Europameisterschaft Herrenteams 2014
Die deutschen Spiele 

   

11. bis 16. Februar in Basel (Schweiz), St. Jakobshalle.

Zeitplan: Gruppenspiele Di bis Do, VF Fr, HF Sa, Finals So.
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Impressionen von der Siegerehrung. V.l.: Vize-Europameister England, Europameister Dänemark sowie die beiden Halbfinalisten Deutschland und Russland. Fotos: Patrick Dumke.
Der EM-Dritte Deutschland. V.l.: Ingo Kindervater, Jacob Øhlenschlæger (Bundestrainer Herren), Holger Hasse (Chef-Bundestrainer), Xu Yan Wang (Bundestrainer Herreneinzel), Josche Zurwonne (halb verdeckt), Richard Domke, Johannes Schöttler, Michael Fuchs, Marc Zwiebler, Max Schwenger (vorne), Dieter Domke, Lukas Schmidt.

 

 

Länderspiel-Jubiläen

(16.02.2014, CP) Zwei deutsche Herren begingen im Rahmen einer Team-EM 2014 ein Länderspiel-Jubiläum: Michael Fuchs bestritt in der Veranstaltungswoche sein 80. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johannes Schöttler sein 60.

 

 

Halbfinale Sa 15.2. 13.00 Uhr: England - Deutschland 3:1

1.E: Rajiv Ouseph - Marc Zwiebler 21:13, 17:21, 21:16 (63 Min.)
1.D: Chris Adcock/Andrew Ellis - Michael Fuchs/Johannes Schöttler 21:19, 21:19 (42 Min.)
2.E: Toby Penty - Dieter Domke 18:21, 17:21 (34 Min.)
2.D:
Chris Langridge/Peter Mills - Peter Käsbauer/Ingo Kindervater 19:21, 21:17, 21:18 (60 Min.)
3.E:
Ben Beckman - Lukas Schmidt nicht mehr ausgetragen. 

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Deutschlands Herren gewinnen Bronze

(15.02.2014, CP) Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) wie 2006 und 2010 die Bronzemedaille gewonnen. Die an Nummer zwei gesetzte Auswahl von Chef-Bundestrainer Holger Hasse verlor am Samstag (15.02.2014) ihre Halbfinalbegegnung mit England (Setzplatz 3) mit 1:3.

Nachdem sich Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) im 1. Herreneinzel sowie die Deutschen Meister Michael Fuchs/Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im 1. Herrendoppel knapp geschlagen geben mussten, brachte Dieter Domke (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) den zweimaligen Vize-Europameister (2006 und 2012) durch einen Sieg im 2. Herreneinzel wieder heran. Peter Käsbauer und Ingo Kindervater (PTSV Rosenheim/1. BC Beuel) gelang es jedoch im anschließenden 2. Herrendoppel nicht, den Ausgleich herzustellen.

England steht damit zum zweiten Mal nach 2008 bei Titelkämpfen dieser Art im Finale. Gegner ist am Sonntag (16.02.2014, 11.00 Uhr) der topgesetzte Titelverteidiger Dänemark, der bei allen bisherigen Austragungen der EM für Herren- und für Damennationalmannschaften bei den Spielern die Goldmedaille holte. Die Dänen setzten sich in ihrer Vorschlussrundenpartie mit 3:0 gegen Finnland durch, das als Drittplatzierter erstmals bei den EMWTC Edelmetall gewann.

Wir haben seit vielen Jahren immer mit beiden Teams mindestens im Halbfinale gestanden. Das zeigt, dass wir uns in Europa etabliert haben. Wir haben wieder bei einer EM Medaillen gewonnen, das ist sehr erfreulich“, zog Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, nach dem Halbfinalspiel der Herren ein erstes Fazit. Er ergänzte, speziell bezogen auf das Abschneiden der Spieler: „Die Jungs haben gut gespielt und sich hier gut verkauft. Im Halbfinale kann man immer verlieren – schließlich sind alle Mannschaften, die dieses erreichen, sehr leistungsstark. Und England hat traditionell starke Doppel. Wenn Marc Zwiebler fit gewesen wäre, hätte es vermutlich anders ausgesehen, denn auch im 3. Einzel hatten wir gute Chancen. Marc hat sich in den Dienst der Mannschaft gestellt und auch heute bis zum Umfallen gekämpft.“

 

 

  

Kleine Länderspiel-Statistik

(15.02.2014, CP) Die Begegnung mit England war für Ingo Kindervater das 96. Länderspiel in seiner Karriere, Michael Fuchs bestritt sein 82. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Marc Zwiebler 69., Johannes Schöttler sein 61., Dieter Domke sein 39. und Peter Käsbauer sein 16.

