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6. Europäische Hochschulmeisterschaft im Badminton

20. - 24. Juni 2009 in Genf (Schweiz), Centre sportif de la Queue d’Arve.
Veranstalter: European University Sports Association (EUSA).
Ausrichter: Universität Genf / Université de Genève.

Zur Turnierseite des Ausrichters.
Zeitplan: Sa und So: Team-Event.
             Mo und Di: Individualwettbewerbe - Hauptrunden.
             Mi: Individualwettbewerbe - Halbfinals und Endspiele.

Zu den Turniertableaus im  HE  -   DE  -  HD  -  DD  -  MX. Zu den Tagesergebnissen.

Glückwunsch an zwei Europameister

Wurden Studierenden-Europameister: Oliver Roth (li) und Peter Käsbauer vom PTSV Rosenheim, die für die Uni des Saarlandes am Start waren. Foto: Bastian Kruse

       

           

Die Studierenden-Europameister von Genf 2009

HE: Przemysław Wacha (POL)
DE: Olga Konon (POL)
HD: Peter Käsbauer & Oliver Roth (GER)
DD: Olga Konon & Agnieszka Wojtkowska(POL)
MX: Tony Armstrong & Jenny Day (ENG)
Team: Academy of Humanities and Economics Łódź (POL)
.

             

 

Studentischer Medaillenspiegel:

 

Gold

Silber

Bronze

Polen

4

3

2

England

1

1

2

Deutschland

1

-

3

Ukraine

-

2

2

Schweiz

-

-

2

Türkei

-

-

1

 

               

Bronze für Lukas Schmidt im Herreneinzel: (
Bronze auch für Till Zander & Maurice Niesner (2.v.r.). Fotos. Bastian Kruse.

Drei Medaillen für unsere Studierenden

  

Käsbauer & Roth im Studenten-Himmel

  

Herreneinzel
HF: Przemyslaw Wacha (POL) - Lukas Schmidt (GER) 21:10 21:9
Dmitro Zavadskyy (UKR) - Rafal Hawel (POL) 21:15 21:14 
Fin.: Przemyslaw Wacha (POL) - Dmitro Zavadskyy (UKR) 21:17 21:19

Dameneinzel
HF: Olga Konon (POL) - Sabrina Jaquet (SUI) 21:18 21:13
Mariya Diptan (UKR) - Oznur Caliskan (TUR) 21:14 21:13 
Fin.: Olga Konon (POL) - Mariya Diptan (UKR) 21:13 21:15
Herrendoppel
HF: Käsbauer & Roth (GER) - Rafal Hawel & Przemyslaw Wacha (POL) 21:16 21:18
Moren & Rogalski (POL) - Maurice Niesner & Till Zander (GER) 19:21 21:12 21:9 
Fin.: Peter Käsbauer & Oliver Roth (GER) - Lucasz Moren & Michal Rogalski (POL) 21:10 19:21 21:11
Damendoppel
Kurdelska & Pocztowiak (POL) - Justine Ling & Ava Monney (SUI) 23:21 19:21 21:10
Konon & Wojtkowska (POL) - Jenny Day & Caroline Smith (ENG) 21:17 21:7 
Fin.: Olga Konon & Agnieszka Wojtkowska (POL) - Malgorzata Kurdelska & Natalia Pocztowiak (POL) 21:17 21:19  
Mixed
HF: Moren & Wojtkowska (POL) - Georgiy Natarov & Ganna Kobtseva (UKR) 22:20 21:13
<//font>Armstrong & Day (ENG) - Christopher Hotchen & Sarah Boyce (ENG) 21:19 21:12
Fin.: Tony Armstrong & Jenny Day (ENG) - Lucasz Moren & Agnieszka Wojtkowska (POL) 28:26 21:11.

