Meldungen über Johanna Goliszewski

 

 

Doppelter Erfolg für Johanna Goliszewski in Orleans

Von Wim Kölsch
 
(09.04.2012) Gleich zweimal stand Johanna Goliszewski bei den erstmals ausgetragenen French International (5. bis 8.
April) ganz oben auf dem Siegerpodest. Mit der Niederländerin Judith Meulendijks gewann sie den Doppelwettbewerb und auch an der Seite ihres Nationalmannschaftspartners Peter Käsbauer blieb sie in der Mixed-Konkurrenz ungeschlagen.
Das ungesetzte deutsch-niederländische Damendoppel harmonierte bei seiner Premiere bereits sehr gut und musste nicht einen Satzverlust hinnehmen. Nachdem Goliszewski/Meulendijks kampflos in die zweite Runde eingezogen waren, schalteten sie Chow Mei Kuan/Lee Meng Yean aus Malaysia mit 21:18 und 21:15 aus. Auch gegen die Französinnen Perrine Lebuhanic/Andréa Vanderstukken gewannen sie im Semifinale ungefährdet mit 21:16 und 21:13. Das Endspiel wurde dann ebenfalls zu einer klaren Angelegenheit. Mit 21:13 und 21:12 triumphierten die beiden über Louise Hansen/Tinne Kruse aus Dänemark.
Von Position eins ging die Mülheimer Nationalspielerin mit Peter Käsbauer vom Ligakonkurrenten PTSV Rosenheim ins Mixed-Turnier. Dem 21:5, 21:15-Auftakterfolg über Andreas Heinz (SG Anspach)/Annika Horbach (1. BC Wipperfeld) folgte ein weiterer glatter Zwei-Satz-Sieg. Mit 21:16 und 21:10 ließen die Favoriten den Franzosen Sebastien Bourbon/Julie Delaune kaum eine Chance. Auch das bulgarische Gespann Stilian Makarski/Diana Dimova war anschließend kein echter Prüfstein. Käsbauer/Goliszewski zogen mit 21:16 und 21:15 ins Finale ein. In einer mit 21:12 und 21:11 einseitig geführten Partie ließen sie sich dann auch von Nelson Wie Keat Heg/Mei Kuan Chow (Indonesien) den Titel nicht mehr nehmen.

Zu den Ergebnissen ...

 

 

Johanna Goliszewski Deutsche Vizemeisterin im Doppel

Von Wim Kölsch

 
(06.02.2012) Überglücklich zeigte sich Johanna Goliszewski zum Abschluss der Deutschen Meisterschaften vom 2. bis 5. Februar in Bielefeld. Mit Partnerin Carla Nelte vom TV Refrath gelang ihr der Einzug ins Finale des Damendoppels, und auch im Mixed an der Seite des Rosenheimers Peter Käsbauer (PTSV) sprang für die Nationalspielerin im Trikot des 1. BV Mülheim am Ende mit Platz drei eine Medaille heraus. Die Auftaktpartie für die an Position zwei gesetzten Goliszewski/Nelte dauerte gerade einmal 18 Minuten, dann waren Nicole Bartsch (SG Robur Zittau)/Jessica Willems (TSV Neuhausen-Nymphen-burg) mit 21:11 und 21:9 bezwungen. Fast genau so schnell waren sie anschließend bei ihrem 21:14 und 21:8-Erfolg über Luise Heim (BSG Neustadt)/Vanessa Poyatos (Post SV Ludwigsburg). Auch das Spiel gegen Nicole Bittner (PTSV Rosenheim)/Kim Buss (TV Refrath) war mit 21:15 und 21:7 ein klare Angelegenheit für die beiden.
Gegen Isabel Herttrich/Inken Wienefeld (VfL 93 Hamburg) brachte erst der dritte Satz die Entscheidung zu Gunsten des Mülheim-Refrather Gespanns. Mit dem 21:23, 21:17 und 21:15-Sieg war das Ziel „Endspiel“ geschafft. Dort reichte nach dem Kräfte zehrenden Halbfinale für Johanna Goliszewski und Carla Nelte allerdings die Kondition nicht mehr, um dem deutschen Spitzendoppel Sandra Marinello (1. BC Düren)/Birgit Michels (1. BC Beuel) Paroli bieten zu können. Daher fiel die Niederlage mit 9:21 und 12:21 auch recht deutlich aus. Trotzdem ein toller Erfolg.
Im Gemischten Doppel konnte die BVM-Spielerin mit Partner Peter Käsbauer ebenfalls ihren Setzplatz durch das Erreichen der Vorschlussrunde bestätigen. Nach zwei leichten Siegen zu Beginn über Robert Hinsche/Yvonne Latussek vom BV Gifhorn (21:10, 21:7) und Till Zander (VfL 93 Hamburg)/Franziska Volkmann (Horner TV) mit 21.12 und 21:12 trafen die beiden auf Max Schwenger (Refrath)/Isabel Herttrich (VfL 93 Hamburg), und gewannen mit 21:14 und 22:20 gleichfalls in zwei Sätzen. Gegen das deutsche Vorzeige-Mixed Michael Fuchs (1. BC Bischmisheim)/Birgit Michels boten Käsbauer/Goliszewski eine überzeugende Vorstellung. Sie unterlagen zwar mit 15:21 und 15:21 gegen die späteren Deutschen Meister, freuten sich aber auf Grund ihrer tollen Leistung zu recht über den Gewinn der Bronzemedaille.

