. In den Herreneinzeln werden Xuan Chuan, Conrad Hückstädt und Dieter Domke spielen. Die Mannschaft hat sich vorgenommen, dem Favoriten aus Saarbrücken einen Kampf auf Biegen und Brechen zu liefern. Alle Spieler sind gesund und in guter Form und hoffen auf die Unterstützung des Berliner Badmintonpublikums und die unterstützende Atmosphäre im „Hexenkessel“ Samariterstraße.  

      

Conrad Hückstädt steht vor seinen letzten Spielen im EBT-Dress
Vom Schulknirps zum Leistungssportler 

(19.3.08) Vor den Halbfinals der diesjährigen Play-off-Runde um die Deutsche Meisterschaft sprach Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool mit EBT-Spieler Conrad Hückstädt. Der EBT-Sprössling äußerte sich über das bevorstehende Halbfinale gegen Meister Bischmisheim, aber auch über seine lange Zeit bei seinem Heimatverein, die nach dieser Saison wohl zu Ende geht.

  

Conrad, am 22./23. März kommt es zum Aufeinandertreffen zwischen Bischmisheim und EBT Berlin im Halbfinale der Play-offs. Bereits in der vergangenen Saison gab es diese Ansetzung im Halbfinale. Berlin zog jedoch den Kürzeren. Was macht euch Hoffnung, dass es diese Saison anders laufen wird?
Wir treten als noch weiter gestärktes Team auf, auch mental, haben den BCB im letzten Heimspiel geschlagen und uns das Heimrecht für das entscheidende Rückspiel am Ostersonntag in Berlin erkämpft - so dass uns das tolle Publikum zusätzliche Unterstützung garantiert.
Euer Manager Manfred Kehrberg sprach vom Wunschgegner im Halbfinale. Siehst du das als Spieler genauso oder hättet ihr lieber gegen Beuel oder Langenfeld gespielt?
Ich sehe das genauso: Wer Meister werden will, muss sicherlich gegen den BCB gewinnen. Wir sind momentan alle gut drauf und haben den Sieg gegen den BCB noch in frischer Erinnerung. Daher treten wir lieber jetzt schon im Halbfinale gegen sie an. Ein Finale liegt zeitlich noch in weiter Ferne, bis dahin gibt es sehr viele Unwägbarkeiten. Ein Sieg im Halbfinale gegen den als Runden-Vierter vermeintlich schlechteren FC Langenfeld (gegen den wir kürzlich sogar verloren) und dann ein 50:50 Finalspiel gegen den BCB mit einer eventuellen Niederlage wäre der undankbarere Weg. Daher also nun die "Pflicht" und darauf im Finale die "Kür" angehen.
Es ist mittlerweile ein offenes Geheimnis, dass du EBT zum Saisonende verlassen wirst. Ich denke, viele Berliner Badmintonfans bedauern diese Entscheidung sehr. Kannst du deine Entscheidung für alle Fans erläutern?
Ich möchte dann aufhören, wenn es am Schönsten ist! Ich bin verletzungsfrei, in ziemlich guter Verfassung und habe meistens sehr viel Spaß auf dem Badmintonfeld. Dieses Gefühl möchte ich in bleibender Erinnerung vom Bundesligabadminton behalten; daneben natürlich auch das tolle Flair der derzeitigen Mannschaft. Und auch die Emotionen, vor dem super Heimpublikum um Siege kämpfen zu können. Dafür benötigt es jede Menge hartes Training und einen klaren Kopf, welches durch meinen Hundert-Prozent-Job in Zürich in der Schweiz einfach nicht mehr im notwendigen Maße in der Zukunft gewährleistet sein wird. Lediglich "mitspielen" bei absteigender Formkurve wäre nicht professionell und meinen Ansprüchen nicht genug.
Damit kann es sein, dass du gegen Bischmisheim dein letztes Spiel im EBT-Dress absolvieren wirst. Eine etwas provokante Aussage. Was sagst du dazu?
Das Finale ist das nächste Ziel; nach dem Match wissen wir mehr...
Müsstest du deine Zeit als Spieler bei EBT in wenigen Sätzen zusammenfassen, was würde auf keinen Fall fehlen?
Die den Verein ausmachenden Menschen, von ganz ganz jung bis nicht mehr ganz so jung, haben eine Liebe zum Badminton entwickelt, die einen prägenden Charakter auf alle vom Badmintonvirus Infizierten besitzt. Das ist schwer zu beschreiben - aber unbedingt zu erleben! Sportlich und menschlich habe ich mich in der Zeit bei EBT stets wohl sowie auf dem Weg nach oben gefühlt. Der Verein optimistisch und pragmatisch vom DDR-Federball zum interkulturellen Weltbadminton, ich als Mitglied vom Schulknirps zum Leistungssportler.
Wir danken dir für dieses Interview, wünschen alles Gute in der Zukunft und besonders viel Erfolg und Schmackes im Halbfinale.