Peter Käsbauer und Oliver Roth mit taktischer Meisterleistung zum Titel
Bastian Kruse berichtet
Im Halbfinale schalteten Oliver & Peter die Titelverteidiger aus
In der Vormittagssession boten sich den deutschen Studierenden drei Chancen auf das Erreichen der Finalspiele.
Lukas Schmidt (Uni des Saarlandes) konnte dem druckvollen Spiel des Titelverteidigers und Weltranglistenelften Przemyslaw Wacha nur wenig entgegensetzen und verlor mit 10:21 und 9:21.
In den Herrendoppeln waren die Paarungen Oliver Roth & Peter Käsbauer (Uni des Saarlandes) und Maurice Niesner & Till Zander (WG Hamburg) vertreten.
Maurice und Till begannen stark und gewannen den ersten Satz gegen Moren & Rogalski mit 21:19. Die Polen spielten nun jedoch druckvoller und weitestgehend fehlerfrei. So gewannen sie die beiden folgenden Sätz mit 21:12 und 21:9 sicher.
Oliver und Peter spielten gegen die Titelverteidiger Hawel & Wacha. Sie waren von Beginn an hochkonzentriert und konnten sich zum Beginn beider Sätze jeweils vier Punkte Vorsprung erarbeiten. Und die brachten sie nervenstark jeweils ins Ziel. Mit 21:16 und 21:18 zogen sie ins Finale ein.
Finalspiele in eigens eingerichteter Arena
Nach fünf langen Turniertagen kam es am Nachmittag zu den Finalspielen.
Oliver Roth & Peter Käsbauer standen nach vier Siege gegen Ben Caldwell & Andrew Kidger (Bath, ENG), Laurent Geijo & Jean-Christophe Ling (Genf, SUI), Nycola Dmytrychyn & Vitaliy Konov (Kharkov, UKR) und Rafal Hawel & Przemyslaw Wacha (Lodz) in das Finale im Herrendoppel.
In der eigens eingerichteten Arena im größten Uni-Gebäude, der Uni-Mail, unter dem 18 x 20 m großen Fanshirt der Schweizer „Nati“ spielten die beiden im ersten Satz ihre polnischen Gegner Lukasz Moren & Michal Rogalski mit einer taktischen Meisterleistung mit 21:10 an die Wand. Auch lange Zeit im zweiten Satz ließen sie ihre Gegner nicht zu ihrem agresssiven das Netz suchenden Drivespiel kommen, verloren aber kurz vor dem Sieg stehend etwas den Fokus und gaben den Satz noch unglücklich mit 19:21 ab. Im dritten Satz fanden Sie wieder zur Form des ersten Satzes zurück und gewannen vor den begeisterten Zuschauern, unter ihnen natürlich die deutsche Equipe, deutlich mit 21:11. Ein verdienter Titel.
Komplettiert wurden die Medaillenausbeute durch Bronze im Herrendoppel mit Maurice Niesner & Till Zander (WG Hamburg), Bronze im Herreineinzel mit Lukas Schmidt (Uni des Saarlandes)
und Bronze im Team durch WG Hamburg.

BWF hat ihn gestiftet - die Schiedsrichter haben gewählt
WG Hamburg gewinnt Fairplay-Award
(24.6.09) Bei der sechsten Europäischen Hochschulmeisterschaft wurde erstmals ein Fairplay-Award verliehen. Über die Vergabe des von der World Badminton Federation in persona des für Entwicklungsfragen zuständigen BWF-Vertreters Günther Huber gestifteten Preises stimmten die Schiedrichter, die aus fünf Ländern nach Genf anreisten, nach dem Teamwettbewerb ab.
Die meisten Stimmen erhielt die WG Hamburg. Dem Team wurde der Fairplay-Award im Rahmen des gestern Abend stattfindenden Gala-Dinners für ihr sympathisches Auftreten und sportliches Verhalten auf dem Court während des Team-Events verliehen.
Bastian Kruse, in Personalunion Disziplinchef Badminton im adh und Chairman der European University Sports Association EUSA: "Mein Dank geht an die Sportler der WG Hamburg, die damit sowohl den Hamburger Hochschulsport als auch den Allgemeinen Deutschen Hochschulsportverband adh glänzend im Ausland repräsentiert haben".

