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Olympische Spiele 2012 in London
 
Vom 27. Juli bis 12. August 2012

    


Badmintonwettbewerbe von Sa. 28. Juli bis So. 5. August in der Wembley Arena

 

Zur Veranstaltungswebsite www.london2012.com
Zur Wembley Arena im Nordwesten Londons

                        
 

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Über die olympischen Badmintonwettbewerbe 2012 berichtet im Vorfeld und aus London

Claudia Pauli

 

 

DBV-Asse reisten mit dem „Traumschiff“ zurück

Johannes Schöttler. Fotos: Claudia Pauli.
Impressionen von der "MS Deutschland", als sie in London lag.

 

(16.08.2012, CP) Rund 20.000 Sportfans feierten die deutschen Olympiateilnehmer 2012 am 15. August in Hamburg überschwänglich, als diese an Bord der „MS Deutschland“ – besser bekannt als „Das Traumschiff“ aus der gleichnamigen ZDF-Serie – aus London kommend in den Hamburger Hafen einliefen. Unter den insgesamt deutschen 271 Olympioniken, welche die Reise angetreten hatten (die komplette deutsche Olympiamannschaft bestand aus 392 Athleten), befanden sich auch fünf der sechs Asse des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), die sich für die olympischen Badmintonwettbewerbe 2012 qualifiziert hatten: Sowohl Michael Fuchs als auch Ingo Kindervater, Birgit Michels, Johannes Schöttler und Marc Zwiebler waren der Einladung des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB) gefolgt, als Gäste auf der „MS Deutschland“ in die Heimat zurückzukehren. Einzig Juliane Schenk hatte bereits vor Beginn der Olympischen Spiele anderweitig geplant.

 

Johannes Schöttler zeigte sich auch einen Tag nach der Ankunft in Hamburg noch überwältigt von den Ereignissen in seiner Geburtsstadt: „Das war echt der Hammer. Wir wussten gar nicht so recht, was uns erwarten würde. Dass die Schiffsfahrt an sich gut werden würde, damit haben wir gerechnet. Aber dass es solch einen Empfang geben würde – das war der Wahnsinn“, meinte der 27-Jährige.

 

Am Mittwochmorgen seien sie alle extra früh aufgestanden und an Deck gegangen, um mitzuerleben, wie Kapitän Andreas Greulich den Luxusliner in die Hansestadt navigierte. „Je näher wir dem Hafen kamen, umso besser wurde es. Alle Boote, die wir unterwegs getroffen haben, sind hinter uns her gefahren bzw. haben uns begleitet, es gab Feuerwerke am Ufer, die Feuerwehr hat an ihren Autos die Sirenen heulen lassen, und als wir dann am Dock ankamen, standen dort die Menschenmassen. Das war richtig überwältigend. Wir sind heilfroh, dass wir das mitgemacht haben“, sagte Johannes Schöttler begeistert.

 

Von der Anlegestelle aus ging es in zahlreichen Barkassen zum Hamburger Rathaus, wo sich unter anderem die Goldmedaillengewinner aus der deutschen Olympiamannschaft in das „Goldene Buch“ der Stadt eintragen durften, die Olympioniken nacheinander den Balkon betraten, um der Menge zuzuwinken und einige Reden gehalten wurden.

 

Auf dem Weg dorthin standen auf jeder Brücke Menschen und haben uns zugejubelt. Das Wetter war gestern traumhaft: schön warm, der Himmel blau – und wenn man dann noch die Stadt liebt wie ich, ist es einfach toll, mit dem Boot dort her zu schippern“, blickt der Deutsche Meister im Herrendoppel zurück, dessen Eltern sich selbstverständlich auch unter die begeisterten Fans gemischt hatten.

 

Das war eigentlich mein schönstes Erlebnis bei den Olympischen Spielen“, zog Johannes Schöttler ein Fazit. Schon während der Überfahrt sei die Stimmung „durchweg gut“ gewesen, alle seien gut gelaunt gewesen und alles sei „sehr friedlich“ abgelaufen, so der Olympia-Debütant. Nachdem das Turnier für Ingo Kindervater und ihn beendet gewesen war, hätten sie bereits zahlreiche deutsche Athleten aus anderen Sportarten kennengelernt. Auf dem Schiff habe sich – aufgrund des vergleichsweise engen Raums – noch einmal mehr alles „komplett gemischt“.