Vor dem letzten Spielwochenende der Punkterunde

Sa 23.2.08 14 Uhr SG EBT Berlin - FC Langenfeld
So 24.2.08 14 Uhr SCU Lüdinghausen - SG EBT Berlin

  

"Each player of our team can play under pressure"

  

(21.2.08) In der 1. Liga hat EBT am Samstag in der Sporthalle Samariterstraße den FC Langenfeld zu Gast. Das Team aus dem Rheinland wird zu dem mit Spannung erwarteten Duell in Bestbesetzung antreten. Stützen der Gäste sind der siebenfache Deutsche Meister Björn Joppien und der polnische Weltklassespieler „Przemek“ Wacha. Sie werden sich im Herreneinzel mit Conrad Hückstädt und Chuan Xuan duellieren. Bei den Damen stützen sich die Langenfelder auf Ella Diehl (Russland) und Kamila Augustyn (Polen). Komplettiert wird das Team durch die erfahrenen Mike Joppien, Thorsten Hukriede und „Weltenbummler“ Andreas Wölk, der sich nach einer mehrmonatigen Weltreise wieder in ansteigender Form befindet. EBT möchte natürlich am vorletzten Spieltag den ersten Tabellenplatz und damit die gute Ausgangsposition für die Play-offs verteidigen. Das Hinspiel endete 4:4, mindestens dieses Ergebnis strebt das Team am Samstag an. Allerdings sind beide Teams sehr ausgeglichen besetzt, sodass auch ein überraschendes Ergebnis möglich scheint. Leider muss EBT weiterhin auf die verletzte Nicole Grether verzichten, kann aber voraussichtlich in der Besetzung antreten, die jüngst den 1. BC Bischmisheim bezwang. Für Spannung ist also gesorgt, im „Hexenkessel“ Samariterstraße. Natürlich hofft das Team auf eine ähnlich gute Unterstützung durch das Berliner und Brandenburger Publikum wie beim letzten Heimspiel.

Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool sprach vor dem Punkterundenfinale mit EBTs polnischem Weltklassespieler Michal Logosz, im Team als Doppel- und Mixed-Spezialist im Einsatz.

 

Fachwirt für Doppel und Mixed: Michal Logosz. Foto: EBT.