Deutsche Studenten haben drei weitere Medaillen sicher
Es gab einige äußerst knappe Ergebnisse - leider so und so...
Von Bastian Kruse
Nach Abschluss der Viertelfinalspiele haben die deutschen Studierenden drei Medaillen im Individualwettbewerb sicher.
Lukas Schmidt (Uni des Saarlandes) siegte in knappen drei Sätzen mit 16:21 21:19 21:16 gegen Sylvain Ternon aus Rouen, Hannes Käsbauer (Uni des Saarlandes) verlor knapp mit 18:21 21:9 und 18:21 gegen Rafal Hawel (Lodz) und Sebastian Schöttler (WG Hamburg) deutlich mit 15:21 und 9:21 gegen den aus Kharkov stammenden Ukrainer Dmitro Zavadskyy 21:15 21:19. Lukas trifft morgen um 10 Uhr auf den Weltranglistenelften Przemyslaw Wacha von der Akademie Lodz.
Im Dameneinzel verlor die Universiadeteilnehmerin von 2007 Mona Reich in zwei umkämpften Sätzen mit 17:21 und 17:21 gegen die ukrainische Nationalspielerin Mariya Diptan aus Kharkov.
Niesner & Zander mit bravourösem Schlussspurt
Die Herrendoppel Peter Käsbauer & Oliver Roth (Uni des Saarlandes) siegte sicher mit 21:16, 21:18 gegen Nycola Dmytrychyn & Vitaliy Konov von der Uni Kharkov. Die letztjährigen Finalisten Maurice Niesner & Till Zander gewannen nach 15:18 Rückstand im dritten Satz mit sechs Punkten in Folge glücklich gegen die Russen Sergey Chulanov & Stepan Yaroslavtsev (Nizhni-Novgorod). Ab 11.50 Uhr spielen Peter Käsbauer & Oliver Roth gegen die an eins gesetzten Hawel & Wacha (Lodz) und Maurice Niesner & Till Zander gegen die an zwei gesetzten Moren & Rogalski (Lodz).
Schröer & Bart hätten die Medaille ihres Lebens holen können
Im Mixed konnten sich Marian Ufermann & Laura Ufermann (Uni Duisburg-Essen) nach mit 9:21 hoch verlorenem ersten Satz gegen die an eins gesetzten Polen Rogalski & Wojktkowska im zweiten Satz steigern, verloren jedoch auch den zweiten Satz mit 12:21. Auch das zweite Duisburger Mixed Tobias Schröer & Andrea Bart verlor den ersten Satz mit 16:21 gegen Christopher Hotchen & Susan Boyce von der englischen Universität Bath, kämpften sich jedoch mit 27:25 grandios in den Entscheidungssatz zurück. Im entscheiden dritten Satz verloren sie unglücklich mit 21:23 und schrammten um Haaresbreite an einer Medaille vorbei.
Die Halbfinals morgen bieten noch einen zusätzlichen Anreiz zu siegen. Die Finals werden nämlich in der eigens eingerichteten Arena im größten Uni-Gebäude, der Uni-Mail, unter dem 18 x 20 m großen Fanshirt der Schweizer „Nati“ gespielt. Der Genfer Hochschulsport hat eine grandiose Endspiel-Arena vorbereitet, in dem ab 14 Uhr die fünf Finalspiele stattfinden.

Unterlag im Achtelfinale im innerdeutschen Duell gegen Sebastian Schöttler 20:22 im Dritten: Fabian Hammes.
Aus in der ersten Runde gegen die Münchener Michael Hauber & Benny Placzek: Hannes Roffmann (vorne) & Sebastian Schöttler. Fotos: Michael Dickhäuser

Die Viertelfinalpaarungen:

  

Herreneinzel
Przemyslaw Wacha (POL) - Hubert Paczek (POL) 21:12 21:10
Lukas Schmidt (GER) - Sylvain Ternon (FRA) 16:21 21:19 21:16  
Rafal Hawel (POL) - Hannes Kasbauer (GER) 21:18 19:21 21:18
Dmitro Zavadskyy (UKR) - Sebastian Schöttler (GER) 21:15 21:19
Dameneinzel
Olga Konon (POL) - Caroline Smith (ENG) 21:12 21:12
Sabrina Jaquet (SUI) - Marion Gruber (SUI) 21:19 21:18 
Oznur Caliskan (TUR) - Kamila Augustyn (POL) o.K.
Mariya Diptan (UKR) - Mona Reich (GER) 21:17 21:17
Herrendoppel
Rafal Hawel & Przemyslaw Wacha (POL) - Tom Armstrong & Ben Stawski (ENG) 21:17 21:18
Peter Käsbauer & Oliver Roth (GER) - Nycola Dmytrychyn & Vitaliy Konov (UKR) 21:16 21:18 
Maurice Niesner & Till(!) Zander (GER) - Sergey Chulanov & Stepan Yaroslavtsev (RUS) 9:21 21:19 21:18 
Lucasz Moren & Michal Rogalski (POL) - Konstantin Khlestov & Vadim Novoselov (RUS) 21:8 21:18
Damendoppel
Malgorzata Kurdelska & Natalia Pocztowiak (POL) - Enia Biedermann & Marion Gruber (SUI) 21:10 21:11
Justine Ling & Ava Monney (SUI) - Dometia Ioannou & Maria Ioannou (CYP) 16:21 21:18 21:16
Jenny Day & Caroline Smith (ENG) - Sabrina Heiniger & Sabrina Jaquet (SUI) 21:11 14:21 21:6 
Olga Konon & Agnieszka Wojtkowska (POL) - Ganna Kobtseva & Olga Pivovarova (UKR) 21:12 21:18
Mixed
Lucasz Moren & Agnieszka Wojtkowska (POL) - Marian Ufermann & Laura Ufermann (GER) 21:9 21:12
Georgiy Natarov & Ganna Kobtseva (UKR) - Andrey Kormanovsky & Ksenia Polikarpova (RUS) 22:20 19:21 21:17
Tony Armstron & Jenny Day (ENG) - Dmitro Zavadskyy & Marya Diptan (UKR) 22:20 21:9    
Christopher Hotchen & Sarah Boyce (ENG) - Tobias Schröer & Andrea Bart (GER) 21:16 25:27 23:21.

