Europameisterschaften 2004

   

Vom 16. bis 24. April in Genève/Genf (Schweiz)

         
  
Genfer Geschichten

von

Martin Knupp

   

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Gruezi miteinand, liebe Badmintonfans in Deutschland, zu berichten ist...

...von den magischen Hände des deutschen Physiotherapeuten Andreas Richter
(23.4.) Am ersten Tag des Individualturniers stellte sich Andreas Richter, dem Physiotherapeuten der deutschen Mannschaft die größte Herausforderung der diesjährigen EM. Nicole Grether war beim Spiel gegen Tine Rasmussen ausgerutscht, lag minutenlang mit schmerzverzerrtem Gesicht am Boden und musste aufgeben (siehe Meldung unten).
Doch am nächsten Nachmittag, als die erste Runde im Doppel anstand,  spielte sie wieder.
Waren da die berühmten magischen Hände, die Masseuren so gerne zugeschrieben werden, im Spiel?
Nicole: "Also ohne Andy wär da gar nichts gegangen. Ich hatte tierische Schmerzen und wusste auch lange nicht, ob was kaputt war. Andy hat sich dann am Abend ausgiebig Zeit genommen. Gekühlt, Bewegungen mit den Gelenken gemacht, sich mit den Verletzungen beschäftigt. Am anderen Morgen hab ich dann lockeres Laufen versucht. Zunächst hat alles immer noch weh getan, aber das hatte Andy mir angekündigt. Doch es wurde bis zum Nachmittag zunehmend besser. Am Abend konnte ich dann tatsächlich spielen."
Also stimmt das Klischee von den magischen Händen doch?
Stetige Fortbildungen
Andreas Richter lacht in seinem breiten bayerischen Dialekt: "Na. Natürlich schmeichelt es uns einerseits,  aber andererseits ist es weniger die Magie, als das Know-how. Wenn ich überlege, wie sich die Behandlungsmethoden in den letzen 15 Jahren verändert und verbessert haben - da darf man mit seinem Wissen auch nicht stehen bleiben. Regelmäßige Fortbildungen sind notwenig. Vom DSB werden sie für die Physiotherapeuten, die regelmäßig für die Verbände arbeiten sogar vorgeschrieben."
Und was war nun mit Nicole? " Durch das Wegrutschen gab es bei ihr Instabilitäten im Sprunggelenk und im Kniegelenk.  Glücklicherweise war nichts angerissen. Es gab auch keinen Bluterguss. Durch gezieltes Beüben, das heißt, man führt Bewegungen mit dem betreffenden Gelenk durch, haben wir versucht, die Stabilität wieder herzustellen. Untermauert wurde es mit Tapeverbänden. Das größte Problem war also in Nicoles Fall nicht die Verletzung. Vielmehr musste sie daran glauben, dass sie sich trotz des Handicaps würde bewegen können. Das war meine wichtigsten Aufgabe, ihr das zu vermitteln."
Dann stimmt also wenigstens das klassische Bild vom Physiotherapeuten als Seelentröster und Mülleimer in einer Sportmannschaft?
"Ich nenne es allerdings gern seelischer Beichtvater", lacht der 44-Jährige aus Pocking in der Nähe von Passau.
Dort betreibt er als selbständiger Unternehmer mit seiner Frau, die ebenfalls Physiotherapeutin ist, eine Praxis mit vier Angestellten.  Dieses Team managt die Praxis auch, wenn Andi unterwegs ist. "Seit zehn Jahren sind das die gleichen Leute und auf sie kann ich mich voll verlassen."
Seit 1992 für den DBV dabei
Für den DBV ist er bei allen großen Veranstaltungen dabei, also EM, WM, Thomas Cup, immer wenn eine offizielle Mannschaft fährt. Jetzt im Olympiavorbereitungsjahr kamen auch noch zwei Asientouren dazu. An seinen ersten Einsatz kann er sich noch gut erinnern. "Das war ein Länderspiel gegen Russland 1989 in München. Im regelmäßigen Einsatz bin ich seit 1992."
Finanzielle Gründe stehen für diesen Einsatz nicht im Vordergrund. Die Verbandsarbeit wird nicht ausgesprochen hoch entlohnt. "Aber solche Momente wie mit Nicole in dieser Woche, wenn es mir gelingt, verletzten Athleten zu helfen, ihre Ziele zu verwirklichen, das schafft innere Befriedigung ."
Selbst Badmintonspieler
Also interessiert ihn auch Badminton als Sport? "Klar. Ich bin selbst Hobbyspieler beim SV Pocking. Dort spiel ich seit 15 Jahren. Drum freuen mich natürlich die Erfolge hier in Genf besonders. Ich  hab schon Veranstaltungen miterlebt, da konnte ich mich die letzten drei Tage erholen. Diesmal hab ich bis zum Schluss zu tun. Was besonders erfreulich ist, auch wenn es mir Arbeit macht - wir hatten in der Vergangenheit noch nie so viele Viertelfinalteilnahmer wie diesmal. Und weil die meisten davon auch noch jung sind, hat das ganze Team noch Zukunft. Im Moment freue ich mich allerdings erst mal, dass so viele die Quali für Athen geschafft haben."
Dort treffen die Qualifizierten dann ihren "Physio" Andreas Richter wieder. Der hat nämlich vom NOK "positive Signale" erhalten, dass er, wie schon in Sydney, auch für Athen wieder ins medizinische  Team des NOKs berufen wird. In Sydney war er für Segeln, Modernen Fünfkampf, Bogenschießen und die Vielseitigkeitsreiterei zuständig. Und natürlich für Badminton. So kann er also auch in Athen unseren Athleten helfen, sich an die Medaillen heranzutasten.