Michal, it’s your second season in Berlin with EBT. People in Berlin enjoy watching your games and see you winning most of the times. How come you decided to play for Berlin? Did you have any contacts to players or to the manager? Did you know your team mates before you joined them?
I already played in Lübeck but for personal reasons I wanted to change the club. My Swedish friend Fredrik Bergstrom (he played in Berlin) asked me whether I would like to play for EBT because he new from the manager Manfred that the club was looking for a double player. I had offers from the Bundesliga, but I already knew some of the players from EBT and its very good team with aspirations to be number one in Germany. This is why I wanted to play in Berlin right form the beginning. Manfred has contacted me and so it happened. Another thing is, that I‘m sure it was best move I could do. I feel very good in the team.
From your impressions so far, can you tell what you think about Berlin? Have you had the time to do some sightseeing in Berlin?
I knew Berlin as a city before, have been there many times. This is very beautiful place.
In the current World Ranking you and Robert Mateusiak are listed on 17th place in men’s doubles. Are you looking forward to playing in the Olympic Games? What are your goals for the year 2008 and especially with EBT and in Bejing?
I’m looking forward to compete at the Olympic Games in Beijing. At the moment I’m very close to be able to do it. There will be 13 good pairs and every pair can get good results. In this season we won two silver and bronze medals at world championships, so in case we qualify everything can happen. This is my second season in Berlin so this year I would like to reach the final and than fight for winning the Bundesliga. We have a strong and young team. We can make it.
Versus Bischmisheim there were about 400 spectators and the atmosphere was great. As a player do you enjoy playing with a big crowd in the back? Is there a difference in your performance when you play at home or on the road?
Of course I enjoy playing with a big crowd at home. It makes me feel stronger and supported. I got used to it from international tournaments. In Berlin there are always many spectators. It is much easier to play at home with such an atmosphere than to play on the road.
Finishing the season with two victories gives your team the possibility to play the decisive matches at home. In the first match against Langenfeld you played 4:4 and your personal games also ended with a draw. Do you know already whether you play with Chuan Xuan or with Conrad Hückstädt in the double? What is your prediction for the match against Langenfeld?
The game against Langenfeld will be very tough as usual. If everybody will play as good as against Bischmisheim I don’t worry about the result. I do not know if I play with Chuan. We will talk about this in Berlin. It would be good to win first men’s and ladies’ doubles for a good start and than it’s gonna be easier and with less pressure for the other players. But no problem, each player of our team has shown that he or she can play under pressure. Like I said before, we got a very strong team.
Thanks and good luck for the last two matches during the regular season and then in the playoffs.

War mit seinem Abschneiden bei der Deutschen Meister-schaft am letzten Wochenen-de nicht zufrieden: EBT-Star Tim Dettmann. Foto: Münch.

Vor dem 11. Spieltag

Sa 9.2. 15 Uhr SV Fort. Regensburg - SG EBT Berlin
So 10.2. 14 Uhr SG EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim

   

EBT empfängt den Meister, der derzeit sein Verfolger Nummer eins ist

  

(8.2.08) Im absoluten Topspiel der 1. Badminton-Bundesliga empfängt die SG EBT Berlin am Sonntag, den 10.02.2007, 14 Uhr, in der Sporthalle Samariterstraße den Deutschen Meister der letzten beiden Jahre, den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim.

Mit 17:3 Punkten führt EBT derzeit die Bundesligatabelle an, dicht gefolgt vom 1. BC Bischmisheim, der nur einen Punkt dahinter liegt. Trotz dieser Tabellensituation gilt Bischmisheim als Favorit für diese Partie. Mit 8:0 fiel der Hinspielsieg gegen EBT überaus deutlich aus.
Bei der Deutschen Einzelmeisterschaft am vergangenen Wochenende konnten die Saarländer durch Xu Huaiwen (Dameneinzel) und Spitko & Fuchs (Herrendoppel) zwei Titel erkämpfen. Das Team wird komplettiert durch die schwedische Nationalspielerin Sara Persson, den in Berlin bestens bekannten Ukrainer Vladislav Druzchenko, Doppel- und Mixed-As Kristof Hopp sowie Thomas Tesche und Jochen Cassel. Das 3. Herreneinzel wird der Litauer Kestutis Navickas oder Neuzugang Marcel Reuter bestreiten. Ein wahrlich harter Brocken für EBT.

Mit 0:8 kamen die Berliner im Hinspiel überaus deutlich „unter die Räder“. Allerdings kann EBT am Sonntag im Gegensatz zum Hinspiel mit Ausnahme der immer noch verletzten Nicole Grether Bestbesetzung aufbieten. Mit dabei Juliane Schenk, Joanne Nicholas, Anne Reiter, Xuan Chuan, Conrad Hückstädt, Dieter Domke, Johannes Schöttler und Tim Dettmann.

Höhenpunkt des Spiels wird das erneute Duell der beiden Deutschen Weltklassespielerinnen Xu Huaiwen (Nr. 8 der Weltrangliste) und Juliane Schenk (Nr. 14 der Weltrangliste) sein. Aber auch alle anderen Spiele versprechen Klasse und Dramatik.