 

In London erhielt Johannes Schöttler zudem viele Gelegenheiten, seinen Kolleginnen und Kollegen im Wettkampf zuzuschauen. „Wir hatten natürlich keine freie Auswahl, aber wir haben echt viel gesehen. Wir haben jeden Tag mindestens eine Sache angeguckt, waren zum Beispiel zweimal bei der Leichtathletik sowie beim Fechten, beim Judo und beim Boxen“, erzählt der seit vielen Jahren am Bundesstützpunkt der Herren in Saarbrücken beheimatete Spitzensportler. Eine fantastische Stimmung im Olympia-Stadion hätten Ingo Kindervater und er am letzten Leichtathletik-Tag erlebt, als der Brite Mo Farah über 5.000 Meter seine zweite Goldmedaille (nach der über 10.000 Meter) bei den Spielen der XXX. Olympiade gewann und die US-Sprinterinnen einen Weltrekord über 4x100 Meter aufstellten, meint Johannes Schöttler.

 

Ein „wunderschönes Erlebnis“ sei zudem die Teilnahme an der Schlussfeier gewesen. Nachdem die DBV-Asse bei der Eröffnungsfeier nicht dabei waren, da sie bereits am nächsten Tag ihr Auftaktmatch in der Wembley Arena bestritten, freuten sie sich umso mehr darauf, im Stadion mitzuerleben, wie das olympische Feuer erlosch. „Wir waren alle begeistert. Zwar haben wir lange gestanden, was sehr anstrengend war, aber die Show von unten zu verfolgen, war toll“, berichtet Johannes Schöttler, der zusammen mit den DBV-Assen, die auch tags darauf mit dem „Traumschiff“ zurückreisten, an der Zeremonie teilnahm. Eine gemeinsame Rückreise der deutschen Olympiateilnehmer gab es in diesem Jahr übrigens erstmals.

 

Nun gehen die Olympiateilnehmer des DBV erst einmal für einige Tage getrennte Wege. Während beispielsweise Johannes Schöttler die Zeit bei seinen Eltern genießt, fliegen Michael Fuchs und Marc Zwiebler bereits heute nach New York, wo sie unter anderem bei einem Badminton-Camp im Einsatz sind. Birgit Michels trifft unterdessen letzte Vorbereitungen für die kirchliche Trauung mit Ehemann Torben, die am Wochenende stattfindet. Wenige Tage später stehen dann für das Ehepaar die wohlverdienten Flitterwochen auf den Malediven an.

 

  

Impressionen von der "MS Deutschland", als sie in London lag. Fotos: Claudia Pauli.

Ebenso traditioneller wie beliebter Treffpunkt: das „Deutsche Haus“

Das "Deutsche Haus" von außen bzw. von der U-Bahn-Station "Canary Wharf" kommend. Fotos: Claudia Pauli.

 

(12.08.2012, CP) Als überaus beliebte Anlaufstelle erwies sich auch während der Spiele der XXX. Olympiade das „Deutsche Haus“ – für die Mitglieder der deutschen Olympiamannschaft ebenso wie beispielsweise für Funktionäre von Verbänden, Vertreter von Partnerorganisationen/-unternehmen des Deutschen Olympischen Sportbundes (DOSB), hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft, Medien und Sport sowie für akkreditierte Medienvertreter.

 

Der DOSB hatte für London 2012 ein im Jahr 1802 erbautes, unter Denkmalschutz stehendes und nur etwa sechs Kilometer vom Olympic Park, inmitten des hoch modernen Bankenviertels, gelegenes Gebäude, welches das „Museum of London Docklands“ beherbergt, zu „seiner Begegnungsstätte“ auserkoren und – zur Freude aller Beteiligten – auch die Erlaubnis erhalten, darin das „Deutsche Haus“ einzurichten. Dabei blieb das Museum (mit Exponaten zur Handelsgeschichte Londons) in der zweiten und dritten Etage während der Zeit der Olympischen Spiele bestehen, genauso wie der Charakter des Hauses nicht verändert wurde. Denn: „In diesem Bau steckt so viel Charakter, dass wir ihn nur funktional anpassen werden“, meinte Axel Achten, Geschäftsführer der Deutschen Sport-Marketing GmbH (DSM), der offiziellen Vermarktungsagentur des DOSB, bei der Pressekonferenz zur Vorstellung des „Deutschen Haus“ am 6. Juli 2012 in Düsseldorf. Dazu würden unter anderem Wände eingezogen und Teppiche ausgetauscht.

