YONEX German Open 2015

Grand-Prix Gold - Level 3A - Preisgeld: 120 000 US-Dollar.

Di 24. Februar bis So 1. März

Mülheim an der Ruhr, RWE-Sporthalle, An den Sportstätten 6.
Refereeteam: Michael Nemec (AUT) und Nicos Vladimirou (CYP).
 
Alles über die German Open auf www.german-open-badminton.de.

BWF-Grand-Prix-Tournament 
Zur Titelseite/Main page
German Open.

Zur Ausschreibung / See Invitation (pdf). 

      

Zu den Qualifikationsrunden: QHE - QDE - QHD - QDD - QMX
Legende: PMD = Promotion to main draw / Nachgerückt aus Quali ins Hauptfeld aufgrund Weltranglistenplatzierung - Daraus wird im Hauptfeld PFQ = Promotion from Qualification. PFR = Nachgerückt von Reserveliste. WDN = Withdrawn / Hat zurückgezogen. Q = Hat sich über Qualifikation ins Hauptfeld gespielt.
Zu den Tagesergebnissen. Hier geht es zu den Ergebnistableaus HE - DE - HD - DD - MX.  Zum Livescore.      

   

Einzelheiten zum Ticketvorkauf.

Zu  den Vorberichten.

         

Spendenaktion mit Unterstützung der Firma Yonex bei den German Open
Mehr als 200 Badmintonartikel für Ruanda gesammelt
Von Claudia Pauli
(20.3.15) Zahlreiche Besucher der YONEX German Open Badminton Championships 2015 (24. Februar bis 1. März in Mülheim an der Ruhr) haben dazu beigetragen, dass sich der Badmintonsport in Ostafrika künftig noch besser entwickeln kann: Sie beteiligten sich im Rahmen des für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) prestigeträchtigsten Turniers an einer Spendenaktion zugunsten des Badmintonsports in Ruanda. Dabei ging es nicht um finanzielle Unterstützung, sondern gesammelt wurden Ausrüstungsgegenstände: Wer während der 58. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland nicht mehr benötigte Badmintonschläger bzw. -taschen kostenlos abgab, erhielt von der Firma YONEX – Haupt- und Titelsponsor der Veranstaltung – einen Einkaufsgutschein im Wert von 10,- Euro. Dieser konnte an den YONEX-Verkaufsständen, die in der Austragungsstätte aufgebaut waren, eingelöst werden. Insgesamt kamen über 200 Artikel zusammen, darunter 160 Schläger und 40 Taschen.

Die Aktion wurde im Rahmen des sogenannten Equipment Donation-Projekts des Badminton-Weltverbandes BWF durchgeführt. Mit dem Projekt verfolgen die Verantwortlichen bei der BWF das Ziel, das Badminton-Schulsportprogramm des Weltverbandes –  „Shuttle Time“ – unmittelbar zu unterstützen. Es richtet sich primär an Länder, in denen Badminton bis dato von vergleichsweise wenigen Menschen gespielt wird – nicht zuletzt, weil die Rahmenbedingungen dies bislang nicht zuließen. 

„Die Firma YONEX hat guten Kontakt zu einem deutschen Lehrer, der in Ruanda tätig ist und Badminton dort etabliert hat. Daher wissen wir, dass in dem Land ein hoher Bedarf u. a. an Badmintonschlägern herrscht und die Spenden auch genau dort ankommen, wo sie gebraucht werden“, erläutert Boris Reichel, Werbeleiter bei der YONEX GmbH. „Im Namen der BWF danke ich dem Deutschen Badminton-Verband und dem YONEX German Open-Publikum für die Unterstützung in Bezug auf Shuttle Time und das Equipment Donation-Projekt“, so John Shearer, Development Manager beim Badminton-Weltverband.

 

Diese beiden erlebten bei den diesjährigen German Open eine Sternstunde: Kamilla Rytter Juhl und Mads Pieler Kolding holten jeder zwei Turniersiege bei einem Grand Prix Gold. Foto: Claudia Pauli

Weltmeisterin Marin wurde nicht German-Open-Siegerin - Deutsche waren ab Halbfinale nicht mehr dabei

 

Dänen sahnten ab - Vier Siege für Europas Top-Nation 

     

Herreneinzel
HF: Jan O. Jörgensen (DEN) - WONG Wing Ki Vincent (HKG) 21:18 21:13
Dionysius Hayom Rumbaka (INA) - SON Wan Ho (KOR) 21:17 21:15
Fin.: Jan O. Jörgensen (DEN) - Dionysius Hayom Rumbaka (INA) 21:12 21:13 
Dameneinzel
HF: SUNG Ji Hyun (KOR) - Nozomi Okuhara (JPN) 21:19 21:13
Carolina Marin (ESP) - Sayaka Takahashi (JPN) 21:16 21:12
Fin.: SUNG Ji Hyun (KOR) - Carolina Marin (ESP) 21:15 14:21 21:6
Herrendoppel
HF: Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (RUS) - Kim Astrup & Anders Skaarup Rasmussen (DEN) 21:7 19:21 21:17
Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN) - Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (JPN) 21:16 21:14
Fin.: Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN) - Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (RUS) 22:20 21:19
Damendoppel
HF: Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari (INA) - Vivian Kah Mun Hoo & WOON Khe Wei (MAS) 21:13 15:21 21:18
Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - CHANG Ye Na & YOO Hae Won (KOR) 21:15 21:18
Fin.: Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari (INA) 21:18 17:21 21:9
Mixed
HF: Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN) - Chris Adcock & Gabrielle Adcock (ENG*3) 21:17 21:16
Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - Sam Magee & Chloe Magee (IRL) 21:6 21:12
Fin.: Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (DEN) - Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN) 21:18 21:17

Carolina Marin erlebte die Siegerehrung angesäuert: Als die Weltmeisterin zu Anfang des dritten Satzes eine gelbe Karte wegen Zeitschindens erhielt, regte sie sich derart umfassend auf, dass sie gleich noch eine zweite und damit einen Gegenpunkt kassierte. Das brachte sie derart aus der Fassung, dass sie die Matchkontrolle verlor und 9:21 unterging.