Im Vorprogramm des Spiels erfolgt die Verleihung des Nachwuchsförderpreises der Dresdner Bank „Das Grüne Band“ an die Abteilung Badminton der SG EBT Berlin.

Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool sprach mit EBTs Nationalspieler Tim Dettmann über das bevorstehende Wochenende und die vergangenen Deutsche Meisterschaft.

  

Hallo Tim, am Wochenende geht es endlich wieder in der Bundesliga rund. Die Badmintonfans in Berlin freuen sich schon besonders auf das Sonntagspiel gegen Bischmisheim. Da habt ihr aus dem Hinspiel noch etwas gut zu machen. Was hast du dir persönlich und was habt ihr als Team euch vorgenommen?
Tim Dettmann: Ja richtig, im Hinspiel war wirklich der Wurm drin. So weit ich mich richtig erinnere, gingen direkt die ersten vier Spiele hauchdünn im Entscheidungssatz verloren. Anschließend war es natürlich schwer, solche Niederlagen zu kompensieren. Genau deshalb werden wir in meiner Heimatstadt Berlin natürlich alles daran setzen, den Spieß umzudrehen. Infolge dessen wäre es natürlich auch toll, wenn es gleich mit den beginnenden Doppeln klappen könnte. Persönlich jedoch, muss ich mir derzeit ein kleines Formtief eingestehen, da ich in letzter Zeit wegen eines Umzugs und bevorstehender Klausuren selten 100% konzentriert im Training arbeiten konnte. Ich bin mir aber sicher, dass dies die Zuschauer in der Samariterstraße durch tobenden Beifall wieder wettmachen können.  ,-)
Letzte Woche standen die Deutschen Meisterschaften auf dem Programm. Im Herrendoppel bist du mit Johannes Schöttler leider bereits im Viertelfinale ausgeschieden. Berliner Fans vermuten natürlich, dass ihr euch für das harte Bundesligawochenende geschont habt. Was war tatsächlich der Grund? Habt ihr die Niederlage analysiert?
Das war schon ärgerlich. Als an Platz eins Gesetzter im Viertelfinale auszuscheiden, ist natürlich nicht unbedingt glorreich. Dennoch muss man auch zugeben, dass unsere Gegner an diesem Tag einfach die Besseren auf dem Feld waren. Zu keinem Zeitpunkt konnten wir richtig unser Angriffsspiel aufbauen und selbst unsere normalerweise recht starken ersten drei Schläge waren viel zu unkontrolliert. Analysiert haben wir das Spiel aber eher weniger, da Johannes und ich uns sicher sind, dass dies nach unseren Klausuren mit einem freien Kopf wieder besser klappen wird.
Mit dem dritten Platz im Mixed hinter den in der Weltrangliste besten beiden deutschen Mixed könnt ihr zufrieden sein oder siehst du das anders? Neben der Niederlage im Doppel auch im Mixed gegen Ingo Kindervater zu verlieren ist aber natürlich bitter. Wirst du weiterhin mit Annekatrin Lillie Mixed spielen in den nächsten Monaten und Jahren und was sind eure Ziele?
Das Ergebnis war in Ordnung, aber als Titelverteidiger mit Platz 3 glücklich zu sein, entspricht natürlich nicht meinen Zielen. Dafür ist mein Ehrgeiz einfach zu groß. Trotzdem muss man im Moment einfach anerkennen, dass unsere Form weit hinter der liegt, die Kathrin und Ingo sowie Birgit und Kristof derzeit präsentieren. Was die Zukunft mit Anne und mir anbelangt, sind durchaus  unterschiedlichste Varianten denkbar. Ganz entscheidend ist einfach auch die Meinung der Bundestrainer, schließlich sind sie ja für die Zusammensetzungen neuer Paarungen verantwortlich. Meiner Meinung nach sind wir aber aufgrund unseres Alters mit dem nötigen Engagement eine durchaus erfolgsversprechende Kombination.
Euer Manager bei EBT, Manfred Kehrberg, hat vor der Saison Bonn-Beuel zum Meisterschaftsfavoriten gekürt. Nun sieht man, dass er damit gar nicht so weit weg lag. Es ist wieder sehr eng in der Tabelle und Beuel konnte gegen Bischmisheim diese Saison zweimal gewinnen. Wer ist für dich aktuell der Favorit?
Für mich bleibt Bischmisheim dennoch Meisterschaftsfavorit, weil deren Mannschaft einfach im Gegensatz zu den anderen drei Top-Teams über einen deutlich größeren Spielerkader verfügen und somit jeglichen Ausfall kompensieren könnte. Falls es einem der drei Teams gelingt, vollständig gegen die Bischmisheimer anzutreten, ist allet drin.
Vielen Dank und viel Erfolg in beiden Spielen am Wochenende.

