Europameisterschaften 2006
Damenteams und Herrenteams 
Erstmalige Ausrichtung - Frühere Europa-Vorrunde für Thomas- und Uber Cup

   

14. bis 19. Februar in Thessaloniki (Griechenland),
im Alexandrio Melathro (Palais des Sports) des International Exhibition Centres.

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Zu den weltweiten Qualifikationsturnieren Thomas-/Uber Cup 2006. Die drei Ersplatzierten qualifizieren sich jeweils für die Uber- bzw. Thomas-Cup-Endrunde im Mai in Japan.

             

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der Damen

Zu den Spielen
der deutschen Damen

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der Herren

Zu den Spielen
der deutschen Herren

       

           

Die Europameister von Thessaloniki 2006

Herrenteam
Gold: Dänemark
Silber: Deutschland
Bronze: England
Damenteam
Gold: Niederlande
Silber: England
Bronze: Deutschland

              

Bilanz:

  

So erfolgreich war keine andere europäische Nation während der letzten sechs Jahre

Zum drittenmal hintereinander mit beiden Teams zur Endrunde

(19.2.06) Der DBV hat sich mit den Erfolgen von Thessaloniki nun schon zum drittenmal hintereinander sowohl mit seiner Herren- als auch mit seiner Damenmannschaft für die Thomas- bzw. Uber-Cup-Endrunde der besten zwölf Teams qualifiziert. Ein Blick auf die Liste der in den letzten Jahren qualifizierten Nationen zeigt, dass dies keinem anderen Verband gelungen ist, selbst Badminton-Supermacht Dänemark nicht. Es darf als sichtbares Zeichen dafür angesehen werden, dass Deutschland in der europäischen Spitze seinen festen Platz gefunden hat. Äußere Anerkennung fand dies auch dadurch, dass beide Teams für Thessaloniki an Platz zwei gesetzt waren.

 

2002

TC

DEN GER SWE

UC

DEN GER NED

2004

TC

DEN GER ENG  

UC

DEN GER NED

2006

TC

DEN GER ENG

UC

NED ENG GER

    

DBV-Sportdirektor Martin Kranitz: "Ich kann beiden Mannschaften nur gratulieren. Sie haben ein großartiges Turnier abgeschlossen. Es hing im Halbfinale am seidenen Faden und wir hatten bei den Damen sogar den Europameistertitel. Schade für uns, aber es war so knapp, dass wir nicht traurig sein müssen. Erfreulich, dass beide Teams auch unter dem großen Druck unter dem sie standen, standgehalten haben. Unsere Herrren haben sowohl gegen Polen als auch gegen die Niederlande Topleistungen gebracht. Auch der Druck auf Huaiwen zum Beispiel gegen Holland oder auf Petra und Juliane gegen Dänemark war enorm hoch. Einmal Silber einmal Bronze - wir können hoch zufrieden sein."

Das deutsche Damenaufgebot bei der ersten Team-EM für Damen: (v.l., unten) Carina Mette, Sandra Marinello, Michaela Peiffer, Kathrin Piotrowski, (oben) Andreas Richter, Jeroen van Dijk, Juliane Schenk, Nicole Grether, Hanno Felder, Birgit Overzier, Detlef Poste, Petra Overzier, Dietrich Heppner, Xu Huaiwen, Martin Kranitz und der deutsche Schiedsrichterwart Klaus-Michael Becker, der als Referee der EBU im Einsatz war.
Das deutsche Aufgebot bei der ersten Team-EM für Herren: (v.l., unten) Martin Kranitz, Marcel Reuter, Roman Spitko, Conrad Hückstädt, Tim Dettmann, YONEX-Promotion-Manager Rachmat Hidajat, Dietrich Heppner, (oben) Andi Richter, Jeroen van Dijk, Björn Joppien, Michael Fuchs, Kristof Hopp, Ingo Kindervater, Hanno Felder, Detlef Poste.


Vorberichte:

  