WG Hamburg kam nach Halbfinalniederlage gegen Loughborough auf Platz drei

       

Academy of Humanities and Economics ?ód? verteidigte Titel 

    

    

Viertelfinals

Halbfinals

Endspiel

(A) Lodz

 

 

 

 Lodz 

 

(-) 

 

 

 

 

Lodz 3:1 

(B) St. Petersburg

 

 

 

Kharkov 3:0 

 

(C) Kharkov

 

 

 

 

Lodz 3:1

(D) Loughborough

 

 

 

Lougborough 3:1

 

(E) Bern

 

 

 

 

Loughborough 3:2 

(-) 

 

 

 

Hamburg 

 

(F) Hamburg

 

 

             

Siegerehrung im Team-Wettbewerb: Oben in die Mitte die Neu-Polin Olga Konon, die in der Bundesliga bisher für den BV Gifhorn spielte, in der kommenden Saison aber zum Meisterclub Bischmisheim wechselt. Rechts EUSA-Chairman Badminton Bastian Kruse.
2007 Erster, 2008 Zweiter und diesmal Dritter: das Team der WG Uni Hamburg mit (v.l.) Maurice Niesner, Hannes Rofmann, Teamcaptain Jetta Leena Ramcke , Astrid Hoffmann, Pia Golde, Marian Willan. Es fehlen Till Zander und Hauke Moll.

Halbfinale: Loughborough University – WG Hamburg 3:2

Zwei knappe Spiele entschieden zugunsten der Briten

MX: Tom Armstrong & Jenny Day - Maurice Niesner & Astrid Hoffmann 21:15 19:21 21:18
HE: Athur Cheung -+ Sebastian Schöttler 8:21 7:21
DE: Caroline Smith -+ Astrid Hoffmann 17:21 21:17 10:21 
HD: Tom Armstrong & Ben Stawski - Till Zander & Maurice Niesner 14:21 24:22 21:13
DD: Caroline Smith & Jenny Day - Pia Golde & Marina Willan 21:11 21:10.

Endspiel: Lodz - Loughborough 3:1

MX: Lukasz Moren & Agnieszka Wojtkowska -+ Tom Armstrong & Jenny Day 17:21 24:22 16:21
HE: Michal Rogalski - Athur Cheung 21:14 17:21 21:18
DE: Olga Konon - Caroline Smith 21:8 21:8  
HD: Przemyslav Wacha & Rafal Hawel - Tom Armstrong & Ben Stawski 21:15 18:21 
DD: Kamila Augustyn & Olga Konon - Caroline Smith & Jenny Day 21:18 nicht weitergespielt.
 

     

Um die Plätze 7 bis 12
VF: Duisburg-Essen - Bath 3:1, München - Krakow 3:1. HF: Duisburg-Essen - Genf 3:1, München - Nizhny Novogrod 3:2. Um Platz 7: Duisburg-Essen - München 3:0.

WG Universität Essen-Duisburg - Technische Universität München 3:2
MX: Alexander Roovers & Laura Ufermann - Michael Hauber & Julia Hauber 21:10 21:17
DE: Andrea Bart - Verena Roth 21:12 21:17
HE: Alexander Roovers - Stephan Schindler 21:13 17:21 21:13
DD: Andrea Bart & Laura Ufermann - Verena Roth & Julia Hauber und HD: Tobias Schröer & Marian Ufermann - Benjamin Placzek & Michael Hauber  nicht mehr gespielt.