 

Auch das 2. Herrendoppel ging verloren

(15.02.2014, CP) Peter Käsbauer und Ingo Kindervater gelang ein verheißungsvoller Auftakt, doch am Samstag erwiesen sich ihre englischen Gegner letztlich als noch eine Spur leistungsstärker. Nach einer Spielzeit von einer Stunde mussten sich die DBV-Asse schließlich mit 21:19, 17:21, 18:21 geschlagen geben. Damit stand fest, dass Vize-Europameister Deutschland nicht zum zweiten Mal in Folge um den EM-Titel würde spielen dürfen. Dennoch haben die deutschen Herren allen Grund, stolz auf ihre Leistung zu sein: Schließlich gewannen sie bei allen bisherigen Austragungen von Titelkämpfen dieser Art Edelmetall: 2006 und 2012 holten sie Silber, 2008 und 2010 wie 2014 Bronze.

 

Impressionen von der Partie von Peter Käsbauer und Ingo Kindervater. Fotos: Claudia Pauli.

Dieter Domke schafft den Anschluss

(15.02.2014, CP) „Ich bin froh, Deutschland zurückgebracht zu haben“, meinte Dieter Domke nach seinem 21:18, 21:17-Erfolg im 2. Herreneinzel über den in Diensten des Erstligisten TV Refrath stehenden Engländers Toby Penty erleichtert. „Anfangs war ich ein bisschen nervös, denn der Druck war nicht ohne“, gab sich der 27 Jahre alte Deutsche selbstkritisch. Doch Dieter Domke hielt dem Druck stand und sorgte für den Punktgewinn zum 1:2.

  

Kein richtiger Spielfluss im 1. Herrendoppel

(15.02.2014, CP) In einem engen Match mussten sich anschließend die Deutschen Meister Michael Fuchs und Johannes Schöttler dem englischen Duo Chris Adcock – ihres Zeichens Weltranglistenzwölfte – mit 19:21, 19:21 geschlagen geben. „Das war ein ziemlicher Kampf um die Aufschlagsituation. In beiden Sätzen haben wir teilweise geführt, aber nicht die Nerven behalten. Das haben die Engländer clever gemacht. Wir haben es nicht geschafft, wie bisher weiterzumachen. Irgendwie kam in der Partie kein richtiger Spielfluss zustande“, zog der 29 Jahre alte Johannes Schöttler nach der Begegnung, die England eine 2:0-Führung bescherte, ein Fazit.  

 

Impressionen von der Partie von Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Fotos: Claudia Pauli.

Marc Zwiebler knapp unterlegen

(15.02.2014, CP) Marc Zwiebler mobilisierte seine letzten Kräfte, machte im dritten Satz beim Stand von 7:12 aus seiner Sicht fünf Punkte in Folge, doch am Ende musste der Weltranglistenelfte sich zum Auftakt der Halbfinalpartie gegen England dem Weltranglisten-21. Rajiv Ouseph mit 13:21, 21:17, 16:21 geschlagen geben. Damit erlitt der amtierende Europameister im insgesamt fünften Vergleich mit seinem langjährigen Mannschaftskollegen beim Erstligisten 1. BC Beuel die zweite Niederlage. Rajiv Ouseph brachte sein Team folglich mit 1:0 in Führung.

Ich habe wie in den vergangenen Tagen alles gegeben, aber mehr ist im Moment einfach nicht drin. Ich habe auch durch das Antibiotikum, das ich aufgrund meiner Erkrankung nehmen musste, viel Energie gelassen – und hatte damit auch heute Nacht ein wenig zu kämpfen. Wir haben aufstellungsmäßig nicht viele Alterativen. Wenn ich verliere, haben wir wenigstens im 2. und im 3. Einzel eine realistische Chance. Es macht derzeit nicht wirklich viel Spaß, ich wäre lieber zuhause im Bett. Aber ich bin es der Mannschaft schuldig, dass ich alles probiere“, meinte der 29-jährige Marc Zwiebler unmittelbar nach seinem Match.  

 

 

Impressionen von der Partie von Marc Zwiebler. Fotos: Claudia Pauli.

