Björn Joppien bei den Deutschen Meisterschaften 2010. Foto: Claudia Pauli.

Rücktritt von Björn Joppien

Von Günther Joppien

(22.02.2010) Björn Joppien erklärte heute seinen sofortigen Rücktritt vom Leistungssport. Er folgt damit dem Ratschlag seiner behandelnden Ärzte.

In den letzten zwei Jahren hatte er immer wieder anhaltende Rückenprobleme, die sich derartig verstärkt haben, dass ein weiteres Ausüben des Badmintonleistungssportes nicht zu verantworten ist. In der Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften haben sich die Probleme dramatisch zugespitzt. Die letzten zwei Wochen vor den nationalen Titelkämpfen konnte er nicht trainieren und hatte sich fast schon mit der Absage abgefunden. Doch sein Ehrgeiz war stärker, und dank der Behandlung vor Ort und des Einsatzes von Schmerzmitteln konnte er teilnehmen. Trotzdem war er weit davon entfernt, befreit spielen zu können und seine gewohnte Leistung abzurufen.

Das wichtige Bundesligaspiel gegen Lüdinghausen am 13.02.2010 brachte ihn an die Grenzen seiner körperlichen Belastbarkeit. In der Woche zuvor war ein Training aufgrund von Schmerzen nicht möglich. Dennoch stellte er sich noch einmal in den Dienst der Mannschaft und biss auf die Zähne. Dank einer enormen Energieleistung konnte er sowohl das 1. Doppel als auch sein Einzel gewinnen und so entscheidend zum 4:4 beitragen.

Diese alarmierende Entwicklung in der Woche danach lässt jedoch anderen Schluss zu, als ein sofortiges Karriereende. Björn hat die Diagnose hart und unerwartet getroffen. Auf diese Art und Weise mit dem Badminton aufhören zu müssen, ist überaus traurig für ihn. Die letzten Tage hat er stark mit der Entscheidung gerungen, diesen Schritt wirklich zu vollziehen. Er bedauert vor allem zutiefst, seine Mannschaft nicht weiter unterstützen zu können. Im Hinblick auf die Zukunft geht jedoch seine Gesundheit eindeutig vor, und wir haben vollstes Verständnis für seine Entscheidung. Den nötigen Halt findet er bei seiner Familie, die geschlossen hinter ihm steht.

Der FCL verliert mit Björn seinen erfolgreichsten Spieler aller  Zeiten. Er ist seit vielen Jahren das Aushängeschild des Vereins. Als Vierjähriger hat er beim FCL das Spielen erlernt und schon in früher Jugend nationale und internationale Titel gesammelt. In seiner Karriere hat er unzählige Deutsche Meistertitel errungen, davon sieben Siege im Herreneinzel in zehn Finalteilnahmen hintereinander bei den Deutschen Meisterschaften der Erwachsenen. 2004 nahm er an den Olympischen Spielen in Athen teil und erreichte dort das Achtelfinale.

Wir wünschen ihm für die Zukunft alles Gute und viel Gesundheit!

        

Björn Joppien und Noel sind nun auch standesamtlich ein Paar
(7.4.08) Am vergangenen Freitag hat Björn Joppien seine langjährige Freundin Noel Kuchenbecker, mit der er bereits eine gemeinsame Tochter hat (siehe untere Meldung vom 1.7.07), im Leverkusener Schloß Morsbroich standesamtlich geheiratet. Nachdem die Trauung am Nachmittag im engsten Kreis der Familie stattfand, hatte das frisch gebackene Hochzeitspaar für den Abend nach Solingen zum Gasthof Rüdenstein geladen. Gemeinsam mit Familie und Freunden feierten die beiden bis spät in die Nacht.
Die Flitterwochen müssen allerdings erst noch ein bisschen warten: Vom 19. April an ist Björn im dänischen Herning erst einmal bei den Europameisterschaften am Start.

