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4. Europäische Hochschulmeisterschaft im Badminton

Von Mo 12. bis Sa 17. November 2007 in St. Petersburg (Russland), Petersburg Sports-Concert-Complex SCC, Gagarin Avenue 8.

Zeitdifferenz: St. Petersburg ist zwei Stunden voraus, 10 Uhr hier sind 12 Uhr dort.

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Individualturnier

      

Teamwettbewerb - 13./14. November 
 

Turbulenter Endspielnachmittag - Nicht regelgerechter Einsatz der russischen Dame im Endspiel

       

Wer nur eine Dame hat, darf sie nur einmal einsetzen - Hamburg zum Sieger erklärt

     

Bis Mitte des Endspiels schien es ein ganz normaler Sportnachmittag zu werden. Die Aufstellungen der Endspielteams aus Vladivostok und Hamburg erschienen im Internet. Dem aufmerksamen Leser entging zwar nicht, dass Dimova dreimal in der Aufstellung auftauchte, da es sich aber um eine nichtoffizielle Veröffentlichung handelte, wurde dem zunächst keine Bedeutung beigemessen. Zumal ein w.o. hinter dem Ergebnis stand, was bedeutete, dass die Russen das Spiel kampflos abgeben wollten oder abgegeben hatten.
Auch die Zwischenstandsmeldung des deutschen ADH-Disziplinchefs Bastian Kruse verhieß zwar Spannung, aber noch keine Aufregung:

Mixed in 2 Saetzen fuer Dremin & Dimova gegen Niesner & Hoffmann
HE in 2 Saetzen fuer Schoettler gegen Lunev
Astrid Hoffmann gewinnt 1. Satz gegen Dimova (Sieger DE EUC 2006), verliert 2. Satz, momentan Pause zum 3. Satz.

Dann wurde es turbulent. Um 15.45 Uhr MEZ erschien auf der Ergebnisseite eine unverständliche Meldung. Hamburg war mit 3:2 als Sieger angegeben. Allerdings war das Dameneinzel mit 21:0 21:0 für Hoffmann gezählt. Dies stimmte nicht mit der Zwischenstandsmeldung überein. Wenn Hoffmann aber gewonnen hatte (z.B. durch Abbruch), und die Russen das Damendoppel kampflos abgaben, hätte das Herrendoppel gar nicht mehr gespielt werden müssen. Dies war aber in zwei Sätzen für die Russen angegeben.

Um 15.59 Uhr traf bei badminton.de eine Mail des Gifhorner Trainers Hans Werner Niesner ein, desses Sohn Maurice in der Hamburger Mannschaft spielte:   

Fehler in der russischen Mannschaftsaufstellung?

Hans Werner Niesner berichtet

Ein handfester Skandal hat sich beim Mannschafts-Finale ereignet! Soeben rief mich mein Sohn Maurice Niesner total aufgeregt aus der Halle der University of Physical Training nach dem mit 2:3 "verlorenen" Finale an und schilderte mir den unglaublichen Finalverlauf wie folgt:
Im Endspiel spielte die Uni Hamburg gegen die russische Uni Vladivostok. Das Auftaktmixed verloren Maurice Niesner/Astrid Hoffmann (beide BV Gifhorn). Dann gewann Sebastian Schöttler sein HE. In 3 Sätzen unterlag dann knapp Astrid Hoffmann im DE.
Als Maurice daraufhin zur Turnierleitung ging, um nach dem weiteren Verlauf zu fragen, teilte ihm diese zunächst einmal mit, dass Hamburg das Damendoppel kampflos gewonnen hätte und nun das entscheidende HD dran sei.
Dabei entdeckte Maurice, dass Vladivostok eine Dame in allen drei Disziplinen auf dem Spielbericht eingetragen hat - ein absolutes Unding!
Das HD verloren Maurice Niesner/Till Zander (VfL Maschen).
Da kommen bei mir selbst naturgemäß ganz unangenehme Erinnerungen an russisches Selbstverständnis bei drohenden Badminton-Niederlagen hoch:

Doch nun wurde natürlich gegen die nicht korrekte Mannschaftsmeldung des russischen Teams protestiert. Und, es stellte sich heraus, dass Vladivostok offensichtlich im Halbfinale gegen Kharkov genauso aufgestellt und getrickst
hatte. Nur hat es dort wohl keiner gemerkt?

