Europameisterschaft Damenteams 2014
Die deutschen Spiele 

   

11. bis 16. Februar in Basel (Schweiz), St. Jakobshalle.

Zeitplan: Gruppenspiele Di bis Do, VF Fr, HF Sa, Finals und Platz 3 So.
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Impressionen von der Siegerehrung. V.l.: Vize-Europameister Russland, Europameister Dänemark und die beiden Halbfinalisten Deutschland und Bulgarien. Fotos: Patrick Dumke.
V.l.: Karin Schnaase, Carla Nelte, Isabel Herttrich, Holger Hasse (Chef-Bundestrainer), Fabienne Deprez, Diemo Ruhnow (Bundestrainer Damendoppel), Anika Dörr, Birgit Michels, Luise Heim, Johanna Goliszewski. Es fehlt auf dem Foto: die verletzte Olga Konon.

 

 

Länderspiel-Jubiläen

(16.02.2014, CP) Mehrere deutsche Damen begingen im Rahmen einer Team-EM 2014 ein Länderspiel-Jubiläum: Birgit Michels bestritt in der Veranstaltungswoche ihr 80. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Karin Schnaase ihr 50., Johanna Goliszewski ihr 30., Carla Nelte ihr 20. und Olga Konon ihr zehntes.

 

 

Halbfinale Sa 15.2. 15.00 Uhr: Russland - Deutschland 3:2

1.E: Natalia Perminova - Karin Schnaase 13:21, 22:20, 16:21 (67 Min.)
2.E: Ella Diehl - Olga Konon 21:19, 9:21, 2:0 (41 Min.) - verletzungsbedingte Aufgabe von Olga Konon
3.E: Anastasia Chervaykova - Fabienne Deprez 25:23, 21:19 (52 Min.)
2.D:
Olga Morozova/Nina Vislova - Isabel Herttrich/Carla Nelte 16:21, 21:18, 18:21 (73 Min.)
1.D:
Ekanerina Bolotova/Anastasia Chervaykova - Johanna Goliszewski/Birgit Michels 21:16, 19:21, 21:19 (67 Min.). 

Zum Spielbericht auf tournamentsoftware.com.

 

Deutsche Teams gewinnen EM-Bronze

(15.02.2014, CP) Die Teams des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) Bronze gewonnen und damit eine bemerkenswerte Serie, die sie bis dato im Zusammenhang mit Titelkämpfen dieser Art aufwiesen, ausgebaut: Sowohl die deutschen Spieler als auch die deutschen Spielerinnen holten bei allen bisherigen Austragungen der EMWTC Edelmetall. Während sich die Herren zuvor über zweimal Silber (2006 und 2012) und zweimal Bronze (2008 und 2010) freuen durften, belegten die Damen 2006, 2008 und 2010 Platz drei, ehe sie vor zwei Jahren in Amsterdam/Niederlande mit dem Sieg im Finale einen historischen Erfolg verzeichneten.

 

In Basel unterlag der amtierende Europameister am Samstag (15.02.2014) als Nummer zwei der Setzliste im Halbfinale Russland (Setzplatz 4) mit 2:3. Dabei mussten die Titelverteidigerinnen aus Deutschland in der bis zum letzten Ballwechsel extrem spannenden Partie den verletzungsbedingten Ausfall von Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hinnehmen. Die 24-Jährige verdrehte sich während des 2. Dameneinzels so stark das Knie, dass sie nicht mehr weiterspielen konnte. „Dass danach alle weiterhin Vollgas gegeben haben, ist toll – auch wenn im Moment die Enttäuschung ein wenig überwiegt“, meinte Chef-Bundestrainer Holger Hasse unmittelbar, nachdem die deutschen Spielerinnen den erneuten Einzug ins Finale knapp verpasst hatten.