...von einem Schiedsrichter, der in die Europaliga durchstartete
(23.4.) Am gestrigen Donnerstagnachmittag war unser deutscher Schiedsrichter Mirco Schmidt zwar nicht unbedingt skeptisch, aber doch reserviert: "Heute Abend werden uns die Ergebnisse mitgeteilt. Ich habe zwar kein schlechtes Gefühl, aber man weiß nie, ob der Prüfer eine Spielsituation ebenso einschätzt, wie man selbst, wenn man zum Handeln Anlass sah. Ich hab zum Beispiel dem Schweden Hagberg eine gelbe Karte gezeigt, weil er den Schläger auf's Netz gehauen hat. Für mich ein ausreichender Grund.  Ich hoffe, der beobachtende Prüfer hat das genauso eingeschätzt."
Sechs Tage standen hier in Genf neun Kandidaten aus verschiedenen europäischen Ländern unter Beobachtung. Ziel eines jeden war der Erwerb der EBU-Lizenz. Da jeder von ihnen durchschnittlich sechs Spiele am Tag zu leiten hatte, kamen 36 Spiele zusammen. Ein Marathonprogramm und Gelegenheit genug, mal einen zu hoch ausgeführten Aufschlag zu übersehen.
Eine theoretische Ausbildung gab es nicht mehr. Da geht man bei der EBU davon aus, dass dies vorher in den Nationalverbänden ausreichend geregelt worden ist. Schmidt: "Man hat uns gleich am Anfang gesagt, wir sind hier, um euch zu prüfen, nicht, um euch auszubilden. Am ersten Turniertag, vorige Woche Freitag, konnten wir uns einschiedsen. Danach wurde es ernst. Von Samstag bis zum heutigen Donnerstag waren wir im Einsatz. In dieser Zeit waren zwei EBU-Prüfer ständig unterwegs und man wusste nie, ob man unter Beobachtung stand oder nicht."
Bei Mirco Schmidt aus Ochtrup bei Münster hat die Dauer-Beobachtung offensichtlich zu für ihn makellosen Erkenntnissen geführt. Er bekam nicht etwa nur die untere Qualifikationsstufe "Accreded Umpire" zugesprochen, sondern gleich die höchste EU-Qualifikation "Certificated Umpire". badminton.de sagt herzlichen Glückwunsch. 

      

...von einem markerschütternden Schrei
(22.4.) Ein markerschütternder Schrei ließ am späten Nachmittag die Zuschauer in der Halle zusammenzucken und den deutschen Physio Andi Richter in schallendes Gelächter ausbrechen. Der Schrei war der hörbare Ausdruck von Juliane Schenks Freude über das Erreichen des Halbfinales im Damendoppel. "Superaffengeil", war das einzige Wort, der ihr hinterher als Spontankommentar zum Sieg über die Engländerinnen Emms & Kellogg einfiel.
Unsere beiden Damen waren während beider Sätze deutlich überlegen und die englische Mannschaftsleitung kann sich trösten, dass die Alternativlösung, die sie im Mannschaftsbronzespiel hätten aufbieten können, ebenfalls geschlachtet ("geslaughtert") wurde, wie es der englische Verbandsjournalist Kinks so trefflich ausdrückte.
Zuvor hatte Schenk im Dameneinzel gegen die langjährige europäische Nummer eins Camilla Martin eine deutliche Niederlage hinnehmen müssen. Die Dänin spielte ganz schön schnell und platzierte die Bälle äussert genau. Sie legte plötzlich eine Rückhandschwäche bei Juliane offen, die die vorherigen Gegnerinnen nicht hatten sichtbar machen können.
Juliane nahm es gelassen. "Ich merkte schon im ersten Satz, wie ich immer dann müde wurde, wenn die Ballwechsel sehr lang wurden. Beim Seitenwechsel hab ich schon an das Doppel gedacht und mich nicht mehr ganz so reingehängt. Ob ich nun noch vier oder fünf Punkte mehr geholt hätte, war mir unter diesen Umständen einerlei."
Schenk & Grether - Emms & Kellogg 15:4 15:5
Schenk - Martin 5:11 1:11

Bemerkenswerter Sieg: Björn Joppien nach Erreichen des Halbfinales.