 

Silvestercamp in den Niederlanden

Foto: Claudia Pauli.

(13.12.2011, CP) Viele von Ihnen, liebe Badmintonfans, wissen sicherlich schon seit Wochen, wie sie die Weihnachtsfeiertage verbringen und Silvester feiern werden – nicht zuletzt deshalb, weil sich über die Jahre bestimmte Traditionen entwickelt haben, an denen auch 2011 festgehalten wird. Doch wie verbringen eigentlich die Spitzenspielerinnen und -spieler des DBV das Weihnachtsfest und den Jahreswechsel? Ist die Situation in diesem Jahr aufgrund der laufenden Olympiaqualifikation eventuell eine ganz besondere? badminton.de hat sich unter den Top-Leuten umgehört. Nachfolgend schildert die zweifache DM-Dritte von 2011, Johanna Goliszewski (25), ihre Pläne:

 

Ab dem 19. Dezember trete ich bei den Turkiye International in Istanbul an, danach geht’s ab zur Familie. Ich hatte in diesem Jahr nicht so viel Zeit, um sie zu besuchen. Da genieße ich es sehr, alle an einem Tisch zu haben. Besonders freue ich mich auf meinen Neffen Jonas. Wir müssen über Weihnachten nicht trainieren, aber wer mich kennt weiß, dass ich stets fleißig bin – zwischen Kekseessen, Kuchenbacken und dem ein oder anderen Weihnachtstrunk … Zwischen Neujahr und Weihnachten habe ich ein Camp organisiert – ein Silvestercamp in der Nähe von Amsterdam. Jung und Alt können daran teilnehmen. Ein gutes Workout, verbunden mit viel Spaß nach dem Weihnachtsschmaus und vor dem Jahreswechsel, ist bestimmt etwas für den ein oder anderen. Direkt nach dem Camp wird ein wenig gefeiert. Anders als sonst werde ich in diesem Jahr nicht mit meiner besten Freundin Jeanine Cicognini aus der Schweiz, seit dieser Saison auch meine Teamkollegin in der Erstligamannschaft des 1. BV Mülheim, zusammen feiern. Denn sie spielt die Korea Open, die am 3. Januar in Seoul beginnen, und ist Silvester bereits auf dem Weg nach Asien.“

 

V.l.: Michael Novacki, Johanna Goliszewski, Julius Wandelt, Alexander Roovers, Klaus Fuhrmann. Fotos: Claudia Pauli.
Rund 70 Zuschauer, darunter neben Inhaftierten und JVA-Mitarbeitern auch Badmintonspieler aus ortsansässigen Vereinen, verfolgten interessiert die Aktion in der JVA Castrop-Rauxel.

Nationalspielerin als „Wiederholungstäter“

 

(08.09.2011, CP) Badminton-Nationalspielerin Johanna Goliszewski sieht sich eindeutig als „Wiederholungstäter“: „Das war ein geniales Erlebnis und hat mir ganz viel Spaß bereitet. Es ist toll zu sehen, wie sehr sich die Leute über die Aktion gefreut haben. Manche wollten gar nicht mehr aufhören zu spielen. Ich würde das in jedem Fall noch einmal machen“, meinte die 25-Jährige nach ihrem Besuch in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Castrop-Rauxel am Mittwoch (7. September 2011).

