Saison 2007/08: Play-off/Play-down-Runden und Aufstiegsspiele

 

Zu den Ergebnissen der Punkterunde 1. Liga 07/08.

Zur Play-off-Runde der vergangenen Saison 2006/07.

 

Bischmisheim sicherte sich gegen Beuel souverän seine dritte Meisterschaft - Hamburg bleibt nach Friedrichshafens Rückzug drin
Langenfeld brachte sich selbst um Finalteilnahme - Den Aufstieg in die 1. Liga schaffte Nordmeister BV Gifhorn

 

Minimierte mit seinem unerwarteten Sieg im Hinspiel gegen Ville Lang die Beueler Hoffnungen auf den Gesamtsieg: Bischmisheims Marcel Reuter. Foto: Pascal Blum

Play-off-Finalspiele um die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft

Sa 3.5.08: 1. BC Bischmisheim - 1. BC Beuel 6:2
15 Uhr in Saarbrücken, Joachim Deckarm-Halle, Mainzer Straße.
1.HD: Roman Spitko & Kristof Hopp - Yunyong Wu & Ingo Kindervater 21:17 21:13
DD: Huaiwen Xu & Johanna Persson - Elizabeth Cann & Birgit Overzier 20:22 21:19 21:18
2.HD: Michael Fuchs & Jochen Cassel - Ville Lang & Marc Zwiebler 21:18 23:25 21:14
DE: Huaiwen Xu - Elizabeth Cann 21:17 21:13
1.HE: Roman Spitko - Yunyong Wu 12:21 17:21
MX: Kristof Hopp & Johanna Persson - Ingo Kindervater & Birgit Overzier 21:12 14:21 21:14
2.HE: Vladislav Druzchenko - Marc Zwiebler 19:21 21:13 13:21
3.HE: Marcel Reuter - Ville Lang 21:13 21:18
So 4.5.08: 1. BC Beuel - 1. BC Bischmisheim 1:3
14 Uhr in Bonn-Beuel, Erwin-Kranz-Halle, Limpericher Str. 131
1.HD: Yunyong Wu & Ingo Kindervater - Roman Spitko & Kristof Hopp 21:13 19:21 17:21
DD: Elizabeth Cann & Birgit Overzier - Huaiwen Xu & Johanna Persson 15:21 20:22
2.HD: Ville Lang & Marc Zwiebler - Michael Fuchs & Jochen Cassel 14:21 18:21
1.HE: Yunyong Wu - Roman Spitko 21:4 21:0
DE: Elizabeth Cann - Huaiwen Xu und
MX: Ingo Kindervater & Birgit Overzier - Kristof Hopp & Johanna Persson 
2.HE: Marc Zwiebler - Vladislav Druzchenko 
3.HE: Ville Lang - Marcel Reuter nicht mehr gespielt.

Das Bischmisheimer Hinspiel konnte auf www.bc-bischmisheim.de im Livestream und mittels Livescore verfolgt werden. Auch der Spielverlauf in Beuel konnte im Internet verfolgt werden.