...von Björns Überwindung eines Angstgegners
(22.4.) Um 15.35 Uhr Genfer Zeit entschied ein Linienrichter, dass eine kurze Vorhand-Abwehr longline von Björn Joppien drin war. Unmittelbar danach tat der Deutsche Meister einen Freudensprung. Die Medaille war geschafft. Was aber noch wichtiger war, ein paar mehr Punkte für die Olympiaqualifikation im Fernduell gegen einige asiatische Mitkonkurrenten (siehe unten) waren errungen.
Der Langenfelder hatte grossen Respekt vor Niels Christian Kaldau, der dänischen Nummer vier. In den letzten wichtigen Wettkämpfen hatte er verloren. "Sein schnelles flaches Spiel liegt mir nicht", gab sich Björn vor dem Match skeptisch. "Da kann ich meine Angriffsbälle nicht einsetzen."
Diesmal aber ließ er sich nicht beeindrucken. Zwar versuchte Kaldau erneut, den Deutschen in die Defensive zu drängen, aber der zeigte sich vorbereitet. Joppien: "Ich habe so gespielt, dass er viel laufen musste und sich dabei auch noch viel zu drehen hatte. Das liegt ihm nicht. Ausserdem war wichtig, dass ich den ersten Satz gewann."
Bis 10:12 wogte das Spiel hin und her, Kaldau hatte bis dahin immer eine leichte Führung. Fast überfallartig übernahm Björn dann aber bis zum 14:12 die Regie. "Ich hab zwei schnelle Swip-Aufschläge gemacht und auch sonst alles daran gesetzt, unbedingt diesem Satz zu gewinnen. Ich wusste, wir hatten vorher beide gearbeitet und hielt mich für fitter."
Auch im zweiten Satz behielt Björn die Übersicht. Bei 8:3 und 12:7 gab es noch einmal kritische Phasen, in denen Kaldau versuchte, den Spieß noch einmal umzukehren. Und drei Matchbälle wehrte er ab, dann aber musste er endgültig die Überlegenheit des Deutschen anerkennen.
Das tat er nach dem Spiel auch neidlos: "Björn hat sein flaches Spiel enorm verbessert. Und ich konnte meine variable Technik heute nicht einsetzen. Vielleicht war es nicht meinen besten Tag, vielleicht lag es aber auch daran, dass ich von Björn zu sehr unter Druck gesetzt wurde. Schade. Ich bin zwar im dänischen Thomas-Cup-Team, aber nun muss ich Verständnis haben, wenn die Trainer meine Kameraden im Einzel einsetzen."
VF HE: Joppien - Kaldau 15:12 15:7

Urlaub statt Olympia: Schwere Tage für Petra Overzier. Foto:©Michael Dickhäuser.