Viertelfinale Fr 14.2. 10 Uhr: Ukraine - Deutschland 1:3

1.E: Dmytro Zavadsky - Marc Zwiebler 21:18, 15:21, 21:16 (74 Min.)
2.E: Valeriy Atrashchenkov - Dieter Domke 18:21, 16:21 (35 Min.)
3.E: Artem Pochtarev - Lukas Schmidt 14:21, 17:21 (34 Min.)
1.D:
Valeriy Atrashchenkov/Gennadiy Natarov - Michael Fuchs/Johannes Schöttler 12:21, 6:21 (23 Min.)
2.D:
Artem Pochtarev/Dmytro Zavadsky - Peter Käsbauer/Ingo Kindervater nicht mehr ausgetragen. 

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Vize-Europameister Deutschland hat erneut eine Medaille sicher

(14.02.2014, CP) Deutschlands Herren haben bei der Team-EM in Basel eine Medaille sicher: Der amtierende Vize-Europameister gewann am Freitag (14.02.2014) sein Viertelfinalspiel gegen die Ukraine mit 3:1. Nachdem der gesundheitlich angeschlagene Europameister Marc Zwiebler im 1. Herreneinzel eine Drei-Satz-Niederlage hinnehmen musste, sorgten Dieter Domke im 2. Herreneinzel, der Deutsche Meister Lukas Schmidt im 3. Herreneinzel und die nationalen Champions Michael Fuchs/Johannes Schöttler im 1. Herrendoppel mit Erfolgen in jeweils zwei Sätzen für die zum Gesamtsieg erforderlichen drei Punkte. Das 2. Herrendoppel wurde folglich nicht mehr ausgetragen. Im Halbfinale trifft die Auswahl des DBV am Samstag (15.02.2014) auf England. Bei den bisherigen Austragungen von Titelkämpfen dieser Art hatten die deutschen Spieler zweimal Silber (2006 und 2012) und zweimal Bronze (2008 und 2010) gewonnen.

 

  

Impressionen von der Partie von Michael Fuchs und Johannes Schöttler. Die Deutschen Meister machten den Sieg des deutschen Teams perfekt. Fotos: Claudia Pauli.

Lukas Schmidt bringt Deutschland in Führung

(14.02.2014, CP) Obwohl er Deutschland in der Begegnung mit der Ukraine erstmals die Führung bescherte (2:1), war Lukas Schmidt mit seinem Match nicht zufrieden. „Heute war es schwer. Ich habe mich irgendwie nicht so leicht gefühlt“, meinte der Deutsche Meister im Herreneinzel selbstkritisch. gefragt, ob er im Hinblick auf ein mögliches Halbfinalspiel noch „eine Schüppe drauflegen“ könne, antwortete der 25-Jährige zuversichtlich: „Ich kann noch zwei bis drei Schüppen drauflegen!“

 

  

Dieter Domke gleicht aus

(14.02.2014, CP) Mit einem souveränen Zwei-Satz-Erfolg über Valeriy Atrashchenkov glich Dieter Domke in der Viertelfinalbegegnung mit der Ukraine zum 1:1-Zwischenstand aus. „Dieter hat das gut gemacht. Ein gewisser Druck war ja da – schließlich kommt es nicht so oft vor, dass Marc verliert“, zeigte sich DBV-Sportdirektor Martin Kranitz mit der Leistung des 27-Jährigen zufrieden. Der Sieg gebe Dieter Domke nicht zuletzt Selbstvertrauen für weitere Aufgaben.

 

 

Impressionen von der Partie von Dieter Domke. Fotos: Claudia Pauli.

Angeschlagener Marc Zwiebler verliert Auftaktmatch

(14.02.2014, CP) „Marc hat nicht gut gespielt“, zog DBV-Sportdirektor Martin Kranitz ein Fazit im Zusammenhang mit der Drei-Satz-Niederlage, die Europameister Marc Zwiebler zum Auftakt der Viertelfinalbegegnung mit der Ukraine hinnehmen musste. Die Erkrankung, die der 29 Jahre alte siebenmalige Deutsche Meister im Herreneinzel während seines Asienaufenthalts erlitten hatte, machte sich in der Partie gegen den in Diensten des Erstligisten 1. BV Mülheim stehenden Dmytro Zvadsky deutlich bemerkbar: Unter anderem fehlte es Marc Zwiebler an Schnelligkeit. „Marc ist körperlich einfach nicht top-fit“, so Martin Kranitz.

