Individual-Europameisterschaften 2016

2016 Championnats d'Europe de Badminton

   

Di 26. April bis So 1. Mai in La Roche-sur-Yon, Vendéspace, Parc de Beaupuy (Frankreich).  

Zu den Ergebnistableaus im HE - DE - HD - DD - MX.  Zu den Tagesergebnissen. Zum Livescore.

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Die Spiele der Deutschen

Marc Zwiebler gewann seine dritte EM-Medaille nach 2010 (ebenfalls Bronze) und 2012 (Gold). Foto: Claudia Pauli.

 

6. Veranstaltungstag: Finalspiele in allen Disziplinen

 

Zwar war am Finaltag kein Vertreter des DBV mehr auf dem Spielfeld aktiv, aber selbstverständlich bei der Siegerehrung: Marc Zwiebler, der im Herreneinzel Bronze gewann, ließ sich an der Seite des neuen Europameisters Viktor Axelsen, des im Endspiel unterlegenen Titelverteidigers Jan Ø. Jørgensen (beide Dänemark) und Rajiv Ouseph aus England zu seinem Erfolg gratulieren.

Wie sich am Sonntag (1. Mai 2016) herausstellte, hatte der 32 Jahre alte gebürtige Bonner im Halbfinale gegen den kontinentalen Champion gewonnen. Auch der Weltranglistenfünfte Jan Ø. Jørgensen musste sich in a Roche-sur-Yon dem 22 Jahre alten Weltranglistenvierten in zwei Sätzen geschlagen geben. 

 

 

5. Veranstaltungstag: Halbfinalspiele in allen Disziplinen

 

 

 

Impressionen vom Halbfinalspiel zwischen Marc Zwiebler und Viktor Axelsen (Dänemark). Fotos: Claudia Pauli. Für die Darstellung wurden komprimierte Fotos verwendet.

Marc Zwiebler gewinnt EM-Bronze

Von Claudia Pauli

(30.04.2016) Der Deutsche Rekordmeister Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Setzplatz 3) hat bei den Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) die Bronzemedaille im Herreneinzel gewonnen. Damit holte der 32 Jahre alte Weltranglistenzwölfte bereits zum insgesamt dritten Mal bei Titelkämpfen dieser Art Edelmetall: 2010 belegte der nunmehr neunmalige nationale Champion ebenfalls Platz drei, zwei Jahre später krönte er sich als erst zweiter deutscher Spieler in der Geschichte zum Europameister im Herreneinzel.
Bei der diesjährigen EM verlor Marc Zwiebler am Samstag (30. April 2016) sein Halbfinalspiel gegen den zehn Jahre jüngeren Weltranglistenvierten Viktor Axelsen (Setzplatz 2) mit 10:21, 21:23, sodass der Däne erstmals bei einer Individual-EM ins Finale einzog. „Schade. Ich glaube, ich habe nicht annähernd das gespielt, was ich spielen könnte. Vieles hat einfach nicht automatisch geklappt, sodass es mich viel Kraft und Zeit gekostet hat, ins Spiel reinzukommen. Am Ende habe ich das ganz gut geschafft, aber das war zu spät. Ich habe zudem einige falsche Entscheidungen getroffen“, sagte Marc Zwiebler unmittelbar nach dem Ende der Begegnung selbstkritisch.   
Holger Hasse, Chef-Bundestrainer im Deutschen Badminton-Verband (DBV), meinte: „Marc hat sein Ziel erreicht und eine Medaille geholt. Er hat heute nicht seine beste Leistung gezeigt, vor allem nicht im ersten Satz. Im zweiten Satz hat er besser ins Spiel gefunden, er war aber immer noch ein Stück vom Optimum entfernt.“ Da der gebürtige Bonner in den vergangenen Monaten bei verschiedenen internationalen Turnieren etliche sehr gute Ergebnisse gegen Spitzengegner erzielte, blickt Holger Hasse zuversichtlich auf Rio 2016: „Ich bin mir sicher, dass Marc bei Olympia ganz viel erreichen kann.“ Marc Zwiebler qualifizierte sich in diesem Jahr zum dritten Mal nach 2008 (Peking) und 2012 (London) für die Olympischen Spiele.


