Deutsche Meisterschaft 2006

            

Vom 2. bis 5. Februar in Bielefeld
Austragungsstätte: Seidensticker Halle, Werner-Bock-Straße
Ausrichter: Firma Play Event & Consult Sport Marketing Seemann KG in Verbindung mit Stadtsportbund, SV Brackwede und SC Babenhausen.

Zur Ausrichterwebsite: dm-badminton.de.
Zur Titelseite Deutsche Meisterschaft.
Zur Ausschreibung.

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Die Deutschen Meister 2006
Björn Joppien
Xu Huaiwen
Ingo Kindervater & Kristof Hopp
Juliane Schenk & Nicole Grether
Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski


Die Ergebnispläne von der Turnierwebsite:  

HE oben

DE oben

HD oben

DD oben

Mixed oben

HE unten

DE unten

HD unten

DD unten

Mixed unten.

     

Hier gibt es
Fotos aus Bielefeld von Monika Barther 

Petra Overzier war Deutsche Meisterin 2002 und 2003.

Petra Overzier: Im Halbfinale besiegte die Ex-Meisterin ihre Erzrivalin Juliane Schenk

„Die positive Motivation ist bei mir wieder da“

(8.2.06) Die großen Überraschungen blieben in diesem Jahr in Bielefeld aus. In allen Disziplinen konnten die Favoriten ihre Vormachtstellung bestätigen. Für Conrad Hückstädt war das Erreichen des Herrenendspiels ein großartiger persönlicher Erfolg. Und eine Bereicherung seiner sportlichen Lebensbilanz um den Titel Deutscher Vizemeister. Zuvor war er zwischen 2002 und 2005 viermal Dritter gewesen. Der 29-jährige Berliner, der während seines Studiums in Saarbrücken lebte und am Olympiastützpunkt trainierte, ist jetzt ins Berufsleben eingestiegen und nach Frankfurt umgezogen. Als Physiker hat er eine erste Stellung gefunden – bei einer Investmentbank.
Im Halbfinale des Damendoppels hatten in einem bis dahin ausgeglichenen Spiel Birgit Overzier & Michaela Peiffer Pech. Beim Stande von 3:3 im dritten Satz zog sich Michaela eine Leistenverletzung zu, so dass Sandra Marinello & Kathrin Piotrowski freie Bahn ins Endspiel bekamen.
Das sportlich attraktivste Ergebnis lieferte das Dameneinzel. Im Halbfinale kam es zum Aufeinandertreffen von Juliane Schenk und Petra Overzier. Eine brisante Partie, denn Juliane hatte Petra bekanntermaßen 2004 die Olympiateilnahme in Athen weggeschnappt. Petra hatte sich daraufhin eine Auszeit genommen und war erst im letzten Sommer nach und nach ins Hochleistungstraining zurückgekehrt. Die letzten Vergleiche hatte Juliane noch deutlich gewonnen und wurde daher auch allgemein als Favoritin angesehen.

badminton.de sprach mit Petra Overzier (23) nach dem Finale.

War Huaiwen noch zu stark?
Sie kann ein hohes Tempo spielen. Da brauche ich einen Satz, um mich dran zu gewöhnen. Im zweiten Satz hatte ich mich dann besser eingestellt. Das war auch im Bundesligaspiel vor zwei Wochen so, den Ersten hab ich hoch verloren, der Zweite war knapper.

Da sie in Saarbrücken und du in Mülheim trainierst, bist du nicht an ihr Spieltempo gewöhnt. Sie soll doch gelegentlich nach Mülheim kommen und mit der Damengruppe trainieren?
Naja, sie war schon mal da. Wenn sie mehr da wäre, wär es natürlich besser. Aber dazu ist alles gesagt.

Dennoch kann man eine erfreuliche Formsteigerung bei dir beobachten. Es gab immerhin in dieser Saison schon einige bemerkenswerte Erfolge.
Ich bin zufrieden. Australien gewonnen im September, Griechenland im Halbfinale, Bitburger im Halbfinale, Norwegen im Endspiel.

Die Januarturniere liefen dann aber nicht so gut.
Da hatte ich zweimal gleich Mia Audina als Gegnerin. Und bei den All England hab ich schlecht gespielt. Gegen eine Taiwanesin hab ich in drei Sätzen verloren, das hat mich geärgert.

Wie oft trainierst du zurzeit?
Sechs Trainingseinheiten in der Woche. Ob sich das steigern lässt, muss ich erst sehen.  Da muss der Arbeitgeber ja auch mitmachen.

Wo arbeitest du? Die Zeit bei der Caféhauskette Starbucks ist ja vorbei.
Die ist vorbei. Aber da habe ich wertvolle Erfahrungen gemacht. Seit dem 24. Oktober bin ich bei der Arbeitsvermittlung bei der Stadt Mülheim.

Hat es dich überrascht, dass du Juliane im Halbfinale schlagen konntest? Die letzten Spiele hattest du gegen sie ja alle verloren.
Aber ich hatte gespürt, es wird immer enger. Beim Bundesligaspiel, als wir mit Beuel gegen Berlin gespielt haben, waren es schon drei Sätze.