Hier gibt es Detailergebnisse (als Excel-Datei).

Heldenhaft gekämpft - doch die Hamburger Herren konnten die deutsche Fahne nicht ganz senkrecht halten. Foto: Bastian Kruse

Im Halbfinale entschied gleich das Auftaktmixed
WG Hamburg komplettiert Team-Medaillensatz
Von Bastian Kruse
In der Vorrunden spielten in sechs Dreiergruppen jeder gegen jeden. Die Ersten jeder Gruppe spielten dann in K.-o-Runden um die Plätze 1-6, die Zweiten um die Plätze 7-12 und die Dritten um die Plätze 13-18. Nach den Ergebnissen der letzten beiden Jahre war die WG Hamburg hinter dem polnischen Titelverteidiger Lodz an Platz zwei gesetzt.

Nach zwei einfachen 5:0 Siegen Siegen in der Gruppe gegen die Uni Minho (Portugal) und die russische Uni Nizhni-Novgorod war am Samstag die Bronzemedaille gesichert, da Hamburg im Viertelfinale ein Freilos hatte und das Spiel um den dritten Platz, welches in den letzten Jahren stattgefunden hatte, seit diesem Jahr nicht mehr ausgetragen wird.
Im ersten Halbfinale siegte die Uni Lodz, deren Nationalmannschaftsspieler wie im amerikanischen Football Colleges eine Art Scholarship bekommen, sicher mit 3:1 gegen die Uni Kharkov aus der Ukraine.
Die WG Hamburg (Astrid Hoffmann, Marina Willan, Pia Golde, Sebastian Schöttler, Maurice Niesner, Till Zander, Hauke Moll, Hannes Roffmann) verlor etwas überraschend das Mixed Niesner & Hoffmann gegen die an diesem Tag ungeschlagene Paarung Armstrong & Day von der englischen Uni Loughborrough. Nach einem klaren Einzelsieg von „Buddy“ Schöttler der seinen Gegner Cheung zerlegte, konnte Astrid ihre Gegenerin Caroline Smith in drei Sätzen niederingen und Hamburg mit 2:1 in dem best of five match in Führung bringen. In einem dramatischen Dreisatzspiel konnten Niesner & Zander nicht zu ihrer spielerischen Lockerheit finden und unterlagen gegen das starke englische Doppel Armstrong & Stawski. Das abschließende Damendoppel Golde & Willan war letztendlich chancenlos gegen Smith & Day, so dass es diesmal für Hamburg bei Bronze blieb.
Lougborrough konnte das hochlassige Finale lange offen halten und war letztendlich nach dem gewonnen Mixed sowohl im dritten Satz des Herreneinzels als auch –doppels mit 18:21 im dritten Satz unterlegen.
Die Uni Duisburg-Essen wurde nach einem Sieg gegen die polnische Un Wroclaw und einer 1:3 Niederlage gegen die Uni Kharkov aus der Ukraine Gruppenzweiter und spielte um die Plätze 7 bis 12.
Die WG München unterlag unter Form spielend in der Gruppe gegen Lougborrough und gewann mit 3:2 gegen die französische Uni aus Caen. Nach Siegen in den ersten K.o.-Matches konnte sich Duisburg-Essen im Spiel um den siebten Platz mit 3:1 gegen die TU München durchsetzen.

Endstand Teamwettbewerb

1. Academy of Humanities and Economics Lodz (POL)
2. Loughborough University (GBR)
3. Kharkov Politechnical Institute (UKR)
3. University of Hamburg University (GER)
5. Bern University (SUI)
5. Saint-Petersburg University of Economy and Finance (RUS)
7. Duisburg-Essen University (GER)
8. WG München (GER)
9. Nizhny Novogrod State University (RUS)
9. Geneva University (SUI)
11. University of Science and Technology Krakow (POL)
11. Bath University (GBR)
13. Uludag University (TUR)
14. Caen University (FRA)
15. University School of Physical Education Wroclaw (POL)
15. Minho Univrsity (POR)
17. University of Cyprus (CYP)
17. University College Cork (IRL)

Spielten bei der WG Hamburg das Herren-doppel: Till Zander (vorne) & Maurice Niesner. Foto: Michael Dickhäuser