Unmittelbar nach Spielende waren plötzlich alle Offiziellen der Turnierleitung verschwunden und keiner will etwas von Unregelmäßigkeiten bemerkt haben. Das deutsche Team ist jedoch stinksauer und auch der AdH-Disziplinchef, Bastian Kruse aus Mainz versucht zurzeit noch, den Protest überhaupt an den "Mann" zu bringen!

Auf badminton.de kann man in der Aufstellung der Teams und anhand der eingetragenen Ergebnisse genau erkennen, dass  Evgenia Dimova in allen 3 Disziplinen auf dem Spielbericht eingetragen war - ein Unding!!!

Da kommen bei mir selbst naturgemäß ganz unangenehme Erinnerungen an russisches Selbstverständnis bei drohenden Badminton-Niederlagen hoch:
- Da gab es den Helvetia Cup in St. Petersburg, dem damaligen Leningrad, bei dem die SpielerInnen der DDR-Auswahl im Finale gegen den "Grossen Bruder" vor laufenden Kameras und sprachlosen EBU-Funktionären
x-mal mit klaren Fehlentscheidungen betrogen wurden.
-  Da gab es eine Internationale Meisterschaft der UdSSR in Moskau bei der die DDR-Nationalspielerin Monika Cassens beinahe, nach der Rücknahme einer Schiri-Entscheidung (aufgrund von Protesten russischer Kollegen), um ihren Sieg betrogen worden wäre. Dreimal darf man raten: natürlich gegen eine russische Spielerin. Erst auf meinen (pikanterweise als damaliger DBV-Bundestrainer) energischen Protest hin, wurde die klare Fehlentscheidung nochmals zurückgenommen ... und Monika gewann das Spiel noch verdient! Der gerade eingetroffene Botschafter der DDR mußte diesen Vorgang zugunsten seiner Spielerin von der Tribüne aus verfolgen ... und war sehr verwundert über diesen Akt des damaligen "Klassenfeindes", so wurde mir von zuschau
enden DDR-Nationalspielern berichtet.
Ich bin gespannt, wie diese Geschichte ausgeht.

Zwischenbilanz von badminton.de: Laut Telefonkontakt zu Maurice Niesner hat Hoffmann verloren. Vladivostok hat also drei Punkte zum Sieg beisammen. Bleibt die Frage zu klären, wie die dreimalige Nennung von Dimova zu bewerten ist. Und ob alle fünf Spiele besetzt sein müssen. Die Technical Regulations EUSA sagen über beide Sachverhalte nichts aus. Es gibt aber in § 6.2 eine Jury of Appeal.
Um 16.50 traf dann eine Mail von Bastian Kruse ein - diesmal in seiner Funktion als "Technical Chairman" der EUSA, ein Amt, das der Darmstädter seit 2006 innehat:

Waehrend des HD (DE wurde in 3 Saetzen verloren) ist den Hamburgern aufgefallen, dass zum einen Dimova in allen 3 Disziplinen drinsteht zum anderen dass sich deren 2. Dame vor dem Match als verletzt gemeldet hat.

Habe mir dann ueber DBV-Sportdirektor Martin Kranitz die Sudirman-Cup-Regularien besorgt, die folgendes besagen:

13. CONSTITUTION OF MATCHES AND TEAMS

13.1 Each tie shall be decided by the results of the two singles and three doubles matches.

13.1.1 In group play, all five matches of each tie shall be played.

13.1.2 In non-group play, each tie shall be stopped when the tie is decided.

13.2 No player shall play in more than two matches.

13.3 The minimum size for a team is four players. These shall be two male and two female players.

!!!13.3.1 If, as a result of injury or illness sustained after arrival at the venue, a team has only one male or one female player, that player may play in only one match, and the remaining two matches involving that player’s sex shall be conceded to the opposing side.

