1. BV Bamberg und TV Unterdürrbach in der Regionalliga SüdOst, Gruppe Ost

Das Team von Aufsteiger TV Unterdürrbach. V.l.: Senja Töpfer, Maximilian Leucht, Philipp Fleck, Markus Dinnebier, Kai Bastian, Thimm Spitzer, Katharina Sagstetter, Engelke Rasche. Foto: Martin Köhler.

Von Martin Köhler

 

(27.04.2015) In Goldbach wurde am vergangenen Sonntag (26. April 2015) die mittlerweile 10. Auflage der Aufstiegsrunde zur Regionalliga Südost ausgetragen. Die „Jubiläumsauflage“ in der Goldbacher Play-Off-Arena wurde in diesem Jahr nur für die Gruppe Ost ausgespielt. Bedingt durch die Auf- und Abstiege bzw. durch Rückzüge aus der 1. und der 2. Liga konnte die Relegation der Gruppe Süd entfallen. Darin gelang Bayernliga-Süd-Meister TSG Augsburg und dem Meister der Baden-Württemberg-Liga, dem BC Offenburg, der direkte Aufstieg.

 

In Goldbach wurden nun die beiden freien Plätze in der Gruppe Ost vergeben: In der Auftaktrunde standen sich die beiden bayerischen Vertreter aus Bamberg und Unterdürrbach gegenüber. Bamberg, erst im vergangenen Jahr in die Regionalliga aufgestiegen, schaffte es erst mit einem Schlussspurt in der Rückrunde, diesen Relegationsplatz zu erreichen. Der TV Unterdürrbach wurde souverän Meister der Bayernliga Nord. Insgesamt blieben die Würzburger zwei Jahre lang ungeschlagen. Gegen Bamberg riss nun diese Serie. Zwar konnte Unterdürrbach zu Beginn zwei Doppel für sich entscheiden, doch gerade in den Einzeln holte sich Bamberg mit vier Siegen den nötigen Vorsprung. Dabei gingen allerdings drei der vier Duelle über drei Sätze. Das Mixed ging zum 3:5 dann nochmals auf das Konto der Würzburger.

 

Dritter Teilnehmer an der Relegation war der BSV Markranstädt. Die „Leipziger“ profitierten von der Regelung, dass aus einem Verein nur eine Mannschaft in der Regionalliga spielen darf. Somit konnten weder Zittau 2 noch Dresden 2 an der Relegation teilnehmen. Nach dem Verzicht von Röhrsdorf rückte Markranstädt als Vierter nach. In der zweiten Spielrunde waren die Verhältnisse gegen Bamberg aber schon schnell geklärt. Der BVB holte sich gleich zu Beginn die ersten fünf Partien. Damit war der Klassenerhalt für Bamberg gesichert. Zum Ende holten das Mixed Oehlert/Kiefer und Tim Gericke im 2. Einzel noch zwei Punkte für die Sachsen.

 

Der zweite Aufsteiger wurde damit in der letzten Begegnung, zwischen Unterdürrbach und Markranstädt, ermittelt. Dabei war klar, dass den Würzburgern ein Remis ausreichen würde. In den drei Auftaktdoppeln ließ Unterdürrbach auch nichts anbrennen und gewann jeweils in zwei Sätzen. Tim Gericke gelang der erste Punkt für Markranstädt. Doch Katharina Sagstetter holte den vorentscheidenden vierten Zähler für den TVU. Mit zwei weiteren Erfolgen machte man den 6:2-Endstand und den erstmaligen Aufstieg in die Regionalliga fest.

 

Somit belegten erneut die beiden bayerischen Vertreter in Goldbach die beiden Plätze für die Regionalliga SüdOst, Gruppe Ost.

 

Ergebnisse:

1. BV Bamberg – TV Unterdürrbach 5:3

1. BV Bamberg – BSV Markranstädt 6:2

TV Unterdürrbach – BSV Markranstädt 6:2

 

Endstand:

1. 1. BV Bamberg              4:0 Punkte    11:05 Spiele

2. TV Unterdürrbach                    2:2 Punkte    09:08 Spiele

3. BSV Markranstädt                    0:4 Punkte    05:11 Spiele

 

Die Detailergebnisse sind Öffnet externen Link in neuem Fensterhier zu finden ...

 

 

 

Schorndorf gewinnt Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Süd

 

(13.04.2015) Nun steht auch der vierte Verein fest, der sich das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga zur Saison 2015/2016 sicherte: Im Rahmen der Relegation in der Regionalliga SüdOst gewann die SG Schorndorf das Öffnet externen Link in neuem FensterPlay-off-Finale am 11./12. April 2015 gegen den TV Marktheidenfeld. Einen Tag nach ihrer 3:5-Auswärtsniederlage siegte die Mannschaft aus Baden-Württemberg in eigener Halle mit 6:2 und durfte sich damit als Gewinner der Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga Süd feiern lassen. Zuvor hatten sich bereits der BV Gifhorn (als Meister in der Regionalliga Nord), der 1. BC Wipperfeld (als Meister in der Regionalliga West) und der TuS Wiebelskirchen (als Meister in der Regionalliga Mitte) das Aufstiegsrecht erspielt.

