Zufrieden? Enttäuscht? Welche Momente sind in besonderer Erinnerung?

 

(01.04.2010) Für den Großteil der Erst- und Zweitligisten ist die Spielzeit 2009/2010 seit dem letzten Februarwochenende beendet. Nachdem badminton.de vor Saisonbeginn alle Vereine porträtiert und die Verantwortlichen unter anderem nach den Zielen für die anstehende Spielzeit gefragt hatte, darf natürlich ein Fazit nicht fehlen. Lesen Sie nachfolgend die entsprechenden Einschätzung von Andreas Ruth, Teammanager beim BV Wesel Rot-Weiss aus der 2. Bundesliga Nord.

           

2. Bundesliga, 4. Platz, BV Wesel Rot-Weiss (2008/2009: Platz 7)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden? Konnte das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht werden, und sind positive oder negative Überraschungen, was die Endplatzierung betrifft, eingetreten?“

Andreas Ruth, Teammanager: Für uns war nach der Zitterpartie auf dem siebten Tabellenplatz des letzen Jahres das Saisonziel für dieses Jahr der Klassenerhalt. Dieses Ziel war bereits nach dem 12. Spieltag erreicht. Mit dem ungefährdeten vierten Tabellenplatz sind wir daher rundum zufrieden. Diese Ergebnissteigerung gegenüber dem Vorjahr konnten wir zudem ohne eine spektakuläre Neuverpflichtung erzielen. Wir haben durch die Rückkehr von Thorsten Hukriede unsere Quote internationaler Spieler in der Mannschaft reduzieren können und gleichzeitig sogar dem Weseler Eigengewächs Tobias Goebeler seine Chance in der 2. Bundesliga geben können, die er in hervorragender Weise genutzt hat. Auch diese beiden Tatsachen machen den Erfolg für uns so wertvoll.“

 

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.?“

AR: „Durch den Ausfall von Ilse Vaessen bereits nach dem 1. Spieltag waren wir sicherlich im Damenbereich während der gesamten Saison etwas schwächer als geplant. Aber diese Lücke hat Diane Lakermann wieder einmal problemlos geschlossen. Auf sie ist immer wieder Verlass. Sie spielt bereits seit 20 Jahren bei Rot-Weiss. In der Hinrunde hatten wir dann noch einen Doppelspieltag, an dem wir nicht in Bestbesetzung antreten konnten. Gegen Mülheim und Düren gab es schmerzhaft hohe Niederlagen, weil uns zusätzlich zu Ilse noch drei Stammspieler fehlten. Der Rest der Saison verlief aber bei uns ansonsten fast immer wie geplant, und manchmal sogar noch besser. Wenn ich den Saisonverlauf insgesamt betrachte, komme ich zu dem Fazit, dass wir mit der 2. Bundesliga Nord eine sehr attraktive, leistungsdichte und hochklassige Liga hatten, in der dem Zuschauer Badminton auf höchstem Niveau in allen Spielen an allen Spieltagen geboten wurde. Vielleicht war diese Liga sogar so attraktiv wie noch nie. Es hat auf jeden Fall sehr viel Spaß gemacht, dort mitspielen zu können.“        

 

badminton.de: „Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

AR: „Ein besonderes Erlebnis in dieser Saison war sicherlich unser Auswärtswochenende am 4. Advent in Gifhorn und Trittau. Bei Minus 15 Grad Celsius und Schnee in allen Varianten war diese Fahrt schon sehr abenteuerlich. So etwas habe ich noch nicht erlebt. Wir haben auf der Innenseite der Fenster in unserem Kleinbus Eis gekratzt. Dementsprechend kalt war es dann auch in den Hallen. Aber das konnte man den Gastgebern nicht übel nehmen bei diesen Außentemperaturen. Ein Schlüsselspiel für den gesamten erfolgreichen Saisonverlauf war für uns der klare Sieg im Lokalderby in Dorsten zu Beginn der Rückrunde. Dieser Sieg hat bei uns für sehr viel Selbstsicherheit gesorgt, mit der wir dann sehr gut durch die Saison gekommen sind.“

   

 

Zufrieden? Enttäuscht? Welche Momente sind in besonderer Erinnerung?

 

(21.03.2010) Für den Großteil der Erst- und Zweitligisten ist die Spielzeit 2009/2010 seit dem letzten Februarwochenende beendet. Nachdem badminton.de vor Saisonbeginn alle Vereine porträtiert und die Verantwortlichen unter anderem nach den Zielen für die anstehende Spielzeit gefragt hatte, darf natürlich ein Fazit nicht fehlen. Mittlerweile haben weitere Vereine ihre persönliche Bilanz gezogen.