Zweigeteiltes EM-Fazit
Das Fazit des Chef-Coaches ganz allgemein in Bezug auf die Individual-EM in Frankreich fällt zweigeteilt aus: „Zum einen – und dieser Eindruck wird in ein paar Tagen alles überstrahlen – ist da die Freude über das überragende Ergebnis in der Olympiaqualifikation. Wir hatten uns ein hohes Ziel gesetzt – nämlich uns in allen Disziplinen für Rio zu qualifizieren. In einigen schien das schier unmöglich. Aber wir haben es geschafft! Ich muss den Athleten großen Respekt zollen: Sie haben ein Jahr lang alle Strapazen auf sich genommen und sich qualifiziert. Zum anderen haben wir andere Ambitionen, als mit einer Medaille von einer EM wegzufahren“, meinte Holger Hasse, nachdem bei den Titelkämpfen in La Roche-sur-Yon in Marc Zwiebler der letzte Vertreter des DBV ausgeschieden war. Der Chef-Bundestrainer ergänzte: „Einige Auslosungen ließen allerdings fast gar nicht mehr zu.“ So mussten z. B. das Mixed Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) und das Herrendoppel Michael Fuchs/Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) bereits im Viertelfinale gegen Paarungen aufschlagen, die in der Weltrangliste zu den Top 10 zählen.
Der DBV wird 2016 erstmals, seit im Rahmen der olympischen Badmintonwettbewerbe alle fünf Disziplinen zur Austragung kommen (1996 in Atlanta), auch in allen Disziplinen vertreten sein. Von 1996 bis 2012 gelang jeweils maximal in vier Disziplinen Badmintonassen aus Deutschland die Qualifikation für Olympia. Die Sportart Badminton zählte 1992 in Barcelona zum ersten Mal zum olympischen Programm, damals wurde allerdings kein Wettbewerb im Mixed durchgeführt.
  

Einschätzungen von Chef-Bundestrainer Holger Hasse:

in Bezug auf Karin Schnaase (Dameneinzel):

„Karin hat ein sehr gutes Turnier gespielt. Gegen eine sehr starke Anna Thea Madsen hat sie aus meiner Sicht ihre beste Turnierleistung gezeigt. Ihre Leistungen machen Hoffnungen für Rio. Nun geht es für sie darum, sich in den nächsten dreieinhalb Monaten auf ein noch höheres Niveau zu arbeiten.“

in Bezug auf Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (Mixed):

„Ihr Abschneiden ist ein bisschen schade. Sie haben aus meiner Sicht grundsätzlich die Chance auf eine Medaille. Sie sind noch sehr jung und haben sehr viel drauf. Es ist schade, dass sie so knapp gegen die Iren verloren haben.“

in Bezug auf Johanna Goliszewski/Carla Nelte (Damendoppel):

„Die Niederlage der beiden war mit eine der dramatischsten bei dieser EM. Die Medaille war zum Greifen nah, die Mädels lagen immer vorn. Man muss aber auch das Positive sehen: In der Olympiaquali haben sie viele knappe Spiele gewonnen – jetzt war es mal anders herum.“

 

 

 

4. Veranstaltungstag: Viertelfinalspiele in allen Disziplinen

 

 

 

EM-Medaille für Marc Zwiebler

Von Claudia Pauli

(29.04.2016) Der Deutsche Rekordmeister im Herreneinzel hat seine insgesamt dritte Medaille bei Individual-Europameisterschaften sicher: Bei den Titelkämpfen in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) gewann Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Nr. 3) am Freitag (29. April 2016) als einziger Akteur des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) seine Viertelfinalpartie und steht folglich in der Runde der besten Vier. Da bei der EM der dritte Platz nicht ausgespielt wird, sondern beide unterlegenen Halbfinalisten Bronze erhalten, ist allen Athleten, die in die Vorschlussrunde einziehen, Edelmetall garantiert. 2010 hatte der nunmehr 32 Jahre alte Marc Zwiebler EM-Bronze geholt, 2012 folgte mit dem Titelgewinn einer der Höhepunkte in der bisherigen Karriere des gebürtigen Bonners.
Bei der diesjährigen EM erreichte der neunmalige Deutsche Meister durch einen souveränen 21:11, 21:15-Erfolg über den Belgier Yuhan Tan das Halbfinale. „Ich war heute mental relativ gut da und habe gut gespielt. Yuhan Tan hat allerdings auch nicht so gut gespielt, wie ich es erwartet hatte. In den ersten beiden Runden hatte ich mental einige Probleme, war sehr angespannt. Ich bin froh, dass es heute gut ging. Letztlich habe ich das Spiel relativ gefahrlos nach Hause gebracht“, meinte Marc Zwiebler, der 2016 zum dritten Mal bei Olympia aufschlagen wird.
In der Partie um den Einzug ins EM-Endspiel trifft Marc Zwiebler auf den Dänen Viktor Axelsen. „Das wird ganz eng und nochmal eine ganz andere ‚Hausnummer‘ als heute. Das ist das erste Spiel hier, in dem ich nicht der Favorit bin. Ich habe erstmal mein Ziel erreicht, eine Medaille zu gewinnen, und greife morgen wieder voll an“, blickte der Weltranglistenzwölfte aus Deutschland auf die Begegnung mit dem zehn Jahre jüngeren Weltranglistenvierten. Dieser musste als Nummer zwei der Setzliste allerdings weitaus stärker kämpfen, um ins Halbfinale einzuziehen, als Marc Zwiebler: Erst nach einer Spielzeit von mehr als einer Stunde setzte sich der U19-Weltmeister von 2010 gegen den Spanier Pablo Abian durch (21:11, 16:21, 21:13).   
 

