YONEX German Open 2010

BWF-Grand-Prix-Turnier Level 3B - Preisgeld: 80 000 US-Dollar.

Di 2. bis So 7. März

Mülheim an der Ruhr, RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6.
Referee: Gretha Prinsloo (RSA).
 
Alles über die German Open auf www.german-open-badminton.de.

BWF-Grand-Prix-Tournament 
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German Open.
Invitation english - Ausschreibung

    

 

 

Zu den Vorberichten.

Zu den Qualifikationsrunden:  QHE - QDE - QHD - QMX
Legende: PMD = Promotion to main draw / Nachgerückt aus Quali ins Hauptfeld aufgrund Weltranglistenplatzierung - Daraus wird im Hauptfeld PFQ = Promotion from Qualification. PFR = Nachgerückt von Reserveliste. WDN = Withdrawn / Hat zurückgezogen. Q = Hat sich über Qualifikation ins Hauptfeld gespielt.
Hier geht es zu den Ergebnistableaus HE - DE - HD - DD - MX. Zu den Tagesergebnissen.  Zum Livescore.

             

Fotos von Edwin Leung

 

 

Die German-Open-Sieger 2010
HE: BAO Chunlai (CHN)
DE: WANG Xin (CHN) 
HD: CHAI Baio & ZHANG Nan (CHN)
DD: MA Jin & WANG Xiaoli (CHN)
MX: Yohan Hadikusumo Wiramata & Ying Suet Tse (HKG)

       

Vier Titel gingen nach China

 

Juliane Schenk stand nach Weltklasseleistung im Finale

     

Herreneinzel
BAO Chunlai (CHN) - WONG Choong Hann (MAS) 21:18 21:13
CHENG Long (CHN) - Hafiz Hashim (MAS) 21:15 21:19 
Fin.: BAO Chunlai (CHN) - CHENG Long (CHN) 21:13 21:10
Dameneinzel
Juliane Schenk (GER) - WANG Lin (CHN) 17:21 21:15 21:16
Xin Wang (CHN) - Tsz Ka Chan (HKG) 21:15 21:14
Fin.: WANG Xin (CHN) - Juliane Schenk (GER) 21:17 21:18
Herrendoppel
CHAI Baio & ZHANG Nan (CHN) - FANG Chieh Min & LEE Sheng Mu (TPE) 21:18 21:11   
CHEN Hung Lin & LIN Yu Lang (CHN) - Yohan Hadikusumo Wiramata & Wai Hong Wong (HKG) 21:14 21:18
Fin.: CHAI Baio & ZHANG Nan (CHN) -  CHEN Hung Lin & LIN Yu Lang (TPE) 17:21 21:13 21:15
Damendoppel
MA Jin & WANG Xiaoli (CHN) - CHENG Wen Hsing & CHIEN Yu Chin (TPE) 21:13 21:11
CHENG Shu & ZHAO Yunlei (CHN) - Valeria Sorokina & Nina Vislova (RUS) 21:12 21:10 
Fin.: MA Jin & WANG Xiaoli (CHN) - CHENG Shu & ZHAO Yunlei (CHN) 24:22 21:15
Mixed
Yohan Hadikusumo Wiramata & Ying Suet Tse (HKG) - Robin Middleton & Mariana Agathangelou (ENG) 21:12 21:16 
Robert Blair & Imogen Bankier (ENG/SCO) - TAO Jiaming & ZHANG Yawen (CHN) 21:17 21:19
Fin.: Yohan Hadikusumo Wiramata & TSE Ying Suet (HKG) - Robert Blair & Imogen Bankier (ENG/SCO) 15:5 (Aufgabe wg. Verletzung Blair)

Die ausführliche Berichterstattung findet sich auf www.german-open-badminton.de.

Halbfinale: Juliane Schenk schlägt Wang Ling

   

Weitere Fotos des Spiels hat Edwin Leung.
Sehen Sie auch...
...bei german-open.de, was
Juliane nach ihrem Sieg über Wang Lin sagte.
...den
Fernsehbericht vom 6. März bei WDR Sport aktuell (3:47 min) über das Turnier mit Julianes Halbfinale.

Der Augenblick des Sieges: Juliane, die Trainer Xuyan Wang und Jakob Hoi und die Zuschauer feiern.

