Meldungen von verschiedenen internationalen Parabadminton-Wettkämpfen

     

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9. German International 2009 für Menschen mit Behinderung

9th German International 2009 for Disabled

    

21. bis 24. Mai 2009 in Dortmund, Sporthallen TSC Eintracht Dortmund 1845/95, Victor-Toyka-Str. 6. Ausrichter: Reha– und Behindertensport–Gemeinschaft (RGB) Dortmund 51 in Zusammenarbeit mit der Badmintonabteilung des TSC Eintracht Dortmund.
Gespielt wird in den Klassen Wheelchair/Rollis (3 Klassen), Standing/Stehend Behinderte (7 Klassen), Dwarfs/Kleinwüchsige (2 Klassen).

Zur Veranstaltungsseite. Zur Ausschreibung (deutsch).

Bei alleturniere.de gibt es die Ergebnisse: Für Stehend Behinderte und Kleinwüchsige. -  Für Rollis.

 

 

Aus 16 Ländern reisten Teilnehmer an

      

Sieger kamen sogar aus Guatemala und Japan

  

Die Endspielergebnisse:
Klassen Rollstuhl / Wheelchair
BMW 2 - HE: Thomas Wandschneider (GER) - Avni Kertmen (TUR)  21:7 21:9
BMW 2 - HD: Avni Kertmen & Thomas Wandschneider (TUR/GER) - Sebastien Martin & David Toupé (FRA) 21:11 21:16
BMW 2 - MX: Thomas Wandschneider & Ulrike Kriebel (GER) - Avni Kertmen & Carola Bohn (TUR/GER) 21:13 19:21 21:13
BMW 2 – DE: 1. Elke Rongen (GER) – kombinierter Wettbewerb
BMW 2 – DD: 1. Elke Rongen & Carola Bohn (GER) – kombinierter Wettbewerb
BMW 3 - HE: Amir Levy (ISR) - Siegmund Mainka (GER) 21:14 21:10
BMW 3 - HD: Amir Levy & Shimon Shalom (ISR) – Mekala Prassad Mahadivulwewa & Kusumsiri Weerasinghe (SRI) 21:13 21:8
BMW 3 - MX: Siegmund Mainka & Corinna Gerdum (GER) - Robert Prem & Anneke Wansink (GER/NED) 21:6 21:14
BMW 3 DE: Anneke Wansink (NED) - Elke Rongen (GER) 21:8 21:13
BMW 3 DD: Anneke Wansiink & Carole de Meijer (NED) – Elke Rongen & Carola Bohn (GER) 21:19 21:11.
Stehend Behinderte / Standing
BMSTL 2a - D+H-Einzel: Katrin Seibert (GER) - Yusuke Yamaguchi (JPN) 21:19 22:24 21:17
BMSTL 2 - HE: Pascal Wolter (GER) - Manabu Umeda (JPN) 21:5 21:10
BMSTL 2 - HD: Jens Behnke & Pascal Wolter (GER) - Manabu Umeda & Yusuke Yamaguchi (JPN) 21:18 21:17 
BMSTL 3a D+H-Einzel: Lallith Kumara WATHUHENA (SRI) - Peter Schnitzler (GER) 21:17 18:21 21:13 
BMSTL 3 - HE: Raul Anguiano (GUA) - Jan-Niklas Pott (GER) 21:11 21:14
BMSTL 3 - DE: Parul Parmar (IND)  - Aki Takahashi (JPN) 21:18 21:19
BMSTL 3 - Doppel: Jan-Niklas Pott & Katrin Seibert (GER) - Bruno Forbes & Scott Richardson (ENG) 21:18 21:17
BMSTU 4 -    HE: Tetsuo Ura (JPN) - Upul Bandara GAMAGEDARA (SRI) 21:8 21:12
BMSTU 5 -    HE: Eyal Bachar (ISR)  - Frank Dietel (GER) 21:12 12:21 21:16
BMSTU 4/5 - HD: Yoshiaki Mori & Tetsuo Ura (JPN) - Raul Anguiano & Eyal Bachar (GUA/ISR) 21:14 21:6
Allclass -      MX: Tetsuo Ura & Aki Takahashi (JPN) - Pascal Wolter & Katrin Seibert (GER) 21:3 21:16 21:18.
Kleinwüchsige / Dwarfs
BMSTD 7 - HE:   Niall McVeigh (IRL) - Reiner Schwinden (GER) 21:6 21:9
BMSTD 7 - HD:   Luke Irvine & Niall McVeigh (IRL) - Peter Gatzweiler & Reiner Schwinden (GER) 21:12 21:4.