 

Wenige Stunden zuvor mussten sich die deutschen Spieler – die in Basel ebenfalls an Position zwei notiert waren – mit 1:3 der Mannschaft aus England (Setzplatz 3) geschlagen geben. Bei den Herren war Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) gesundheitlich angeschlagen ins Turnier gegangen und somit nicht dazu in der Lage, seine bestmögliche Leistung abzurufen.

 

Wir haben seit vielen Jahren immer mit beiden Teams mindestens im Halbfinale gestanden. Das zeigt, dass wir uns in Europa etabliert haben. Wir haben wieder bei einer EM Medaillen gewonnen, das ist sehr erfreulich“, zog Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, ein Fazit. Er ergänzte: „Die Mannschaften haben gut gespielt und sich hier gut verkauft. Im Halbfinale kann man immer verlieren – schließlich sind alle Mannschaften, die dieses erreichen, sehr leistungsstark.“

 

Bezogen auf das Abschneiden der deutschen Spieler meinte das DBV-Präsidiumsmitglied: „Wenn Marc fit gewesen wäre, hätte es im Halbfinale vermutlich anders ausgesehen, denn auch im 3. Einzel hatten wir gute Chancen. Marc hat sich aber in den Dienst der Mannschaft gestellt und auch heute bis zum Umfallen gekämpft.“

 

Im Hinblick auf die Damen des DBV zeigte sich Dietrich Heppner positiv überrascht: „Noch vor zwei Monaten hätte ich mir nicht einmal träumen lassen, dass die Damen ins Halbfinale einziehen.“ Er spielte damit insbesondere auf die Tatsache an, dass Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Fabienne Deprez (FC Langenfeld) zuletzt viele Monate verletzt ausgefallen waren und erst vor wenigen Wochen wieder Wettkampferfahrungen sammeln konnten. „Beide Mannschaften zeichnen sich durch einen sehr guten Teamgeist aus“, lobte Dietrich Heppner die deutschen Teams.

 

Kleine Länderspiel-Statistik

(15.02.2014, CP) Die Begegnung mit Russland war für Birgit Michels das 80 Länderspiel in ihrer Karriere. Karin Schnaase bestritt ihr 50. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johanna Goliszewski ihr 31., Carla Nelte ihr 21., Isabel Herttrich ihr 16., Fabienne Deprez ihr 13. und Olga Konon ihr elftes.

 

Starke kämpferische Leistung von Johanna Goliszewski und Birgit Michels

(15.02.2014, CP) Das 1. Damendoppel gestaltete sich nicht weniger spannend als das Match davor. Im dritten Satz lagen Johanna Goliszewski und Birgit Michels mit 6:15 hinten und kamen im weiteren Verlauf des Durchgangs bis auf 16:17 heran. Beim Stand von 18:19 aus Sicht der Deutschen war die Spannung in der St. Jakobshalle immens, die deutsche Delegation hatte plötzlich wieder allen Grund zu hoffen, dass die DBV-Asse abermals um den EM-Titel spielen dürften. Doch es sollte nicht sein: 18:20, 19:20 lauteten die Zwischenstände, ehe die Russinnen von einem Fehler der deutschen Damen profitieren und mit ihrem ersten Matchball den zweiten Finaleinzug nach 2010 perfekt machten. Auch damals trafen sie im Endspiel auf Dänemark, letztlich belegten sie Rang zwei.

 

Dramatik pur im 2. Damendoppel

(15.02.2014, CP) In einem ebenso hochklassigen wie dramatischen Match setzten sich Isabel Herttrich und Carla Nelte am Samstagabend mit 21:16, 18:21, 21:18 gegen ihre russischen Kontrahentinnen durch. Nach einer Spielzeit von 73 Minuten glich das Duo des DBV zum Gesamtstand von 2:2 aus und wahrte damit die Chance, dass die deutsche Damen erneut um EM-Gold spielen. Im dritten Satz lagen die Deutschen Vizemeisterinnen unter anderem mit 13:17 bzw. 17:18 hinten, zeigten sich in der Schlussphase aber enorm nervenstark und bejubelten schließlich gegen 19.35 Uhr den Sieg.