Der Endspieltag: Rund 10000 Zuschauer kamen an den sechs Turniertagen in die RWE-Halle nach Mülheim
Vier Titelgewinne für Dänemarks Badmintonasse
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open 2015 avancierten die Spieler aus Dänemark mit Abstand zu den erfolgreichsten Akteuren: Die Nordeuropäer gewannen wie zuletzt im Jahr 2001 vier Titel. Sowohl im Herreneinzel als auch im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed triumphierten Athleten aus Dänemark. Dabei holten Mads Pieler Kolding und Kamilla Rytter Juhl jeweils zwei Titel – im Herren- bzw. im Damendoppel und gemeinsam im Mixed. Insgesamt hatten bei dem Turnier der Kategorie Grand Prix Gold Spieler aus fünf Nationen die Chance, sich in die Siegerliste einzutragen. Als beste Vertreter des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) erreichten die Weltranglistenzehnten im Mixed, Michael Fuchs & Birgit Michels das Viertelfinale.
YONEX German Open weiterhin in Mülheim
„Die YONEX German Open 2015 waren mal wieder ein hervorragendes Event. Wir konnten feststellen, dass die Qualitätssteigerung, die wir in den letzten Jahren immer wieder hatten, in diesem Jahr fortgesetzt werden konnte. Das macht sich natürlich auch in den Zuschauerzahlen bemerkbar. Wir hatten rund 10.000 Zuschauer im Verlauf dieser sechs Turniertage und uns wurde immer wieder bestätigt, dass die Leute begeistert sind – begeistert von der Atmosphäre hier in der RWE-Sporthalle, die ja für unsere Sportart ideal ist“, zog DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst ein positives Fazit.
Das für den DBV bedeutsamste Turnier wird in jedem Fall auch 2016 und 2017 in der Mülheimer RWE-Sporthalle ausgetragen. In den nächsten beiden Jahren spielen die weltbesten Badmintonasse ebenfalls in der 9. Kalenderwoche (2016 vom 1. bis zum 6. März) um ein Preisgeld in Höhe von insgesamt 120.000 US-Dollar.
Herreneinzel: Souveräner Sieg für den Europameister
Im Herreneinzelwettbewerb holte Europameister Jan Ø. Jørgensen souverän den Titel. Der an Position eins notierte Däne gewann das Finale gegen den ungesetzten Indonesier Dionysius Hayom Rumbaka mit 21:12 21:13. Auch in seinen fünf Matches zuvor hatte der Weltranglistenzweite keinen Satzverlust hinnehmen müssen. Jan Ø. Jørgensen beendete mit seinem ersten Endspielerfolg bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland eine 13 Jahre währende „Durststrecke“ für sein Heimatland im Herreneinzel: Als bis dato letzter Spieler aus Dänemark triumphierte im Jahr 2002 Niels Christian Kaldau. „Ich habe versucht, das Tempo die ganze Woche über hoch zu halten und konstant zu spielen. Das ist mir gut gelungen“, meinte der 27-Jährige unmittelbar nach dem Match gegen Dionysius Hayom Rumbaka.
Dameneinzel: Weltmeisterin unterliegt in drei Sätzen
Im Dameneinzel verzeichnete die topgesetzte Vorjahreszweite Sung Ji Hyun (Weltranglistenplatz 4) erstmals in Mülheim den Turniersieg. Die Koreanerin gewann das Finale gegen Welt- und Europameisterin Carolina Marin aus Spanien (Weltranglistenplatz 6, Setzplatz 2) mit 21:15 14:21 21:6. Als zuvor letzte Spielerin aus Korea hatte im Jahr 2008 Jae Youn Jun German Open in dieser Disziplin triumphiert. Sung Ji Hyun ist insgesamt erst die dritte koreanische Spielerin, die bei dem im Jahr 1955 eingeführten Turnier im Dameneinzel einen Endspielerfolg verzeichnete.
Herrendoppel: Die Vize-Europameister nahmen Revanche
Im Herrendoppel kam es in der RWE-Sporthalle zur Neuauflage des Endspiels bei den Europameisterschaften 2014. Nachdem im April vergangenen Jahres im russischen Kazan die Lokalmatadore Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (Weltranglistenplatz 14, Setzplatz 6) gesiegt hatten, behielten diesmal die Dänen Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 13, Setzplatz 4) die Oberhand. Die Vize-Europameister entschieden das Finale mit 22:20 21:19 für sich. Während Mads Conrad-Petersen den ersten Titelgewinn bei dem prestigeträchtigen Turnier in seiner Karriere verzeichnete, siegte Mads Pieler Kolding zum insgesamt zweiten Mal. Er hatte wenige Stunden zuvor bereits das Endspiel im Mixed erfolgreich gestaltet.
Damendoppel: Europameisterinnen erfolgreich
Bei den Damen ging der Titel ebenfalls nach Dänemark: Im Endspiel setzten sich die Europameisterinnen Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (Weltranglistenplatz 4, Setzplatz 2) mit 21:18 17:21 21:9 gegen die ungesetzten Indonesierinnen Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari (Weltranglistenplatz 309) durch. Beide Däninnen trugen sich damit erstmals in die Siegerliste ein. Christinna Pedersen triumphierte gar zum ersten Mal in ihrer Karriere bei den YONEX German Open. „Die Bedingungen hier sind wie bei einem Superseries-Turnier“, lobte Kamilla Rytter Juhl zum einen das Organisationsteam und zum anderen das ebenso sachkundige wie begeisterungsfähige Publikum. In dieser Disziplin hatten zuvor zuletzt 2001 Athletinnen aus Dänemark gesiegt: Vor 14 Jahren gewannen Rikke Olsen & Helene Kirkegaard im Damendoppel. Kamilla Rytter Juhl entschied bereits das erste Match des Finaltags 2015, das Gemischte Doppel, für sich und hat damit nun insgesamt drei YONEX German Open-Erfolge in ihrem Rekordbuch stehen: die beiden von diesem Jahr und einen Titelgewinn, der aus dem Jahr 2012 datiert.
Mixed: Niederlage für die Europameister
Im Mixed gewannen die Vize-Europameister Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl das Finale. Sie besiegten darin ihre dänischen Landsleute Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen mit 21:18 21:17 und revanchierten sich damit für die Niederlage, die sie bei den Europameisterschaften 2014 im Endspiel gegen die amtierenden WM-Dritten erlitten hatten. „Es ist immer etwas Besonderes, gegen Teamkollegen zu spielen. Sie wissen, was wir auf dem Spielfeld machen – aber wir wissen auch, was sie machen“, meinte Kamilla Rytter Juhl im Sieger-Interview. Die 31 Jahre alte Doppelpartnerin von Christinna Pedersen holte damit zum zweiten Mal bei den German Open den Titel im Mixed: 2012 hatte sie an der Seite von Thomas Laybourn (ebenfalls Dänemark) das Turnier gewonnen.

Weltmeisterlich: Carolina Marin setzte sich im Halbfinale souverän gegen Vorjahressiegerin Takahashi durch. Foto: Claudia Paulit