 

 

Impressionen vom Auftakt der Begegnung zwischen der Ukraine und Deutschland. Fotos: Claudia Pauli.

Kleine Länderspiel-Statistik

(14.02.2014, CP) Die Begegnung mit der Ukraine war für Michael Fuchs das 81. Länderspiel in seiner Karriere. Marc Zwiebler bestritt sein 68. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Johannes Schöttler sein 60., Dieter Domke sein 38. und Lukas Schmidt sein 15.

 

3. Spieltag (= Abschluss der Gruppenphase) Do 13.2. 18 Uhr: Deutschland - Schweiz 5:0

1.E: Marc Zwiebler - Lukas Nussbaumer 21:5, 21:14
1.D: Michael Fuchs/Johannes Schöttler - Anthony Dumartheray/Thomas Heiniger 21:11, 21:15
2.E: Dieter Domke - Christoph Heiniger 21:8, 21:10
2.D: Ingo Kindervater/Josche Zurwonne - Mathias Bonny/Oliver Schaller 21:5, 21:8
3.E: Lukas Schmidt - Christian Kirchmayr 21:8, 21:10. 

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Bulgarien - Slowenien 1:4.  Zum Spielbericht.

Deutsche Teams als Gruppensieger im Viertelfinale

(13.02.2014, CP) Dritte Vorrundenbegegnung, dritter Sieg: Die deutschen Teams haben sich bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) als souveräner Gruppenerster für das Viertelfinale qualifiziert.

 

Die Spielerinnen des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) verbuchten am Donnerstag (13.02.2014) in ihrer abschließenden Vorrundenpartie in der Gruppe 2 einen 5:0-Erfolg über Island, nachdem sie zuvor bereits Lettland (ebenfalls mit 5:0) und Spanien (mit 3:2) besiegt hatten. Anika Dörr (SV Fun-Ball Dortelweil) und Luise Heim (1. BC Beuel) gaben in der Begegnung mit Island ihr Debüt bei einer EM im Erwachsenenbereich – und gestalteten dieses auch erfolgreich: Die 17 Jahre alte Luise Heim entschied das 3. Dameneinzel in zwei Sätzen für sich, die 19-jährige Anika Dörr war an der Seite der zweimaligen Olympiateilnehmerin Birgit Michels (1. BC Beuel) im 1. Damendoppel in zwei Durchgängen siegreich. „Ich habe mich richtig gefreut, als ich erfahren habe, dass ich heute spielen darf. Anfangs war ich ziemlich nervös. Aber als ich dann vorne lag, habe ich sogar noch etwas ausprobieren können“, zeigte sich Luise Heim nach ihrem ersten EM-Spiel im Erwachsenenbereich – zugleich ihr erstes Länderspiel in der Altersklasse O19 – glücklich.

 

Die deutschen Herren gewannen ihre letzte Vorrundenbegegnung in der Gruppe 2, gegen Gastgeber Schweiz, wenige Stunden später gleichsam mit 5:0. Zuvor hatte der amtierende Vize-Europameister schon ungefährdete Siege über Bulgarien (ebenfalls mit 5:0) und Slowenien (4:1) verzeichnet.

 

Während die deutschen Damen – als Titelverteidiger angereist – in ihrer Viertelfinalpartie am Freitag (14.02.2014, N.N. Uhr) auf England treffen, das sich in der Vorrundengruppe 5 mit einer makellosen Bilanz (vier 5:0-Erfolge) zum Spitzenreiter kürte, stehen die Herren des DBV der Mannschaft aus Frankreich oder dem Team aus der Ukraine gegenüber (Spielbeginn: 10.00 Uhr). Frankreich und die Ukraine spielten am Donnerstagabend um Tabellenplatz eins in der Gruppe 6.

 

Bei den Damen ist es so ausgeglichen, dass jedes Spiel bis zum Finale 50:50 ausgehen kann. Prognosen sind hier extrem schwer. Bei den Herren sind wir aus meiner Sicht leicht favorisiert, aber auch dieses Spiel muss man erst einmal gewinnen“, blickte Martin Kranitz auf die Runde der besten acht Mannschaften voraus, ab der es im K.o.-System weitergeht.

 

Impressionen von der Begegnung zwischen Michel Fuchs/Johannes Schöttler und Anthony Dumartheray/Thomas Heiniger. Fotos: Claudia Pauli.