5. Tag - Halbfinale
Finaleinzug für Juliane Schenk
Von Claudia Pauli
Deutschlands Nummer eins im Dameneinzel, die zweimalige nationale Titelträgerin Juliane Schenk (SG EBT Berlin), hat nach einer Weltklasse-Vorstellung das Endspiel des mit 80.000 US-Dollar dotierten Grand-Prix-Turniers erreicht. Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte bezwang am Samstagnachmittag die topgesetzte Weltranglistenzweite Wang Lin aus China mit 17:21 21:15 21:16. Nach 55 Minuten verwandelte die gebürtige Krefelderin, die in Mülheim an der Ruhr trainiert und auch wohnt, ihren ersten Matchball zum Sieg und sank unter dem tosenden Applaus der etwa 2.000 Zuschauer in der ausverkauften RWE-Sporthalle jubelnd auf die Knie.
Damit dürfen die Zuschauer weiter auf den ersten „Heimsieg“ bei den Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland seit mehr als drei Jahrzehnten hoffen: Zuletzt standen 1975 deutsche Spielerinnen und Spieler bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier am Ende ganz oben auf dem Podest. Der letzte DBV-Sieg im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin. Für Juliane Schenk bedeutet der diesjährige Einzug ins Endspiel das beste Ergebnis bei den YONEX German Open in ihrer Karriere. 2008 kam die Sportsoldatin der Bundeswehr in Mülheim an der Ruhr bis in die Vorschlussrunde. Die damalige Halbfinalpartie musste sie aufgrund einer Verletzung vorzeitig beenden.

Im Finale am Sonntag trifft Juliane Schenk auf die an Position zwei notierte Wang Xin. Die Weltranglistenfünfte aus China gewann ihre Halbfinalpartie gegen Chan Tsz Ka aus Hongkong mit 21:15 21:14.  

Die Spiele unserer Deutschen im Hauptturnier:

 

Juliane Schenk steht im Halbfinale

   

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler
   1.Rd.: - CHONG Feng Wei (MAS) 22:20 21:11
   2.Rd.: - Scott Evans (IRL) 21:17 21:10
   Afin.:  - Anand Pawar (IND) 21:18 21:19
   Vfin.: - Hafiz Hashim (MAS) 12:21 16:21
Dieter Domke 
   1.Rd.: - Ajay Jayaram (IND) 21:16 21:18
   2.Rd.: - Dicky Palyama (NED) 16:21 19:21
Hannes Käsbauer 
   1.Rd.: - Kai Waldenberger 13:21 21:19 21:19
   2. Rd.: - BAO Chunlai (CHN) 11:21 12:21
Marcel Reuter - Scott Evans (IRL) 16:21 21:16 14:21
Sven Eric Kastens - BAO Chunlai (CHN*1) 9:21 11:21
Fabian Hammes - Andre Kurniawan Tedjono (INA) 1:3 (Aufgabe FH) 
Daniel Benz - Andi Hartono Tandaputra (SWE) 10:21 19:21
Sebastian Rduch - TAN Chun Seang (MAS) 21:18 12:21 20:22
Lukas Schmidt - CHAN Kwong Beng (MAS) 6:21 12:21
Kai Waldenberger - Hannes Käsbauer 21:13 19:21 19:21
Andreas Heinz - Takuma Ueda (JPN) 11:21 23:25
Patrick Kämnitz - WONG Choong Hann (MAS) 4:21 10:21
Alexander Roovers - Kashyap Parupalli (IND) 11:21 18:21
Mathieu Pohl - Eric Pang (NED) 15:21 13:21
Dharma Gunawi - CHEN Long (CHN) 7:21 9:21
Dameneinzel (32er-Feld)
Juliane Schenk (*3)
   1.Rd.: - Rachel van Cutsen (NED) 21:11 21:15
   Afn.: - Lydia Li Ya Cheah (MAS) 21:19 21:9
   Vfn.: - Megumi Taruno (JPN) 2118 21:14 
   Hfin.: - WANG Lin (CHN) Sa
Karin Schnaase - Camilla Sörensen (DEN) 15:21 16:21
Fabienne Deprez - Tatjana Bibik (RUS) 8:21 24:26
Herrendoppel (32er-Feld)
Kristof Hopp & Johannes Schöttler
   1.Rd.: - Adam Cwalina & Michal Logosz (POL) 21:12 18:21 21:19
   Afin.: - Rupesh K.T. Kumar & Sanave Thomas (IND) 20:22 21:14 15:21
Michael Fuchs & Ingo Kindervater
   1.Rd.: - Takeshi Kamura & Keigo Sonoda (JPN) 21:16 21:16
   Afin.: - CHEN Hung Lin & LIN Yu Lang (TPE) 13:21 21:12 14:21
Peter Käsbauer & Oliver Roth - Vitalij Durkin & Alexandr Nikolaenko (RUS) 18:21 21:11 13:21
Maurice Niesner & Till Zander - Yohan Hadikusumo Wiramata & Wai Hong Wong (HKG) 18:21 14:21
Damendoppel (32er-Feld)
Birgit Overzier & Sandra Marinello
   1.Rd.: - CHAN Tsz Ka & CHAU Hoi Wah (HKG) 21:15 29:30 21:18
   Afin.: - Samantha Barning & Eefje Muskens (NED) 21:16 18:21 21:16
   Vfin.: - CHENG Shu & ZHAO Yunlei (CHN) 13:21 12:21 
Johanna Goliszewski & Carla Nelte - Lotte Jonathans & Paulien van Dooremalen (NED) 18:21 17:21
Mona Reich & Laura Ufermann - Vivian Kah Mun HOO & WOON Khe Wei (MAS) 12:21 9:21 
Kim Buss & Claudia Vogelgsang - Mariana Agathangelou & Heather Olver (ENG) 19:21 8:21
Mixed (32er-Feld)
Ingo Kindervater & Birgit Overzier
   1.Rd.: - Dmytro Zavadsky & Mariya Diptan (UKR) 21:19 21.14
   Afin.: - Vitalij Durkin & Nina Vislova (RUS) 19:21 16:21
Johannes Schöttler & Sandra Marinello
   1.Rd.: - Chris Adcock & Gabrielle White (ENG) 21:16 21:16
   Afin.: - Alexandr Nikolaenko & Valeria Sorokina (RUS) 14:21 16:21
Tim Dettmann & Emelie Lennartsson (SWE) - Adam Cwalina & Malgorzata Kurdelska (POL) 17:21 9:21. 