13.3.2 If, for the above reasons, the team is reduced to two players only, either both of the same sex, or one of each...

Das Schiedsgericht bestehend aus einem Vertreter der EUSA, dem OC und mir als technischem Delegierten der EUSA entschied den Regularien folgend das DE und DD an Hamburg zu geben.

Fazit: Die Uni Hamburg ist mit einem 3:2 Sieg gegen die Uni Vladivostok Europaeischer Hochschulmeister der Mannschaften geworden !! Glueckwunsch hierzu von meiner Seite.

 

Damit klärte sich (fast) alles. Die erwähnten Sudirman-Cup-Regularien also jene, nach denen bei der Mannschaftsweltmeisterschaft der BWF gespielt wird, besagen, ein Team darf durchaus mit einer Dame antreten, es muss also nicht alle Spiele besetzen. In einem solchen Fall darf diese Dame aber nur einmal eingesetzt werden. Damit war Dimova nach ihrem Mixed-Einsatz nicht mehr spielberechtigt und ihr zweites Spiel ging an ihre gegnerin Astrid Hoffmann. Warum allerdings die Vladivostoker diese Mannschaftsaufstellung überhaupt so abgegeben haben, darüber gibt es keine Informationen.

Endspiel: WG Universität Hamburg - University of Vladivostok 3:2
MX: Maurice Niesner & Astrid Hoffmann - Evgeny Dremin & Evgenia Dimova 19:21 9:21
HE: Sebastian Schöttler - Sergey Lunev 21:16 21:16
DE: Astrid Hoffmann - Evgenia Dimova (umgewertet in) 21:0 21:0
HD: Maurice Niesner & Till Zander - Alexey Vasil'Ev & Evgeny Dremin 15:21 11:21
DD: Marina Willan & Pia Golde - Dariya Gurba & ?Evgenia Dimova o.K. für HAM.

      

Endrunde:

Um die Plätze 1 bis 6
Gruppensieger VLA / CHE / DUI / KHA / LOU / HAM
VF: Kharkov - Chelyabinsk 3:2
      Loughborough - Duisburg-Essen 3:0
HF: Hamburg - Loughborough 3:0
      Vladivostok - Kharkov 3:1
Endspiel:  Hamburg - Vladivostok 3:2*
*3:2 für Vladivostok wurde wegen nicht regelgerechten Einsatzes der russischen Dame umgewertet. 
Um Platz 3: Kharkov - Loughborough 3:0
Um Platz 5: Chelyabinsk - Duisburg-Essen 3:1

Um die Plätze 7 bis 12
Gruppenzweiten MUN / SAA / PET / CYP / SUP / MOS
VF: St. Petersburg - Saarland 3:2
     Supraśl - Zypern 3:0
HF: St. Petersburg - München 3:0
     Supraśl - Moskau o.K. 
Um Platz 7: St. Petersburg - Supraśl 3:1
Um Platz 9: München - Moskau o.K.
Um Platz 11: Saarland - Zypern 3:1
Um die Plätze 13 bis 17
Gruppendritten OLS / MIN / CRA / BER / TAR
VF: Bern - Minho 3:0
HF: Bern - Tartu 3:1
     Olsztyn - Cracov 3:2
Um Platz 13: Olsztyn - Bern 3:1 
Um Platz 15: Tartu - Cracov 3:2

 

 

Endstand:
1. WG University of Hamburg GER
2. Far-Eastern National Technical University Vladivostok RUS
3. National Technical University (NTU) "KhPI" in Kharkov UKR
4. Loughborough University ENG
5. Ural University of Physical culture Chelyabinsk RUS
6. Duisburg-Essen University GER
7. St.-Petersburg University of economics and finances (FINEC) RUS
8. University of Physical Education and Tourism in
Supraśl POL
9. Technische Universität (TU) München GER
10. Moscow State University of Forestry RUS
11. Saarland University in Saarbrücken GER
12. University of Cyprus in Nicosia CYP
13. University of Warmia and Mazury in
Olsztyn POL
14. University of Bern SUI
15. University of Tartu EST
16. University of Science and Technology Cracow POL
17. University of Minho POR.