 

Impressionen von der Partie von Isabel Herttrich und Carla Nelte. Fotos: Claudia Pauli.

Impressionen von der Partie von Fabienne Deprez. Fotos: Claudia Pauli.

Zitterpartie und Verletzungen

Karin Schnaase entschied das 1. Dameneinzel für sich. Foto: Claudia Pauli.

(15.02.2014, CP) Am Tag der Halbfinalspiele waren die deutschen Damen phasenweise vom Pech verfolgt: Karin Schnaase hatte im 1. Dameneinzel – zugleich das erste Match in der Begegnung von Titelverteidiger Deutschland mit Russland – den ersten Satz deutlich für sich entschieden und den Sieg bereits „auf dem Schläger“: 20:16 stand es für die 29-Jährige im zweiten Durchgang, als sie sechs Ballwechsel in Folge verlor und somit letztlich noch ihrer Gegnerin diesen Satz überlassen musste. Im entscheidenden Durchgang gestaltete sich die Situation ähnlich: Auch darin lag Karin Schnaase mit 20:16 vorne. „Ich habe daran gedacht, dass ich jetzt die Chance zur Wiedergutmachung habe und die Fehler vermeiden muss, die ich im zweiten Satz gemacht habe“, meinte die Deutsche Meisterin in dieser Disziplin. Dies gelang ihr hervorragend: Gleich den ersten Matchball im dritten Satz nutzte sie, um den DBV mit 1:0 in Führung zu bringen. „Ich hätte die Sache allerdings gerne schon im zweiten Satz klar gemacht. Nach dem Match war ich mit den Nerven echt am Ende“, meinte die routinierte Spielerin kurz darauf geschafft, aber erleichtert.

Anschließend befand sich Olga Konon, die Deutsche Meisterin im Dameneinzel von 2012, auf einem guten Weg, den amtierenden Europameister mit 2:0 in Führung zu bringen. Doch die 24-Jährige verdrehte sich beim Stand von 19:21, 21:9, 0:2 aus ihrer Sicht so stark das Knie, dass sie das Match nach einer kurzen Behandlungspause auf dem Spielfeld abbrechen und sich zur näheren Untersuchung ins Krankenhaus begeben musste. Betroffen war nicht das Knie, an dem sich Olga Konon im vergangenen Sommer zum wiederholten Male hatte operieren lassen müssen, so dass sie anschließend zu einer mehrmonatigen Trainings- und Wettkampfpause gezwungen war, sondern an dem anderen. Der Unfall ereignete sich nahezu in dem Moment, als auf dem Nachbarcourt die deutschen Herren England mit 1:3 unterlagen. Entsprechend war die Stimmung in der deutschen Delegation gleich doppelt getrübt.

Fabienne Deprez, die aufgrund des Spielabbruchs von Olga Konon unerwartet kurzfristig zu ihrem Match antreten musste, bot eine kämpferische Leistung, musste sich letztlich aber knapp ihrer russischen Gegnerin geschlagen geben (23:25, 19:21). Auch sie erlitt eine Verletzung: Im zweiten Durchgang prallte ein Federball so heftig gegen ihre rechte Schläfe, dass ihr kurzzeitig schwindelig wurde und sie die entsprechende Stelle  nach ihrer Partie mit Eis kühlen musste.

  

Impressionen von der Partie von Karin Schnaase. Fotos: Claudia Pauli.

Viertelfinale Fr 14.2.: England - Deutschland 0:3

1.E: Sarah Walker - Karin Schnaase 11:21, 8:21 (26 Min.)
1.D: Heather Olver/Kate Robertshaw - Johanna Goliszewski/Birgit Michels 15:21, 12:21 (38 Min.)
2.E: Fontaine Mica Chapman - Olga Konon 11:21, 19:21 (30 Min.)
2.D: Gabrielle Adcock/Lauren Smith - Isabel Herttrich/Carla Nelte nicht mehr ausgetragen
3.E: Chloe Birch - Fabienne Deprez
nicht mehr ausgetragen. 