Halbfinaltag: Der ungesetzte Indonesier Rumbaka marschierte ins Finale
In allen Disziplinen zogen die amtierenden Europameister in die Endspiele ein
Von Claudia Pauli
In Mülheim stehen die Finalisten fest: In allen Disziplinen werden am Sonntag die amtierenden Europameister in der RWE-Sporthalle aufschlagen. Im Herrendoppel und im Mixed kommt es sogar zur Neuauflage der Endspiele von Kazan aus dem vergangenen April. Athleten aus fünf Nationen wahrten die Chance, bei den 58. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland den Titel zu gewinnen.
Etliche Premieren möglich
Im Finale des Herreneinzelwettbewerbs trifft Europameister Jan Ø. Jørgensen (Dänemark, Weltranglistenplatz 2, Setzplatz 1) auf den ungesetzten Indonesier Dionysius Hayom Rumbaka. Beide streben bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier ihren ersten Titelgewinn an.
Im Dameneinzel erreichten Welt- und Europameisterin Carolina Marin aus Spanien (Weltranglistenplatz 6, Setzplatz 2) und die topgesetzte Vorjahreszweite Sung Ji Hyun aus Korea (Weltranglistenplatz 4) das Endspiel. Beide Athletinnen würden sich erstmals bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland in die Siegerliste eintragen. Sollte Carolina Marin die Begegnung gewinnen, dürfte eine weitere Premiere gefeiert werden: Einen Titelträger aus Spanien gibt es in der Geschichte des im Jahr 1955 eingeführten Turniers bislang nicht.
Im Herrendoppel kommt es zur Neuauflage des Endspiels der vergangenen EM, als die Russen Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (Weltranglistenplatz 14, Setzplatz 6) die Dänen Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (Weltranglistenplatz 13, Setzplatz 4) in zwei Sätzen bezwangen. Bei den YONEX German Open konnte bis dato keiner der vier Spieler den Turniersieg verzeichnen. Sollten sich Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov erneut gegen die Dänen durchsetzen, würden sie ihrem Heimatland den ersten Titelgewinn bei den Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland bescheren.
Bei den Damen stehen die Europameisterinnen Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (Dänemark, Weltranglistenplatz 4, Setzplatz 2) in Mülheim den ungesetzten Indonesierinnen Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari (Weltranglistenplatz 309) gegenüber. Von diesem Quartett war einzig Kamilla Rytter Juhl bereits einmal bei den YONEX German Open erfolgreich: 2012 triumphierte sie an der Seite ihres Landsmanns Thomas Laybourn im Mixed.
Im Gemischten Doppel treffen die Europameister und amtierenden WM-Dritten Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (Dänemark, Weltranglistenplatz 2, Setzplatz 1) auf ihre Landsleute Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (Weltranglistenplatz 12, Setzplatz 6). Auch diese Partie bedeutet eine Neuauflage des EM-Finals von 2014. Joachim Fischer Nielsen, Christinna Pedersen und Mads Pieler Kolding sind in der Siegerliste des prestigeträchtigen Turniers bislang nicht verzeichnet.
Carolina Marin nahm Revanche
Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding hatten im Achtelfinale die Deutschen Meister Max Schwenger & Josche Zurwonne (TV Refrath/SC Union Lüdinghausen) besiegt und setzten sich im Halbfinale gegen die letztjährigen Zweitplatzierten Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (Japan, Weltranglistenplatz 6, Setzplatz 2) durch. Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari bezwangen die an Position acht notierten Malaysierinnen Vivian Kah Mun Hoo & Khe Wei Woon (Weltranglistenplatz 17) und Dionysius Hayom Rumbaka warf den an Nummer zwei gesetzten Koreaner Son Wan Ho (Weltranglistenplatz 4) aus dem Turnier.
Carolina Marin und Sayaka Takahashi standen sich bereits bei den YONEX German Open 2014 im Halbfinale gegenüber. Nachdem damals die Asiatin in drei Sätzen gegen die Spanierin gewonnen hatte, nahm die 21 Jahre alte Carolina Marin in diesem Jahr Revanche.

Ausgeschieden mit der nach eigener Aussage "schlechtesten Turnierleistung": Michael Fuchs mit Partnerin Birgit Michels. Foto: Claudia Pauli

Viertelfinaltag: Nach dem Ausscheiden der letzten Deutschen fällt das Fazit von Chefbundestrainer Holger Hasse gemischt aus
Halbfinaltag ohne Michael Fuchs und Birgit Michels
Von Claudia Pauli
Die Weltranglistenzehnten Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) haben in Mülheim den Einzug ins Halbfinale des Mixedwettbewerbs verpasst. Die an Nummer vier gesetzten Olympiafünften von London verloren ihre Viertelfinalpartie gegen die Geschwister Sam und Chloe Magee mit 21:15 14:21 16:21. Damit sind bei dem für den Deutschen Badminton-Verband (DBV) bedeutsamsten Turnier alle Lokalmatadore ausgeschieden.
Die irischen Weltranglisten-28. durften hingegen im insgesamt fünften Aufeinandertreffen mit den Deutschen Meistern den ersten Sieg bejubeln. Zuletzt hatten Michael Fuchs & Birgit Michels anlässlich der Badminton Swiss Open im März 2014 in zwei engen Sätzen gegen Sam Magee und dessen für den TV Refrath in der 1. Bundesliga aufschlagende Schwester gewonnen.