 

Als Co-Partner des DOSB übernahm dies auch diesmal die Messe Düsseldorf GmbH. Der Experte für Messe- und Eventmanagement verantwortet bereits seit den Olympischen Sommerspielen im Jahr 2000 (Sydney) gemeinsam mit der DSM Planung, Umsetzung und Betrieb des „Deutschen Haus“, das im Jahr 1988 – bei den Olympischen Winterspielen in Calgary/Kanada – seine Premiere erlebte. Im Zusammenhang mit den Paralympics zeichnete die Messe Düsseldorf GmbH erstmals vor zwei Jahren in Vancouver/Kanada für die Realisierung des beliebten Treffpunkts verantwortlich.

 

Bei der Pressekonferenz am 6. Juli 2012, exakt drei Wochen vor Beginn der Olympischen Spiele 2012, gaben die Verantwortlichen von DSM, Deutschem Behindertensportverband (DBS) und Messe Düsseldorf GmbH bekannt, dass die Zusammenarbeit verlängert, d.h. die Messe Düsseldorf GmbH auch in den nächsten vier Jahren – bei den Olympischen Winterspielen 2014 in Sotschi/Russland und bei den Olympischen Sommerspielen 2016 in Rio de Janeiro/Brasilien – als Co-Partner des DOSB fungieren und mit dem DBS kooperieren wird, indem sie für den DOSB bzw. den DBS das „Deutsche Haus“ organisiert. Werner M. Dornscheidt, Vorsitzender der Geschäftsführung der Messe Düsseldorf GmbH, Axel Achten und Karl Quade, Chef de Mission der deutschen Paralympischen Mannschaft 2012 und als Vertreter des DBS in Düsseldorf anwesend, besiegelten anschließend einen entsprechenden Kooperationsvertrag.

 

Zahlreiche Delegationen aus anderen Ländern hatten in London ebenfalls ein „nationales Haus“ eingerichtet – so z.B. die brasilianische im „Somerset House“ an der Waterloo Bridge und die schweizer unmittelbar an der „London Bridge“. Der DOSB wollten mit seinem Haus nah an den Athleten und an den Sportstätten beheimatet sein, daher entschieden sich die Verantwortlichen für ein Gebäude im Osten Londons. Die Häuser der anderen Nationen befanden sich hingegen in der Innenstadt.

 

Im „Museum of London Docklands“ standen dem DOSB insgesamt rund 2.000 Quadratmeter Fläche zur Nutzung zur Verfügung, die auf mehrere Etagen sowie eine zweistöckige Terrasse verteilt waren. Während der Paralympics (29. August bis 9. September 2012; vgl. www.london2012.com/paralympics/sports) wird auch das „Deutsche Haus Paralympics“ dort eingerichtet.

 

Im „Deutschen Haus“ wurden täglich die Pressekonferenzen des DOSB, bevorzugt mit den jeweiligen Medaillengewinnern des Vortages, aber auch mit anderen interessanten Podiumsgästen, abgehalten. Genauso führten andere Institutionen, z.B. die Nationale Anti Doping Agentur (NADA) zusammen mit der Bundesvereinigung deutscher Apothekerverbände (ABDA) – in dem dafür vorgesehenen, stilvollen Raum in der dritten Etage Pressekonferenzen durch. Außerdem erhielten akkreditierte Medienvertreter die Möglichkeit, in dem historischen Gebäude zu arbeiten und TV-Übertragungen zu verfolgen, während die Sportlerinnen und Sportler beispielsweise medizinische Hilfeleistungen in Anspruch nehmen konnten.

 