  

Titelgewinn für Wipperfeld und Wiebelskirchen

 

(22.03.2015) Nachdem der BV Gifhorn bereits seit Mitte Februar als Meister in der Öffnet externen Link in neuem FensterRegionalliga Nord und damit als Aufsteiger in die 2. Bundesliga (in dem Fall in die Nord-Staffel) zur Spielzeit 2015/2016 feststeht, endete an diesem Wochenende auch in der Regionalliga West und in der Regionalliga Mitte die Saison 2014/2015. In der Öffnet externen Link in neuem FensterRegionalliga West sicherte sich der 1. BC Wipperfeld mit einer Bilanz von 28:0 Zählern den Titel und das damit verbundene Aufstiegsrecht. Auf Rang zwei folgt mit einem Rückstand in Höhe von vier Punkten der BC Hohenlimburg. In der Öffnet externen Link in neuem FensterRegionalliga Mitte setzte sich der TuS Wiebelskirchen (23:5) gegen die gesamte Konkurrenz durch, Tabellenzweiter wurde der TV Dieburg/Groß-Zimmern (17:11). Während Wipperfeld in die Nord-Staffel aufsteigen darf, würde Wiebelskirchen in die Süd-Staffel hochrücken. In der Regionalliga SüdOst, in der im Rahmen von Relegationsspielen die Aufsteiger in die zweithöchste deutsche Spielklasse ermittelt werden, ist die Saison hingegen noch nicht abgeschlossen.

  

Gifhorn steigt in die 2. Bundesliga Nord auf

Das erfolgreiche Team des BV Gifhorn (v.l.): Daniel Porath, Fabienne Deprez, Maurice Niesner, Sonja Schlösser, Dennis Friedenstab, Robert Hinsche, Yannik Joop, Niluka Karunaratne und Teamchef Hans Werner Niesner. Foto: BVG.

 

(05.03.2015, CP) Der BV Gifhorn steht als Aufsteiger in die 2. Bundesliga Nord fest: Das Team aus Niedersachsen beendete die Saison 2014/2015 in der Regionalliga Nord mit einer Bilanz von 21:3 Punkten auf Tabellenrang eins – einen Zähler vor der Mannschaft des Hamburg Horner TV (20:4). Der BV Gifhorn, bei dem der ehemalige Bundestrainer Hans Werner Niesner als Teammanager fungiert, schlug zuletzt in der Spielzeit 2013/2014 in der zweithöchsten deutschen Spielklasse auf. Davor war der BVG sogar fünf Jahre in der 1. Bundesliga vertreten. In den anderen Regionalligen (West, Mitte und SüdOst) ist die Saison 2014/2015 noch nicht beendet, d. h. es stehen noch Punktspiele bzw. die Aufstiegsrunde zur 2. Bundesliga (Süd) an.

  

David Peng verstärkt das Regionalligateam

Von Andreas Kruse

 

(26.03.2014) Am vergangenen Wochenende endete für die 2. Mannschaft des 1. BC Beuel die Regionalligasaison. Nachdem man erst gerade wieder in die dritthöchste deutsche Spielklasse aufgestiegen war, reichte in dieser Saison ein sechster Platz in der Abschlusstabelle zum Klassenerhalt.

Die perspektivische Planung der Bundesligareserve ist aber ein kontinuierlicher Prozess, der sich nur teilweise an festen Daten orientiert. So steht bereits jetzt der erste Neuzugang für die im kommenden September beginnende Saison fest: David Peng wechselt vom 1. BV Mülheim an den Rhein und spielt fortan für den 1. BC Beuel. Der 17-Jährige trainiert genau wie Eva Janssens, Luise Heim und Max Weißkirchen am Bundesstützpunkt in Mülheim an der Ruhr und wohnt im dortigen Badminton-Internat.

Peng ist aktueller Deutscher Meister im Jungeneinzel U17 und steht in der Jugendweltrangliste auf Position zehn, sechs Plätze hinter Max Weißkirchen. Beide liefern sich ein Rennen um einen Startplatz bei den Olympischen Jugendspielen im August. Das nächste Highlight steht bereits im April an, wenn er gemeinsam mit seinen drei neuen Teamkollegen zur Jugend-WM nach Malaysia reist.

Eigentlich kommt das Nachwuchstalent aus der Nähe von Düsseldorf und hat sich nun bewusst für einen Wechsel nach Beuel entschieden, denn das junge Team der kommenden Saison ist fast komplett besetzt mit seinen Freunden und Trainingspartnern: „Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit dem 1. BC Beuel und hoffe, dass ich der Regionalligamannschaft viel weiterhelfen kann.“

Auch Beuels Cheftrainer Martin Lemke verspricht sich viel Positives vom Wechsel: „Wir freuen uns, mit David eines der aussichtsreichen deutschen Talente für uns gewonnen zu haben. Mit ihm wird unsere Regionalligamannschaft hoffentlich um den Aufstieg mitspielen. Gleichzeitig hoffen wir darauf, ihn in seiner Entwicklung gut unterstützen und fördern zu können, so dass er ein zukünftiger Bundesligaspieler wird.“

 


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