 

Gemeinsam mit Alexander Roovers, einem ihrer Mannschaftskollegen beim Badminton-Erstligisten 1. BV Mülheim, demonstrierte die WM-Teilnehmerin den rund 70 Interessierten, die der besonderen Veranstaltung in der anstaltseigenen Sporthalle beiwohnten, zunächst die technisch korrekte Ausführung verschiedener Schläge. Anschließend zeigten die beiden Badmintonasse in einem kurzen Showmatch, wie vielfältig und spektakulär sich die schnelle Racketsportart gestaltet, wenn sie auf höchstem Niveau ausgeübt wird. Sichtlich beeindruckt verfolgten die Anwesenden, darunter neben Inhaftierten und JVA-Mitarbeitern auch Badmintonspieler aus ortsansässigen Vereinen, die Aktionen auf dem Spielfeld – und bedachten Johanna Goliszewski und Alexander Roovers bei vielen Punktgewinnen mit kräftigem Applaus.

 

Höhepunkt war für die Inhaftierten zweifelsohne der sich daran anschließende Teil, als Johanna Goliszewski und der amtierende Westdeutsche Meister im Herreneinzel alle Badmintonbegeisterten einluden, gegen sie bzw. mit ihnen zu spielen. Erfreut nutzten zahlreiche Herren diese Gelegenheit und agierten aufgrund des prominenten Gegners bzw. Spielpartners an jenem Abend mit besonders großem Ehrgeiz.

 

Gerne ließen sie sich von der aktuellen DM-Dritten im Damendoppel und im Mixed dabei auch erläutern, worin ihre Schwachpunkte beim Badminton liegen und nahmen dankbar Hinweise zur Verbesserung ihrer Technik und Taktik entgegen. „Lass mich auch noch mal“, war ein Ausspruch, der während der Veranstaltung gleich mehrmals von einigen Inhaftierten zu hören war, die ihren nächsten Einsatz kaum erwarten konnten.

 

„Die Atmosphäre war insgesamt sehr locker. Auch diesmal waren alle Beteiligten sehr dankbar für unser Kommen“, meinte der 24 Jahre alte Alexander Roovers nach der Aktion. Er hatte sich bereits zwei Jahre zuvor, als der Deutsche Badminton-Verband (DBV) erstmals eine Maßnahme dieser Art durchführte, sofort zur Teilnahme daran bereit erklärt. Aufgrund seiner positiven Erfahrungen, die er damals machte, stellte er sich 2011 erneut dafür zur Verfügung.   

 

Auch Johanna Goliszewski hatte sich im Jahr 2009 bereits auf diese Weise engagieren wollen. Jedoch machte eine Verletzung, die sie einen Tag vorher erlitt, ihren Einsatz unmöglich. Karin Schnaase war damals kurzfristig für ihre Nationalmannschaftskollegin eingesprungen.

 

„Karin hatte mir ja schon erzählt, dass dies eine richtig tolle Erfahrung bedeutete. Und das hat sich heute für mich bestätigt. Wir konnten den Inhaftierten mit unserem Besuch eine Freude machen, umgekehrt haben sie uns das Gefühl gegeben etwas Besonderes zu sein“, zog Johanna Goliszewski ein positives Fazit. Berührungsängste hatte die Studentin während der Aktion zu keiner Zeit. Vielmehr bezog sie die Inhaftierten von Beginn an mit ein. So zum Beispiel mit Fragen bzw. Aufforderungen wie „Weiß jemand, wo der Geschwindigkeits-Weltrekord beim Schlagen eines Smash liegt?“ oder „Freiwillige vor – Wer möchte gegen uns spielen?“. Andererseits baten die Inhaftierten die Erstliga-Akteure auch von sich aus um Erläuterung bestimmter badmintonspezifischer Aspekte.

 

Anstaltsleiter Julius Wandelt und Klaus Fuhrmann, der in der JVA Castrop-Rauxel für die Gestaltung des Sportprogramms der Inhaftierten verantwortlich zeichnet und selbst seit mehr als 30 Jahren als Spieler, Trainer und Abteilungsleiter im Badmintonsport aktiv ist bzw. war, hatten zuvor in ihrer Begrüßung ihre große Freude über das Engagement von Johanna Goliszewski und Alexander Roovers deutlich gemacht. Gleichzeitig sprachen sie den Verantwortlichen beim DBV ihren Dank dafür aus, dass diese eine Neuauflage der Aktion von vor zwei Jahren ermöglichten. „So etwas ist sehr nachhaltig. In den nächsten Tagen ist sicherlich ein Boom in unserem Badmintonangebot zu erwarten“, meinte Michael Novacki, der in der Anstalt des offenen Strafvollzugs neben Klaus Fuhrmann für Sportaktivitäten zuständig ist.