Die Abendveranstaltungen im Hospitality-Bereich, zu denen nur ausgewählte Personen (darunter die Angehörigen der deutschen Olympiamannschaft) Zutritt erhielten, standen jeweils unter einem besonderen Motto. So wohnten beispielsweise DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst, Dietrich Heppner, Vizepräsident Leistungssport im DBV, und Ulrich Schaaf, Präsident des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen (BLV-NRW), dem „Themenabend Nordrhein-Westfalen“ bei und trafen dabei unter anderem auf Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW). Am Themenabend „40 Jahre Olympische Spiele München 1972“ (mit Musik und kulinarischen Köstlichkeiten aus dem Süden Deutschlands) waren z.B. die – zu diesem Zeitpunkt nicht mehr im olympischen Turnier befindlichen – deutschen Badmintonasse Michael Fuchs, Ingo Kindervater, Birgit Michels, Johannes Schöttler und Marc Zwiebler sowie der frühere Nationalspieler Kristof Hopp, DBV-Sportdirektor Martin Kranitz, Jeroen van Dijk, Bundestrainer Herreneinzel, und Peter Kreutzer, der im DOSB auch für die Sportart Badminton als Koordinator fungiert, im „Deutschen Haus“ zugegen. In Interviewrunden und mittels Kurzfilmen blickten die Anwesenden auf die bislang letzten Olympischen Sommerspiele zurück, die in Deutschland ausgetragen wurden. So ließen beispielsweise Ulrike Nasse-Meyfarth, die damals – unter ihrem Mädchennamen Meyfarth – als erst 16-Jährige überraschend die Goldmedaille im Hochsprung gewann und die zweifache Olympiasiegerin Heide Ecker-Rosendahl (Weitsprung und 4x100-m-Staffel; damals als Heide Rosendahl) die Geschehnisse im Jahr 1972 Revue passieren, die aufgrund des Angriffs palästinensischer Terroristen auf das Wohnquartier der israelischen Mannschaft, der unter anderem für alle israelischen Geiseln tödlich endete, stets auch mit sehr bedrückenden Erinnerungen einhergehen.   

 

Bei den Olympischen Spielen 2012 hatte der DOSB erstmals auch einen öffentlichen Bereich eingerichtet: Beim sogenannten „Fan Fest“ bestand für alle Sportbegeisterten – national wie international – nicht nur die Möglichkeit zum „Public Viewing“ und damit zum gemeinschaftlichen Mitfiebern mit den Aktiven. Vielmehr konnten sie auch etliche von ihnen in diesem Bereich antreffen und so gemeinsam mit den Athletinnen und Athleten deren Erfolge feiern – und dies alles z.B. bei einer klassischen Bratwurst, einer „German Pretzel“ (Laugenbrezel), abwechslungsreichem Bühnenprogramm und Live-Musik. „Der öffentliche Bereich ergänzt die klassische Einrichtung um eine wichtige Säule: nämlich ein Gastgeber für alle zu sein und mit unserem Angebot einheimische und internationale Fans zusammenzubringen“, erläuterte DSM-Geschäftsführer Axel Achten. Um am „Fan Fest“ (täglich von 11 bis 24 Uhr) teilnehmen zu können, war nur in den Abendstunden der Erwerb einer Eintrittskarte erforderlich.

 

„Man braucht einen solchen Anlaufpunkt, an dem auch bestimmte Serviceeinrichtungen vorhanden sind. Ich begrüße es zudem sehr, dass in diesem Jahr ein Fan Fest integriert wird. Hier findet alles rund um die deutsche Mannschaft statt – auch für die Fans, die keine Tickets für Wettkämpfe erhalten haben“, meinte Dr. Michael Vesper zu der schon traditionellen Einrichtung „Deutsches Haus“. Der Generaldirektor des DOSB fungierte in London – wie schon 2008 in Peking – als Chef de Mission der deutschen Olympiamannschaft.

 

  

Impressionen rund um das "Deutsche Haus" in London (Pressekonferenzen, Themenabend, Außen- und Innenansichten). Fotos: Claudia Pauli.

Wie wird in der Gruppenphase die Reihenfolge in der Tabelle ermittelt?

 

(29.07.2012, CP) Der Tabellenstand in den einzelnen Vorrundengruppen richtet sich grundsätzlich danach, welche Spieler, Spielerinnen bzw. Paarungen in der Gruppenphase – die nach dem Modus „Jeder gegen Jeden“ ausgetragen wird – die meisten Matches gewonnen haben.

 

Haben zwei Spieler/innen bzw. Paarungen gleich viele Matches gewonnen, entscheidet der direkte Vergleich: Wer im direkten Aufeinandertreffen den Sieg verzeichnet hat, wird höher platziert.

 

Haben drei oder mehr Spieler/innen bzw. Paarungen gleich viele Matches gewonnen, zählt die Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Sätzen. Derjenige/diejenige bzw. das Duo mit der größeren Differenz wird höher platziert.