Zufrieden: Juliane feiert nach ihrem Viertelfinalsieg mit den Zuschauern.
Auskunft: Juliane und Turnierdirektor Boris Reichel (re) beim Fernsehinterview.
Olympisch: Der Mülheimer Winter lässt Juliane an Vancouver denken.

4. Tag - Viertelfinalspiele
Juliane Schenk steht bei ihrem „Heimspiel“ im Halbfinale
Von Claudia Pauli
Erneut eine tolle Leistung von Juliane Schenk: Die 27 Jahre alte Weltranglistenelfte zog ins Halbfinale ein. Die zweimalige EM-Dritte im Dameneinzel und amtierende Deutsche Meisterin in dieser Disziplin gewann am Freitagabend als Nummer drei der Setzliste ihre Viertelfinalpartie gegen die ungesetzte Japanerin Megumi Taruno mit 21:18, 21:15. Damit steht Juliane Schenk ein weiteres Mal in ihrer Karriere bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier in der Runde der besten vier Damen. Bereits 2008 hatte die Sportsoldatin die Vorschlussrunde erreicht. Die damalige Halbfinalpartie, gegen die spätere Turniergewinnerin Jun Jae Youn aus Korea, musste Juliane Schenk aufgrund einer Verletzung abbrechen.

In diesem Jahr bekommt es die gebürtige Krefelderin in der Vorschlussrunde mit der WM-Dritten von 2009 und aktuellen Weltranglistenzweiten Wang Lin zu tun. Die in Mülheim topnotierte Chinesin bezwang im Viertelfinale die Schweizerin Jeanine Cicognini mit 21:12, 21:14.

Für Juliane Schenk, die in der 1. Bundesliga für die SG EBT Berlin auf Punktejagd geht, sind die German Open stets ein „echtes Heimspiel“. Sie trainiert nicht nur in Mülheim am Bundesstützpunkt der Damen, sondern wohnt auch hier.

Zuletzt standen vor 35 Jahren deutsche Spielerinnen und Spieler bei den Internationalen Deutschen Meisterschaften auf dem obersten Podestplatz. Seitdem konnte bei dem Turnier kein/e DBV-Vertreter/in mehr einen Finalerfolg verbuchen. Der letzte DBV-Sieg im Dameneinzel liegt sogar noch länger zurück: Zuletzt gelang Irmgard Latz im Jahr 1966 der Titelgewinn in dieser Disziplin. 2009 hatte die zweimalige Europameisterin Huaiwen Xu die Hoffnungen der Zuschauer auf einen Heimsieg genährt: Die damals 33-Jährige stand vor Jahresfrist ebenfalls im Halbfinale, unterlag jedoch der späteren Turniersiegerin Wang Yihan aus China in drei Sätzen.

Juliane Schenk holte bei ihrer zuvor letzten Teilnahme an einem Grand Prix-Turnier übrigens den Titel: Im Oktober 2009 setzte sich die zweimalige Olympiateilnehmerin bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open in Saarbrücken gegen die gesamte Konkurrenz durch und verbuchte damit ihren ersten Grand-Prix-Sieg im Dameneinzel.
Marc Zwiebler und Damenduo ausgeschieden
Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler musste sich im Viertelfinale geschlagen geben: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-17. unterlag als Nummer vier der Setzliste dem an Position acht notierten Malaysier Muhammad Hafiz Hashim mit 12:21 16:21.
Ausgeschieden ist auch das beste deutsche Damendoppel: Die nationalen Meisterinnen Birgit Overzier & Sandra Marinello, die zuvor bereits zwei harte Begegnungen über drei Sätze absolvierten, verloren in der Runde der besten acht Paarungen mit 13:21 12:21 gegen die  Weltranglistendritten Cheng Shu & Zhao Yunlei. Die an Nummer zwei gesetzten Chinesinnen hatten im Vorjahr bei dem Turnier den Titel gewonnen.
Im Herrendoppel und im Mixed kamen in diesem Jahr deutsche Spieler/innen bei der äußerst stark besetzten Veranstaltung bis ins Achtelfinale.