Johanna Goliszewski (l.) und Carla Nelte verpassten unglücklich eine EM-Medaille. Foto: Claudia Pauli.

Während Marc Zwiebler am Freitag erneut jubeln durfte, gingen die fünf anderen Viertelfinalpartien mit deutscher Beteiligung verloren – zum Teil äußerst knapp. So unterlagen die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel, Johanna Goliszewski und Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; Nr. 4), den Niederländerinnen Samantha Barning und Iris Tabeling unglücklich mit 21:17, 20:22, 19:21. Dabei vergaben die DBV-Asse im zweiten Satz zwei Matchbälle. „Ich glaube, es löst sich gerade alles, nachdem die Olympiaquali feststeht. Das habe ich vorhin auch bei Karin gesehen. Kurzfristig ist es natürlich eine Enttäuschung, aber das Ziel, das über allem stand, die Erfüllung eines Lebenstraums, ist erreicht. Ich glaube, dass Johanna und Carla mit der Umstellung auf die Windseiten Schwierigkeiten hatten. Im dritten Satz haben sie mit Rückenwind begonnen, nach dem Seitenwechsel fiel ihnen die Umstellung nicht leicht. Das haben die Niederländerinnen in ihrem Spiel auch ausgenutzt“, zog Christoph Schnaase, Assistenztrainer am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr, ein Fazit.

 

 

Karin Schnaase verlor in zwei engen Sätzen. Foto: Claudia Pauli.

Die amtierende EM-Dritte Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Nr. 4) hatte sich kurz zuvor der erst 21 Jahre alten Dänin Anna Thea Madsen – ihres Zeichens die aktuelle Vize-Europameisterin im Dameneinzel – mit 19:21, 19:21 geschlagen geben müssen. „Klar hätte ich gerne erneut eine Medaille geholt. Andererseits habe ich mich für Olympia qualifiziert. Ich fahre also mit einem weinenden und einem lachenden Auge nach Hause. Sie hat verdient gewonnen. Ich bin am Anfang gar nicht ins Spiel reingekommen, zum Schluss ging es dann. Mir hat heute irgendwie komplett die Spritzigkeit gefehlt, ich war ein bisschen müde. Ich habe nachher versucht, über Kampf reinzugehen, was mir auch gut gelungen ist. Aber sie war heute die etwas Bessere“, meinte die 31-Jährige selbstkritisch.

 

 

Michael Fuchs und Birgit Michels sind für die Olympischen Spiele 2016 qualifiziert. Foto: Claudia Pauli.

Für Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Mixed; Nr. 5) erwiesen sich am vierten Veranstaltungstag derweil die an Nummer zwei gesetzten Titelverteidiger Joachim Fischer Nielsen/Christinna Pedersen als zu stark: Die Weltranglistenfünften aus Dänemark zogen durch einen 21:15, 21:15-Erfolg über die im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF auf Platz zwölf geführten Athleten des DBV ins Halbfinale ein. 

 

 

Auch im Herrendoppel scheiterte Michael Fuchs an einer dänischen Paarung: Mit Johannes Schöttler (ebenfalls 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) unterlag der 34-Jährige den an Nummer zwei gesetzten, amtierenden Vize-Europameistern Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding mit 18:21, 14:21. „Sie haben es uns unglaublich schwer gemacht. Es war für uns schwierig, aus den ersten drei Schlägen positiv rauszukommen. Sie haben es unheimlich gut gemacht. In der zweiten Hälfte des zweiten Satzes ist bei uns irgendwie gar nichts mehr zusammen gelaufen", meinte Johannes Schöttler.

 

 

Isabel Herttrich (hinten) und Birgit Michels agierten im ersten Satz sehr stark. Foto: Claudia Pauli.

Im letzten Spiel des Abends boten Isabel Herttrich und Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Damendoppel) gegen Eefje Muskens und Selena Piek aus den Niederlanden im ersten Satz eine starke Leistung, sie mussten gegen die an Position zwei notierten Weltranglistenzwölften schließlich aber eine 21:17, 13:21, 10:21-Niederlage hinnehmen. „Sie haben im ersten Satz fantastisch gespielt. Leider konnten sie das Niveau nicht halten und haben nachher deutlich mehr eigene Fehler gemacht“, so Diemo Ruhnow, Bundestrainer Damendoppel.