    

2. Bundesliga, 3. Platz, SG Anspach (2008/2009: Meister der 2. Bundesliga Süd)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden? Konnte das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht werden, und sind positive oder negative Überraschungen, was die Endplatzierung betrifft, eingetreten?“

Franklin Wahab, Mannschaftskapitän: „Das ausgegebene Ziel Meisterschaft und damit Relegationsspiele zur 1. Bundesliga konnten wir dieses Jahr nicht erreichen. Leider sind wir bei der 3:5-Niederlage im direkten Aufeinandertreffen gegen den SV Fischbach am letzten Spieltag auch noch unseren zweiten Platz „losgeworden", so dass wir am Ende schon ein bisschen enttäuscht waren. Trotzdem erweist sich unser Konzept, nur mit Spielern anzutreten, die aus der Rhein-Main-Umgebung kommen, sowohl auf sportlicher und vor allem auf menschlicher Ebene als absolut richtig. Selbst sportliche „Hänger" von Einzelnen können durch den starken Teamzusammenhalt oft ausgeglichen werden.“

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.?“

FW: „Unsere Damen haben wieder eine bärenstarke Saison gespielt. Leider waren wir Herren in dieser Saison nicht so konstant wie in der letzten Saison, was uns letztendlich zu viele Punktverluste einbrachte.“

badminton.de: „Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

FW: „In Erinnerung bleibt sicherlich das 250. Bundesligaspiel von mir gegen die TG Hanau vor 300 Zuschauern und mit schönem Rahmenprogramm. Mittlerweile ein echter Klassiker und natürlich sportliche Höhepunkte waren wieder die Duelle gegen den PTSV Rosenheim: wie schon in den Jahren zuvor hochspannende Begegnungen, die oft erst im letzten Spiel und da auch oft erst mit den letzten Ballwechseln entschieden wurden.“

          

 

2. Bundesliga Nord, 3. Platz, 1. BC Düren (2008/2009: Aufstieg in die 2. Bundesliga)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden? Konnte das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht werden? Sind positive oder negative Überraschungen, was die Endplatzierung betrifft, eingetreten?“

Michael Pütz, Teammanager: „Als Zweitliga-Neuling wurde das ausgegebene Ziel „Klassenerhalt" mit dem dritten Tabellenplatz deutlich positiv übertroffen. Zwar bahnte sich bereits nach dem Remis gegen den Favoriten 1. BV Mülheim eine gewisse Überraschung an, dass diese letztlich jedoch so positiv ausfiel, hätte man sich vor Saisonbeginn nicht erträumt. Eine Stärke unseres Teams war mit Sicherheit die Ausgeglichenheit hinsichtlich der Spielstärke, sowohl im Herren- als auch im Damenbereich, und der enorme Kampfgeist der Mannschaft. Dies zeigt auch die Tatsache, dass gegen die beiden Ligafavoriten 1. BV Mülheim und BW Wittorf gepunktet werden konnte. Erfreulich in dieser ersten Zweitligasaison ist außerdem, dass unser 18 Jahre altes Nachwuchstalent Lena Bonnie in allen drei Bundesligapartien, bei denen Lena Bonnie zum Einsatz, kam ungeschlagen blieb.“

 

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.?“

MP: „Etwas erstaunt war man in der letzten Saison sicherlich über die Tatsache, dass bei den Auswärtsspielen insgesamt mehr Punkte erzielt wurden als bei Heimspielen - und dies, obwohl bei fast jedem Heimspiel eine tolle Zuschauerkulisse vorhanden war, und unsere Halle selbst von den gegnerischen Teams als „Hexenkessel" bezeichnet wurde.“

 

badminton.de: „Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

MP: „In Erinnerung bleibt sicherlich das Wochenende, an dem die beiden Auswärtsspiele gegen Wittorf und Maschen stattfanden (19./20.12.2009), und an dem neben dem Schneechaos auch noch ein Schaden am Mannschaftsbus dazu führte, dass neben der enttäuschenden Ausbeute von insgesamt lediglich einem Punkt Fans und Mannschaft einen Tag länger im hohen Norden verweilen mussten und erst Montag Mittag die Rückreise ins Rheinland antreten konnten. Ein erfreuliches Highlight der Saison bildeten die beiden wichtigen Heimsiege in der Rückrunde gegen die Verfolger TSV Trittau und BV Gifhorn 2. Obwohl unser englischer Spitzenspieler Harry Wright kurzfristig verletzungsbedingt ausfiel, zeigte unsere Mannschaft an diesen beiden Spieltagen eine hervorragende kämpferische Mannschaftsleistung und konnte durch die beiden Siege in der ausgeglichenen Tabelle den Klassenerhalt bereits drei Spieltage vor Saisonende sichern.“

         

 

Zufrieden? Enttäuscht? Welche Momente sind in besonderer Erinnerung?