Conrad Hückstädt. Foto: funpool.

Vor dem 5. Spieltag

So 4.11. 14.00 Uhr SG EBT Berlin - VfB Friedrichshafen

   

"Die Niederlage gegen Bischmisheim haben wir sehr gut verdaut"

    

(30.10.07) Am 4. Spieltag gab es für die allgemein als Mitfavorit um die Meisterschaft angesehenen Berliner beim Auswärtsspiel gegen Titelverteidiger Bischmisheim eine herbe 0:8-Abfuhr, die viele EBT-Fans in dieser Deutlichkeit erschrecken ließ. Vor dem Heimspiel gegen Aufsteiger VfB Friedrichshafen sprach Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool über dieser Spiel und anderes mit EBT-Urgestein Conrad Hückstädt.

     

Hallo Conrad, am 4. November steht das nächste Heimspiel an gegen den starken Aufsteiger aus Friedrichshafen. Sowohl gegen Langenfeld als auch gegen Bischmisheim haben die Friedrichshafener nur 3:5 verloren und insgesamt schon drei Punkte auf der Habenseite. Was rechnet ihr euch gegen die Mannschaft aus?
Conrad Hückstädt: Hallo funpool, wenn ich die Frage weiter rechne, so haben wir mit 6 Punkten schon doppelt so viele wie die Häfler und gewinnen demnach auch 5.33 : 2.67. Spaß beiseite, pure Zahlen können Ergebnisse oder Erwartungen nie richtig widerspiegeln. Die Häfler haben eine Mannschaft mit vielen starken Spielern und Ausländern, welche sich zum ersten Mal bei EBT präsentieren. Das lässt auf spannende Spiele hoffen worauf wir uns und ganz sicher auch wieder zahlreiche Fans freuen. Die erstmalige Bestbesetzung im EBT-Team sollte für eine extra Portion Selbstvertrauen sorgen und damit für einen Sieg.
Das 0:8 gegen Bischmisheim hat bei vielen Berliner Fans gesessen. Insgesamt scheint das Ergebnis aber über die Leistungsverhältnisse hinwegzutäuschen, da sehr viele knappe Spiele dabei waren. Wie sind deine Eindrücke vom Spiel und brennt ihr auf Wiedergutmachung in den nächsten Spielen und natürlich zu Hause gegen Bischmisheim?
Ja, so ist es gewesen. Zahlenmäßig eine klare Niederlage, welche viele Fans nicht nachvollziehen können und über die sich jeder einzelne Spieler auch sehr geärgert hat. Aber die Zahlen geben in diesem Fall nicht zum Ausdruck, wie knapp alle Spiele waren, welchen kämpferischen Einsatz die Mannschaft zeigte, wie sie das Fehlen einiger wichtiger Spieler kompensierte und den Zusammenhalt lebte. Diese Niederlage haben wir sehr gut verdaut, sie war lehrreich und in diesem Sinne hilfreich für die weiteren Aufgaben in dieser Saison. Zum Rückspiel wird Bischmisheim mit Respekt nach Berlin reisen...
Leider wart ihr gegen Bischmisheim nicht in komplett erster Besetzung. Darf man schon mal vorausblicken? Werdet ihr im nächsten Heimspiel mit Nicole Grether und Chuan Xuan antreten oder bekommen wieder andere die Chance, sich in der ersten Mannschaft zu beweisen?
Chuan hat endlich sein Visum erhalten und freut sich ungemein auf seinen ersten Einsatz am Wochenende. Aufgrund der wettkampf-intensiven Olympiasaison kann es wieder vorkommen, dass ein/e Spieler/in durch Turnierteilnahme oder Reisestress ein Bundesligaspiel auslässt und sich somit Einsatzchancen für Spieler der 2. Mannschaft bieten. Diese Einsätze sind wichtig für die Zukunft hinsichtlich Spielerfahrung, Gewöhnung an das Leistungsniveau und das Umfeld sowie die Integration in die 1. Mannschaft. Ich hoffe, diese Chancen werden entsprechend genutzt.