 

 

 

 

 

3. Veranstaltungstag: Achtelfinalspiele in allen Disziplinen

 

 

 

Rekordbeteiligung für den DBV bei Olympia

Von Claudia Pauli

(29.04.2016) Unabhängig von den Ergebnissen der deutschen Athletinnen und Athleten bei den olympischen Badmintonwettbewerben in Rio de Janeiro verzeichnet der Deutsche Badminton-Verband (DBV) im Zusammenhang mit den Olympischen Sommerspielen 2016 eine Bestleistung: Erstmals in der Geschichte ist der DBV in (allen) fünf Disziplinen bei Olympia vertreten.
Nachdem sich bereits im Herreneinzel Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), im Dameneinzel Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen), im Damendoppel Johanna Goliszewski und Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath) und im Mixed Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) einen Startplatz in Brasilien gesichert hatten, lösten kurz darauf auch Michael Fuchs und Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herrendoppel das Olympiaticket. Das Duo ist ebenfalls nicht mehr von einem Qualifikationsplatz zu verdrängen.
„Das ist sensationell! Wir hatten im Verlauf der Saison häufig Pech, indem wir zwar gut gespielt, aber viele Spiele ganz knapp verloren haben – mit zwei Punkten Unterschied im dritten Satz. Vor dieser Woche hatten wir im Hinblick auf die Olympiaqualifikation eigentlich schlechte Karten. Aber dann ist es hier – und auch bei den parallel stattfindenden Asienmeisterschaften – richtig gut für uns gelaufen“, sagte Michael Fuchs freudestrahlend. Der 34-Jährige darf damit in Rio de Janeiro gleich in zwei Disziplinen aufschlagen. Wie Johannes Schöttler gab er 2012 in London sein Olympia-Debüt.    
Zwar war der DBV auch 1992 in Barcelona, als die Sportart Badminton erstmals bei Olympischen Spielen zum offiziellen Wettkampfprogramm zählte, in allen Disziplinen vertreten. Damals wurden allerdings nur die vier Disziplinen Herreneinzel, Dameneinzel, Herrendoppel und Damendoppel ausgetragen, einen Wettbewerb im Mixed gab es nicht. Erst seit 1996 (Atlanta) werden auch im Gemischten Doppel olympische Medaillen vergeben. Dabei gelang von 1996 bis 2012 jeweils maximal in vier Disziplinen deutschen Spielerinnen bzw. Spielern die Qualifikation für Olympia.
Die Badmintonwettbewerbe in Rio de Janeiro werden vom 11. bis zum 20. August durchgeführt.
 

 

 

Michael Fuchs und Johannes Schöttler bejubeln die Qualifikation für die Olympischen Spiele 2016. Fotos: Claudia Pauli. Für die Darstellung wurden komprimierte Fotos verwendet.

Impressionen von der Begegnung zwischen Karin Schnaase und Mica Fontaine Chapman (England). Fotos: Claudia Pauli. Für die Darstellung wurden komprimierte Fotos verwendet.

Sechs Chancen auf einen Medaillengewinn

Von Claudia Pauli

(28.04.2016) Sechs Viertelfinalspiele mit deutscher Beteiligung und damit sechs Chancen, eine Medaille zu holen: Bei den Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) gewannen am dritten Veranstaltungstag (Donnerstag, 28. April 2016) die Einzelspieler Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Herreneinzel; Nr. 3) und Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Dameneinzel; Nr. 4) sowie die Doppelpaarungen Michael Fuchs/Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Herrendoppel; Nr. 7), Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; Damendoppel; Nr. 4), Isabel Herttrich/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Damendoppel) und Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Mixed; Nr. 5) ihre Achtelfinalmatches.
Damit ist für die genannten Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die angestrebte Medaille zum Greifen nah: Wer bei den Titelkämpfen auch in seiner Viertelfinalpartie einen Sieg verzeichnet, hat Edelmetall sicher. Der dritte Platz wird bei der EM nicht ausgespielt, sondern beide unterlegenen Halbfinalisten erhalten Bronze. Auf die DBV-Asse warten allerdings in der Runde der besten Acht teils enorm schwere Aufgaben.