Titel-Hattrick für den 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim
Bericht und Foto links von Pascal Blum
(5.5.08) Der 1. BC Bischmisheim gewann zum dritten Mal in Folge die Deutsche Mannschaftsmeisterschaft. Im gestrigen Rückspiel reichte den Saarländern ein 3:1-Erfolg beim 1. BC Beuel. Einen Tag zuvor legten die Saarbrücker mit einem 6:2-Sieg gegen die Rheinländer den Grundstein für die Titelverteidigung. In der Bonner Erwin-Kranz-Halle war bereits nach den ersten drei Matches Schluss. Bischmisheim hatte die drei Punkte zusammen, die in der Addition der beiden Finalspiele zum Titelgewinn nötig waren.
Das Damendoppel der Saarbrücker machte den ersten Punkt: Huaiwen Xu und die Schwedin Johanna Persson behielten wie schon am Tag zuvor gegen Birgit Overzier & Elisabeth Cann die Oberhand. Parallel zu den Damen stand auch das erste Herrendoppel auf dem Court: Hoffnung keimte in der mit 1000 Zuschauern proppenvollen Halle nur im ersten Satz auf: Die Bischmisheimer Kristof Hopp & Roman Spitko siegten schlussendlich gegen Ingo Kindervater & Yunyong Wu in drei Sätzen mit 13:21 21:19 und 21:17. Im dritten Spiel des Tages hatten die Saarländer also Matchball. Die Vorentscheidung war gefallen - aus Sicht des BCB konnte jetzt kaum noch etwas passieren. Das steckte sicherlich auch in den Hinterköpfen von Ville Lang & Marc Zwiebler: Die Beueler wussten – eigentlich ist es vorbei! Und so war die Gegenwehr nicht allzu groß: Sie unterlagen Jochen Cassel & Michael Fuchs mit 14:21 und 18:21. Auf dem Nachbarplatz hatte schon das erste Herreneinzel zwischen Roman Spitko und Yunyong Wu begonnen. Als man nebenan auf dem Court aber die Arme in die Höhe riss und unbändiger BCB-Jubel die Halle erfüllte, wurde die Partie bei einer 8:4-Führung von Wu abgebrochen. „Ich wusste gar nicht, wie es bei meinem Spiel stand. Ich habe die ganze Zeit nur auf das Nachbarfeld gelinst“, sagt Spitko.
Nach der glänzenden Ausgangslage ließen sich die Saarländer beim Rückspiel die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. „Wir haben schnell und zügig unsere drei Punkte eingefahren – das war optimal. Wenn Beuel die ersten Spiele gewonnen hätte, wäre die Nervenbelastung enorm geworden. Wie schnell so ein Spiel kippen kann, haben wir bei unserem Final-Sieg 2007 in Langenfeld im positiven Sinn selbst erlebt“, sagte BCB-Mannschaftsführer Thomas Tesche.
Bereits siebter Mannschaftstitel für Kristof Hopp
Im Gegensatz zu Kristof Hopp, der hiermit seinen siebten Mannschaftstitel gewann, war es für Roman Spitko und Marcel Reuter die Premiere. „Für mich als gebürtigen Saarländer ist es eine besonders große Ehre, den Titel in mein Land zu holen“, freute sich der aus Wiebelskirchen stammende Reuter. 
Die Bonner Doppelspezialistin Birgit Overzier nach dem Spiel: „Dass es heute schwer wird, war uns schon klar. Aber wir wollen nichts unversucht lassen - leider reichte es nicht. Wir konnten die ersten beiden Doppel nicht gewinnen und somit war es schnell vorbei. Die an diesem Wochenende bessere Mannschaft hat verdient gewonnen – Glückwunsch an den BCB.“
Die übrigen Partien wurden nicht mehr ausgetragen – die Saarländer und ihre über 100 mitgereisten Schlachtenbummlern lagen sich in den Armen. Ende gut, alles gut. Der in den Finals sensationell spielende Kristof Hopp verabreichte den Mannschaftskollegen die obligatorische Sektdusche und bei der Ehrung nahm dann das Team von der Saar zum drittenmal den Hans-Riegel-Pokal entgegen.
Lob von Bischmisheims Vereinschef Frank Liedke
BCB-Präsident Frank Liedke lobte nach dem erneuten DM-Gewinn den guten Mannschaftsgeist im Team. Es sei fantastisch, wie die Spieler auch in kritischen Phasen miteinander umgingen: „Ich bin stolz auf das Team“, so der BCB-Boss.
„Man hat gesehen, dass sich im Finale unsere dünnere Personaldecke bemerkbar gemacht hat. Der BCB hatte durch die große Auswahl an Herrenspielern die besseren Alternativen. Gegen diese reinen Doppelspezialisten, tun wir uns schwer. Und die Doppel waren nun mal in den Begegnungen die Knackpunkte. Wir haben mit der stärksten uns zur Verfügung stehenden Aufstellung agiert – mehr war leider nicht drin,“ sagte der Deutsche Meister im Herreneinzel, Marc Zwiebler, nach dem Finale. Und die frischgebackene Europameisterin Huaiwen Xu meinte: „So ein Mannschaftstitel ist immer schöner, als ein Erfolg im Einzel. Nach dem EM-Titel jetzt noch Deutscher Mannschaftsmeister – so kann es weiter gehen. Peking kann kommen.“ Das Team des alten und neuen Meisters bleibt bis auf kleine Änderungen bestehen. Thomas Tesche erklärte, er werde in Zukunft zwar weniger spielen, aber in der Funktion als Teamchef weiterhin der Mannschaft angehören. Doch die Planung für die neue Saison beginnen erst.
Zunächst wird mal ein glänzendes Wochenende gefeiert, das, wie Mannschaftsführer Tesche meinte, eine der spielerisch besten BCB-Leistungen der letzten Jahre brachte. 
Fotos
Hier geht es zu einer Fotogalerie von Ottmar Krämer-Fuhrmann.
Presseberichte
Die Bonner Rundschau vom 5.5.08: Kampfgeist des Meisters nicht gewachsen.
General-Anzeiger vom 5.5.08:
Die falsche Choreographie.

