YONEX German Open 2014

Grand-Prix Gold - Level 3A - Preisgeld: 120 000 US-Dollar.

Di 25. Februar bis So 2. März

Mülheim an der Ruhr, RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6.
Refereeteam: J. T. Ponambalum (MRI), Frederico Valdez (PER).
 
Alles über die German Open auf www.german-open-badminton.de.

BWF-Grand-Prix-Tournament 
Zur Titelseite/Main page
German Open.

Zur Ausschreibung / See Invitation (pdf). 

      

Zu den Qualifikationsrunden: QHE - QDE - QHD - QDD - QMX
Legende: PMD = Promotion to main draw / Nachgerückt aus Quali ins Hauptfeld aufgrund Weltranglistenplatzierung - Daraus wird im Hauptfeld PFQ = Promotion from Qualification. PFR = Nachgerückt von Reserveliste. WDN = Withdrawn / Hat zurückgezogen. Q = Hat sich über Qualifikation ins Hauptfeld gespielt.
Zu den Tagesergebnissen. Hier geht es zu den Ergebnistableaus HE - DE - HD - DD - MX.  Zum Livescore.      

   

Zu den Vorberichten.

Zeitplan
Sonntag, 2.3., Finalspiele ab 12 Uhr (Karten an der Tageskasse).   

Siegerehrung mit Tränen in den Augen: Arvind Bhat gewann im hohen Badmintonalter von 34 Jahren sein erstes Grand-Prix-Turnier. Foto: MK

Bunte Vielfalt: Die diesjährigen German-Open-Halbfinalisten kamen aus zwölf Nationen

 

Marc Zwiebler schaffte es bis ins Halbfinale - sein bislang größter Erfolg bei den German Open 

     

Herreneinzel
HF: Arvind Bhat (IND) - CHOU Tien Chen (TPE) 21:12 12:21 22:20
Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - Marc Zwiebler (GER) 21:16 21:13
Fin.: Arvind Bhat (IND) - Hans-Kristian Vittinghus (DEN) 24:22 19:21 21:11
Dameneinzel
HF: SUNG Ji Hyun (KOR) - Nichaon Jindapon (THA) 21:16 21:16
Sayaka Takahashi (JPN) - Carolina Marin (ESP) 18:21 21:13 21:19
Fin.: Sayaka Takahashi (JPN) - SUNG Ji Hyun (KOR) 21:17 8:21 21:12
Herrendoppel
HF: Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (JPN) - Maneepong Jongjit & Nipitphon Puangpuapech (THA) 17:21 21:16 21:12
Takeshi Kamura & Keigo Sonoda (JPN) - HOON Thien How & TAN Wee Kiong (MAS) 21:19 21:14
Fin.: Takeshi Kamura & Keigo Sonoda (JPN) - Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (JPN) 21:19 14:21 21:14 
Damendoppel
HF: Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi (JPN) - Eefje Muskens & Selena Piek (NED) 22:20 21:13
JUNG Kyung Eun & KIM Ha Na (KOR) - Reika Kakiiwa & Miyuki Maeda (JPN) 21:12 21:18
Fin.: Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi (JPN) - JUNG Kyung Eun & KIM Ha Na (KOR) 23:21 24:22
Mixed
HF: Robert Blair & Imogen Bankier (SCO) - Maneepong Jongjit & Sapsiree Taerattanachai (THA) 21:17 21:14
KO Sung Hyun & KIM Ha Na (KOR) - Robert Mateusiak & Agnieszka Wojtkowska (POL) 21:18 21:17
Fin.: Robert Blair & Imogen Bankier (SCO) - KO Sung Hyun & KIM Ha Na (KOR) 21:15 21:18

Im Dameneinzel vorn: (v.l.) Sung Ji Hyun und Siegerin Sayaka Takahashi. Foto: MK

Sonntag - Endspiele
Drei Titelgewinne für Badmintonasse aus Japan
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open 2014 avancierten die Badmintonasse aus Japan mit drei Titelgewinnen zu den erfolgreichsten Akteuren. Sowohl im Dameneinzel als auch im Herrendoppel und im Damendoppel siegten die Spielerinnen bzw. Spieler aus dem Inselstaat. Hinzu kamen für Japan ein zweiter Platz im Herrendoppel und ein Halbfinaleinzug im Damendoppel. Die anderen Siegerpokale gingen an Aktive aus Indien (Herreneinzel) und Schottland (Mixed).
Herreneinzel: Arvind Bhat spielt sich als Ungesetzter zum Turniersieg
Der Wettbewerb im Herreneinzel endete mit einer großen Überraschung: In Arvind Bhat holte ein ungesetzter Spieler den Titel. Der Weltranglisten-87. aus Indien, der in der 2. Bundesliga Nord für den BV Gifhorn aufschlägt, bot bei den YONEX German Open 2014 in allen Matches herausragende Leistungen und setzte sich auch im Finale gegen seinen Gegner durch: Nach einer Spielzeit von einer Stunde bejubelte der 34-Jährige einen 24:22 19:21 21:11-Erfolg über Hans-Kristian Vittinghus (Setzplatz 12). Der Weltranglisten-25. aus Dänemark hatte in der Vorschlussrunde den siebenmaligen Deutschen Meister Marc Zwiebler besiegt. Der Inder holte als erster Vertreter seines Landes bei den im Jahr 1955 eingeführten Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland einen Titel. Auch in den anderen Disziplinen hatte es zuvor keine Sieger aus Indien gegeben.
Dameneinzel: Sayaka Takahashi bezwingt die Nummer eins
Im Dameneinzel holte Sayaka Takahashi (Setzplatz 6) zum ersten Mal bei den YONEX German Open den Titel. Die Weltranglisten-13. bezwang nach einer Spielzeit von 52 Minuten die top-gesetzte Weltranglistenfünfte Sung Ji Hyun aus Korea mit 21:17 8:21 21:12. Die bislang einzige Athletin aus Japan, die bei dem prestigeträchtigen Turnier das Finale im Dameneinzelwettbewerb gewinnen konnte, war im Jahr 1981 Hiroe Yuki. Sowohl Sayaka Takahashi als auch Sung Ji Hyun hatten im Vorjahr das Halbfinale erreicht.
Herrendoppel: Premierensieg für Japan
Im Herrendoppel stand bereits vor dem Finalspiel fest, dass der Siegerpokal in diesem Jahr an ein japanisches Duo gehen würde. Letztlich belegte auch im Herrendoppel die Nummer eins der Setzliste den zweiten Platz: Die in Mülheim an der Ruhr an Position acht notierten Weltranglisten-15. Takeshi Kamura & Keigo Sonoda besiegten nach einer Spielzeit von 59 Minuten die top-gesetzten Weltranglistendritten Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa mit 21:19 14:21 21:14. Takeshi Kamura & Keigo Sonoda revanchierten sich damit nicht allein für die Niederlage, die sie im bislang einzigen Vergleich mit ihren Landsleuten – im November 2013 bei den VICTOR China Open – erlitten hatten, sondern sie trugen sich auch als erstes japanisches Herrendoppel in die Siegerliste des Turniers ein.
Damendoppel: Nummer eins der Setzliste gewinnt gegen die Titelverteidigerinnen
Im Damendoppel hingegen bestätigte die Nummer eins ihren Setzplatz: Die top-gesetzten Weltranglistenvierten Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi aus Japan setzten sich nach einer Spielzeit von 56 Minuten mit 23:21 24:22 gegen die koreanischen Weltranglistensechsten Jung Kyung Eun & Kim Ha Na (Setzplatz 2) durch. Letztere verpassten es damit, ihren im Vorjahr gewonnenen Titel erfolgreich zu verteidigen. Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi kamen 2013 bis ins Halbfinale und standen nun erstmals auf dem obersten Podest. Zugleich durften sie sich im insgesamt sechsten Aufeinandertreffen mit den Koreanerinnen über den ersten Sieg freuen. Als zuvor letzte Spielerinnen aus Japan hatten im Jahr 2011 Mizuki Fujii & Reika Kakiiwa bei dieser Veranstaltung den Titel im Damendoppel gewonnen.
Mixed: Zweiter YONEX German Open-Sieg für Robert Blair
Im Mixed holte der Schotte Robert Blair, der in der Bundesliga für den Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin im Einsatz ist, seinen zweiten Titel bei den YONEX German Open. Nachdem er 2011 an der Seite der Engländerin Gabrielle White (verheiratete Adcock) im Finale erfolgreich war, siegte er nun gemeinsam mit seiner Nationalmannschaftskollegin Imogen Bankier. Die Weltranglisten-19. gewannen als ungesetzte Paarung – und damit ähnlich unerwartet wie Arvind Bhat – das Endspiel gegen die koreanischen Weltranglistenelften Ko Sung Hyun & Kim Ha Na (Setzplatz 3) mit 21:15 21:18. Während Imogen Bankier nach einer Spielzeit von 45 Minuten zum ersten Mal bei den YONEX German Open triumphierte, konnte Kim Ha Na auch die zweite Chance, die sich ihr 2014 bot, nicht nutzen, sich wie im Jahr zuvor in die Siegerliste des Turniers einzutragen.