Mehrere Erfolge in zwei Sätzen

Der Weltranglistenzwölfte Marc Zwiebler, seines Zeichens der Europameister von 2012, bezwang im Achtelfinale den Kroaten Zvonimir Durkinjak mit 19:21, 21:12, 21:14 und trifft nun auf den Belgier Yuhan Tan (Weltranglistenplatz 59).
Karin Schnaase war beim 21:18, 19:21, 21:12 über Fontaine Mica Chapman aus England ebenfalls gezwungen, hart zu arbeiten, um eine Runde weiterzukommen. Im Viertelfinale muss sich die 31 Jahre alte amtierende EM-Dritte mit der zehn Jahre jüngeren Dänin Anna-Thea Madsen auseinandersetzen, die als große Hoffnung für die Zukunft gilt. Ihr Potenzial deutete die Nordeuropäerin u. a. bei den vorangegangenen Individual-Europameisterschaften – 2014 in Kazan/Russland – an, als sie im Dameneinzel die Silbermedaille gewann.
Michael Fuchs und Johannes Schöttler behielten in ihrer Achtelfinalpartie gegen die Belgier Matijs Dierickx/Freek Golinski mit 21:17, 21:12 die Oberhand und zogen damit ebenfalls in die Runde der besten Acht ein. Darin stehen die 34 und 31 Jahre alten Routiniers den amtierenden Vize-Europameistern Mads Conrad-Petersen/Mads Pieler Kolding (Dänemark; Nr. 2) gegenüber.
Johanna Goliszewski und Carla Nelte besiegten am späten Donnerstagabend die Engländerinnen Jessica Pugh/Sarah Walker mit 21:16, 21:11. Nächste Gegner der aktuellen Deutschen Meisterinnen sind die Niederländerinnen Samantha Barning und Iris Tabeling.
Auch Isabel Herttrich und Birgit Michels verbuchten im Achtelfinale einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg: Die Weltranglisten-32. erreichten durch ein 21:14, 21:15 über Delphine Delrue und Lea Palermo aus Frankreich die Runde der besten acht Damendoppel. Darin warten auf die Athletinnen des DBV die an Position zwei notierten Weltranglistenzwölften Eefje Muskens/Selena Piek, die wie Samantha Barning und Iris Tabeling aus den Niederlanden kommen.
Michael Fuchs und Birgit Michels müssen sich im Viertelfinale mit den an Nummer zwei gesetzten Titelverteidigern Joachim Fischer Nielsen/Christinna Pedersen aus Dänemark auseinandersetzen, nachdem sie in der Runde der besten 16 Paarungen das Schweizer Duo Oliver Schaller/Celine Burkart deutlich in zwei Sätzen besiegt hatten (21:10, 21:14).

EM-Aus für zwei Doppelpaarungen

Für Raphael Beck/Peter Käsbauer (1. BC Beuel/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) hingegen sind die Titelkämpfe in Frankreich beendet. Die Deutschen Meister im Herrendoppel unterlagen in ihrer Achtelfinalpartie den topgesetzten Goldmedaillengewinnern von 2014, Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov aus Russland, mit 16:21, 13:21. Die Deutschen Meister im Mixed mussten sich unterdessen unglücklich mit 19:21, 21:14, 22:24 dem irischen Geschwisterpaar Sam und Chloe Magee geschlagen geben.
 

Impressionen vom Achtelfinalspiel von Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich gegen Sam Magee/Chloe Magee (Irland). Fotos: Claudia Pauli. Für die Darstellung wurden komprimierte Fotos verwendet.

Einschätzungen von DBV-Sportdirektor Martin Kranitz:

zum Herrendoppel von Raphael Beck/Peter Käsbauer:

„Da sieht man, dass die Russen ein gutes Niveau haben. Sie waren in den ersten drei Schlägen deutlich besser als Raphael und Peter. Das ist schon noch ein Unterschied.“

zum Herreneinzel von Marc Zwiebler:

„Zvonimir Durkinjak ist ein sehr unangenehmer Gegner, was seine Spielweise anbelangt. Er hat eine gute Technik und ein unheimlich gutes Ballgefühl. Gerade, weil er eigentlich ein Doppelspieler ist, ist er gefährlich. Er hat eine gute Abwehr. Solch ein Spiel ist kein leichtes – gerade auch, wenn man in der Favoritenrolle ist. Marc hat das gut gelöst nach hinten raus.“

zum Mixed von Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich:

„Die Iren spielen unangenehm, sehr konstant und taktisch sehr clever. Aus meiner Sicht hatten Mark und Isabel allerdings eine hohe eigene Fehlerquote.“
 

Impressionen vom Achtelfinalspiel von Raphael Beck/Peter Käsbauer gegen Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Russland). Fotos: Claudia Pauli. Für die Darstellung wurden komprimierte Fotos verwendet.

