Pressemitteilungen der SG Empor Brandenburger Tor Berlin

Verschickt werden sie üblicherweise von Manfred Kehrberg

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2006/07

2007/08

    

Saison 2009/2010

 

EBT lässt Federn!

Von Peter Gütte

  
(27./28.02.2010) Weit gereiste Gegner traten an diesem Sonnabend in der Samariter - Halle an, um mit EBT die Schläger zu kreuzen: Union Lüdinghausen aus Nordrhein – Westfalen, derzeit Tabellen-Vierter und mithin im Play-off-Halbfinale. Verständlich, dass die Lüdinghausener diesen Platz in der 1. Reihe gegen die Berliner rechtfertigen woll-ten. Ein starkes Motiv also, das die Berliner zu beachten hatten. Und mehr noch. Die Münsterländer traten in Galabesetzung an, mit der  Deutschen Vizemeisterin Karin Schnaase und dem in Berlin bestens bekannten Vladislav Druzhchenko (Ukraine). Trainer Michael Schnaase, 7-facher Deutscher Meister, sagte es klar und deutlich: „Wir sind nach Berlin gekommen, um zu gewinnen. Fairerweise muss man natürlich sagen, dass die Berliner heute nicht mit der stärksten Mannschaft antreten. Also, höchstens  unentschieden“, so Schnaase amüsiert. Und richtig, EBT an diesem Tage nicht in Bestbesetzung, sondern mit Spielerinnen und Spielern aus der zweiten Reihe: Die Damen Anne-Christin Reiter und Lisa Deichgräber, bei den Herren Bastian Zimmermann, Karsten Lehmann und Oliver Witte. „Klar ist, wir wollen nicht verlieren“, so sah  EBT – Teammanager Manfred Kehrberg auf diese Begegnung und ergänzt mit freundlichem Nachdruck „Schöne Spiele werden es in jedem Fall!“

Sportverwöhnte Fans und schnelle Bälle!
So erwartet es das Badminton verwöhnte Berliner Publikum. „Es ist immer toller Sport hier in der Samariter – Halle“, schwärmt Studentin Anja aus Kreuzberg beim Kauf ihrer Eintrittskarte. „Viel spannender und interessanter als Fußball“, wertet ein junger Mann das Spiel mit dem gefiederten Ball. „Vor allem die Schnelligkeit und Eleganz faszinieren mich, manchmal geradezu akrobatisch“!  Eine vierköpfige Pankower Familie: „Wir kommen schon seit Jahren in die Samariter – Halle und  unterstützen unsere EBT – Spieler, auch lautstark, wenn es dann mal sein muss!“ 
Und Grund zum Jubel gibt es dann auch gleich, denn Wong/Logosz entscheiden Satz 1 gegen Druzhchenko/Weistermeyer knapp mit 21:19 für sich und auch Satz 2 geht mit 21:15 an das Berliner Herren-Doppel. Eine wohltemperierte Ouvertüre, der allerdings schnell Missklang folgen soll, denn EBTs  Damen, Reiter/Deichgräber, müssen ihr Spiel mit 16:21 und 13:21 an die Münsterländerinnen Schnaase/Mette abgeben. Anne Reiter danach kritisch - prophetisch: „Ja, die anderen waren besser. Aber besser werden können wir auch noch!“  Ein optimistischer Gedanke und möge er denn spielerische Wirklichkeit werden.
Im zweiten Herren-Doppel maßen sich Zimmermann/Lehmann mit den Gästen Karrtunen/Schulz. Eine schwierige Aufgabe für die Berliner, so zumindest konnten die Vorzeichen für diese Begegnung gesehen werden. Während der erste Satz deutlich verloren geht, entwickelt sich der zweite beim 17:17 zu einer hoch spannenden Angelegenheit. Werden die Berliner einen dritten Satz erzwingen können? „Wir sind dann in alte Muster verfallen, waren einfach nicht wach genug“, so Bastian Zimmermann enttäuscht nach dem 18:21. Ähnlich analysiert Partner Karsten Lehmann: „Wir waren einfach nicht konsequent genug, haben uns den Wind aus den Segeln nehmen lassen und so hatten unsere Gegner im entscheidenden Augenblick immer die besseren Antworten. Schade!“ 

Hochrangig und hochkarätig!
Ob seiner hochrangigen Besetzung versprach das erste Herreneinzel hochkarätiges Badminton. Und so war es dann auch, mit dem besseren Ende für die EBT. Denkbar knapp gewinnt Choong Hann Wong gegen Yuhan Tan mit 21:18, 21:19, und sorgt damit für den Ausgleich 2:2! „Er ist noch jung, aber schon ein starker Mann“, lobt Choong seinen Kontrahenten nach dem Spiel. „Ich habe seine Aggressivität hart zu spüren bekommen, seine bissigen Attacken, seine unglaublich genauen Schüsse. Er spielt mit Kopf und ich glaube, dass er sehr gut trainiert wird. Er hat alle technischen Grundlagen drauf“.

„Glücklich“ verloren!
Wenn Lob, dann Lisa Deichgräber. Im zweiten Satz Damen – Einzel musste die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase all ihr Können aufbieten, um Lisa Deich-gräber schließlich mit 21:17 niederzuringen. Eine tolle Leistung, mit viel Beifall bedacht. Und Lisa Deichgräber? Nach dem Spiel keineswegs bedrückt! „Ich bin glücklich, habe im Zweiten wirklich ein gutes Spiel gemacht. Ja, dieser furchtbare 1. Satz, diese Schnelligkeit, diese ungewohnten Bälle. Meine einzige Rettung konnte also nur hohes Risiko sein. Na ja und da ging eben im 1. Satz so einiges daneben. Im 2. Satz waren dann plötzlich meine Schläge wieder da. Ich hatte Mut, war wieder voller Selbstvertrauen. Die Kondition? Nun, da gibt es in jedem Falle Defizite. Aber jetzt bin ich einfach nur glücklich, glücklich!“
Und was sagte die Deutsche Vizemeisterin zu diesem Match? „Im 1. Satz habe ich mein Spiel bedingungslos durchgezogen, habe all die Dinge gemacht, die Lisa nicht mag; habe schnell und locker gespielt, habe sie laufen lassen. Und weil es im Ersten so gut lief, habe ich im Zweiten die ganze Sache ein bisschen langsamer angehen lassen, weniger konsequent. Am Schluss, beim 17:17, musste ich mich dann echt zusammenreißen!“

Und die Gäste punkteten weiter: Im Mixed schlagen Westermeyer/Ufermann die Berliner Reiter/Logosz sicher mit 21:15/21:13 und erhöhten damit ihre Führung auf 4:2. Die Frage zu diesem Zeitpunkt: Wird EBT mit den abschließenden zwei Herren – Einzel noch ein Unentschieden erzwingen können?
Nein, denn schon im Ersten gewinnt der übermächtige Vladislav Druzhchenko gegen Oliver Witte hoch mit 21:7/21:10 und bringt damit Lüdinghausen endgültig auf die Siegerstraße. Daran hätte auch Eetu Heino nichts mehr ändern können. In einem spannenden Match unterliegt er Kristian Karrtunen in drei Sätzen.


Fazit dieser Begegnung!
Ob nun Verlierer EBT oder Sieger Lüdinghausen, folgenreich ist dieses Match für beide Mannschaften nicht, denn längst haben sie den angesteuerten Hafen „Play-offs“ erreicht. Dennoch war es wiederum ein spannender und unterhaltsamer Badminton- Nachmittag in der Samariter – Halle! 

  

Duell mit Lüdinghausen

Von Manfred Kehrberg

           

(23.02.2010) In der 1. Badminton-Bundesliga trifft die SG EBT Berlin am Samstag, den 27.02.2010, 14.00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) auf den SC Union Lüdinghausen. Zwei Spieltage vor dem Abschluss der Vorrunde belegt EBT den 3. Platz und hat die Play-offs bereits erreicht. Union Lüdinghausen ist derzeit Tabellenvierter und will diesen Tabellenplatz, der zur Teilnahme am Play-off-Halbfinale berechtigt, bis zum Schluss der Vorrunde behaupten. Entsprechend hart ist die Gegenwehr der Münsterländer zu erwarten, denn Lüdinghausen möchte erstmals in ihrer Vereinsgeschichte das Play-off-Halbfinale erreichen. EBT kann am Wochenende wieder auf die zuletzt pausierenden Wong Coong Hann und Eetu Heino zurückgreifen. Die Lüdinghausener werden von der Deutschen Vizemeisterin Karin Schnaase und den in Berlin bestens bekannten Vladislav Druzhchenko (Ukraine) angeführt. Aufgrund der Tabellen-konstellation ist wieder ein spannendes Spiel zu erwarten. Am Sonntag trifft EBT auswärts auf den diesjährigen Topfavoriten für den Titel, den BC Bonn-Beuel. Nach dem Spiel wird dann feststehen, gegen wen EBT am 27./28. März das Play-off Halbfinale bestreiten wird.

                    

EBT schlägt Hamburg 7:1

Von Peter Gütte

        
(03.02.2010) EBT gegen Hamburg, nun da musste man nicht unbedingt übermäßigen Scharfblick beweisen, um klare Verhältnisse zu konstatieren: Die Gäste aus Hamburg auf Tabellenplatz 6, auf 3 die Gastgeber. Überdies ging bereits das erste Duell in dieser Saison mit 6:2 klar an die Berliner. Was sollte da noch schief gehen! „Dieser Auffassung könnte man schon folgen aber es ist eben nur die Papierform“, so nachdenklich Manfred Kehrberg, Team-chef von EBT. „Aber natürlich wollen wir gewinnen und natürlich wollen wir die Punkte!“
Nur, Unwägbarkeiten und der Zufall können immer im Spiel sein, so die Philosophie. Und dann auch noch die launige Dame Fortuna. Wer wollte ihr schon trauen! „Nun ja, aber gerade Fortune bräuchten wir heute dringend gegen die Berliner“, lacht Karen Neumann, vor Jahren Spitzenspielerin der Hansestädter und auch heute dabei. Von einer chaotischen Reise nach Berlin erzählt sie: „Der Schnee, strapaziöse Bahnfahrt, Verspätung, das alles hat Kraft gekostet und ist kein gutes Omen für unseren heutigen Auftritt. Aber natürlich wollen wir unseren Gegner ärgern und mit Glück einen Punkt nach Hamburg entführen.“ 
Immerhin, die Hamburger sind in Bestbesetzung angereist, die Berliner müssen auf Nicole Grether verzichten. „Sicher ist das ein Handycap für uns“, erklärt Manfred Kehrberg, „bringt uns aber auch in die Situation, andere Spielerinnen planmäßig nachzuziehen, also faktisch auf Bundesliganiveau zu bringen. An diesem Sonntag sind es Anne Reiter und Lisa Deichgräber, die Bundesliga-Höhenluft schnuppern sollen!  
Doppel - von Siegen und Niederlage!
Die beiden Bundesligaelevinnen mussten dann auch gleich aufs Feld, gegen Köhler/Neumann. Bundesliga spielen, ist das anders, auf-regender? „In jedem Falle“, erzählen Anne und Lisa, „aber es motiviert auch, macht leicht und locker, denn es erwartet ja niemand von uns, das wir schon gewinnen.“  So war Satz 1 auch schnell mit 14:21 verloren. Anders der Verlauf im 2. Satz. Immer blieben die EBT – Damen auf Tuchfühlung: 18:18! Aber schließlich reichte es nicht. „Wir haben einfach nicht konstant genug gespielt, nicht platziert genug. Die sind eben Profis und diese zwei Klassen Unterschied sind für uns nicht so leicht zu überspringen.“
Das 1:0 für Hamburg!
Bei den Herren maßen sich Wong/Logosz und Armstrong/Cwalina, ein von beiden Seiten kompromisslos geführtes 3-Satz-Match, mit besserem Ende für die Berliner.
„1:1, der Ausgleich“, verkündet aufatmend Markus Köster, wie immer Samariter – Hallensprecher. Und nur Augenblicke später das 2:1 für die Berliner. Überraschend schnell hatten Lehmann/Zimmermann, die Han-sestädter, Schöttler/Zander, in nur zwei Sätzen niedergerungen! „Wir haben einfach jeden Ball getroffen, haben Druck  gemacht, aus dem sich unsere Gegner einfach nicht befreien konnten“, so glücklich Karsten und Bastian unmittelbar nach ihrem Erfolg. „Alles lief, wir waren hoch konzentriert, es hat uns einfach Spaß gemacht.“          
Von Verletzungspech, Eleganz und Schnelligkeit
Verletzungspech, auf Seiten der Hamburger, führt zu zwei weiteren EBT – Punktgewinnen, womit es vor Mixed und erstem Herreneinzel 4:1 steht. In dieser Auseinandersetzung stehen sich Eetu Heino und Sebastian Rduch gegenüber. Kunstvolle Ballwechsel, Schnelligkeit, Sprungkraft, Eleganz und Ästhetik demonstrieren die beiden Kontrahenten in drei atemberaubenden Sätzen. Als schließlich das 21:19 für Eetu Heino fällt, riesiger Jubel in der Samariterhalle. Ebenso umjubelt und beinahe gleichzeitig schießt sich das Berliner Mixed, Schenk/Logozs, nach drei bissig umkämpften Sätzen, zum Sieg und erhöht auf 6:1 für EBT. Der Schluss dieses sehenswerten Badmintonnachmittags ist schnell erzählt: Sicher schlägt EBT - Star Aravind Bhat Sebastian Schöttler in zwei Sätzen und sorgt somit für den 7:1-Endstand.       