Der 1. BC Bischmisheim: (v.l.) Mannschaftsführer Thomas Tesche, Marcel Reuter, Jochen Cassel, Vladislav Druzchenko, Kristof Hopp, Michael Fuchs, Roman Spitko, Anika Sietz, Johanna Persson, Huaiwen Xu.
Der 1. BC Beuel: (v.l.) Ville Lang, Ingo Kindervater, Marc Zwiebler, Yunyong Wu, Elizabeth Cann, Birgit Overzier. Es fehlt Spielertrainer Marc Hannes.
Verabschiedung: Beuels Vorsitzender Roland Maywald verabschiedete Wu Yuyong, der nach China zurückkehrt, um als Trainer zu arbeiten.
Hat nicht ganz gelangt: DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst übergab den Beuelern die Silbermedaillen für die Deutsche Vizemeisterschaft.
Pokal verteidigt: Bischmisheims Mannschaftsführer Thomas Tesche darf den Hans-Riegel-Pokal wieder mit ins Saarland nehmen.

Vorberichte:
Bischmisheim: "Angriff" heißt für Bischmisheim die Devise.
Beuel: Optimismus vor dem großen Finale.

   

Termine für die Finalspiele stehen fest
Beuel entschied sich, zunächst auswärts zu spielen

(10.4.08) Bundesliga-Spielleiter Bernd Mohaupt teilt mit, dass sich die Vereine 1. BC Beuel und 1. BC Bischmisheim wie folgt über die Abwicklung des Play-off-Finale geeinigt haben:
Sa. 3. Mai 2008    15.00 Uhr in Bischmisheim
So. 4. Mai 2008    14.00 Uhr in Beuel


       

FC Langenfeld nimmt Berufung gegen Umwertung des Halbfinal-Hinspiels zurück
(9.4.08) Dies teilte er dem Vorsitzenden des DBV-Verbandsgrichtes Achim Riedel am gestrigen Tag mit. Das diesjährige Endspiel lautet daher 1. BC Bischmisheim gegen 1. BC Beuel.
Verbandsgerichtspräsident Achim Riedel bedankt sich bei den Beteiligten: "Ich denke, ich darf zum Ausdruck bringen, dass ich dem FC Langenfeld Respekt zolle für diese Art der Verfahrensbeendigung. Ich begrüße es ausdrücklich, dass die Teilnahme an den Finalspielen zur Deutschen Meisterschaft nicht wieder von einer Entscheidung des DBV-Verbandsgerichts abhängt. Insofern finde ich es erfreulich, dass die beiden Vereine 1. BC Beuel und FC Langenfeld mit ihrem Verhalten in diesem Verfahren dafür gesorgt haben, dass die Atmosphäre zwischen den Bundesligavereinen durch diesen Konflikt nicht belastet wird. Ich bedanke mich bei den Verfahrensbeteiligten für die gute und reibungslose Kooperation."
Nutznießer der Nachlässigkeit, die den Langenfeldern zum Verhängnis wurde, ist der 1.BC Beuel. Der seinerseits hatte aber weder den Protest, der zur Umwertung des ersten Halbfinalspiels geführt hatte, eingereicht, noch war er dem Verfahren später beigetreten. Roland Maywald, 1. Vorsitzender des 1. BC Beuel: "Wir haben immer gesagt, dass wir lieber sportlich das Finale erreicht hätten als aufgrund dieser Entscheidung am "grünen Tisch". Dennoch werden wir nunmehr die Chance nutzen und mit einer starken Mannschaft gegen Bischmisheim antreten und versuchen, den Titel zum vierten Male nach Beuel zu holen."
Hier ist
die offizielle Stellungnahme des FC Langenfeld nachzulesen.

Sagte dem Bundesliga-Badminton freiwillig ade: VfB Friedrichshafen mit (v.l. hinten): Trainer Thomas Mayer, Markus Heikkinen, David Lindley, Kristian Karttunen, Morten Arndal, (vorne) Ian Palethorpe, Sara Persson, Claudia Vogelgsang, Kerstin Wagner. Foto: Günter Kram.


     