...von der tragischen Folge einer Niederlage und einer Verquickung
(22.4.) Von besonderer sportlicher Tragik war der Verlauf der gestrigen Viertelfinalspiele im Dameneinzel für unsere ehemalige Deutsche Meisterin Petra Overzier. Er kostete der ehemaligen Jugendeuropameisterin nämlich die Olympiateilnahme in Athen. Verdrängt wurde sie ausgerechnet von Mannschaftskameradin Juliane Schenk. Badminton.de ließ sich die Situation vom Leistungssportreferenten des DBV Martin Kranitz erläutern.
Zunächst die Ausgangslage: Die laufende EM und die gleichzeitig stattfindende Asienmeisterschaft sind die letzten
Wertungsturniere der Olympiaqualifikation, die von der IBF ein Jahr lang durchgeführt wurde. Beide haben den Status von Vier-Sterne-Turnieren, sind also - bei einem Maximum von sechs Sternen - relativ hoch angesiedelt. In der nächsten Woche wird die Weltrangliste erstellt und anschließend werden unter Zugrundelegung verschiedener Kriterien in mehreren Runden die Olympiateilnehmer ermittelt. Zu beachten ist, dass unabhängig von der Kriterien der IBF nur jene Sportler nach Athen kommen, die auch von ihren nationalen Olympischen Komitees nominiert werden.
Kranitz: "Bei Petra und Juliane war es nun so, dass vor der EM Petra knapp vor Juliane lag. Wenn beide die gleiche Runde erreicht hätten, wäre also Petra vorne geblieben. Da aber Juliane ins Viertelfinale gekommen ist, Petra aber im Achtelfinale ausgeschieden ist, bekommt Juliane - mindestens - 63 Punkte mehr und hat Petra knapp überholt."
Nur zwei dürfen mitspielen
Insgesamt stehen dem DBV zwei Plätze zu. Einen davon hat Xu Huaiwen, die unter den ersten 16 platziert ist. Drei Plätze wären es nur dann, wenn alle drei unter den ersten 16 wären. Schenk und Overzier stehen aber knapp dahinter.
Kranitz weiter: "Besonders kurios ist dabei, dass erstmals IBF-Kriterien den Start einer Deutschen verhindern. Bei den vergangenen Olympischen Spielen mussten wir immer mit unseren NOK argumentieren, ob unsere Badmintonspieler mitfahren durften. Nach NOK-Kriterien - also Platz 19 der bereinigten Weltrangliste - wäre Petra locker dabei."
Brisant macht die Situation außerdem, dass Juliane Schenk über das Damendoppel mit Nicole Grether ihre Olympiateilnahme schon sicher hat. Sie hat sich jetzt zusätzlich noch die Teilnahme im Einzelwettbewerb erspielt. Petra Overzier aber hat keine zweite Disziplin. Außerdem wird sie damit hadern, dass ihr im vergangenen November durch die
Einbürgerung von Xu Huaiwen eine Chinesin als Nummer eins vor die Nase gesetzt worden ist, die nun einen der beiden Startplätze belegt. Eine kritische Phase in der Karriere der 22-Jährigen, die beim rheinischen TTC Brauweiler groß geworden ist und derzeit in der Bundesliga mit dem 1.BC Beuel im Play-off-Finale steht.
Björn zittert
Werfen wir noch einen Blick auf die anderen Disziplinen. Kranitz: "Björn Joppien steht im Grenzbereich, er kämpft um die NOK-Kriterien, also Platz 19 bereinigt. Nach IBF-Kriterien wären er und sogar Jens Roch qualifiziert. Ob Björn Platz 19 schafft, hängt aber auch davon ab, wie viele Punkte einige seiner Mitkurrenten aus Asien, Korea und Indonesien bei der
Asienmeisterschaft holen. Anderseits hat er auch selbst viel in der Hand - er kann ja hier in Genf selbst auch noch weiter kommen..."
Bei den Herrendoppeln hat keines der Paare die Qualifikation geschafft, aber im Mixed haben Siegemund & Pitro durch ihren gestrigen Sieg über Blair & Munt die Weichen gestellt. Kranitz: "Im Mixed ist es unheimlich dicht, zwischen zwölf und zwanzig liegen nur wenige Punkte. Blair & Munt waren Konkurrenten, sie stehen aktuell an 11, unsere 17. Viel hängt auch hier von den heutigen und morgigen Ergebnissen ab. Aber nach allem, was wir vorausberechnen, müsste es mit der Qualifikation der beiden geklappt haben."
Knapp gescheitert sind dagegen Kristof Hopp & Kathrin Piotrowski. Trotz einiger guter Ergebnisse erfüllen sie nicht die NOK-Kriterien.

   

...von der negativen Wirkung des Nachdenkens
(21.4.) Björn Joppien brauchte etwa eine Viertelstunde, dann hatte er sich Kasperi Salo im Achtelfinale präpariert. Nach dem 6:6-Zwischenstand hetzte er den bulligen Finnen nur noch durch Feld und setzte ihn mit allerlei Angriffsbällen unter Dauerdruck. 15:7. A
uch im zweiten Satz konnte Kasperi sich noch so mühen. Björn blieb der Herrscher auf dem Feld. Er führte 13:8. Doch der Finne gab keineswegs auf und blieb dran. Er kam näher und näher - und im Schlusspurt machte er zunächst das 13 beide und dann einen 15:13 Sieg. "Ich war plötzlich wie gelähmt", analysierte Björn hinterher. "Fing an nachzudenken, dass ich unbedingt das Viertelfinale erreichen musste, um meine Olympiachance nicht zu gefährden. Und dabei wurden mir die Beine schwer und am Netz gelang mir nichts mehr. Mir wurde richtig schwarz vor Augen."
Im Dritten dann allerdings hatte der Deutsche Meister sich wieder gefangen. Er hielt den Ball im Spiel hetzte Salo auf diese Weise wieder herum. Björn: "Irgendwann hab ich mir einfach gedacht, jetzt wollen wir sehen, wer die bessere Kondi hat und hab nur noch Drop und Clear gespielt. Glücklicherweise hat es gewirkt. Ich bin unheimlich froh."
Er hat getan, was er konnte. Sein nächster Gegner Kaldau liegt ihm nicht besonders. "Der spielt zu immer sehr schnell flach und das liegt mir nicht." Jetzt hängt es von den Ergebnissen der Asienmeisterschaften, die an diesem Wochenende in Kuala Lumpur ausgetragen werden, ab, ob sich Japaner vor ihn drängen. Das ist dann möglich, wenn sie dort die Schlussrunden erreichen.