 

Befinden sich danach nach wie vor zwei Spieler/innen bzw. Paarungen „im Gleichstand“, wird erneut der direkte Vergleich als Kriterium genommen.

 

Haben drei oder mehr Spieler/innen bzw. Paarungen gleich viele Matches gewonnen und weisen sie die gleiche Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Sätzen auf, zählt die Differenz zwischen gewonnenen und verlorenen Punkten. Derjenige/diejenige bzw. das Duo mit der größeren Differenz wird höher platziert.

 

Befinden sich auch dann noch zwei Spieler/innen bzw. Paarungen „im Gleichstand“, wird die Reihenfolge gelost.

 

In den Einzeldisziplinen erreichen nur die Gruppensieger die K.o.-Runde, in den Doppeldisziplinen die Paarungen auf den Rängen eins und zwei. Entsprechend beginnt die K.-o.-Runde im Herren- und im Dameneinzel mit dem Achtelfinale, im Herren- und Damendoppel sowie im Mixed mit dem Viertelfinale.

 

  

Zahlen rund um die Badmintonwettbewerbe

 

(29.07.2012, CP) Interessante Statistiken haben die Organisatoren der olympischen Badmintonwettbewerbe 2012 zusammengetragen. Nachfolgend ein Auszug daraus:

 

·          8.400 Federbälle wurden für die Olympischen Spiele 2012 angeschafft.

·          Die Wembley Arena, in der in der zweiten Woche der Spiele der XXX. Olympiade die Wettbewerbe in der Rhythmischen Sportgymnastik ausgetragen werden, fasst insgesamt 6.500 Zuschauer. Der Großteil der Tribünen war an den bisherigen beiden Wettkampftagen in allen drei Sessions gut gefüllt.

·          172 Spielerinnen und Spieler nehmen an den diesjährigen Badmintonwettbewerben teil.

·          Die jüngste Spielerin ist mit 17 Jahren Juliane Schenks mögliche Achtelfinalgegnerin, die Thailänderin Ratchanok Inthanon.

·          Älteste Akteurin ist die 38 Jahre alte Südafrikanerin Michelle Edwards. Sie geht im Damendoppel an den Start.

·          69 der insgesamt 76 Medaillen, die seit 1992 bei den Olympischen Spielen im Badminton vergeben wurden, gingen an Aktive aus Asien.

·          Die Malediven, die Türkei und Israel geben 2012 ihr Olympia-Debüt im Badminton.

·          24 Schiedsrichter sorgen für einen reibungslosen Ablauf des Wettkampfs, darunter in Mark Speight auch einer aus Deutschland.

·          Maximal 18 Aktive könnten das Nationale Olympische Komitee eines Landes bei den olympischen Badmintonwettbewerben repräsentieren: In jeder Einzeldisziplin sind höchstenfalls drei Starter pro Nation zugelassen, in den Doppeldisziplinen zwei Paarungen (= vier Athleten).

·          Bislang haben erst sieben Nationen Medaillen bei olympischen Badmintonwettbewerben gewonnen: China, Malaysia, Indonesien, Korea, Dänemark, die Niederlande und Großbritannien. 

   

 

Ergebnisse am besten auf der Veranstaltungswebseite nachschauen

 

(28.07.2012, CP) Wie Selvam Supramaniam vom Badminton-Weltverband BWF auf Nachfrage mitteilte, empfiehlt sich der Besuch der Veranstaltungswebseite www.london2012.com (konkret http://www.london2012.com/badminton/), möchte man die Ergebnisse der Partien der Badmintonasse aus Deutschland und den anderen 50 Nationen zeitnah erfahren. Unter der von der BWF eingerichteten Ergebnisseite (vgl. z.B. http://bwf.tournamentsoftware.com/sport/matches.aspx?id=029C3CC4-48A0-47DB-901F-6CE32DFB717A&d=20120728), werden die Resultate erst deutlich später veröffentlicht. Diese Vorgehensweise erfolgte in Absprache mit dem Organisationskomitee der Spiele der XXX. Olympiade.

 

 

Royaler Besuch in der Wembley Arena

  

(28.07.2012, CP) Große Ehre für die Organisatoren der olympischen Badmintonwettbewerbe und die Aktiven: Am ersten Wettkampftag (Samstag, 28. Juli 2012), wohnte Prinz Charles am späten Vormittag den Spielen bei. Er nahm in einem Block unterhalb der Pressetribüne Platz und verfolgte aufmerksam die teils hochklassigen und enorm spannenden Vorrundenbegegnungen.