   

 

VF 1-6: Universität Duisburg-Essen - Loughborough University 0:3
MX: Tobias Schroer & Laura Ufermann - Tom Armstrong & Liz Brett 20:22 21:16 16:21
HE: Marcel Heesen - Chris Raw 11:21 17:21
DE: Tanja Spennhoff - Caroline Smith 18:21 12:21
HD: Tobias Schroer & Alexander Roovers - Tom Armstrong & Lee Perry und
DD: Laura Ufermann & Tanja Spennhoff - Caroline Smith & Liz Brett nicht mehr gespielt.

HF I:  WG Universität Hamburg - Loughborough University 3:0
MX: Maurice Niesner & Astrid Hoffmann - Tom Armstrong & Liz Brett 15:21 21:16 21:16
HE: Sebastian Schöttler - Chris Raw 21:9 21:16
DE:  Astrid Hoffmann - Caroline Smith 21:11 21:13
HD: Maurice Niesner & Till Zander - Lee Perry & Tom Armstrong und
DD: Marina Willan & Pia Golde - Caroline Smith & Liz Brett nicht mehr gespielt.

Alle Detailergebnisse gibt es auf der Ausrichterseite.

 

Zum erstenmal gewann eine deutsche Mannschaft den Titel

WG Hamburg Europaeischer Hochschulmeister 2007
Von Astrid Hoffmann
Das Team der WG Hamburg bestehend aus Astrid Hoffmann, Pia Golde, Marina Willan, Sebastian Schoettler, Till Zander, Maurice Niesner und Hauke Moll hat sich am 12.11.07 auf den Weg nach St. Petersburg gemacht, um an der Europameisterschaft der Studenten im Badminton teilzunehmen.
Zunaechst wurde der Mannschaftswettbewerb ausgetragen, beginnend mit den Gruppenspielen. Dabei hatte die Mannschaft der WG Hamburg als Gegner die Universitaet aus Estland (University of Tarty) sowie das an zwei gesetzte Team der Universitaet aus Moskau mit in der Gruppe.
Nach erfolgreichem 5:0-Sieg gegen die Esten ging es hochmotiviert gegen Moskau um das Erreichen der besten 6 Mannschaften. Die WG Hamburg hat sich mit 4:1 in vier spannenden Dreisatzspielen gegen die Russen durchgesetzt und spielte danach auslosungsbedingt gleich um die Plaetze eins bis vier.
Gegen Loughborough Medaille gesichert
Im Halbfinale standen sich dann die WG Hamburg und die University of Loughborough gegenueber.
Die Begegnung startete mit dem Mixed von Niesner & Hoffmann, was in drei Saetzen gewonnen wurde. Anschliessend holte Schoettler im Herreneinzel den zweiten Punkt fuer die Mannschaft, so dass nur noch ein einziger Punkt zum Sieg und damit zum Einzug ins Finale der EUBC fehlte, den Hoffmann im Dameneinzel erkaempfte.
Die WG Hamburg sicherte sich dadurch eine der erhofften Medaillen.
Dimova stand dreimal auf dem Zettel
Die Finalgegner waren die amtierenden Europameister von der University of Vladivostok (Russland). Ebenso eroeffnete das Mixed von Niesner & Hoffmann die Begegnung. Diesmal ging der Punkt an die Gegner. Das erhoehte den Druck fuer Schoettler, der das Herreneinzel bestritt. Er gewann souveraen den ersten Punkt fuer die WG Hamburg. Danach folgte das Dameneinzel von Hoffmann, die in drei hart umkaempften Saetzen der Spielerin Dimova unterlag. Damit stand es zwischenzeitlich zwei zu eins fuer Vladivostok.
Waehrend das entscheidende Herrendoppel von Zander & Niesner ausgetragen und verloren wurde, ist der WG Hamburg aufgefallen, dass zum einen Dimova in allen drei Disziplinen aufgestellt wurde und zum anderen sich die zweite russische Dame vor dem Match als verletzt gemeldet hat. Das Schiedsgericht bestehend aus einem Vertreter der EUSA, dem OC und Bastian Kruse als technischem Delegierten der EUSA entschied den Regularien des Sudirman-Cup folgend das DE von Hoffmann und DD von Golde & Willan an die WG Hamburg zu geben.
Die erwähnten Sudirman-Cup-Regularien also jene, nach denen bei der Mannschaftsweltmeisterschaft der BWF gespielt wird, besagen, ein Team darf durchaus mit einer Dame antreten, muss also nicht alle Spiele besetzen. In einem solchen Fall darf diese Dame aber nur einmal eingesetzt werden. Damit war Dimova nach ihrem Mixed-Einsatz nicht mehr spielberechtigt und das Spiel ging an Hoffmann. Warum allerdings die Vladivostoker diese Mannschaftsaufstellung abgegeben haben, darüber gibt es keine Hinweise.
Fazit: Die WG Hamburg ist mit einem 3:2 Sieg gegen die Uni Vladivostok Europaeischer Hochschulmeister der Mannschaften und damit seiner Rolle als Geheimfavorit gerecht geworden.