War das die Qualifikation unseres Mixed für Athen? (v.l.) Björn Siegemund, Nicol Pitro und Trainer Stefan Dreseler.

...von einem Stoßseufzer und glänzenden Aufschlägen
(21.4.) "Ja, dass war's dann wohl", jubelte Trainer Stefan Dreseler erleichtert, als der fünfzehnte Punkt unseres Mixeds Siegemund & Pitro unter Dach und Fach war. Sie hatte soeben die an 5/8 gesetzten Engländer Blair & Munt aus dem Wettbewerb geworfen. Dreseler sprach auf die Olympiaqualifikation an, der die beiden nun ganz nahe gekommen sind. Nach zwei Sätzen Vorspiel begann der dritte Durchgang nervös. Vor allem "Siggi" unterliefen viele leichte Fehler. Beim 1:5 drohten Wolken aufzuziehen. Bei 3:5 wogte das Spiel hin und her, etliche Male wechselte der Aufschlag. "Das haben wir häufiger in unserem Spiel", erklärte Nicol hinterher diese entscheidende Phase. "Wir kommen dann nicht voran."
Aber weil auch die Engländer nicht weiterkamen, stabilisierte sich das Spiel unserer Deutschen. Die Bewegungen waren nicht mehr so zerfahren, Björn platzierte gute Angriffsbälle und Nicol schlug glänzend auf. Am Ende waren die Gegner so demoralisiert, dass ihnen mehrfach leichte Fehler unterliefen. Viertelfinale.

     

...von einer Entwarnung
(21.4.) Beides hat gehalten. Sowohl Knie als auch Sprunggelenk waren vom deutschen Physiotherapeuten Andi Richter dick getapet, als Nicole Grether heute in die Halle kam. Der böse Ausrutscher gestern hatte allerdings glücklicherweise weniger Folgen, als zunächst befürchtet. Die Bewegungen beim Einlaufen und bei den Aktivierungsübungen ließen keine Hemmung mehr erkennen. Und auch auf dem Feld schaffte es die Berlinerin offensichtlich, alle Gedanken an das Handicap beiseite zu schieben und sich voll auf das Spiel zu konzentrieren. Das war auch nötig, denn das Los hatte ihnen mit den Russinen Ananina und Rusjalkova gleich in der ersten Runde zwei Gegnerinnen beschert, gegen die sie bei den Swiss Open im März nur knapp im dritten Satz gewonnen hatten. Auch diesmal drehten Russinen nach 9:4-Führung der Deutschen den zweiten Satz noch um. Aber am Ende ging alles klar. Aufatmen. Das zweite Spiel heute Abend dürfte - jedenfalls vom Papier her - leichter werden.

...von einem Schock
(20.4.) Es passierte beim Stand von 4:8 im dritten Satz im Match zwischen Nicole Grether und Tine Rasmussen. Tine Rasmussen ist Dänemarks Nummer zwei. Dänemarks Nummer eins Camilla Martin hatte Nicole bei den Japan Open geschlagen. Angst war also nicht angesagt. Der erste Satz lief an Nicole vorbei. Im zweiten aber spielte sie wie die Feuerwehr und drehte den Spieß um. Dann das Unglück.
Bei einem Ausfallschritt in die Rückhandecke am Netz rutschte sie aus und stürzte. Allen in der Halle, die die Szene mitbekommen hatten, stockte der Atem. Man sah auf den ersten Blick, dass da etwas Ernsthafteres passiert war. Bange Minuten während der Physiotherapeut die am Boden liegende Nicole behandelte. Dann ein Gehversuch (Foto rechts), aber der Schritt erfolgte nur zaghaft. Was blieb anderes übrig als aufzugeben.
Grosse Sorgenfalten wenig später auch beim deutschen Physiotherapeuten Andi Richter. Gleich zwei Verletzungen diagnostizierte er: eine am Sprunggelenk, eine am Knie. Die Beiden wurden gleich ins Hotel gefahren. Das schaut nicht gut aus...

       