 

(11.03.2010) Für den Großteil der Erst- und Zweitligisten ist die Spielzeit 2009/2010 seit dem letzten Februarwochenende beendet. Nachdem badminton.de vor Saisonbeginn alle Vereine porträtiert und die Verantwortlichen unter anderem nach den Zielen für die anstehende Spielzeit gefragt hatte, darf natürlich ein Fazit nicht fehlen. Nachfolgend finden Sie die ersten Bilanzen:

 

          

2. Bundesliga Nord, 5. Platz, TSV Trittau (2008/2009: Aufstieg in die 2. Bundesliga)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden?“

Sabina Persson, Teammanagerin: Wir sind mit dem erreichten fünften Platz der 2. Bundesliga Nord sehr zufrieden. Als Neuling mit einer so jungen Mannschaft waren wir schon gespannt, wie das alles klappen sollte. Wir haben ja erst Anfang Juni erfahren, dass wir als Zweiter der Regionalliga nachrücken durften, hatten also sehr wenig Zeit zu planen und zu organisieren.“

 

badminton.de: „Konnte das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht werden?“

SP: „Das Ziel war, den Klassenerhalt zu schaffen, was ja letztendlich erreicht wurde. Für mich ist erstaunlich, dass vor dem letzten Punktspielwochenende mit 10:14 Punkten der Klassenerhalt immer noch nicht ganz gesichert war. In der Liga waren einige Mannschaften, die fast gleich stark waren.“

 

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.?

SP: „Der Saisonverlauf war für uns ganz okay. Wir hatten zwar einen Verletzungsausfall von Linda Klasen, und das genau an dem Spielwochenende mit Schneechaos (19./ 20.12.2009), an dem auch der Flug unseren Schottens Merrilees gestrichen wurde, so dass er nicht zu den Spielen kommen konnte. Kurioserweise hat Trittau gerade dann beide Spiele gewonnen. Schön war es natürlich auch nicht, als einer der Leistungsträger, Nikolaj Persson, bei der Jugend-WM war. Unser Fazit nach der Saison: Wir alle, die Mannschaft sowie auch die Verantwortlichen des Vereins, haben positive Erfahrungen in der 2. Bundesliga gemacht und freuen uns auf eine weitere Saison in der Liga!“

 

            

2. Bundesliga Süd, 2. Platz (Vizemeister), SV Fischbach (2008/2009: als Aufsteiger Platz 4)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden?“

Edgar Hammes, Teammanager: „Mit dem Abschneiden sind wir überaus zufrieden. Nach dem Weggang von Katja Michalowsky haben uns manche Kenner der Szene als potenziellen Abstiegskandidaten eingestuft. Diese Leute haben aber die Entwicklungsmöglichkeiten übersehen, die in einer so jungen Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von 19 Jahren stecken. Trotzdem war als Ziel von uns zunächst „Mittelfeldplatz“ ausgegeben worden, was wir als realistisch ansahen. Glücklicherweise trat dann genau der Fall ein, dass jedes einzelne Mannschaftsmitglied zugelegt und diese tolle Mannschaftsleistung ermöglicht hat.“

 

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.? Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

EH: „Während der Saison hatten wir nur zwei kleine „Hänger“: in der Vorrunde gegen Neuhausen und in der Rückrunde gegen Neubiberg, wo einige unserer Leistungsträger unter ihren Möglichkeiten blieben. Der Spieltag in Rosenheim trieb uns einige Schweißperlen auf die Stirn - einerseits wegen der Tatsache, dass uns ausbildungsbedingt zwei Herren fehlten, und anderseits wegen des Schneechaos´, das unsere Hinfahrt arg behinderte. Hier sei noch einmal der Dank an die Rosenheimer ausgesprochen, die uns mit viel Geduld erwarteten. 