 

 

Siegmund Mainka.
Katrin Seibert.
Elke Rongen. Fotos: Ausrichter

RBG Dortmund 51 begrüßte Gäste aus allen fünf Kontinenten
Von Petra Opitz
Vom 21. bis 24. Mai 2009 richtete die Reha- und Behindertensport-Gemeinschaft Dortmund 51 die 9. German International für Menschen mit Behinderungen aus. Als Mitausrichter stellte der TSC Eintracht Dortmund die vereinseigenen Sporthallen zur Verfügung.
An diesem Event nahmen mehr als 90 Sportler/innen aus 16 Nationen teil. Dabei konnte der Verein erstmalig Nationen aus allen fünf Kontinenten begrüßen: Australien, England, Frankreich, Guatemala, Indien, Irland, Israel, Japan, Niederlande, Nigeria, Russland, Schottland, Spanien, Sir Lanka, Türkei und Deutschland. Darunter waren auch mehrere amtierende Welt- und Europameister. Angeboten wurden zwei Klassen im Bereich Rollstuhl, sieben Klassen im Bereich Standing und weltweit erstmalig zwei Klassen der Kleinwüchsigen. Am Ende waren mehr als 45 Rollstuhl-Fahrer/innen, mehr als 40 Fußgänger/innen mit Behinderungen und 4 Kleinwüchsige gemeldet. Da nicht für alle Klassen genügend Meldungen vorhanden waren, mussten einige Klassen zusammengelegt werden.
Klassifizierung
Spieler/innen die international starten möchten, müssen vor ihrem ersten Start durch ein international besetztes Gremium klassifiziert werden. Um diesen Spieler/innen eine Teilnahme zu ermöglichen, bot der Ausrichter eine Klassifizierung am Donnerstag an. Mehr als 20 Spieler/innen nutzten die Gelegenheit.
Die Auslosung kann natürlich erst nach der Klassifizierung stattfinden, da erst dann klar ist, wie viele Spieler/innen in jeder Klasse starten können.
Bürgermeisterin als Schirmherrin
Am Freitagmorgen konnte das Turnier um 11.30 Uhr, nach der offiziellen Eröffnung durch die Schirmherrin des Turniers, Frau Bürgermeisterin Birgit Jörder, beginnen. Gestartet wurde im Rolli - Mixed Klasse 2 und Klasse 3 sowie bei den Fußgängern mit den Einzeln.
Die Vorrunden wurden bei allen Disziplinen vorrangig in Gruppen ausgetragen, in denen dann jeder gegen jeden spielte. Die Anzahl der Gruppen pro Wettkampf ergab sich aus der Anzahl der Meldungen. Dabei wurden maximal 4 Spieler in eine Gruppe gelost. Pro Gruppe wurde ein Spieler nach der der aktuell gültigen internationalen Rangliste gesetzt. Die übrigen Spieler wurden unter Berücksichtigung der Nationen zugelost. Ab dem Viertel- oder Halbfinale ging es für die Gruppenersten und -zweiten im K.o.-System weiter.
Am Samstagmorgen mussten dann alle um 9.30 Uhr wieder an den Start. Geplant war, am Samstag bis einschließlich der Halbfinale zu spielen, damit am Sonntag nur noch die Finale gespielt werden mussten. Das „Gewusel“ in den beiden Sporthallen war dementsprechend groß. Selten blieb ein Spielfeld länger als zwei Minuten unbesetzt. Aber die Sportler/innen, Schiedsrichter und jugendlichen Spielfeldhelfer waren sehr diszipliniert, so dass man den Spielplan am Samstagabend fast eingehalten hatte.
Sonntagmorgen wurden um 9.30 Uhr die letzten Halbfinalspiele im Damen und Herren Rolli-Doppel aufgerufen, parallel wurden bei den Fußgängern bereits die ersten Finale aufgerufen. Bei der Vielzahl der Finalspiele war eine sinnvolle Reihenfolge der Spiele sehr schwierig, da es mehrere Spieler/innen gab, die in allen Disziplinen an den Start gingen.
Ein herzlicher Dank an alle Helfer
Ohne die zahlreichen ehrenamtlichen Helfer wäre die 9. German International niemals so erfolgreich durchgeführt worden. Am Ende haben mehr als 90 Jugendliche und Erwachsene in den verschiedensten Bereichen mitgeholfen. Mit ihrem persönlichen Engagement hat jeder Einzelne zum Gelingen beigetragen. Da gab es unter anderem: die Dolmetscher (Nannis) für die Teams, die physiotherapeutische Betreuung, den Rollstuhl- und Prothesenservice, die Turnierleitung, geprüfte DBV-Schiedsrichter, den Fahrdienst, die jugendlichen Spielfeldhelfer, die Essens- und Wasserausgabe und die ärztliche Betreuung.