Spielte die besten German Open seiner bisherigen Karriere: Marc Zwiebler. Foto: CP

Samstag - Halbfinale: 2 800 Zuschauer sorgten für eine grandiose Stimmung
Marc Zwiebler verpasste den Einzug ins Finale
Von Claudia Pauli
Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) hat den Einzug ins Finale verpasst, darf sich als Halbfinalist aber über die beste Platzierung in seiner Karriere bei den German Open freuen. In seiner Vorschlussrundenpartie unterlag der 29 Jahre alte Weltranglistenelfte heute als Nummer vier der Setzliste dem Weltranglisten-25. Hans-Kristian Vittinghus mit 16:21 13:21. Der bei dem mit 120.000 US-Dollar dotierten Turnier der Kategorie Grand Prix Gold an Position zwölf notierte Däne verzeichnete damit im insgesamt achten Aufeinandertreffen mit dem siebenmaligen Deutschen Meister den fünften Sieg. Marc Zwiebler hatte die beiden letzten Vergleiche für sich entschieden.
Noch kein deutscher Herreneinzel-Sieger
Der gebürtige Bonner verpasste es durch die Zwei-Satz-Niederlage im „Match of the Day“, als dritter Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes nach Wolfgang Bochow (1967, 1974) und Björn Joppien (2002) beim bedeutendsten deutschen Turnier das Finale im Herreneinzel zu erreichen. In der Geschichte der im Jahr 1955 eingeführten Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland konnte in dieser Disziplin noch kein DBV-Akteur den Titel gewinnen. Im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed trugen sich hingegen bereits Athletinnen bzw. Athleten aus Deutschland in die Siegerliste ein – zum Teil sogar mehrmals. Für Marc Zwiebler standen bei den YONEX German Open als bis dato beste Ergebnisse zwei Viertelfinalteilnahmen zu Buche: Diese erzielte er in Mülheim an der Ruhr in den Jahren 2010 und 2013.
Marc "tierisch enttäuscht"
„Hans-Kristian hat fantastisch gespielt und heute wieder eine super Leistung gebracht. Ich wusste, dass er an guten Tagen jeden in der Welt schlagen kann, das hat er schon mehrfach bewiesen. Er hat manchmal ein paar Hänger in seinem Spiel, aber heute hat er wirklich keine Schwächen gezeigt. Ich habe gestern schon gesagt, dass ich noch nicht ganz fit bin, somit fehlen mir immer noch ein paar Prozent. Ich bin natürlich tierisch enttäuscht und es tut mir auch leid für die vielen Zuschauer. Aber nach den letzten Wochen kann ich sicherlich auch stolz sein, hier zum ersten Mal im Halbfinale gestanden zu haben – wenngleich ich natürlich gerne das Finale erreicht hätte. Aber ich komme auf jeden Fall wieder, denn es ist das schönste Turnier in Deutschland", sagte Marc Zwiebler im Interview unmittelbar nach dem Halbfinalmatch. Einmal mehr freuten sich die Aktiven über eine grandiose Stimmung in der RWE-Sporthalle: Über den Tag verteilt verfolgten rund 2.800 begeisterte Sportfans die Weltklasse-Leistungen, die auf den beiden Spielfeldern geboten wurden.
Hasse lobte Viertelfinalsieg
Holger Hasse, Chef-Bundestrainer im DBV, meinte: „Vittinghus war heute zu stark. Er spielt die Woche hier ein super Turnier, ist vielleicht sogar in der Form seines Lebens.“ Von Marc Zwieblers Auftritt im Viertelfinale, gegen den koreanischen Weltranglisten-13. Wan Ho Son, zeigte sich der Coach noch einen Tag später überaus angetan: „Das war eine sensationelle Leistung. Da stand nicht irgendjemand auf dem Feld. Der Koreaner ist ein Weltklasse-Mann, er hat schon Lee Chong Wei geschlagen. Das hat Marc super gemacht!"