       

Glückwünsche nach Langenfeld
Deutschlands bester Spieler wurde Vater
(1.7.07) Wegen der bevorstehenden Geburt hatte unser siebenfacher Deutscher Meister Björn Joppien im Mai auf einen Start bei der Mannschaftsweltmeisterschaft verzichtet. Am 24. Juni war es dann so weit. Björn und seine Frau Noel bekamen eine Tochter. Auch der Name steht schon fest - die Kleine wird Emilia heißen. Lesen und sehen Sie bei fc-langenfeld.de A star is born.

Zugehörigkeit zur Nationalmannschaft ist nicht betroffen

Björn Joppien trainiert weiter in Langenfeld

(9.2.06) Während der Deutschen Meisterschaft am vergangenen Wochenende in Bielefeld, bei der Björn Joppien sich "seinen" Titel zurückeroberte, hat unser Deutscher Meister den Offiziellen und Trainern des DBVs seine Entscheidung mitgeteilt, ob er dem Ansinnen, ab dem kommenden Sommertraining am Olympiastützpunkt Saarbrücken zu trainieren, folgen werde (vgl. Meldung vom 9.12.05 Wie wird Björn sich entscheiden?). Björn hat sich für den Standort Langenfeld entschieden. Seine Zugehörigkeit zur deutschen Nationalmannschaft ist von dieser Entscheidung nicht betroffen. Lediglich bezüglich der Verbandsunterstützung muss Björn zukünftig Abstriche hinnehmen.
Lesen Sie den Bericht vom Michael Deutzmann, der in Björns Heimatzeitung Rheinische Post am 4. Februar erschienen ist. Wir geben ihn mit freundlicher Genehmigung wieder.

Der Spieler als Ich-AG

Badminton-Profi Björn Joppien hat eine Entscheidung getroffen. Der 25-Jährige lehnt den vom Verband geforderten Umzug an den Stützpunkt Saarbrücken ab. Jetzt trägt er das berufliche und finanzielle Risiko selbst.
LANGENFELD Die Dinge waren lange in der Schwebe. Die Verantwortlichen im Deutschen Badminton-Verband (DBV) forderten von Björn Joppien (FC Langenfeld/FCL) den Umzug an den Olympia-Stützpunkt Saarbrücken. Der fünfmalige Deutsche Meister konnte sich aber nie mit dieser Idee anfreunden.
Nun sind die Würfel gefallen. Gestern Nachmittag teilte Joppien bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld seinen Entschluss mit: „Ich gehe nicht nach Saarbrücken.“ Aus dieser Entscheidung ergeben sich weit reichende Folgen. Joppien ist bald als Allein-Unternehmer in Sachen Badminton unterwegs.

Die Karten lagen seit einem Gespräch im Dezember 2005 auf dem Tisch. Der Standpunkt von Bundestrainer Detlef Poste: Seit nahezu zwei Jahren sei bei Joppien eine Leistungsstagnation festzustellen - und nur über einen Wechsel nach Saarbrücken sei eine Wende herbeizuführen. Die Verbands-Verantwortlichen machten deutlich, welcher Weg bei einer Weigerung - nun verwirklicht - beschritten wird.

Demnach bleibt Björn Joppien Mitglied des Nationalkaders und wird auch für alle Wettbewerbe des Nationalkaders nominiert (wie Weltmeisterschaften und Europameisterschaften). Doch der komplette Rest geht nach den Europameisterschaften (April) in Eigenregie über. Am 31. Oktober scheidet Joppien zudem aus der Sportförderkompanie der Bundeswehr aus.

Björn Joppien kennt das Risiko. Gleichzeitig zeigt er Optimismus. „Es ist wie eine Befreiung“, sagt er, „natürlich bin ich jetzt auf mich gestellt. Aber das ist ein Ansporn.“ Da der Verband nur noch die Teilnahme an wenigen (Meisterschafts-) Turnieren bezahlt, steigt die finanzielle Eigenbelastung - erst recht nach dem Wegfall der Bundeswehrförderung. Eine Lösung: „Ich muss mehr Sponsoren suchen.“

Joppien weiß, dass er nach dem miserablen Jahr 2005 mindestens zur alten Stärke finden muss, um auf seinem neuen beruflichen Weg erfolgreich zu sein. Gemeinsam mit Trainer Xu Yan Wang („Ich habe vollstes Vertrauen zu ihm“) will er sich konzentriert auf die kommenden Aufgaben vorbereiten.