    

   

Dortmund: Die German International 2007 waren mit medizinischem Workshop verbunden

Starke Gästen aus Korea und Hongkong gaben Vorgeschmack auf die WM

Von Klaus Hasselmann
(22.5.07) Teilnehmer aus 11 Nationen folgten der Einladung zum 8. German International Badminton Tournament. Eine Woche vor Pfingsten war die RBG Dortmund 51 erneut Gastgeber für knapp 90 Aktive und ihre Begleiter. Beim wohl größten Badmintonturnier neben Welt- und Erdteilmeisterschaften für Behinderte mit und ohne Rollstuhl, zeigten vor allem die asiatischen Teilnehmer, was im Oktober bei der WM in Thailand auf die Europäer wartet.
Waren es bisher vor allem die Niederländer und Israelis, mit denen sich unsere Spieler und Spielerinnen messen konnten, so waren es in Dortmund vor allem die Koreaner und die aus Hongkong angereisten Chinesen, die mit viel Metall im Gepäck die Heimreise antraten.
Bei den Rollstuhlfahrern gelang lediglich Mine Korkmaz & Carola Bohn vom RSG Langenhagen ein Sieg im Damendoppel. Bei den „Fußgängern“ siegte zwar Pascal Wolter (OSC Düsseldorf) wie gewohnt im Einzel und mit Partner Jens Behnke (PSV Bork) auch im Doppel, aber so schwer wie diesmal war es noch nie.
Neben den spannenden sportlichen Aktivitäten fand gleichzeitig erstmals ein zweitägiges Seminar statt, was sich mit der Klassifizierung der Rollstuhlsportler befasste. Ärzte, Physiotherapeuten und interessierte Trainer wurden in Theorie und Praxis mit den Problemen rund um das „Einsortieren“ von Sportlern in die für sie „richtige“ Schadensklasse vertraut gemacht. Neben einem entsprechenden Zertifikat erhielten die Teilnehmer ein noch vor Ort vom Seminarleiter Dr. Norbert Möllers erstelltes Booklet zum Seminarthema ausgehändigt.
Die Sieger von Dortmund 2007:
17.-20. Mai in Dortmund, Sporthallen des TSC Eintracht, Victor-Toyka Str. 6. Ausrichter: RBG Dortmund 51.
Stehend - Behinderte Klasse 2
HE: Pascal Wolter (GER)
DE: KWAN Hoi Ma (HKG)
HD: Pascal Wolter & Jens Behnke (GER)
Stehend - Behinderte Klasse 3
HE: YU Kwong Wah (HKG)
HD: KIM Chang Man & KIM Jae Hoon (KOR)
Stehend - Behinderte Klasse 5
HE: Eyal Bachar (ISR)
HD: YU Kwong Wah & WONG Shu Yuen (HKG) - 2. Frank Dietel & Eyal Bachar (BW Röhrsdorf GER/ISR)
Rollstuhl Klasse 2
HE: LEE Sam Seop (KOR)
DE: LEE Ok Mi (KOR) - 2. Elke Rongen (BSG Aachen GER)
HD: LEE Sam Seop & CHI Jung Man (KOR) - Thomas Wandschneider & Avni Kertmen (RSG Langenhagen GER/TUR)
DD: Mine Korkmaz & Carola Bohn (GER) - 2. Ulrike Kriebel & Nina Gordozky (RSG Langenhagen GER/ISR)
MX: CHI Jung Man & LEE Ok Mi (KOR) - 2. Avni Kertmen & Mine Korkmaz (TUR/GER)
Rollstuhl Klasse 3
HE: Amir Levy (ISR)
DE: Carol de Meijer (NED) HD: Amir Levy & Makbal Shofnia (ISR)
DD: Carol de Meijer & Ina Mashkovskiy (NED/ISR)
MX: Quincy Michielsen & Carol de Meijer (NED)

Vorbericht:

Am Rande der German Open: Medizinischer Workshop in Dortmund
Klassifizierungen für gehandicapte Badmintonspieler sollen überdacht werden
(14.5.07) Dr. Norbert Möllers, der Verbandsarzt des Deutschen Badminton-Verbandes und Facharzt für Orthopädie, ist einer der Referenten beim "Medical workshop for classification disabled badminton players", der am 16. und 17. Mai in Dortmund abgehalten wird. Weitere Referenten sind Dr. Jim Mackay (Wales), Mitglied des internationalen Dachverbandes IBAD und Dr. Horst Strohkendl aus Köln, ein
Klassifizierungsfachmann.
Auf dem Programm stehen Themen wie: Information on medical parameters, Practical experience of wheelchair skills with different profiles oder Stability, Balance, reach in standing. Der Teilnehmerkreis besteht aus Ärzten, Betreuern und erfahrenen Spielern. Anmeldungen liegen unter anderem aus Korea und Hongkong vor. Der DBV gibt einen Beitrag zur Finanzierung der Veranstaltung.
Vom 17. bis 20. Mai finden in Dortmund in den Sporthallen des TSC Eintracht, Victor-Toyka Str. 6 die 8. German International für stehend Behinderte und Rollstuhlfahrer statt.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.