Mit Jakob Hoi (li), der seit dem 1. Februar Chefbundestrainer beim DBV ist, sprach Martin Knupp. Foto: Edwn Leng

Für badminton.de zog Chefbundestrainer Jakob Hoi am Abend der Achtelfinalspiele eine erste Turnierbilanz

     

„Juliane und Marc waren Klasse“

   

Marc Zwiebler…
… hatte sich heute mit zwei unangenehmen Gegnern auseinanderzusetzen. Seine beiden Zweisatzsiege gegen Scott Evans und Anand Pawar haben den Bundestrainer aber überzeugt: „Marc hat heute eine klasse Leistung gezeigt. Beide Gegner waren nicht einfach. Wie sie Marc aber besiegt hat, dass zeigt mir, wie er seine zunehmenden Erfahrungen, die er auf diesem hohen Level macht, mehr und mehr nutzt. Ich konnte auch eine gute Kommunikation mit seinem Trainer Jeroen van Dijk beobachten. Man sah es an seinen Augen. Mit den beiden Siegen heute gegen gute Gegner hat er auch den Zuschauern seine Professionalität gezeigt. In dem Spiel gegen Pawar hat er fast gegen sein Spiegelbild gespielt. Auch der Inder liebt lange Ballwechsel, steht gut in der Abwehr und kann Druck machen. Marc hat genau richtig gespielt. Mit Geduld und ohne großes Risiko – aber mit Tempo.

Juliane Schenk…
…überzeugte bei ihrem klaren Sieg über die Malaysiern Lydia Cheah. Das sah auch der Cheftrainer so: “Sie hat stark gespielt, schnell und aggressiv. Ist früh zu jedem Ball gegangen und hat dennoch mit Geduld gespielt. Sie hat in meinen Augen in der letzten Zeit einen Schritt vorwärts gemacht und auch heute echte Klasse gezeigt.“

Sandra Marinello & Birgit Overzier...
…hatten schon in der ersten Runde gegen Chan & Chau aus Hongkong ein Match geliefert, das vor allem auch wegen des 29:30 im zweiten Satz noch am nächsten Tag in aller Munde war. Das Achtelfinalspiel gegen Barning & Muskens fiel dagegen etwas ab. Hoi: „Gestern das war mental ein Riesenergebnis. Ein gutes Spiel vom Tempo her. Auch physisch war es eine gute Leistung, denn das Match hat über eine Stunde gedauert. Heute hatten wir uns gut vorbereitet. Wir hatten Respekt vor den Holländerinnen, denn sie befinden sich in einer aufsteigenden Leistungskurve. Die beide werden von Turnier zu Turnier besser. Sie können auch gut Druck machen. Unsere haben phasenweise zu viele Fehler gemacht, aber da hat sich positiv gezeigt, wie sie einander geholfen haben. In der zweiten Hälfte des dritten Satzes haben sie dann aber gezeigt, dass sie das bessere Team sind.“ 

Kristof Hopp & Johannes Schöttler…
…schieden gegen die Inder Thomas & Kumar aus. Der Bundestrainer sah dennoch Positives: „Bei den Dutch Open im Oktober hatten sie gegen die beiden gewonnen. Daher war die Niederlage im dritten Satz schon enttäuschend. Vor allem auch, weil sich Kristof und Johannes in letzter Zeit gut entwickelt haben. Insgesamt war die individuelle Vorstellung der beiden aber dennoch gut. Vom Spiel bin ich daher nicht enttäuscht, wohl aber vom Ergebnis.“

Ingo Kindervater & Michael Fuchs…
…mussten sich ebenfalls geschlagen geben. Sie schieden gegen die an zwei gesetzten Taiwanesen Chen & Lin aus. Hoi: „Die Chinesen waren der totale Favorit. Sie sind vom Arm und Schläger besser als unsere beiden. Dennoch haben wir zeitweise gesehen, was möglich ist. Unsere beiden haben durchaus den Schlüssel gefunden, wie den beiden beizukommen ist. Aber leider wurde der Stress zu groß, gerade als die Chance erkannt wurde. Daraus folgten dann leichte Fehler und der Plan konnte nicht durchgehalten werden.“

Birgit Overzier & Ingo Kindervater…
…mussten gegen die an drei gesetzten Durkin & Visova eine Niederlage einstecken. Der Trainer: „Die beiden haben zu viele individuelle Fehler gemacht. Und überraschenderweise waren sie dennoch immer vom Ergebnis her bei den Russen. Die sind sicherlich gut – aber unsere waren dabei. Man konnte allerdings beobachten, dass sie mental müde waren. Ingo zum Beispiel, hatte nach seinem Doppel nur eine Stunde Pause. Schade.