Von Gedanken an Play offs und Meistertitel!
Sicher, ein schöner Erfolg für das EBT–Team. Aber mehr noch! Hal-lensprecher Markus Köster sagt es laut, deutlich und begeistert: „Mit dem heutigen Erfolg sind wir auf dem besten Weg in Richtung Play offs“, vom sachverständigen Publikum in der wie stets gut besuchten Samariter- halle mit viel Beifall bedacht. Denn was hieße das? Auf alle Fälle spannende und begeisternde Auseinandersetzungen, sowohl für EBT – Team, als auch für Berliner Badminton – Fans. Der Kampf um den Meistertitel hat begonnen! 

                

EBT Berlin empfängt den VfL 93 Hamburg

Von Manfred Kehrberg

                   
(27.01.2010) In der 1. Badminton-Bundesliga empfängt die SG EBT Berlin am Samstag, den 30. Januar 2010, 14.00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) den VfL 93 Hamburg. Ziel der Mannschaft ist es gegen Hamburg und einen Tag später auswärts gegen den BV Gifhorn die noch fehlenden vier Punkte für den Einzug in das Play-off Halbfinale einzufahren.

Mit Ausnahme von Nicole Grether und Josche Zurwonne wird das Team dazu am Wochenende wieder in Bestbesetzung antreten. Mit dabei wieder Wong Choong Hann und Aravind Bhat, die zuletzt wegen Verpflichtungen ihrer nationalen Verbände nicht antreten konnten. Bei den Herren wird die Mannschaft durch Eetu Heino, Michal Logosz, Tim Dettmann, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann komplettiert. Bei den Damen wird die Weltranglistenneunte im Dameneinzel Juliane Schenk von den Nachwuchsspielerinnen Anne-Christin Reiter und Lisa Deichgräber unterstützt.

Sowohl Hamburg als auch Gifhorn haben keine Chance mehr in die Play-offs einzuziehen. Gleichwohl werden beide Spiele für EBT kein leichter Gang, denn beide Gegner verfügen über eine gute Mischung internationaler und nationaler Spitzenspieler.

Der VfL 93 Hamburg wird vom deutschen Nationalspieler Sven-Erik Kastens und dem polnischen Nationalspieler Adam Cwalina angeführt. Bei den Damen gibt es ein Wiedersehen mit Karen Neumann (geb. Stechmann), einer der erfolgreichsten deutschen Doppel- und Mixedspielerinnen vergangener Jahre. Vervollständigt wird das Team der Gäste bei den Damen durch Gitte Köhler und U-19 Nationalspielerin Inken Wienefeld und bei den Herren durch Sebastian Schöttler, Sebastian Rauch, dem Engländer Tom Armstrong und Till Zander.

Schon im Hinspiel waren fast alle Partien sehr ausgeglichen, so dass auch am Samstag wieder spannendes Badminton zu erwarten ist. Die Mannschaft freut sich auf die Unterstützung des Berliner Publikums.

           

Berliner schlagen Refrath 5:3

Von Peter Gütte

            

(19.12.2009) EBT gegen Refrath, also der Letzte gegen den derzeit Tabellen - Dritten, da kann doch nichts schief gehen, das ist doch eine klare Angelegenheit. So könnte ein erster Gedanke mutmaßen. Der zweite aber, zumeist etwas differenzierter, offenbart schon eher mögliche Unwägbarkeiten und Unbekannte. Da ist zum Beispiel der Enthusiasmus der ins Hintertreffen geratene Gäste zu bedenken und drückender Ehrgeiz, endlich entscheidend zu punkten. Und so reisten die Aufsteiger der neuen Saison mit einer nicht zu unterschätzenden Mannschaft an, angeführt vom Weltklassespieler Kai Bin Yeoh. Und auch der bulgarische Doppel - Spezialist Metodiev sollte in diesem Zusammenhang unbedingt erwähnt werden. Hinzu kamen Aufstel-lungsprobleme  bei den Berliner Gastgebern, denn mit Wong Choong Hann, Aravind Bhat und Chetan Arnand fehlten drei der EBT – Leistungsträger. Sie mussten an diesem Sonntag für ihre Nationalverbände antreten. Die so entstandene Lücke sollten Oliver Witte, Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann aus der 2. EBT – Riege möglichst kampfstark schließen. Wie aber wird sich diese 2. Reihe in der 1. schlagen? Durchaus keine unwichtige Frage in solcher Art Gedankenspielen vor dem ersten Ballwechsel! „Nein, aufgeregt bin ich jetzt noch nicht, aber später dann, unmittelbar vor dem ersten Spiel, ganz bestimmt“, so Oliver Witte vor seinem ersten Einsatz in der obersten Spielklasse. Ähnlich Bastian Zimmermann, für ihn das erste Heimspiel. Zeigt man da Gefühle? „Absolut, vor allem, weil es vor heimischer Kulisse ist. Na klar bin ich aufgeregt aber auch freudig erregt.“ Und Karsten Lehmann, wie fühlte er sich vor diesem Seitensprung in oberste Badmintongefilde? „Man ist angespannt, logisch, wenn man so ein Neuling ist!“ Und in genau dieser Hinsicht witterten die Refrather ihre Chance. Denis Nyenhuis sagte es klar und deutlich: „Als wir diese Aufstellung von EBT sahen, rückte für uns ein 4:4 in greifbare Nähe.“

           

Schnelle Entscheidungen und spannende Ballwechsel …
Außerordentlich schlagkräftig starteten die Doppel. Bei den Damen  Grether/Schenk gegen Buss/Kölling,, bei den Herren Logosz/Dettmann gegen Yeoh/Nyenhuis. Nur schade, denn die Begegnung bei den Damen war schnell beendet. Boss/Kölling mussten infolge Verletzung bereits im 1. Satz aufgeben. Anders der Spielverlauf bei den Herren, denn erst im 3. Satz fällt nach spannendem wechselvollem Spiel die Entscheidung: 21:17 für Logosz/Dettmann!
Dann das zweite Herren – Doppel und die große Frage: Werden sich die „Neulinge“ Bastian Zimmermann und Karsten Lehmann gegen Meto-diev/Schwarz durchsetzen können? Verbissene Ballwechsel prägten diese Auseinandersetzung, die zu einem Schlüsselspiel werden sollte. Jubel in der Samariter, als die EBT - Mannen Satz 1 knapp mit 21:18 für sich entschei-den. Werden sie dieses hohe spielerische Vermögen halten können? Sie halten es und schießen sich beim 20:19 nervenstark zum 21:19 Sieg. Spielstand: 3:0 – Führung für EBT!

Im dritten Herren – Einzel stehen sich Oliver Witte und Johannes Szilagyi gegenüber. Wenngleich das Ergebnis, 13:21 und 10:21, auch recht eindeutig ausfällt, so sei an dieser Stelle unbedingt die aufwendige Gegenwehr Oliver Wittes erwähnt. Refrath verkürzt auf 1:4!
Auf Feld 1 entwickelt sich währenddessen ein verbissenes Duell zwischen Eetu Heino und Kai Bin Yeoh. Knallhart ist der Schlussspurt von Yeoh und so schießt er sich im 1. Satz zum 21:16. Die Frage: Wird Eetu Heino gegenhalten und ein 3-Satz-Match erzwingen? Nein, es sieht nicht gut aus, denn Yeoh zieht im 2. auf 11:6 davon und hält den Vorsprung, wenn auch knapp, bis zum 21:18. Punkt für Refrath und nur noch 4:2!

Im letzten Herren – Einzel kreuzen Tim Dettmann und Kai Waldenberger die Schläger, ein Match, wie sich zeigen wird, mit verteilten Chancen. Den-noch entscheidet Waldenberger Satz 1 21:17 für sich und liegt auch im „2.“ durchgängig bis 21:15 vorn. Spielstand nur noch 4:3!

                   

Entscheidung im Mixed …
Zur großen Entscheidungsschlacht wird dieses Match allerdings nicht mehr und so ist der Verlauf schnell erzählt. Grether/Logosz beherrschen ihre Gegner  Kölling/Nyenhuis klar und holen mit 21:11 und 21:14 den 5:3 – Siegpunkt für die EBT. „Ich freue mich natürlich über den Sieg, wenngleich ich eher auf ein Unentschieden getippt hatte“, so Manfred Kehrberg, Teammanager der Berliner.
Das Fazit dieses Spieltages: Auch die zweite EBT - Reihe hat bewiesen, dass sie durchaus oben mithalten und gar mitspielen kann. Trotz dieses Sieges bleibt EBT jedoch auf Rang 3, hat allerdings ein Spiel weniger auf dem Konto.

               

Juliane Schenk und Nicole Grether führen EBT gegen Refrath

Von Manfred Kehrberg

                  

(11.12.2009) EBT Berlin trifft in der 1. Badminton-Bundesliga am Sonntag, den 13.12.2009, 14.00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) auf den TV Refrath.

Angeführt wird das EBT-Team am Wochenende von den zuletzt international überaus erfolgreichen Juliane Schenk und Nicole Grether. Beide hatten sich für das in der vergangenen Woche in Malaysia ausgetragene Finale der Super Series Turniere qualifiziert. Dabei erreichte Juliane Schenk mit dem Einzug in das Finale im  Dameneinzel ein in der Geschichte des Deutschen Badminton bisher einmaliger Erfolg. Nicole Grether scheiterte sowohl im Dameneinzel als auch im Damendoppel nur knapp am Halbfinaleinzug. Nach diesen großartigen internationalen Erfolgen bietet sich nun die Gelegenheit beide wieder am Wochenende im Bundesligaspiel gegen den TV Refrath in Berlin zu bewundern.

Mit dem TV Refrath trifft EBT auf den Aufsteiger der diesjährigen Saison. Die ambitionierte Mannschaft aus dem Bergischen Land verfügt über eine ausgeglichene Mannschaft und wird angeführt durch den malayischen Weltklassespieler Kai Bin Yeoh und den bulgarischen Doppelspezialisten Vladimir Metodiev. Mit im Team der Refrather die Ex-EBT-Spieler Carla Nelte und Johannes Szilagyi, die vor der Saison zu ihrer jetzigen Mannschaft gewechselt sind. Leider ist Carla Nelte verletzt. Ein Wiedersehen wird es aber auf jeden Fall mit Johannes Szilagyi geben, der für Refrath voraussichtlich das 3. Herreneinzel bestreiten wird.

