BITBURGER Open 2011
Grand-Prix-Gold-Turnier in Saarbrücken

     

Von Di 1. bis So 6. November 2011. 
Saarlandhalle, Im Ludwigspark.
Preisgeld 120 000 US-Dollar - Grand Prix 13/2011 Gold - BWF-Level 3A.
Referee: Yves Côté (CAN).

Turnierwebsite: www.bitburger-open.de.
Zur Invitation/Ausschreibung (pdf).

           
Zur Titelseite Bitburger Open.

Zu den Ergebnistableaus im HE - DE - HD - DD - MX. Zu den Tagesergebnissen. Zum Livescore.

Hier bietet die Veranstaltungswebsite einen Livestream und Videointerviews.

Hinderte Juliane Schenk am Finaleinzug: Damensiegerin Li Xuerui. Foto: Thomas Ludwig

Marc Zwiebler und Juliane Schenk standen im Halbfinale

  

Internationale Vielfalt in Saarbrücken: Die Sieger kamen in diesem Jahr aus fünf Nationen

  

Herreneinzel
HF: WANG Zhengming (CHN) - Eric Pang (NED) 21:18 21:8 
Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - Marc Zwiebler (GER) 17:21 21:17 21:16
Fin.: Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - WANG Zhengming (CHN) 21:18 21:10
Dameneinzel
HF: LI  Xuerui (CHN) - Juliane Schenk (GER) 21:15 21:14
YAO Jie (NED) - Sayaka Sato (JPN) 18:21 21:13 21:18
Fin.: LI  Xuerui (CHN) - YAO Jie (NED) 21:8 21:9
Herrendoppel
LIU Xiaolong & QIU Zihan (CHN) - Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN) 22:20 12:21 21:17
Bodin Issara & Maneepong Jongjit (THA) - Chris Adcock & Andrew Ellis (ENG) 21:19 21:18
Fin.: Bodin Issara & Maneepong Jongjit (THA) - LIU Xiaolong & QIU Zihan (CHN) 21:14 21:16  
Damendoppel
HF: Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN) - Savitree Amitapai & Sapsiree Taerattanachai (THA) 21:9 21:16
Emelie Lennartsson & Emma Wengberg (SWE) - Line Damkjaer Kruse & Marie Röpke (DEN) 18:21 21:13 21:18
Fin.: Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN) - Emelie Lennartsson & Emma Wengberg (SWE) 21:8 21:11
Mixed
CHAN Peng Soon & GOH Liu Ying (MAS) - LIU Xiaolong & CHENG Shu (CHN) 21:17 21:13
Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - HE Hanbin & BAO Yixin (CHN) 21:17 21:10
Fin.: CHAN Peng Soon & GOH Liu Ying (MAS) - Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN) 21:18 14:21 27:25.

Thomas Ludwig hat Fotos online gestellt...

Sonntag - Der Endspieltag

Turnierchef Frank Liedke: "Die mt Abstand am besten besuchte Veranstaltung"

Von Pascal Blum
Gehen Chinesen an den Start, dann stehen sie im Finale und gewinnen in der Regel auch. Beim Badminton ist das so. Doch heute bei den Bitburger Open in der Saarbrücker Saarlandhalle war das anders. Hier verteilten sich die fünf Titel auf fünf  Nationen. Die Athleten aus dem Reich der Mitte hatten drei Titelchancen und nutzen nur eine – das Dameneinzel. Beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier sicherte sich Dänemark das Herreneinzel. Das Mixed ging an Malaysia, das Herrendoppel an Thailand und Japan konnte im Damendoppel den obersten Podestplatz erobern.
Vittinghus sensationell
Im Vorjahr war Hans-Kristian Vittinghus noch herb enttäuscht. Im Finale musste er sich dem Chinesen Chen Long geschlagen geben. Heute war für den Dänen der Tag der Revanche. Nachdem er im Semifinale für die Heimfahrt von Deutschlands bestem Einzelspieler Marc Zwiebler verantwortlich war, krönte er seine sensationelle Leistung während des gesamten Turniers mit einem 21:18 21:10 Final-Sieg gegen den Weltranglisten-17. Zhengming Wang aus China. Der Däne nahm seinen Preis und einen Scheck über 9.000 US-Dollar von Saarlands Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer entgegen. „Ich bin sehr froh, dass ich endlich gewinnen konnte. Ich mag dieses Turnier: Die Halle ist toll, der Belag liegt mir. Alles ist super organisiert und die Spiele fangen immer pünktlich an – das ist nicht bei allen Turnieren so und nicht selbstverständlich“, sagte Vittinghus, der in der Welt auf Platz 20 rangiert.
Jung, dynamisch und weiterhin auf der Erfolgsspur – das ist Xuerui Li. Die in der Welt an Nummer 16 gelistete 21-Jährige hatte gestern im Halbfinale die Weltranglistensechste Juliane Schenk in die Schranken gewiesen. Heute fegte die Chinesin ihre Gegnerin Jie Yao mit 21:8 21:9 geradezu vom Feld. Dabei steht die Niederländerin immerhin auch auf dem Weltranglistenplatz 21. Da halfen auch die Tipps von Trainerin Huaiwen Xu nichts. Die ehemalige deutsche Weltklassespielerin weiß, wie man in Saarbrücken gewinnt. Fünf Dameneinzel-Titel konnte sie hier für sich verbuchen.
Mixed war Spiel des Tages
Das Spiel des Tages war zweifelsohne das gemischte Doppel – was schon das Ergebnis des dritten Satzes ausdrückt. Die zahlreichen Zuschauer in der Saarlandhalle sahen eine Partie, die keine Wünsche offen ließ. Sie hatte alles, was Badminton so faszinierend macht. Peng Soon Chan & Liu Ying Goh aus Malaysia behielten schließlich in einem extrem spannenden Match gegen Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl aus Dänemark die Oberhand. Sie besiegten die Weltmeister von 2009 mit 21:18 14:21 und 27:25.
Bodin Issara und Maneepong Jongjit heißen die neuen Herrendoppel-Titelträger. Die Thailänder hatten gegen die favorisierten Chinesen Xiaolong Liu & Zihan Qiu im Endspiel überraschenderweise recht deutlich mit 21:14 21:16 die Nase vorne. Im Damendoppel gab es keinen Überraschungscoup. Hier war an Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa aus Japan kein Vorbeikommen. Im heutigen Schlussakkord hatten auch Emelie Lennartsson und die für den BC Bischmisheim in der Bundesliga aufschlagende Emma Wengberg nicht den Hauch einer Chance gegen die Weltranglistendritten. Die Schwedinnen mussten mit 8:21 11:21 kapitulieren – dürfen sich aber mit der Finalteilnahme über ihren größten bisherigen Erfolg freuen.
Positive Bilanz
„Wir sind mit dem Turnier sehr zufrieden. Von den 24 Veranstaltungen bisher, war dieses hier das mit Abstand am besten besuchte. In diesem Punkt haben wir einen richtig guten Schritt nach vorne gemacht. Darauf können wir aufbauen und so sollte es die nächsten Jahre weitergehen“, zog Veranstaltungsleiter Frank Liedke ein durchweg positives Fazit.

Fernsehberichte
Der SR ist wie immer jeden Tag dabei, für Sonntag ist eine live-Schalte oder Studio-Besuch mit Schenk/Zwiebler/Fuchs als Gäste geplant. Abrufbar am Montag über SR- Mediathek.
http://sr-mediathek.sr-online.de/index.php?selection=SA
Das ZDF berichtet zweimal: Einmal in der Sport-Reportage am Sonntag. Und ein anderes Team begleitet seit Mittwoch Marc Zwiebler. Dieser Beitrag ist für nächste Woche Donnerstag, 10. November, in der ZDF-Drehscheibe vorgesehen.