Friedrichshafen sagte Play-down-Finalspiele ab
VfL 93 Hamburg bleibt in der 1. Liga
(2.4.08) Große Freude beim VfL 93 Hamburg. Schon jetzt steht fest, dass sie in dieser Saison den Klassenerhalt geschafft haben. Gestern erreichte  Mannschaftsobmann Carsten Hansen eine Mail von Friedrichshafens Abteilungsleiter Peter Mayer, in der die beiden für den 3. und 4. Mai vorgesehenen Entscheidungsspiele um den Abstieg kommentarlos abgesagt wurden.
Hansen: "Wir brauchen nicht noch fünf Wochen zu bangen, ob alle Spieler einsatzfähig sind und ob das Ziel, die 1. Liga zu halten, auch erreicht wird. Man war eigentlich optimistisch gewesen, aber so ist es kostengünstiger und nicht so nervenaufreibend. Für die kommende Saison kann nun eine angemessene Vorbereitung laufen. Man wird schon bald damit beginnen."
Nach eigener Auskunft hat Hansen schon konkrete Gespräche mit "Verstärkungen" vorbereitet, die er jetzt unter neuen Bedinungen aufnehmen kann. Als echter Hanseat sieht er auch die finanziellen Vorteile, der durch Friedrichshafens Rückzug entstandenen Situation: "Das Auswärtsspiel an den Bodensee runter hat uns immerhin 1500 Euro gekostet. Für den Badmintonsport im Norden Deutschlands hat sich die Situation sehr verbessert. Bislang gab es nur zwei Vereine in der 1. Liga,  EBT Berlin und wir. Nun hat der Norden mit Aufsteiger BV Gifhorn drei Klubs im Oberhaus."
Und noch jemand zieht einen Vorteil aus dem nicht zustande kommenden Finalspiel. Bastian Kruse, der Badmintonchef im adh hat nun Hamburgs Sebastian Schöttler rechtzeitig für die Anreise zur Studierenden-WM frei. Die beginnt am 5. Mai im portugiesischen Braga. Kruse: "Dadurch ist er in jedem Fall frischer, als wenn er nach einer Abstiegsschlacht nachgekommen wäre."
Eine Begründung für den Rückzug des VfB Friedrichshafen war noch nicht zu bekommen. Bettina Mayer, die Kontaktfrau zum Bundesligaauschuss: "Die Absage ist jedenfalls kein Aprilscherz gewesen. Morgen wird es eine offizielle Stellungnahme geben. Ich will nur so viel sagen, dass wir auch nicht in der 2. Liga spielen werden." 
Das "Häfner" Badmintonteam, seit vielen Jahren am Leben erhalten von der Badmintonfamilie Mayer, musste und muss, was die Finanzierung angeht, immer unter der lokalen Dominanz der Volleyballer leiden. Im letzten Jahr erst war die Mannschaft erneut in die 1. Liga aufgestiegen und hatten sich in der Punkterunde mit deutlichem Abstand zu den beiden letztplatzierten Teams einen sechsten Platz erspielt. Ins Gerede gekommen war man in dieser Saison durch die Spielberechtigungsdiskussion von zwei finnischen Spielern.

"Ohne neuen Hauptsponsor wirtschaftlich unsinnig"
(2.4.08 15 Uhr) Abteilungsleiter Peter Mayer verschickte folgende von Andreas Müller verfasste Stellungnahme des VfB Friedrichshafen:

Schade. Mit dem Rückzug des VfB Friedrichshafen aus den Bundesligen des Deutschen Badminton-Verbandes ist die Sportlandschaft in der Bodenseeregion um eine Attraktion ärmer, die von vielen gar nicht als solche erkannt wurde. Obwohl sich der Badmintonsport – anders als etwa in den Hochburgen an Mittel- und Niederrhein, an Ruhr und Saar – im äußeren Südwesten Deutschlands im beinahe toten Winkel der öffentlichen Wahrnehmung befand und befindet, hatte sich der VfB Friedrichshafen für Jahrzehnte beharrlich und erfolgreich eine Nische eingerichtet, die von eingefleischten Badmintonfans aus der näheren und weiteren Umgebung, aus dem In- und Ausland gerne aufgesucht wurde.
Nun aber ist die allen Randsportarten gemeine Problematik der relativ geringen Öffentlichkeitswirksamkeit, die speziell in Friedrichshafen durch den immer länger werdenden Schatten der erfolgreichen Volleyballer noch verschärft wurde, für die Badmintonabteilung des VfB doch zu drückend geworden. Nach dem vierten Jahr ohne einen neuen Hauptsponsor wäre ein weiteres Verbleiben im Profisport wirtschaftlich – und in der Folge auch sportlich – unsinnig gewesen. Mit dem Rückzug aus den Bundesligen haben die Verantwortlichen des VfB-Badmintons deswegen eine mindestens ebenso bedauerliche wie seriöse Entscheidung getroffen. Bleibt zu hoffen, dass das südwestdeutsche Badminton-Flaggschiff vom Bodensee nicht untergehen, sondern lediglich im Trockendock für einen Neuanfang fit gemacht werden wird.

Badminton-Bundesligist VfB Friedrichshafen wird daher nicht mehr zum Play-Down-Finale gegen den VfL Hamburg antreten. Damit erlischt auch das Anrecht der Häfler, als Absteiger in der kommenden Saison in der Zweiten Bundesliga an den Start zu gehen. „Wir streben ganz bewusst einen Neuanfang mit unserer aktuellen zweiten Mannschaft in der Baden-Württembergliga an“, teilte VfB-Abteilungsleiter Peter Mayer gestern mit.