Goliszewski/Nelte erstmals für Olympia qualifiziert

Von Claudia Pauli

(28.04.2016) Großer Jubel aufseiten von Johanna Goliszewski und Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath) bei den Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016): Seit dem dritten Veranstaltungstag (Donnerstag, 28. April 2016) steht fest, dass auch die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel einen Startplatz bei den Olympischen Spielen 2016 in Rio de Janeiro sicher haben. Die 29 und 25 Jahre alten Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) können nicht mehr von einem Qualifikationsplatz verdrängt werden. Beide Spielerinnen werden in diesem Jahr erstmals an Olympischen Spielen teilnehmen.
„Carla und ich lagen uns in den Armen und haben geweint. Es ist unfassbar! Wir haben das ganze Jahr gekämpft, geheult und sind nach Niederlagen wieder aufgestanden und haben weitergekämpft“, meinte Johanna Goliszewski, nachdem die Qualifikation feststand, überglücklich.
Damit ist der DBV in Brasilien in jedem Fall in vier Disziplinen vertreten. Zuvor hatten bereits Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Herreneinzel, Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel und Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) im Mixed das Olympiaticket gelöst. Ob auch im Herrendoppel Akteure aus Deutschland in Rio aufschlagen dürfen, entscheidet sich noch während der EM.  
Die Badmintonwettbewerbe in Rio de Janeiro werden vom 11. bis zum 20. August durchgeführt.
 

 

 

2. Veranstaltungstag

 

 

Karin Schnaase löst Olympiaticket

Von Claudia Pauli

(27.04.2016) Etliche klare Siege, eine Zitterpartie mit erfreulichem Ausgang und nur zwei Niederlagen: Bei den Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) darf die Delegation des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) auch mit dem zweiten Veranstaltungstag zufrieden sein. Damit werden am Donnerstag (28. April 2016) insgesamt acht Achtelfinalspiele mit deutscher Beteiligung ausgetragen.
Die amtierenden Deutschen Meister Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Herreneinzel; Nr. 3), Raphael Beck/Peter Käsbauer (1. BC Beuel/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Herrendoppel) und Johanna Goliszewski/Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; Damendoppel; Nr. 4) gewannen am Mittwoch (27. April 2016) ihre Matches ebenso wie Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Dameneinzel; Nr. 4), Michael Fuchs/Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Herrendoppel; Nr. 7) und Isabel Herttrich/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Damendoppel). Einzig die nationale Titelträgerin im Dameneinzel, Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; Nr. 5), sowie die Deutschen Vizemeisterinnen im Damendoppel, Linda Efler/Lara Käpplein (TV Emsdetten/1. BV Mülheim), unterlagen in ihrer Auftaktpartie der Konkurrenz.
Karin Schnaase musste als amtierende EM-Dritte allerdings lange zittern, ehe sie über den Einzug ins Achtelfinale jubeln durfte: Die Weltranglisten-26. aus Deutschland bezwang die Ungarin Laura Sarosi erst nach einer Spielzeit von 59 Minuten mit 16:21, 21:14, 21:18. In der Runde der besten 16 Damen trifft die Deutsche Meisterin von 2014 auf Fontaine Mica Chapman aus England (Weltranglistenplatz 89). Olga Konon hingegen verlor ihr Match aus der zweiten Runde gegen Kati Tolmoff aus Estland mit 21:16, 11:21, 17:21.
Damit ist zugleich das Duell um den einzigen Startplatz des DBV im Dameneinzel bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro entschieden: Die 31 Jahre alte Karin Schnaase wird erstmals bei Olympia aufschlagen. „Mir fehlen die Worte. Jetzt möchte ich aber auch noch eine EM-Medaille gewinnen und die EM genießen“, meinte die mehrmalige WM- und EM-Teilnehmerin überglücklich.
Der Deutsche Rekordmeister Marc Zwiebler behielt in seinem Spiel aus der zweiten Runde mit 21:8, 21:17 gegenüber dem Schweden Mattias Borg die Oberhand und steht nun im Achtelfinale dem Kroaten Zvonimir Durkinjak gegenüber.
Eine schwere Auslosung erwischten Raphael Beck und Peter Käsbauer: Nach ihrem souveränen Auftakterfolg über Povilas Bartusis/Alan Plavin aus Litauen (21:13, 21:9) treffen die DBV-Asse in der Runde der besten 16 Herrendoppel auf die topgesetzten Titelverteidiger Vladimir Ivanov/Ivan Sozonov (Russland).
Michael Fuchs und Johannes Schöttler hingegen sind in ihrer Achtelfinalbegegnung favorisiert: Die Routiniers bestreiten diese gegen Matijs Dierickx/Freek Golinski aus Belgien oder gegen Orkhan Qalandarov/Kanan Rzayev  aus Aserbaidschan. In ihrem Spiel aus der ersten Runde bezwangen die Weltranglisten-30. die Lokalmatadore Bastian Kersaudy/Gaetan Mittelheisser (Frankreich) mit 21:18, 21:12.
Im Damendoppel gab es am zweiten Veranstaltungstag gleich drei Duelle unter Beteiligung von Athletinnen des DBV: Während Johanna Goliszewski und Carla Nelte ihre Erstrundenbegegnung mit Ana Marija Setina/Kaja Stankovic (Slowenien) mit 21:10, 21:12 für sich entschieden und Isabel Herttrich und Birgit Michels die Norwegerinnen Anne Klyve und Helene Sogaard mit 21:4, 21:9 aus dem Turnier warfen, unterlagen die Nachwuchsasse Linda Efler und Lara Käpplein – nicht unerwartet – den erfahrenen Niederländerinnen Samantha Barning/Iris Tabeling in zwei Sätzen (15:21, 7:21). Johanna Goliszewski und Carla Nelte stehen in der Runde der besten 16 Damenduos Jessica Pugh und Sarah Walker aus England gegenüber, Isabel Herttrich und Birgit Michels spielen gegen die Französinnen Delphine Delrue/Lea Palermo um den Einzug ins Viertelfinale.
Außerdem ist der DBV in La Roche-sur-Yon noch im Mixed vertreten – durch Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) und durch Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Diese Paarungen hatten am zweiten Veranstaltungstag spielfrei.
 