 

Badminton wird in der JVA Castrop-Rauxel an zwei bis drei Tagen pro Woche angeboten. „Viele der bei uns Inhaftierten sind straffällig geworden, weil sie mit ihrer Freizeit nichts Sinnvolles anzufangen wussten. Wir möchten ihnen zeigen, wie dies gelingen kann. Sport ist dabei eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung, die wir ihnen nahe bringen. Zugleich möchten wir die Inhaftierten dazu animieren, sich erstrebenswerte Ziele zu setzen. Auch diesbezüglich bietet der Sport hervorragende Ansätze“, verwies Julius Wandelt auf die Bedeutung des Sportprogramms in der JVA Castrop-Rauxel.

 

 

Johanna Goliszewski. Fotos: Claudia Pauli.
Alexander Roovers.

WM-Teilnehmerin in der Justizvollzugsanstalt

 

(30.08.2011, CP) Über Teamspiele in New York und Los Angeles, die Individual-Weltmeisterschaften in London und die Universiade im chinesischen Shenzhen in die Justizvollzugsanstalt (JVA) Castrop-Rauxel: Badminton-Nationalspielerin Johanna Goliszewski macht speziell in dieser Zeit Erfahrungen, wie sie unterschiedlicher wohl kaum sein könnten.

 

Am 7. September 2011 schlägt die 25 Jahre alte DM-Dritte im Damendoppel an ganz besonderer Stätte auf: Dann besucht Johanna Goliszewski gemeinsam mit Alexander Roovers, einem ihrer Mannschaftskollegen beim Badminton-Erstligisten 1. BV Mülheim, die JVA Castrop-Rauxel, wo die beiden Badmintonasse in der anstaltseigenen Sporthalle zunächst in einem Showmatch demonstrieren werden, wie vielfältig und spektakulär die rasante Racketsportart sein kann. Anschließend geben sie badmintonbegeisterten Inhaftierten die Möglichkeit, zusammen mit ihnen zu trainieren und Tipps für die Verbesserung des eigenen Spiels zu erhalten.

 

„Ich habe von Karin Schnaase, die vor zwei Jahren mitgemacht hat, gehört, dass es eine richtig tolle Erfahrung war und die Leute sehr dankbar dafür waren, dass zwei Spitzen-Badmintonspieler ganz zwanglos mit ihnen trainiert und ihnen gezeigt haben, wie Badminton auf hohem Niveau gespielt wird“, erläutert Johanna Goliszewski die Beweggründe für ihre spontane Bereitschaft, an der Aktion in der Anstalt des offenen Strafvollzugs teilzunehmen.

 

Bereits im Herbst 2009, als der Deutsche Badminton-Verband (DBV) erstmals eine Maßnahme dieser Art durchführte, hatte sich Johanna Goliszewski in die Veranstaltung einbringen wollen. Jedoch machte eine Verletzung, die sie einen Tag vorher erlitt, ihren Einsatz unmöglich. Karin Schnaase, mehrmalige Medaillengewinnerin bei Welt- und Europameisterschaften, war damals kurzfristig für ihre Nationalmannschaftskollegin eingesprungen.

 

Als männlicher Vertreter war schon vor zwei Jahren Alexander Roovers dabei. Aufgrund seiner sehr positiven Erinnerungen an die etwa zweistündige Aktion sagte der amtierende Westdeutsche Meister im Herreneinzel auch gleich für die Neuauflage zu.

 

„Die Veranstaltung gestaltete sich aus meiner Sicht für alle Beteiligten sehr erfreulich. Insofern haben wir in diesem Jahr beim Deutschen Badminton-Verband angefragt, ob eine Wiederholung möglich sei. Wir freuen uns sehr, dass dies so unkompliziert geklappt hat“, meint Klaus Fuhrmann, der in der JVA Castrop-Rauxel für die Gestaltung des Sportprogramms der Inhaftierten verantwortlich zeichnet und selbst seit mehr als 30 Jahren als Spieler, Trainer und Abteilungsleiter im Badmintonsport aktiv ist bzw. war.