Der Rückzug des VfB Friedrichshafen aus den Bundesligen des Deutschen Badminton-Verbandes stellt eine echte Zäsur dar; seit rund zwei Jahrzehnten waren die Häfler mit ihrem Spitzenteam konstant in einer der beiden höchsten deutschen Spielklassen vertreten, durften 2001 und 2002 jeweils die Deutsche Vizemeisterschaft feiern, hatten aber auch herbe Rückschläge wegzustecken und waren erst vor knapp zwölf Monaten nach drei Jahren in der Zweitklassigkeit wieder ins Oberhaus zurückgekehrt. Gegen den VfL Hamburg wäre der Klassenerhalt am ersten Maiwochenende zweifellos realisierbar gewesen, doch die Häfler Verantwortlichen sehen für ihren Verein in den Bundesligen derzeit keine mittel- oder gar langfristige Perspektive mehr.
„Aus sowohl finanziellen als auch strukturellen Gründen sind wir deshalb zum Schluss gekommen, dass sich für uns ein weiteres Engagement in den Bundesligen im Augenblick nicht mehr lohnt“, teilte VfB-Manager Peter Mayer gestern mit. Saison für Saison hatte sich der VfB Friedrichshafen zuletzt recht erfolgreich in den beiden höchsten deutschen Spielklassen gehalten, doch für ein perspektivisches Arbeiten fehlten seit dem Rückzug des Hauptsponsors vor vier Jahren beständig die finanziellen Mittel.
„Um wirklich sinnvoll arbeiten zu können, um aufstrebende deutsche Spieler für uns gewinnen zu können, müssten wir wieder in der Lage sein, Planungssicherheit für mindestens drei Spielzeiten zu haben“, hatte VfB-Trainer Thomas Mayer bereits vor Wochen vorsichtig die Option eines Rückzuges aus den Bundesligen angedeutet. Diese Option hat der VfB Friedrichshafen nun gezogen. „Für uns war zuletzt keine große Unterstützung aus dem Vereins- und aus dem Badmintonumfeld mehr spürbar“, stellt Peter Mayer nüchtern fest. „Darüber hinaus stand kein finanzielles Engagement von Seiten der Kommune oder der ansässigen Industrie zu erwarten, so dass die notwendige mittelfristige Grundfinanzierung für den Bundesligabetrieb endgültig nicht mehr gegeben war.“
In der nun vorzeitig zu Ende gegangenen Bundesligasaison hatte sich die Mannschaft des VfB Friedrichshafen durchaus als erstligatauglich erwiesen, dennoch stand mindestens mittelfristig eine personelle Umbesetzung bevor. „Einige unserer langjährigen Leistungsträger befinden sich im Herbst ihrer Leistungssportkarriere und konzentrieren sich mehr und mehr auf Beruf und Familie“, erklärt Peter Mayer. „Aus dieser Warte betrachtet, war eine Neustrukturierung ohnehin nur eine Frage der Zeit.“ Dass diese Neustrukturierung ein veritabler Neuanfang werden würde, hatte sich aber erst in den vergangenen Tagen und Wochen zunehmend deutlicher abgezeichnet.
„Wir wollen diesen Neuanfang mit unserer aktuellen zweiten Mannschaft in der Baden-Württembergliga wagen“, sagt der VfB-Manager. Dieses junge, mit Häfler Eigengewächsen bestückte Team erreichte in der abgelaufenen Saison den dritten Platz in der Oberliga, ist aber freilich ein gutes Stück davon entfernt, an die großen Erfolge des VfB Friedrichshafen anknüpfen zu können. „Die Zukunft des Badmintonsports in Friedrichshafen ist im Moment offen“, sagt Peter Mayer. „Man muss abwarten, ob die kommenden Wochen Neues bringen.“


      

Verbandsgericht strebt Entscheidung bis 20. April an
(3.4.08) Auf Nachfrage von badminton.de erklärte Achim Riedel, der Vorsitzende des DBV-Verbandsgerichtes, dass er eine Entscheidung im "Fall Langenfeld" bis zum 20. April anstrebe: "Ich denke, dass wir es bis dahin schaffen können. Ich habe bereits die Parteien aufgefordert, Stellung zu nehmen. Dazu müssen Fristen zugestanden werden. Ich weiß natürlich, dass Bischmisheim, Beuel und Langenfeld schnellsten wissen möchten, woran sie sind. Aber wir können einen derartigen Fall auch nicht übers Knie brechen. Doch der 20. müsste zu schaffen sein - wenn durch die Einlassungen der Parteien nicht zusätzliche Untersuchungen notwendig werden."

