Europameisterschaft 2009
Mannschafts-Wettbewerb "Mixed Teams"

   

10. bis 15. Februar 2009 in Liverpool (England), Echo Arena, Monarchs Quay.

       

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Das Ziel ist eine Medaille
Von Claudia Pauli
(9.2.09) Angeführt von der zweimaligen Europameisterin im Dameneinzel, Huaiwen Xu (1. BC Bischmisheim), spielt die Auswahl des DBV bei der Mixed-Team-Europameisterschaft um eine Medaille. Nachdem das deutsche Team im Vorjahr Platz fünf belegt hatte, soll diesmal der Sprung auf das Podest gelingen.
Bei den kontinentalen Titelkämpfen trifft die an Nummer drei gesetzte deutsche Equipe in den Vorrundenpartien der Gruppe 3 auf die Slowakei (10.02., 15 Uhr MEZ), Estland (11.02., 15 Uhr MEZ) und Schweden (12.02., 19 Uhr MEZ).
Insgesamt nehmen an der EM 32 Teams teil, die auf acht Vierergruppen aufgeteilt sind. Der jeweilige Gruppensieger qualifiziert sich für das Viertelfinale, in welchem es im K.o.-System weitergeht. Das DBV-Team würde im Falle des Gruppensieges am 13.2.2009 um 19 Uhr MEZ in der Runde der besten acht Mannschaften auf das erstplatzierte Team der Gruppe 4 treffen. In diese Gruppe wurden Russland (Setzplatz 5), Lettland, Norwegen und Weißrussland gelost. Es ist davon auszugehen, dass sich in jener Vorrundengruppe Russland durchsetzt. Im Vorjahr unterlagen die Osteuropäer der deutschen Mannschaft bei der Mixed-Team-EM im Spiel um Rang 5 mit 2:3 und wurden somit sechstbeste Mannschaft. Würde die Auswahl des DBV ihr Viertelfinalspiel gewinnen, wäre ihr Edelmetall bereits sicher. Denn der dritte Platz wird nicht ausgespielt.
In der Geschichte der 1972 eingeführten Mixed-Team-EM gewann Deutschland bislang zweimal eine Medaille: Bei der „Premierenveranstaltung” im Jahr 1972 belegte die DBV-Auswahl ebenso wie 2004 Rang 3. Dänemark holte insgesamt zwölfmal EM-Gold, zuletzt siebenmal in Folge, und ist damit Rekordtitelträger. Außer Dänemark konnten bislang nur England (fünfmal; zuletzt 1984) und Deutschlands diesjähriger Gruppengegner Schweden (1992, 1994) mit einer gemischten Mannschaft den Titel des Team-Europameisters erringen.

       

Kristof Hopp steht nicht zur Verfügung
Nominierungen bekannt gegeben
(27.1.09) DBV-Sportdirektor Martin Kranitz hat die Spielerinnen und Spieler bekannt gegeben, die den DBV bei der Mannschaftseuropameisterschaft, die vom 10. bis 15. Februar in Liverpool ausgetragen wird, vertreten.
Damen: Annekatrin Lillie, Sandra Marinello, Birgit Overzier, Juliane Schenk, Huaiwen Xu;
Herren: Tim Dettmann, Dieter Domke, Michael Fuchs, Ingo Kindervater, Johannes Schöttler, Marc Zwiebler.
Nicht dabei ist Kristof Hopp, der aus Studiengründen verzichten musste. Die deutsche Mannschaft spielt in der Gruppe mit der Slowakei, Estland und Schweden. Das erste Spiel ist Dienstag, den 10.2. um 15 Uhr MEZ gegen die Slowakei. Die Anreise erfolgt am 9. Februar.

Englische Agentur bietet Reisen zur Europameisterschaft an
(26.2.09) Von englischen Badminton-Verband ging folgendes Angebot ein: Badminton England and the travel agency Thomson Sport are offering badminton fans from all over the World the opportunity to see Europe’s best players live in action during the 2009 European Mixed Team Championships in Liverpool from 10-15 February 2009.
Hier kann das Angebot abgerufen werden (pdf-Datei).

Auslosung für die Mannschafts-Europameisterschaft ist da
Deutschlands Weg zur Medaille führt im Viertelfinale über Russland
(20.11.08) Was bei der Weltmeisterschaft schon seit 2003 vollzogen ist, hat Badminton Europe nachgeholt. Mannschafts-Europameisterschaft und Individual-Europameisterschaft werden nicht mehr im Rahmen einer Veranstaltung ausgespielt, sondern finden als zwei eigenständige Events statt. Gleichzeitig wird die Begrenzung auf 16 Mannschaften, die seit 1996 gegolten hatte, aufgehoben und alle europäischen Mannschaften können teilnehmen. Dafür wurde die B-Europameisterschaft ("Helvetia Cup") gestrichen. Für diese Veranstaltung fanden sich kaum noch Ausrichter. Wie es derzeit ausschaut, werden allerdings nach den Gruppenspielen für die ausscheidenden Mannschaften keine weiteren Platzierungspiele mehr ausgetragen. Es wird also in Zukunft - außer bei den Erstplatzierten - keine Reihenfolge mehr geben. Die Verlierer der beiden Halbfinals erhalten beide eine Bronzemedaille.
Die deutsche Mannschaft - aufgrund der Weltranglistenplatzierungen der jeweils Besten in den Disziplinen an drei gesetzt - spielt in der Gruppe 3 gegen Schweden, die Slowakei und Estland.
Bei der letzten EM 2008 belegte unsere Mannschhaft hinter Dänemark, England, Polen und Niederlande Platz fünf. Gegner um Platz 5 war damals Russland. Unsere Mannschaft konnte mit 3:2 gewinnen. Diesmal wäre Russland - wenn beide Teams ihre Gruppe gewinnen - der Viertelfinalgegner unserer Mannschaft. Darüber ist DBV-Sportdirektor Martin Kranitz keineswegs glücklich: "Ich hätte mir leichtere Gegner im Viertelfinale vorstellen können, als die Russen mit ihren starken Doppeln. Bei der letzten EM haben wir davon profitiert, dass sie damals aufgrund ihrer zwei nationalen Verbände zerstritten waren. Dennoch war es beim 3:2 ganz schon hart. Erst im letzten Herrendoppel holten Spitko & Fuchs den dritten Punkt."

Gruppe 1: Dänemark (Setzplatz 1), Spanien, Slowenien, Irland;
Gruppe 2: Frankreich (7), Zypern, Portugal, Schweiz;
Gruppe 3: Deutschland (3), Slowakei, Estland, Schweden;
Gruppe 4: Russland (6), Lettland, Norwegen, Weißrussland;
Gruppe 5: Niederlande (5), Österreich, Israel, Belgien;
Gruppe 6: Polen (4), Finnland, Litauen, Bulgarien;
Gruppe 7: Ukraine (8), Italien, Ungarn, Island;
Gruppe 8: England (2), Tschechien, Wales, Schottland.
Die Gewinner der Gruppen spielen die Viertelfinals: 1 spielt gegen 2, 3 gegen 4, 5 gegen 6, 7 gegen 8. 
Diese Gewinner wiederum bestreiten die Halbfinals 1/2 gegen 3/4 und 5/6 gegen 7/8.
Die Halbfinalsieger bestreiten das Finale, die Unterlegenen bekommen Bronze.
Hier gibt es den Auslosungsbericht bei Badminton Europe.



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