Sebstkritischer Michael Fuchs
„Das war unsere schlechteste Turnierleistung hier. Wir haben schlecht aufgeschlagen und phasenweise auch schlecht angenommen. Das war, denke ich, kein schönes Spiel für die Zuschauer – mit vielen nur sehr kurzen Ballwechseln und sehr zerfahren. Die Magees haben es ab Ende des zweiten Satzes besser gemacht in der Aufschlagsituation, haben dann das Spiel gedreht und auch verdient gewonnen“, zog der 32 Jahre alte Michael Fuchs ein Fazit.
Chef-Bundestrainer Holger Hasse ergänzte: „Es ist natürlich schade, dass Michael und Birgit verloren haben, aber sie haben heute nicht ihr bestes Badminton gespielt. Man merkt, dass Birgit noch etwas Trainingsrückstand hat, die letzte Frische und Konzentration haben heute gefehlt. Das wird ganz anders aussehen, wenn Birgit wieder voll im Training ist und die beiden wieder mehr Turniere zusammen spielen. Die beiden haben heute in jedem Fall Potenzial gezeigt und super gekämpft. Sie haben stets versucht, ihre Chance zu suchen. Zugleich muss man den Iren zugestehen, dass sie das sehr gut gemacht und clever gespielt haben. Sie waren heute Abend einfach die Besseren.“
Birgit Michels macht weiter bis Rio
Nachdem Birgit Michels im Sommer vergangenen Jahres angekündigt hatte, sich nach den Individual-Weltmeisterschaften 2014 in Kopenhagen/Dänemark sukzessive vom Leistungssport zurückzuziehen und den Schwerpunkt auf ihre berufliche Karriere – eine Ausbildung zur Erzieherin – zu legen, entschied sie sich kürzlich, weiterzumachen – mit dem Ziel, sich für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien zu qualifizieren. „Wir sind natürlich froh darüber und haben unsererseits die Entscheidung getroffen, mit Birgit Michels und Michael Fuchs im Mixed in die Olympiaqualifikation zu gehen. Als aktuelle Weltranglistenzehnte haben sie eine sehr gute Ausgangsbasis“, so Holger Hasse. Die 30 Jahre alte Birgit Michels nahm bereits zweimal an dem Großereignis teil: 2008 hatte sie sich zusammen mit Kristof Hopp für die olympischen Mixedwettbewerbe qualifiziert, 2012 gelang ihr dies an der Seite von Michael Fuchs.
Chef-Bundestrainer zieht zweigeteiltes Fazit
Holger Hasses Fazit zu den YONEX German Open 2015 fällt zweigeteilt aus: „Zum einen standen bei uns ein Stück weit die Verletzungssorgen im Vordergrund, mit denen wir in das Turnier gegangen sind und die uns bereits bei der Mixed-Team-EM Mitte Februar zu schaffen gemacht haben: Marc Zwiebler und Johannes Schöttler sind ausgefallen, außerdem hatten wir mit Trainingsrückständen und kleineren Krankheiten zu kämpfen. Das betrifft in erster Linie die Top-Leute. Insofern war es schwierig, 2015 ein Top-Ergebnis zu erzielen. Zum anderen haben zahlreiche junge Leute und Leute aus der ‚zweiten Reihe‘ fantastische Leistungen gezeigt. Dazu zählen Fabian Roth und Max Schwenger und Josche Zurwonne, die hervorragend Doppel gespielt haben. Sie haben auf einem tollen Level gespielt, leider hat es im Achtelfinale nicht ganz gereicht. Max ist heute Nacht krank geworden, er hatte schon eine Erkältung in den Knochen. Er hat sein Potenzial gezeigt – wie viele andere. Das Niveau hier ist Weltklasse. In manchen Feldern ist das Turnier besser besetzt als die All England – und dabei handelt es sich immerhin um ein Superseries Premier-Turnier.“
Der Coach blickt bereits in die Zukunft: „Wir gucken Richtung Olympiaqualifikation. Die wichtigste Phase für uns ist die von Mai 2015 bis April 2016. Darauf möchten wir unsere Athleten gut vorbereiten, um dann in den Marathon zu gehen, der ein Jahr dauert. Ich bin zuversichtlich – unsere Leute sind in der Weltrangliste gut platziert. Ich bin mir sicher, dass wir unsere Leute in drei Monaten, wenn die Olympiaqualifikation startet, so gut vorbereitet haben, dass sie eine super Olympiaquali spielen“, meint Holger Hasse. 
Weltklasse-Athleten im Halbfinale
In den Halbfinalspielen in Mülheim stehen sich am Samstag zahlreiche Top-Stars der internationalen Badmintonszene gegenüber: So trifft u. a. im Herreneinzel Europameister Jan Ø. Jørgensen (Dänemark, Setzplatz 2) auf den Weltranglisten-29. Wong Wing Ki Vincent (Hongkong, Setzplatz 16), im Dameneinzel misst sich Welt- und Europameisterin Carolina Marin (Spanien, Setzplatz 2) mit Titelverteidigerin Sayaka Takahashi (Japan, Setzplatz 5), im Herrendoppel schlagen die Vize-Europameister Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (Dänemark, Setzplatz 4) gegen ihre Landsleute Kim Astrup & Anders Skaarup Rasmussen (Dänemark) auf und im Mixed spielen die Vize-Europameister Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (Dänemark, Setzplatz 6) gegen die Iren Sam und Chloe Magee, die im Viertelfinale Deutschlands Hoffnungsträger Michael Fuchs & Birgit Michels aus dem Turnier warfen. Das Spiel von Jan Ø. Jørgensen wurde für Samstag zum „Match of the Day“. Es findet um 15.30 Uhr auf Court 2 statt. Carolina Marin und Sayaka Takahashi standen sich bereits 2014 bei den YONEX German Open im Halbfinale gegenüber. Im Vorjahr setzte sich die Asiatin mit 18:21 21:13 21:19 gegen die Spanierin durch.