Für EBT wird das Spiel alles andere als ein „leichter Gang“ zum Jahresabschluss. Aufgrund von Verpflichtungen ihrer Nationalverbände stehen am Wochenende Wong Choong Hann und Aravind Bhat nicht zur Verfügung. Die Gäste aus Refrath wittern deshalb eine Chance und wollen mindestens einen Punkt aus Berlin entführen.

Es wird also wieder in jeder Hinsicht interessant und spannend. Auf in die Samariterstr. ...

              

Starke Gäste, starke Hausherren!

Von Peter Gütte

             

(01.12.2009) Als die weit gereisten Gäste eintrafen, knisterte es in der Samariter– Halle, lag spannende Erwartung in der Luft. Kein Wunder bei der Ausgangssituation: 1. BC Bonn/Beul auf Platz 2, EBT gleich dahinter. Aber mehr noch! Bonn und die Berliner sind seit jeher Erzrivalen, kennen sich aus vielen Begegnungen. Rangierten die Bonner in der vorletzten Saison vor den Berlinern, so war es 2008/2009 umgekehrt. EBT wurde Vizemeister.

Nun also, an diesem 1. Advent 2009, erneutes Kräftemessen. Tatsache ist, beide wollen den Titel und so war dieser ersten Saisonberührung größte Bedeutung zuzumessen. „Das ist richtig. Heute? Nun, es könnte ein 4:4 werden“, tippt Roland  Maywald, Mannschaftsleiter des BC Bonn/Beuel, „vielleicht aber auch eine Niederlage für mein Team. Unser Topspieler Anthony Clark musste nämlich gestern abreisen. Dadurch ist unser Doppel stark geschwächt, leider!“ Ohne Zaudern Manfred Kehrberg, Teamchef von EBT: „4:4, zwei gleich starke Mannschaften. Bei den Damen leichte Vorteile für uns, bei den Herren die Bonner!“ Und lächelnd zögernd, - „aber warten wir ab!“

           

Von verteilten Chancen …
konnte man beim Damendoppel  Heather Olver/Birgit Overzier gegen die Berlinerinnen Nicole Grether und Juliane Schenk ausgehen. Und so stand es nach zwei Sätzen folgerichtig 1:1. Doch mutig unverkrampft,  taktisch klug eingestellt, greifen die EBT – Damen im 3. Satz konsequent an und gewinnen sicher 21:14.

Nicht so glücklich, zumindest in sportlicher Hinsicht, die Begegnung zwischen den Berlinern Wong Choong Hann/Michal Logosz und Ingo Kindervater/Ian Maywald. Verletzt muss Ingo Kindervater leider  aufgeben!

Schnelles 2:0 also für EBT Berlin. Wird das 3. Doppel das 3:0 bringen?
In dieser Begegnung trafen die Berliner Tim Dettmann/Josche Zurwonne auf die starken Engländer Carl Baxter/Rajiv Ouseph. Man durfte gespannt sein! Zunächst glänzen Dettmann/Zurwonne mit schlagstarkem Angriffspiel. Doch leider können sie diese dominierende Spielweise nicht durchhalten und geben Satz 1 mit 19:21 ab. Im 2. Satz erinnern sich die Berliner ihrer Angriffslust  und gleichen mit sicheren 21:13 aus. Atemberaubendes Badminton dann  im „3“. Die Badminton – Fans in der gut gefüllten Samariterhalle reißt es von den Sitzen. Keines der Teams kann zunächst entscheidende Vorteile für sich verbuchen und so fällt die Entscheidung erst in der Schlussphase:  21:19 für Baxter/Ouseph. Bonn verkürzt auf 1:2!

Im ersten Herren – Einzel messen sich Wong Choong Hann von EBT und Marc Zwiebler. Da war Weltklasse – Badminton zu erwarten, mit leichten Vorteilen für den Bonner Star. Umso erstaunlicher das deutliche 21:12 für den Berliner im 1. Satz. Der 2. Satz dann hart umkämpft. Marc Zwiebler zieht alle Register seines Könnens, schreit seinen Frust lautstark heraus, doch vergebens. 21:19 für Wong Choong Hann und mithin 3:1 für EBT!
Auf Feld 1 verliert zu diesem Zeitpunkt Juliane Schenk von EBT gegen die starke englische Meisterin Elisabeth Cann Satz 1 mit 15:21. „Vielleicht“, so Juliane nach dem Spiel, „war ich noch vom Doppel geschwächt. Ich wollte das Spiel schnell hinter mich bringen und bei diesem Druck ging mir dann irgendwie die Konzentration verloren. Ich kenne Elisabeth gut, sie ist eine phantastische Spielerin. Zumeist aber konnte ich sie schlagen!“ Und so liegt Juliane Schenk im 2. Satz auch schnell 5:0 vorn. Doch Mitte des Spiels ändert sich das Bild und Cann gleicht 11:11 aus. Verbissen wird um jeden weiteren Punkt gekämpft. Schließlich aber setzt sich Juliane Schenk ab, gewinnt 21:16 und gleicht aus. „Im 2. habe ich mit viel höherem Kraftaufwand gespielt, konzentrierter, variantenreicher und eben mein Spiel gemacht, so muss es sein“, lacht Juliane Schenk und atmet tief durch. Das konnte sie auch, denn im 3. Satz ließ die Berlinerin der Engländerin nicht die Spur einer Chance und gewinnt klar 21:8.

        

Die Samariter – Halle tobt!
Während dessen ist auch das 2. Herren – Einzel beendet. Gegen den starken Rajiv Ouseph aus Bonn hatte Eetu Heino lediglich eine Außenseiterchance. So verliert er auch in zwei Sätzen. Dennoch sollten hier gerechterweise Spielstärke und facettenreiche Gegenwehr Eetu Heinos angemerkt werden!

            

4:2 -  EBT auf Kurs „Sieg“?
Durchaus möglich, denn da waren ja nur noch das letzte Herren – Einzel und das Mix auszuspielen. Als auf Feld 2 Carl Baxter den 1. Satz gegen Tim Dettmann gewinnt, steht es im 1. Satz zwischen Nicole Grether/Michal Logosz und Birgit Overzier/Marc Zwiebler 9:13. Aber das EBT - Mix holt auf … 16:20 … 17:20 … 18:20. Werden es die Berliner noch schaffen? 19:20 und absolute Stille in der Samariter – Halle. Nein, Ball im Netz … 19:21! Die Enge dieser Begegnung versprach einen dramatischen „Zweiten“!
Der geht bei Dettmann/Baxter zu diesem Zeitpunkt in die Schlussphase. 20:15 führt der Engländer und schießt sich mit einem Smash zum Sieg. Die Konsequenz: Nur noch 4:3 für die EBT. „Einzel ist einfach nicht meine Sache“, kommentiert Tim Dettmann anschließend seine Niederlage. „Das war nicht anders zu erwarten, ich bin nun ´mal ein Doppel-Spieler!“
Als Tim Dettmann diesen rückblickenden Eindruck seines Spiels vermittelt, dreht sich das Spielgeschehen im 2. Satz Mix. Führten die Berliner zunächst, gehen nun die Gäste mit 16:14 in Front und ziehen auf 19:14 davon. Das Aus für die Berliner? Nein, so einfach wollten sie es dem Gegner nicht machen und kämpfen sich auf 18:20 heran. Aber es reicht nicht: Niederlage im Mix und Ausgleich 4:4!  „Wir haben nicht gut gespielt, uns zurückgezogen, das war taktisch nicht klug“, so Nicole Grether kopfschüttelnd. „Wir haben auch zu viel cross gespielt. Und natürlich muss man betonen, dass wir ganz starke Gegner hatten. Aber wir haben gekämpft!“ 
Ähnlich sah es EBT – Teamchef Manfred Kehrberg, dessen Prognose 4:4 sich bewahrheitet hatte: „Die Mannschaft hat gut gekämpft. Bonn war der erwartet starke Gegner. Und besonders habe ich mich über die gut gefüllte Samariter – Halle gefreut! Ich denke, wir konnten den Fans heute tolles Badminton bieten!“

       
Es bleibt spannend oben!
Wenngleich auch den Hauptstädtern der Sieg versagt blieb, so hievt sie das 4:4  zumindest ein Etage höher und weist den Spielern vom Rheinufer nunmehr Tabellenplatz 3 zu. An der Spitze keine Bewegung, Meister Bischmisheim bleibt ganz oben. Fazit: Nach wie vor ist im Badminton – Oberhaus alles offen und alle können hoffen!

          

EBT erwartet TOP-Favoriten 1. BC Bonn-Beuel

Von Manfred Kehrberg

          

(27.11.2009) Mit dem 1. BC Bonn-Beuel erwartet die Bundesligamannschaft der SG EBT Berlin am Sonntag, den 29. November, 14.00 Uhr, Sporthalle Samariterstraße, den TOP-Favoriten auf die diesjährige Deutsche Meisterschaft.

Die Bonner haben sich vor der Saison mit dem Neuzugang von Anthony Clark und Rajiv Ouseph (beide England) eindrucksvoll verstärkt. Mit Carl Baxter (Herreneinzel), Elisabeth Cann und Heather Olver verstärken drei weitere englische Nationalspieler das Team.

Star der Mannschaft ist allerdings der Deutsche Meister im Herreneinzel Marc Zwiebler, der zuletzt mit dem 2. Platz bei den Denmark Super Series und dem Sieg bei den Norwegian International wieder den Anschluss an die absolute Weltklasse im Herreneinzel geschafft hat.

Vervollständigt wird das Team durch die deutschen Nationalspieler Birgit Overzier (Damendoppel, Mixed) und Ingo Kindervater (Doppel) sowie dem erfahrenen Ian Maywald.

Wenn die Bonner in dieser Besetzung auflaufen, bleibt für EBT nur die Außenseiterrolle. Dabei kann EBT am Wochenende voraussichtlich seine Bestbesetzung aufbieten.

Leicht favorisiert gehen die EBT-Damen Juliane Schenk (Einzel gegen Liz Cann) und Nicole Grether (Doppel mit Juliane Schenk und Mixed) ins Rennen.

Schwerer wird dagegen schon die Aufgabe in den Herreneinzeln. Im 1. Herreneinzel trifft Wong Choong Hann auf Marc Zwiebler. Aufgrund seiner jüngsten Leistungen ist Marc Zwiebler leicht favorisiert. Auf jeden Fall ist Weltklassebadminton zu erwarten. Genauso wie im 2. Herreneinzel, in dem für EBT der indische Meister Aravind Bhat auf den englischen Meister Rajiv Ouseph trifft. Im 3. Herreneinzel hat Eetu Heino gegen den Engländer Carl Baxter sicher nur Außenseiterchancen.

Entscheidend für den Ausgang des Spiels dürften wieder die Herrendoppel sein. Hier treffen mit Wong / Logosz und Clark / Kindervater voraussichtlich ebenfalls zwei Weltklassepaarungen aufeinander. Das 2. Herrendoppel werden für EBT Tim Dettmann und Josche Zurwonne voraussichtlich gegen Marc Zwiebler und Ian Maywald bestreiten.

Die Mannschaft hofft natürlich auf die Unterstützung der Badminton-Fans aus Berlin und Brandenburg. Badminton vom Feinsten wird auf jeden Fall geboten. Der Besuch lohnt sich!

Bereits am Samstag, den 28. November (14.00 Uhr, in Lüdinghausen) trifft EBT auswärts gegen das starke Team von Union Lüdinghausen an. Mit einem Superstart (7:3 Punkte) haben die Münsterländer bisher eindrucksvoll ihre Ambitionen auf einen Play-off-Platz unterstrichen und wollen ihre gute Bilanz mit einem Sieg gegen EBT bestätigen.