 

„Viele der bei uns Inhaftierten sind straffällig geworden, weil sie mit ihrer Freizeit nichts Sinnvolles anzufangen wussten. Wir möchten ihnen zeigen, wie dies gelingen kann. Sport ist dabei eine Möglichkeit der Freizeitgestaltung, die wir ihnen nahe bringen. Zugleich möchten wir die Inhaftierten dazu animieren, sich erstrebenswerte Ziele zu setzen. Auch diesbezüglich bietet der Sport hervorragende Ansätze“, verweist Anstaltsleiter Julius Wandelt auf die Bedeutung des Sportprogramms in der JVA Castrop-Rauxel.

 

Klaus Fuhrmann ergänzt: „Die Sportart Badminton kommt bei den Inhaftierten überaus gut an. Nach Fußball ist sie die am meisten gefragte Sportart. Manche kommen sogar nach ihrer Entlassung noch zu uns zum Badmintonspielen. Ideal ist es natürlich, wenn sich die Inhaftierten nach ihrer Entlassung im Verein anmelden und dort weiterspielen – auch das kommt vor.“

 

An zwei bis drei Tagen pro Woche bietet Klaus Fuhrmann in der JVA Castrop-Rauxel Badminton an – zu unterschiedlichen Zeiten, damit auch diejenigen, die bis nachmittags einer Beschäftigung nachgehen, am Training teilnehmen können. In der anstaltseigenen Halle stehen vier Felder zur Verfügung, auf denen die Inhaftierten die korrekte Schlagtechnik erlernen, sich im Wettkampf messen, gemeinsam Spaß haben und auf den Geschmack kommen können, auch nach ihrer Entlassung regelmäßig diese Sportart auszuüben – und damit auf sinnvolle Weise ihre Freizeit zu verbringen.

 

 

Johanna Goliszewski und Carla Nelte im Video-Interview

 

(08.08.2011, CP) Interview mit den DM-Dritten im Damendoppel, Johanna Goliszewski (l.) und Carla Nelte, nach ihrem Auftaktsieg am 8. August 2011 bei den Individual-Weltmeisterschaften in London. Erstrundengegnerinnen waren Marija Ulitina und Natalya Voytsekh aus der Ukraine. Hier geht´s zum Video …

 

 

Stars: Johanna Goliszewski im Video-Interview

(22.07.2011, CP) Nationalspielerin Johanna Goliszewski bestritt Mitte Juli in den USA „Teamspiele“ für die dortige Badminton-Liga. Im Video-Interview blickt die 25-Jährige auf dieses besondere Erlebnis zurück und auf die Individual-Weltmeisterschaften, die Anfang August in London ausgetragen werden, voraus. Johanna Goliszewski wird erstmals an Titelkämpfen dieser Art teilnehmen. Hier geht´s zum Video …

 

   

Dritter internationaler Turniersieg

Von Wim Kölsch

 
(16.05.2011) Ihren dritten internationalen Turniersieg im Doppel konnte Johanna Goliszewski vom künftigen Erstligisten 1. BV Mülheim mit ihrer Partnerin Carla Nelte (TV Refrath) bei den Slovenia Open feiern, die vom 12. bis 15. Mai in Medvode ausgetragen wurden. Im Mixed mit dem Rosenheimer Peter Käsbauer belegte sie außerdem noch einen hervorragenden dritten Platz.
Die Mülheim-Refrather Paarung startete im Damendoppel mit einem 20:22, 21:11 und 21:11-Sieg über die Österreicherinnen Elisabeth Baldauf/Alexandra Mathis in den Wettbewerb. Mit dem anschließenden 23:21 und 21:19 über Sarah Thomas/Carissa Turner aus Wales gelang der Einzug ins Endspiel. Dort triumphierten die beiden dann mit 21:14, 21:18 über Airi Mikkela/Jenny Nystrom aus Finnland.
Im Mixed kam das Aus im Halbfinale durch eine hauchdünne 21:23 und 19:21-Niederlage gegen die späteren Turniersieger Zvonimir Durkinjak/Stasa Poznanovic aus Kroatien. Die beiden Partien zuvor gegen Marton Szatzker/Sara Fekete (HUN) und Pawel Pradzinski/Edyta Tarasewicz (POL) endeten mit 21:15, 21:9 bzw. 21:5, 21:13 deutlich zu Gunsten der Deutschen.

 


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.