Die Viertelfinalergebnisse:

   

Herreneinzel
Je zweimal waren Dänemark, Indonesien und Japan vertreten
Jan O Jörgensen (DEN*1) - Sho Sasaki (JPN*8) 21:16 21:13
WONG Wing Ki Vincent (HKG) - Kazumasa Sakai (JPN) 22:20 24:22
Dionysius Hayom Rumbaka (INA) - Hans-Kristian Vittinghus (DEN*4) 22:20 21:15
SON Wan Ho (KOR*2) - Andre Kurniawan Tedjono (INA) 21:9 21:19
Dameneinzel
Weltmeisterin Marin souverän weiter
SUNG Ji Hyun (KOR*1) - KIM Hyo Min (KOR) 23:21 21:15
Nozomi Okuhara (JPN) - Beiwen Zhang (USA*4) 9:21 21:14 21:19
Sayaka Takahashi (JPN*5) - BAE Yeon Ju (KOR*3) 21:19 21:15 
Carolina Marin (ESP*2) - Minatsu Mitani (JPN*8) 21:6 21:19
Herrendoppel
Conrad & Kolding schalteten zuvor im Achtelfinale Schwenger & Zurwonne aus
Vladimir Ivanov & Ivan Sozonov (RUS*6) - LEE Sheng Mu & TSAI Chia Hsin (TPE*1) 24:26 21:15 21:18
Kim Astrup & Anders Skaarup Rasmussen (DEN) - Hirokatsu Hashimoto & Noriyasu Hirata (JPN*3) 21:16 18:21 21:19
Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN*4) - KIM Gi Jung & KIM Sa Rang (KOR*5) 22:20 24:26 21:18
Hiroyuki Endo & Kenichi Hayakawa (JPN*2) - Berry Angriawan & Ryan Agung Saputra (INA) 21:10 21:16
Damendoppel
Europäerinnen spielten gegeneinander
Della Destiara Haris & Rosyita Eka Putri Sari (INA) - Jongkonphan Kittiharakul & Rawinda Prajongjai (THA) 21:14 21:16
Vivian Kah Mun Hoo & WOON Khe Wei (MAS*8) - LEE So Hee & SHIN Seung Chan (KOR*4) 21:16 21:7
CHANG Ye Na & YOO Hae Won (KOR) – CHAE Yoo Jung & JUNG Kyung Eun (KOR) 24:22 21:19
Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (DEN*2) - Eefje Muskens & Selena Piek (NED*5) 21:18 21:15
Mixed
Die deutschen Fans konnten mit Fuchs & Michels mitfiebern
Joachim Fischer Nielsen & Christinna Pedersen (DEN*1) - Ronald Alexander & Melati Daeva Oktaviani (INA) 21:13 21:19
Chris Adcock & Gabrielle Adcock (ENG*3) - KIM Gi Jung & SHIN Seung Chan (KOR) 21:7 16:21 21:14
Sam Magee & Chloe Magee (IRL) - Michael Fuchs & Birgit Michels (GER*4) 15:21 21:14 21:16 
Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (DEN*6) - CHAN Alan Yun Lung & TSE Ying Suet (HKG) 17:21 21:16 21:16.

Die Spiele der Deutschen im Hauptturnier:

   

Michael Fuchs & Birgit Michels kamen bis ins Viertelfinale

    