Vergeblicher Kampf: Juliane Schenk...
...und Marc Zwiebler schieden im Halbfinale aus. Fotos: Thomas Ludwig

Samstag - Die Halbfinalspiele
Schenk und Zwiebler verpassen Titelchance
Von Pascal Blum
Mit Juliane Schenk und Marc Zwiebler standen heute zwei deutsche Einzelspieler im Halbfinale. Sie hatten die Möglichkeit, reichlich Punkte für die Olympiaqualifikation zu sammeln. Aber sowohl für Schenk wie auch für Zwiebler war in der Runde der letzten Vier heute Endstation.
Die Weltranglistensechste Juliane Schenk kam gegen die Chinesin Xuerui Li nicht gut ins Spiel, lag im ersten Satz recht schnell mit 5:12 hinten, startete dann aber eine furiose Aufholjagd bis zum 15:16. Doch am Ende reichte es nicht: Schenk gab den Satz mit 15:21 ab. Auch im zweiten hatte die an Position eins gesetzte Deutsche kaum eine Chance. Xuerui Li marschierte ohne Gnade und gewann auch diesen mit 21:14. „Erst einmal Respekt an meine Gegnerin. Sie hat ihren Stiefel von Anfang bis Ende durchgespielt. Heute hat bei mir irgendwie der Glaube gefehlt – mein Vertrauen in mich selbst. Ich habe mich über jeden verlorenen Punkt aufgeregt und diesen Ärger dann in die weiteren Ballwechsel mitgenommen. So habe ich nichts zustande bekommen. Das war heute ein lehrreiches Spiel, die Luft an der Weltspitze ist eben dünn“, sagt die WM-Bronze-Gewinnerin aus Krefeld. Die Chinesin Xuerui Li trifft nun im Finale auf die Niederländerin Jie Yao, die von der ehemaligen deutschen Weltklassespielerin Huaiwen Xu trainiert wird.
Wesentlich spannender war die Partie Marc Zwiebler gegen den an drei gesetzten Hans-Kristian Vittinghus aus Dänemark. Den ersten Satz konnte sich der Deutsche mit 21:17 sichern, aber der zweite mit 21:17 wie auch der dritte mit 21:16 ging an Vittinghus, der nun wie schon im Vorjahr im Finale der Bitburger Open steht. „Das ist heute unglücklich gelaufen. Im zweiten Satz hätte ich nach meiner 13:9 Führung den Sack zumachen müssen, aber das ist mir nicht gelungen. Nachdem der Däne den Satz gewann, war  er psychologisch im Vorteil. Im dritten bin ich dann permanent einem Rückstand nachgelaufen, konnte Vittinghus aber nicht mehr einholen. Da hat er sehr konstant gespielt. Aber ich habe jetzt auch drei Turniere am Stück hinter mir, das steckt einem natürlich in den Knochen“, meinte Zwiebler nach dem Spiel. Der Däne versucht nun morgen gegen den an Position drei gesetzten Chinesen Zhengming Wang, seine Finalniederlage im vergangenen Jahr vergessen zu machen.
Chefbundestrainer nicht zufrieden
Jakob Høi, der Bundescheftrainer des Deutschen Badminton-Verbandes, zog folgendes Turnier-Fazit: „Zufrieden mit unserem Abschneiden bin ich nicht. Zufriedenheit hat etwas mit Glücklichsein zu tun – und glücklich ist man, wenn man Medaillen holt. Aber wir haben unser Ziel erreicht, und das hieß Halbfinale. Wenn man sich in der Olympiaqualifikation mit seinen vielen Turnieren befindet, dann darf man nicht auf einzelne Ergebnisse schauen. Hier hilft nur ein leistungsorientierter Blickwinkel. Und unsere Leistung haben wir gebracht.“ 
Überraschung im Herrendoppel
Im Herrendoppel treffen morgen die Thailänder Bodin Issara & Maneepong Jongjit auf die Chinesen Xiaolong Liu & Zihan Qiu, die erstaunlicherweise die All England Gewinner und Weltranglistendritten Carsten Mogensen & Mathias Boe aus dem Wettbewerb warfen. Keine Überraschung gab es dagegen im Damendoppel. Hier setzten sich die Weltranglisten-Dritten Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa aus Japan souverän durch. Ihre Kontrahentinnen im Schlussakt kommen aus Schweden. Emelie Lennartsson und die für den BC Bischmisheim in der Bundesliga spielende Emma Wengberg zeigten ein begeisterndes Halbfinale und schickten die favorisierten und an Nummer zwei gesetzten Däninnen Line Damkjaer Kruse & Marie Roepke nach Hause. Im Mixed treffen in der Schlussrunde Peng Soon Chan & Liu Ying Goh aus Malaysia auf Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl aus Dänemark.
Vorschau Halbfinale:
Li Xuerui, Nummer 16 in der Weltrangliste, stand am vergangenen Sonntag bei den French Open im Finale. Juliane hat gegen die Chinesin bei den Danish Open 2010 schon einmal gespielt. Damals musste sie sich im Achtelfinale zweimal mit 20:22 geschlagen geben.
Marc - Platz 19 - und Vittinghus - Platz 20 - sind Nachbarn in der Weltrangliste. Unser Deutsche Meister kann das Turnier nutzen, um die Matchbilanz auszugleichen. Die steht nach drei Aufeinandertreffen in den Jahren 2009 und '10 bei 2:1 für den Dänen.

Fanden sich nach zwei Freispielen plötzlich im Viertelfinale bei einem Grand Prix Gold wieder: Claudia Vogelgsang (li) & Cisita Joity Jansen. Foto: Thomas Ludwig.

Die Viertelfinalergebnisse:
Hier hat Thomas Ludwig Fotos von der Nachmittagssession online gestellt.

      

Herreneinzel
Marc Zwiebler kam gegen seinen Beueler Teamkollegen aus Indonesien weiter 
Eric Pang (NED*8) - Dmytro Zavadsky (UKR) 17:21 21:14 21:15 
WANG Zhengming (CHN*3) - Rajiv Ouseph (ENG*6) 21:13 21:16
Hans-Kristian Vittinghus (DEN*4) - CHAN Kwong Beng (MAS) 21:16 17:21 21:14 
Marc Zwiebler (GER*2) - Andre Kurniawan Tedjono (INA) 24:22 21:14
Dameneinzel
Europa-Vergleich zwischen Yao und Baun eindeutig
Juliane Schenk (GER*1) - Petya Nedelcheva (BUL*6) 23:21 21:18
LI  Xuerui (CHN*4) - Eriko Hirose (JPN*8) 21:15 21:11
YAO Jie (NED*7) - Tine Baun (DEN*3) 21:14 21:16
Sayaka Sato (JPN*5) - Linda Zechiri (BUL) 22:20 21:15
Herrendoppel
Zwei deutsche Doppel waren dabei
Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN*1) - Adam Cwalina & Michal Logosz (POL*5) o.K./wo 
LIU Xiaolong & QIU Zihan (CHN*6) - Ingo Kindervater & Johannes Schöttler (GER*3) 21:19 21:11 
Chris Adcock & Andrew Ellis (ENG*4) - Michael Fuchs & Oliver Roth (GER) 21:18 16:21 21:15
Bodin Issara & Maneepong Jongjit (THA) - Mads Conrad-Petersen & Jonas Rasmussen (DEN*2) 21:16 21:16 
Damendoppel
Mit Überraschungsteilnehmerinnen Jansen & Vogelgsang
Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN*1) - Mariana Agathangelou & Heather Olver (ENG) 21:12 21:13
Savitree Amitapai & Sapsiree Taerattanachai (THA) -CHIN Eei Hui & WONG Pei Tty (MAS) 21:17 16:21 22:20 
Emelie Lennartsson & Emma Wengberg (SWE) - Jenny Wallwork & Gabrielle White (ENG) 21:12 16:21 21:18
Line Damkjaer Kruse & Marie Röpke (DEN*2) - Cisita Joity Jansen & Claudia Vogelgsang (GER) 21:11 21:11
Mixed
He & Bao schalteten in der ersten Runde Fuchs & Michels aus
Peng Soon Chan & Liu Ying Goh (MAS*8) - Labar Ronan & Laura Choinet (FRA) 21:19 15:21 21:14
LIU Xiaolong & CHENG Shu (CHN) - Nathan Robertson & Jenny Wallwork (ENG*4) 21:11 21:17
Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN*3) - Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO*6) 21:18 21:16
HE Hanbin & BAO Yixin (CHN) - Maneepong Jongjit & Savitree Amitapai (THA) 21:15 15:21 21:16.