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Deutsche Teams haben eine Medaille sicher

(14.02.2014, CP) Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) das Halbfinale erreicht und damit eine Medaille sicher: Am Freitag (14.02.2014) gewannen zunächst die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ihre Viertelfinalbegegnung mit der Ukraine mit 3:1, anschließend verzeichneten die Spielerinnen einen 3:0-Erfolg über England.

Die Herren des DBV treffen in der Vorschlussrunde am Samstag (15.02.2014, Spielbeginn: 13.00 Uhr) als amtierender Vize-Europameister auf England. Bei den bisherigen Austragungen von Titelkämpfen dieser Art holten die deutschen Spieler zweimal Silber (2006 und 2012) und zweimal Bronze (2008 und 2010).

Die Damen des DBV müssen sich als Titelverteidiger im Halbfinale mit Russland auseinandersetzen (15.02.2014, Spielbeginn: 15.00 Uhr). Bevor ihnen bei der zuvor letzten Austragung einer Veranstaltung dieser Art, 2012 in Amsterdam/Niederlande, mit dem Sieg im Finale der historische Erfolg gelang, durften sie sich dreimal über Bronze (2006, 2008 und 2010) freuen.

Nachdem der gesundheitlich angeschlagene Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) in der Partie gegen die Ukraine im 1. Herreneinzel eine Drei-Satz-Niederlage hinnehmen musste, sorgten Dieter Domke im 2. Herreneinzel, der Deutsche Meister Lukas Schmidt im 3. Herreneinzel und die nationalen Champions Michael Fuchs/Johannes Schöttler (alle 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im 1. Herrendoppel mit Erfolgen in jeweils zwei Sätzen für die zum Gesamtsieg erforderlichen drei Punkte. Das 2. Herrendoppel wurde folglich nicht mehr ausgetragen.

Bei den Damen stand der Einzug ins Halbfinale bereits nach drei Matches fest: Sowohl die Deutsche Meisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im 1. Dameneinzel als auch die nationalen Titelträger Johanna Goliszewski/Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel) im 1. Damendoppel und Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im 2. Dameneinzel setzten sich souverän gegen die Konkurrenz durch.

Der dritte Platz wird bei der EM nicht ausgespielt, die unterlegenen Halbfinalisten erhalten jeweils Bronze.

  

Zwei weitere souveräne Siege

(14.02.2014, CP) Nach dem erfolgreichen Auftakt von Karin Schnaase legten die Deutschen Meisterinnen Johanna Goliszewski/Birgit Michels im 1. Damendoppel und Olga Konon im 2. Dameneinzel mit souveränen Siegen nach und garantierten dem amtierenden Europameister einen erneuten Medaillengewinn bei den EMWTC. „Es ist nie ganz leicht, wenn man eigentlich der Favorit ist. Aber ich denke, wir haben unser Spiel gut durchgezogen“, meinte die zweimalige Olympiateilnehmerin Birgit Michels im Zusammenhang mit dem Damendoppel zufrieden.  

   

Impressionen von der Partie von Olga Konon. Fotos: Claudia Pauli.

Impressionen von der Partie von Johanna Goliszewski und Birgit Michels. Fotos: Claudia Pauli.