Herreneinzel (64er-Feld)
Fabian Roth
   Quali: - Anatoly Yartsev (RUS) 21:19 21:12
   1.Rd.: - Brice Leverdez (FRA) 21:16 12:21 22:20
   2.Rd.: - Zi Liang Derek Wong (SIN) 21:17 18:21 11:21
Patrick Kämnitz
   Quali: - Zvonimir Durkinjak (CRO) 16:21 21:15 21:15
   1.Rd.: - Marin Baumann (FRA) 21:17 17:21 21:18
   2.Rd.: - Arvind Bhat (IND) 10:21 22:24
Dameneinzel (32er-Feld)
Karin Schnaase
   1.Rd.: - YIP Pui Yin (HKG) 21:10 3:3 (Aufgabe Yip)
   Afin.: - Sayaka Takahashi (JPN*5) 13:21 5:21
Herrendoppel (32er-Feld)
Max Schwenger & Josche Zurwonne
   1.Rd.: - Baptiste Careme & Ronan Labar (FRA) 15:21 21:18 21:18
   Afin.: - Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding (DEN*4) 22:20 17:21 18:21
Raphael Beck & Andreas Heinz - Adam Cwalina & Przemyslaw Wacha (POL) 17:21 16:21
Fabian Holzer & Mark Lamsfuß - Berry Angriawan & Ryan Agung Saputra (INA) 10:21 21:16 12:21
Damendoppel (32er-Feld)
Birgit Michels & Isabel Herttrich
   1.Rd.: - Carola Bott & Jennifer Karnott (GER) 21:15 21:19
   Afin.:  - Jongkonphan Kittiharakul & Rawinda Prajongjai (THA) 16:21 16:21
Johanna Goliszewski & Carla Nelte  - Eefje Muskens & Selena Piek (NED*5) 16:21 17:21
Carola Bott & Jennifer Karnott
   Quali.: - Daniella Gonda & Annika Horbach (HUN/GER) 21:11 22:24 21:13
   1.Rd.: - Birgit Michels & Isabel Herttrich (GER) 15:21 19:21
Linda Efler & Lara Käpplein 
   Quali: -  Kira Kattenbeck & Franziska Volkmann (GER) 21:19 14:21 21:14
   1.Rd.: - Christina Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (DEN*2) 9:21 13:21
Mixed (32er-Feld)
Michael Fuchs & Birgit Michels (*4)
   1.Rd.: - Jacco Arends & Selena Piek (NED) 21:19 10:21 21:15
   Afin.:  - CHOI Sol Kyu & CHAE Yoo Jung (KOR) 21:15 14:21 21:18
   Vfin.: - Sam Magee & Chloe Magee (IRL) 21:15 14:21 16:21
Peter Käsbauer & Isabel Herttrich
   1.Rd.: - Raphael Beck & Kira Kattenbeck (GER) 21:14 21:9
   Afin.: - Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (DEN*6) 14:21 16:21
Max Schwenger & Carla Nelte - Vladimir Ivanov & Ashwini Ponnappa (RUS/IND) 13:21 21:18 19:21 
Raphael Beck & Kira Kattenbeck
   Quali: - Laurent Constantin & Laura Choinet (FRA) 21:9 21:15
   Quali: - Andreas Heinz & Jennifer Karnott (GER) 21:15 21:16
   1.Rd.: - Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (GER) 14:21 9:21.

Forderten ihren dänischen Gegner alles ab: Max Schwenger (li) & Josche Zurwonne im Achtelfinale. Foto: Claudia Pauli

Dritter Tag - Die Achtelfinals als wurden gespielt
Michael Fuchs & Birgit Michels kämpften sich nervenstark in die Runde der letzten acht
Von Claudia Pauli
Die Besucher der YONEX German Open dürfen sich auf ein Viertelfinalspiel mit deutscher Beteiligung freuen: Die Weltranglistenzehnten Michael Fuchs und Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) gewannen am Donnerstag (26. Februar 2015) ihre Achtelfinalpartie in drei Sätzen und stehen damit wie im Vorjahr in der Runde der besten acht Paarungen. 
Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel, Max Schwenger & Josche Zurwonne (TV Refrath/SC Union Lüdinghausen) im Herrendoppel, Isabel Herttrich & Birgit Michels (PTSV Rosenheim/1. BC Beuel) im Damendoppel sowie das Gemischte Doppel Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim) mussten hingegen am dritten Veranstaltungstag eine Niederlage hinnehmen und verpassten entsprechend den Einzug ins Viertelfinale. Im Herreneinzel war der DBV am Donnerstag nicht mehr vertreten.
Dameneinzel: Karin Schnaase chancenlos
Die amtierende EM-Dritte Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 29) hatte in ihrer Achtelfinalpartie gegen Sayaka Takahashi (Weltranglistenplatz 13) zu keiner Zeit eine Chance auf den Sieg. Letztlich verlor die 30 Jahre alte Spezialistin für Dameneinzel gegen die in Mülheim an der Ruhr an Position fünf notierte Titelverteidigerin mit 13:21, 5:21. „Generell bin ich natürlich sehr unzufrieden mit dem Spiel. Ich habe nicht richtig in mein Spiel gefunden, habe mich sehr schwer damit getan, in die Rallies reinzukommen. Ich muss meiner Gegnerin natürlich auch zugestehen, dass sie sehr gut gespielt hat. Ich kann viel daraus lernen und versuche, einige positive Sachen mitzunehmen, um es beim nächsten Mal besser zu machen“, sagte die Deutsche Meisterin von 2014 selbstkritisch.
Herrendoppel: Max Schwenger & Josche Zurwonne unterliegen im „Match of the Day“
Erneut eine starke Leistung boten am Donnerstag Max Schwenger & Josche Zurwonne (Weltranglistenplatz 24). Die frischgebackenen Deutschen Meister im Herrendoppel wurden für ihren kämpferischen Einsatz im „Match of the Day“ allerdings nicht belohnt: Nach einer Spielzeit von 62 Minuten unterlagen die 22 und 25 Jahre alten Bundeskaderathleten des DBV den amtierenden Vize-Europameistern Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding aus Dänemark (Weltranglistenplatz 13) mit 22:20 17:21 18:21.
Damendoppel: Isabel Herttrich & Birgit Michels ausgeschieden
Das Damendoppel Isabel Herttrich & Birgit Michels (Weltranglistenplatz 101), lieferte sich mit Jongkonphan Kittiharakul & Rawinda Prajongjai aus Thailand ein enges Achtelfinalmatch, ging aber letztlich wie Max Schwenger & Josche Zurwonne als Verlierer vom Spielfeld: Die 22 und 30 Jahre alten Deutschen Vizemeisterinnen mussten sich den asiatischen Weltranglisten-40. mit 16:21 16:21 geschlagen geben.
„Wir sind natürlich tierisch enttäuscht. Ich glaube, wir hätten die Thailänderinnen schlagen können. Wir sind leider irgendwie nicht so richtig in die Ballwechsel gekommen, was wir in jedem Fall gegen sie hätten machen müssen. Jetzt heißt es abhaken, analysieren und gucken, was wir besser machen können“, meinte Birgit Michels unmittelbar nach der Partie.
Mixed: „Match of the Day“ am Freitag mit Michael Fuchs & Birgit Michels
Zuvor hatte die zweimalige Olympiateilnehmerin (2008 und 2012) Birgit Michels an der Seite von Michael Fuchs (Weltranglistenplatz 10) ihre Achtelfinalbegegnung erfolgreich gestaltet: Nach einer Spielzeit von 58 Minuten durften die Olympiafünften von 2012 einen 21:15 14:21 21:18-Erfolg über die koreanische Mixed-Paarung Choi Sol Kyu & Chae Yoo Jung  (Weltranglistenplatz 90) bejubeln.
„Wir sind glücklich und hoch zufrieden mit dem Resultat. Wir wussten im Vorfeld nicht genau, was uns erwartet. Das ist eine junge, koreanische Paarung. Es war schwierig, sich darauf einzustellen. Trotzdem sind wir eigentlich recht gut reingekommen ins Spiel, haben im ersten Satz ziemlich gut unseren Spielplan durchsetzen können. Im zweiten Satz hatten wir große Probleme mit der Aufschlagsituation. Zum Glück haben wir uns Ende des zweiten Satzes noch einmal gefangen und im dritten Satz konnten wir dann von Anfang an unser Spiel aufziehen bzw. dagegen gehalten und haben die entscheidenden Punkte mehr gemacht als die Koreaner“, zog der 32 Jahre alte Michael Fuchs ein Fazit. Nächste Gegner an Setzplatz vier notierten Deutschen Meister sind die Geschwister Sam und Chloe Magee aus Irland. Das Aufeinandertreffen mit den ungesetzten Weltranglisten-28. stellt am Freitag das „Match of the Day“ dar. Spielbeginn ist um 19.00 Uhr.
Für Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (Weltranglistenplatz 23) sind die 58. Internationalen Badmintonmeisterschaften von Deutschland hingegen beendet. Die DM-Dritten unterlagen in ihrer Achtelfinalpartie den an Nummer sechs gesetzten Vize-Europameistern Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (Weltranglistenplatz 12) aus Dänemark mit 14:21 16:21.  