Michael Fuchs und Birgit Michels in Rio dabei

Von Claudia Pauli

(27.04.2016) Nach dem Deutschen Rekordmeister im Herreneinzel, Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), hat auch das seit vielen Jahren leistungsstärkste deutsche Mixed, Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel), einen Startplatz bei den olympischen Badmintonwettbewerben in Rio de Janeiro sicher. Wie Martin Kranitz, der Sportdirektor des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), am Rande der Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) mitteilte, können die Olympiafünften von London nicht mehr von einem Qualifikationsplatz verdrängt werden.
„Nach der Erstrundenniederlage der Polen Robert Mateusiak und Nadiezda Zieba bei der EM und der Niederlage der Japaner Kenta Kazuno und Ayane Kurihara zum Auftakt der zeitgleich stattfindenden Asienmeisterschaften ist ihnen der Startplatz nicht mehr zu nehmen“, sagte Martin Kranitz erfreut. Die genannten Paarungen liegen im entsprechenden Ranking nur knapp hinter den mehrmaligen Deutschen Meistern und hätten Michael Fuchs und Birgit Michels das Olympiaticket noch verwehren können.
Birgit Michels wird damit – wie Marc Zwiebler – in diesem Jahr zum dritten Mal nach 2008 und 2012 bei Olympischen Spielen aufschlagen. Michael Fuchs gelang zum zweiten Mal nach 2012 die Qualifikation für das Großereignis. Der neunmalige nationale Titelträger Marc Zwiebler konnte bereits seit einigen Wochen für Rio planen.
Relevant für die Vergabe der Startplätze bei den olympischen Badmintonwettbewerben in Brasilien ist grundsätzlich die Weltrangliste vom 5. Mai 2016. Sie basiert auf den Ergebnissen, die im Zeitraum 4. Mai 2015 bis 1. Mai 2016 bei Turnieren verschiedener Kategorien erzielt wurden. Nach wie vor besteht die Chance, dass sich in allen Disziplinen Athleten des DBV das Olympiaticket sichern. Die derzeit laufenden Europameisterschaften sind in diesem Zusammenhang von großer Bedeutung.
Die Badmintonwettbewerbe in Rio de Janeiro werden vom 11. bis zum 20. August durchgeführt.
 

 

 

1. Veranstaltungstag

 

 

Michael Fuchs/Birgit Michels im Schnelldurchgang weiter

Von Claudia Pauli

 