Karin Schnaase bringt den Titelverteidiger in Front

(14.02.2014, CP) Nur 26 Minuten benötigte Karin Schnaase, um Titelverteidiger Deutschland in der Viertelfinalbegegnung mit England mit 1:0 in Führung zu bringen. „Ich bin super-zufrieden. Ich hatte gar keinen Druck und konnte viele Dinge, an denen ich im Zusammenhang mit meinem Spiel arbeite, umsetzen. Mir ist es zudem gelungen, die ganze Zeit konzentriert zu sein“, meinte die Deutsche Meisterin, die am Freitag ihren 29. Geburtstag feierte. Sie lobte zugleich die gute Stimmung im Team: „Man freut sich immer schon darauf zu spielen, weil man weiß, dass einen alle anfeuern.“

 

 

Kleine Länderspiel- Statistik

(14.02.2014, CP) Die Begegnung mit England war für Birgit Michels das 79. Länderspiel in ihrer Karriere. Karin Schnaase bestritt ihr 49. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johanna Goliszewski ihr 30. und Olga Konon ihr zehntes.

 

 

3. Spieltag (= Abschluss der Gruppenphase) Do 13.2. 14 Uhr: Deutschland - Island 5:0

1.E:Karin Schnaase - Margrét Johannsdottir 21:8, 21:8
2.E: Fabienne Deprez - Sara Hognadottir 21:11, 21:11
3.E: Luise Heim - Snjolaug Johannsdottir 21:15, 21:10
1.D: Anika Dörr & Birgit Michels - Rakel Johannesdottir & Margrét Johannsdottir 21:8, 21:12
2.D: Johanna Goliszewski & Carla Nelte - Tinna Helgadottir & Snjolaug Johannsdottir 21:11, 21:11. 

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Spanien - Lettland 5:0. Zum Spielbericht.

Deutsche Teams als Gruppensieger im Viertelfinale

Luise Heim nach dem verwandelten Matchball. Foto: Claudia Pauli.

(13.02.2014, CP) Dritte Vorrundenbegegnung, dritter Sieg: Die deutschen Teams haben sich bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) als souveräner Gruppenerster für das Viertelfinale qualifiziert.

 

Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) verbuchten am Donnerstag (13.02.2014) in ihrer abschließenden Vorrundenpartie in der Gruppe 2 einen 5:0-Erfolg über Island, nachdem sie zuvor bereits Lettland (ebenfalls mit 5:0) und Spanien (mit 3:2) besiegt hatten. Anika Dörr (SV Fun-Ball Dortelweil) und Luise Heim (1. BC Beuel) gaben in der Begegnung mit Island ihr Debüt bei einer EM im Erwachsenenbereich – und gestalteten dieses auch erfolgreich: Die 17 Jahre alte Luise Heim entschied das 3. Dameneinzel in zwei Sätzen für sich, die 19-jährige Anika Dörr war an der Seite der zweimaligen Olympiateilnehmerin Birgit Michels (1. BC Beuel) im 1. Damendoppel in zwei Durchgängen siegreich. „Ich habe mich richtig gefreut, als ich erfahren habe, dass ich heute spielen darf. Anfangs war ich ziemlich nervös. Aber als ich dann vorne lag, habe ich sogar noch etwas ausprobieren können“, zeigte sich Luise Heim nach ihrem ersten EM-Spiel im Erwachsenenbereich – zugleich ihr erstes Länderspiel in der Altersklasse O19 – glücklich.

 

Die deutschen Herren gewannen ihre letzte Vorrundenbegegnung in der Gruppe 2, gegen Gastgeber Schweiz, wenige Stunden später gleichsam mit 5:0. Zuvor hatte der amtierende Vize-Europameister schon ungefährdete Siege über Bulgarien (ebenfalls mit 5:0) und Slowenien (4:1) verzeichnet.

 

Während die deutschen Damen – als Titelverteidiger angereist – in ihrer Viertelfinalpartie am Freitag (14.02.2014, N.N. Uhr) auf England treffen, das sich in der Vorrundengruppe 5 mit einer makellosen Bilanz (vier 5:0-Erfolge) zum Spitzenreiter kürte, stehen die Herren des DBV der Mannschaft aus Frankreich oder dem Team aus der Ukraine gegenüber (Spielbeginn: 10.00 Uhr). Frankreich und die Ukraine spielten am Donnerstagabend um Tabellenplatz eins in der Gruppe 6.