Hans-Kristian Vittinghus war mit der Leistung, die er in der Vorschlussrunde bot, rundum zufrieden: „Ich habe heute einen tollen Tag erwischt, hätte aber niemals gedacht, dass das Spiel in zwei Sätzen über die Bühne geht. Ich freue mich auf jeden Fall auf das Match morgen und wünsche mir ein tolles Spiel – natürlich auch für die Zuschauer."
Finalist Bhat spielt für Gifhorn
Der Däne trifft im Finale auf den ungesetzten Weltranglisten-87. Arvind Bhat, der in der 2. Bundesliga Nord für den BV Gifhorn aufschlägt. Der Inder, der bei den YONEX German Open 2014 gleich in mehreren Runden herausragende Leistungen bot, setzte sich in seiner Halbfinalpartie mit 21:12 12:21 22:20 gegen den Weltranglisten-24. Tien Chen Chou aus Taiwan (Setzplatz 15) durch.
Im Dameneinzel stehen sich die topgesetzte Weltranglistenfünfte Sung Ji Hyun aus Korea und die Weltranglisten-13. Sayaka Takahashi aus Japan (Setzplatz 6) im Endspiel gegenüber. Beide erreichten bei den YONEX German Open 2013 das Halbfinale.
Koreanerinnen Jung & Kim können Titel verteidigen
Im Herrendoppel kommt es zu einem rein japanischen Finalspiel: Die an Nummer eins gesetzten Weltranglistendritten Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa müssen sich darin mit den Weltranglisten-15. Takeshi Kamura & Keigo Sonoda (Setzplatz 8) auseinandersetzen. Im Damendoppel gelang ebenfalls der Nummer eins der Setzliste der Einzug in die Schlussrunde: Die Weltranglistenvierten Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi aus Japan treffen darin auf die koreanischen Weltranglistensechsten Jung Kyung Eun & Kim Ha Na (Setzplatz 2). Letztere haben damit die Chance, ihren im Vorjahr in Mülheim an der Ruhr gewonnenen Titel erfolgreich zu verteidigen. Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi kamen bei den YONEX German Open 2013 bis ins Halbfinale.
Im Mixed könnte der Siegerpokal wie im Herreneinzel an Badmintonasse aus Europa gehen: Der Schotte Robert Blair, der in der Bundesliga für den Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin im Einsatz ist, steht zusammen mit seiner Nationalmannschaftskollegin Imogen Bankier im Finale. Die Weltranglisten-19. spielen als ungesetzte Paarung gegen die koreanischen Weltranglistenelften Ko Sung Hyun & Kim Ha Na (Setzplatz 3). Kim Ha Na hat somit gleich zwei Chancen, erneut bei den YONEX German Open einen Titel zu holen.
DBV-Präsident Kerst zog erfreuliches Fazit
Im Herrendoppel und im Mixed erreichten die erfolgreichsten Vertreter des DBV das Viertelfinale, im Dameneinzel und im Damendoppel kamen Akteure aus Deutschland bis ins Achtelfinale. „In diesem Jahr können wir auf das Abschneiden der deutschen Spieler besonders stolz sein – mit neun Achtelfinalteilnahmen, vier Viertelfinalteilnahmen und einer Halbfinalteilnahme. Gerade auch die Leistungen unserer Nachwuchssportler sind sehr erfreulich“, zog DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst ein positives Fazit.
Chef-Bundestrainer Holger Hasse meinte: „Mit dem Abschneiden der Deutschen bei den German Open sind wir grundsätzlich sehr zufrieden. Im Vergleich zum letzten Jahr haben wir sehr viel erreicht – mit einer Riesen-Steigerung, einem tollen Achtelfinaltag mit grandiosen Siegen und tollen Spielen. Die Viertelfinals waren sehr eng und die Leistung hat gestimmt – auch wenn dann für die meisten Endstation war. Bei Marc ist nach dem heutigen Spiel die Enttäuschung natürlich da. Man überlegt, woran es gelegen hat oder was man hätte anders machen können. Aber insgesamt können wir mit dem Abschneiden und der Präsentation hier in Mülheim sehr zufrieden sein.“
Mülheims Oberbürgermeisterin sprach Grußworte
Mülheims Oberbürgermeisterin Dagmar Mühlenfeld fungiert nicht allein seit 2005, als die YONEX German Open nach 23 Jahren an anderen Orten nach Mülheim an der Ruhr zurückkehrten, als Schirmherrin des prestigeträchtigen Turniers. Vielmehr ist es ihr auch stets ein besonderes Anliegen, am Tag der Halbfinalspiele einige Grußworte an die Spieler, Trainer, Offiziellen, Mitglieder des Organisationsteams und speziell an das Publikum zu richten.
Die erste  Bürgerin der Stadt am Fluss: „Ich freue mich sehr über die Schirmherrschaft. Immerhin ist die Stadt Mülheim Spitzenreiterin unter den Gastgebern des Turniers. Wie Sie wissen, hat Mülheim eine besondere Affinität zum Badmintonsport. Und die Spieler freuen sich darauf, dass sie hier ein besonders fachkundiges, faires und leidenschaftliches Publikum vorfinden“, so Dagmar Mühlenfeld am 1. März 2014. Sie fügte hinzu: „Die Spiele werden in viele europäische und asiatische Länder live übertragen. Und die Autokennzeichen vor der Halle machen deutlich, dass unter den Zuschauern die ganze Bundesrepublik Deutschland vertreten ist.“

Die Viertelfinalergebnisse:

   

Herreneinzel
Marc schaffte den Sprung ins Halbfinale
CHOU Tien Chen (TPE) - Sho Sasaki (JPN) 22:20 21:17
Arvind Bhat (IND) - Viktor Axelsen (DEN) 21:17 21:14
Marc Zwiebler (GER*4) - SON Wan Ho (KOR*6) 21:17 21:19
Hans-Kristian Vittinghus (DEN) - HSU Jen Hao (TPE) 21:9 21:6 
Dameneinzel
Pai schaltete im Achtelfinale Karin Schnaase aus
SUNG Ji Hyun (KOR*1) - Eriko Hirose (JPN*7) 21:16 21:13
Nichaon Jindapon (THA*5) - Busanan Ongbumrungpan (THA) 21:18 10:21 21:15
Carolina Marin (ESP*8) - PAI Hsiao Ma (TPE) 15:21 21:15 21:11
Sayaka Takahashi (JPN*6) - BAE Yeon Ju (KOR*2) 21:16 21:19
Herrendoppel
Mit den Überraschungs-Viertelfinalisten Heinz & Schwenger
Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (JPN*1) - V Shem Goh & LIM Khim Wah (MAS*7) 14:21 21:16 21:15
Maneepong Jongjit & Nipitphon Puangpuapech (THA*6) - Andreas Heinz & Max Schwenger (GER) 21:18 14:21 21:17
Takeshi Kamura & Keigo Sonoda (JPN*8) - LEE Sheng Mu & TSAI Chia Hsin (TPE*4) 23:21 21:14
HOON Thien How & TAN Wee Kiong (MAS*2) - KO Sung Hyun & SHIN Baek Choel (KOR) 18:21 21:16 22:20
Damendoppel
Holländerinnen-Doppel vertrat Europa - und das erfolgreich
Misaki Matsutomo & Ayaka Takahashi (JPN*1) - Vivian Kah Mun Hoo & WOON Khe Wei (MAS*6) 21:14 21:11
Eefje Muskens & Selena Piek (NED*8) - JANG Ye Na & KIM So Young (KOR*3) 19:21 21:17 21:13
Reika Kakiiwa & Miyuki Maeda (JPN*4) - CHAN Tsz Ka & TSE Ying Suet (HKG) 21:17 21:16
JUNG Kyung Eun & KIM Ha Na (KOR*2) - LEE So Hee & SHIN Seung Chan (KOR*7) 19:21 21:17 21:14
Mixed
Gleich zwei deutsche Paarungen waren dabei
Robert Blair & Imogen Bankier (SCO) - Danny Bawa Chrisnanta & Yu Yan Vanessa Neo (SIN) 21:7 21:8
Maneepong Jongjit & Sapsiree Taerattanachai (THA) - Michael Fuchs & Birgit Michels (GER*4) 17:21 21:7 21:18
KO Sung Hyun & KIM Ha Na (KOR*3) - LEE Chun Hei & CHAU Hoi Wah (HKG*5) 13:21 21:15 29:27
Robert Mateusiak & Agnieszka Wojtkowska (POL) - Max Schwenger & Carla Nelte (GER) 17:21 21:14 21:12.