Die nächsten internationalen Prüfungen lassen nicht lange auf sich warten. Vom 14. bis 24. Februar stehen in Thessaloniki (Griechenland) die Mannschafts-Europameisterschaften für Männer- und Frauen-Teams auf dem Programm, vom 8. bis 16. April folgen die Europameisterschaften in Den Bosch (Niederlande) mit Team- und Individual-Wettbewerb. Björn Joppien will dann nach Möglichkeit seine Bronzemedaille von 2004 (Genf) bestätigen - und beweisen, dass sein Schritt der richtige war.

Personalty-Story über Björn in der Welt am Sonntag
(4.1.06) "
Bringt das neue Jahr auch neues Glück für Björn Joppien?"  fragt Reporter Jürgen Bröker in der Neujahrsausgabe der Welt am Sonntag, und fasst hoffnungsvoll Björn Zuversicht für 2006 zusammen: "Der Badminton-Spieler aus Langenfeld will nach vielen Verletzungspausen wieder angreifen".
In dem ausführlichen Bericht kann man nachlesen, was unserem fünffachen Deutschen Meister im vergangenen Jahr alles widerfahren ist: "2005 war für Deutschlands besten Badmintonspieler das reinste Seuchenjahr. Krankheiten, Antibiotikum-Kuren, kleinere Verletzungen und Blessuren haben ihn immer wieder aus dem Rhythmus gebracht. Erstmals - nach fünf Titeln in Folge - verlor er das Finale um die Deutsche Meisterschaft. Und in der Weltrangliste rutschte er aus den Top 20. Erst seit wenigen Wochen trainiert er wieder. Eine Kieferoperation machte eine erneute 14tägige Pause nötig..."
Hier kann der ganze Artikel nachgelesen werden.

    

Björn Joppien, Deutschlands Nummer eins, soll am Olympiastützpunkt in Saarbrücken statt in Langenfeld trainieren
(9.12.05) Chefbundestrainer Detlef Poste macht weiter Druck, was das gemeinsame Training seiner Nationalspieler angeht. Nachdem er zunächst Nicole Grether überzeugen konnte, dass es für ihre weitere Entwicklung günstiger sei, wenn sie nicht weiter allein an ihrem Wohnort Berlin trainiere, besprach er die gleiche Problematik mit Björn Joppien. Der fünffache Deutsche Meister trainiert seit eh und je in seinem Langenfelder Heimatverein.
Zum Bericht Wie wird Björn sich entscheiden?

Ab Oktober 2005 Ausstatterwechsel zu Babolat

Eine gute Alternative

(11.10.05) Nach drei Jahren bei Yonex wechselt Björn Joppien am 1. Oktober 2005 zu Babolat (siehe Bericht Überraschung: Björn Joppien wechselt von Yonex zu Babolat). badminton.de fragte nach den Hintergründen.
Das war ja eine überraschende Meldung. Wie kam es zu dem Wechsel?
Es war eine Überraschung auch für mich. Mit Yonex ging es etwas zäh in diesem Sommer. Ich war schon zwei Monate praktisch ohne Vertrag. Und bei Yonex hat man mich immer wieder hingehalten. Da habe ich bei der WM mit dem internationalen Promotionmann von Babolat Kontakt aufgenommen. Es sind ja auch andere Nationalmannschaftsmitglieder wie Huaiwen oder Kathrin Piotrowski bei Babolat. Das hat letztendlich zu dem Vertragsabschluss geführt.
Haben sich deine Bedingungen denn verbessert?
Der Vertrag, den ich jetzt habe, ist nicht besser als der alte, den ich bei Yonex hatte. Aber besser als der neue, den sie mir angeboten haben. Und was für mich wichtig ist: Er läuft über drei Jahre und ich habe bis nach den Olympischen Spielen in Peking Ruhe und muss mich nicht im vorolympischen Jahr auch noch um Vertragsverlängerungen kümmern. Außerdem sind meine Bezüge nicht von der Weltrangliste abhängig, das ist auch von Vorteil. Und ich bin nicht mehr dem Dollarkurs ausgeliefert. Babolat war also eine gute Alternative.