 

Bei den Damen ist es so ausgeglichen, dass jedes Spiel bis zum Finale 50:50 ausgehen kann. Prognosen sind hier extrem schwer. Bei den Herren sind wir aus meiner Sicht leicht favorisiert, aber auch dieses Spiel muss man erst einmal gewinnen“, blickte Martin Kranitz auf die Runde der besten acht Mannschaften voraus, ab der es im K.o.-System weitergeht.

 

Erfolgreiches EM-Debüt von Anika Dörr und Luise Heim

(13.02.2014, CP) In der Partie gegen Island gaben Anika Dörr (SV Fun-Ball Dortelweil) und Luise Heim (1. BC Beuel) ihr Debüt bei einer EM im Erwachsenenbereich. Beide gestalteten dieses erfolgreich: Die 17 Jahre alte Luise Heim entschied das 3. Dameneinzel in zwei Sätzen für sich, die 19-jährige Anika Dörr war an der Seite von Birgit Michels (1. BC Beuel) im 1. Damendoppel in zwei Durchgängen siegreich.

 

Ich habe mich richtig gefreut, als ich erfahren habe, dass ich heute spielen darf. Anfangs war ich ziemlich nervös. Aber als ich dann vorne lag, habe ich sogar noch etwas ausprobieren können“, zeigte sich Luise Heim nach ihrem ersten EM-Spiel im Erwachsenenbereich glücklich.

 

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz meinte: „Wir haben auch in unsere jüngeren Spieler Vertrauen – und sie haben dieses ja auch gerechtfertigt. Es ist erfreulich, dass es für sie so gut gelaufen ist“, so Martin Kranitz, auch im Hinblick auf das Match der Deutschen Vizemeisterin im Dameneinzel, Fabienne Deprez (FC Langenfeld). „Schon nach dem Spiel von Fabienne Deprez stand der Gruppensieg fest“, sagte der Sportdirektor des DBV, der im Zusammenhang mit dem Gegner der DBV-Auswahl im abschließenden Gruppenspiel meinte: „Island hat bislang kein schlechtes Turnier gespielt.“ Immerhin gelangen den Isländerinnen in der Partie gegen Spanien zwei Matchgewinne, gegen Estland setzten sie sich mit 4:1 durch.

 

Im Viertelfinale treffen die deutschen Damen am Freitag (14.02.2014) auf England, das in der fünf Teams umfassenden Vorrundengruppe 5 mit vier Siegen wie erwartet zum Spitzenreiter avancierte. „Bei den Damen ist es so ausgeglichen, dass jedes Spiel bis zum Finale 50:50 ausgehen kann. Prognosen sind hier extrem schwer“, erläuterte Martin Kranitz.

 

 

Impressionen vom Match von Anika Dörr und Birgit Michels in der Begegnung mit Island. Fotos: Claudia Pauli.

Impressionen vom Match von Luise Heim in der Begegnung mit Island. Fotos: Claudia Pauli.

Kleine Länderspiel-Statistik

(13.02.2014, CP) Die Begegnung mit Island war für Birgit Michels das 78. Länderspiel in ihrer Karriere. Karin Schnaase bestritt ihr 48. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johanna Goliszewski ihr 29., Carla Nelte ihr 20., Fabienne Deprez ihr zwölftes und Annika Dörr ihr zweites. Luise Heim hingegen feierte ihre Länderspiel-Premiere in der Altersklasse O19.

 

   

Hochspannung in der Begegnung mit Spanien

2. Spieltag Mi 12.2. 10 Uhr: Deutschland - Spanien 3:2

1.E: Karin Schnaase - Carolina Marin 18:21, 17:21
2.E: Olga Konon - Beatriz Corrales 23:21, 21:8
3:E: Birgit Michels - Clara Azurmendi 21:10, 17:21, 21:18
2.D: Johanna Goliszewski/Olga Konon - Beatriz Corrales/Carolina Marin 21:17, 18:21, 22:24
1.D: Isabel Herttrich/Carla Nelte - Clara Azurmendi/Laura Samaniego 21:11, 21:19. 