...von der ersten Runde der Herren
(20.4.) Nach dem Spiel ist vor dem Spiel. Daher war im deutschen Lager gestern auch keine Feier angesetzt. Der Start der Einzel- und Mixedrunden war vorzubereiten.
Marc Zwiebler, Jens Roch und Nicole Grether hatten gleich schwere Brocken zu bewältigen.
Marc hatte Respekt vor Eric Pang. "Er war in der Jugend zwar ein wenig schlendrig, hat aber in den letzten anderthalb Jahren gut gearbeitet und ist die Nummer zwei in Holland."
Bis 12:12 im ersten Satz hielt Marc auch gut mit. Dann brachte Pang eine vermeintliche Fehlentscheidung eines Linienballes den dreizehnten Punkt und Marc aus dem Konzept: "Danach war plötzlich der Satz weg, ich war unkonzentriert. Im zweiten hab ich zehn bis fünfzehn Prozent langsamer gespielt - aber er hat das Tempo gehalten", erzählte der Beueler Jugendeuropameister nach dem Spiel. "Ich merke, dass ich auch gegen Gute mitspielen kann. Aber nur eine gewisse Zeit. Die anderen halten halt noch länger durch."
Björn Joppien war unzufrieden, aber nicht mit seinem Sieg gegen den österreicher Zauner sondern mit der Belastung: "Ich hätte gern heute zwei Runden gespielt. Mein Gegner hat mich nicht gefordert, ich bin nicht ausreichend belastet."
Auch Conrad Hückstädt hatte mit dem Bulgaren Hristov einen dankbaren Gegner. Der Berliner: "Ich bin froh, dass ich gewonnen hab, nur im zweiten Satz verlor ich eine zeitlang meine Konzentration. Ich spiele gern in der Halle. Nun freu ich mich auf die nächste Runde gegen einen Russen. Den will ich unbedingt schlagen, denn ich möchte gegen Kenneth Jonassen spielen."
Sehr unzufrieden war Bundestrainer Madsen nach der Niederlage von Jens Roch gegen den Schweden Hagberg. Madsen: "Bis 11 beide im zweiten Satz hatte er so gespielt, wie wir es gesagt hatten. Mit hohem Tempo und dem Ziel, den Gegner arbeiten zu lassen. So hat Jens von 5:11 aufgeholt. Und der Gegner war platt. Alles stand gut. Aber dann hat Jens nachgelassen, nicht mehr weitergespielt wie vorher. Und Hagberg hat mit Glück und Routine die letzten drei Punkte noch geholt."

      

...von einem Bronzegewinn und einem Serverausfall
(20.4.) War das eine Aufregung gestern am späten Nachmittag. Den verursachte beim Berichterstatter nicht so sehr das Spiel, sondern vielmehr der Serverausfall mitten im Herrendoppel. Da verging die Freude am Badminton. Kapazitätsprobleme mit Telefonleitungen wurde als Grund angegeben. Anderhalb Stunden schwarz ärgern... 
Wie auch die heute gesammelten Stimmen zeigen, war das Spiel hingegen - so merkwürdig es klingt - weniger aufregend. Bis zum 2:2 verlief alles wie erwartet. Das Herrendoppel gewann am Ende sogar noch den zweiten Satz und hätte den dritten Punkt frühzeitig holen können. Das Vertrauen ins Damendoppel war trotz der schwächeren Spiele ausreichend gross. Die beiden sind nämlich echt gut. Und mit zwei Engländerinnen sollte sie allemal fertig werden. Da waren viele guten Mutes. Sie spielten dann auch beeindruckend. Hochachtung und Glückwünsche. Wie bis in die Halle nach Genf drang, soll sogar das Bundeskanzleramt in der DBV-Geschäftsstelle angerufen haben, um Glückwünsche los zu werden.

Zum neuen EBU-Präsidenten gewählt: Tom Bacher aus Dänemark.