Morgen früh Turnierauftakt für Herrenteam gegen Weißrussland

Deutsche Delegation gut in Thessaloniki angekommen

(13.2.06) „Das war das längste Teammanager-Meeting, was ich je erlebt habe“, berichtet der deutsche Teamcaptain Martin Kranitz am Abend aus Thessaloniki. „Es gibt hier jede Menge Probleme. Vor allem mit dem Transport. Ich bin froh, dass ich schon bei den Thessaloniki Open im vorigen September ein Hotel in der Nähe der Messehallen in denen hier gespielt wird, für uns festgemacht habe. Die offiziellen Hotels sind weit weg und bisher ist nur ein Transferbus eingesetzt. Außerdem sind sie teurer. Das ist alles andere als optimal. Außerdem ist es saukalt hier, ähnlich wie in Deutschland, unter null Grad.“
Sorgen bereitet allen Beteiligten naturgemäß auch die neue Zählweise, da in Europa bislang bei keinem Turnier danach gespielt wurde. Kranitz: „Darüber haben wir hier lange diskutiert, bis alle Einzelheiten den verschiedenen Verbandsvertretern klar waren. Wir müssen sehen, wie es in der Praxis funktioniert.“
Licht kam auch in die „russische Angelegenheit“. Es hatte sich im vergangenen Herbst ein zweiter russischer Verband (National Badminton Federation of Russia) gegründet, der von der IBF auch bereits anerkannt war. Am 31. Januar 2006 hat allerdings der Court of Arbitration in Sport (CAS) in Lausanne der Klage des alten Verbandes Russian Badminton Federation nachgegeben, diese Anerkennung rückgängig zu machen. Damit dürfte auch die Gegenkandidatur eines gewissen Shakhrai Sergey Mikhailovich gegen EBU-Präsident Tom Bacher hinfällig sein. Mit ihr wollte sich die IBF Einfluss in der EBU sichern.
Unklar war aber, ob der alte Verband überhaupt eine Mannschaft zusammenbekommen würde, da einige russische Spieler sich bereits dem neuen Verband angeschlossen hatten.
„Die Damenmannschaft hat immerhin schon mal zurückgezogen“, berichtet Kranitz. „Von der Herrenmannschaft habe ich nichts gehört.“
Der Rückzug betrifft Deutschland insoweit, als der Sieger der deutschen Gruppe – mit Hauptgegner Polen – im Viertelfinale auf den Sieger der Russland/Schweden-Gruppe trifft. Diese Gruppe dürfte jetzt von Schweden gewonnen werden.
Die deutschen Spieler sind alle gesund. Kristof Hopp und Conrad Hückstadt reisen aus Studien- bzw. Berufsgründen nach.
Die Aufstellung für das Spiel gegen Weißrussland sieht wie folgt aus: Joppien – Spitko – Reuter spielen die Einzel, Spitko & Fuchs und Dettmann & Kindervater die Doppel.
Die Damen spielen um 16 Uhr MEZ.

   

  

Unsere Teams für Thessaloniki

Holen sie sich EM-Medaillen?

(7.2.06) DBV-Sportdirektor Martin Kranitz gab die Teams bekannt, die bei der ersten Team-EM für Herrenmannschaften und für Damenmannschaften die deutschen Farben vertreten sollen. Nachdem seit einiger Zeit klar war, dass Marc Zwiebler nicht würde starten können, wurden für das zweite und dritte Einzel Conrad Hückstädt und Marcel Reuter nominiert. Außerdem steht noch Roman Spitko bereit, der bekanntermaßen bei den German Open einen spektakulären Auftritt gegen Silbermedaillengewinner Shon hatte. Bei der Deutschen Meisterschaft trat er zum Leidwesen vieler Fans im Einzel nicht an, weil er keinen seiner beiden Partner im Doppel und Mixed enttäuschen wollte und ein Start in drei Disziplinen unsinnig ist.
Bei den Damen wird die Standardaufstellung in den Einzeln Xu Huaiwen, Juliane Schenk und Petra Overzier sein. Als Einzeldame steht außerdem noch Nicole Grether bereit.
Das erste Herrendoppel sollten Kindervater & Hopp bilden, das erste Damendoppel Grether & Schenk. Ein Mannschaftskampf besteht aus drei Einzeln und zwei Doppeln.

Das Damenteam:
GRETHER, Nicole (EBT Berlin)
MARINELLO, Sandra (Post SV Ludwigshafen)
METTE, Carina (FC Langenfeld)
OVERZIER, Birgit (BC Beuel)
OVERZIER, Petra (BC Beuel)
PEIFFER, Michaela (TuS Wiebelskirchen)
PIOTROWSKI, Kathrin (BC Bischmisheim)
SCHENK, Juliane (EBT Berlin)
XU, Huaiwen (BC Bischmisheim)
Das Herrenteam:
DETTMANN, Tim (EBT Berlin)
FUCHS, Michael (BC Bischmisheim)
HOPP, Kristof (BC Bischmisheim)
HÜCKSTÄDT, Conrad (EBT Berlin)
JOPPIEN, Björn (FC Langenfeld)
KINDERVATER, Ingo (BC Beuel)
REUTER, Marcel (TuS Wiebelskirchen)
SPITKO, Roman (TuS Wiebelskirchen).


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

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