Marc Zwiebler durch Erkrankung geschwächt

(13.02.2014, CP) Marc Zwiebler fühlte sich am Donnerstag (13.02.2014) nach eigener Aussage bereits deutlich besser als noch tags zuvor, als er gegen den Slowenen Iztok Utrosa in drei Sätzen verlor. Im abschließenden Gruppenspiel hatte der 29 Jahre alte Europameister beim 21:5, 21:14 gegen den Schweizer Lukas Nussbaumer keine Mühe. Erst am Montag (10.02.2014) war der gebürtige Bonner von einem mehrwöchigen Asien-Aufenthalt (Training mit dem Weltranglistenersten Lee Chong Wei und anderen malaysischen Spitzenspielern sowie Einsätzen in der indonesischen Superliga) nach Deutschland zurückgekehrt, tags darauf ging es nach Basel weiter. Doch nicht nur die lange Reise und der Jetlag sorgten dafür, dass Marc Zwiebler nicht gewohnt leistungsfähig war. Vielmehr hatte sich bei dem siebenmaligen Deutschen Meister in Asien eine Mandelentzündung entwickelt, die mit Antibiotika behandelt werden musste und den Weltranglistenelften stark schwächte. „Durch das extrem harte Training war mein Immunsystem etwas geschwächt, so dass ich krank geworden bin. Das war nicht schön, ansonsten war der Asienaufenthalt super. Ich glaube, ich habe durch die Erkrankung vier Kilo abgenommen“, meinte Marc Zwiebler.

  

Impressionen vom Match von Marc Zwiebler in der Begegnung mit der Schweiz. Fotos: Claudia Pauli.

Kleine Länderspiel-Statistik

(13.02.2014, CP) Die Begegnung mit der Schweiz war für Ingo Kindervater das 95. Länderspiel in seiner Karriere. Michael Fuchs bestritt sein 80. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Marc Zwiebler sein 67., Johannes Schöttler sein 59., Dieter Domke sein 37., Lukas Schmidt sein 14. und Josche Zurwonne sein zwölftes.

 

 

2. Spieltag Mi 12.2. 14 Uhr: Deutschland - Slowenien 4:1

1.E: Marc Zwiebler - Iztok Utrosa 21:14, 21:23, 14:21
2.E: Dieter Domke - Roj Alen 21:9, 21:8
3.E: Lukas Schmidt - Kek Jamnik 21:5, 21:8
2.D: Peter Käsbauer/Ingo Kindervater - Miha Horvat/Iztok Utrosa 21:10, 21:8
1.D: Michael Fuchs/Johannes Schöttler - Roj Alen/Kek Jamnik 21:10, 21:17. 

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Bulgarien - Schweiz 4:1. Zum Spielbericht.

DBV-Herren stehen vorzeitig als Gruppensieger fest

(12.02.2014, CP) Die deutschen Teams haben bei der Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) auch ihre zweite Vorrundenbegegnung gewonnen:

Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) ließen dem 5:0-Auftakterfolg gegen Bulgarien am Mittwoch (12.02.2014) einen 4:1-Sieg über Slowenien folgen. Damit stehen sie schon vor ihrer abschließenden Partie in der Gruppe 2, am Donnerstag (13.02.2014, 18.00 Uhr) gegen Gastgeber Schweiz, als Tabellenführer nach der Vorrunde fest. Entsprechend darf der amtierende Vize-Europameister Deutschland bereits für das Viertelfinale planen, in welchem es im K.o.-System weitergeht.

Bei den Spielerinnen des DBV hingegen fällt die Entscheidung über den Gruppensieg erst in der dritten und damit letzten Begegnung, am Donnerstag gegen Island (14.00 Uhr). Zwar setzte sich Titelverteidiger Deutschland am Mittwoch in seinem zweiten Vorrundenspiel mit 3:2 gegen Spanien durch und verzeichnete damit einen Tag nach dem 5:0-Sieg gegen Lettland einen weiteren Triumph. Im Falle eines Sieges gegen die deutschen Damen würden jedoch auch die Isländerinnen in ihrer Vorrundenbilanz zwei Erfolge aufweisen: Sie verloren zunächst gegen Spanien mit 2:3, ehe sie gegen Lettland mit 4:1 gewannen. Genauso hat Spanien im abschließenden Gruppenspiel die Möglichkeit, seinen zweiten Sieg zu verbuchen.