          

Nervenschlacht in der Samariter

Von Peter Gütte   

       

(10.11.2009) Ein knappes halbes Jahr liegt die letzte Begegnung ETB gegen Bischmisheim zurück. Damals ging es um den Titel, mit dem besseren Ende für die Saarländer. Nun trafen Meister und Vize erneut aufeinander. Wer wird diesmal als Sieger das Badminton – Areal verlassen, das war hier die große Frage. Nicole Grether, vom EBT, wäre schon mit einem 4:4 zufrieden. „Es wird in jedem Falle schwer heute!“ So sieht es auch Hans Abraham, EBT – Übungsleiter, 4:4 seine Prognose. Und EBT – Couch Manfred Kehrberg? „Zwischen 5:3 und 3:5 ist alles drin“. Anders Michael Fuchs aus Bischmisheim. Er setzt auf Sieg, „aber zumindest Unentschieden!“ Für Marcel Reuter schwierig. „Beide können gewinnen“, seine Meinung. Und Carola Bott beklagt das Fehlen von Dieter Domke bei Bischmisheim: „Ein echtes Handycap für uns!“ Und mehr noch, auch Seriensiegerin Huaiwen Xu ist für Bischmisheim nicht mehr dabei. Sorgen dieser Art aber auch beim EBT - Team, denn es muss auf  den starken Inder Arvind Bhat verzichten. Für ihn trat Karsten Lehmann, aus EBT´s Zweiter, in die Schranken. Übrigens ein durchaus erfreulicher Auftritt! Aber alle diese Mutmaßungen waren nicht mehr als graue Theorie, bis Sprecher Marcus Köster, pünktlich 14.00 Uhr, in die Turnierwirklichkeit rief!

Verheißungsvoller EBT - Auftakt!
Beinahe synchron gingen EBT – Damen und Herren – Doppel schell und sicher in Führung. Dabei blieb es auch, zumindest bei den EBT – Herren. Mit 21:14 und 21:16 fertigten Hong und Logozs die Saarländer Hopp und Schöttler ruck zuck ab. Härter umkämpft, und von atemberaubenden Ballwechseln geprägt, das Damendoppel. Dennoch  gehen Grether/Schenk schließlich mit 21:14 und 21:15 als sichere Sieger vom Feld. „Den Sieg haben wir uns wirklich hart erkämpfen müssen, denn unsere Gegnerinnen legten gleich ein ziemlich schnelles Grundtempo vor. Da half uns nur höchste Konzentration“, so Juliane Schenk unmittelbar nach dem Match. 2:0 – EBT liegt vorn! 
Das zweite Herren-Doppel gekennzeichnet von vielen dramatischen Akzenten und so recht nach dem Geschmack des zahlreich erschienenden Badminton – Publikums. Dennoch verlieren die Berliner Karsten Lehmann und Josche Zurwonne mit 13:21 und 14:21 gegen Reuter/Fuchs. Der Anschlusspunkt für Bischmisheim und nur noch 2:1 für die EBT.

Von hauchdünnen Entscheidungen …
... sind die Einzel geprägt. Z.B. Juliane Schenk gegen Olga Konon. 19:21 verliert Juliane Schenk gleich den ersten Satz. Wird es ein 3-Satz-Match?
Die gleiche Enge zunächst auch bei den Herren Wong und Nawickas. Nawickas kann zwar den 1. Satz 21:18 für sich entscheiden, verliert aber im Anschluss 19:21. Im 3. Satz muss der Bischmisheimer leider verletzt aufgeben. EBT führt 3:1!

Währenddessen gleicht Juliane Schenk mit 21:15 aus und eröffnet sich alle Chancen für Satz 3. Doch der beginnt geradezu deprimierend für die Berlinerin. Überraschend schnell gerät sie mit 2:9 ins Hintertreffen. Aber …? Erfreulich der Zwischenstand mit 12:15. Wird Juliane Schenk weiter aufholen? Rufe und rhythmisches Klatschen sollen die Lokalmatadorin anfeuern. Nur noch 14:17! Nein, kein aber und kein Wunder, Juliane Schenk verliert 16:21. „Ich weiß auch nicht, was im „3“ los war. Mir fehlte einfach der Biss, habe meiner Gegnerin, besonders anfangs, geradezu Geschenke gemacht, - muss aber auch gerechterweise anerkennen, dass sie wirklich gut gespielt hat. Ja, diese Schwankungen in meinem Spiel sind da, ich weiß das, werde aber deshalb nicht den Kopf in den Sand stecken. Klar, ich muss dagegen ankämpfen!“

Der Stand, nur noch 3:2 für EBT! Und der Ausgleich 3:3 folgt sogleich mit dem zweiten Herren – Einzel. Marcel Reuter schlägt den Berliner Eetu Heino in drei Sätzen. Und auch im dritten Herren – Einzel punkten die Gäste und schieben sich mit 4:3 erstmals in Front.

„Auf geht´s, Samariterstraße" …
spornt EBT - Hallensprecher Markus Köster nochmals Publikum und vor allem das Berliner Mix Grether/Logosz. Werden die Gastgeber gegen Hopp/Konon ausgleichen können? „Das wird schwer“, kommentiert Manfred Kehrberg. Der Spielverlauf gibt ihm Recht, denn schnell ziehen die Bischmisheimer im 1. Satz mit 19:11 davon und gewinnen, gewinnen auch den 2. Satz. Kurzum: Mit 5:3 entscheidet Bischmisheim dieses erste Kräftemessen der Saison 2009/2010 gegen die EBT für sich.

Bleibt die Frage: Gibt dieser knappe Gästesieg bereits deutbare Auskünfte über eine mögliche Tendenz oder Favoritenrolle? Nein, gibt er nicht. Die Spiele dieses Aufeinandertreffens zeigten, dass beide Teams gewinnen können, dass beide Teams Badminton auf höchstem Niveau und gleichem Level spielen. Viele Faktoren können ihre Begegnungen entscheiden und beeinflussen, manchmal auch der Zufall oder das kleine Quantum Glück. Wenngleich Meister Bischmisheim mit diesem Sieg nunmehr auf den ersten Tabellenplatz springt,  so bleibt es dennoch hoch spannend in der oberen Tabellenregion!

 

Heiße Phase beginnt – EBT empfängt den Meister

Von Manfred Kehrberg

         

(05.11.2009) Für die SG EBT Berlin beginnt am Wochenende die „heiße“ Phase der Hinrunde in der Badminton-Bundesliga. Am Samstag, den 07.11.2009, 14.00 Uhr, Sporthalle Samariterstraße, empfangen die Hauptstädter den amtierenden Deutschen Meister, den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim. Beide Teams führen vor dem Spieltag die Bundesligatabelle verlustpunktfrei an.

Die Spiele beider Teams gegeneinander sind traditionell aus den unterschiedlichsten Gründen immer von besonderer Brisanz. So auch dieses Mal. Noch gut in Erinnerung die Finalspiele um die Meisterschaft 2005, in denen EBT unglücklich und knapp den Saarländern unterlag.

Mit Dieter Domke und Johannes Schöttler wechselten zwei EBT-Aktivposten vor der Saison ausgerechnet zum Dauerrivalen Bischmisheim. Deren letztjahrige Nr. 1 im Herreneinzel, der Inder Arvind Bhat, schlägt seit September bei EBT auf.

Der Sieger des Spiels wird am Wochenende auf jeden Fall die alleinige Tabellenführung übernehmen.

Für EBT wird das ein ganz harter Brocken. Mit Arvind Bhat und Eetu Heino werden am Wochenende zwei bisher ungeschlagene Spieler nicht zur Verfügung stehen. Damit ist EBT klarer Außenseiter, aber immer für eine Überraschung gut. Mit dabei bei den Damen Juliane Schenk und Nicole Grether sowie bei den Herren Wong Choong Hann, Michal Logosz, Tim Dettmann und Josche Zurwonne.

Den Saarländern ist die Berliner Luft bisher immer sehr gut bekommen. In der Regel liefern die Spieler hier bessere Leistungen ab als zu Hause. Aber dieses Mal ist einiges anders. Erstmalig wird Xu Huaiwen, sichere Punktgarantin der letzten Jahre, nicht dabei sein. Für sie wird die weißrussische Nachwuchshoffnung Olga Konon antreten. Gemeinsam mit Emma Wengberg aus Schweden wird sie auch das Doppel gegen Nicole Grether und Juliane Schenk spielen.

Bei EBT konnte er in den vergangenen Jahren schon öfter als Nr. 1 spielen. Für Bischmisheim wird er das am Wochenende voraussichtlich erstmalig, Dieter Domke, und das ausgerechnet gegen Wong Choong Hann, der große Stücke auf ihn hält und ihm im letzten Jahr in den Spielen oft mit Rat und Tat zur Seite gestanden hat.

Entscheidend für den Spielausgang werden wohl die Herrendoppel und das Mixed sein. Klare Favoriten sind hier nicht auszumachen, zumal beide Mannschaften mehrere taktische Besetzungsmöglichkeiten haben. Gespannt darf man hier auf den Einsatz von Johannes Schöttler sein. Der sympathische Hamburger, zwei Jahre in den Diensten von EBT, ist schnell auch zu einer Stütze der Saarländer geworden. Wird er das auch gegen EBT bestätigen können?

            

Glanzvoller Heimspielauftakt für EBT

Berlins schlagkräftiges Damendoppel, Nicole Grether (hinten) und Juliane Schenk. Foto: Volkmar Kehrberg.

Berliner Badmintonspieler schlagen FC Langenfeld 7:1

Von Peter Gütte

          

(28.09.2009) Dieser Spätherbst–Sonntag in der Samariterstraße, Heimstatt des EBT–Badmintonclubs, sollte ein Sportereignis der besonderen Art werden. Die Sonne schien golden, in der Halle wie gewohnt sachkundiges und begeisterungsfähiges Publikum.

Erwartet wurde, nach erfolgreichem Saisonauftakt gegen Refrath, nun der FC Langenfeld. Keine leichte Aufgabe für die Berliner, denn die starken Rheinländer sind ehrgeizig. In ihrer langen Vereinsgeschichte errangen sie immerhin zwei Europameister- und 115 Deutsche Meistertitel. Bei allen derzeitigen Besetzungssorgen zählen die Langenfelder durchaus auch 2009/2010 zum Bundesliga-Oberhaus. Günther Joppien, Bundesligaobmann und Betreuer, gab sich da bescheidener: „Eben wegen dieser Sorgen müssen wir z.B. mit Philipp Wachenfeld und Fabienne Deprez zwei junge Spieler nachziehen. So etwas braucht erfahrungsgemäß Zeit und schränkt natürlich unsere Möglichkeiten in Sachen Titel ein. Auf alle Fälle wollen wir die Playoffs erreichen, aber das wird schon schwer genug. Genauso heute, gegen EBT. Ein Sieg wäre da die totale Überraschung.“ Diese Überraschung gab es übrigens schon, und zwar vor einem Jahr. Da entführten die Langenfelder die begehrten Punkte ins Rheinland, wie auch vor zwei Wochen, als sie Gifhorn mit 6:2 das Nachsehen gaben.  Überraschung …

Die Berliner dagegen beinahe in Galabesetzung.Beinahe, denn EBT–Star Wong Choong Hann fehlte im Aufgebot. Dafür neue Namen beim EBT: mit Eetu Heino und dem indischen Meister Arvind Bhat. Arvind Baht wechselte vom 1. BC Bischmisheim und stellte sich an diesem Sonntag dem Berliner Publikum erstmals im EBT–Dress vor. In den Doppeln gab Michal Logosz sein Debüt in Berlin, wie auch Jungnationalspieler Josche Zurwonne - vor der Saison von Union Lüdinghausen an die Spree gewechselt.