Stehen morgen jeweils im Mixed und Damendoppel im Achtelfinale: Birgit Michels (li) und Isabel Herttrich. Foto: Claudia Pauli

Mittwoch - zweiter Tag. Fünfmal gelang der Einzug ins Achtelfinale
Birgit Michels und Isabel Herttrich schafften in jeweils zwei Disziplinen den Einzug ins Achtelfinale
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open 2015 haben in vier Disziplinen Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) das Achtelfinale erreicht: Am zweiten Veranstaltungstag verzeichneten Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen) im Dameneinzel, Max Schwenger & Josche Zurwonne (TV Refrath/SC Union Lüdinghausen) im Herrendoppel, Isabel Herttrich & Birgit Michels (PTSV Rosenheim/1. BC Beuel) im Damendoppel sowie die Mixed-Paarungen Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel) und Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim) einen Sieg. Entsprechend steht die 22 Jahre alte Isabel Herttrich ebenso wie die 30-jährige Birgit Michels in zwei Disziplinen in der Runde der besten 16.
Es gab zwei deutsch-eutsche Paarungen
Den Einzug ins Achtelfinale verpassten hingegen – trotz teils sehr guter Leistungen – Fabian Roth (TV Refrath) und Patrick Kämnitz (Hamburg Horner TV) im Herreneinzel, Raphael Beck & Andreas Heinz (TV Refrath/1. BC Beuel) und Fabian Holzer & Mark Lamsfuß (SV Fun-Ball Dortelweil/1. BC Wipperfeld) im Herrendoppel,  Johanna Goliszewski & Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath), Linda Efler & Lara Käpplein (TV Emsdetten/1. BC Bischmisheim) und Carola Bott & Jennifer Karnott (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) im Damendoppel sowie die Gemischten Duos Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath) und Raphael Beck & Kira Kattenbeck (TV Refrath/RW Wesel). Insgesamt wurden am zweiten Veranstaltungstag zwölf Spiele mit deutscher Beteiligung ausgetragen. In zwei Matches trafen Nationalmannschaftskollegen aufeinander.
Herreneinzel: Deutsche Nachwuchsspieler ausgeschieden
Fabian Roth (Weltranglistenplatz 140) bewies auch bei dem für den DBV bedeutsamsten Turnier, dass er sich auf einem guten Weg befindet, ein Weltklassespieler im Herreneinzel zu werden. Der 19 Jahre alte U19-Europameister hatte bei seiner 21:17 18:21 11:21-Niederlage in der zweiten Runde gegen Zi Liang Derek Wong aus Singapur durchaus Chancen auf den Sieg. Der Asiate wird im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF aktuell immerhin an Position 37 geführt.
Patrick Kämnitz (Weltranglistenplatz 308) bot im Aufeinandertreffen mit Vorjahressieger Arvind Bhat (Weltranglistenplatz 79) speziell im zweiten Satz eine ansprechende Leistung, er musste sich dem Inder letztlich aber mit 10:21, 22:24 geschlagen geben. Der 23 Jahre alte Deutsche hatte – wie Fabian Roth – die Qualifikation erfolgreich absolviert und auch in der ersten Hauptrunde überzeugt. 
„Das ist ein super Gegner gewesen, der einfach ein paar mehr Erfahrungen hat als ich und dementsprechend auf dem Niveau konstanter ist. Da haben mir dann am Ende ein, zwei Körner gefehlt, um das dann auch – in zwei oder auch in drei Sätzen – durchzuziehen. Trotzdem bin ich mit dem Turnier super zufrieden. Ich habe auch heute ein super Spiel gemacht und kann mir nichts vorwerfen. Es kann nur weitergehen“, meinte Fabian Roth.
Dameneinzel: Karin Schnaase trifft auf die Titelverteidigerin
Die amtierende EM-Dritte Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 29) erreichte im „Schnelldurchgang“ das Achtelfinale im Dameneinzelwettbewerb. Ihre Gegnerin Yip Pui Yin aus Hongkong (Weltranglistenplatz 26) gab beim Stand von 10:21 3:3 aus eigener Sicht verletzungsbedingt auf. „Man hat gleich gemerkt, dass sie Probleme an der Schulter hat. Sie hat von Beginn an nicht das gespielt, was sie spielen kann. Schade, ich hätte gerne noch den zweiten Satz zu Ende gespielt, denn es ist schon ein Unterschied, ob man hier in der Halle spielt oder in der Trainingshalle. Aber nun freue ich mich auf morgen“, meinte die 30 Jahre alte Deutsche Meisterin von 2014 nach ihrem 17-minütigen Auftritt. In der Runde der besten 16 Damen trifft Karin Schnaase am Donnerstag um 15 Uhr auf Titelverteidigerin Sayaka Takahashi (Weltranglistenplatz 13). Die Japanerin ist an Position fünf notiert.
Herrendoppel: Max Schwenger & Josche Zurwonne im „Match of the Day“
Alle drei deutschen Herrendoppel, die sich im Hauptfeld befanden, boten starke Leistungen. Über den Einzug ins Achtelfinale durften sich allerdings lediglich Max Schwenger & Josche Zurwonne (TV Refrath/SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 24) freuen. Die frischgebackenen Deutschen Meister bezwangen in ihrer Auftaktpartie Baptiste Careme & Ronan Labar aus Frankreich (Weltranglistenplatz 31) mit 15:21 21:18 21:18. Nächste Gegner der 22 und 25 Jahre alten Bundeskaderathleten des DBV sind die amtierenden Vize-Europameister Mads Conrad-Petersen & Mads Pieler Kolding. Die Weltranglisten-13. aus Dänemark sind in Mülheim an der Ruhr an Nummer vier gesetzt. Die Begegnung stellt am Donnerstag das „Match of the Day“ dar. Spielbeginn ist um 19 Uhr.
Fabian Holzer & Mark Lamsfuß (SV Fun-Ball Dortelweil/1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 58), die als Nachrücker das Hauptfeld erreicht hatten, mussten sich dagegen am Mittwoch den indonesischen Qualifikanten Berry Angriawan & Ryan Agung Saputra (Weltranglistenplatz 220) mit 10:21 21:16 12:21 geschlagen geben. Wenige Stunden später erlitten auch Raphael Beck & Andreas Heinz (TV Refrath/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 40) in ihrem Erstrundenmatch eine Niederlage: Die DM-Dritten verloren gegen die Polen Adam Cwalina & Przemyslaw Wacha (Weltranglistenplatz 19) mit 17:21 16:21.
Damendoppel: Isabel Herttrich & Birgit Michels weiter
Im Damendoppel gelang einzig den DM-Zweiten Isabel Herttrich & Birgit Michels (PTSV Rosenheim/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 103) der Einzug ins Achtelfinale. Die EM-Dritten mit dem deutschen Mixed-Team setzten sich in ihrem Erstrundenspiel mit 21:15 21:19 gegen ihre Nationalmannschaftskolleginnen Carola Bott & Jennifer Karnott (1. BC Wipperfeld/TV Refrath; Weltranglistenplatz 127) durch, die sich über eine erfolgreiche Qualifikation einen Startplatz im Hauptfeld erspielt hatten.
„Wir sind relativ gut ins Spiel gekommen. Die anderen hatten keinen so guten Start, sind aber dann immer besser reingekommen, was es uns relativ schwer gemacht hat. Die Ballwechsel wurden relativ lang und ich bin froh, dass wir das Spiel letztlich in zwei Sätzen nach Hause bringen konnten“, zog die zweimalige Olympiateilnehmerin (2008 und 2012) Birgit Michels ein Fazit. In der Runde der besten 16 Damendoppel treffen Isabel Herttrich & Birgit Michels, die aufgrund von Absagen anderer Athletinnen ins Hauptfeld nachgerückt waren, auf Jongkonphan Kittiharakul & Rawinda Prajongjai aus Thailand (Weltranglistenplatz 39). Die Partie beginnt um 18.15 Uhr.
Die Deutschen Meisterinnen Johanna Goliszewski & Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 24) unterlagen zum Auftakt den letztjährigen YONEX German Open-Halbfinalistinnen Eefje Muskens & Selena Piek aus den Niederlanden (Weltranglistenplatz 12) mit 16:21 17:21. Linda Efler & Lara Käpplein (TV Emsdetten/1. BC Bischmisheim; Weltranglistenplatz 226), die wie Carola Bott & Jennifer Karnott als Qualifikantinnen ins Hauptfeld gelangt waren, hatten wie erwartet gegen die amtierenden Europameisterinnen Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (Weltranglistenplatz 4, Setzplatz 2) aus Dänemark keine Chance. Die 20 und 19 Jahre alten DBV-Asse erlitten in ihrem Spiel aus der ersten Runde des Hauptturniers eine 9:21 13:21-Niederlage.
Mixed: Zwei deutsche Duos im Achtelfinale
Die Deutschen Meister Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 10) lieferten sich mit den Niederländern Jacco Arends & Selena Piek (Weltranglistenplatz 25) das erwartet enge Auftaktmatch. Nach einer Spielzeit von 50 Minuten durften sich die Olympiafünften von 2012 aus Deutschland über einen 21:19 10:21 21:15-Sieg freuen. Im Achtelfinale treffen die an Position vier notierten Athleten des DBV um 14 Uhr auf die Koreaner Choi Sol Kyu & Chae Yoo Jung (Weltranglistenplatz 91).
Enttäuschend verlief der Turnierauftakt hingegen für Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath; Weltranglistenplatz 18):  Die nationalen Vizemeister unterlagen den Qualifikanten Vladimir Ivanov & Ashwini Ponnappa (Russland/Indien; Weltranglistenplatz 92) in einem hart umkämpften Match mit 13:21 21:18 19:21.
Eine Runde weiter sind dagegen Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim; Weltranglistenplatz 23). Die DM-Dritten gewannen das DBV-interne Aufeinandertreffen mit den Qualifikanten Raphael Beck & Kira Kattenbeck (Weltranglistenplatz 95) mit 21:14 21:9. Nächste Gegner der B-Kaderathleten des Deutschen Badminton-Verbandes sind die an Nummer sechs gesetzten Vize-Europameister Mads Pieler Kolding & Kamilla Rytter Juhl (Weltranglistenplatz 12) aus Dänemark. Die Achtelfinalpartie wird um 13.40 Uhr ausgetragen.  