Bermerkenswert, dass du in dem Match auch psychisch sehr stabil gespielt hast. Deine Körpersprache hat während des ganzes Spiel Zuversicht ausgedrückt.
Juliane war halt Favoritin, für die allermeisten jedenfalls. Ich bin auch im Kopf jetzt wieder dabei.  Am Ende hatte ich noch mal eine kleine Flatter, aber es ging gut. Ich bin froh, dass es geklappt hat.

Du bist also nach deiner Auszeit jetzt wieder voll dabei?
Ja. Die positive Motivation ist jetzt wieder da. Ich hatte gar keine Motivation mehr zu trainieren. Die Pause war wichtig.

Erfolgreich im Doppel und im Mixed: Ingo Kindervater vom 1. BC Beuel.

Diesmal gab es keine Überraschungen in Bielefeld

   

Ingo Kindervater holte zwei Titel

     

Herreneinzel
Halbfinals: Joppien - Andreas Wölk 15:9 6:1 (Aufgabe W.)
Hückstädt - Dieter Domke 15:11 15:9
Finale: Björn Joppien - Conrad Hückstädt 15:2 15:6
Dameneinzel
HF: Xu - Karin Schnaase 11:7 11:0
P. Overzier - Juliane Schenk 11:8 11:8
E: Xu Huaiwen - Petra Overzier 11:2 11:9
Herrendoppel
HF: Kindervater & Hopp - Tim Dettmann & Johannes Schöttler 15:6 15:7
Spitko & Fuchs - Joachim Tesche & Thomas Tesche 15:11 15:12
Fin.: Ingo Kindervater & Kristof Hopp - Roman Spitko & Michael Fuchs 15:10 15:6
Damendoppel
HF: Schenk & Grether - Carina Mette & Caren Hückstädt 15:9 15:11
Piotrowski & Marinello - Birgti Overzier & Michaela Peiffer 11:15 15:11 3:3 (Aufg. wg. Muskelverletzung Peiffer)
Fin.: Juliane Schenk & Nicole Grether - Kathrin Piotrowski & Sandra Marinello 15:1 15:6
Mixed
HF: Kindervater & Piotrowski - Roman Spitko & Carina Mette 15:4 15:11
Hopp & B. Overzier - Tim Dettmann & Annekatrin Lillie 15:11 7:15 15:11
Fin: Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski - Kristof Hopp & Birgit Overzier 15:13 17:14

Kathrin Piotrowski & Ingo Kindervater.
Björn Joppien und Xu Huaiwen.
Nicole Grether (li) & Juliane Schenk.
Ingo Kindervater (li) & Kristof Hopp.


Die Auslosungen
(15.1.06) In den einzelnen Disziplinen sind an Platz eins gesetzt: Björn Joppien, Xu Huaiwen, Kristof Hopp & Ingo Kindervater, Nicole Grether & Juliane Schenk sowie Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski.
Hier können die Auslosungen im HE - DE - HD - DD - MX  im Excel-Format aufgerufen werden.

   

Vorverkauf hat begonnen
Eintrittskarten als Geschenkgutschein für Weihnachten
(12.12.05) Dieses Jahr gibt es bereits ab der ersten Eintrittskarte zehn Prozent Ermäßigung im Vorverkauf. Dies meldet Axel Seemann, der Ausrichtungsleiter der Bielefelder DM. Über die neu gestaltete Website
dm-badminton.de können die Karten direkt bestellt werden. Der Kartenversand erfolgt nach Zahlungseingang jedoch nicht vor Mitte Januar.

Außerdem wird das Angebot vorgestellt, Eintrittskarten als "einen schön gestalteten Gutschein, der unter den Weihnachtsbaum gelegt werden kann", zu versenden.

Online-Bestellungen sind bis zum 20. Januar 2006 möglich. Danach wird die zehnprozentige Ermäßigung nicht mehr gewährt.

    

Relaunch des Internetauftritts
(23.11.05) Die Deutsche Meisterschaft 2006, die im kommenden Jahr zum viertenmal in Folge in Bielefeld von der Seemann-Firma Play Event & Consult Sport Marketing ausgerichtet wird, präsentiert sich jetzt im Internet im neuen Gewand. Das neue Design wurde von der Firma digitalage software internetservice von Stefan Lichter aus Ferschweiler gestaltet. Bereits seit 1998 unterstützt digitalage die DM-Austragungen in Bielefeld.
Hier kann der in Ockertönen gehaltene Auftritt in Augenschein genommen werden.

Nach vier dritten Plätzen endlich einmal Vizemeister: Conrad Hückstädt.
Wurde mit dem Markus-Keck-Pokal für stets sportliche faires Verhalten geehrt: Jochen Cassel.
Wird auch in den nächsten beiden Jahren die DM in Bielefeld ausrichten: Organisationsleiter Axel Seemann.
Zauberte immer wieder eine großartige Stimmung ins Seidenstickeroval: Eventpräsentator Christian Holzmacher (li), hier mit DBV-Präsident Dieter Kespohl.
Sorgte für den Ergebnisdienst vor Ort und im Internet: Stefan Lichter.
Lenkten die Meisterschaft mit sicherer Hand: Referee Wilfried Jörres (li) und Deputy Hans Richter.
Demonstrierte in einem Einlagespiel sein Können: Rollstuhl-Weltmeister Thomas Wandschneider.
Festlich geschmückt: Seidensticker Halle während der Endspiele.

© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.