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Individual-WM 2006

Vom 18. bis 24. September in Madrid (Spanien), Palacio de Deportes, Avenida Felipe II. 

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Größter bisheriger DBV-Erfolg bei Weltmeisterschaften

   

Stolz präsentieren unsere Mädels ihre Bronzemedaillen

      

Petra Overzier (li) und Xu Huaiwen wurden jeweils im Dameneinzel Dritte. Foto: Michael Dickhäuser

   

       

           

Die Weltmeister von Madrid 2006

HE: Lin Dan (CHN)
DE: Xie Xingfang (CHN)
HD: Fu Haifeng & Cai Yun (CHN)
DD: Gao Ling & Huang Sui (CHN)
MX: Nathan Robertson & Gail Emms (ENG)
.

             

 

Der Medaillenspiegel
Deutschland diesmal schon mit zwei Medaillen dabei

 

Gold

Silber

Bronze

China

4

3

3

England

1

2

-

Dänemark

-

-

2

Deutschland

-

-

2

Südkorea

-

-

1

Malaysia

-

-

1

Thailand

-

-

1

2h               

          

      

Indonesische Sportzeitung BOLA über Petra Overziers WM-Erfolg

"Petra hat die Landkarte der Konkurrenz durcheinander gemischt"

(29.9.06) Die größte indonesische Sportzeitung BOLA hat auf ihrer Internetseite Sportsline in Rahmen einer Nachbetrachtung der Weltmeisterschaft in Madrid unserer Bronzemedaillengewinnerin Petra Overzier einen Abschnitt gewidmet.
Hadi Leoparjo Loei, ein Badmintonfreund, der seit vier Jahren in Deutschland weilt und an der Technischen Hochschule in Aachen Informatik studiert, hat ihn für badminton.de übersetzt.

PETRA HEBT DEUTSCHLAND HOCH
Die chinesischen Damen waren nicht zu schlagen. Den Thron im Dameneinzel auf der XV. Badminton-Weltmeisterschaft in Madrid schnappte Xie Xingfang, nachdem sie ihre Kollegin Zhang Ning im Finale weggeschlagen hatte.  Nichts desto trotz, Petra Overzier hat in die Damenkonkurrenz Farbe reingebracht.
Ja, die deutsche Spielerin hat mit ihrer Halbfinale-Teilnahme für eine große Überraschung gesorgt, sie ist die einzige Westlerin, die zu den Top 4 gehört.  Xu Huaiwen, eine Deutsche mit chinesischer Abstammung, belegte einen weiteren Platz als Dritte.
Bislang haben die Chinesinen die großen Turniere beherrscht.  Außer Xu, zählen Pi Hongyan, Wang Chen und Yao Jie zu den Besten, die offiziell keine Chinesinnen sind.
Aber, Petra hat die Landkarte der Konkurrenz durcheinander gemischt.  Nach dem Erst-Runde-Sieg gegen die Koreanerin Lee Yun Hwa mit 22-20, 19-21, 21-16, lederte sie Linda Zechiri (Bulgarien) mit 17-21, 21-15, 21-15 weg.  In der dritten Runde war Wang Chen(Hong Kong) dran, 22-20, 4-21, 22-20.
Im Viertelfinale schlug sie Jiang Yanjiao (China) mit 21-18, 14-21, 21-14 nieder. Erst im Halbfinale wurde ihr Durchmarsch von Zhang Ning gestoppt, 19-21, 11-21.
„Dies ist der größte Erfolg meiner Karriere auf offiziellen Turnieren“, schilderte die 24-Jährige. Was ist ihr Erfolgsrezept?
„Ich habe nur versucht, jedes Spiel zu genießen. Das Ergebnis ist mir nicht wichtig, solange ich meine ganze Fähigkeit auf dem Feld zeigen kann“, sagte Petra, die eigentlich durch Influenza angekränkelt war.
Petra hat Recht.  Damit, dass sie jedes Spiel genoss, hat sie nun erfolgreich Deutschland hochgehoben.  Nicht als Land des Fussballs, sondern als Land der Badminton!
Lesen Sie "Petra Angkat Jerman" in Campeonato del Mundo Digugat

   

ZDF-Online über WM
(24.9.06) Auf der Internetseite des Zweiten Deutschen Fernsehens ZDF-Online erschien gestern aus Anlass der deutschen Erfolge in Madrid ein umfangreicher Artikel über den Aufstieg der DBV-Spieler in die Weltspitze. Dort heißt es: "Der Aufwärtstrend kam mit dem neuen Chefbundestrainer. Seit 2005 ist der ehemalige Nationalspieler Detlef Poste im Amt. Er gilt als akribischer und auf Disziplin bedachter Arbeiter. Ihm zur Seite stehen der ehemalige niederländische Weltklassespieler Jeroen van Dijk und Deutschlands Rekordnationalspieler Michael Keck." Verfasser ist Eric Kolling. Lesen Sie Keine Furcht mehr vor den Großen
(Unterhalb des Endes kann der Artikel auch bewertet werden.)

  

Süddeutsche Zeitung über WM-Start
(22.9.06) Große internationale Turniere wie Weltmeisterschaften oder German Open sind auch immer der Zeitpunkt, in dem die überregionalen Zeitungen den Badmintonsport mal wieder in einem Bericht würdigen. So berichtete die Süddeutsche Zeitung in ihrer Mittwochsausgabe vom 20. September unter dem Titel "Das neue Gefühl, gut zu sein" in einem großen Artikel über die erste Runde in Madrid. "Nach Reformen und ersten Erfolgen sind die deutschen Badminton-Spieler in eine besondere WM gestartet", resümiert Autor Thomas Hahn. Ausführlich kommt DBV-Sportdirektor Martin Kranitz zu Wort, der die Leistungssportstruktur im DBV darstellt, in der "nichts mehr dem Zufall überlassen wird". Ein großes Farbfoto von Xu Huaiwen im Ausfallschritt dekoriert den Vierspalter. Auf der Internetseite der Süddeutschen ist er leider nicht zu finden. Hier ist er als jpg zum downloaden.


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

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