Beginnt sich auf dem Leistungsniveau der Erwachsenen durchzusetzen: U19-Europameister Fabian Roth. Foto: Claudia Pauli

Dienstag - erster Tag: Fünfmal kämpften sich Deutsche durch die Qualifikation
Fabian Roth und Patrick Kämnitz kamen aus der Qualifikation und gewannen dann noch das erste Hauptrundenspiel
Von Claudia Pauli
Bei den YONEX German Open Championships 2015 in Mülheim an der Ruhr bestritten in drei Disziplinen Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV) die Qualifikation erfolgreich und erspielten sich damit einen Startplatz im Hauptfeld: Am ersten Veranstaltungstag lösten sowohl Fabian Roth (TV Refrath) und Patrick Kämnitz (Hamburg Horner TV) im Herreneinzel als auch Carola Bott & Jennifer Karnott (1. BC Wipperfeld/TV Refrath) und Linda Efler & Lara Käpplein (TV Emsdetten/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) im Damendoppel sowie das Mixed Raphael Beck & Kira Kattenbeck (TV Refrath/BV Wesel Rot-Weiss) das Ticket für das Hauptturnier.
Herreneinzel: Patrick Kämnitz trifft auf den Titelverteidiger
Fabian Roth (Weltranglistenplatz 140) und Patrick Kämnitz (Weltranglistenplatz 308) mussten wenige Stunden später bereits ihr Erstrundenspiel im Rahmen des Hauptwettbewerbs austragen. Während der 23 Jahre alte Patrick Kämnitz den Franzosen Marin Baumann (Weltranglistenplatz 138) – und damit ebenfalls einen Qualifikanten – mit 21:17 17:21 21:18 bezwang, warf der 19 Jahre alte Deutsche Vizemeister Fabian Roth dessen an Nummer 15 gesetzten Landsmann Brice Leverdez aus dem Turnier. Der amtierende U19-Europameister besiegte den im Ranking des Badminton-Weltverbandes BWF auf Platz 28 geführten 28-Jährigen mit 21:16 12:21 22:20. Nächster Gegner des gebürtigen Karlsruhers ist Zi Liang Derek Wong aus Singapur (Weltranglistenplatz 37). Patrick Kämnitz schlägt in seinem Match aus der zweiten Runde gegen Titelverteidiger Arvind Bhat aus Indien (Weltranglistenplatz 79) auf.
Dameneinzel: Karin Schnaase einzige Vertreterin des DBV
Im Dameneinzel vertritt einzig die amtierende EM-Dritte Karin Schnaase (SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 29) Deutschland. Die 30-Jährige trifft zum Auftakt auf Yip Pui Yin aus Hongkong (Weltranglistenplatz 26).
Herrendoppel: Deutschland mit drei Duos
Im Herrendoppel schlagen drei Paarungen des DBV im Hauptfeld auf: Die frischgebackenen Deutschen Meister Max Schwenger & Josche Zurwonne (TV Refrath & SC Union Lüdinghausen; Weltranglistenplatz 24) spielen gegen die Franzosen Baptiste Careme & Ronan Labar (Weltranglistenplatz 31) um den Einzug ins Achtelfinale, die DM-Dritten Raphael Beck & Andreas Heinz (TV Refrath/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 40) stehen Adam Cwalina & Przemyslaw Wacha aus Polen (Weltranglistenplatz 19) gegenüber. Außerdem erreichten Fabian Holzer & Mark Lamsfuß (SV Fun-Ball Dortelweil/1. BC Wipperfeld; Weltranglistenplatz 58) als Nachrücker das Hauptfeld. Die Nachwuchsasse, die ursprünglich für die Qualifikation vorgesehen waren, müssen sich in ihrem Erstrundenspiel mit den indonesischen Qualifikanten Berry Angriawan & Ryan Agung Saputra (Weltranglistenplatz 220) auseinandersetzen.
Damendoppel: Vier Paarungen des DBV im Hauptfeld
Im Damendoppel ist der DBV noch stärker vertreten als im Herrendoppel: Gleich vier deutsche Paarungen gehören dem 32 Duos umfassenden Hauptfeld an. Die Deutschen Meisterinnen Johanna Goliszewski & Carla Nelte (1. BV Mülheim/TV Refrath; Weltranglistenplatz 24) schlagen in ihrer Erstrundenpartie gegen die letztjährigen YONEX German Open-Halbfinalistinnen Eefje Muskens & Selena Piek aus den Niederlanden (Weltranglistenplatz 12) auf. Die DM-Zweiten Isabel Herttrich & Birgit Michels (PTSV Rosenheim/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 103), die aufgrund von Absagen anderer Spielerinnen ins Hauptfeld nachgerückt waren, bestreiten ein DBV-internes Auftaktmatch gegen die Qualifikantinnen Carola Bott & Jennifer Karnott (Weltranglistenplatz 127). Linda Efler & Lara Käpplein (Weltranglistenplatz 226) dürfen sich kurz vorher mit den an Position zwei notierten Europameisterinnen Christinna Pedersen & Kamilla Rytter Juhl (Dänemark; Weltranglistenplatz 4) messen.
Mixed: Abermals ein Quartett am Start
Auch im Mixed stehen vier deutsche Duos im Hauptfeld. Zudem kommt es in dieser Disziplin ebenfalls zu einem DBV-internen Aufeinandertreffen: Die DM-Dritten Peter Käsbauer & Isabel Herttrich (beide PTSV Rosenheim; Weltranglistenplatz 23) stehen in ihrem Erstrundenmatch den Qualifikanten Raphael Beck & Kira Kattenbeck (Weltranglistenplatz 95) gegenüber. Die Deutschen Meister Michael Fuchs & Birgit Michels (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/1. BC Beuel; Weltranglistenplatz 10) spielen gegen Jacco Arends & Selena Piek (Niederlande; Weltranglistenplatz 25), während die nationalen Vizemeister Max Schwenger & Carla Nelte (beide TV Refrath; Weltranglistenplatz 18) gegen die Qualifikanten Vladimir Ivanov & Ashwini Ponnappa (Russland/Indien; Weltranglistenplatz 92) antreten.
Spielbeginn am zweiten Veranstaltungstag um 9.00 Uhr
Am zweiten Veranstaltungstag (Mittwoch, 25. Februar 2015) werden sowohl die Erstrundenspiele im Dameneinzel, im Herrendoppel, im Damendoppel und im Mixed als auch die Spiele aus der zweiten Runde des Herreneinzelwettbewerbs (jeweils Hauptturnier) ausgetragen. Spielbeginn in der RWE-Sporthalle ist erneut um 9 Uhr. 
Niederlagen in der Qualifikation
Philipp Discher (SG Anspach) und Tobias Wadenka (TSV Neuhausen-Nymphenburg) im Herreneinzel, die Deutsche Vizemeisterin Fabienne Deprez (BV Gifhorn) im Dameneinzel, Johannes Pistorius & Marvin Seidel (TSV Freystadt/1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und Lennart Konder & Tobias Mund (beide BC Remagen) im Herrendoppel, Barbara Bellenberg & Ramona Hacks (PTSV Rosenheim/1. BC Wipperfeld), Kira Kattenbeck & Franziska Volkmann (BV Wesel Rot-Weiss/SV Fun-Ball Dortelweil), Lisa Kaminski & Hannah Pohl (beide 1. BC Beuel) und Annika Horbach & Daniella Gonda (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/Ungarn) im Damendoppel sowie die Mixed-Paarungen Marvin Seidel & Linda Efler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim/TV Emsdetten), Mark Lamsfuß & Franziska Volkmann (1. BC Wipperfeld/SV Fun-Ball Dortelweil), Fabian Holzer & Barbara Bellenberg (SV Fun-Ball Dortelweil/PTSV Rosenheim) und Andreas Heinz/Jennifer Karnott (1. BC Beuel/TV Refrath) verpassten heute durch in der Qualifikation erlittene Niederlagen den Einzug ins Hauptfeld. Die Athleten lieferten sich dabei mit ihren Gegnern teils enge Matches und boten ansprechende Leistungen.

Tickets sind noch verfügbar - Entweder bei ADticket.de oder an der Tageskasse

Prominente deutsche Absagen
Auch Dieter Domke kann nicht antreten
(23.2.15) Am Montag sagte auch noch Deutschlands Nummer zwei im Herreneinzel, Dieter Domke (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim), für die YONEX German Open 2015 ab. Der 28-Jährige, der sich im Herbst vergangenen Jahres einer Meniskus-Operation unterziehen musste, leidet erneut unter Knieproblemen.
Marc Zwiebler und Johannes Schöttler nicht dabei
(22.2.15) Das ist für die Spieler wie für die Badmintonfans hierzulande bitter: Marc Zwiebler (1. BC Saarbrücken-Bischmisheim) und sein Vereinskollege Johannes Schöttler mussten verletzungsbedingt ihre Teilnahme an den YONEX German Open 2015 absagen.
Das teilte Chef-Bundestrainer Holger Hasse mit. Johannes Schöttler hatte im Herrendoppel zusammen mit Michael Fuchs Setzplatz acht inne, im Mixed wäre der 30-Jährige gemeinsam mit Johanna Goliszewski in der Qualifikation angetreten.
Marc Zwiebler erreichte 2014 bei den YONEX German Open das Halbfinale und war damit erfolgreicher als je zuvor in der RWE-Sporthalle. Der achtmalige nationale Titelträger im Herreneinzel erlitt am 1. Februar im Endspiel der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld  einen Muskelfaserriss im Bereich der rechten Wade, sodass er eine mehrwöchige Pause einlegen musste, Johannes Schöttler leidet unter Hüftproblemen. Beide deutschen Nationalspieler konnten aus diesen Gründen schon nicht an der Mannschaftseuropameisterschaft in Leuven/Belgien teilnehmen, bei der die deutsche Mannschaft die Bronzemedaille gewann.
Holger Hasse zum Genesungsprozess von Marc Zwiebler: „Der Behandlungsverlauf ist zwar sehr positiv, aber ein Start bei den YONEX German Open käme zu früh. Marc konnte bislang noch nicht trainieren, er wird erst in der kommenden Woche wieder ins Training einsteigen.“

German-Open-Plakat mit Deutschlands Superstar Marc Zwiebler.

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Siegerfotos

Koreas beste Dame gewann das Einzel: Sung Ji Hyun.
Sechs Turnierspiele ohne Satzverlust: Jan Jörgensen stürmte zum Turniersieg wie ein Orkan.
Im Mixedfinale standen sie sich gegenüber, im Doppel siegten sie gemeinsam: Christinna Pedersen (li) & Kamilla Rytter Juhl.
Nahmen Revanche gegen ihre russischen Endspielgegner für die Niederlage im letzten EM-Finale: Mads Conrad-Petersen (li) & Mads Pieler Kolding. Fotos: MK

Trailer Yonex German Open 2015

Mülheim erwartet auch 2015 wieder die Besten der Welt.

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