Gruppenspiele
A. 1. Vladivostok 2. München 3. Olsztyn
    VLA - MÜN 4:1 / - OLS 4:1 // MÜN - OLS 3:2
B: 1. Chelyabinsk 2. Saarland 
    CHE - SAA 4:1
C: 1. Duisburg-Essen 2. Zypern 3. Minho
    DUI - CYP 5:0 / - MIN 5:0 // CYP - MIN 4:1
D: 1. Kharkov 2. St. Petersburg 3. Cracov 
    KHA - PET 3:2 / - CRA 5:0 // PET - CRA 4:1
E: 1. Loughborough 2. Supraśl 3. Bern
   LOU - SUP 3:2 / - BER 4:1 // SUP - BER 4:1
F: 1. Hamburg 2. Moskau 3. Tartu
   HAM - MOS 4:1 - TAR 5:0 // MOS - TAR 5:0

   

Gruppe A: University of Vladivostok - TU München 4:1
MX: Alexey Vasil'Ev & Dariya Gurba - Michael Hauber & Julia Hauber 21-16 19-21 17-21
HE: Sergey Lunev - Sebastian Strödke 21-10 21-16
DE: Evgenia Dimova - Verena Roth 21-12 21-7
HD: Alexey Vasil'Ev & Sergey Prusachenko & Sebastian Strödke & Timo Courage 21-12 14-21 21-10
DD: Dariya Gurba & Evgenia Dimova - Claudia Klingelhofer & Karoline Neumann 18-21 21-18 21-18.
Gruppe B: Universität Saarland - University of Chelyabinsk 1:4
MX: Daniel Hammes & Kristina Kreibich - Nikita Hakimov & Anastacia Naymenkova  11-21 11-21
HE: Jens Roch - Vladimir Ivanov 23-21 21-14
DE: Eva Schneider - Lubov Chydenseva 7-21 5-21
HD: Daniel Hammes & Jens Roch - Vladimir Ivanov & Nikita Hakimov 9-21 19-21
DD: Eva Schneider & Kristina Kreibich - Anastacia Naymenkova & Lubov Chydenseva 18-21 15-21.

Hier gibt es auf der Ausrichterseite...
... die
Gruppenübersicht,
...alle
Detailgebnisse der Gruppenspiele.
    