Mussten sich im Viertelfinale den Thailändern Jongjit & Taerattanachai knapp geschlagen geben: Michael Fuchs & Birgit Michels. Foto: CP

Freitag - Viertelfinale: 2200 Zuschauer konnten viermal mit unseren deutschen Stars mitfiebern
Marc Zwiebler steht erstmals bei den YONEX German Open im Halbfinale
Von Claudia Pauli
Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) steht bei den YONEX German Open zum ersten Mal im Halbfinale. Der 29 Jahre alte Weltranglistenelfte im Herreneinzel setzte sich in seiner Viertelfinalbegegnung mit dem Weltranglisten-13. Wan Ho Son mit 21:17 21:18 durch und verzeichnete damit im insgesamt zweiten Aufeinandertreffen mit dem Koreaner den ersten Sieg.
Marc Zwiebler unmittelbar nach seinem historischen Halbfinal-Einzug: „Ich bin natürlich überglücklich. Das letzte Mal, als ich gegen Wan Ho Son gespielt habe, habe ich knapp verloren. Es war heute das schwere Spiel, das ich erwartet hatte, und ich lag in beiden Sätzen mehrfach zurück. Mein Gegner hat ein unglaublich sicheres, aber auch langweiliges Spiel gemacht – ohne jegliche Überraschungen. Aber das, was er macht, macht er sehr gut. Ende des ersten Satzes hat er dann ziemlich viele Fehler gemacht, deshalb konnte ich ihn recht sicher für mich entscheiden. Im zweiten Satz hatte ich das Gefühl, dass er kaum Fehler gemacht hat. Zum Ende hin gingen aber einige seiner Smashs ins Aus oder ins Netz und somit konnte ich das Spiel zum Glück gewinnen.“ 
Seine bis dato besten Ergebnisse bei den YONEX German Open erzielte der siebenmalige Deutsche Meister in den Jahren 2010 und 2013, in denen er in Mülheim an der Ruhr jeweils bis ins Viertelfinale kam.
Nun gegen Vittinghus
In der Vorschlussrunde trifft Marc Zwiebler am Samstag im „Match of the Day“ auf den Weltranglisten-25. Hans-Kristian Vittinghus. In den bisherigen sieben Vergleichen mit dem Dänen setzte sich der gebürtige Bonner dreimal durch. Unter anderem gewann Marc Zwiebler die letzten beiden Partien.
„Gegen Vittinghus sehe ich die Chancen ebenfalls 50:50 – wie heute. Das Problem ist: Der Däne kämpft wie ein Tier und hat heute fantastisch gespielt. Wenn er sich wohl fühlt, kann er eigentlich jeden in der Welt schlagen – was er auch schon mehrfach bewiesen hat“, blickte Marc Zwiebler voraus. Zugleich lobte er das Publikum in der RWE-Sporthalle: „Je mehr Leute in der Halle sind, umso wohler fühle ich mich. Es ist sehr schwer, vor leeren Rängen zu spielen. Hier macht es daher richtig Spaß und deshalb gebe ich alles und bedanke mich für die tolle Unterstützung." Auch am Freitag verfolgten zusammen rund 2.200 Sportfans das Geschehen auf den Courts.
Knappe Niederlagen für deutsche Doppel
Das Herrendoppel Andreas Heinz & Max Schwenger (1. BC Beuel/TV Refrath) sowie die beiden Gemischten Doppel Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) und Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath) mussten sich dagegen in der Runde der besten Acht knapp geschlagen geben.
Die Weltranglistenzwölften Michael Fuchs & Birgit Michels unterlagen nach einer Spielzeit von einer Stunde den Thailändern Maneepong Jongjit & Sapsiree Taerattanachai (Weltranglistenplatz 47) mit 21:17 17:21 18:21. Kurz zuvor hatten die DM-Dritten Max Schwenger & Carla Nelte ihre Viertelfinalpartie gegen den amtierenden Europameister im Mixed, Robert Mateusiak, und seine neue Spielpartnerin Agnieszka Wojtkowska (Weltranglistenplatz 64) mit 21:17 14:21 12:21 verloren. Dennoch dürfen die 21 bzw. 23 Jahre alten Nachwuchsasse mit ihrem Abschneiden in Mülheim überaus zufrieden sein: Schließlich standen sie als Weltranglisten-56. vor dem ersten Veranstaltungstag nicht einmal im Hauptfeld, sondern mussten in der Qualifikation antreten. 
Zusammen mit Andreas Heinz erspielte sich Max Schwenger im Herrendoppel ebenfalls über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld. Darin zeigten die DM-Dritten auch im Viertelfinale eine hervorragende Leistung: Der Einzug ins Halbfinale war für sie zum Greifen nahe. Als Weltranglisten-81. mussten sich die DBV-Asse letztlich den Weltranglisten-13. Maneepong Jongjit & Nipitphon Puangpuapech aus Thailand mit 18:21 21:14 17:21 geschlagen geben. 
Dameneinzel und Damendoppel ohne Vertreter des DBV
Im Dameneinzel und im Damendoppel war der DBV am Freitag nicht mehr im Turnier vertreten. Als erfolgreichste deutsche Teilnehmerinnen in diesen Disziplinen erreichten Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) bzw. Johanna Goliszewski & Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel) und Isabel Herttrich & Carla Nelte (PTSV Rosenheim/TV Refrath) das Achtelfinale. 

Die Spiele der Deutschen im Hauptturnier:

   

Viermal deutsche Beteiligung an den Viertelfinals - Marc Zwiebler schaffte den Sprung ins Halbfinale

    