Und die EBT-Damen? Natürlich Juliane Schenk, natürlich Nicole Grether, zwei Namen mit Wohlklang in internationalen Badmintongefilden! Die spannende Frage also, wer wird die „Samariter“ als Sieger verlassen? Für den Hausherren und EBT–Abteilungsleiter Manfred Kehrberg schwierig zu beantworten: „Beide Teams sehe ich total ausgeglichen, es gibt hier keinen klaren Favoriten. Aber eines zumindest kann ich jetzt schon mit Gewissheit sagen, es wird Badminton der Oberklasse geben!“

Diesen Beweis traten dann auch gleich die EBT–Damen Grether/Schenk an. Gegen Virta/Deprez demonstrierten sie nicht nur ihre Extraklasse, sondern auch die Expressivität dieser wunderschönen Sportart. Schnell fertigten sie die Langenfelder Damen mit 21:6 und 21:16 überlegen ab. Auffällig die eine oder andere Unstimmigkeit bei den Spielerinnen aus  Langenfeld:

„Das ist verständlich, denn ich habe heute erstmals mit Noora Virta Doppel gespielt“, so Fabienne Deprez unmittelbar danach. „Dafür aber waren wir doch im zweiten Satz ganz gut oder!!“

Anders die Situation der EBT–Damen. „Wir verstehen uns auch ohne Training sehr gut, normal nach fünf Jahren“, so lächelnd Nicole Grether. „Im zweiten Satz haben wir uns dann einfach ein wenig zurückgenommen, um Kräfte zu sparen. Wir stehen noch unter Reisestress. Juliane und ich haben nämlich in Japan gespielt und sind gestern erst gelandet. Ich bin übrigens in Japan überraschenderweise unter die letzten Acht gekommen, ja … und nun …  glücklich!“

Im ersten Herrendoppel spielten Wacha/B. Joppien ihre ganze Erfahrenheit und Professionalität gegen die Berliner Dettmann/Zurwonne aus. Und so hieß es am Ende 21:16 und 21:14 für die Gäste.

Im zweiten Herrendoppel lagen die Berliner Logosz/Anand gegen M. Joppien/Wachenfeld schnell mit 21:15 vorn. Zwar glich die Langenfelder im zweiten Satz mit 21:19 nochmals aus, hatten aber im finalen Spiel, mit 12:21, keine Chance auf den Sieg.

Noch deutlicher die Kräfteverteilung beim Herreneinzel Eetu Heino gegen Hong Zhang. Für sein glattes 21:15 und 21:13 erntete der EBT–Finne viel Beifall! Desgleichen das Dameneinzel Juliane Schenk/Fabienne Deprez. Mit 7:21 und 14:21 war Fabienne Deprez faktisch chancenlos. „Es war unsere zweite Begegnung“, erzählt Juliane Schenk. „Fabienne beherrscht ein paar Schläge, die wirklich gefährlich sind und meine Linie unangenehm stören können. Im zweiten Satz war so eine Situation. Da musste ich dann voll am Limit spielen!“

Auch in den zwei weiteren Herrendoppeln zeigt Gastgeber EBT Überlegenheit und baut seine Führung auf 6:1 aus. Besonders erwähnenswert in diesem Zusammenhang der dramatische Verlauf des Herreneinzels Chetan Anand gegen Przemyslaw Wacha. Akrobatik, Spannung, Verlängerung, Eleganz, atemberaubende Ballwechsel, eben all das, was Badminton so schön und ansehenswert macht, boten die Kontrahenten. Mit 21:17 im dritten Satz schließlich hart erkämpfter Sieg für Chetan Anand! 

Den letzten Akzent dieser Bundesligabegegnung setzte schließlich das Mixed und das 7:1 für EBT. In dieser Höhe vom Betreuer der Hauherren, Oliver Siegmann, erwartet?

„Nein, absolut nicht. Ich dachte so eher an 6:2 … 5:3, aber 7:1, nein. Ausschlaggebend war aus meiner Sicht der starke Siegeswille der gesamten Mannschaft und vor allem auch das hohe spielerische Niveau unserer indischen Herren!“

                   

Fazit dieser zweiten Bundesligabegegnung der Saison 2009/10:

Vor allem freudige Erleichterung über Punkte, die in der Samariterstraße blieben, ein bislang makelloses EBT-Punktekonto und Tabellenführung. Aber auch das prägte diesen Badminton–Nachmittag, die spannenden Temperamente zwischen Siegesfreude einerseits und Niedergeschlagenheit andererseits.

         

Weitere Fotos von der Partie SG EBT Berlin - FC Langenfeld finden Sie auf der Homepage von Volkmar Kehrberg unter http://www.volkmarkehrberg.com/index.php?id=43.

        

 

SG EBT Berlin zum Heimspielauftakt gegen Langenfeld

Von Manfred Kehrberg

            
(18.09.2009) Nach dem erfolgreichen Saisonauftakt in der Badminton-Bundesliga (7:1 gegen Refrath) trifft die SG EBT am Sonntag, den 27. September 2009, 14:00 Uhr (Sporthalle Samariterstraße) auf den FC Langenfeld.

Die ambitionierten Rheinländer gehören auch in der neuen Saison zu den aller ersten Anwärtern auf den Titel. Zur Mannschaft gehören seit vielen Jahren der polnische Meister im Herreneinzel Przemyslaw Wacha und der vielfache Deutsche Meister im Herreneinzel Björn Joppien sowie sein Bruder Mike Joppien (Doppel, Mixed) und Andreas Wölk (Einzel). Namhaft verstärkt haben sich die Langfelder in diesem Jahr mit Hong Zhang (China) und dem tschechischen Spitzenspieler Pavel Florian.

Bei den Damen wird das Team voraussichtlich mit der russischen Meisterin Ella Diehl, Noora Virta (Finnland) und Nachwuchstalent Fabienne Deprez antreten.

Für EBT ist das Spiel eine erste Standortbestimmung in der neuen Saison. Bis auf Wong Choong Hann können die Hauptstädter ihre Bestbesetzung aufbieten. Neben Chetan Anand und Eetu Heino wird sich der indische Meister Aravind Bhat (Neuzugang vom 1. BC Bischmisheim) erstmalig dem Berliner Publikum im EBT-Dress vorstellen.

In den Doppeln wird Michal Logosz sein Saisondebüt in Berlin geben, unterstützt von Tim Dettmann und Jungnationalspieler Josche Zurwonne, der vor der Saison von Union Lüdinghausen an die Spree gewechselt ist.

Bei den Damen ist der Einsatz der zuletzt international sehr erfolgreichen Juliane Schenk und Nicole Grether geplant.

Das Spiel verspricht auf jeden Fall spannendes und hochklassiges Badminton. Mit Wacha, Anand, Bhat, Logosz, Schenk und Grether sind in beiden Mannschaften insgesamt 6 Spieler mit von der Partie, die in ihren Disziplinen derzeitig unter den besten 20 der jeweiligen Weltrangliste platziert sind.

Höhepunkte der Partie versprechen die Herreneinzel zwischen Chetan Anand und Przemyslaw Wacha, Aravind Bhat und Björn Joppien sowie sowie das Dameneinzel zwischen Juliane Schenk und Ella Diehl zu werden.

Bei der Ausgeglichenheit beider Mannschaften gibt es keinen klaren Favoriten auf den Sieg.

Die Tagesform und hoffentlich auch der „Hexenkessel“ Samariterstraße werden wohl den Ausschlag über Sieg und Niederlage geben.

Wir freuen uns auf ein spannendes Spiel und hoffen auf die Unterstützung der Berliner Badmintonfans.

                 

Auf ein Neues

Eine Vorschau auf die Saison der 1. Bundesliga

Von Manfred Kehrberg

            

(10.09.2009) Nun ist es wieder soweit. Die 1. Badminton-Bundesliga startet in Kürze in die neue Saison.

Noch sind die beeindruckenden Finalspiele um die Deutsche Meisterschaft 2009 gegen den 1. BC Bischmisheim in nachhaltiger Erinnerung. In zwei spannenden und sportlich hochklassigen Finals unterlag EBT nur äußerst knapp dem 1. BC Bischmisheim.

Trotz großer Moral und einer geschlossenen Mannschaftsleistung erwies sich der verletzungsbedingte Ausfall von Dieter Domke in der Auseinandersetzung zweier gleichstarker Teams als zu großes Handycap im Kampf um den Titel.

Wer so knapp und unglücklich an der Meisterschaft vorbeischrammt, für den kann es neuerlich nur ein Ziel geben, nämlich den Titel.

Leider haben uns mit Dieter Domke und Johannes Schöttler zwei ganz wichtige Spieler verlassen und sind zum 1. BC Bischmisheim gewechselt. Schmerzlich auch der Abgang von Johannes Szilaqyi und Carla Nelte zum TV Refrath. Beide sollten in der neuen Saison in den Bundesligakader aufgenommen werden.

Bei allem Wehmut wünschen wir unseren „Abgängern“ persönlich und sportlich alles Gute in der neuen Umgebung.

Wir hoffen natürlich, mit unseren Neuzugängen die Abgänge kompensieren zu können.

Vom 1. BC Bischmisheim ist deren Nr. 1 im Herreneinzel, der aktuelle indische Meister Aravind Bhat zu uns gewechselt. Hinter dem jüngst nach wie vor international erfolgreichen Wong Choong Hann und seinem Landsmann Chetan Anand wird er im 2. Herreneinzel sicher zu einem Punktegaranten werden.

Mit Josche Zurwonne von Union Lüdinghausen verstärkt ein junger deutscher Nationalspieler gerade in den Doppeldisziplinen das Team. Dabei weiß er mit Michal Logosz, Tim Dettmann und Wong Choong Hann erfahrene Doppelspieler an seiner Seite, von denen er sicher viel lernen kann.

Aus der 2. Mannschaft rücken mit Eetu Heino, Karsten Lehmann und Bastian Zimmermann Spieler in den Erstligakader, die ihr Leistungsvermögen bereits in drei Jahren 2. Bundesliga unter Beweis gestellt haben.

Unsere Damen werden wie im vergangenen Jahr von Juliane Schenk und Rekordnationalspielerin Nicole Grether angeführt.

Juliane Schenk, nach dem Abschied von Xu Huaiwen, Deutschlands Nr. 1 und zuletzt auch international überaus erfolgreich, wird zudem als Trainerin/Nachwuchskoordinatorin zusätzliche Verantwortung im Verein übernehmen.

Auch im Damenbereich haben wir mit Anne Reiter und Lisa Deichgräber talentierte Spielerinnen aus der 2. Mannschaft in den Erstligakader aufgenommen.

Ein Blick auf den Kader der Konkurrenz erlaubt die Prognose, dass die Saison 2009/2010 noch spannender und interessanter wird als die vergangene.

Als Meisterschaftsfavorit gilt allgemein der 1. BC Beuel. Die Bonner haben sich mit den englischen Spitzenspielern Anthony Clarke und Rajiv Ouseph prominent verstärkt und dürften in Bestbesetzung nur schwer zu schlagen sein.

Auch der 1. BC Bischmisheim hat mit Dieter Domke, Johannes Schöttler, Olga Konon (Weißrussland) und Emma Wengberg (Schweden) starke Neuzugänge zu verzeichnen. Ob aber Olga Konon und Emma Wengberg schon den Abgang von Xu Huaiwen und Johanna Persson kompensieren können, bleibt zumindest fraglich.

Auch der FC Langenfeld mit einem bewährten Kader und Neuzugang Jan Fröhlich (Tschechien) ist wieder ein heißer Kandidat für die Play-off-Plätze.

Allerdings scheint der Kampf um die Play-off-Plätze in diesem Jahr offener denn je. Insbesondere die ambitionierten Lüdinghausener und der BV Gifhorn mit zahlreichen internationalen Neuzugängen werden bei der Vergabe der Play-off-Plätze ein gehöriges Wörtchen mitreden.

Aber auch der VfL 93 Hamburg mit neuem Management und unser Auftaktgegner (12.09.09 in Refrath) Aufsteiger TV Refrath aus dem Bayerischen Land haben sich namhaft verstärkt und sind nicht zu unterschätzen.

Zwei Neuigkeiten zum Schluss:

Mit Wilson konnten wir einen neuen Ausrüstersponsor gewinnen. Wilson ist eine Marke des internationalen Sportartikelkonzerns Amersport und wird neben der Bundesligamannschaft auch den Nachwuchs und Breitensportbereich des Vereins maßgeblich unterstützen.

An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an die Fa. Victor-Sport für die jahrelange gute und zuverlässige Kooperation.

Mit der Fa. „Racketprofis“ haben wir einen neuen Marketingpartner gewonnen. Die „Racketprofis“ werden uns u. a. beim Relaunch unserer Webseite und der Vermarktung der Spiele unterstützen.
Nach alledem freuen wir uns auf Spitzenbadminton in der Samariterstraße.

