Rekordnationalspieler Kristof Hopp muss wenigstens acht Wochen pausieren

(30.09.2010, CP) Wie der 1. BC Bischmisheim in einer Pressemitteilung bekannt gab, erlitt der 32-Jährige in der Zweitligapartie der Saarländer beim SV Fischbach einen Außenbandriss im linken Knie. Ursprünglich war sein Einsatz in der Begegnung gar nicht geplant: Seit Anfang September absolviert Kristof Hopp ein Auslandssemester in England. Und nur, weil ab dem 27. September im Rahmen seines Studiums eine Exkursion nach Frankreich anstand, war der angehende Lehrer am vergangenen Wochenende nach Saarbrücken zurückgekehrt. Aufgrund der personellen Probleme in der Zweitvertretung des Deutschen Mannschaftsmeisters hatte sich Kristof Hopp spontan entschlossen, das BCB-Team zu unterstützen. Seine Teilnahme an der Exkursion musste der gebürtige Kieler daraufhin absagen. Er fährt nun einige Tage früher als zunächst vorgesehen nach England zurück. Seine internationale Karriere hatte der Spezialist für Herrendoppel und Mixed nach der WM in Paris, Ende August, beendet. 

Lesen Sie dazu die Pressemitteilung von Christoph Felt

 

Kristof Hopp war bei der Individual-WM dabei

(27.08.2010, CP) Hier geht´s zu den Pressemitteilungen von den Titelkämpfen, die vom 23. bis 29. August in Paris stattfanden ...

 

Kristof Hopp im Video-Interview

(19.08.2010, CP) Der 32-Jährige ist mit Teilnahmen an 84 Länderspielen Deutschlands Rekordhalter bei den Herren. Nach der WM in der kommenden Woche in Paris beendet der gebürtige Kieler seine internationale Karriere. Im Interview spricht Kristof Hopp über seine Erwartungen an die Titelkämpfe in Frankreich sowie über seine Pläne für die Zeit danach. Hier geht´s zum Video …

 

Erfolgreiche Titelverteidigung!

(10.02.2010) Bei den Deutschen Meisterschaften in Bielefeld setzte sich Kristof Hopp gemeinsam mit Johannes Schöttler wie im Vorjahr im Finale gegen Michael Fuchs und Ingo Kindervater durch und verteidigte damit seinen Titel erfolgreich. Mit drei verschiedenen Doppelpartnern holte der heute 31-Jährige im Verlauf seiner Karriere insgesamt sechs Goldmedaillen bei den nationalen Titelkämpfen - eine tolle Leistung!

             

Sensationelle Leistungen der DBV-Asse bei den Dutch Open

(19.10.2009) Hervorragend haben sich die Spielerinnen und Spieler des Deutschen Badminton-Verbandes e. V. (DBV) bei den Dutch Open in Almere (13.-18.10.2009) präsentiert.

 

„Das war für den DBV eines der besten Turniere. Wen unsere Athletinnen und Athleten alles geschlagen haben, war sensationell: Kristof Hopp und Johannes Schöttler besiegten zum Beispiel die derzeit besten indischen Doppelspieler in zwei Sätzen, Michael Fuchs und Ingo Kindervater die besten Russen. Bei der Mixed-Team-EM Anfang des Jahres mussten unsere Spieler gegen das Duo noch eine Zweisatz-Niederlage einstecken. Auch unser erfolgreichstes Damendoppel hat bei den Dutch Open Top-Gegner geschlagen“, sagte Boris Reichel, Bundestrainer Damendoppel, begeistert. Schließlich treten bei Grand Prix-Turnieren die weltbesten Badmintonspielerinnen und –spieler gegeneinander an.

 

Gleich drei deutsche Paarungen erreichten bei dem mit 50.000 US-Dollar dotierten Turnier das Finale. Dabei kam es im Herrendoppel zur Neuauflage des Finals der Deutschen Meisterschaften 2009: Kristof Hopp/Johannes Schöttler (beide 1. BC Bischmisheim) trafen auf Michael Fuchs/Ingo Kindervater (1. BC Bischmisheim/1. BC Beuel). Auch in Almere setzten sich Kristof Hopp und Johannes Schöttler durch. Sie gingen nach 33 Minuten und einem 21:15, 21:16-Erfolg über ihre Nationalmannschaftskollegen als Sieger vom Court. Für Kristof Hopp und Johannes Schöttler, die erst seit Herbst 2008 gemeinsam bei Turnieren antreten, ist dies der erste Titelgewinn bei einem Grand Prix-Turnier.