Die letzte Partie gegen die SG Anspach ragte noch einmal heraus. Ein mitgehendes, relativ großes Publikum stachelte unsere Spielerinnen und Spieler zu sehr guten Leistungen an, so dass wirklich mit der letzten Einzelbegegnung diese Vizemeisterschaft perfekt gemacht werden konnte. Zusammengefasst hat sich uns der Weg, fast ausschließlich auf Talente aus den eigenen Reihen zu vertrauen, bisher als absolut richtig erwiesen. Die Mannschaft präsentiert sich als gewachsene Einheit, die sich auch durch Misserfolge nicht aus der Bahn werfen ließ und lässt und die unterdessen zunehmenden Erfolge zu feiern weiß. Diese Saison hat riesigen Spaß gemacht!“

 

               

2. Bundesliga Nord, 6. Platz, VfL Maschen (2008/2009: Platz 3)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden?“

Michael Heins, Teammanager: „Unsere ursprüngliche Zielsetzung, im oberen Tabellendrittel zu landen, haben wir klar verfehlt. Dennoch bleiben wir Zweitligist, und das erfreut uns alle sehr. Diverse Verletzungssorgen - Komplettausfall Sarah Walker, Ausfall von Guido Radecker in der Rückrunde, Verletzung von Jillie Cooper zu Saisonbeginn - sowie temporäre Ausfälle aufgrund von privaten bzw. Turnierverpflichtungen – z. B. Watson Briggs und Jillie Cooper - haben ein besseres Abschneiden nicht zugelassen. Somit sind wir insgesamt auch mehr als zufrieden. Ein Grund dafür ist auch, dass mit Corinne Beutler unser erst 17 Jahre alter Neuzugang ganz hervorragend in der 2. Bundesliga etabliert werden konnte. Die Siege im Mixed an der Seite von Watson Briggs über Gunawi/Rößler aus Mülheim und die Dürener Washausen/Marinello sprechen hier klar für sich.“

 

badminton.de: „Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

MH: „Ein ganz besonderes Wochenende war für uns der 19. und 20. Dezember. Aufgrund des starken Wintereinbruchs verzögerte sich der Flug der beiden übrigen Schotten Watson Briggs und Craig Goddard von Glasgow nach London um 14 Stunden, der ursprünglich gebuchte Weiterflug von London nach Hamburg wurde sogar ganz gestrichen. Mit viel Mühe konnte ein Alternativflug für Samstagmorgen aufgetrieben werden, so dass Briggs und Goddard nach 36 Stunden ohne Schlaf schließlich rechtzeitig zum Spielbeginn in der Buchholzer Nordheidehalle eintrafen. Anschließend gelang ein großartiges Spiel gegen den späteren Meister Mülheim und am Sonntag mit dem 5:3 über den BC Düren die beste Saisonleistung!“

   

             

1. Bundesliga, 7. Platz, TV Refrath (2008/2009: Aufstieg in die 1. Bundesliga)

 

badminton.de: „Wie zufrieden sind Sie mit dem Abschneiden?“

Heinz Kelzenberg, Teammanager: „Eigentlich sind wir ja der klassische Absteiger, weil wir nach der Punkterunde auf dem letzten Platz standen. Dass es Playdowns gibt bzw. dass Langenfeld zurückgezogen hat, dafür können wir nichts. Dafür haben wir jetzt unser Saisonziel erreicht und sind natürlich zufrieden, im kommenden Jahr eine zweite Chance zu erhalten.“

 

badminton.de: „Konnte das im Vorfeld ausgegebene Ziel erreicht werden?“

HK: „Ja, wir haben den Klassenerhalt geschafft.“

 

badminton.de: „Sind positive oder negative Überraschungen, was die Endplatzierung betrifft, eingetreten?“

HK: „Nein.“

 

badminton.de: „Wie schätzen Sie den Saisonverlauf allgemein ein? Gab es z. B. große Personalprobleme, unerwartete Ereignisse o.ä.?“

HK: „Unsere größten Probleme bestanden in der Verweigerung der Spielberechtigung für Krasimir Yankov, da dieser beim Europacup für seinen bulgarischen Heimatverein gespielt hatte. Hier war die Definition einer „Saison“ sehr unklar. Wir haben damals auf einen Rechtsstreit verzichtet, und im Nachhinein war das auch richtig. Dennoch hätte mich interessiert, wie das ein oder andere Spiel mit ihm anstelle von Vladimir Metodiev ausgegangen wäre.“

 

badminton.de: „Sind Ihnen bestimmte Partien in besonderer Erinnerung geblieben? Falls ja: Welche und aus welchen Gründen?“

HK: „Es gab vor allem bei Heimspielen in Refrath sehr schöne Momente und eine tolle Stimmung, zum Beispiel gegen Langenfeld, als Yeoh gegen Wacha gewonnen hat. Dafür gab es auch ganz schön emotionslose klare Niederlagen wie z. B. in Bischmisheim oder in Beuel. Das Spiel in Bischmisheim ist mir auch angesichts des mageren Zuschauerzuspruchs überhaupt in schlechter Erinnerung geblieben.“

        

            


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