Sandra Marinello & Johannes Schöttler…
…hatten in der erste Mixedrunde für eine äußerst positive Überraschung aus deutscher Sicht gesorgt, als sie die an zwei gesetzten Engländer Adcock & White in 26 Minuten förmlich vom Feld fegten. Darauf wies auch der Bundestrainer hin, bevor er auf die Achtelfinalniederlage gegen Nikolaenko & Sorokina zu sprechen kam: „Gestern das war ein tolles Spiel. Sandra mit Mut zum Netz, Johannes mit taktisch klugen Lösungen gegen starke Gegner. Auch heute wurde von den beiden der Schlüssel zum Gewinn von Ballwechseln schließlich gefunden. Erfolgreich waren lange Ballwechsel, die mit Geduld gespielt wurden, aggressive Geduld, wie wir sagen, aus einer guten Abwehr heraus. Aber da war es leider zu spät.“

Dieter Domke…
…war am Vormittag der erste deutsche Spieler gewesen der – noch in der Runde der letzten 32 – aufs Feld musste. Mit dessen Spiel gegen den Niederländer Dicky Palyama war Hoi zufriedener als Dieter selbst: „Dieter hat mit Kontrolle viele gute Punkte gemacht. Dicky spielt immerhin ein Weltklassetempo. Und dafür ist Dieter nach seiner längeren Verletzungszeit noch nicht fit genug. Viele Leute erwarten zuviel von ihm. Auch Dieter selbst. Wir als Trainer sind froh darüber, wo er zurzeit steht. Wir sind nicht unzufrieden - Dieter selbst natürlich schon, er will mehr.“

VF: Birgit Overzier & Sandra Marinello - Samantha Barning & Eefje Muskens (NED) 21:16 18:21 21:16

VF: Kristof Hopp & Johannes Schöttler - Rupesh K.T. Kumar & Sanave Thomas (IND) 20:22 21:14 15:21