In den letzten Wochen gab es mal wieder die Diskussion über Spielberechtigungen von Spielern, die auch noch in anderen Verbänden außerhalb des DBV starten. VfB Friedrichshafen hat diese Diskussionen ausgelöst mit einem Problem, was sie anscheinend aber selbst nicht zu verantworten haben. Einige Bundesligisten haben bereits Protest eingelegt bzw. angekündigt. Wie siehst du die Angelegenheit mit den beiden Finnen?
Diese "Diskussionen" waren doch, und das sind sie leider immer wieder, Spekulationen von Leuten, die gar nicht über alle Hintergrundinformationen verfügen und dennoch einen Standpunkt in der Öffentlichkeit vertreten, welcher vom sportlichen Sinn der 1. Bundesliga abweicht: den Badminton-Fans attraktive Spiele auf höchstmöglichem Niveau bieten, den Spielern Möglichkeiten des Kräftemessens mit ebenbürtigen Gegnern, Fair-Play leben und Spaß haben als involvierter Verein und innerhalb der Mannschaften. Dazu kommt natürlich noch das Finanzielle. Ich sehe das Engagement des VfB Friedrichshafen und das der Spieler, glaube nicht, dass sie vorsätzlich gegen Regeln verstoßen haben, sondern freue mich, dass sie als attraktiver Gegner in Berlin antreten.
Mit der Mannschaft steht ihr momentan auf dem vierten Platz und seid damit voll im Soll, was das Ziel angelangt, erstmal die Qualifikation für die Play-offs zu schaffen. Wie bist du mit deinen eigenen Leistungen zufrieden und hast du dir Ziele für die nächsten Spiele vorgenommen?
Mit meinen Leistungen bin ich sehr zufrieden. Insbesondere vor dem Hintergrund, dass meine bisherigen Gegner allesamt professionell trainieren und mir neben dem Job nur noch eine abendliche Trainingseinheit genügt. Da macht es richtig Spaß, sie auf dem Feld "zu ärgern". Der Mannschaftsgeist und die Stimmung in der Halle haben mich natürlich auch jedesmal beflügelt. So soll und wird es weitergehen und wir werden nicht nur die Play-offs schaffen sondern noch ein bisschen mehr.
Vielen Dank und viel Erfolg in den nächsten Spielen.

Konnte sich über einen gelungenen Bundesligastart freuen: Dieter Domke. Foto: Marie Kelzenberg.

Vor dem 3. Spieltag - Samstag gibt es Autogramme der Bitburger-Finalisten Juliane Schenk

Sa 13.10. 14.00 Uhr SG EBT Berlin - SV Fortuna Regensburg
So 14.10. 14.00 Uhr 1. BC Bischmisheim - SG EBT Berlin  

    

Dieter Domke überraschte am ersten Wochenende mit Sieg über Marc Zwiebler

  

(12.10.07) Dieter Domke überraschte am 2. Spieltag beim 5:3 der Berliner über Beuel mit einem 15:21 21:17 21:16 über Marc zwiebler. Dies war Anlass für Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool ihm ein paar Fragen zu stellen. Darüber hinaus teilte der Verein mit, dass es beim Samstagspiel gegen Regensburg Autogramme von Juliane Schenk geben wird: "Nach dem tollen Erfolg von Juliane Schenk bei den Bitburger Open und den ZDF-Bericht vom Sonntag erreichten uns eine Reihe von Anfragen, ob man ein Autogramm von Juliane erhalten kann. Man kann. Nach ihrem Einzel im Spiel gegen Fortuna Regensburg steht Juliane für Autogrammwünsche zur Verfügung. Sicherlich auch eine gute Gelegenheit für den Berliner Nachwuchs, einmal direkt mit Juliane in Kontakt zu treten."