Zum Heimspielauftakt am Samstag, den 27.09.2009, 15.00 Uhr, erwarten wir zu einer ersten Standortbestimmung den FC Langenfeld.

Im Namen des Vereins und der Mannschaft möchten wir uns abschließend bei den vielen ehrenamtlichen Helfern, die hochklassiges Bundesligabadminton hier erst ermöglichen, bedanken.

 

Saison 2008/2009

 

Play-off-Runde: Vorschau Finalspiele

Fr 1. Mai  EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim 14 Uhr
So 3. Mai  1. BC Bischmisheim - EBT Berlin 14 Uhr

    

Der dritte Griff nach dem Hans-Riegel-Pokal soll gelingen 
(30.4.09 Pm) Im Play-off-Finale um die Deutsche Meisterschaft stehen sich am Wochenende die SG EBT Berlin und der amtierende Deutsche Meister 1. BC Bischmisheim gegenüber.
Nach zwei knappen Finalniederlagen 2005 und 2006 greift die EBT-Mannschaft zum dritten Mal nach dem Hans-Riegel-Pokal, der offiziellen Trophäe des Deutschen Meisters. Der 1. BC Bischmisheim hat den Pokal seit 2006 ununterbrochen im Besitz. Natürlich wollen die Saarländer, dass das weiter so bleibt.
Auch wenn der 1. BC Bischmisheim seit Wochen versucht, EBT die Favoritenrolle aufzubürden, geht der Titelverteidiger als Favorit in das erneute Titelrennen. Die Saarländer verfügen über ein Team internationaler Spitzenkönner, haben den großen Vorteil, dass die Mannschaft ständig am Bundesleistungsstützpunkt in Saarbrücken zusammen trainieren kann und sind als Titelverteidiger ausgesprochen endspielerfahren. Angeführt wird das Team von der Deutsch-Chinesin Xu Huaiwen, für die die Finals die letzten Spiele für ihren Club sein werden, bevor sie im Sommer Deutschland in Richtung USA verlassen wird.
Bestbesetzung wird erwartet
Bei den Herren ist der Indische Meister Aravind Bhat die Nummer 1. Eine Bank im Herrendoppel und Mixed ist der vielfache Deutsche Meister Kristof Hopp. Vervollständigt wird das Team vom Litauischen Meister Kestutis Navickas, der schwedischen Doppel- und Mixed-Spezialistin Johanna Person und den deutschen Nationalspielern Marcel Reuter, Roman Spitko, Jochen Cassel und Michael Fuchs. Damit können die Saarländer am Wochenende Bestbesetzung aufbieten.
Das gilt auch für das Team aus der Hauptstadt. Wie schon im Halbfinale wird die Mannschaft alle Spieler an Bord haben. Angeführt wird das Team vom Vizeweltmeister von 2003 Wong Choong Hann (Malaysia) und dem polnischen Doppel und Mixed-Spezialisten Michal Logosz.
In zuletzt blendender Form präsentierten sich die EBT-Damen Juliane Schenk und Rekordnationalspielerin Nicole Grether. Mit dabei auch EBT-Urgestein Tim Dettmann und die Jung-Nationalspieler Dieter Domke und Johannes Schöttler, die ihre bisherige gute Entwicklung bei EBT mit dem Meistertitel krönen wollen. Als Coach wird wieder Conrad Hückstädt fungieren.
Geht man von der voraussichtlichen Besetzung beider Teams aus, sind in den einzelnen Partien keine eindeutigen Favoriten auszumachen. Tagesform und unbedingter Siegeswille werden den Ausschlag geben. Das ist eine gute Voraussetzung für spannendes und sportlich hochklassige Matches. EBT geht gut gerüstet in die Endspiele. Die Mannschaft und die Berliner Fans freuen sich auf ein ereignisreiches Badmintonwochenende. 

Schiebt EBT die Favoritenrolle zu: Beuels Nummer eins Marc Zwiebler, hier bei der Deutschen Meisterschaft 2009. Foto: Monika Barther

Play-off-Runde: Vorschau Halbfinale

Sa 21. März  1. BC Beuel - EBT Berlin 14 Uhr
So 22. März  EBT Berlin - 1. BC Beuel 14.30 Uhr

    

Marc Zwiebler hat seine Daumenverletzung, die ihn am Start bei den German Open hinderte, überwunden

  

"Vielleicht schaffen wir ja eine kleine Sensation"

   

(20.3.09) Vor dem Play-off-Halbfinalwochenende sprach Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool mit Beuels Spitzenmann Marc Zwiebler über dessen derzeitige Form und die Chancen der beiden Teams. Unser amtierender Deutscher Meister hatte zuletzt beim Super-Series-Turnier All England Championships das Achtelfinale erreicht.

      

Gratulation zunächst einmal zum Sieg bei den All England Open gegen  Boonsak Ponsana. Das war ja ein richtig knappes Spiel am Ende. Wie hast du das Spiel erlebt?
Danke! Ich habe im letzten Jahr zweimal gegen Boonsak gespielt und beide Male in zwei Sätzen verloren. Dazu hatte ich mir zwei Wochen vor dem Turnier die Kapsel meines Daumens geprellt, so dass ich mir nur wenig Chancen ausgerechnet habe. Aber weil ich keine Erwartungen hatte, konnte ich locker und ohne Druck aufspielen und spielte ein sehr gutes und konzentriertes Match. Ich habe mich riesig gefreut, weil ich merke, dass ich in guter Form selbst absolute Weltklassespieler schlagen kann.
In der Bundesliga hast du einen fabelhaften Saisonverlauf hinter dir. Ihr habt die Vorrunde auf dem ersten Platz beendet und du hast nur zwei Einzel verloren. Jetzt geht es jedoch in den Play-offs erst ans Eingemachte. Freust du dich auf das Duell mit EBT Berlin und wen hältst du für den Favoriten?
Natürlich sind die Play-offs immer etwas Besonderes und ich freue mich sehr auf die Begegnungen. Ich denke Berlin ist absoluter Favorit, nicht nur gegen uns, sondern auch für die Meisterschaft. Aber wir werden unser Bestes geben um die Begegnung offen zu halten. Vielleicht schaffen wir ja eine kleine Sensation.
Eine viel zu lange Zeit warst du durch etliche Verletzungen außer Kraft gesetzt. Bist du eigentlich mittlerweile komplett beschwerdefrei und können wir uns noch auf viele Highlights wie bei den Olympischen Spielen 2008 von dir freuen?
Ja, ich war über anderthalb Jahre wegen eines Bandscheibenvorfalls komplett außer Gefecht gesetzt. Ich hatte auch schon mit Leistungssport aufgehört und mit einem Comeback wie 2008 überhaupt nicht gerechnet. Es zwickt ab und zu noch ein wenig  im Rücken, aber ansonsten geht es mir gesundheitlich sehr gut.
Es wird zwischendurch immer mal wieder von großen Angeboten aus der dänischen Liga gemunkelt. Wie ist das bei dir? Bleibst du weiterhin in der Bundesliga und deinem Heimatverein treu?
Natürlich bekommt man als Spieler viele Angebote, auch aus dem Ausland. Einige davon waren auch deutlich besser dotiert als mein derzeitiger Vertrag. Allerdings spiele ich bei meinem Heimatverein 1. BC Beuel schon seit 20 Jahren und ich habe dem Verein meine sportliche Entwicklung zu verdanken. Deswegen bin ich bereit, dem Verein und der Bonner Region treu zu bleiben und so etwas von der Förderung zurückzugeben.
Wie kam es eigentlich dazu, dass Beuel erst das Heimrecht gewählt hat?
Da Berlin in unseren Augen der Favorit ist, werden wir versuchen, am Samstag in eigener Halle einen guten Start hinzulegen. Die Berliner Halle ist nicht so einfach zu spielen und wir wollten vermeiden, sonntags in eigener Halle einen Rückstand aufzuholen.
Vielen Dank für das Interview und alles Gute.

    

   

Im Gegensatz zu den Spielen der Punkterunde wird EBT am Wochenende Bestbesetzung aufbieten 
(19.3.09) Im Hin- und Rückspiel spielen die SG EBT Berlin und der 1. BC Beuel am Wochenende um den Einzug in das Finale der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft.
Die Gäste aus dem Bonner Stadtteil Beuel haben die Punkterunde auf Platz 1 abgeschlossen und gelten deshalb als erster Anwärter auf den Titel. Zwar versuchen die Bonner, vor dem Halbfinale EBT die Favoritenrolle zuzuschieben, doch die beiden 5:3-Punkterrundenerfolge des Deutschen Meisters von 2005 sprechen für sich. Das Team ist mit internationalen Top-Spielern gespickt und zudem sehr ausgeglichen besetzt. Allen voran die diesjährigen Deutschen Meister Marc Zwiebler (Herreneinzel) und Birgit Overzier (Damendoppel), die Englische Meisterin Liz Cann (Dameneinzel) und der Finnische Meister Ville Lang (Herreneinzel). Vervollständigt wird das Team durch den mehrfachen Deutschen Meister Ingo Kindervater, Carl Baxter (Kanada) und den erfahrenen Ian Maywald.
Im Gegensatz zu den Spielen der Punkterunde wird EBT am Wochenende Bestbesetzung aufbieten. Bei den Damen werden die zuletzt sehr erfolgreiche Deutsche Meisterin Juliane Schenk und Rekordnationalspielerin Nicole Grether zum Einsatz kommen.
Die Besetzung der Herreneinzel ist noch offen. Auf jeden Fall stehen mit Wong Choong Hann (Malaysia) und Chetan Anand (Indien) zwei Top-Spieler einsatzbereit zur Verfügung. Auch Dieter Domke ist nach seinem Ermüdungsbruch wieder voll einsatzfähig.
Die Bestbesetzung der Herrendoppel ist noch offen. Auf jeden Fall sind Michal Logosz (Polen), der Deutsche Meister im Herrendoppel Johannes Schöttler und Tim Dettmann dabei. Als Coach des Teams fungiert Conrad Hückstädt, der im Vorjahr noch selbst in der Mannschaft aktiv war.
Die Mannschaft freut sich endlich mal wieder in Bestbesetzung antreten zu können und will dem Tabellenführer einen Kampf auf Biegen und Brechen liefern.
Da das Rückspiel am Sonntag in Berlin stattfindet, wird die Entscheidung um den Finaleinzug auf jeden Fall in der Sporthalle Samariterstraße fallen. Die Auseinandersetzung beider Teams verspricht hochklassiges und spannendes Badminton.
Das EBT-Team hofft auf die Unterstützung des Berliner Badmintonpublikums und die unterstützende Atmosphäre im „Hexenkessel“ Samariterstraße. 

Vorschau 13./14. Spieltag

Sa 21.2.09  Spiel in Regensburg entfällt.
So 22.2.09  SG EBT Berlin - VfL 93 Hamburg 14 Uhr 0:0

    

Im letzten Punkterundenspiel ist der VfL 93 aus Hamburg zu Gast - Keine Spekulationen über mögliche Play-off-Konstellationen 

(19.2.09) Zum Abschluss der Vorrunde empfängt die SG EBT Berlin den VfL 93 Hamburg (Sporthalle Samariterstraße).
Für EBT geht es in diesem Spiel darum, sich mit einer guten Mannschaftsleistung nochmals dem Berliner Publikum zu präsentieren. Durch zwei klare Siege gegen Lüdinghausen und Gifhorn am letzten Punktspielwochenende hat sich die Mannschaft für das Play-off-Halbfinale am 21./22. März bereits qualifiziert.
Wer der Gegner wird, entscheidet sich voraussichtlich erst am letzten Tag, wenn, einen EBT-Sieg gegen Hamburg vorausgesetzt, Vorjahresmeister Bischmisheim auf den Tabellenführer 1. BC Beuel trifft. Dabei ist es müßig, über den Ausgang der Spiele und dem möglichen Gegner zu spekulieren. Es ist wie immer - wer Meister werden will, muss jeden Gegner schlagen.
Mit Ausnahme von Juliane Schenk kann EBT am Sonntag wieder Bestbesetzung aufbieten. Bei den Damen wird Anne-Christin Reiter, Dritte bei den diesjährigen Deutschen Meisterschaften im Mixed, ihr Saisondebüt geben. Weiterhin im Kader: Nicole Grether, Wong Choong Hann, Dieter Domke, Michal Logosz, Tim Dettmann, Johannes Schöttler und Johannes Szilagyi.
Auch die ambitionierten Gäste aus Hamburg haben Bestbesetzung angekündigt, so dass auf jeden Fall wieder ein spannendes Spiel in der Samariterstraße zu sehen sein wird. 