Mussten sich im Viertelfinale zwei Chinesen beugen: Ingo Kindervater (li) & Johannes Schöttler. Foto: Thomas Ludwig

Freitag - Viertelfinalspiele
Turnier geht mit Schenk und Zwiebler in die Endphase
Von Pascal Blum
Heute wurde in der Saarbrücker Saarlandhalle das Viertelfinale ausgetragen. Und das DBV-Team hatte noch fünf heiße Eisen im Feuer. Das Ticket für die Runde der letzten Vier konnten Juliane Schenk und Marc Zwiebler lösen. Sie kämpfen morgen ab 14 Uhr um den Einzug ins Finale.
Kein Spiel zum Rumzaubern für Juliane
Die Weltranglisten-Sechste Juliane Schenk schaltete Petya Nedelcheva mit 21:19 21:11 aus. „Das war heute ein Arbeitssieg. Ich wusste, dass ich nur mit einer großen Portion Entschlossenheit ins Match gehen durfte. Das war kein Spiel zum Rumzaubern. Im ersten Satz hat sich die Bulgarin noch mit Händen und Füßen gewehrt. Im zweiten habe ich mit 18:6 geführt und danach die Zügel etwas schleifen lassen“, sagte die an Position eins gesetzte Schenk. Im Halbfinale trifft sie auf die Chinesin Xuerui Li, die heute die an Nummer acht gesetzte Japanerin Eriko Hirose aus dem Rennen warf. Über ihre morgige Gegnerin sagt die WM-Bronze-Gewinnerin aus Krefeld: „Wir haben bei den Denmark Open im vergangenen Jahr gegeneinander gespielt, da habe ich knapp verloren. Morgen wird es jedenfalls nichts bringen, sich auf Laufduelle einzulassen. Ich habe schon vor, das Zepter in die Hand zu nehmen." Im zweiten Semifinale trifft die Japanerin Sayaka Sato auf die Niederländerin Jie Yao, die überraschend die amtierende Europameisterin Tine Baun abservierte.
Marc brauchte wieder einmal Nervenkitzel
Nein, man kann Marc Zwiebler nicht vorwerfen, dass er es an Spannung vermissen lässt. Ohne eine gute Portion Nervenkitzel geht es bei ihm nicht. So war es auch heute. In einem vor allem im ersten Satz dramatischen Match kegelte er Andre Kurniawan Tedjono aus Indonesien mit 24:22 und 21:14 aus dem Turnier. „Ok, eine Sportphrase: Aber es war so – es war das erwartet schwere Spiel. Im ersten Satz habe ich ihm zu viel auf seine Stärken gespielt. Das machte ich im zweiten besser. Ich nahm ein bisschen das Tempo raus und Andre wurde ungeduldig. Dann habe ich einfach sehr gut und konzentriert den Satz zu Ende gespielt“, fasst der an Position zwei gesetzte Zwiebler zusammen. Nun geht es gegen den Vorjahresfinalisten der Bitburger Open und an drei gesetzten Hans-Kristian Vittinghus aus Dänemark. „Ich kenne ihn gut. Das wird morgen sicher kein kurzes Spiel. Vittinghus ist ein Brecher, ein echtes Kampfschwein. Aber ich freue mich darauf. Ich bin mit dem bisher Erreichten schon recht zufrieden. Was jetzt kommt, ist Zugabe“, erklärt der Weltranglisten-19. In dem anderen Duell stehen sich der Niederländer Eric Pang und der an Position drei gesetzte Chinese Zhengming Wang gegenüber. 
Deutsche Doppel unterlagen gegen starke Gegner
Ausgeschieden sind die beiden deutschen Herrendoppel Ingo Kindervater & Johannes Schöttler sowie Michael Fuchs & Oliver Roth. Letztere mussten sich in einem aufregenden Match den Engländern Chris Adcock & Andrew Ellis mit 18:21 21:16 und 15:21 geschlagen geben. Ingo Kindervater & Johannes Schöttler zogen gegen die Chinesen Xiaolong Liu & Zihan Qiu mit 19:21 11:21 den Kürzeren. „Da war heute ein enormes Tempo im Spiel und die Chinesen konnten den Druck besser halten als wir. Was auch irgendwie logisch ist. Nach meiner Verletzung haben Johannes und ich erst ein paar Mal zusammen trainieren können. Und da ist gegen einen solchen Gegner, der voll im Saft steht, nur schwer mitzuhalten“, erzählt Ingo Kindervater. Die beiden Spieler aus dem Reich der Mitte treffen morgen im Halbfinale auf die diesjährigen All England Gewinner und Weltranglistendritten Carsten Mogensen & Mathias Boe. Ein Spiel, das allein schon das Eintrittsgeld wert ist. Die Briten Adcock & Ellis haben nun die Thailänder Bodin Issara & Maneepong Jongjit vor der Brust. 
Ohne deutsche Beteiligung ging das Mixed über die Bühne. Im gemischten Doppel treffen morgen Peng Soon Chan & Liu Ying Goh aus Malaysia auf die Chinesen Xiaolong Liu & Shu Cheng, die für das Turnier-Aus von Badmintonstar Nathan Robertson und seiner Spielpartnerin Jenny Wallwork verantwortlich sind. Die Chinesen He Hanbin & Bao Yixin versuchen gegen Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl das Finalticket zu lösen. Die Dänen kickten die aktuellen Vize-Weltmeister Chris Adcock & Imogen Bankier aus dem Wettbewerb. Im Damendoppel kommt es zu einem skandinavischen Duell: Die Schwedinnen Emelie Lennartsson und die für den BC Bischmisheim in der Bundesliga spielende Emma Wengberg treten gegen Line Damkjaer Kruse & Marie Roepke aus Dänemark an. Weiter werden die Thailänderinnen Savitree Amitapai & Sapsiree Taerattanachai versuchen, den Weltranglistendritten Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa aus Japan ein Bein zu stellen.

Sprung ins Viertelfinale: Michael Fuchs (li) & Oliver Roth. Foto: Thomas Ludwig.

Fotos aus Saarbrücken
Thomas Ludwig hat eine Fotogalerie von den Spielen in der Saarlandhalle eingerichtet.
Hier ist sie aufzurufen.

Donnerstag - Viertelfinalisten wurden ermittelt
Fünf Chancen aufs Halbfinale - aber die Aufgaben sind nicht leicht
Von Pascal Blum
So langsam geht es ans Eingemachte. Heute wurden bei den Bitburger Open die Plätze für das am Freitag um 12 Uhr beginnende Viertelfinale vergeben. Beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle traten zum ersten Mal die Herren- und Damen-Doppel in Aktion – sie spielten zwei Runden aus. Des Weiteren wurde das Achtelfinale im Herren- und Dameneinzel sowie Mixed ausgetragen.
36-jährige Claudia Vogelgsang im Doppel noch dabei
Bei den Damen ist die an Position eins gesetzte Juliane Schenk die letzte im Turnier verbleibende deutsche Einzelspielerin. Die WM-Bronze-Gewinnerin besiegte die Dänin Karina Jørgensen mit 21:16 21:19 und trifft im Viertelfinale auf Petya Nedelcheva aus Bulgarien. „Ich habe heute den ersten Satz sehr gut begonnen – habe 16:3 geführt. Doch dann ließ meine Konzentration nach und die Dänin kam noch mal unnötigerweise heran. Es hat mich daran erinnert: Das hier ist kein Selbstläufer, die können alle ausgezeichnet Badminton spielen. Jetzt sehen wir weiter. Natürlich will ich meinen Setzplatz bestätigen und am Sonntag ins Finale. Aber eins nach dem anderen. Zunächst bin ich mal froh, dass es läuft. Am Dienstag lag ich noch den ganzen Tag mit Fieber im Bett und wollte das Turnier eigentlich absagen“, erzählte die Weltranglisten-Sechste. Den Sprung in die Runde der letzten Acht haben die beiden anderen Deutschen verpasst. Karin Schnaase unterlag der Niederländerin Jie Yao deutlich mit 10:21 6:21. Für Claudia Vogelgsang war die an Position vier gesetzte Chinesin Xuerui Li eine Nummer zu groß. Sie zog mit 9:21 und 16:21 den Kürzeren. Die 36-Jährige ist aber noch im Damendoppel vertreten. Mit ihrer Partnerin Cisita Joity Jansen trifft sie morgen auf Line Damkjaer Kruse & Marie Roepke aus Dänemark. Für insgesamt vier deutsche Damendoppel kam heute das Aus. So waren auch Eei Hui Chin & Pei Tty Wong aus Malaysia ein Stolperstein für die an Position drei gesetzten Birgit Michels & Sandra Marinello. Die Asiaten hatten mit 21:17 8:21 21:7 die Nase vorne.
Von den drei Einzelherren kam Marc weiter
Es war eine Berg- und Talfahrt, aber Marc Zwiebler hat es geschafft. Er ist der letzte deutsche Herreneinzelspieler im Turnier. Mit einem souveränen 21:10, einem katastrophalen 8:21 im zweiten und einem glücklichen 21:17 im dritten Satz setzte sich der Weltranglisten-15. gegen den Schweden Henri Hurskainen durch. „Das war kein gutes Spiel von mir. Als ich im zweiten Satz schon mit 4:11 hinten lag, habe ich einen Gang runtergeschaltet und den Satz geschenkt – ich wollte Kraft sparen. Aber damit habe ich den Schweden wieder stark gemacht“, sagt der an Position zwei gesetzte Zwiebler. Jetzt geht es gegen einen alten Bekannten. Der Indonesier Andre Kurniawan Tedjono ist Zwieblers Team-Kollege beim Bundesligisten 1. BC Bonn-Beuel. „Wir kennen uns gut, wir trainieren zurzeit auch gemeinsam am Olympiastützpunkt an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken. Da ist es oft ausgeglichen, das wird morgen eine verdammt enge Kiste“, sagte der 27-Jährige.
Dieter Domke und Lukas Schmidt vom BC Bischmisheim sind ausgeschieden. Schmidt musste sich Kwong Beng Chan aus Malaysia mit 15:21 16:21 geschlagen geben, Domke unterlag dem Ukrainer Dmytro Zavadsky mit 20:22 und 15:21. „Ich war heute einfach zu verkrampft. Gerade zu Hause will man ja besonders gut spielen. Aber mir hat das Quäntchen Glück gefehlt. Knackpunkt war der erste Satz. Hätte ich den gewonnen, hätte ich auch das Spiel eingetütet. Schade“, resümierte Domke frustriert.
Zwei Herrendoppel bleiben im Rennen
Für das letzte im Wettbewerb verbleibende deutsche Mixed war heute Endstation. Max Schwenger & Isabel Herttrich hatten mit 17:21 8:21 das Nachsehen gegenüber den Chinesen Xiaolong Liu und Shu Cheng. Doch in dieser Disziplin hat sich im Viertelfinale eine illustre Runde versammelt. Die Chinesen He Hanbin & Bao Yixin sind hier ebenso vertreten wie die aktuellen Vize-Weltmeister Chris Adcock & Imogen Bankier sowie Badminton-Ikone Nathan Robertson mit seiner Spielpartnerin Jenny Wallwork.
Aus fünf mach zwei – war aus deutscher Sicht die heutige Formel im Herrendoppel. Eine Handvoll Matches mit DBV-Beteiligung und zwei Doppel kamen durch. Michael Fuchs & Oliver Roth besiegten Mikkel Elbjorn aus Dänemerk und Sam Magee aus Irland mit 18:21 21:12 21:15. Nun warten die Engländer Chris Adcock & Andrew Ellis. Die an Nummer drei gesetzten Ingo Kindervater & Johannes Schöttler holten ein 21:18 21:16 gegen ihre Landsmänner Manuel Heumann und Tobias Wadenka – jetzt geht es gegen Xiaolong Liu und Zihan Qiu aus China.

