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3. Europäische Hochschulmeisterschaft im Badminton

12. bis 16. Juni 2006 in Lissabon (Portugal), Sporthalle des Universitätsstadions.

Veranstalter: European University Sports Association (EUSA)

Zur Turnierwebsite.

 

       

           

Die Studierenden-Europameister von Lissabon 2006

HE: Jan Fröhlich (CZE)
DE: Evgenya Dimova (RUS)
HD: Evgeny Dremin & Alexey Vasiliev (RUS)
DD: Malgorzata Kurdelska & Angelika Wegrzyn (POL)
MX: Evgeny Dremin & Evgenya Dimova (RUS)
Team: Universität Vladivostok (RUS)
.

             

 

Studentischer Medaillenspiegel:

 

Gold

Silber

Bronze

Russland

4

4

3

Polen

1

1

1

Tchechien

1

-

-

Estland

-

1

1

Großbritannien

-

-

4

Deutschland

-

-

1

Frankreich

-

-

1

 

               

Strahlte über eine unerwartete Bronzemedaille im Dameneinzel: Claudia Klingelhöfer vom Zweitligisten TSV Neuhausen-Nymphenburg.

Die deutschen Studies brachten von der Tejo-Mündung eine Medaille mit

  

Mütterchen Russland konnte sich über elf Medaillen freuen

      

Bei den dritten europäischen Badminton Hochschulmeisterschaften in Lissabon sicherten sich die russischen Spieler vier der sechs möglichen Titel. Das deutsche Team musste sich mit einer Halbfinalteilnahme durch Claudia Klingelhöfer im Dameneinzel begnügen. Studierende von 25 Universitäten aus insgesamt 12 Ländern nahmen teil.

Zu den Ergebnissen auf der Turnierwebsite.

   

Von Claudia Klingelhöfer   

    

Der Teamwettbewerb 
Verletzung von Vetters zerstörte deutsche Halbfinalhoffnung
Bereits beim Teamwettbewerb, der durch jeweils ein Spiel in jeder Disziplin ausgetragen wurde, zeigten die russischen Studierenden ihre Stärke bei diesem Turnier. Die Universität aus Vladivostok gewann im Finale gegen die Wettkampfgemeinschaft aus Polen. Im kleinen Finale setzte sich Loughborough (GB) gegen die staatliche Universität Novgorod (RUS) durch.
Die deutschen Teams scheiterten – trotz der lautstarken gegenseitigen Unterstützung – bereits in der Vorrunde. Besonders unglücklich lief der Wettbewerb für die Spieler von der Universität aus Mainz. Nach zwei souveränen Siegen gegen die Gruppengegner aus Minho (POR) und Birmingham (GB) stand es vor dem fünften Spiel gegen die Wettkampfgemeinschaft Polen 2:2. Im entscheidenden Mixed verletzte sich jedoch Arnd Vetters am Knie. Er und Sonja Martenstein mussten diese für sie aussichtsreiche Begegnung aufgeben. Damit war der Einzug ins Halbfinale verpasst.
Das Team der Uni aus München hatte es dagegen selbst in der Hand und scheiterte knapp am Einzug ins Halbfinale. Mit jeweils 5:0 Spielen setzte sich das Team zuvor gegen die Universität aus Ulster (IRE) und die Wettkampgemeinschaft Schweiz durch. Jedoch musste das entscheidende Spiel gegen die Studenten aus Novgorod mit 2:3 Spielen abgegeben werden.
Der deutsche Hochschulmeister aus Saarbrücken war ohne die Spitzenspieler des Olympiastützpunkts angereist und kam in einer starken Dreiergruppe mit dem späteren Sieger aus Vladivostok und der Wettkampfgemeinschaft aus Estland nicht über die Vorrunde hinaus.
Endspiel: University of Vladivostok (RUS) - Akademicki Zwiazek Sportowy/Poland Composite Team (POL) 3:1
Um Platz drei: University of Loughborough (GBR) - Nijhny Novgorod State University (RUS) 3:0

   

Die Individualwettbewerbe
Bronze für Claudia Klingelhöfer
Einen Überraschungserfolg für das deutsche Team verbuchte Claudia Klingelhöfer. Die Münchnerin wehrte im Viertelfinale gegen die Estin Helen Reino im zweiten Satz einen Matchball gegen sich ab und sicherte sich mit 19:21 23:21 und 21:12 den Einzug ins Halbfinale. Dort ließ ihr die spätere Turniersiegerin Evgenya Dimova beim 14:21 11:21 aber keine Chance. Die Russin aus Vladivostok setzte sich auch im Finale souverän gegen die Estin Kaii-rin Salustre durch. Salustre hatte im Viertelfinale in Dreisätzen die Berlinerin Caren Hückstädt geschlagen.
Evgenya Dimova erfolgreichste Spielerin
Als erfolgreichste Spielerin des Turniers sicherte sich Dimova an der Seite von Evgeny Dremin in einem russischen Endspiel den Titel im Mixed, holte Mannschaftsgold und erspielte sich zusammen mit Anna Efremova den zweiten Platz im Damendoppel. Dort siegte die polnische Paarung Malgorzata Kurdelska & Angelika Wegrzyn. Im Teamwettbewerb war diese Paarung noch von Franziska Prax und Sonja Martenstein bezwungen worden. Die Mainzerinnen verpassten gegen Agata Rzepczyk & Paulina Matusewicz (POL) mit 14:21 21:18 19:21 denkbar knapp den Einzug ins Halbfinale. Auch die anderen beiden deutschen Paarungen Eva Schneider & Kristina Kreibich (Uni Saarbrücken) und Klingelhöfer & Karoline Neumann kamen bis ins Viertelfinale.
Deutsche Doppel im Achtelfinale
Die beiden deutschen Paarungen im Herrendoppel Tobias Greiner & Timo Courage und Felix Künzer & Sebastian Strödke (alle Uni München) kamen über das Achtelfinale nicht hinaus. Dominiert wurde diese Disziplin von den russischen Paarungen. Im zweiten rein russischen Finale setzten sich Efgeny Dremin & Alexey Vasiliev aus Vladivostok durch.
Neben dem Damendoppel war das Herreneinzel die einzige Disziplin, in der die Phalanx der Russen durchbrochen werden konnte. Erwartungsgemäß wurde Jan Fröhlich aus Prag europäischer Hochschulmeister.

Das deutsche Aufgebot 
Für den allgemeinen deutschen Hochschulsportverband adh waren am Start:
Michael Cassel, Thomas Staczan, Arnd Vetters, Sebastian Strödke, Sebastian Kreibich, Tobias Greiner, Paul Herwarth, Jürgen Lorenz, Felix Künzer, Timo Courage, Stefan Stückrad; Julia Hauber, Sonja Martenstein, Franziska Prax, Laura Ufermann, Eva Schneider, Mona Emmrich, Christina Kreibich; Monja Giebmanns, Claudia Klingelhöfer, Caren Hückstädt, Karoline Neumann, Sindy Krauspe.


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