Hast du dich denn schon an die neuen Materialien gewöhnt?
Seit Griechenland spiele ich mit einem Babolat-Schläger. Die haben mittlerweile richtig gute Produkte. Nur bei den Hemden bin ich noch ein wenig eingeschränkt, die müssen erst noch mit meinem Namen beflockt werden. Da nehm ich wenn es knapp wird in der Zwischenzeit alte von meinem Bruder Mike, der war ja früher auch mal bei Babolat. Schuhe bin ich noch am testen, die hat Babolat nicht.
Was macht deine Gesundheit? Du warst in den letzten Wochen durch eine Bronchitis angeschlagen.
Die ist überwunden. Aber die Fitness ist noch nicht wieder da. Ich bin viel zu langsam. Bei den Bitburger Open letzte Woche stand ich im Feld wie angewurzelt. Das war nicht toll.
Wie geht es weiter in den nächsten Wochen?
Die Dutch Open in dieser Woche, dann Danish Open. Bei beiden Turnieren kann ich mich über die Auslosung nicht beklagen. Ich hoffe, dass ich dort einige Runden vorankommen. Danach aber ist erst einmal Rückschritt angesagt. Ich muss vom 26. Oktober bis kurz vor Weihnachten zu einem achtwöchigen Lehrgang bei der Bundeswehr. Auch noch nach Sonthofen im Allgäu – was mir natürlich nicht besonders gefällt. Da werde ich trainingsmäßig zurückgeworfen.

Björn Joppien erhielt Einladung in Europaauswahl   
(28.5.05) Lesen Sie die Berichte über den Erdteilkampf zwischen EBU und ABC vom 12. bis 15.7.2005 in Manila.

      

Es war ein unglaubliches Gefühl ins Stadion einzumarschieren...
(20.9.04) Lesen Sie die Eindrücke, die Björn über seine Auftritte beim Olympischen Badmintonturnier in Athen auf seiner Website schildert. 

        

Björn testete Olympiahalle in Athen
(24.6.04) Zusammen mit den Dänen Peter Gade, Kenneth Jonassen und dem Norweger Jim Ronny Andersen war unser Deutscher Meister von der IBF eingeladen, die Austragungshalle des olympischen Badmintonturniers in Athen zu begutachten und Lichtverhältnisse, Bodenbeschaffenheit und Klimaanlage in der Goudi Olympic Hall zu testen. Björn: “Ich bin letzten Freitag nach Athen geflogen. Am Samstag wurde gespielt. Zunächst Jonassen gegen Andersen, danach Gade gegen Joppien. Und abschließend noch ein Doppel Gade & Joppien gegen Jonassen & Andersen.“ Im Einzel habe die Klimaanlage noch recht kräftig geblasen, schreibt Björn in einem Kurzbericht auf seiner Website, die Bälle hätten teils seltsame Flugkurven genommen. Da seien dann Verstellungen vorgenommen worden.„Außerdem haben wir zusammen mit den Lichttechnikern abgestimmt, wie und wo die Lampen angebracht werden. Es wurde alles nach unseren Wünschen verändert. Wir waren letztendlich sehr zufrieden mit der Halle. Sie ist somit uneingeschränkt bespielbar. Es wird keine weiteren Tests geben.“ Allerdings fehlen noch auf zwei Seiten die Tribünen.

   

Fernsehporträt nach Olympiaqualifikation
"Man kommt näher ran an die Weltspitze - das ist ein geniales Gefühl"
(18.6.04) Das Westdeutsche Fernsehen hat im Rahmen seiner Sendung Sport im Westen nach dessen Olympiaqualifikation auch Björn Joppien porträtiert. Ein Video der Sendung in der Länge von 2:45 min kann auf wdr.de unter dem Titel der Sendereihe Säulen nach Athen angeschaut werden. Es läuft (z.B.) mit dem RealOne Player. Björn erzählt darin über seine Ziele, seinen Trainer und die Entwicklungsbedingungen in der Langenfelder Badmintonschule.