    

Einspruch zurückgewiesen - Nun muss das Verbandsgericht entscheiden
(1.4.08) Wie nicht anders zu erwarten war, hat das Referat für Spielbetrieb O19 im DBV unter der Leitung von Lutz Sotta den Einspruch des FC Langenfeld gegen die Umwertung des Play-off-Hinspiels zurückgewiesen. Der FC Langenfeld hat gegen diese Entscheidung sofort Protest beim DBV-Verbandsgericht eingelegt. Dort liegt der Fall also jetzt.

     

FC Langenfeld legte Einspruch gegen die Umwertung ein
"Entsetzen und Unverständnis"
(31.3.08) Wie nicht anders zu erwarten, hat der FC Langenfeld Einspruch gegen die Umwertung des Halbfinalhinspiels gegen Beuel durch Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt eingelegt. Die genaue Argumention wurde in der von Langenfelds Mannschaftsmitglied Andreas Wölk versandten Presseinformation ("Stellungnahme des FC Langenfeld") nicht mitgeteilt. Auf Nachfrage von badminton.de erklärte Lutz Sotta, Referatsleiter Spielbetrieb O19 im DBV und erste Einspruchinstanz, dass sein Referat eine Entscheidung fällen würde, sobald alle angeforderten Stellungnahmen vorlägen. Er rechne damit, dass dies am morgigen Dienstag sein würde.
Gegen diese Entscheidung könnte Langenfeld dann Einspruch beim DBV-Verbandsgericht einlegen.

Hätte dort nicht stehen dürfen: Fabienne Deprez (Dritte von rechts) mit ihrer Langenfelder Mannschaft vor dem Play-off-Hinspiel gegen Beuel.

4:4 aus dem Play-off-Hinspiel wurde umgewertet - Der 1. BC Beuel steht damit im Finale

Dunkle Wolken über Langenfeld

Von Martin Knupp
(27.3.08) Groß war die Freude beim letztjährigen Vizemeister FC Langenfeld nach dem glänzend erkämpften 5:3-Sieg im Rückspiel des Halbfinals in der Play-off-Runde beim 1. BC Beuel. Nun stellt sich heraus, dass der Sieg nichts wert war. Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt hat das 4:4 aus dem Hinspiel in ein 0:8 umgewertet. Grund: Einsatz einer nichtspielberechtigten Spielerin. Und das hat nach § 4 Abs. 7 der Bundesliga-Ordnung (Durchführungsbestimmungen) in Verbindung mit § 7 Abs. 2 zur Folge, dass das ganze Spiel in ein 0:8 umgewertet wird. Damit steht der 1. BC Beuel als Gegner des 1. BC Bischmisheim im Finale.
Die "nicht einsatzberechtigte Spielerin" war Langenfelds Nachwuchstalent Fabienne Deprez. Der hatte man im Mixed an der Seite von Mike Joppien einen Einsatz gegeben. Nun hatte Fabienne aber für das in der vergangenen Woche in Arnheim stattfindende Sechs-Nationen-Turnier U19 eine DBV-Nominierung erhalten. Fabiennes Eltern hatte eine Teilnahme jedoch "aus schulischen Gründen" abgesagt.  
Übersehen haben die Langenfelder Verantwortlichen nun, dass bei der Absage einer Nominierung kein Start in einem Mannschaftsspiel erlaubt ist. Dies regelt § 8 der DBV-Jugendspielordnung.
Dort heißt es in Absatz 3:

Die Spielberechtigung von Jugendlichen im Spielbetrieb der 1. und 2. Bundesliga regelt der DBV-Ausschuss für Jugend. Der Einsatz eines Jugendlichen ohne Genehmigung (Freigabe von Jugendlichen für Mannschaften O19) ist nicht zulässig... 

Danach folgen im Satzungswerk die Bedingungen, unter denen für Jugendliche eine Freigabe erteilt werden kann. In Absatz 7 steht dann die brisante Festlegung:

Die Erteilung der Genehmigung nach Absatz 3 erfolgt nur unter der Voraussetzung, dass der Jugendliche für Jugendmaßnahmen des DBV (...offizielle DBV-Nominierung zu internationalen Turnieren und Länderspielen) vorrangig vor Mannschaftsspielen O19 von dem Verein freigegeben wird, es sei denn, der DBV-Ausschuss für Jugend hat im Rahmen einer Einzelfallentscheidung eine Ausnahme zugelassen.

Eine solche Einzelfall-Ausnahme wurde für Fabienne Deprez aber nicht ausgesprochen - weil sie auch gar nicht beantragt wurde. Vielmehr gab es eine Anfrage des VfL 93 Hamburg wegen seiner beiden Spieler Sebastian Rduch und Inken Wienefeld, die auch für das Arnheim-Team nominiert waren. Für beide wurde den Hamburgern die Ausnahme verweigert. Sie waren in Arnheim am Start, der VfL 93 musste ohne sie die Play-down-Halfinalspiele gegen Lüdinghausen bestreiten. 
Absatz 8 von § 8 der Jugendspielordnung regelt nun die Sanktionsmaßnahmen.