3. Tag - Achtelfinals
Drei Viertelfinals mit deutscher Beteiligung
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open werden am Freitag drei Viertelfinals mit deutscher Beteiligung ausgetragen. Am Donnerstag zogen sowohl der Deutsche Meister im Herreneinzel Marc Zwiebler und die nationale Titelträgerin im Dameneinzel, Juliane Schenk als auch das beste deutsche Damendoppel, Birgit Overzier & Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), in die Runde der besten acht Spieler/innen bzw. Paarungen ein.    
Herreneinzel
Im Herreneinzel steht der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) im Viertelfinale des für den Deutschen Badminton-Verband e. V. (DBV) wichtigsten Turniers. Der 25-Jährige setzte sich zunächst am Donnerstagmorgen in seinem Zweitrundenmatch mit 21:17, 21:10 gegen den Iren Scott Evans durch. Abends gewann der Weltranglisten-17. seine erste Begegnung überhaupt mit dem Inder Anand Pawar mit 21:18, 21:19. Am Freitag trifft Marc Zwiebler auf den an Position acht notierten Malaysier Muhammad Hafiz Hashim, den 25. im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF.
Ausgeschieden sind hingegen die beiden anderen DBV-Herren, die ihr Auftaktmatch bei dem stark besetzten Grand Prix-Turnier gewonnen hatten: Der nationale Vizemeister Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) musste sich mit 16:21, 19:21 dem in Mülheim an der Ruhr an Position sechs notierten Niederländer Dicky Palyama geschlagen geben. Hannes Käsbauer lag gegen den Titelverteidiger und aktuellen Weltranglistensechsten, Bao Chunlai, im zweiten Durchgang zwar mehrmals vorne, hatte aber letztlich beim 11:21, 12:21 keine Chance gegen den Chinesen.
Dameneinzel
Wie Marc Zwiebler, so erreichte auch die zweimalige Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk (SG EBT Berlin), die Runde der besten Acht. Die 27-Jährige gewann als Nummer drei der Setzliste ihre Achtelfinalpartie gegen Lydia Li Ya Cheah aus Malaysia mit 21:19, 21:9. Die Weltranglistenelfte aus Deutschland und die Asiatin standen sich bei den YONEX German Open erstmals in ihrer Karriere gegenüber. Auch gegen ihre nächste Kontrahentin hat die Sportsoldatin der Bundeswehr nie zuvor gespielt: Am Freitag trifft Juliane Schenk auf die Japanerin Megumi Taruno.
Herrendoppel
Die beiden deutschen Herrendoppel mussten sich im Achtelfinale als ungesetzte Paarungen jeweils knapp zwei gesetzten Duos geschlagen geben: Die Deutschen Meister Kristof Hopp & Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) verloren gegen die an Position vier notierten Inder Rupesh K.T. Kumar/Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste, mit 20:22, 21:14, 15:21. Die DM-Zweiten Michael Fuchs & Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel) boten ebenfalls eine engagierte Leistung, unterlagen aber letztlich den an Nummer zwei gesetzten Badmintonassen Lin Chen Hung & Lang Lin Yu aus Taiwan mit 13:21, 21:12, 14:21. 
Damendoppel
Dagegen stehen die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel, Birgit Overzier & Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren), bei den mit 80.000,- US-Dollar dotierten 53. Internationalen Badminton-Meisterschaften von Deutschland im Viertelfinale. Darin bekommen es die EM-Dritten mit dem deutschen Damenteam mit einem Duo aus den Top 10 der Weltrangliste zu tun: Gegnerinnen der DBV-Asse sind die Weltranglistendritten Cheng Shu & Zhao Yunlei aus China, die im Vorjahr bei den YONEX German Open den Titel gewannen und in diesem Jahr in Mülheim an der Ruhr an Position zwei notiert sind. In ihrer Achtelfinalpartie bezwangen Birgit Overzier, die tags zuvor eine schwere Prellung des Daumens ihrer Schlaghand erlitten hatte, und Sandra Marinello die Niederländerinnen Samantha Barning & Eefje Muskens mit 21:16, 18:21, 21:16.
Mixed
Dagegen ist sowohl für Birgit Overzier als auch für Sandra Marinello im Mixed das Turnier beendet: Birgit Overzier & Ingo Kindervater (beide 1. BC Beuel) unterlagen als Deutsche Meister in der Runde der besten 16 Paarungen den russischen Weltranglisten-22. Vitalij Durkin & Nina Vislova. Die an Nummer drei gesetzten Osteuropäer gewannen die Achtelfinalpartie mit 21:19, 21:16. Die nationalen Vizemeister Johannes Schöttler & Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) zogen beim 14:21, 16:21 gegen deren Landsleute Alexandr Nikolaenko & Valeria Sorokina den Kürzeren. 
Welche Nationen sind noch vertreten?
In jeder Disziplin sind in den Viertelfinalmatches noch Europäer dabei. Nachfolgend eine Übersicht über die noch im Turnier befindlichen Nationen:
HE: 1x CHN, 1x GER, 1x HKG, 3x MAS, 1x NED, 1x CHN
DE: 2x CHN, 1x GER, 2x HKG, 1x JPN, 1x MAS, 1x SUI
HD: 1x CHN, 1x ENG, 1x HKG, 1x IND, 2x MAS, 2x TPE
DD: 2x CHN, 1x DEN, 1x GER, 1x MAS, 1x NED, 1x RUS, 1x TPE
MX: 2x CHN, 1x ENG, 1x ENG/SCO, 1x HKG, 2x RUS, 1x TPE.