    

Zweimal Bronze bei der Europameisterschaft
(25.4.04) Zweimal Bronze gab es für Björn bei der EM in Genf. Im Einzel erreichte er nach siegen über Peter Zauner (AUT); Andrei Malioutin (BLR); Kasperi Salo (FIN)  und Niels Christian Kaldau das
Halbfinale, ehe er gegen Kenneth Jonassen unterlag. Auch mit der deutschen Mannschaft gab es Bronze.

     

Finale bei den French Open
(22.3.04) Bei den mit 10000 Dollar dotierten French Open in Paris erreichte Björn Joppien das Finale. Nach Siegen über Marleve Mainaky und den Japaner Yamada unterlag er dem chinesischen Jugendweltmeister Chen Jin im Endspiel mit 9:15 5:15. Lesen Sie Björns Bericht auf seiner Website.

     

 Björn als Coverboy in Schottland
(14.2.) Eine angenehme Überraschung wurde Deutschlands Nummer eins Björn Joppien beim Bundesligaspiel des FC Langenfeld gegen den BC Bischmisheim am vergangenen Sonntag von Klaus Hasselmann bereitet. Der Hattinger Badmintonkaufmann und Schottland-Fan überbrachte ihm die Februar-Ausgabe der schottischen Verbandszeitschrift SCOTTISH BADMINTON. Auf deren Titelbild steht Björn im Zentrum einer Collage. Hasselmann: "Als ich die Ausgabe gesehen habe, habe ich beim schottischen Verband gleich zwei für Björn und Huaiwen bestellt." Der Deutsche Meister hatte im vergangenen November in Glasgow als erster Deutscher in der über neuzigjährigen Turniergeschichte das Herreneinzel bei den Scottish International gewonnen (siehe Meldung vom 28.11.03). Besonders freute sich Björn darüber, dass England Ass Simon Archer auf der Montage zur Randerscheinung wurde: „Der war doch bei dem Turnier der große Star. Und dennoch haben sie ihn nicht in die Mitte gestellt.“

     

Deutscher Meister 2004
Der fünfte Titel mit Tapeverband
(10.2.04) Trotz eines vorausgegangenen Muskelfaserrisses riskierte es Björn, bei der Deutschen Meisterschaft in Bielefeld anzutreten. Nacheinander besiegte er dort auf dem Weg zu seinem fünften Titel in Folge Marcel Reuter, Felix Hoffmann, Marc Zwiebler, Andreas Wölk und Jens Roch jeweils in zwei Sätzen.  "Glücklicherweise ist alles gut gegangen erklärte er hinterher erleichtert, "wenn was schief gegangen wäre, hätten mich alle für verrückt erklärt." Vor allem bedankte er sich für die Schnellregeneration natürlich bei seinem Physiotherapeuten Bodo Jankowski (Foto links). Auch Björns langjähriger Heimtrainer Wang Xu Yan (re) durfte sich mitfreuen.

Was Björn sonst noch zu dem Turnier zu sagen hat, lesen Sie auf seiner Webste unter der Überschrift Im Wechselbad der Gefühle

   

Sieg bei den Scottish International
"Balsam für die Seele"
(28.11.03) Nachdem die Asientour im Herbst ohne große Höhepunkte blieb, gelang Björn ein schöner Sieg (Foto ©Peter Richardson) bei den Scottish International, einem Turnier, das zum EBU-Circuit gehört. In Glasgow gewann er am 23. November gegen den Japaner Sho Sasaki im Finale. Im Halbfinale hatte er mit  Shoji Sato einen zweiten Japaner ausgeschaltet. Das gibt 180 Punkte für die Weltrangliste, die zweithöchste seiner zehn Wertungen. Damit steht er auf Platz 27.
Lesen Sie, was Björn auf seiner Website zu dem Sieg schrieb.

   

(20.11.02) Björn spielt Einladungsturnier in Batam (Indonesien).

(19.11.02) Björn unter den Top-Ten der Herreneinzel-Weltrangliste: Ein schöner Mosaikstein in der deutschen Badmintongeschichte.