Herreneinzel (64er-Feld)
Marc Zwiebler (*4)
   1.Rd.: - Wisnu Yuli Prasetyo (INA) 21:14 16:21 23:21
   2.Rd.: - Ville Lang (FIN) 21:14 22:20
   Afin.: - Zi Liang Derek Wong (SIN) 21:15 21:16
   Vfin.: - SON Wan Ho (KOR*6) 21:17 21:19
   Hfin.: - Hans-Christian Vittinghus (DEN)
Lukas Schmidt - Christian Lind Thomsen (DEN) 19:21 12:21
Dieter Domke - Sho Sasaki (JPN) 21:16 16:21 23:25
Christopher Skreba - WANG Tzu Wei (TPE) 17:21 13:21
Ari Trisnanto -  Arvind Bhat (IND) 18:21 12:21
Dameneinzel (32er-Feld)
Karin Schnaase
   1.Rd.: - Porntip Buranaprasertsuk (THA*4) 21:16 21:18
   Afin.: - PAI Hsiao Ma (TPE) 8:21 14:21
Herrendoppel (32er-Feld)
Andreas Heinz & Max Schwenger
   1.Rd.: - Lukasz Moren & Wojciech Szkudlarczyk (POL) 17:21 21:19 21:14
   Afin.: - Ruud Bosch & Koen Ridder (NED) 21:14 21:18
   Vfin.: - Maneepong Jongjit & Nipitphon Puangpuapech (THA*6) 18:21 21:14 17:21
Michael Fuchs & Johannes Schöttler
   1.Rd.: - LIANG Jui Wei & LIAO Kuan Hao (TPE) 21:16 21:11
   Afin.: - V Shem Goh & LIM Khim Wah (MAS*7) 18:21 21:16 19:21
Peter Käsbauer & Josche Zurwonne - GAN Teik Chai & ONG Soon Hock (MAS) 21:18 17:21 15:21
Fabian Holzer & Mark Lamsfuß - Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa  (JPN*1) 14:21 7:21
Daniel Benz & CHAN Kwong Beng (MAS) - LEE Sheng Mu & TSAI Chia Hsin (TPE*4) 16:21 12:21
Jones Rafli Jansen & Ari Trisnanto - Mattijs Dierickx & Freek Golinski (BEL) 21:17 14:21 19:21
Damendoppel (32er-Feld)
Johanna Goliszewski & Birgit Michels 
   1.Rd.: - Puttita Supajirakul & Sapsiree Taerattanachai (THA) 23:21 21:17
   Afin.: - Eefje Muskens & Selena Piek (NED*8) 6:21 18:21
Isabel Herttrich & Carla Nelte  6:21 18:21
   1.Rd.: - Irina Khlebko & Ksenia Polikarpova (RUS) 21:17 21:12
   Afin.: - LEE So Hee & SHIN Seung Chan (KOR*7) 8:21 21:18 14:21
Lisa Kaminski & Hannah Pohl - Misato Aratama & Megumi Taruno (JPN) 5:21 14:21 
Kira Kattenbeck & Franziska Volkmann - CHENG Chi Ya & WU Ti Jung (TPE) 13:21 22:24 
Mixed (32er-Feld)
Michael Fuchs & Birgit Michels (*4)
   1.Rd.: - SHIN Baek Choel & EOM Hye Won (KOR) 21:10 22:20
   Afin.: - Nipitphon Puangpuapech & Puttita Supajirakul (THA) 21:16 21:14
   Vfin.: - Maneepong Jongjit & Sapsiree Taerattanachai (THA) 21:17 7:21 18:21
Max Schwenger & Carla Nelte
   1.Rd.: - Sudket Prapakamol & Saralee Thoungthongkam (THA*2) 21:17 18:21 21:17
   Afin.: - Niclas Nohr & Sara Thygesen (DEN) 21:16 21:17
   Vfin.: - Robert Mateusiak & Agnieszka Wojtkowska (POL) 21:17 14:21 12:21
Peter Käsbauer & Isabel Herttrich
   1.Rd.: - Anatoliy Yartsev & Evgeniya Kosetskaya (RUS) 21:15 21:15
   Afin.: - Robert Mateusiak & Agnieszka Wojtkowska (POL) 13:21 15:21
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Turnieraus für die Deutschen Meisterinnen im Achtelfinale: Birgit Michels (vorne) & Johanna Goliszewski. Foto: Bernd Bauer