 

 

Bemerkenswerte Hilfsbereitschaft und Freundlichkeit

 

(28.07.2012, CP) Die Metropole London mit ihrem Straßengewirr, ihren fantastischen Sehenswürdigkeiten und ihren zahlreichen Metro-Stationen ist nicht nur hervorragend beschildert (die Hinweise fallen aufgrund ihres „pinkfarbenen Outfits“, analog zum Logo von London 2012 und dem Gesamt-Design, noch dazu sehr gut ins Auge), dem Besucher stehen zudem außerordentlich viele freiwillige Helfer äußerst freundlich mit Rat und Tat zur Seite. Wer sich leicht suchend umschaut, wird direkt mit einem Lächeln begrüßt und gefragt, ob man ihm helfen dürfe – einerlei, ob man sich an oder in einer Sportstätte befindet, die Metro nimmt, mit dem Bus fährt oder sich zu Fuß durch Englands Hauptstadt bewegt.

 

Am Samstagmorgen warteten beispielsweise auf dem etwa zehnminütigen Fußweg von der Metro-Station „Wembley Park“ zur Wembley-Arena bereits mehrere hundert „Volunteers“ auf die Badmintonfans aus aller Welt, begrüßten sie mit „Hello, how are you?“, „Enjoy your day!“ oder „Good morning!“, boten an, die Besucher in dem besonderen Ambiente zu fotografieren (z.B. mit der Wembley Arena im Hintergrund, an der die olympischen Ringe in Großformat angebracht waren), wiesen (auch) ungefragt den Weg und gaben stets sowohl kompetent als auch auf eine sehr angenehme Weise bei Fragen Auskunft. Die Soldaten der Royal Air Force, die zum Beispiel als Ordner vor der Halle eingesetzt waren, erwiesen sich ebenfalls als überaus freundlich und hilfsbereit – und trugen so genauso dazu bei, dass insgesamt eine fröhlich-friedliche Stimmung rund um die und in der Wembley Arena herrschte.

 

  

Extreme Sicherheitsvorkehrungen

 

(28.07.2012, CP) Wer nach London reiste, der hat sich sicherlich im Vorfeld in gewisser Weise auf die – in den verschiedenen Medien bereits angedeuteten und auf der Veranstaltungswebseite www.london2012.com ausführlich beschriebenen – enormen Sicherheitsmaßnahmen, die auf ihn zukommen würden, eingestellt. Dennoch mag der eine oder andere überrascht sein, wie sich dies in der Praxis gestaltet. Als Medienvertreter beispielsweise, der für die olympischen Badmintonwettbewerbe akkreditiert ist und in der Wembley Arena arbeiten möchte, gilt es ähnliche Kontrollen zu durchlaufen wie am Flughafen: alle Gepäckstücke (Rucksack, Taschen, Kamerataschen etc.) sowie Handys sind auf ein Fließband zu legen, Gürtel müssen abgenommen und Hosentaschen geleert werden, damit alles durchleuchtet werden kann. Getränke dürfen nur bis zu einer Menge von 100 ml mitgenommen werden, „gefährliche Gegenstände“ wie Messer müssen vor der Halle abgegeben werden. Während der Akkreditierte sich durch eine Sicherheitsschleuse begibt (und im Fall eines Alarmtons von einem Sicherheitsbeamten abgetastet wird), überprüfen mehrere für die Sicherheit zuständige Personen auf einem Bildschirm den Inhalt der Gepäckstücke. Mitunter wird auch gefragt, ob man einen Blick in den Rucksack o.ä. werfen dürfe. Insgesamt sicherlich keine leichte bzw. angenehme Aufgabe für das Sicherheitspersonal, das auch dann, wenn es mit seinen Fragen und/oder Bitten auf Unverständnis trifft, stets überaus freundlich reagiert – und dadurch das zeitaufwändige Procedere alles in allem so angenehm wie möglich macht. In der Wembley Arena sind die freiwilligen Helfer überaus dankbar, wenn man ihnen ungefragt seine Akkreditierung zeigt. Alleine auf dem Weg vom Pressezentrum zur Pressetribüne muss man sich mehr als ein Dutzend Mal ausweisen.

 

 

Edwin Leung schickte Fotos vom ersten Training der deutschen Spieler in London

Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV

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