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Lettland - Island 1:4. Zum Spielbericht.

Hatte schweren Stand gegen Carolina Marin: Karin Schnaase.
Ungewöhntes Bild: Doppelspezialistin Birgit Michels...
...kam diesmal im Einzel zum Einsatz. Fotos: Martin Kranitz
Isabel Herttrich (PTSV Rosenheim) holte in der Partie gegen Spanien zusammen mit Carla Nelte (TV Refrath) den Siegpunkt für Titelverteidiger Deutschland. Foto: Claudia Pauli.

(12.02.2014, CP) In der zweiten Vorrundenbegegnung der deutschen Damen, mit Spanien, entwickelte sich das erwartet knappe Spiel. Die Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel, Isabel Herttrich und Carla Nelte, machten den Sieg für Titelverteidiger Deutschland perfekt.

Dass die zweimalige Olympiateilnehmerin Birgit Michels - die Deutsche Meisterin im Damendoppel und im Mixed - im Dameneinzel antrat, hatte taktische Gründe. „Ich freue mich tierisch, dass ich gewonnen habe und damit einen wichtigen Punkt beisteuern konnte“, meinte die 29 Jahre alte Sportsoldatin der Bundeswehr nach ihrem Match.

Johanna Goliszewski und Olga Konon war es nicht vergönnt, für den entscheidenden dritten Punkt zu sorgen. Sie lagen im dritten Satz mit 13:15 bzw. 15:19 hinten, kämpften sich auf 19:19 heran und erarbeiteten sich schließlich sogar drei Matchbälle. Doch die Spanierinnen konterten und nutzten schließlich ihren ersten Matchball, um zum 2:2-Zwischenstand auszugleichen.

 

Für die deutschen Damen geht es am Donnerstag um den Gruppensieg

(12.02.2014, CP) Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) auch ihre zweite Vorrundenbegegnung gewonnen:

Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ließen dem 5:0-Auftakterfolg gegen Bulgarien am Mittwoch (12.02.2014) einen 4:1-Sieg über Slowenien folgen. Damit stehen sie schon vor ihrer abschließenden Partie in der Gruppe 2, am Donnerstag (13.02.2014, 18.00 Uhr) gegen Gastgeber Schweiz, als Tabellenführer nach der Vorrunde fest. Entsprechend darf der amtierende Vize-Europameister Deutschland bereits für das Viertelfinale planen, in welchem es im K.o.-System weitergeht.

Bei den Spielerinnen des DBV hingegen fällt die Entscheidung über den Gruppensieg erst in der dritten und damit letzten Begegnung, am Donnerstag gegen Island (14.00 Uhr). Zwar setzte sich Titelverteidiger Deutschland am Mittwoch in seinem zweiten Vorrundenspiel mit 3:2 gegen Spanien durch und verzeichnete damit einen Tag nach dem 5:0-Sieg gegen Lettland einen weiteren Triumph. Im Falle eines Sieges gegen die deutschen Damen würden jedoch auch die Isländerinnen in ihrer Vorrundenbilanz zwei Erfolge aufweisen: Sie verloren zunächst gegen Spanien mit 2:3, ehe sie gegen Lettland mit 4:1 gewannen. Genauso hat Spanien im abschließenden Gruppenspiel die Möglichkeit, seinen zweiten Sieg zu verbuchen.

Weisen zwei Mannschaften die gleiche Anzahl an gewonnenen Vorrundenbegegnungen auf, bestimmt der direkte Vergleich die Reihenfolge in der Tabelle. Haben drei oder mehr Teams gleich viele Gruppenspiele für sich entschieden, wird die Rangfolge zunächst anhand der Gesamtzahl gewonnener Matches ermittelt. Danach ist der direkte Vergleich relevant.