Donnerstag - Achtelfinale: DBV-Asse im Herreneinzel, Herrendoppel und Mixed weiter
Max Schwenger steht in zwei Disziplinen im Viertelfinale
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open 2014 werden am Freitag vier Viertelfinalspiele mit deutscher Beteiligung ausgetragen: Zur Freude der zusammen rund 2.200 Zuschauer, die am Donnerstag das Geschehen in der RWE-Sporthalle verfolgten, gewannen sowohl Marc Zwiebler (1. BC Beuel) im Herreneinzel und Andreas Heinz & Max Schwenger (1. BC Beuel/TV Refrath) im Herrendoppel als auch Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) und Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath) im Mixed ihre Achtelfinalbegegnungen.
Dabei beeindruckte insbesondere Max Schwenger die Badmintonfans mit seinen Leistungen: Der 21-Jährige ist nicht nur allein der einzige Akteur DBV, der nach wie vor in zwei Disziplinen im Turnier vertreten ist, sondern er schaffte dies zudem als Qualifikant – im Herrendoppel wie im Mixed. Bei den letztjährigen Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland waren deutsche Spielerinnen bzw. Spieler in drei Viertelfinalpartien involviert.
Herreneinzel: Marc Zwiebler spielte "fast fehlerfrei"
Nur 31 Minuten benötigte Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) am Donnerstag, um wie im Vorjahr bei den YONEX German Open in die Runde der besten Acht einzuziehen. Der Weltranglistenelfte aus Deutschland besiegte in seiner Achtelfinalpartie Wong Zi Liang Derek aus Singapur (Weltranglistenplatz 50) mit 21:15 21:6. Nächster Gegner des 29 Jahre alten gebürtigen Bonners ist der Weltranglisten-13. Wan Ho Son. Die Begegnung zwischen Marc Zwiebler und dem Koreaner stellt am Freitag das „Match of the Day“ dar. Spielbeginn ist um 20.00 Uhr. Das bislang einzige Aufeinandertreffen entschied der Asiate in drei Sätzen für sich. Es liegt allerdings bereits mehr als zwei Jahre zurück.
„Ich habe noch nie gegen Wong gespielt und bin sehr zufrieden. Ich kam wieder einmal sehr schwer ins Match rein, aber man muss sich immer erst einmal an seinen Gegner gewöhnen. Er ist außerdem ein sehr schneller und aggressiver Spieler. Dadurch wusste ich aber auch, dass er hohes Risiko spielt und einige Fehler machen wird. Ich habe fast fehlerfrei gespielt, während er viele unnötige Fehler gemacht hat. Dadurch kam das deutliche Ergebnis im zweiten Satz zustande. Gegen solch einen Gegner muss man aber auch vorsichtig sein: Wenn man sich zu sicher fühlt und man zwischendurch ‚zwei Gänge runter schaltet‘, kann das Spiel auch schnell kippen. In der nächsten Runde geht es gegen den Koreaner Wan Ho Son. Gegen ihn habe ich beim letzten Mal ganz knapp verloren und sehe die Chancen eigentlich ziemlich ausgeglichen“, so Marc Zwiebler. 
Dameneinzel: Karin Schnaase konnte Leistung vom Vortag nicht wiederholen
Einen Tag nach ihrem bemerkenswerten Auftaktsieg über die Weltranglistenzehnte Porntip Buranaprasertsuk aus Thailand musste die Deutsche Meisterin Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) in der Begegnung mit Pai Hsiao Ma aus Taiwan die Überlegenheit ihrer Gegnerin anerkennen: Die Weltranglisten-27. aus Asien verwehrte der im Ranking der BWF 23 Plätze weiter hinten geführten Spielerin des DBV durch einen 21:8 21:14-Erfolg den Einzug ins Viertelfinale.
„Im Gegensatz zu gestern war ich heute nicht fit und habe viele einfache Fehler gemacht. Ich bin auch mit ihrem Tempo zunächst nicht klar gekommen und mit der Art und Weise wie sie spielt – erst Anfang des zweiten Satzes, aber da war es leider schon zu spät. Ich kannte meine Gegnerin nicht, konnte mich aber trotzdem ganz gut auf das Spiel vorbereiten: Ich habe mir ein Spiel von ihr auf Video angeschaut. Aber generell konzentriere ich mich lieber auf mein Spiel. Nur hat das heute leider nicht ganz gereicht", zog Karin Schnaase ein Fazit.
Herrendoppel: Schwenger & Heinz "konnten ihr Spiel durchziehen"
Zum wiederholten Mal boten Andreas Heinz & Max Schwenger (1. BC Beuel/TV Refrath) in Mülheim eine klasse Leistung: Die DM-Dritten, die in der Weltrangliste derzeit Platz 81 belegen, setzten sich am Donnerstag mit 21:14 21:18 gegen die niederländischen Weltranglisten-27. Ruud Bosch & Koen Ridder durch und stehen damit als Qualifikanten im Viertelfinale. Darin treffen die DBV-Asse auf die thailändischen Weltranglisten-13. Maneepong Jongjit & Nipitphon Puangpuapech.
„Wir sind sehr gut ins Spiel rein gekommen, haben sehr schnell die wichtigen Punkte gemacht und konnten so unser Spiel durchziehen. Wir haben das Spiel kontrolliert und es gab eigentlich keinen Zeitpunkt im Match, wo dieses auf der Kippe stand. Man muss aber auch sagen, dass wir in dieser Woche sehr stark spielen und unsere Gegner damit sicherlich nicht gerechnet haben", sagte Max Schwenger erfreut.
Die Deutschen Meister Michael Fuchs & Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim; Weltranglistenplatz 38) hatten in der Begegnung mit den Weltranglisten-14. Goh V Shem & Kim Khim Wah aus Malaysia eine große Chance, ebenfalls in die Runde der besten acht Herrendoppel einzuziehen. Letztlich erwiesen sich am Donnerstag jedoch die Asiaten als minimal leistungsstärker: Sie bejubelten nach einer Spielzeit von 56 Minuten einen 21:18 16:21 21:19-Erfolg. 
Damendoppel: Beide deutschen Paare schieden aus
Die Deutschen Meisterinnen im Damendoppel, Johanna Goliszewski & Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel), hingegen erlitten – bei ihrem wohl letzten gemeinsamen YONEX German Open-Auftritt – eine bittere Zwei-Satz-Niederlage: Die Weltranglisten-25. unterlagen Eefje Muskens & Selena Piek (Weltranglistenplatz 17), die in der Bundesliga für den 1. BC Bischmisheim bzw. den SC Union Lüdinghausen aufschlagen, mit 6:21 18:21. Gerade einmal 29 Minuten dauerte das „Match of the Day“. Johanna Goliszewski & Birgit Michels verpassten es damit, im insgesamt zweiten Vergleich mit den Niederländerinnen den ersten Sieg zu verbuchen. Bereits im November 2013, anlässlich der Bitburger Open in Saarbrücken, hatten sich Eefje Muskens & Selena Piek in zwei Sätzen gegen das derzeit leistungsstärkste deutsche Damendoppel durchgesetzt. Die 29 Jahre alte Birgit Michels wird im Herbst eine Ausbildung zur Erzieherin beginnen und ihre Starts bei internationalen Turnieren dann deutlich reduzieren.
Die Deutschen Vizemeisterinnen Isabel Herttrich & Carla Nelte (PTSV Rosenheim/TV Refrath) mussten sich in der Runde der besten 16 Duos ebenfalls geschlagen geben. Sie konnten ihr Match aber wesentlich enger gestalten, als dies Johanna Goliszewski & Birgit Michels in ihrer Achtelfinalbegegnung gelungen war: Die Weltranglisten-41., die in den vergangenen Monaten eine gute Entwicklung zeigten und unter anderem bei der Team-EM Mitte Februar im schweizerischen Basel hervorragende Leistungen boten, unterlagen den Weltranglisten-18. Lee So Hee & Shin Seung Chan aus Korea mit 8:21 21:18 14:21.
„Wir kamen nicht gut ins Spiel rein, haben viele Fehler gemacht, und dann ist es natürlich schwer, gegen solch ein Weltklassedoppel zu punkten. Im zweiten Satz konnten wir dann gut mithalten und den Satz sogar gewinnen. Im dritten Satz sind unsere Gegnerinnen wieder davon gezogen, aber wir kamen immer wieder ran. Am Ende schlichen sich jedoch viele unnötige Fehler ein", meinte Carla Nelte.
Mixed: Rein deutsches Viertelfinale verpasst
Im Mixed stehen gleich zwei deutsche Doppel in der Runde der besten acht Paarungen: Die Weltranglistenzwölften Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) verzeichneten im Achtelfinale einen souveränen Zwei-Satz-Erfolg (21:16 21:14) über die Thailänder Nipitphon Puangpuapech & Puttita Supajirakul (Weltranglistenplatz 82). Damit warf Birgit Michels Puttita Supajirakul in zwei Disziplinen aus dem Turnier: Am Mittwoch hatte die 29-Jährige die Asiatin bereits zusammen mit Johanna Goliszewski im Damendoppel bezwungen. Im Viertelfinale stehen die Olympiafünften von 2012 Maneepong Jongjit & Sapsiree Taerattanachai (Weltranglistenplatz 47) und damit abermals einem Duo aus Thailand gegenüber.
Wenige Stunden, nachdem Max Schwenger (TV Refrath) im Herrendoppel erstmals bei den YONEX German Open das Viertelfinale erreicht hatte, gelang ihm dies auch im Mixed: Zusammen mit seiner Vereinskollegin Carla Nelte besiegte der 21-Jährige im Duell der Qualifikanten Niclas Nohr & Sara Thygesen aus Dänemark (Weltranglistenplatz 112) mit 21:16 21:17.
„Das Spiel war viel von Taktik geprägt. Die Gegner schlagen stark auf, aber wir haben es geschafft, sie zu verunsichern. Wir haben konzentriert die ganze Zeit durchgespielt und konnten dadurch unsere Punkte machen. Am Ende kam dann auch noch Glück dazu. Wir sind total glücklich, dass wir gewonnen haben", meinte der deutsche „YONEX German Open-Star“ Max Schwenger.
Die Weltranglisten-56. aus Deutschland und aktuellen DM-Dritten treffen in der nächsten Runde auf den amtierenden Europameister in dieser Disziplin, Robert Mateusiak und seine neue Spielpartnerin Agnieszka Wojtkowska. Die polnischen Weltranglisten-64. bezwangen die Deutschen Vizemeister Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim) mit 21:13 21:15 und verhinderten damit eine DBV-interne Viertelfinalbegegnung.
Für Freitag und Sonntag gibt es noch Karten
Während Eintrittskarten für die Halbfinalspiele am Samstag bereits seit mehreren Wochen ausverkauft sind, besteht für Kurzentschlossene noch die Möglichkeit, an der Tageskasse Tickets für die Veranstaltungstage Freitag (Viertelfinalspiele) und Sonntag (Finalspiele) zu erwerben.