Vorschau 11./12. Spieltag

Sa 7.2.09  SG EBT Berlin - Union Lüdinghausen 14 Uhr 0:0
So 8.2.09  BV Gifhorn - SG EBT Berlin 14 uhr 0:0

    

Berlin in Bestbesetzung - Einzug in die Play-off-Runde kann aus eigener Kraft perfekt gemacht werden

(5.2.09) In zwei entscheidenden Spielen um den Einzug in die Play-offs trifft EBT zunächst am Samstag in der Sporthalle Samariterstraße, auf den SC Union Lüdinghausen und am Sonntag um 14 Uhr auswärts auf den BV Gifhorn.
Mit zwei Siegen will das Team schon an diesem Wochenende frühzeitig und vor allem aus eigener Kraft den Einzug in die Play-offs perfekt machen. Dabei stehen die Vorzeichen gut. Erstmalig seit Oktober 2008 kann EBT voraussichtlich wieder in Bestbesetzung antreten.
Hervorragende Ergebnisse bei der Deutschen Meisterschaft
Alle Spieler präsentierten sich bei der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld am vergangenen Wochenende in guter Form. Mit den beiden Meistertiteln von Juliane Schenk (Dameneinzel) und Johannes Schöttler (Herrendoppel), den Vizemeistertiteln von Janet Köhler (Dameneinzel und -doppel) und Johannes Schöttler sowie zwei dritten Rängen von Anne Reiter (Mixed) und Tim Dettmann (Doppel) konnte auch in der Breite ein hervorragendes Ergebnis erzielt werden.
Allerdings sind die Gäste aus Lüdinghausen, die über ein ausgeglichenes und kämpferisch starkes Team verfügen, nicht zu unterschätzen.
Showdown in Gifhorn
Vorausgesetzt beide Teams gewinnen ihre Samstagspiele, kommt es dann am Sonntag in Gifhorn zwischen EBT und dem BV Gifhorn zum Showdown um den Einzug in das Play-off Halbfinale. Die Konstellation für die beiden Tabellennachbarn ist denkbar einfach. Der Gewinner ist so gut wie sicher im Halbfinale. Die Hinspielpartie zwischen beiden Teams endete 8:0 für EBT.
Für das Rückspiel am Sonntag haben die Niedersachsen im Gegensatz zum Hinspiel allerdings Bestbesetzung angekündigt. Mit Robin Midleton, Rajiv Ouseph, Mathew Honey, Jenny Wallwork (alle England), Raul Must (Estland), und Olga Konow sind alle ihre internationalen Stars zu erwarten.
Das wird ein ausgeglichenes, spannendes und sportlich hochklassiges Spiel mit offenem Ausgang. Die EBT-Mannschaft und die Berliner Fans, die das Team nach Gifhorn begleiten, freuen sich auf ein stimmungsvolles Badmintonevent in Gifhorn.

10. Spieltag

So 10.1.09 1. BC Bischmisheim - EBT Berlin 3:5

    

Berliner Sieg beim Meister ist gut für die Liga

Eine Nachbetrachtung von Oliver Siegmann
(13.1.09) „Die kriegen die Säge“ oder ähnlich martialisch lauteten die Prognosen von Gifhorns Manager Hans Werner Niesner über den Ausgang des Bundesligaspiels zwischen dem 1. BC Bischmisheim und EBT Berlin am vergangenen Wochenende. Gemeint war damit eine klare Niederlage von EBT in Saarbrücken. Gifhorn wollte hingegen mit einem Auswärtssieg in Langenfeld das Tor zur Play-off-Teilnahme ganz weit aufstoßen. Auch Bischmisheim wollte sich mit einem Sieg „die Berliner vom Hals halten“, wie es Michael Fuchs ausdrückte. Am Ende kam es, wie so oft im Leben, ganz anders. EBT bezwang mit einer beeindruckenden Mannschaftsleistung den amtierenden Deutschen Meister. Leider mussten die Saarländer ohne Xu Huaiwen und die originäre Nr. 1 im Herreneinzel Arvin Bhat antreten.
Beide Teams nicht in Bestbesetzung
Wie fast immer in dieser Saison konnte aber auch EBT nicht in Bestbesetzung antreten. Mit Michal Logosz, Nicole Grether und Dieter Domke fehlten wichtige Leistungsträger. Der BV Gifhorn hingegen kam gegen die heimstarken Langenfelder über ein Remis nicht hinaus. Besonders bemerkenswert bei EBT und Langenfeld: In beiden Mannschaften hatten mit Johannes Szilagyi und Philipp Wachenfeld Spieler aus den erfolgreichen Nachwuchsabteilungen beider Vereine mit Super-Leistungen maßgeblichen Anteil am guten Mannschaftsergebnis. Auf jeden Fall ist das Rennen um die Play-off-Plätze entgegen aller Vorhersagen nach wie vor offen. Selbst der Meister hat zumindest theoretisch seinen Platz noch nicht sicher. Das ist gut für die Liga, die durch den vorzeitigen Rückzug von Regensburg erheblich an Attraktivität eingebüßt hat. Nicht zuletzt ist die nach wie vor offene Konkurrenz dem BV Gifhorn zu danken, die mit einem starken Team eine Bereicherung der Liga sind. So wie es derzeit aussieht, kommt es am 8. Februar in Gifhorn zum Showdown um den Einzug in die Play-offs zwischen Gifhorn und EBT. Auf dieses Spiel darf man sich schon jetzt freuen. Mit Prognosen indes ist es angesichts der Ausgeglichenheit beider Teams so eine Sache. „Wer die Säge kriegt“, entscheidet sich zum Glück alleinig auf dem Spielfeld. 

Juliane Schenk hat den Ausrüster gewechselt. Foto: VICTOR

Vor dem 9. Spieltag

So 14.12.2008 14.00 Uhr SG EBT Berlin - 1. BC Beuel 0:0  

    

Juliane Schenk kann sich nach ihren beruflichen Verpflichtungen bei der Bundeswehr nun wieder auf den Sport konzentrieren

  

"Wer Spitzensport betreiben will, muss sein Umfeld professionell organisieren"

   

(12.12.08) Am 14. Dezember steht in der 1. Bundesliga das Spitzenspiel zwischen EBT Berlin und BC Beuel in Berlin an. Mit dabei ist auch wieder Juliane Schenk, die im Spiel am vergangenen Wochenende gegen Langenfeld aus gesundheitlichen Gründen pausieren musste. Durch einige Lehrgänge bei der Bundeswehr war es in letzter Zeit etwas ruhiger um die EM-Dritte und Olympiateilnehmerin geworden. Doch nun greift sie wieder an. Der Sieg bei den Italian International war ein erstes Ausrufezeichen. Auch weitere EBT-Akteure waren in Rom erfolgreich. Wong Choong Hann bezwang im Finale des Herreneinzels den Russen Stanislav Pukhov. Und Johannes Schöttler stand gleich zweimal im Finale. Im Mixed unterlag er mit Birgit Overzier vom Sonntagsgegner Beuel nur äußerst knapp. Doch im Herrendoppel siegte er gemeinsam Kristof Hopp aus Bischmisheim. 
Florian Münch vom Sportnetzwerk funpool sprach noch vor ihrem Erfolg in Rom mit Juliane Schenk, die seit Monatsbeginn mit einem neuen Ausstatter zusammenarbeitet.

      

Juliane, die Fans freuen sich schon auf deinen Einsatz gegen Beuel. Vor kurzem wurde bekannt, dass du in Zukunft mit VICTOR zusammenarbeiten wirst. Wie kam es dazu und was erhoffst du dir vom neuen Partner?
Ja, es ist richtig, dass ich ab 1.12.2008 einen Vertrag mit der Firma Victor für eine Zusammenarbeit geschlossen habe. Ich möchte es jedoch nicht versäumen mich an dieser Stelle noch einmal bei der Firma Yonex recht herzlich für die über Jahre erfolgreiche Unterstützung zu bedanken. In Deutschland gibt es sicher keine Firma, die in der Breite mit so viel  Einsatz und Willen ihren Beitrag für die Entwicklung des Badmintonsports einbringt. Letztlich habe ich es auch dieser Firma mit zu verdanken, dass ich meinen Sport ausüben konnte.
Es ist nun aber auch an der Zeit gewesen, mir darüber Gedanken zu machen, mit welchem Partner ich in Zukunft meine Vorstellungen in Bezug auf die Präsentation meiner Person in der Öffentlichkeit am besten realisieren kann. Mit der Firma Victor glaube ich eine Firma gefunden zu haben, die mit ihrem Team meinen Vorstellungen am nächsten gekommen ist.
Neben den vielen Aktivitäten im Sport und bei der Bundeswehr kommen auch auf Spitzensportler im Badminton mittlerweile sehr viele Aufgaben zu. Wir denken dabei an vertragliche Angelegenheiten etc. Wie bekommt man das alles unter einen Hut?
Wenn man Spitzensport betreiben will, ist es mittlerweile gang und gäbe, sein Umfeld so zu organisieren, dass neben der Unterstützung aus dem Verein, von Freunden, aber auch aus dem familiären Bereich, eine professionelle Unterstützung gewährleistet ist. Hier soll nur an die doch recht langwierigen Verhandlungen erinnert werden, die nach den Olympischen Spielen notwendig geworden sind, einen geeigneten Ausstatter zu finden. Hier arbeite ich mit der Firma Check it out Fitness Sport aus Berlin bereits schon einem längeren Zeitraum zusammen. Diese Firma hat auch schon in der Vergangenheit einzelne Projekte mit dem DBV für Spitzenspieler realisiert. Sie übernimmt vor allem einen Teil der vielen kleinen, scheinbar  unbedeutenden Aufgaben und löst diese für mich, damit ich mich voll auf meinen Sport konzentrieren kann. Darüber hinaus werden auch über diese Firma eine Reihe von Projekten finanziert.
In vielen anderen Sportarten ist es längst üblich, dass im mentalen Bereich viel gearbeitet wird. Auch du arbeitest schon lange mit einem Fachmann zusammen. Kannst du uns darüber etwas erzählen und für wie wichtig hältst du diesen Bereich für Badmintonsportler?
Bereits seit drei Jahren arbeite ich mit Herrn Kompodietas von der Firma BRAIN activity aus Bielefeld im mentalen Coaching zusammen. Mittlerweile möchte ich diese Zusammenarbeit nicht mehr missen.
Gerade im Hochleistungssport sind es die kleinen Prozente, die man benötigt, um letztlich als Sieger vom Platz zu gehen. Sowohl das in der Praxis als auch in der Theorie vermittelte Wissen hat mich in meiner Entwicklung positiv beeinflusst.  Übrigens betreut Herr Kopodietas auch eine Reihe von Bundesliga- und Nationalspielern im Fußball. In der Zukunft werde ich diese Zusammenarbeit sicher forcieren und möglicherweise auch zu wichtigen Wettkämpfen von der Anwesenheit meines Coaches Gebrauch machen.  
Vor einer Weile haben wir deine Mannschaftskollegin Nicole Grether interviewt. Sie sagte, dass sie sich sicher sei, ohne Verletzungspech am Ende der Saison den Mannschafts-Meistertitel in der Bundesliga holen zu können. Was meinst du dazu und wie schätzt du den aktuellen Tabellenführer und Gegner vom Sonntag ein?
Wir sehen ja den Verlauf der diesjährigen DM besonders bei unserer Mannschaft. Von der Papierform haben wir sicher eines der stärksten Teams zusammen, aber was nützt dies, wenn nicht zu jedem Spieltag alle Spieler zur Verfügung stehen. Sicher haben auch die anderen Vereine mit diesem Problem zu tun. Dennoch glaube ich, dass es besonders wichtig für jeden Vereinsspieler sein sollte, seine Wettkämpfe so zu planen, dass man möglichst bei allen Meisterschaftsspielen für sein Verein zur Verfügung steht. Letztlich tut der Verein mit seinen  begrenzten Möglichkeiten alles dafür, dass seine Vereinsspieler trainieren und international spielen können. Aber auch die vielen Fans haben ein Recht, ihre Spieler bei den Bundesligaspielen spielen zu sehen. Die Bundesligaspiele bieten zudem auch für uns Spieler immer wieder die Gelegenheit gegen international erfolgreiche Spieler Wettkämpfe zu bestreiten.
Beuel, unser Gegner am Sonntag spielt über Jahre eine hervorragende Rolle, hier darüber weiter Worte verlieren zu müssen, erübrigt sich schon. Für uns gilt es jedenfalls am Sonntag eine Top-, vor allem geschlossene Mannschaftsleistung abzurufen, um möglichst schnell einen gesicherten Platz für die Play-off-Runde zu erreichen. Ich möchte mich trotz meiner längeren Abwesenheit vom Badmintontraining – wegen eines Bundeswehrlehrgangs – schnell wieder in Bestform präsentieren und hoffe, schon am Sonntag diesem Ziel sehr nahe zu kommen.
Noch eine allgemeine Frage zum Abschluss: Wie bist du zum Badminton gekommen und was macht diesen Sport für dich so faszinierend, dass du dabei geblieben bist und Profi wurdest?
Ich spiele schon seit frühester Kindheit Badminton, wohin mich meine Eltern gebracht haben. Es ist aber nicht so, dass es für mich nur den Badmintonsport gab. Ich habe mich schon für viele Sportarten interessiert und auch ausprobiert. Durch die Unterstützung meiner Familie und später dann auch über den Badminton-Verband habe ich meine Liebe zum Badminton gefunden. Fasziniert hat mich schon immer die Vielseitigkeit, die man benötigt, um überhaupt Badminton auf hohem Niveau zu spielen. Badminton ist wohl eine der schnellsten Schlagsportarten, die es gibt. Aber auch für den Vereins- und  Hobbyspieler ist Badminton so begeisterungsfähig, weil es in seiner Art und bei seinen Regeln auf jedem Niveau zu spielen ist.
Vielen Dank für das Interview und alles Gute bei den anstehenden Herausforderungen.