...von Blackmailing, bleichen Gesichtern und Ohrfeigen
(18.4.04 20 Uhr) Um ein wenig von der betrüblichen Niederlage unserer Mannschaft gegen die Niederlande abzulenken, nun ein Bericht vom bisherigen badmintonpolitischen Highlight der EM. Die zentrale Veranstaltung des Samstags war die Generalversammlung der EBU (ADM). Und die war in diesem Jahr mit beträchtlichen Aufregungen verbunden.
Vergangene Weihnachten hatte EBU-Präsident Torsten Berg überraschend verkündet, dass er aufgrund von neuen beruflichen Aufgaben nicht mehr zur Verfügung stünde und den badmintonorientierten Teil seines Lebens der IBF widmen wolle.
Im Januar präsentierte das EBU-Council dann als Nachfolgekandidaten den Dänen Tom Bacher, den im letzten Sommer von den Asiaten mit einem Fusstritt hinausbeförderten ehemaligen IBF-Vizepräsidenten (siehe Meldung vom 27.3.03).
Dieser Name führte nun rasch zu beträchtlichen Diskussionen. Es bildete sich eine Opposition die geschürt wurde von den europäischen IBF-Council-Mitgliedern. Ihnen sei – so wurde verbreitet – von „führenden IBF-Funktionären“ angedeutet worden, dass Europa gravierende Nachteile – vor allem was die Zuteilung von finanziellen Mitteln etwa aus den Olympia-Einnahmen angehe - entstehen könnten, wenn die EBU Tom Bacher zu Präsidenten wähle.
Als Speerspitze des Widerstandes gegen Bacher profilierte sich der holländische EBU-Vize Jos Nouwt, der aus dem Vorschlag de EBU-Councils ausscherte und mit allerlei Mail-, Telefon- und Fax-Aktivitäten gegen die Wahl von Bacher mobil machte.
Asiatischer Griff nach Europa abgeschmettert
Höhepunkt der Kampagne sollte dann eine Veranstaltung werden, zu der die Schottische Badminton Union am Freitagabend, dem Vorabend des ADM, eingeladen hatte. Deren IBF-Mitglied Anne Smilie, hatte die weiteren europäischen IBF-Mitglieder Martijn van Dooremalen (Niederlande) und Puzant Kassabian (Bulgarien) neben sich sitzen.
In einem Eingangsstatement wurde noch einmal wortreich auf mögliche - aber an keiner Stelle präzisierte - negative Folgen hingewiesen, die von Seiten der IBF ergriffen werden könnten, wenn Bacher gewählt werden würde. Man schlug eine Verschiebung der Wahl vor, bis ein für die IBF-Führer akzeptabler Kandidat gefunden sei. Doch der Schuss ging nach hinten los. Die anwesenden etwa dreißig Delegierten empörten sich in großer Einmüdigkeit und zum Teil beträchtlicher Schärfe gegen die Einmischung der Asiaten aus. Worte wie Erpressung und Rückgrat fielen nicht nur einmal. Die Gesichter der IBF-Mitglieder waren am Ende ganz schön bleich.
Der unbekannte Balkan
Volles Haus am nächsten Morgen beim ADM. 47 von 48 EBU-Mitgliedsverbänden trugen Delegierte in die Anwesenheitsliste ein. Die Faröe-Inseln und Grönland waren ebenso vertreten wie Liechtenstein und Moldawien. Generalmobilmachung also. Das geschieht nach dem auch bei der IBF vorzufindenden Muster, dass sich die Top-Länder die Vertretungvollmacht der Exoten geben lassen und der dänische Sportdirektor Thomas Lund zum Beispiel für fünf Stunden zum Grönländer mutiert. Ein unbekannter Faktor bei der Bacher-Wahl war die Balkan-Connection von Puzant Kassabian. Der bulgarische Meister der Orientalistik hat sich mittlerweile ein eigenes Imperium aufgebaut. Als Regionalorganisation wird es an der EBU vorbei von der IBF mit finanziellen Zuwendungen aus Mitteln für die Entwicklungshilfe versehen. Positiv gesehen hat die Region mittlerweile Meisterschaften für etliche Altersstufen, Trainingslehrgänge, Schiedsrichterausbildungen und viele Aktivitäten in Leben gerufen, die helfen Badminton in Ländern wie Türkei, Rumänien, Moldawien, Griechenland, Weissrussland, Zypern zu entwickeln. Als Negativeffekt ergibt sich aber eine Abhängigkeit von den IBF-Geldgebern. Wenn Kassabian sich mit denen nicht gut stellt, drehen sie ihm den Geldhahn zu. Und da in der EBU das Prinzip „Ein Land – eine Stimme" gilt, kann Kassabian schon eine Menge Stimmen kanalisieren.
Zwei Ohrfeigen
Doch die Wahl von Tom Bacher (Foto) verlief dann viel weniger aufregend als gedacht. Durch die abendliche Voraussprache war klar, dass die deutliche Mehrheit der Europäer nicht gewillt war, sich den überbrachten europäischen Drohungen zu beugen. Bacher wurde mit 33 Stimmen bei 13 Gegenstimmen und einer Enthaltung gewählt. Lass die Asiaten ruhig toben...
Dann kam die Wahl der übrigen EBU-Council-Mitglieder. Und gleich vornean stand Aufrührer Jos Nouwt als EBU-Vizepräsident zur Wiederwahl an. Angezettelt von Dänemark gab es eine lange Diskussion in der vor allem das Wort Loyalität in allen möglichen Aussprachen zu hören war. Am Ende der Predigten wurde Nouwt durch 30 Gegenstimmen bei nur 16 Befürwortern als nicht amtswürdig bewertet. Sein Posten bleibt unbesetzt. Als kleiner Trost mag ihm bleiben, dass er im Vorjahr noch dazu beigetragen hat, seinen Holländern die Europameisterschaft 2006 gegen Konkurrent Deutschland zuzuschanzen.