Die Spiele der Deutschen:

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler (*2)
   1.Rd.: - Chen Yuekun (CHN) 21:13 24:26 21:19
   2.Rd.: - Alexander Roovers (GER) 21:12 21:18
   Afn.:  - Henri Hurskainen (SWE) 21:10 8:21 21:17
   Vfin.:  - Andre Kurniawan Tedjono (INA)
Dieter Domke
   1.Rd.: - Raphael Beck (GER) 21:13 21:7
   2.Rd.: - CHONG Wei Feng (MAS) 21:12 21:13
   Afin.:  - Dmytro Zavadsky (UKR) 20:22 15:12
Lukas Schmidt
   1.Rd.: - Kai Waldenberger 21:14 21:12
   2.Rd.: - Carl Baxter (ENG) 21:18 16:21 21:17
   Afin.:  - CHAN Kwong Ben (MAS) 15:21 16:21
Nikolaj Persson
   1.Rd.: - Eetu Heino (FIN) 21:16 21:11
   2.Rd.: - Hans-Kristian Vittinghus (DEN*4) 19:21 9:21
Alexander Roovers
  1.Rd.: - Christoph Heiniger (SUI) 21:7 21:18
  2.Rd.: - Marc Zwiebler (GER) 12:21 18:21
Marcel Reuter 
   1.Rd.: - Mike Vallenthini (LUX) 21:4 21:13
   2.Rd.: - Joachim Persson (DEN) 20:22 15:21
Sebastian Schöttler
   1.Rd.: - Nathan Vervaeke (BEL) 21:17 21:10
   2.Rd.: - Eric Pang (NED) 11:21 12:21
Hannes Käsbauer
   1.Rd.: - TAN Chun Seang (MAS) 12:21 21:17 21:19
   2.Rd.: - WANG Zhengming (CHN*3) 6:21 17:21
Tobias Wadenka
   1.Rd.: - Philip Discher (GER) 21:8 21:10
   2.Rd.: - Mathieu Lo Ying Ping (FRA) 14:21 10:21
Kai Waldenberger - Lukas Schmidt 14:21 12:21
Peter Lang - Pratama Yoga (INA) 11:21 16:21
Sven Eric Kastens - Mohamad Arif Abdul Latif (MAS) 0:2 (Aufgabe GER)
Sebastian Rduch - Valeriy Atrashchenkov (UKR) 18:21 17:21
Fabian Hammes - Henri Hurskainen (SWE) 13:21 16:21
Raphael Beck - Dieter Domke (GER) 13:21 7:21
Richard Domke - Joachim Persson (DEN) 18:21 23:21 16:21
Philip Discher - Tobias Wadenka (GER) 8:21 10:21  
Dameneinzel (32er-Feld)
Juliane Schenk (*1)
   1.Rd.: - Judith Meulendijks (NED) 21:8 19:21 21:9
   Afin.: - Karina Jörgensen (DEN) 21:16 21:19
   Vfin.: - Petya Nedelcheva (BUL*6)
Claudia Vogelgsang
   1.Rd.: - Sabine Devooght (BEL) 21:13 21:17
   Afin.: - LI Xuerui (CHN*4) 9:21 16:21
Karin Schnaase
   1.Rd.: - Sabrina Jaquet (SUI) 21:12 21:12
   Afin.: - YAO Jie (NED*7) 10:21 6:21
Carola Bott - Petya Nedelcheva (BUL*6) 16:21 6:21
Kim Buss - Arundhati Pantawane (IND) 12:21 13:21
Herrendoppel (32er-Feld)
Ingo Kindervater & Johannes Schoettler (*3)
   1.Rd.: - Jorrit De Ruiter & Dave Khodabux (NED) 19:21 21:17 21:12
   Afin.:  - Manuel Heumann & Tobias Wadenka 21:18 21:16
   Vfin.:  -
Michael Fuchs & Oliver Roth
   1.Rd.: - Kevin Joss & Lukas Nussbaumer (SUI) 21:7 21:8
   Afin.:  - Mikkel Elbjörn & Sam Magee (DEN/IRL) 18:21 21:12 21:15
   Vfin.:  -
Thomas Legleitner & Franklin Wahab (GER) 
   1.Rd.: - Johannes Pistorius & Fabian Roth 21:5 23:21
   Afin.:  - Mads Conrad-Petersen & Jonas Rasmussen (DEN*2) 9:21 8:21
Denis Nyenhuis & Alexander Roovers
   1.Rd.: - Akis Leo Thomas & Mike Vallenthini (LUX) 21:12 21:13
   Afin.: - Chris Adcock & Andrew Ellis (ENG*4) 8:21 16:21
Andreas Heinz & Max Schwenger
   1.Rd.: - Thomas Heiniger & Florian Schmid (SUI) 21:19 22:20
   Afin.:  - Mathias Boe & Carsten Mogensen (DEN*1) 20:22 12:21
Manuel Heumann & Tobias Wadenka
   1.Rd.: - Alfons Bachhuber & Daniel Knoll (GER) 21:15 21:14
   Afin.:  - Ingo Kindervater & Johannes Schoettler (*3) 18:21 16:21
Peter Käsbauer & Josche Zurwonne - Chris Adcock & Andrew Ellis (ENG*4) 15:21 18:21 
Jakob Bachhuber & Christian Schäffer - Mads Conrad-Petersen & Jonas Rasmussen (DEN*2) 8:21 4:21
Fabian Holzer & Hannes Käsbauer - LIU Xiaolong & QIU Zihan (CHN*6) 10:21 19:21
Johannes Pistorius & Fabian Roth (GER) - Thomas Legleitner & Franklin Wahab 15:21 21:23
Raphael Beck & Peter Lang - Anders Skaarup Rasmussen & Kim Astrup Sorensen (DEN) 12:21 13:21
Christian Böhmer & Kai Waldenberger - Adam Cwalina & Michal Logosz (POL*5) 14:21 6:21
Alfons Bachhuber & Daniel Knoll (GER) - Manuel Heumann & Tobias Wadenka (GER) 15:21 14:21
Till Felsner & Julian Reuther - Jürgen Koch & Peter Zauner (AUT) 13:21 3:21
Damendoppel (19 Paare im 32er-Feld)
Cisita Joity Jansen & Claudia Vogelgsang
   1.Rd. frei / Afin. frei /
   Vfin.: - Line Damkjaer Kruse & Marie Röpke (DEN*2) 
Sandra Marinello & Birgit Michels (GER*3) - 1.Rd. frei / Afin.: CHIN Eei Hui & WONG Pei Tty (MAS) 17:21 21:8 7:21
Johanna Goliszewski & Carla Nelte - 1.Rd. frei / Afin.: - Line Damkjaer Kruse & Marie Röpke (DEN*2) 14:21 21:19 17:21
Nathalie Burger & Saskia Schüssler - 1.Rd. frei / Afin.: Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa (JPN*1) 2:21 6:21
Barbara Bellenberg & Christina Kunzmann - 1. Rd. frei / Afin.: Savitree Amitapai & Sapsiree Taerattanachai (THA) 10:21 11:21
Carola Bott & Kim Buss - Mariana Agathangelou & Heather Olver (ENG) 12:21 9:21
Alina Hammes & Kira Kattenbeck - CHIN Eei Hui & WONG Pei Tty (MAS) 9:21 16:21 
Viviane Charoloy & Anna Jungmann - Jenny Wallwork & Gabrielle White (ENG) 18:21 2:21
Mixed (32er-Feld)
Max Schwenger & Isabel Herttrich
   1.Rd.: - Moritz Kaufmann & Nathalie Ziesig (AUT) 21:12 21:7
   Afin.:  - LIU Xiaolong & CHENG Shu (CHN) 17:21 8:21
Michael Fuchs & Birgit Michels (*2) - HE Hanbin & BAO Yixin (CHN) 15:21 21:13 19:21
Johannes Schöttler & Sandra Marinello - Nathan Robertson & Jenny Wallwork (ENG*4) 21:14 17:21 18:21
Fabian Holzer & Cisita Joity Jansen (GER) - Valeriy Atrashchenkov & Anna Kobceva (UKR) 17:21 19:21
Denis Nyenhuis & Kim Buss - Labar Ronan & Laura Choinet (FRA) 13:21 16:21
Peter Käsbauer & Johanna Goliszewski - Robert Blair & Gabrielle White (SCO/ENG) 19:21 21:19 22:20
Heumann Manuel & Barbara Bellenberg - Marcus Ellis & Heather Olver (ENG) 14:21 9:21
Johannes Pistorius & Christina Kunzmann - Chris Adcock & Imogen Bankier (ENG/SCO*6) 7:21 15:21
Tobias Wadenka & Claudia Vogelgsang - Thomas Laybourn & Kamilla Rytter Juhl (DEN*3) 21:17 9:21 9:21
Josche Zurwonne & Carla Nelte - Anthony Dumartheray & Sabrina Jaquet (SUI) 16:21 20:22
Raphael Beck & Kira Kattenbeck - Maneepong Jongjit & Savitree Amitapai (THA) 9:21 12:21.