 

Glücklich durften auch Birgit Overzier und Sandra Marinello (1. BC Beuel/1. BC Düren) über ihr Abschneiden bei den Dutch Open sein, bei denen sie einen ihrer größten Erfolge verbuchten. Die Badmintonasse, die am Bundesstützpunkt der Damen in Mülheim an der Ruhr trainieren, mussten sich erst im Endspiel geschlagen geben. Darin unterlagen die Deutschen Meisterinnen mit 13:21, 17:21 den russischen EM-Dritten Valeria Sorokina/Nina Vislova, die bei den Dutch Open als Topgesetzte an den Start gingen. Anfang Oktober hatten Birgit Overzier/Sandra Marinello bereits bei den Bitburger SaarLorLux Badminton Open, ebenfalls ein Grand Prix-Turnier, mit dem Einzug ins Halbfinale überzeugt.

 

Sehr erfreulich auch die Leistung von Carola Bott: Die Spezialistin für Dameneinzel erreichte bei den Dutch Open das Halbfinale und betrat damit ebenfalls Neuland bei einem Grand Prix-Turnier. In der Vorschlussrunde unterlag die Deutsche der an Nummer zwei gesetzten Lokalmatadorin Judith Meulendijks aus den Niederlanden nach einer tollen Leistung mit 13:21, 16:21.

        

 

Kristof Hopp bei der Individual-WM 2009

(20.08.2009) Lesen Sie die entsprechenden DBV-Pressemitteilungen:

12.08.2009

11.08.2009

10.08.2009

03.08.2009

 

Kristof Hopp machte sein 50. Länderspiel an der Seite von Ingo Kindervater, mit dem er Anfang Februar den Deutschen Meistertitel verteidigt hatte. Foto: Monika Barther.

Jubiläum: Kristof machte bei der EM sein fünfzigstes Länderspiel

(21.2.06) Die Viertelfinalbegegnung bei der Team Europameisterschaft der Herren gegen Polen am vergangenen Freitag war das 50. Länderspiel für Kristof Hopp. Leider langte es an der Seite von Ingo Kindervater beim 21:17 14:21 19:21 gegen Michal Logosz & Robert Mateusiak nicht zum Sieg. Doch am folgenden Tag schafften die beiden einen kleinen Ausgleich, als sie im Halbfinale gegen die Niederlande den entscheidenden dritten Punkt für die deutsche Mannschaft zum Einzug ins Endspiel holten.
Sein erstes Länderspiel machte Kristof bei gleicher Gelegenheit. Es war bei der Thomas Cup Vorrunde, wie der Wettbewerb damals noch hieß, 2000 in Sofia. Am 18. Februar bestritt er an der Seite von Thomas Tesche das erste Doppel. Die beiden unterlagen gegen Dennis Lens & Quinten van Dalm 9:15 5:15. Unter Kristofs 50 Spielen gab es neun Spiele bei der WM (Mixed Team), sechs bei der EM (Mixed Team) und 18 Spiele im Thomas Cup.

Kristof im badminton.de-Interview:

Finale bei den Portugal International - Sieg bei den Swedish International

"Aufgegeben hatte ich sowieso noch nicht"

(20.1.04) Zwei glänzende Ergebnisse zum Jahresauftakt bei den EBU-Turnieren in Portugal und Schweden  - schon ist unser Deutsches-Meister-Mixed Kristof Hopp und Kathrin Piotrowski in aller Munde. badminton.de sprach mit Kristof Hopp (25).

Hopp & Piotrowski 2003 ©HeiseLießen zum Auftakt des Olympiajahres aufhorchen: Kristof Hopp & Kathrin Piotrowski sind endgültig auf das Gleis nach Athen eingebogen. Foto: ©Sven Heise. 

   

   

   

      

    

  

   

    

Woher die gute Form?