    

...wie wir die Holländer im Halbfinale packen
(18.4.04) 10 Uhr: Wir haben Sonntagvormittag 10 Uhr, ich sitze im Hotel und komme erstmals seit meiner Ankunft am Freitag dazu, ein wenig die Gedanken zu sortieren und einige Eindrücke niederzuschreiben. Volles Programm - als DBV-Funktionär - bisher.
Ich werde berichten. Doch zunächst zum Wesentlichen. Bei unserer Mannschaft läuft bisher alles glatt. Die drei Siege in den Gruppenspielen waren zu erwarten. Auch der gegen Schweden, wenngleich er erkämpft werden musste. Aber so selbstbewusst können wir mittlerweile sein, dass die einstige Grossmacht Schweden zur Zeit hinter uns rangiert.
Auf der Suche nach drei möglichen Punkten
Ab 13 Uhr heute das Spiel gegen Holland. Die deutsche Mannschaftsaufstellung hat Bundestrainer Asger Madsen, der zu einem Gespräch mit DBV-Präsident Kespohl ins Hotel gekommen ist, mitgebracht. Eigentlich keine Überraschung dabei, denn dass Jens Roch anstatt Björn Joppien das Herreneinzel spielen soll, darauf konnte man spekulieren. Zwar ist Björn eindeutig unsere Nummer eins, aber ausgerechnet gegen Dicky Palyama bekam er in der Vergangenheit kaum ein Bein auf die Erde. Der schnellere Jens Roch liegt Dicky dagegen weniger gut. Außerdem muss Björn morgen gegen England wieder punkten, wenn es um Bronze geht. Und damit wären wir auch schon bei den Chancen gegen Holland.
Aus holländischer Sicht und auch aus neutraler sind die Niederländer Favorit. Mia gewinnt, das Herreneinzel gewinnt und das Damendoppel. Damit haben sie drei sichere Punkte.
Die Deutschen haben dagegen keinen sicher. Sie müssen zunächst mal das Mixed und das Herrendoppel gewinnen und dann schauen, wo der dritten Punk herkommt. Das Mixed wird aber schon schwer genug. Björn Siegemunds Hoffnung, dies schaffen zu können gründet sich auf einen zuletzt erzielen 15:12-Sieg im dritten Satz. Um einen solchen Sieg zu wiederholen, dazu muss schon alles passen.
Dann kommt Xu. Zuletzt verlor sie – am Ende deutlich – gegen Mia. Aber dennoch ist Madsen optimistisch: „Huaiwen kann es schaffen, sie hat im letzten spiel sogar 9:6 geführt, ich dachte schon dass schafft sie, aber dann hat sie noch den Faden verloren. Ich glaube, sie gewinnt. Außerdem spielt Mia sehr unterschiedlich.“
Dann Jens. Hier einen Punkt zu erwarten ist unrealistisch. Da können wir nur hoffen, dass Jens eine seiner Sternstunden, zu denen er ja durchaus fähig ist, erwischt. Vielleicht hilft ihm eine unerwartende Schlagzeile wie „Jens zockt uns ins Finale“.
Das Herrendoppel muss kommen. Zwar ist es nicht unsere stärkste Disziplin, aber für die Holländer, einerlei wer bei denen spielt, muss es reichen. Dann hätten wir die drei Punkte und wären im Endspiel.
Denn das Damendoppel wird schwer. Zwar sind Nicole und Juliane bei uns mittlerweile üblicherweise eine Bank, aber gerade hier sind die Holländer mit Audina & Jonathans noch besser besetzt. Dennoch ist der Bundestrainer – was ja auch seine Aufgabe ist – opimistisch: „Zuletzt haben unsere nur 12:15 verloren. Die können es packen.“
So ist das mit einem 15:12. Hat man so gewonnen, rechnet man mit einer Wiederholung. Hat man so verloren, hält man eine Umkehrung für möglich.
Das Spiel verspricht aufregend zu werden.
Holland gewinnt Spielreihenfolge
11.15 Uhr: Überraschung bei der Ankunft in der Halle: Die Spielreihenfolge ist entgegen der Standardreihenfolge. Muss mich jetzt erst mal auf die Suche nach Teamcaptain Martin Kranitz machen.
12.20 Uhr: Die Aufklärung: Die Holländer wollten eine andere Reihenfolge als wir und daher wurde gelost. Der Ausgang ist deshalb nicht zu unserem Vorteil, weil die Holländer nun ihre zwei vermeintlich sichersten Spiele vorneweg haben und möglicherweise einen 2:0-Vorsprung erspielen. Andererseits haben sie sich aber nicht getraut, die nicht unbedingt superfitte Mia Audina zweimal einzusetzen. Und gegen Yao Jie hat Huaiwen allemale eine Chance. Somit ergibt sich eine positive und eine negative Nachricht. Erinnert sei daran, dass das Spiel nach dem dritten Punkt für eine Mannschaft abgebrochen wird.
Die deutschen Gegner im Individualwettbewerb
Die Zeit bis zum Spielbeginn will ich nutzen, um die ersten Gegner der deutschen Starter im Individualturnier aufzuschreiben. Die Auslosung ist nämlich mittlerweile da, wenngleich wohl noch nicht auf der Ausrichterwebsite. Glücklicherweise kann ich hier einen der drei Internetanschlüsse im Presseraum etwas länger belegen, weil wenig los ist mit der Presseberichterstattung. Nur William Kinks und Richard Eaton, die Badminton-Haudegen aus England sind bisher da.


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