Endstand nach den Gruppenspielen:
Gruppe A
1. Academy of Humanities and Economics Lodz (POL) 2:0
2. University of Geneva (SUI) 1:1
3. Uludağ University (TUR) 0:2
Gruppe B
1. Saint-Petersburg University of Economy and Finance (RUS) 2:0
2. University of Bath (ENG) 1:1
3. University College Cork (IRL) 0:2
Gruppe C
1. Kharkov Politechnical Institute (UKR) 2:0
2. Duisburg-Essen University (GER) 1:1
3. University School of Physical Education Wroclaw (POL) 0:2
Gruppe D
1. Loughborough University (ENG) 2:0
2. TU München (GER) 1:1
3. Caen University (FRA) 0:2
Gruppe E
1. Bern University (SUI) 2:0
2. University of Science and Technolog, Krakow (POL) 1:1
3. University of Cyprus (CYP) 0:2
Gruppe F
1. University of Hamburg 2:0
2. Nizhny Novogrod State University 1:1
3. University of Minho 0:2.

Heute Anreisetag für die Teilnehmer der sechsten Europäischen Hochschulmeisterschaft

(19.6.09) Heute ist Anreisetag für die Teilnehmer an der sechsten Studierenden-Europameisterschaft. Morgen um 9 Uhr ist die Eröffnungsfeier, um 10 Uhr beginnen die Wettkämpfe. Drei deutsche Teams gehen im mannschaftswettbewerb an den Start, die WG Hamburg (Sieger 2007 und Finalist 2008), die Uni Duisburg-Essen (2008 5ter) und die WG München (2008 8ter). Bei den meldungen zum Einzelwettbewerb fehlt Marcel Reuter aus Saarbrücken. Der Universiade-Viertelfinalist von 2007 im Herreneinzel musste wegen des in der nächsten Woche stattfindenden Europacups der Landesmeister, an dem er mit seinem Verein 1. BC Bischmisheim teilnimmt, seine Teilnahme absagen.
Insgesamt haben Studierende von 37 Hochschulen aus 12 Ländern gemeldet. 19 Teams nehmen am Mannschaftswettbewerb teil. Dies ist eine Rekordbeteiligung. Mit dabei auch Titelverteidiger "Academy of Humanities and Economics Lódz", dessen Team sich aus Spielern der polnischen Nationalmannschaft rekrutiert. Die Auslosung zu den Gruppenspielen erfolgt erst beim Teammanagers-Meeting am Freitagabend.
Hier gibt es auf der Ausrichterseite die Übersicht der teilnehmenden Hochschulen und der Team-Meldungen.

           

Drei deutsche Teams gehen an den Start
(25.4.09) Wie Bastian Kruse, der Disziplinchef Badminton im adh meldet, gehen beim Mannschaftswettbewerb der Uni-Europameisterschaft drei deutsche Teams an den Start: "Gemeldet haben die WG Hamburg, die WG München und die Uni Duisburg-Essen. Die WG Saarbrücken wird wegen fehlender spielstarker Damen wohl nicht für den Teamwettbewerb melden. Dazu werden gegebenfalls noch Einzelstarter in das Rennen gehen."
Die WG Hamburg konnte den Wettbewerb 2007 gewinnen und wurde im letzten Jahr Zweiter.
Zusätzlich zu den Teammitgliedern wurden noch folgende Einzelstarter für den Individualwettbewerb gemeldet:
HE - Hannes Käsbauer, Fabian Hammes, Lukas Schmidt (alle WG Saarbrücken);
DE - Mona Reich, Mona Emrich (alle WG Mainz);
DD - Reich & Emrich (alle WG Mainz); 
HD - Peter Käsbauer & Oliver Roth, Hannes Käsbauer & Marcel Reuter (alle WG Saarbrücken).

 

Turnierhalle: Ein Blick ins Innere des Centre sportif de la Queue d’Arve in Genf.
Die deutschen Mannschaf-ten.
Hinter der deutschen Fahne: (v.l.) Peter Käsbauer, Fabian Hammes, Oliver Roth, Lukas Schmidt, Hannes Käsbauer. Fotos: Bastian Kruse
Zu den Endspielen wurde ins Hauptgebäude der Genfer Uni umgezogen...
In der der "Uni-Mail" war ein Centercourt aufgebaut.
Aufmerksamer Beobachter: EUSA Chairman Bastian Kruse mit einer Dame des Ausrichterteams. Fotos: Michael Dickhäuser

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