Sofern ... der Jugendliche nicht für Jugendmaßnahmen des DBV (Absatz 7) freigestellt wird, erlischt automatisch die Genehmigung für diesen Jugendlichen. Der Jugendliche gilt mit dem Eintritt des Ereignisses, das zum Widerruf der Genehmigung führt, als nicht spielberechtigt in Mannschaften O19.

Aufgrund dieser Festlegung hat DBV-Jugendwart Thomas Lohwieser am 25. März am Ende einer vierseitigen Darlegung, in der er die Chronologie der Ereignisse und die Gründe für seine Entscheidung niedergeschrieben hat, die für Fabienne Deprez am 14.7.2007 erteilte Freigabe für Seniorenmannschaften widerrufen. Dieser Widerruf wurde wirksam mit Eintritt des Ereignisses, also in jenem Moment, in dem Fabienne in der Langenfelder Mannschaftsaustellung auftauchte (und nicht erst für das nächste Spiel). 
Als dieser Widerruf bei Bundesligaspielleiter Mohaupt eintraf, musste der zur Kenntnis nehmen, dass Langenfeld eine Spielerin ohne Startberechtigung eingesetzt hatte. Die Konsequenzen ergaben sich aus der Bundesligaordnung.
Jedermann ist klar, dass die Langenfelder Fabienne nicht eingesetzt haben, um sich einen Vorteil zu verschaffen. Das Mixed gegen Kindervater & Overzier hatte man keinesfalls für die Mannschaftswertung als Punkt auf der Rechnung. Auch wird niemand erwarten, dass Fabienne daheim sitzt und lernt, wenn in der Halle ihre Mannschaft in der Endrunde um die Deutsche Meisterschaft spielt. Und ebenso ist nachvollziehbar, dass ein mehrtägiges Turnier mehr von der Aufarbeitung schulischer Defizite abhält als ein Mannschaftspiel. Dieses alles allerdings hatten die Offiziellen bei ihrer Entscheidungsfindung nicht zu berücksichtigen.

Hingewiesen werden sollte auch auf die Tatsache, dass die Freigabemodalitäten für Jugendliche nicht irgendwo in den Tiefen der Jugendordnung "versteckt" sind. Die Bundesligaordnung selbst weist in § 8 Absatz 1 auf die Bedingungen beim "Einsatz von Jugendlichen" hin:

...Werden im Spielerverzeichnis aufgeführte Jugendliche für DBV-Maßnahmen nominiert, so ist zu beachten, dass sie gemäß § 8 Abs. 6 JSpO vorrangig für diese Maßnahme freizustellen sind, soll nicht die Freigabe der Jugendlichen für den Mannschaftsspielbetrieb O19 erlöschen...

Bleibt für eine  Pro-Langenfeld Argumentation eigentlich nur der Verweis darauf, dass die ganze Vorrangigkeitsregelung nicht für einen Sachverhalt wie im Fall Deprez gemacht wurde. Durch die Prioritätensetzung für DBV-Jugendmaßnahmen soll verhindert werden, dass Vereine ihre guten Jugendlichen nicht zu DBV-Jugendmaßnahmen hinlassen, weil sie sie für am gleichen Termin stattfindende Senioren-Mannschaftsspiele "unbedingt brauchen". Dass es durchaus auch andere Umstände geben kann, dem haben die Satzungsväter dadurch Rechnung getragen, dass sie Ausnahmen durch "Einzelfallentscheidung" zugelassen haben.
Der FC Langenfeld kann nun Protest gegen die Entscheidung von Bundesliga-Spielleiter Mohaupt einlegen.
Die Bundesliga ist in jedem Fall wieder um ein Kuriosum reicher. 

Play-off-Halbfinale in der Meisterrunde
Ostersamstag Hinspiele - Ostersonntag Rückspiele
22.3.08 1. BC Bischmisheim - EBT Berlin 4:4 

Zu einem Bericht von Pascal Blum. Es gab auf der ischmisheimer Internetseite einen Livestream.