HE Runde letzte 32: Dieter Domke - Dicky Palyama (NED) 16:21 19:21

HE Runde letzte 32: Hannes Käsbauer - Bao Chunlai (CHN) 11:21 12:21

HE Runde letzte 32: Marc Zwiebler - Scott Evans (IRL) 21:17 21:10

2. Tag - 1. Hauptrunde
Alle Deutschen Meister bleiben im Wettbewerb
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open haben am ersten Tag des Hauptturniers in allen Disziplinen Aktive des DBV die nächste Runde erreicht. So siegten beispielsweise alle amtierenden Deutschen Meister in ihren Auftaktpartien.
Herreneinzel
Im Herreneinzel gewannen drei Spieler des DBV ihr Erstrundenmatch: Der viermalige Deutsche Meister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) verbuchte als Nummer vier der Setzliste einen Zweisatzerfolg über den Malaysier Chong Wei Feng (22:20, 21:11), der zu den stärksten ungesetzten Athleten im Teilnehmerfeld zählt. Nächster Gegner des 25 Jahre alten gebürtigen Bonners ist der Ire Scott Evans, den Marc Zwiebler unter anderem bei den Olympischen Spielen in Peking in der ersten Runde bezwingen konnte. Scott Evans schaltete in Mülheim an der Ruhr zum Auftakt den DM-Dritten Marcel Reuter (1. BC Bischmisheim) durch einen Dreisatzsieg (21:16, 16:21, 21:14) aus. Neben Marc Zwiebler erreichten aus Deutschland noch der nationale Vizemeister Dieter Domke (1. BC Bischmisheim) und Hannes Käsbauer (PTSV Rosenheim) die zweite Runde. Der 23 Jahre alte Dieter Domke gewann mit 21:16, 21:18 gegen den Inder Ajay Jayaram und trifft nun auf den an Nummer sechs gesetzten Niederländer Dicky Palyama. Hannes Käsbauer bezwang in einem DBV-internen Duell Kai Waldenberger (TV Refrath) mit 13:21, 21:19, 21:19. Der 23-Jährige steht am Donnerstag dem Titelverteidiger und Weltranglistensechsten, Bao Chunlai aus China, gegenüber. Die Herren tragen am Donnerstag zunächst die Zweitrundenmatches aus, ehe später am Tag die Achtelfinalpartien folgen. Aufgrund von Niederlagen nicht mehr bei dem Grand Prix-Turnier dabei sind neben den bereits Erwähnten auch Sven Eric Kastens, Sebastian Rduch (beide VfL 93 Hamburg), Lukas Schmidt (PTSV Rosenheim), Fabian Hammes (SV Fischbach), Daniel Benz (SG Anspach), Andreas Heinz (TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV Mülheim) und Mathieu Pohl (1. BC Düren).
Dameneinzel
Bei den Damen steht die zweimalige Deutsche Meisterin Juliane Schenk (SG EBT Berlin) im Achtelfinale. Die 27 Jahre alte Nummer drei der Setzliste hatte beim 21:11, 21:15 über die Niederländerin Rachel van Cutsen zu keiner Zeit Mühe. In der nächsten Runde trifft die Weltranglistenelfte aus Deutschland auf Lydia Li Ya Cheah aus Malaysia.
Ausgeschieden sind hingegen die Deutsche Vizemeisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) und die zweifache Deutsche Jugendmeisterin Fabienne Deprez (FC Langenfeld). Karin Schnaase verpasste es beim 15:21, 16:21 gegen die Dänin Camilla Sörensen, Revanche für die Zweisatzniederlage im Halbfinale der Team-EM in Warschau zu nehmen. Die erst 18 Jahre alte Fabienne Deprez bot bei ihrer 8:21, 24:26-Niederlage gegen Tatjana Bibik aus Russland im zweiten Durchgang eine prima Leistung. Die Dritte der Deutschen Meisterschaften 2010 im Erwachsenenbereich hatte bei den mit 80.000 US-Dollar dotierten YONEX German Open die Qualifikation erfolgreich bestritten und sich damit einen Startplatz im 32-köpfigen Hauptfeld des Dameneinzel-Wettbewerbs gesichert. Und das bei ihrem ersten Auftritt bei einem Grand Prix-Turnier überhaupt.
Herrendoppel
Zwei der vier gestarteten deutschen Duos haben im Herrendoppel ihre Auftaktbegegnungen für sich entschieden: Während die Deutschen Meister Kristof Hopp & Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) ebenso wie die Silbermedaillengewinner bei den nationalen Titelkämpfen, Michael Fuchs & Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), ins Achtelfinale einzogen, ist das Turnier für Peter Käsbauer & Oliver Roth (beide PTSV Rosenheim) und Maurice Niesner & Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg) nach dem ersten Match in der Hauptrunde beendet. Die beiden letztgenannten Duos hatten sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im 32 Paarungen umfassenden Hauptfeld erkämpft, und speziell die Europäischen Hochschulmeister Peter Käsbauer & Oliver Roth überzeugten in ihrer Partie vom Mittwoch. Gegen die Russen Vitalij Durkin & Alexandr Nikolaenko, eines der Top-Duos in Europa, mussten sich die 21 und 23 Jahre alten Deutschen erst im dritten Satz geschlagen geben (18:21, 21:11, 13:21). Kristof Hopp & Johannes Schöttler setzten sich am Ende knapp mit 21:12, 18:21, 21:19 gegen die polnische Paarung Adam Cwalina & Michal Logosz durch und spielen nun gegen die an Position vier notierten Inder Rupesh K.T. Kumar & Sanave Thomas, die 20. der Weltrangliste. Michael Fuchs & Ingo Kindervater verbuchten in ihrem Erstrundenmatch einen 21:16, 21:16-Auftakterfolg über die Japaner Takeshi Kamura & Keigo Sonoda. Im Achtelfinale wartet auf die DBV-Asse ein „harter Brocken“: Sie treffen auf die an Nummer zwei gesetzten Lin Chen Hung & Lang Lin Yu aus Taiwan. Maurice Niesner & Till Zander mussten sich hingegen mit 18:21, 14:21 Yohan Hadikusumo Wiramata & Wai Hong Wong aus Hongkong geschlagen geben. Überraschend scheiterten die an Position 1 notierten Malaysier Choong Tan Fook & Lee Wan Wah in der ersten Runde.
Damendoppel
Im Damendoppel schafften nicht unerwartet einzig die Deutschen Meisterinnen Birgit Overzier & Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) den Einzug ins Achtelfinale. Bis der Dreisatzerfolg des derzeit besten deutschen Duos perfekt war, erlebten Zuschauer wie Spielerinnen eine extrem spannende Partie. Nachdem die in Mülheim an der Ruhr, am Bundesstützpunkt der Damen, trainierenden Deutschen im zweiten Satz mehrere Matchbälle vergeben hatten, setzten sie sich letztlich mit 21:15, 29:30, 21:19 gegen die starke Paarung Chan Tsz Ka & Chau Hoi Wah aus Hongkong durch. Dabei verzeichneten die deutschen Damen beim Stand von 17:17 im dritten Satz eine Schrecksekunde: Sandra Marinello traf Birgit Overzier versehentlich, aber mit voller Wucht, mit dem Schläger am Daumen, woraufhin das Match kurz unterbrochen werden musste. Die Blessur stellte sich später glücklicherweise „nur“ als Prellung der Kapsel heraus, so dass Birgit Overzier anschließend noch zum Mixed antreten konnte. In der Runde der besten 16 Damendoppel treffen Birgit Overzier & Sandra Marinello am Donnerstag auf die Niederländerinnen Samantha Barning & Eefje Muskens.
Für Johanna Goliszewski & Carla Nelte (SG Anspach/TV Refrath), Mona Reich & Laura Ufermann (SG Anspach/SC Union Lüdinghausen) und Kim Buss & Claudia Vogelgsang (TV Refrath/VfB Friedrichshafen) hingegen sind die YONEX German Open nach einem Spiel beendet. Alle Paarungen unterlagen ihren Kontrahenten in zwei Sätzen, wobei speziell die jungen Nationalspielerinnen Johanna Goliszewski & Carla Nelte bei ihrer 18:21, 17:21-Niederlage gegen Lotte Jonathans & Paulien van Dooremalen aus den Niederlanden eine ansprechende Leistung boten.
Mixed
Im Mixed schafften zwei deutsche Paarungen den Einzug in die Runde der besten 16 Gemischten Doppel: Die Deutschen Meister Ingo Kindervater & Birgit Overzier (beide 1. BC Beuel) gewannen am späten Mittwochabend mit 21:19, 21:14 gegen Dmytro Zavadsky & Mariya Diptan aus der Ukraine. Die Deutschen Vizemeister Johannes Schöttler & Sandra Marinello (1. BC Bischmisheim/1. BC Düren) zogen kurz darauf mit einem 21:16, 21:16-Erfolg über die an Position zwei notierten Engländer Chris Adcock & Gabrielle White nach. Für den früheren Deutschen Meister in dieser Disziplin, Tim Dettmann (SG EBT Berlin), und seine Doppelpartnerin Emelie Lennartsson (Schweden) hingegen ist das Turnier beendet: Das Duo unterlag den Polen Adam Cwalina & Malgorzata Kurdelska mit 17:21, 9:21.