  

Dieter, herzlichen Glückwunsch zu den beiden Siegen zum Saisonauftakt gegen Hamburg und Beuel. Wie zu erwarten, war der Gang gegen Beuel ein schwerer und ausgeglichener. Dass du mit deinem Einzelsieg gegen Zwiebler einen ganz wichtigen Punkt beigetragen hast, überraschte einige und freute sie damit aber umso mehr. Wie hast du dich selbst bei dem Spiel gefühlt?
Dieter Domke: Vielen Dank. In der letzten Saison habe ich viele Spiele schon im Kopf verloren. Ich hatte Probleme, dass ich nicht an mich und meine Stärke geglaubt habe. Im Sommer habe ich sehr viel und gut trainiert, deshalb fühle ich mich viel besser und im Spiel gegen Marc, mit dem sensationellen Publikum im Rücken, konnte ich deshalb frei aufspielen und eine gute Leistung abliefern. Und einen wichtigen Punkt für die Mannschaft geholt zu haben, war für mich natürlich die Krönung.
Nun geht es am kommenden Wochenende weiter gegen Fortuna Regensburg. Der Manager der Regensburger sagte vor der Saison, dass er gern die ersten vier der letzten Saison ärgern möchte. Der Saisonauftakt verlief für die Bayern mit zwei klaren Niederlagen jedoch unglücklich. Erwartet ihr einen Gegner, der die Scharte ausgleichen möchte und besonders motiviert zur Sache gehen wird?
Ich denke, dass jeder Verein gegen die Spitzenteams sehr motiviert ist, da sie nichts zu verlieren haben und ohne Druck spielen können. Wir müssen in jedem Spiel hundert Prozent geben und von Spiel zu Spiel denken. Nur so können wir die Play-offs erreichen und um die Meisterschaft mitspielen.
Bei den Bitburger-Open hast du leider unglücklich im ersten Spiel gegen Luka Petric verloren. Zwar in zwei Sätzen, aber trotzdem wie es knapper kaum geht. Was sind denn international in den nächsten Wochen und Monaten deine Ziele? Gibt es einen Fahrplan, den du mit deinen Trainern aufgestellt hast?
Das Spiel war sehr ärgerlich, doch nun bin ich wieder eine wichtige Erfahrung reicher. Ich werde in diesem Jahr noch einige Challenge-Turniere auf  Europaebene spielen, damit ich ab dem nächsten Jahr nicht mehr so oft durch die Quali muss, bevor das eigentliche Turnier überhaupt begonnen hat. Wenn ich weiter fleißig trainiere und Geduld habe, kann ich vielleicht für die eine oder andere Überraschung sorgen.
Im ersten Saisonspiel gegen Beuel hätten gerade bei einem so spannenden Spitzenspiel ein paar mehr Zuschauer vor Ort sein können. Was kannst du den Fans vor dem Spiel gegen Regensburg versprechen, damit sich ein Weg in die Halle auf jeden Fall lohnt?
Niveauvolle, spannungsgeladene und atemberaubende Spiele mit einer bis zum Ende kämpfenden Mannschaft.
Vielen Dank für das Interview und alles Gute für den weiter hoffentlich steil ansteigenden Karriereweg.

Jetzt auch im gemeinsamen Club: Johannes Schöttler (li) & Tim Dettmann, hier bei der Deutschen Meisterschaft 2006, wo die beiden Platz drei belegten. Foto: Monika Barther.

Vor dem 1. Spieltag

Sa 29.9. 13 Uhr VfL 93 Hamburg - SG EBT Berlin
So 30.9. 14 Uhr SG EBT Berlin - 1. BC Beuel   

    

"Ein komisches Gefühl, gegen den großen Bruder zu spielen"

  

(28.9.07) Der Zufall des Terminplans will es, dass Berlins Neuzugang Johannes Schöttler gleich am ersten Spieltag auf seinen bisherigen Verein VfL 93 Hamburg trifft. Dies war Anlass für Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool mit dem Nationalspieler zu sprechen.