    

Titelheld in SportBILD-Rätsel
(9.10.02) In der heutigen Ausgabe von SportBILD, der auflagenstärksten deutschen Sportzeitschrift, ist unser Deutscher Meister Björn Joppien Titelheld des Preisrätsels. Dies meldet Klaus Hasselmann aus Hattingen, selbst Designer von Rätseln in vielen Turnierzeitungen.  Unter dem Stichwort  "Badminton Rätselspaß" werden neben fünf Sportbrillen, fünf Badmintonschläger, fünf Badmintonnetze sowie Thermobags und Bälle verlost. Björn ist mit einem Foto im Zentrum des Kreuzworträtsels bei einem Stop zu sehen. Auch der ewige Bundesligist TuS Wiebelskirchen wird geadelt. Wodurch? Das erfahren nur die Rätsellöser...

    

Eigene Website mit anspruchsvollem Motto
(13.8.02) Björn Joppien präsentiert sich jetzt seinen Fans mit eigener Website. Unter
www.bjoernjoppien.de kann man alles nachlesen, was es über die sportliche Entwicklung und die aktuellen Turniere zu sagen gibt. Der Deutsche Meister der letzten drei Jahre ist damit nach Nicole Grether der zweite unserer Stars, der sich auf diese Weise in der Öffentlichkeit darstellt. Gleichzeitig wird durch die Website kund getan, dass Joppien von seinem bisherigen Ausstatter TECNO zu YONEX übergewechselt ist. Seit erstem August hat er dort einen dreijährigen "internationalen Vertrag", d.h., er ist nicht von Yonex Deutschland unter Vertrag genommen worden, sondern direkt vom Mutterhaus in Japan. Das darf als Zeichen dafür angesehen werden, wie man international seine Perspektiven einschätzt. Passend dazu ist das Motto, unter das der 21-jährige Langenfelder seine sportliche Karriere stellt: "Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden."

   

Das aktuelle badminton.de-Interview
(10.3.02) Björn Joppien unser amtierender Deutscher Meister (21) erreichte bei den All England in der vergangenen Woche die Runde der letzten 16. Eine internationale Klasseleistung. badminton.de sprach mit ihm.

   

"Ich habe erkannt, dass ich Chancen habe auch gegen die Besten der Welt erfolgreich zu sein"

  

Erfreulich, All England unter den letzten 16. Dein bestes internationales Ergebnis seit langem. Da bist du doch sicher zufrieden?
Björn: Zufrieden kann man schon mit diesem Ergebnis sein, aber es hätte auch besser laufen koennen gegen Chen Hong.

Masuda musste im fünften Satz aufgeben. Was ist passiert?
Er war zum Ende des vierten Satzes sichtbar müde und wurde schon ein wenig langsamer. Beim Stande von 7:7 riskierte Masuda noch einmal alles und schmetterte mit der Vorhand links vom Kopf einen Ball, den sonst wahrscheinlich kein anderer mit der Vorhand, geschweige mit einem Smash zurückspielen würde.Danach musste er wegen starker Rueckenschmerzen aufgeben.

Du führtest da mit 2:0, hattest du das Gefühl, du schaffst ihn?
Ich war mir fast sicher, dass ich das Spiel auch ohne diesen Zwischenfall gewinnen würde, da Masuda schon seine letzten Kräfte für den vierten Satz mobilisiert hatte.

Gegen Chen Hong, den späteren Sieger, hast du einen Satz gewonnen. Es scheint, du kannst gegen Spitzenchinesen mitspielen....?
Dieses Spiel gibt mir sehr viel neue Motivation fürs Training, denn ich habe erkannt, dass ich durch Verbesserung meiner Schnelligkeit zum Netz eine sehr gute Chance habe, auch gegen die Besten der Welt erfolgreich zu sein.

Beim letzten Bundesligaheimspiel gabs gegen Druzhchenko eine deutliche Niederlage. Woher die Leistungssteigerung?
Das letzte Bundesligaspiel ist ein Spiel, das man schnell vergessen sollte. Es fehlte mir einfach die richtige Einstellung.

Was sind die nächsten Turniere?
Nächste Woche die Swiss Open und zwei Wochen danach das Dutch International. Dann gehts zu meinem Saisonhöhepunkt, der EM.

Alles Gute dazu Björn, wünscht badminton.de.


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.