     

1. Tag - Qualifikation
Deutsche Power vor allem im Herreneinzel
Von Claudia Pauli
Gelungener Auftakt für die Spielerinnen und Spieler des DBV. Im Herreneinzel erkämpften sich sechs Athleten über eine erfolgreiche Qualifikation einen Platz im Hauptfeld: Kai Waldenberger (TV Refrath), Andreas Heinz (TG Hanau), Patrick Kämnitz (Horner TV), Alexander Roovers (1. BV Mülheim), Mathieu Pohl (1. BC Düren). Hinzu kommt noch Dharma Gunawti om 1. BV Mülheim. Damit stehen im Herreneinzel nun insgesamt 14 Spieler des DBV im Hauptfeld.
Im Dameneinzel schaffte die zweifache Deutsche Jugendmeisterin 2010 Fabienne Deprez (FC Langenfeld) den Sprung ins Hauptfeld.  Im Herrendoppel dürfen zwei deutsche Paarungen mindestens eine Partie im Hauptturnier bestreiten: Peter Käsbauer & Oliver Roth (PTSV Rosenheim), Maurice Niesner & Till Zander (BV Gifhorn/VfL 93 Hamburg).
Im Mixed sicherte sich Tim Dettmann (SG EBT Berlin) gemeinsam mit seiner schwedischen Partnerin den Einzug ins Hauptfeld. Im Damendoppel musste keine Qualifikation ausgetragen werden.

Veranstaltungsplakat: In diesem Jahr mit dem Mülheimer Wasserbahnhof auf der Schleuseninsel.

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