Bundesweite Schulsportaktion
des Deutschen Badminton-Verbandes und seiner 16 Landesverbände

   

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Aufbau und Durchführung des Projektes

 

Trägerin des Turniers ist jeweils die Schule. Sie führt die Einzelturniere in eigener Regie und zu der für sie passenden Zeit durch. Sofern bei der Durchführung des Turniers Bedarf für - materiellen oder personellen - Unterstützung besteht, stellt der DBV einen Kontakt zu einem ortsansässigen Verein her. Für Fragen zur Durchführung steht den Schulen sowohl der DBV als auch der zuständige Badminton-Landesverband zur Verfügung, die Hinweise und Tipps zur Projektumsetzung geben können.

In der vom DBV für dieses Projekt eigens erstellten Projekt-Broschüre werden neben Tipps zur Unterrichtsgestaltung auch die Struktur des Turniers sowie der vorgeschlagene Spielmodus beschrieben.

     

Struktur des Turniers
Das Turnier ist zweigeteilt: Die Vorrunde, d.h. der Klassenentscheid, erfolgt im Rahmen des Schulsportunterrichts einer Klasse. Darin werden die beiden besten Spielerinnen und Spieler (insgesamt also vier Personen) ermittelt, die sich dann für das Finalturnier qualifizieren. Im Finalturnier spielen die beiden besten Schülerinnen und Schüler einer jeden Klasse gegeneinander – klassenübergreifend. Das Finalturnier wird aus organisatorischen Gründen außerhalb des regulären Sportunterrichts stattfinden müssen.

      

Vorrunde
Im Rahmen unserer Planungen empfehlen wir, dass der Sportlehrer im Sportunterricht sechs bis acht Doppelstunden für die Einführung der Schüler in den Badmintonsport und für die Durchführung des Vorrundenturniers einplanen sollte. Vom DBV wird vorgeschlagen, vier bis sechs Doppelstunden auf die Einführung der Schüler in das Badmintonspiel zu verwenden, erste Techniken zu lehren und freies Spiel zu gewähren. Für die Durchführung des Vorrundenturniers werden zwei Doppelstunden angesetzt.
In der Vorrunde wird ein Satz bis sieben Minuten gespielt. Bei Unentschieden gewinnt derjenige, der den letzten Punkt gemacht hat. In einer dreiminütigen Wechselpause werden die neuen Paarungen zusammengestellt. Auf diese Weise können in 60 Minuten sechs Spiele (à zehn Minuten) auf einem Spielfeld durchgeführt werden. Bei vier Spielfeldern ergeben sich 24 Spiele je Doppelstunde. Die Schülerinnen und Schüler einer Klasse werden getrennt nach Geschlechtern in Vierergruppen eingeteilt. In jeder Gruppe spielt jeder gegen jeden; somit ergeben sich drei Spiele je Gruppe. Die Vorausscheidung kann somit in einer Doppelstunde erfolgen.
In der zweiten Doppelstunde werden erneut Gruppen à vier Spieler gebildet. Die Zusammensetzung der Gruppen ergibt sich aus der Platzierung im Vorentscheid: Die ersten einer jeden Gruppe spielen in einer neuen Gruppe gegeneinander; die Gruppenzweiten des Vorentscheids bilden eine neue Gruppe usw. Erneut spielt jeder gegen jeden, wobei sich der Gewinner und der Zweitplatzierte aus der Gruppe der Gruppenersten für das Finalturnier qualifizieren.

    

Finalturnier
Das Finalturnier ist klassenübergreifend und muss daher wohl außerhalb des regulären Sportunterrichts stattfinden. Es treten die beiden jeweils Klassenbesten an, d.h., jeweils zwei Jungen sowie zwei Mädchen aus jeder der beteiligten Klassen.
Bei sechs Klassen ergibt sich folgende Zusammensetzung: zwölf Jungen treten gegeneinander an und zwölf Mädchen treten gegeneinander an. Gespielt wird in Dreiergruppen, so dass sich je Disziplin vier Gruppen ergeben. Die beiden besten einer Gruppe qualifizieren sich für das Achtelfinale.
Anschließend wird im K.o.-System gespielt. Wer gegen wen anzutreten hat, wird ausgelost. Dabei spielt zunächst immer ein Gruppenerster gegen einen Gruppenzweiten.
Somit ergeben sich je Disziplin 15 Spiele (4 x 2 Gruppenspiele + 4 Spiele Achtelfinale + 2 Spiele Halbfinale + 1 Finalspiel).
Je nachdem, wie viel Zeit zur Durchführung des Finalturniers zur Verfügung steht, kann der bis dahin verwendete Spielmodus angewandt werden (Zeitspiel: 7 Minuten oder mehr) oder es wird regulär nach den Badminton-Spielregeln gespielt. Auch ein Spiel über zwei Gewinnsätze bis 15 Punkte ist denkbar.

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