Mittwoch - Hauptrunden Einzel und Mixed
Gleich zum Auftakt deutsch-chinesische Auseinandersetzungen mit unterschiedlichen Ausgängen
Von Pascal Blum
Nach der Qualifikation gestern, schlug heute die Stunde der Wahrheit: Bei den Bitburger Badminton Open ging um 9 Uhr das Hauptfeld ins Rennen – beim mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turnier betraten die gesetzten Spieler die vier Courts in der Saarbrücker Saarlandhalle. Im Herreneinzel wurden zwei Runden ausgespielt, weiterhin stand die erste Runde im Dameneinzel und im Mixed auf dem Spielplan.
Überraschungsei für Marc Zwiebler
Bereits in den Vormittagsstunden kam es zu einem spannenden und hochklassischen Match. Dass der Gegner von Marc Zwiebler gut sein würde – das konnte man sich an fünf Fingern abzählen. Mehr aber auch nicht. Und so musste der gesetzte Deutsche Schwerstarbeit leisten, um Chen Yuekun mit 21:13 24:26 und 21:19 zu bezwingen. „Der Chinese war für mich so was wie ein Überraschungsei. Man hat ihn bis dato kaum spielen sehen. Ich wusste nur, dass er jung ist. Dass wollte ich mir zunutze machen und meine Erfahrung in die Waagschale werfen. Das hat nur zum Teil geklappt. Im dritten Satz hätte ich das Spiel fast aus der Hand gegeben. So bin ich aber froh, dass es nun erst mal weitergeht“, erklärte der Weltranglisten-15. Und es ging direkt weiter: Die zweite Runde bei den Herren wurde in den Abendstunden ausgespielt. Hier ging es für Marc Zwiebler etwas lockerer zu und er setzte sich gegen  Alexander Roovers mit 21:12 und 21:18 durch. Morgen trifft er um 16.05 Uhr auf den Schweden Henri Hurskainen. Ebenfalls den Sprung in die dritte Runde schafften die Bischmisheimer Dieter Domke und Lukas Schmidt. Domke muss nun um 16.50 Uhr gegen den Ukrainer Dmytro Zavadsky antreten, Schmidt um 16.40 Uhr gegen Kwong Beng Chan aus Malaysia.
Fuchs & Michels mussten gegen Spitzenchinesen Segel streichen
Schon in der ersten Runde des Mixed-Wettbewerbs mussten die an Position zwei gesetzten Michael Fuchs & Birgit Michels die Segel streichen. Für die beiden war dies nach den Denmark und French Open das dritte Erstrunden-Aus in Folge. Sie unterlagen dem gemischten Doppel He Hanbin und Bao Yixin aus China mit 15:21 21:13 und 19:21. Was sich im ersten Moment wie eine faustdicke Überraschung anhört, ist keine. Das Mixed aus dem Reich der Mitte hat zwar keinen Setzplatz erhalten, besteht aber aus zwei Spitzenspielern, die erst seit drei Turnieren zusammen spielen und bis dato nur noch nicht genügend Weltranglistenpunkte sammeln konnte. Im September konnten die Asiaten mit den Indonesia Open aber den ersten Turniersieg einfahren. Somit war klar, was da auf die Weltranglistenneunten aus Deutschland wartete. „Eigentlich war das von uns eine recht gute Partie. Das sind eben diese knappen 50:50-Spiele, die mal so oder so ausgehen können. Was in den Monaten zuvor noch gut geklappt hat, ging in den vergangenen drei Wochen halt schief. So ist das eben manchmal. Aber es geht weiter, in zwei Wochen spielen wir die Hongkong Open und dann greifen wir wieder an. Es hilft ja nichts… Wir werden jetzt sicher nicht den Kopf in den Sand stecken“, sagte Birgit Michels nach dem Spiel. Von den elf angetretenen deutschen Mixed-Paaren schafften es nur Max Schwenger & Isabel Herttrich in die nächste Runde. Sie müssen morgen um 14.35 Uhr gegen die Chinesen Xiaolong Liu und Shu Cheng ran.
Drei deutsche Damen im Einzel weiter
Ouvertüre heute auch für WM-Bronze-Gewinnerin Juliane Schenk. Die derzeit in der Welt auf der Nummer sechs gelistete 28-Jährige behielt mit 21:18, 19:21 und 21:9 gegen Judith Meulendijks aus den Niederlanden die Oberhand. Weiter geht es für sie morgen um 13.50 Uhr gegen die Dänin Karina Jorgensen. Neben Schenk konnten sich auch Claudia Vogelsang und Karin Schnaase für den nächsten Durchgang qualifizieren. Die an vier gesetzte Chinesin Xuerui Li wartet nun auf Vogelsang und die Niederländerin Jie Yao muss sich mit der Sportsoldatin aus Lüdinghausen auseinandersetzen.