Weiß ich auch nicht. Wahrscheinlich hat sich die Arbeit über Weihnachten gelohnt. Da hab ich auch einiges gemacht.

Keine Verletzungen?

Doch. In Portugal hab ich mir eine Bauchmuskelzerrung geholt. Vielleicht weil ich so viele spiele dort gemacht habe. Das hat in der Woche bei jedem Smash reingezogen. In Schweden hab ich das aber wahrscheinlich wegen des Adrenalins nicht gemerkt. Sogar beim Schlafen tut es mir weh. Bei dieser Verletzung sieht man erst, wofür man Bauchmuskeln alles braucht.

Welches war das schwerere Turnier?

In Portugal waren wir von der Forn her noch besser. Dort waren auch die schwereren Gegner. In Schweden hatte ich mit Bergström & Persson als Favoriten gerechnet, aber die waren gegen Zuev & Yakusheva ausgeschieden.

Und welches war bei den beiden Turnieren der schönste Sieg?

Das schönste Spiel war für mich das Endspiel in Portugal gegen Archer & Kellogg.

Trotz der Zweisatz-Niederlage?

Ja, obwohl wir verloren haben. Aber wir haben im Zweiten 11:5 geführt. Leider dann den Faden verloren.

Ist Archer, der ja lange verletzt war, weit weg von dir in der Leistung?

Ja, doch. Er ist schneller und hat vor allem mehr Erfahrung. Ob er allerdings noch einmal der Alte wird... ich glaub es nicht.

Hast du eigentlich Gelegenheit, mit Kathrin ausreichend zu trainieren?

Sie will jetzt häufiger runterkommen nach Saarbrücken, zum gemeinsamen Training. Vor Portugal war sie schon da. Und es hat gleich gut getan. Vor allen Dingen konnte sie sich an die größe Schlaghärte der Männer beim Smash und an die höhere Schnelligkeit gewöhnen. Das ist in der Damengruppe in Köln, wo sie trainiert, ja doch nicht so gut möglich.

Warum klappt es im Mixed besser, als in eurem Doppel mit Thomas Tesche?

Es hat im Doppel auch wieder gut geklappt. Im neuen Jahr sind wir besser. Auch eine bessere Gemeinschaft. Es läuft jetzt wieder runder.

Aber vor allem im Mixed steigen natürlich die Chancen, euch doch für Olympia zu qualifizieren?

Ja. Aufgegeben hatte ich sowieso noch nicht.

Ihr seit jetzt sogar vor Siegemund & Pitro, die bisher bestes deutsches Mixed waren. In der Weltrangliste in der vorigen Woche waren die auf Platz 24 und ihr auf 25.

Es kommt nicht darauf an, bestes deutsches Mixed zu sein. Aber Kathrin und ich haben gute Chancen jetzt. In der nächsten Weltrangliste werden wir weiter vorne sein.

Ist es da nicht schade, dass ihr in dieser Woche nicht bei den Thailand Open spielt?

Könnte man sagen. Andererseits sind drei Turniere in drei Wochen hart. Hätte, wenn und aber...

Wann ist denn das nächste internationale Turnier?

Leider sind das wohl erst die Swiss Open Anfang März, oder EBU-Turnier in Österreich, die sind in der gleichen Woche. Schade, wo wir jetzt so gute Form haben. Vorher spielen Thomas und ich noch Iran International, da gibt es kein Mixed. Und bei der Europaqualifikation Thomas Cup und Uber Cup ja auch nicht.

Und dann kommen in zwei Wochen noch die Deutschen Meisterschaften. Im Mixed seid ihr Titelverteidiger.

In Bielefeld will ich zwei Titel holen. Wenn alles heil bleibt.

Kristof, vielen Dank und viel Erfolg weiterhin.

 

 

Zu Presseberichten

Bericht in der Saarbrücker Zeitung am 31. Januar 2004 aus Anlass der Deutschen Meisterschaft 2004 in Bielefeld: Hopp geht auf Titeljagd.

Bericht in den Kieler Nachrichten am 15. Februar 2001 aus Anlass der kurz zuvor errungenen ersten Deutschen Meisterschaft: Meister trotz "Bleiarme" - Badminton-Triumph für Techelsdorfer Kristof Hopp - Olympia 2004 das große Ziel.

 


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