Zwei schwierige Siege in der Qualifikation und auch im Hauptfeld ging es erfolgreich weiter: Andreas Heinz (li) & Max Schwenger präsentieren sich in Mülheim in prächtiger Form. Foto: Holger Bräutigam

Mittwoch - zweiter Tag: Unsere Athleten hatten prächtige Auftritte
Zuschauer in der RWE-Halle konnten sich über insgesamt neu deutsche Siege freuen
Von Claudia Pauli
In allen Disziplinen haben Spielerinnen bzw. Spieler des DBV das Achtelfinale erreicht: Marc Zwiebler (1. BC Beuel) verzeichnete im Herreneinzel ebenso einen Zweisatz-Erfolg wie Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel. Im Herrendoppel stehen Michael Fuchs & Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) und Andreas Heinz & Max Schwenger (1. BC Beuel/TV Refrath) in der Runde der besten 16, im Damendoppel gelang dies Johanna Goliszewski & Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel) und Isabel Herttrich & Carla Nelte (PTSV Rosenheim/TV Refrath) und im Mixed kamen Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel), Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim) sowie Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath) eine Runde weiter. Letztere warfen dabei nach einer herausragenden Leistung die Nummer zwei der Setzliste aus dem Turnier. In allen Disziplinen werden die Achtelfinalspiele am Donnerstag ausgetragen.
Herreneinzel: Marc Zwiebler gewann gegen Finnen Lang
Obwohl nach wie vor körperlich geschwächt, kam Europameister Marc Zwiebler in seinem Match aus der zweiten Runde zu einem klaren Erfolg: Der siebenmalige Deutsche Meister im Herreneinzel besiegte den in Diensten des Deutschen Mannschaftsmeisters SG EBT Berlin stehenden Finnen Ville Lang mit 21:14 22:20. Im Achtelfinale muss sich der 29 Jahre alte Weltranglistenelfte erstmals in seiner Karriere mit Wong Zi Liang Derek aus Singapur (Weltranglistenplatz 50) auseinandersetzen.
„Ich kenne Ville schon seit meiner Jugend. Ich habe noch nie gegen ihn verloren, aber es ist immer schwierig, gegen ihn zu spielen. Er gibt keinen Ball verloren, das hat man in den Spielen gestern und heute gesehen. Auch die Ergebnisse, die er in den vergangenen Wochen erzielt hat, waren sehr beeindruckend. Ich fühle mich noch nicht ganz fit, mir fehlen zurzeit einfach noch Energie und vor allem Schnelligkeit. Ich werde trotzdem alles in die Waagschale werfen, um in Mülheim – vor heimischer Kulisse – weit zu kommen", meinte Marc Zwiebler.
Dameneinzel: Im Moment "läuft's echt gut" für Karin Schnaase
Eine überragende Vorstellung bot die Deutsche Meisterin Karin Schnaase in ihrem Auftaktmatch: Die Weltranglisten-49. warf die in der Weltrangliste an Position zehn geführte Thailänderin Porntip Buranaprasertsuk mit 21:16 21:18 aus dem Turnier. Im Achtelfinale wartet Pai Hsiao Ma aus Taiwan, die derzeitige Weltranglisten-30., auf die 29-Jährige. Die Damen trafen bislang bei keinem Turnier aufeinander.
„Im Moment läuft‘s echt ganz gut und ich freue mich, dass ich die Leistung, die ich bei den Deutschen Meisterschaften und bei der Europameisterschaft gezeigt habe, auch heute zeigen konnte. Ich bin einfach nur glücklich, bei den German Open mal eine Runde überstanden zu haben. Sonst war es immer schon in der Qualifikation oder in der ersten Runde vorbei“, sagte Karin Schnaase strahlend.
Herrendoppel: Heinz & Schwenger drehten gegen polnische Gegner noch das Spiel
Die Deutschen Meister Michael Fuchs & Johannes Schöttler verzeichneten in ihrem ersten Match einen souveränen 21:16 21:11-Erfolg über Wei Liang Jui & Hao Liao Kuan aus Taiwan. Die Weltranglisten-39. aus Deutschland und die asiatischen Weltranglisten-24. standen sich erstmals in einem Wettkampf gegenüber. Nächste Gegner der DBV-Asse sind die an Nummer sieben gesetzten Malaysier Goh V Shem & Kim Khim Wah (Weltranglistenplatz 14).
Eine hervorragende Leistung boten am Mittwoch auch Andreas Heinz & Max Schwenger: Die DM-Dritten, die in der Weltrangliste derzeit auf Platz 83 geführt werden, setzten sich als Qualifikanten mit 17:21 21:19 21:14 gegen die polnischen Weltranglisten-26. Lukas Moren & Wojciech Szkudlarczyk durch. In der Runde der besten 16 Paarungen stehen die 22 bzw. 21 Jahre alten DBV-Akteure den Niederländern Ruud Bosch & Koen Ridder gegenüber (Weltranglistenplatz 27). Die Doppel treffen zum ersten Mal bei einem internationalen Turnier aufeinander.
Damendoppel: Bemerkenswerte Aufholjagd von Goliszewski & Michels
Die Weltranglisten-25. Johanna Goliszewski & Birgit Michels begeisterten die Zuschauer in der RWE-Sporthalle bei ihrem 23:21 21:17-Sieg über das thailändische Duo Puttita Supajirakul & Sapsiree Taerattanachai (Weltranglistenplatz 50) insbesondere mit einer bemerkenswerten Aufholjagd: Im ersten Satz lagen die frisch gebackenen EM-Dritten mit dem deutschen Damen-Team bereits mit 10:19 bzw. 14:20 zurück. Im Achtelfinale treffen Johanna Goliszewski & Birgit Michels auf die an Nummer acht gesetzten Niederländerinnen Eefje Muskens & Selena Piek (Weltranglistenplatz 17), die in der Bundesliga für den 1. BC Bischmisheim bzw. den SC Union Lüdinghausen aufschlagen. Die Begegnung stellt am Donnerstag das „Match of the Day“ dar, es beginnt um 17 Uhr. Das bislang einzige Aufeinandertreffen, im November 2013 anlässlich der Bitburger Open in Saarbrücken, gewannen die aktuellen Weltranglisten-17. aus den Niederlanden gegen die Weltranglisten-25. aus Deutschland in zwei Sätzen.
Die Deutschen Vizemeisterinnen Isabel Herttrich & Carla Nelte stehen nach ihrem 21:17 21:12-Sieg über die russischen Weltranglisten-40. Irina Khlebko & Ksenia Polikarpova ebenfalls in der Runde der besten 16 Damendoppel. Darin wartet auf die Weltranglisten-41. aus Deutschland in Lee So Hee & Shin Seung Chan eine ungleich schwerere Aufgabe: Die Koreaner belegen in der Weltrangliste aktuell Platz 18 und sind an Position sieben notiert.
Mixed: Paukenschlag durch Max Schwenger & Carla Nelte
Wenige Stunden, nachdem sie im Herren- bzw. Damendoppel das Achtelfinale erreicht hatten, zogen Michael Fuchs & Birgit Michels gemeinsam in die Runde der besten 16 Duos ein. Die Olympiafünften von 2012 im Mixed besiegten den YONEX German Open-Gewinner von 2013, Shin Baek Choel, und seine neue Mixed-Partnerin Eom Hye Won mit 21:10, 22:20. Im Vorjahr hatte der Koreaner in Mülheim gemeinsam mit Jang Ye Na in dieser Disziplin den Titel geholt. Nächste Gegner der Weltranglistenzwölften aus Deutschland sind die Thailänder Nipitphon Puangpuapech/Puttita Supajirakul (Weltranglistenplatz 82). Birgit Michels könnte damit bei den diesjährigen YONEX German Open gleich in zwei Disziplinen einen Sieg über Puttita Supajirakul verzeichnen. Das deutsche Spitzen-Mixed tritt am Donnerstag erstmals gegen die Thailänder an.
Souverän meisterten auch die Deutschen Vizemeister Peter Käsbauer & Isabel Herttrich ihr Erstrundenmatch: Die Weltranglisten-28. verzeichneten einen 21:15 21:15-Erfolg über die russischen Qualifikanten Anatoliy Yartsev & Evgeniya Kosetskaya (Weltranglistenplatz 94). Im Achtelfinale stehen die Akteure des DBV dem amtierenden Europameister im Mixed, Robert Mateusiak, und seiner neuen Spielpartnerin Agnieszka Wojtkowska gegenüber. Die Polen belegen in der Weltrangliste derzeit Platz 64 und treffen am Donnerstag erstmals auf Peter Käsbauer & Isabel Herttrich.
Max Schwenger & Carla Nelte sorgten wohl für eine der größten Überraschungen am zweiten Veranstaltungstag: Die Weltranglisten-55. bezwangen als Qualifikanten die Weltranglistenachten Sudket Prapakamol & Saralee Thoungthongkam mit 21:17, 18:21, 21:17. Die Thailänder waren an Nummer zwei gesetzt. Im Achtelfinale warten auf die DM-Dritten der Papierform nach schwächere Gegner: Max Schwenger & Carla Nelte treffen auf Niclas Nohr & Sara Thygesen aus Dänemark, die sich ebenfalls über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld erkämpft hatten.
Achtbare Leistungen trotz Niederlagen
Nicht unerwartet mussten sich dagegen Peter Käsbauer & Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen), Fabian Holzer & Mark Lamsfuß (SV Fun-Ball Dortelweil/1. BC Wipperfeld) und Daniel Benz & Kwong Beng Chan (SG Anspach/Malaysia) im Herrendoppel sowie die Damendoppel Kira Kattenbeck & Franziska Volkmann (BV Wesel Rot-Weiss/SV Fun-Ball Dortelweil) und Lisa Kaminski & Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel) in der ersten Runde geschlagen geben. Aber auch diese Paarungen durften größtenteils mit den Leistungen, die sie bei den YONEX German Open zeigten, zufrieden sein.