Weisen zwei Mannschaften die gleiche Anzahl an gewonnenen Vorrundenbegegnungen auf, bestimmt der direkte Vergleich die Reihenfolge in der Tabelle. Haben drei oder mehr Teams gleich viele Gruppenspiele für sich entschieden, wird die Rangfolge zunächst anhand der Gesamtzahl gewonnener Matches ermittelt. Danach ist der direkte Vergleich relevant.

Die Auswahl von Chef-Bundestrainer Holger Hasse ist gegenüber Island allerdings klar favorisiert.

 

Kleine Länderspiel-Statistik

(12.02.2014, CP) Die Begegnung mit Bulgarien war für Ingo Kindervater das 94. Länderspiel in seiner Karriere. Michael Fuchs bestritt sein 79. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Marc Zwiebler sein 66., Johannes Schöttler sein 58., Dieter Domke sein 36., Peter Käsbauer sein 15. und Lukas Schmidt sein 13.

 

1. Spieltag Di 11.2. 10 Uhr: Deutschland - Bulgarien 5:0

1.E: Dieter Domke - Stilian Makarski 21:14, 21:12
2.E: Lukas Schmidt - Ivan Rusev 21:6, 21:6
2.D: Richard Domke - Peyo Boichinov 21:10, 21:18
3.E: Ingo Kindervater/Max Schwenger - Blagovest Kisyov/Ivan Rusev 21:12, 21:16
1.D: Peter Käsbauer/Josche Zurwonne - Peyo Boichinov/Stilian Makarski 21:9, 21:15.

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Slowenien - Schweiz 4:1.  Zum Spielbericht.

     

Erfolgreicher EM-Auftakt für die deutschen Teams

(11.02.2014, CP) Die deutschen Teams sind erfolgreich in die Europameisterschaft für Herren- und für Damennationalmannschaften (= European Men’s & Women’s Team Championships = EMWTC; 11. bis 16. Februar 2014 in Basel/Schweiz) gestartet: Die Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) gewannen am Dienstag (11. Februar 2014) ihr Auftaktmatch gegen Bulgarien souverän mit 5:0, wenige Stunden später ließen die Spielerinnen in ihrer Vorrundenbegegnung mit Lettland einen Sieg in gleicher Höhe folgen.

Dabei durften sich Richard Domke und Max Schwenger (beide TV Refrath) über ein erfolgreiches EM-Debüt im Erwachsenenbereich freuen: Während der 22 Jahre alte Richard Domke das 3. Herreneinzel in zwei Sätzen für sich entschied, setzte sich der ein Jahr jüngere Max Schwenger an der Seite von Routinier Ingo Kindervater (35 Jahre; 1. BC Beuel) im 2. Herrendoppel ebenfalls klar gegen die Konkurrenz durch.

Die deutschen Herren, die bei der zuvor letzten Austragung von Titelkämpfen dieser Art, 2012 in Amsterdam/Niederlande, die Silbermedaille gewonnen hatten, treffen in ihrem zweiten Vorrundenspiel in der Gruppe 2 am Mittwoch (12. Februar 2014, 14.00 Uhr) auf Slowenien. Das Damenteam des DBV muss sich als amtierender Europameister in seiner nächsten Partie mit den leistungsstarken Spanierinnen auseinandersetzen (Mittwoch, 12. Februar 2014, 10.00 Uhr). Es gilt als sicher, dass Deutschland und Spanien in der Vorrundengruppe 2 den Sieg unter sich ausmachen werden.

Zum Abschluss der Gruppenphase stehen die deutschen Spielerinnen am Donnerstag (13. Februar 2014, 14.00 Uhr) Island gegenüber, während die Spieler auf Gastgeber Schweiz (18.00 Uhr) treffen.

 

Impressionen vom Spiel von Peter Käsbauer und Josche Zurwonne am ersten Veranstaltungstag. Fotos: Martin Kranitz.

 

 

Kleine Länderspiel-Statistik

(11.02.2014, CP) Die Begegnung mit Bulgarien war für Ingo Kindervater das 93. Länderspiel in seiner Karriere. Dieter Domke bestritt sein 35. Länderspiel im Erwachsenenbereich, Peter Käsbauer sein 14., Lukas Schmidt sein zwölftes, Josche Zurwonne sein elftes, Max Schwenger sein viertes und Richard Domke sein zweites.

 



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