  

Hallo Johannes, herzlich willkommen in Berlin und viel Erfolg in der kommenden Saison. Viele Berliner Badmintonfans freuen sich über deinen Wechsel zu EBT. Nun geht es im ersten Auswärtsspiel gleich gegen deinen alten Verein VfL Hamburg. Mit welchen Gefühlen gehst du in dieses erste Spiel?

Ich freue mich sehr auf das Spiel, es wird zwar ein etwas komischen Gefühl sein gegen meine ehemaligen Mannschaftskameraden zu spielen, zu denen ja auch mein großer Bruder gehört, aber ich denke nicht, dass es ein großes Problem sein sollte.

In Berlin spielst du nun in einem Team mit Tim Dettmann, der auch auf internationaler Ebene dein Doppelpartner ist. Hat dich auch dieser Fakt zu einem Wechsel nach Berlin bewegt?

Ja, das war in der Tat einer wichtiger Grund für mich, da es für uns im Doppel wichtig ist, viel zusammen zu spielen um Spielpraxis zu bekommen. Ich freue mich aber natürlich auch sehr auf den Rest der Mannschaft.

Es war zu lesen, dass du den Wechsel nach Berlin mit gemischten Gefühlen betrachtet hast, als du erfuhrst, VfL 93 durfte dann doch noch in die 1. Liga aufsteigen. Nehmen deine ehemaligen Teamkollegen dir den Wechsel übel oder wird es eine freundliche Begrüßung in Hamburg geben?

Nein, ich denke mir nimmt den Wechsel keiner übel, ich habe mit allen über meine Gründe gesprochen und diese wurden auch von allen verstanden und akzeptiert. Ich gehe somit fest von einer freundlichen Begrüßung in Hamburg aus.

Einen Tag nach dem Spiel in Hamburg tretet ihr zu Hause gegen Beuel an. Damit wartet gleich eine Topmannschaft auf euch, die zumindest EBT-Manager Manfred Kehrberg in diesem Jahr zum Meisterschaftsfavoriten erklärt hat. Wer ist für dich Favorit?

Der große Favorit um die Meisterschaft ist sicherlich der Titelverteidiger Bischmisheim. Aber ich denke, dass wir auch ganz gute Chancen haben, um den Titel mitzuspielen.

Durch die Qualifikation zu den Olympischen Spielen werden viele Teams der Bundesliga während der Saison mit wechselnden Spielern antreten. Weißt du schon, wie viele Einsätze du am Ende der Saison zu Buche stehen hast und was sind deine Ziele mit EBT?

Ich hoffe, so viele Einsätze wie möglich zu bekommen und würde mich über jedes Spiel freuen. Das Ziel sollte, denke ich, die Meisterschaft sein.

Vielen Dank für das Interview und alles Gute für den Saisonstart und die nächsten internationalen Turniere.

EBT Berlin II - BW Wittorf am 17.9.2007 - Fotos von © Volkmar Kehrberg

2. Bundesliga Nord 1. Spieltag: SG EBT Berlin II - BW Wittorf 4:4

1.HD: Tim Dettmann & Bork Gerbsch - Malte Böttger & Robert Mateusiak 18-21 9-21
DD: Anne-Christin Reiter & Carla Nelte - Annekatrin Lillie & Neele Voigt 14-21 21-19 20-22
2.HD: Bastian Zimmermann & Karsten Lehmann - Philipp Droste & Jan-Collin Strehse 21-16 21-12
1.HE Tim Dettmann - Philipp Droste 25-23 21-18
DE: Lisa Deichgräber - Neele Voigt 15-21 25-23 21-12
MX: Karsten Lehmann & Anne-Christin Reiter - Robert Mateusiak & Annekatrin Lillie 14-21 10-21
2.HE: Johannes Szilagyi - Jan-Collin Strehse 14-21 21-17 18-21
3.HE: Bork Gerbsch - Malte Böttger 21-17 21-12.

Lisa Deichgräber.
Tim Dettmann.
NN
Bastian Zimmermann (hinten) & Karsten Lehmann.
Karsten Lehmann & Anne-Christin Reiter spielten das Mixed.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.