Musste das Aus hinnehmen: Der Deutsche Meister Lukas Schmidt. Foto: CP

Dienstag - erster Tag: Deutscher Meister Lukas Schmidt ausgeschieden
Marc Zwiebler kämpfte sich in Runde zwei
Von Claudia Pauli
Europameister Marc Zwiebler (1. BC Beuel) hat die zweite Runde im Herreneinzelwettbewerb erreicht. Der 29-Jährige bezwang heute Abend in seinem Auftaktmatch Wisnu Yuli Prasetyo nach einer Spielzeit von 78 Minuten mit 21:14 16:21 23:21. Der Weltranglistenelfte aus Deutschland und der Weltranglisten-84. aus Indonesien standen sich erstmals in einem Wettkampf gegenüber. Marc Zwiebler spielt als Nummer vier der Setzliste am Mittwoch (18.45 Uhr) gegen den für den Deutschen Mannschaftsmeister SG EBT Berlin aufschlagenden Finnen Ville Lang (Weltranglistenplatz 37; 2:0 aus Sicht von Marc Zwiebler) um den Einzug ins Achtelfinale.
„Es ist immer sehr schwer, ins Turnier zu finden. Nachdem ich angeschlagen aus Asien zurückgekommen bin, bin ich lange noch nicht richtig fit, aber von Tag zu Tag merke ich, dass es immer besser läuft. Das Spiel war bis zum Ende ausgeglichen und spannend. Ich schaue hier von Spiel zu Spiel“, meinte Marc Zwiebler nach dem Aufeinandertreffen mit Wisnu Yuli Prasetyo.
Dieter Domke zeigte Nerven
Dagegen ist das Turnier für den amtierenden Deutschen Meister Lukas Schmidt sowie für dessen Vereinskollegen Dieter Domke (beide 1. BC Bischmisheim) bereits beendet: Der 25 Jahre alte Weltranglisten-85. Lukas Schmidt verlor seine Erstrundenbegegnung mit Christian Lind Thomsen (Weltranglistenplatz 87) mit 19:21 12:21 und verzeichnete damit im insgesamt dritten Vergleich mit dem Dänen die dritte Niederlage. Der in der Weltrangliste auf Platz 63 geführte Dieter Domke musste sich in seiner Auftaktpartie trotz einer starken kämpferischen Leistung dem an Nummer 13 gesetzten Japaner Sho Sasaki (Weltranglistenplatz 23) mit 21:16, 16:21, 23:25 geschlagen geben. „Ich habe mich fit gefühlt und in der Lage dazu zu gewinnen. Doch es lag letztlich an meinen Nerven, dass ich mein Spiel nicht durchziehen konnte“, sagte der 27-Jährige.
Auch für Christopher Skrzeba vom 1. BV Mülheim, dem Ausrichter der YONEX German Open, bedeutete die erste Runde die Endstation: Der Spieler, der in der Qualifikation ein Freilos hatte und somit kampflos ins Hauptfeld gerückt war, unterlag Tzu Wei Wang aus Taiwan mit 17:21 13:21.
Max Schwenger kämpfte sich gleich zweimal durch die Quali
Für die Herrendoppel Fabian Holzer & Mark Lamsfuß (SV Fun-Ball Dortelweil/1. BC Wipperfeld) und Andreas Heinz & Max Schwenger (1. BC Beuel/TV Refrath) sowie für das Mixed Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath) verlief der erste Veranstaltungstag hingegen sehr erfreulich: Die DBV-Asse bestritten eine erfolgreiche Qualifikation und erspielten sich damit einen Startplatz im Hauptfeld.
Darin befanden sich bereits Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel, Michael Fuchs & Johannes Schöttler (beide 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), Peter Käsbauer & Josche Zurwonne (PTSV Rosenheim/SC Union Lüdinghausen) und Daniel Benz & Kwong Beng Chan (SG Anspach/Malaysia) im Herrendoppel, Johanna Goliszewski & Birgit Michels (1. BV Mülheim/1. BC Beuel), Isabel Herttrich & Carla Nelte (PTSV Rosenheim/TV Refrath), Kira Kattenbeck & Franziska Volkmann (BV Wesel Rot-Weiss/SV Fun-Ball Dortelweil) und Lisa Kaminski & Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel) im Damendoppel sowie Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel/Setzplatz 4) und Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim) im Mixed. Diese Spielerinnen und Spieler bestreiten am Mittwoch ihr erstes Match im Rahmen der diesjährigen YONEX German Open.

German-Open-Plakat in neuem Design: Europameister Marc Zwiebler von oben.
Schottische Überraschungsieger im Mixed: Robert Blair & Imogen Bankier.
Schlugen im Finale ihre favorisierten Teamkollegen: Keigo Sonoda (li) & Takeshi Kamura.
Kein glücklicher Endspieltag für Kim Ha Na (li): Zunächst verlor sie das Finale im Damendoppel, dann mit Ko Sung Hyun (re) auch das Endspiel im Mixed.
Lieferten sich ein spannendes Herreneinzel-Finaliste: Arvind Bhat (li) und Hans-Kristian Vittinghus.

Trailer Yonex German Open 2014

Mülheim erwartet die Besten der Welt.

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