4./5. Spieltag

Sa 11.10.08 Union Lüdinghausen - SG EBT Berlin 14 Uhr
So 12.10.08 SG EBT Berlin - BV Gifhorn 14 Uhr

   

EBT am Wochenende erstmals mit früherem Vizeweltmeister Wong Choong Hann
Wong Choong Hann (Malaysia), der Vizeweltmeister von 2003 im Herreneinzel, gibt am Wochenende sein Debüt für EBT Berlin in der 1. Bundesliga. In Berlin wird Wong zum ersten Mal am Sonntag im Heimspiel gegen den BV Gifhorn in der Sporthalle Samariterstraße zu sehen sein. Im ersten Herreneinzel trifft er dabei voraussichtlich auf den englischen Nationalspieler Rajiv Ouseph oder den estischen Meister Raul Must, beide in Diensten des BV Gifhorn.
Auch Druzhchenko und Grether sind dabei
Zum ersten Mal in dieser Saison wird Vladislav Druzhchenko im zweiten Herreneinzel das EBT Team verstärken.
Nach langer Verletzungspause freut sich Rekordnationalspielerin Nicole Grether auf ein Wiedersehen mit dem Berliner Publikum. Nicole hat zuletzt mit ihrer neuen Doppelpartnerin Charmaine Reed aus Kanada auf internationalen Top-Turnieren in Asien erfolgreich Weltranglistenpunkte gesammelt.
Im weiteren wird EBT mit den zuletzt gegen Bischmisheim überzeugenden Team antreten. Mit dabei Juliane Schenk, Michal Logosz, Dieter Domke, Johannes Schöttler und Tim Dettmann.
Anand tritt in der 2. Liga an
Chetan Anand, Gewinner der Bitburger Open am vergangenen Wochenende, wird erstmals EBT 2 in der 2. Bundesliga verstärken (Samstag 14 gegen Dorsten; Sonntag 10 Uhr gegen Wesel; beide Spiele Sporthalle Samariterstr.).
Die Gäste aus Gifhorn, derzeitig überraschend Tabellenzweiter, verfügen über ein ausgeglichenes, spielstarkes Team. Neben Ouseph und Rust haben insbesondere die größte englische Nachwuchshoffnung Jenny Wallwork, ihr Landsmann Robin Midleton und Jugendeuropameisterin Olga Konon (Weißrussland) maßgeblich zu den bisherigen Erfolgen der Mannschaft beigetragen. Vervollständigt wird das Team durch die in Berlin gut bekannten Maurice Niesner, Henning Zansen und Jan-Patrick Helmchen.
Auch wenn Hans-Werner Niesner, Manager der Niedersachsen und Ex-Bundestrainer, EBT die Favoritenrolle zubilligt, ist in jedem Fall ein spannendes und hochklassiges Spiel zu erwarten.
Bereits am Samstag (12.10.2008, 14:00 Uhr) tritt EBT auswärts beim SC Union Lüdinghausen an. 

Tim Dettmann (hinten) & Johannes Schöttler gewannen im ersten Doppel...
...gegen Michael Fuchs (li) & Kristof Hopp. Fotos: Volkmar Kehrberg.

3. Spieltag

So 28.9.08 SG EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim 4:4

   

Berlins erster Herr musste in Tschechien siegen - Dennoch unentschieden gegen den Meister
(29.9.08) Im Spitzenspiel der Bundesliga erkämpfte sich EBT Berlin vor heimischer Kulisse ein 4:4 und brachte den in Bestbesetzung antretenden Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim an den Rand einer Niederlage.
Dabei war die Ausgangslage alles andere als günstig, musste EBT doch noch auf Wong Choong Hann, Vladislav Druzhchenko (Visaprobleme) und Nicole Grether verzichten. Chetan Anand spielte die Czech International und gewann im Herreneinzel.
Aber das Team machte den Ausfall der Spitzenspieler mit ungeheurem Kampfgeist und Siegeswillen nahezu wett. Alle drei Doppel gegen die favorisierten Saarländer gingen an EBT. Herausragend dabei Tim Dettmann & Johannes Schöttler, die in einem dramatischen Match Kristof Hopp & Michael Fuchs niederrangen.
In blendender Verfassung präsentierte sich Juliane Schenk, die gemeinsam mit Joanne Nicholas das Damendoppel gegen die favorisierten Xu Huaiwen & Johanna Persson gewannen. Schade, dass Xu Huaiwen an diesem Tag das Dameneinzel wegen Unwohlsein kampflos abgeben musste.
Leider war in den Herreneinzeln nichts zu holen. Aber Dieter Domke (1. HE) und der bis zum Umfallen kämpfende Johannes Schöttler hatten ihre Gegner am Rande einer Niederlage.
Insgesamt war das Spiel, das trotz Berlin-Marathon und Eishockey gut besucht war, eine Werbung für Badminton.

          

Vorschau:

Ziel gegen Meister Bischmisheim lautet unentschieden
(26.9.08) EBT Berlin trifft am Sonntag in der Sporthalle Samariterstraße auf den amtierenden Deutschen Meister, den 1. BC Bischmisheim. Die Duelle beider Mannschaften sind immer von einer besonderen sportlichen Rivalität, hohem sportlichen Niveau und Dramatik gekennzeichnet.
In diesem Jahr ist EBT unglücklich in die Saison gestartet. Zum Auftakt, allerdings aus unterschiedlichen Gründen nie in Bestbesetzung antretend, verlor das Team zweimal knapp gegen Langenfeld und Bonn. Gegen Bischmisheim lautet die Zielstellung zumindest unentschieden. Das wird allerdings schwer genug, denn die Mannschaft wird weiter ohne Wong Choong Hann und Vladislav Druzhchenko auskommen müssen. Beide Spieler werden im Oktober ihr Bundesligadebüt für EBT geben. Erstmals in dieser Saison wird Joanne Nicholas wieder im Aufgebot stehen.
Deutschlands beste Frauen
Höhepunkt des Spiels dürfte das Duell der beiden Weltklasse-Spielerinnen Juliane Schenk und Huaiwen Xu sein. Für den Ausgang des Matches dürfte entscheidend sein, wer von beiden ihre Top-Olympiaform am besten konservieren konnte.
Bei den Herren wird EBT mit Chetan Anand, Dieter Domke, Michal Logosz, Tim Dettmann und Johannes Schöttler antreten. Gerade beide Herrendoppel wollen die Niederlagen vom vergangenen Wochenende wett machen und der Inder Chetan Anand will seinen ersten Sieg im 1. Herreneinzel landen.
Für die Gäste aus dem Saarland verlief der Saisonauftakt auch nicht optimal. Einem knappen Sieg in Hamburg folgte am vergangenen Wochenende ein Unentschieden gegen Aufsteiger Gifhorn. Gegen EBT will man unbedingt gewinnen. „Wir werden in Berlin in Bestbesetzung antreten“, so Michael Fuchs, der Mannschaftsführer der Gäste, bei denen neben Xu, Johanna Persson (Schweden), Kristof Hopp, Roman Spitko, Michael Fuchs, Arvind Bhat, Kestudis Navickas und Marcel Reuter spielen werden.

1. Spieltag

So 14.9.  SG EBT Berlin - FC Langenfeld 3:5

   

Volkmar Kehrberg hat die Berliner Spieler beim ersten Heimspiel fotografiert   

Juliane Schenk
Ersatzspielerin Sinah Holtschke
Dieter Domke
Johannes Schöttler
Chetan Anand
Tim Dettmann

Vorbericht:

        

Kann Dieter Domke schon Björn Joppien schlagen?
(10.9.08) Zum Saisonauftakt der 1. Bundesliga empfängt die SG EBT Berlin am Sonntag, den 14. September, den FC Langenfeld in der Sporthalle Samariterstrasse.
Erstmals wird für EBT der Indische Meister Chetan Anand im Herreneinzel zum Einsatz kommen. Er wird voraussichtlich auf den polnischen Olympiateilnehmer Przemyslaw Wacha treffen.
Im zweiten Herreneinzel kommt es zum Duell zwischen Dieter Domke (EBT) und dem mehrfachen Deutschen Meister Björn Joppien. Dieter Domke möchte in diesem Spiel an seine zuletzt gezeigten sehr guten internationalen Ergebnisse anknüpfen.
Mit Spannung wird der Ausgang des Dameneinzels erwartet, in dem mit Juliane Schenk und der Russin Ella Diehl zwei Olympiateilnehmerinnen von Peking aufeinander treffen. Juliane bewies am letzten Wochenende ihre gute Form, als sie die Belgium Internationals gewann.
Das EBT-Team wird komplettiert von Janet Köhler, Michal Logosz, Johannes Schöttler und Tim Dettmann.
Noch nicht zum Einsatz wird der spannend erwartete Vize-Weltmeister von 2003 und Olympiateilnehmer von Peking Wong Choong Hann kommen. Wongs Frau erwartet in diesen Tagen ihr zweites Kind. Dessen Geburt möchte der Malaysier natürlich nicht verpassen.
Aufgrund der Ausgeglichenheit beider Mannschaften ist ein Ergebnis schwer vorhersehbar. Der Ausgang jedes einzelnen Spiels ist praktisch offen, wobei die Gäste aus dem Rheinland aufgrund der Ausgeglichenheit ihrer Mannschaft leicht favorisiert sind.
Auf jeden Fall freuen wir uns auf spannendes und hochklassiges Badminton, präsentiert unter anderem von allein vier Olympiateilnehmern.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.