Dienstag: Qualifikationstag
Richard Domke, Peter Lang, Robert Georg im Herreneinzel sowie Claudia Vogelgsang und Kim Buss im Dameneinzel qualifizierten sich fürs Hauptfeld
Von Pascal Blum
Startschuss beim Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle. Um 11 Uhr eröffneten Turnierdirektor Frank Liedke und Saarbrückens Sportdezernent Harald Schindel gemeinsam mit den internationalen Schiedsrichtern die Bitburger Open 2011. Noch bis Sonntag treten bei dem mit 120.000 US-Dollar Preisgeld dotierten Turnier 263 Badminton-Künstler aus 33 Ländern in den sportlichen Wettstreit. Der erste Turniertag wird traditionell mit den Qualifikationsrunden eingeläutet – es ging um die Ticketvergabe für die morgen beginnende Hauptrunde. Auf Grund mehrerer kurzfristiger Absagen gesetzter Spieler war das Spielableau heute überschaubar. Im Herren- und Damendoppel sowie im Mixed kam keine Qualifikation zustande. So mussten viele Akteure nicht auf den Court und dürfen nun direkt gegen die Etablierten antreten. Fünf deutsche Einzelspieler, in erster Linie Nachwuchsathleten, lösten heute die Eintrittskarte für die erste Runde des Hauptturniers, die morgen um 9 Uhr beginnt. Dort weht dann ein anderer Wind. Am zweiten Turniertag greifen die großen Namen ins Turnier ein. So wird es auch für einige deutsche Top-Spieler ernst – morgen gehen die ersten Herren- und Dameneinzel sowie die Mixed-Spiele über die Bühne. Die Damen- und Herrendoppel beginnen am Donnerstag.
Harte Nüsse für Marc Zwiebler und Fuchs & Michels
Marc Zwiebler hat morgen direkt eine harte Nuss zu knacken. Deutschlands bester Herreneinzelspieler tritt um 11 Uhr gegen Chen Yuekun an. „Das ist einer aus der Nachwuchsriege der Chinesen – und wenn die einen jungen Spieler in den Flieger setzten und nach Europa zu einem Turnier schicken, dann ist der hochmotiviert und richtig gut“, sagt Martin Kranitz, der Sportdirektor des DBV. Kurz nach Zwiebler muss dann der Bischmisheimer Dieter Domke im deutsch-deutschen Vergleich gegen Raphael Beck ran. Michael Fuchs & Birgit Michels, das an Position zwei gesetzte Mixed, wollen um 15 Uhr ihr Erstrunden-Aus bei den Denmark- und French-Open vergessen machen. In der extrem stark besetzen Konkurrenz hätten es die Deutschen kaum schlechter treffen können. Das gemischte Doppel He Hanbin & Bao Yixin aus China zählt zu den Favoriten auf den Turniersieg. Um 17 Uhr betritt die an Position eins gesetzte Juliane Schenk zum ersten Mal für dieses Jahr den Badmintoncourt in der Saarlandhalle. Die WM-Bronze-Gewinnerin aus Krefeld spielt gegen die Niederländerin Judith Meulendijks. Hier gibt es auch ein Wiedersehen der besondern Art. Die Ex-Bischmisheimerin Huaiwen Xu kehrt als Nationaltrainerin der Niederlande an ihre alte Wirkungsstätte zurück. Fünfmal konnte die ehemalige deutsche Nationalspielerin die Bitburger Open gewinnen.


Vorberichte:

         

Nach der Auslosung: Weltelite geht bei Grand Prix Gold auf Punktejagd für London
Hochklassiges Feld: gut für die Zuschauer, weniger gut für die deutschen Olympia-Punktesammler
Von Pascal Blum
(24.10.11) Beim Badminton ist die Qualifikation für die Olympischen Spiele Ende Juli 2012 in London in vollem Gange. So ist nicht verwunderlich, dass die vom 1. bis 6. November ausgetragenen Bitburger Open in diesem Jahr mit einer Top-Besetzung aufwarten können. Immerhin kann sich bei diesem Grand-Prix Gold Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle der Gewinner einer jeden Disziplin 7.000 Weltranglistenpunkte auf die Habenseite schreiben. Da sind die insgesamt 120.000 US-Dollar Preisgeld eigentlich nur eine nette Zugabe. Denn im vorolympischen Jahr gilt für die Athleten vor allem eines: Punkte sammeln. Jetzt ist der Anmeldeschluss für das Turnier beendet und was sich hier auf der Meldeliste tummelt, ist ganz großes Badminton. Alle starken Badmintonnationen wie China, Indonesien, Malaysia, Thailand, Japan, England und Dänemark sind vertreten.
Heißer Tanz im Dameneinzel erwartet
Vor allem das Dameneinzel verspricht, ein heißer Tanz zu werden. Hier versuchen die Chinesin Xin Liu und die Dänin Tina Baun, es der Deutschen Juliane Schenk so schwer wie möglich zu machen. Alle drei bewegen sich in der Weltrangliste auf ähnlichem Niveau – die amtierende Europameisterin Baun ist derzeit auf Nummer acht gelistet, die Chinesin steht auf der Sieben und Schenk belegt Platz sechs. Aber die WM-Bronze-Gewinnerin aus Krefeld ist in Saarbrücken an Position eins gesetzt und zurzeit in bestechender Form: Ende September stand die 28-Jährige in Japan zum ersten Mal in ihrer Karriere bei einem Superseries-Turnier im Finale. „Bei den Bitburger Open habe ich meinen ersten Grand-Prix-Sieg eingefahren – an diesem Turnier hängen viele schöne Momente und Erfahrungen. Ich freue mich, wenn ich auch in diesem Jahr im Saarland viele Badmintonfans begeistern und ihnen Weltklasse-Badminton zeigen kann“, sagt die zurzeit beste europäische Dameneinzel-Spielerin.
Starkes chinesisches Ensemble
Insbesondere die Verantwortlichen der Badmintonweltmacht China scheinen das Saarland ins Herz geschlossen zu haben. Sie schicken zum wiederholten Male ein extrem starkes Ensemble nach Saarbrücken. Dabei zeigen sie sich experimentierfreudig. Sie würfeln beispielsweise im Mixed die Paarungen wild durcheinander. Der mit einer anderen Partnerin in der Welt an Position sieben geführte Tao Jiaming tritt in der Saarlandhalle erstmals mit Huan Xia an. In der Findungsphase scheint auch Hanbin He. Dem Bronzemedaillengewinner der Olympischen Spiele in Peking stellt man in diesem Jahr mit Yixin Bao schon die dritte Frau an seine Seite. Und das erfolgreich, Anfang Oktober holten sich die beiden den Sieg bei den Indonesien Open. Diese neuen Paarungen haben noch nicht genügend Weltranglistenpunkte gesammelt und tauchen somit auch nicht in der Setzliste auf – doch sie sind mehr als nur ein Geheimtipp.
Vizeweltmeister im Mixed dabei
Mit dem britischen Mixed-Paar Chris Adcock & Imogen Bankier haben die aktuellen Vizeweltmeister von London gemeldet. Weiter sind mit Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen die Weltranglisten-Dritten und WM-Bronze-Gewinner von 2009 am Start – die Dänen sind an Position eins gesetzt. Und die Zuschauer dürfen sich in diesem Jahr auf eine Badmintonikone freuen. Zum ersten Mal wird Nathan Robertson gemeinsam mit Jenny Wallwork bei den Bitburger Open aufschlagen. Der Engländer errang im Mixed mit seiner damaligen Partnerin Gail Emms den Europameistertitel, es folgte Olympia-Silber in Athen und 2006 der Weltmeistertitel. Starke Konkurrenz also im gemischten Doppel, wo sich auch die in der Weltrangliste derzeit auf Platz neun stehenden Michael Fuchs & Birgit Michels etwas ausrechnen. „Dass die Bitburger Open aufgrund der Olympia-Qualifikation noch stärker besetzt sind als sonst, war mir klar. Aber für uns ist das natürlich ein ganz besonderes Turnier. Es ist ein Heimspiel. Wir würden gerne unseren Finaleinzug aus dem vergangenen Jahr wiederholen, allerdings wird das eine sehr schwere Aufgabe. Aber: Wir brauchen uns nach den Ergebnissen aus den vergangenen Monaten auch nicht zu verstecken und werden alles daran setzen, so weit wie möglich zu kommen", sagt Michael Fuchs, der am Olympiastützpunkt an der Hermann-Neuberger-Sportschule in Saarbrücken trainiert. Dort befindet sich auch das Koordinationsbüro der Bitburger Open, wo die Spieler-Meldungen eingingen. „Eine der ersten war das Damendoppel Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa. Die Japanerinnen belegen im Moment den Weltranglistenplatz drei und konnten bei der WM die Bronzemedaille gewinnen“, weiß Veranstaltungsleiter Frank Liedke. Ihnen den Schneid abzukaufen, ist das Ziel des besten deutschen Damenduos. Birgit Michels & Sandra Marinello sind im Moment in der Welt auf Position 18 gelistet, bei den Bitburger Open belegen sie in der Setzliste hinter Line Damkjaer Kruse & Marie Roepke aus Dänemark den dritten Rang.
Lachen und Weinen
Was Frank Liedke ein Lächeln ins Gesicht zaubert, löst bei anderen Sorgenfalten aus. „Ich sehe die Besetzung der diesjährigen Bitburger Open mit einem lachenden und einem weinenden Auge. Auf der einen Seite freue ich mich, weil es natürlich für die Zuschauer gut ist, wenn das Turnier sehr gut besetzt ist und es tollen Badmintonsport zu sehen gibt. Auf der anderen Seite ist es schlecht, weil durch das extrem starke Teilnehmerfeld weniger Quali-Punkte für uns Deutsche bleiben“, meint Martin Kranitz, der Sportdirektor des DBVs. Dabei sollte der Vorteil eines Grand-Prix Gold Turniers im eigenen Land nicht unterschätzt werden: Seit acht Jahren gibt es in Saarbrücken keine Endspiele ohne deutsche Beteiligung. Und einige DBV-Akteure liegen voll auf Kurs. Neben Schenk sowie dem Mixed Fuchs& Michels konnte auch das an Position drei gesetzte Herrendoppel Ingo Kindervater & Johannes Schöttler mit einer glänzenden Bilanz bei Top-Turnieren auf sich aufmerksam machen. In dieser Disziplin kommen die Favoriten aber auch aus dem skandinavischen Nachbarland. Die diesjährigen All England Gewinner und Weltranglisten-Dritten Carsten Mogensen & Mathias Boe sind hier wohl das Maß aller Dinge. Natürlich wird auch Deutschlands bester Herreneinzel-Spieler und der an Position zwei gesetzte Marc Zwiebler alles daran setzen, sich den Olympia-Traum zu erfüllen. Neben Zhengming Wang aus China sind seine schärfsten Konkurrenten der an Position eins gesetzte Jan Ø. Jørgensen und Hans-Kristian Vittinghus aus Dänemark.
Abgesehen von hochklassischem Sport wird bei den Bitburger Badminton Open traditionell auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Neben der legendären Players-Party, die in diesem Jahr erstmals am Turnier-Samstag stattfindet, sorgt im attraktiven Publikumsbereich der Saarlandhalle eine bunte Mischung aus Gastronomie, Unterhaltung und Shopping für bestes Amüsement für die ganze Familie. Das Orga-Team rund um Frank Liedke wird sich richtig ins Zeug legen, damit es Anfang November wieder heißen kann: Es ist angerichtet. Die besten Badmintoncracks der Welt sind zu Gast.

