„Trostpflaster“ vom Club der Deutschen Meister/innen für den TV Refrath

Bei der Scheckübergabe am 12.09.2009 (v.l.): Refraths Vereinsvorsitzender Heinz Kelzenberg sowie Klaus Walter und Bernd Wessels vom Club der Deutschen Meister/innen. Foto: Thomas Frohn.

(11.9.09) Nachdem in diesem Jahr erstmals kein Badmintonverein mit dem „Grünen Band“ für vorbildliche Talentförderung im Verein ausgezeichnet worden, war (vgl. Meldung auf badminton.de vom 13.7.09), hat der „Club der Deutschen Meister/innen und Freunde des Badminton-Sports e. V.“ beschlossen, dem TV Refrath aus eigener Kasse einen Scheck in Höhe von 500,- €, gewissermaßen als „Trostpflaster“, zu überreichen. Der Verein, der für seine hervorragende Jugendarbeit bekannt ist, wurde vom Jugendausschuss des DBV unter allen Bewerbern favorisiert.

 

„Wir haben die Entscheidung des DOSB nicht verstanden. Die Jugendarbeit zu fördern ist einer unserer Schwerpunkte im Club. Deshalb sind wir sozusagen in die Bresche gesprungen“, sagte der 1. Vorsitzende Klaus Walter. Der langjährige DBV-Vizepräsident für Breitensport wird Refraths Badminton-Abteilungsleiter Heinz Kelzenberg den Scheck bei der Bundesligapremiere der Bergischen am kommenden Samstag (12.09.2009; gegen die SG EBT Berlin) überreichen.

 

Das „Das Grüne Band“ wird von der Dresdner Bank und dem Deutschen Olympischen Sportbund (DOSB) seit 1987 für vorbildliche Talentförderung im Verein vergeben. Der Preis ist mit einer Förderprämie für die Jugendarbeit in Höhe von 5.000,- € verbunden.


Der Wettbewerb wird in jedem Jahr neu ausgeschrieben, bewerben können sich alle einem Fachverband im DOSB angeschlossenen Vereine bzw. Vereinsabteilungen, die eine aktive Talentförderung mit Jugendlichen betreiben. Neuerdings scheinen allerdings die Präsentation der Bewerbung und vor allem Angaben zu den Themen Dopingprävention, Konsum und Missbrauch von Nikotin und Alkohol sowie Ernährungsberatung bei der Preisvergabe eine – wenn nicht die – entscheidende Rolle zu spielen. Bewerbungen, in denen detaillierte Angaben dazu fehlten, wie es in den Bewerbungen der DBV-Vereine der Fall war, hatten im Rennen um die Prämie in diesem Jahr keine Chance. CP


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