(26.04.2016) Zwei Spiele, zwei Siege: Die Individual-Europameisterschaften in La Roche-sur-Yon/Frankreich (26. April bis 1. Mai 2016) haben aus Sicht des Deutschen Badminton-Verbandes erfreulich begonnen. Am ersten Veranstaltungstag (Dienstag, 26. April 2016) gewannen sowohl die Routiniers Michael Fuchs/Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) als auch die Nachwuchsasse Mark Lamsfuß/Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) ihr Gemischtes Doppel. In den anderen Disziplinen greifen Athleten des DBV erst am zweiten Veranstaltungstag erstmals ins Wettkampfgeschehen ein.
Die Weltranglisten-14. Michael Fuchs und Birgit Michels behielten als Nummer fünf der Setzliste in ihrem Auftaktmatch gegen Niks Podosinoviks/Kristine Sefere aus Lettland mit 21:2, 21:10 überlegen die Oberhand. Um in die nächste Runde einzuziehen, benötigten die Olympiafünften von London gerade einmal 19 Minuten. Die amtierenden Deutschen Meister Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich setzten sich in ihrem Spiel aus der ersten Runde mit 21:19, 21:13 gegen die Russen Rodion Kargaev/Ekaterina Bolotova durch.
Im Achtelfinale treffen Michael Fuchs und Birgit Michels auf die Schweizer Oliver Schaller/Celine Burkart (Weltranglistenplatz 94), die zu Turnierbeginn überraschend die Engländer Matthew Nottingham/Emily Westwood (Weltranglistenplatz 46) in drei Sätzen bezwangen. Mark Lamsfuß und Isabel Herttrich stehen in der Runde der besten 16 Paarungen als Weltranglisten-48. den Geschwistern Sam und Chloe Magee (Weltranglistenplatz 42) aus Irland gegenüber.
Ihren EM-Start kurzfristig absagen mussten Dieter Domke und Marvin Seidel (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim). Beide laborieren noch an Verletzungen. Während Dieter Domke im Herreneinzel angetreten wäre, hätte Marvin Seidel im Herrendoppel und im Mixed aufgeschlagen. Dessen Doppelpartner – Mark Lamsfuß und Linda Efler (TV Emsdetten) – können in La Roche-sur-Yon somit lediglich in einer Disziplin um Punkte spielen: im Mixed bzw. im Damendoppel.  
 

Die Spiele der deutschen Starter:

 

Der Weg zu den Medaillen führt oft über Dänen

Herreneinzel (48 Starter im 64er-Feld)
Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; *3)
- 1.Rd. frei
- 2.Rd.: Mattias Borg (SWE) 21:8, 21:17
- Achtelfinale: Zvonimir Durkinjak (CRO) 19:21, 21:12, 21:14
- Viertelfinale: Yuhan Tan (BEL)
Dameneinzel (47 Starterinnen im  64er-Feld)
Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; *4)
- 1.Rd. frei
- 2.Rd.: Laura Sarosi (HUN) 16:21, 21:14, 21:18
- Achtelfinale: Fontaine Mica Chapman (ENG) 21:18, 19:21, 21:12
- Viertelfinale: Anna-Thea Madsen (GER)
Olga Konon (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; *5)
- 1.Rd. frei
- 2.Rd.: - Kati Tolmoff (EST) 21:16, 11:21, 17:21
Herrendoppel (32er-Feld)
Michael Fuchs & Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim; *7)
- 1.Rd.: Bastian Kersaudy & Gaetan Mittelheisser (FRA) 21:18, 21:12
- Achtelfinale: Matijs Dierickx & Freek Golinski (BEL) 21:17, 21:12
- Viertelfinale: Mads-Conrad Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN; Nr. 2)
Raphael Beck & Peter Käsbauer (1. BC Beuel/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
- 1.Rd.: Povilas Bartusis & Alan Plavin (LTU) 21:13, 21:9
- Achtelfinale: Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (RUS; *1; TV) 16:21, 13:21
Damendoppel (32er-Feld)
Johanna Goliszewski & Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; *4)
- 1.Rd.: Ana Marija Setina & Kaja Stankovic (SLO) 21:10, 21:12
- Achtelfinale: Jessica Pugh & Sarah Walker (ENG)
Linda Efler & Lara Käpplein (TV Emsdetten/1. BV Mülheim)
- 1.Rd.: Samantha Barning & Iris Tabeling (NED) 15:21, 7:21
Birgit Michels & Isabel Herttrich (1. BC Beuel/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
- 1.Rd.: Anne Klyve & Helene Sogaard (NOR) 21:4, 21:9
- Achtelfinale: Delphine Delrue & Lea Palermo (FRA) 21:14, 21:15
- Viertelfinale: N.N.
Mixed (32er-Feld)
Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; *5)
- 1.Rd.: Niks Podosinoviks & Kristine Sefere (LAT)
- Achtelfinale: Oliver Schaller & Celine Burkart (SUI) 21:19, 21:14
- Viertelfinale: Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN; *2)
Mark Lamsfuß & Isabel Herttrich (1. BC Wipperfeld/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim)
- 1.Rd.: Rodion Kargaev & Ekaterina Bolotova (RUS) 21:19, 21:13
- Achtelfinale: Sam Magee & Chloe Magee (IRL) 19:21, 21:14, 22:24
 

 

Als Trainer sind Holger Hasse, Diemo Ruhnow, Xuyan Wang und Jacob Oehlenschläger dabei. Physiotherapeut ist Andy Richter, Teammanager Martin Kranitz.
Absage wegen Verletzung (bei Dieter Domke und Marvin Seidel):
Dieter Domke - Kari Gunnarsson (ISL)
Marvin Seidel & Linda Efler - Nico Ruponen & Amanda Hogström (SWE).
Mark Lamsfuß & Marvin Seidel - Daniel Nikolov & Ivan Rusev (BUL).



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