              

In allen Disziplinen Setzplätze für Deutsche
(17.10.11) Juliane Schenk ist an eins gesetzt und Marc Zwiebler an zwei. Auch in den Doppeldisziplinen sind Deutsche unter den Favoriten. Fuchs & Michels haben im Mixed Platz zwei, Kindervater & Schöttler sowie Michels & Marinello jeweils Platz drei. Die vorderen Setzplätze:

Herreneinzel
1 JÖRGENSEN Jan O DEN 
2 ZWIEBLER Marc GER
3 WANG Zhengming CHN
4 VITTINGHUS Hans-Kristian DEN 
5 JAYARAM Ajay IND
6 OUSEPH Rajiv ENG
7 LEVERDEZ Brice FRA
8 PANG Eric NED
Dameneinzel
1 SCHENK Juliane GER
2 LIU Xin CHN
3 BAUN Tine DEN
4 LI Xuerui CHN
5 SATO Sayaka JPN
6 NEDELCHEVA Petya BUL
7 YAO Jie  NED 
8 HIROSE Eriko JPN
Herrendoppel
1 MOGENSEN Carsten & BOE Mathias DEN
2 RASMUSSEN Jonas & CONRAD-PETERSEN Mads DEN
3 KINDERVATER Ingo & SCHÖTTLER Johannes GER
4 ELLIS Andrew & ADCOCK Chris ENG 
Damendoppel
1 FUJII Mizuki & KAKIIWA Reika JPN
2 DAMKJAER KRUSE Line & ROEPKE Marie DEN
3 MICHELS Birgit & MARINELLO Sandra GER
4 JONATHANS Lotte & VAN DOOREMALEN Paulien NED
Mixed
1 FISCHER NIELSEN Joachim & PEDERSEN Christinna DEN
2 FUCHS  Michael & MICHELS Birgit GER
3 LAYBOURN Thomas & RYTTER JUHLKamilla DEN
4 ROBERTSON Nathan & WALLWORK Jenny ENG.

Gewinnspiel mit attraktiven Preisen - Teilnahmeschluss ist der 1. November
Als Hauptpreis winkt eine Woche Urlaub im Ötztal
(14.9.11) Vom 1. bis 6. November 2011 trifft sich bei den Bitburger Open wieder die Weltelite zum spannenden Schlagabtausch mit dem gefiederten Ball. Beim Grand-Prix-Gold-Turnier in der Saarbrücker Saarlandhalle gibt es für die nationalen wie internationaler Badmintonstars neben Punkte für die Weltrangliste auch insgesamt 120.000 US-Dollar Preisgeld zu gewinnen. Doch auch alle Badmintonfans können sich mit etwas Geschick und Glück tolle Preise sichern. Dafür hat der Veranstalter eigens ein Online-Gewinnspiel ins Leben gerufen.
Im Jackpot ist ein siebentägiger Urlaub für zwei Personen im Hotel Stern in Längenfeld unweit von Sölden, der vom Tourismusverband Tirol zur Verfügung gestellt wird. Als zweiter Preis winkt ein komplettes Badmintonpaket von Wilson, dem neuen Hauptsponsor der Bitburger Open. Weiterhin gibt es ein iPod nano von Apple zu gewinnen.
Die Teilnahme ist simpel: Einfach bis zum 1. November auf die Bitburger-Open-Website gehen, dort den Menüpunkt „Zuschauer“ ansteuern und unter dem ersten Menü-Unterpunkt findet sich direkt das Gewinnspiel. Hier gilt es, die aufgeführte Frage richtig zu beantworten. Dazu noch das Adressformular ausfüllen und dann heißt es, auf Fortuna hoffen. Denn unter allen richtigen Einsendungen werden die glücklichen Gewinner ausgelost. „Schön wäre es, wenn wir die Preise am Finaltag der Bitburger Open überreichen könnten. Daher bekommen die Gewinner von uns noch ein extra Präsent: Wir schenken ihnen zum Höhepunkt der Bitburger Open zwei Finalickets“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke.  Also nichts wie ran an die Frage… Und viel Glück.
Hier geht es direkt zum Gewinnspiel bei bitburger-open.de.

Auf dem Weg nach London: Die Weltklasse macht in Saarbrücken Station

Hochkaräter werden erwartet

Von Pascal Blum
(19.7.11) Olympische Spiele Ende Juli 2012 in London – das ist das erklärte Ziel für die besten Badmintonspieler der Welt. Auf dem Weg dahin machen vom 1. bis 6. November auch viele von ihnen Station in Saarbrücken. Bei den Bitburger Open gibt es neben dem Preisgeld von insgesamt 120.000 US-Dollar auch reichlich Punkte für die Olympia-Qualifikation zu ernten – alleine 7.000 darf sich jeweils der Gewinner der einzelnen Disziplinen gutschreiben.
Möglich macht dies der Gold-Status, den das in der Saarlandhalle ausgetragene Grand-Prix Turnier seit vergangenem Jahr genießt. „Bei den Bitburger Open vor Olympia haben wir immer ein Spitzenteilnehmerfeld – das war schon vor vier Jahren so und da waren wir noch kein Grand-Prix Gold Turnier“, sagt Turnierdirektor Frank Liedke, der mit dem Sportartikelhersteller Wilson auch einen neuen Hauptsponsor präsentieren kann.
Im Anschluss an French Open
Dass die Zuschauer auch jetzt die Besten ihrer Zunft zu sehen bekommen, verrät ein Blick auf den Turnierkalender des Weltverbandes. Denn die Weltspitze ist zu diesem Zeitpunkt in Europa unterwegs: Die Bitburger Open liegen zwei Wochen nach den Denmark Open und direkt im Anschluss an die French Open in Paris. Das sind eigentlich Muss-Veranstaltungen für die Weltspitze. „Und parallel läuft kein Turnier, welches auch nur annähernd einen ähnlichen Stellenwert hätte wie unseres. Von daher glauben wir, dass sich viele Hochkaräter auf den Weg nach Saarbrücken machen“, erklärt Liedke. Ähnlich sieht es Martin Kranitz, der Sportdirektor des DBV: „Es ist eine starke Meldeliste zu erwarten. Speziell China verteilt seine Spieler aufgrund der großen Zahl an Top-Spielern bewusst auf viele Turniere. Dies wird voraussichtlich auch wieder die Bitburger Open treffen. Und auch andere Top-Nationen werden ein solches Turnier sicher nicht auslassen. Aber auch im Falle einer sehr starken Besetzung glaube ich fest an unsere Spieler. Sie werden ihren Heimvorteil nutzen. Das Niveau haben sie inzwischen.“ 
Seit acht Jahren stehen Deutsche im Finale
Der Pluspunkt eines Grand-Prix Gold Turnieres im eigenen Land ist nicht zu unterschätzen, denn die Bitburger Open waren für die DBV-Akteure stets ein gutes Pflaster: Seit acht Jahren gibt es in der Landeshauptstadt keine Endspiele ohne deutsche Beteiligung. „Das Turnier steht aus unserer Sicht natürlich vordergründig im Licht der Olympiaqualifikation. Unser Ziel ist es, erstmalig alle Disziplinen mit deutschen Teilnehmern zu besetzen. Im Moment sieht es gut aus, der Weg bis Mai 2012 ist allerdings noch sehr lang“, meint Kranitz. Einige der in Saarbrücken aufschlagenden DBV-Athleten haben Kurs auf London genommen: Da wäre die Bitburger Open Siegerin von 2009, Juliane Schenk, die in der Weltrangliste derzeit auf Platz zehn steht. Oder das Duo Ingo Kindervater & Johannes Schöttler, das mit einer glänzenden Bilanz bei Top-Turnieren in Thailand, Singapore und Indonesien auf sich aufmerksam machen konnte. Sie belegen in der Welt derzeit Rang zwölf. Auf neun steht das Mixed Michael Fuchs & Birgit Michels. Letztere ist auch im Damendoppel mit Sandra Marinello im Welt-Ranking auf dem 17. Platz  zu finden. Und natürlich wird Deutschlands bester Herreneinzel-Spieler Marc Zwiebler alles daran setzen, sich den Olympia-Traum zu erfüllen.
Ticketbestellung online mit Frühbucherrabatten
Die Badmintonfans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Homepage www.bitburger-open.de ihre Tickets bestellen – und das am besten rechtzeitig, um sich so die Frühbucherrabatte zu sichern. Abgesehen von hochklassischem Sport wird bei den Bitburger Open traditionell auch ein vielfältiges Rahmenprogramm geboten. Neben der legendären Players-Party, die in diesem Jahr erstmals am Turnier-Samstag stattfindet, sorgt im attraktiven Publikumsbereich der Saarlandhalle wieder eine bunte Mischung aus Gastronomie, Unterhaltung und Shopping für bestes Amüsement für die ganze Familie.