  

Vier deutsche Teams sind dabei
(12.11.07) Wie das Organisationskomittee mitteilt, nehmen folgende 18 Mannschaften aus zehn Ländern am Wettbewerb um die Mannschaftseuropameisterschaft teil:

1. POL University of Warmia and Mazury in Olsztyn
2. POL University of Physical Education and Tourism in Supraśl
3. POL University of Science and Technology Cracow
4. SUI University of Bern
5. GER Duisburg-Essen University
6. GER WG University of Hamburg
7. GER Technische Universität (TU) München
8. GER Saarland University in Saarbrücken
9. CYP University of Cyprus in Nicosia
10. ENG Loughborough University
11. UKR National Technical University (NTU) "KhPI" in Kharkov
12. EST University of Tartu
13. POR University of Minho
14. IRL University College Cork (nicht am Start)
15. RUS Far-Eastern National Technical University Vladivostok
16. RUS Moscow State University of Forestry
17. RUS Saint-Petersburg University of economics and finances (FINEC)
18. RUS Ural University of Physical culture Chelyabinsk.
Hier gibt es...
...die gemeldeten Spieler;
Spielmodus:
Eingeteilt sind die Teams in sechs Dreiergruppen. Danach K.o.-System mit dem Ausspielen aller Plätze. Gruppensieger spielen um die Plätze eins bis sechs, Gruppenzweiten um sieben bis zwölf usw. In den K.-o.-Runden wird nur bis zur Entscheidung gespielt. Ein Mannschaftskampf besteht aus fünf Spielen.

  

    
Die Starter in den deutschen Teams...
Universität Duisburg-Essen
Herren: Aexander Roovers, Tobias Schröer, Marcel Heesen, Benjamin Ristov;
Damen: Tanja Spennhoff, Laura Ufermann.
Universität Hamburg
Herren: Hauke Moll, Sebastian Jens Schöttler, Maurice Niesner, Till Zander;
Damen: Astrid Hoffmann, Marina Willan, Pia Golde.
TU München
Herren: Markus Krupitz, Michael Hauber, Timo Courage, Sebastian Strödke;
Damen: Claudia Klingelhöfer, Karoline Neumann, Julia Hauber, Verena Roth.
Universität des Saarlandes
Herren: Daniel Hammes, Jens Roch;
Damen: Kristina Kreibich, Eva Schneider.

   

Die deutschen Meldungen für St. Petersburg
Gleich vier Mannschaften treten an
(24.7.07) Wie Bastian Kruse, Disziplinchef Badminton im Allgemeinen Deutschen Hochschulverband mitteilt, sind für den Mannschaftswettbewerb neben dem Deutschen Mannschaftsmeister WG Saarbrücken auch die nächstplatzierten WG München, Uni Duisburg-Essen und WG Hamburg gemeldet worden. Die endgültige Startmöglichkeit ist aber abhängig von der Meldelage insgesamt. Doch Bastian Kruse ist zuversichtlich: "Wir haben das Starterfeld im Mannschaftswettbwerb erweitert. Ich denke, dass das für alle klar geht."
Zusätzlich zu den aus den Mannschaften kommenden Startern werden für den Individualwettbewerb gemeldet:
Caren Hückstädt, Sonja Martenstein, Mona Emrich im Dameneinzel;
Sonja Martenstein & Mona Emrich im Damendoppel;
Stefan Löll, Frank Schlosser im Herreneinzel.
Die endgültige Meldung erfolgt Anfang September.
Rahmenbedingungen waren: Die Nominierung und Meldung erfolgt durch den adh. Die Finanzierung der Teilnahme erfolgt durch die beschickende Hochschule (Reisekosten, EUSA Meldegeld von 20 Euro pro Person, Unterbringungs- und Verpflegungspauschale von 45 Euro pro Teilnehmer/Nacht). In den Doppeldisziplinen müssen beide Partner von einer Hochschule bzw. aus einer WG kommen.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.