Die Auswahl von Chef-Bundestrainer Holger Hasse ist gegenüber Island allerdings klar favorisiert.

 

 

Kleine Länderspiel-Statistik

(12.02.2014, CP) Die Begegnung mit Spanien war für Birgit Michels das 77. Länderspiel in ihrer Karriere. Karin Schnaase bestritt ihr 47. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johanna Goliszewski ihr 28., Carla Nelte ihr 19., Isabel Herttrich ihr 15. und Olga Konon ihr neuntes.

 

1. Spieltag Di 11.2. 14 Uhr: Deutschland - Lettland 0:0

1.E: Karin Schnaase - Jekaterina Romanova 21:8, 21:7
2.E: Olga Konon - Ieva Pope 21:7, 21:9
3.E: Fabienne Deprez - Kristine Sefere 21:18, 19:21, 21:16
1.D: Johanna Goliszewski/Birgit Michels - Monika Radovska/Jekaterina Romanova 21:12, 21:4
2.D: Isabel Herttrich/Carla Nelte - Ieva Pope/Kristine Sefere 21:14, 21:15.

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Spanien - Island 3:2. Zum Spielbericht.

     

Erfolgreicher EM-Auftakt für die deutschen Teams

Bereits nach dem Match der Deutschen Vizemeisterin im Dameneinzel, Fabienne Deprez (FC Langenfeld), stand der Auftaktsieg von Titelverteidiger Deutschland fest. Foto: Claudia Pauli.

(11.02.2014, CP) Die deutschen Teams sind erfolgreich in die Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) gestartet: Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen am Dienstag (11. Februar 2014) ihr Auftaktmatch gegen Bulgarien souverän mit 5:0, wenige Stunden später ließen die Spielerinnen in ihrer Vorrundenbegegnung mit Lettland einen Sieg in gleicher Höhe folgen.

Dabei durften sich Richard Domke und Max Schwenger (beide TV Refrath) über ein erfolgreiches EM-Debüt im Erwachsenenbereich freuen: Während der 22 Jahre alte Richard Domke das 3. Herreneinzel in zwei Sätzen für sich entschied, setzte sich der ein Jahr jüngere Max Schwenger an der Seite von Routinier Ingo Kindervater (35 Jahre; 1. BC Beuel) im 2. Herrendoppel ebenfalls klar gegen die Konkurrenz durch.

Die deutschen Herren, die bei der zuvor letzten Austragung von Titelkämpfen dieser Art, 2012 in Amsterdam/Niederlande, die Silbermedaille gewonnen hatten, treffen in ihrem zweiten Vorrundenspiel in der Gruppe 2 am Mittwoch (12. Februar 2014, 14.00 Uhr) auf Slowenien. Das Damenteam des DBV muss sich als amtierender Europameister in seiner nächsten Partie mit den leistungsstarken Spanierinnen auseinandersetzen (Mittwoch, 12. Februar 2014, 10.00 Uhr). Es gilt als sicher, dass Deutschland und Spanien in der Vorrundengruppe 2 den Sieg unter sich ausmachen werden.

Zum Abschluss der Gruppenphase stehen die deutschen Spielerinnen am Donnerstag (13. Februar 2014, 14.00 Uhr) Island gegenüber, während die Spieler auf Gastgeber Schweiz (18.00 Uhr) treffen.

 

Kleine Länderspiel-Statistik

(11.02.2014, CP) Die Begegnung mit Lettland war für Birgit Michels das 76. Länderspiel in ihrer Karriere. Karin Schnaase bestritt ihr 46. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johanna Goliszewski ihr 27., Carla Nelte ihr 18., Isabel Herttrich ihr 14., Fabienne Deprez ihr elftes und Olga Konon ihr achtes.

 



© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.