  

  

Frühbucherrabatte und Spielplan-Modifikation bei den Bitburger Open

Mehr Spiele in den Abendstunden

Von Pascal Blum
(15.6.11) Zugegeben – noch sind es etwas mehr als vier Monate, bis in der Saarbrücker Saarlandhalle wieder die Bälle fliegen. Doch bekanntlich vergeht die Zeit ja wie im Fluge. Und daher beweisen diejenigen Weitsicht, die sich schon jetzt ihre Tickets für die vom 1. bis 6. November 2011 stattfindenden Bitburger Open sichern. Denn wer rechtzeitig bestellt, kann unter dem Strich richtig sparen. Möglich machen dies die zeitlich gestaffelten Frühbucherrabatte des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix Gold Turniers.
25 Prozent bis 31. Juli
Wer sich beispielsweise noch bis zum 31. Juli seine Karten sichert, bekommt satte 25 Prozent Preisnachlass. Bis zum 31. August sind es immerhin 15 Prozent und bis zum 30. September noch zehn Prozent. Weiter werden auch wieder Gruppenermäßigungen angeboten. Wer zehn Tickets bestellt, muss nur acht zahlen und bekommt somit zwei Freikarten. Der erste Turniertag – also Dienstag, der 1. November – kostet wie immer keinen Eintritt. Und Jugendliche bis 16 Jahre haben an allen Turniertagen freien Zutritt, ermäßigte Karten gibt es für Studenten und Schüler über 16 Jahren.
Familien- und Feierabendtickets bleiben 
Weiterhin erklärt Turnierdirektor Frank Liedke: „Die Einführung der Familienkarte für zwei Erwachsenen und ein Kind sowie die Feierabendtickets ab 16.30 Uhr haben sich im vergangenen Jahr bewährt. Die beiden attraktive Eintritts-Kategorien wurden sehr gut angenommen, daher bieten wir sie auch jetzt wieder an.“ Besonders den Käufern des Feierabendtickets kommen die Modifikationen der Veranstalter am Spielplan in diesem Jahr zugute. An den ersten drei Turniertagen werden nur vier Badminton-Courts aufgebaut. Das bietet dem Zuschauer einen verbesserten, fokussierenden Blick auf das Spielgeschehen.
Ab Viertelfinale wird nur noch auf zwei Feldern gespielt
Am Freitag, wenn das Viertelfinale ausgetragen wird, reduziert sich die Anzahl der Spielflächen sogar auf zwei. „Dadurch werden alle Turniertage gestreckt und es finden mehr Spiele erst in den Abendstunden statt. So können die Leute auch nach ihrer Arbeit getrost vorbeischauen – ihr Besuch wird sich in jedem Fall noch lohnen. Auch Zuschauer, die von außerhalb nur für das Final-Wochenende nach Saarbrücken reisen, bekommen dann vom Wettstreit um den Einzug in die Runde der letzten Vier noch sehr viel mit“, sagt Frank Liedke. Die Badminton-Fans aus aller Welt können sich jetzt schon online über die Homepage www.bitburger-open.de bequem und schnell ihre Tickets bestellen. 

Business Manager Steffen Kern: "Als weltweit führender Schlägerhersteller wollen wir uns in Europa im Badmintonsport als Anbieter von Premiumprodukten etablieren"

Die Bitburger Open haben mit WILSON einen neuen Hauptsponsor

Von Pascal Blum
(6.6.11) Ein großes weißes „W“ auf roten Untergrund – die Firma Wilson kennt in der Welt fast jedes Kind. Das markante Logo wird nun auch bei den Bitburger Open omnipräsent sein. Denn mit dem Sportartikelhersteller Wilson können die Organisatoren des mit 120.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix-Gold-Turniers einen neuen Hauptsponsor präsentieren. Wilson Sporting Goods – wie das Unternehmen in der Langform heißt – löst damit den bisherigen Partner Yonex ab. Beim vom 1. bis 6. November 2011 in der Saarbrücker Saarlandhalle ausgetragenen Turnier wird Wilson des Weiteren für das sportliche Equipment wie die Federbälle und den Bespannungsservice der Spieler zuständig sein. „Als weltweit führender Schlägerhersteller wollen wir uns in Europa im Badmintonsport als Anbieter von Premiumprodukten etablieren. Die Bitburger Open bieten dafür die perfekte Bühne“, sagt Steffen Kern, der Business Manager von Wilson Europe.

Weiterhin beteiligt sich Wilson an der Verkaufsmesse, die in jedem Jahr im Foyer der Saarlandhalle stattfindet. „Wir sind sehr glücklich, dass wir Wilson als Partner gewinnen konnten. Die Verantwortlichen von Wilson haben uns das uneingeschränkte Gefühl vermittelt, dass sie voll hinter unserem Turnier stehen. Für uns ist das ein wichtiger Schritt, immerhin ist Wilsons finnische Konzernmutter Amer Sports einer der größten Sportartikelhersteller der Welt“, meint Turnierdirektor Frank Liedke. Und Wilson gibt den „Federball“ gerne weiter: „Die Bitburger Open ist eines der größten und renommiertesten Turniere im deutschsprachigen Raum – und darüber hinaus. Auch aufgrund der exzellenten Organisation hat es sich einen hohen Stellenwert bei Spielern und Fans erarbeitet. Wir freuen uns, gemeinsam mit den Organisatoren, das Turnier weiter voran zu bringen und es unter den besten Grand Prix Gold Turnieren zu etablieren“, erklärt Kern.

Ein großer Vorteil des Bündnisses ist, dass Wilson nicht gleichzeitig auch Titelsponsor des Turniers wird – das bleibt die Bitburger Braugruppe GmbH. So behält das Turnier seinen über Jahre vertrauten Namen und bleibt als Marke bestehen. „Doch das heißt nicht, dass dieses erste Engagement von Wilson nicht noch Platz für Mehr ließe. Der abgeschlossene Vertrag läuft vorerst nur für ein Jahr – aber schon jetzt sind die Weichen für eine langfristige Zusammenarbeit gestellt“, macht Liedke deutlich. Dies bekräftigt auch Business Manager Kern: „Wilson teilt die Begeisterung für den Badmintonsport mit den Organisatoren und den Fans und möchte mit einem längerfristigen Engagement dazu beitragen, Badminton in der Region, aber auch in ganz Europa, weiter zu fördern.“

Wilson Sporting Goods ist eine Tochter von Amer Sports, das über mehrere weltweit bekannte und verkaufte Marken verfügt. In über 30 Ländern unterhält das Unternehmen eigene Fertigungsstätten, Niederlassungen und Vertretungen. Zu den internationalen Marken gehören neben Wilson auch Atomic, Salomon, Suunto, Precor, Mavic und Arc’teryx. 2010 beschäftigte Amer Sports knapp 6.600 Mitarbeiter; der Jahresumsatz lag bei 1,74 Milliarden Euro. Auch hat der Global Player eine besondere Verbindung zum Saarland: In Überherrn befindet sich Amer Sports gigantische Distributionszentrale für Europa, Afrika und den Mittleren Osten.

Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV
Mixed-Sieger: CHAN Peng Soon (li) & GOH Liu Ying.
Damendoppel-Siegerinnen: Reika Kakiiwa (li) & Mizuki Fujii. Fotos: Thomas Ludwig

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