23.3.08 EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim 3:5 

1.HD: Michal Logosz & Johannes Schöttler - Michael Fuchs & Kristof Hopp 20-22 12:21
DD: Juliane Schenk & Joanne Nicholas - Johanna Persson & Huaiwen Xu 19:21 21:11 21:16
2.HD: Karsten Lehmann & Johannes Szilagyi - Jochen Cassel & Thomas Tesche 11:21 7:21
1.HE: Chuan Xuan - Roman Spitko 11:21 21:17 21:18
DE: Juliane Schenk - Huaiwen Xu 13:21 21:16 17:21
MX: Michal Logosz & Joanne Nicholas - Kristof Hopp & Johanna Persson 21:14 13:21 9:21
2.HE: Conrad Hückstädt - Marcel Reuter 21:18 20:22 19:21
3.HE: Dieter Domke - Kestutis Navickas 21:14 21:15.
erlins Teammanager Manfred Kehrberg: "Wir waren so nah dran wie noch nie, aber es hat nicht gelangt. Gewonnen haben wir das Damendoppel, leider nur in drei Sätzen, das war schon mal nicht gut. Dann hat sich Ersatzmann Carsten Lehmann im zweiten Doppel einen Bänderriss geholt. Tim Dettmann konnte ja nicht spielen, der hatte Fieber und Schüttelfrost. Er hat uns natürlich schon gefehlt. Unsere weiteren Punkte kamen von Xuan und wieder von Domke. Juliane hat ein Superduell gegen Xu gespielt. Die Stimmung in unserer Halle war dennoch toll, wir hatten etwa 500 Zuschauer." 

Lesen Sie den Bericht von Pascal Blum BC Bischmisheim steht wieder im Endspiel.

    

22.3.08 FC Langenfeld - 1. BC Beuel 4:4
23.3.08 1. BC Beuel - FC Langenfeld 3:5  

1.HD: Yunyong Wu & Ingo Kindervater -+ Przemyslaw Wacha & Björn Joppien 18:21 14:21
DD: Birgit Overzier & Elisabeth Cann -+ Ella Diehl & Kamila Augustyn 15:21 21:18 16:21
2.HD: Marc Zwiebler & Marc Hannes -+ Mike Joppien & Thorsten Hukriede 13:21 20:22
1.HE: Yunyong Wu -+ Przemyslaw Wacha 18:21 21:23
DE: Elisabeth Cann - Ella Diehl 21:15 21:18
MX: Ingo Kindervater & Birgit Overzier - Thorsten Hukriede & Kamila Augustyn 21:11 21:17
2.HE: Marc Zwiebler - Björn Joppien 22:20 19:21 21:19
3.HE: Marc Hannes -+ Andreas Wölk 17:21 9:21
Zwei Spiele gingen anders aus als am Vortag beim Hinspiel. Diesmal gewann Wacha des 1. HE, und Cann das DE. Entscheidend war aber das DD, das die Langenfelder für sich buchen konnten. Den Beuelern fehlte Ville Lang. Der Finne kämpfte bei den Rominia International um Punkte für seine Olympiaqualifikation. 

Lesen Sie den Bericht von Aneke Hannes Endstation Halbfinale.

      

Play-down-Halbfinalspiele in der Abstiegsrunde
22.03.08 VfL 93 Hamburg - SCU Lüdinghausen 1:7 

1.HD: Sven Eric Kastens & Adam Cwalina - Endra Kurniawan & Jan Sören Schulz 21:9 22:20
DD: Gitte Köhler & Linn Engelmann -+ Karin Schnaase & Laura Ufermann 16:21 16:21
2.HD: Sebastian Schöttler & Paul Rduch -+ Dharma Gunawi & Hendrik Westermeyer 17:21 14:21
1.HE: Sven Eric Kastens -+ Luka Petric 16:21 21:14 22:24
DE: Linn Engelmann -+ Karin Schnaase 10:21 3:21
MX: Adam Cwalina & Gitte Köhler -+ Hendrik Westermeyer & Laura Ufermann 17:21 21:19 20:22
2.HE: Sebastian Schöttler -+ Endra Kurniawan 16:21 15:21
3.HE: Paul Rduch -+ Dharma Gunawi 8:21 10:21.

23.03.08 SCU Lüdinghausen - VfL 93 Hamburg 5:3
22.03.08 SV Fortuna Regensburg - VfB Friedrichshafen
6:2 

1.HD: Martin Lewis & Jens Roch - Ian Palethorpe & Markus Rouvinen 21:13 21:17
DD: Yuan Wemyss & Kathrin Hoffmann - Sara Persson & Claudia Vogelgsang 13:21 21:19 21:19
2.HD: Michael Helber & Felix Hoffmann -+ David Lindley & Kristian Karttunen 14:21 21:16 11:21
1.HE: Irwansyah - Kristian Karttunen 21:17 21:18
DE: Kathrin Hoffmann -+ Sara Persson 12:21 6:21
MX: Martin Lewis & Yuan Wemyss - David Lindley & Claudia Vogelgsang 19:21 22:20 21:10
2.HE: Jens Roch - Markus Heikkinen 21:12 21:15
3.HE: Oliver Pongratz  - Markus Rouvinen 21:12 18:21 21:1.

23.03.08 VfB Friedrichshafen - SV Fortuna Regensburg 5:3.

        

Aufstiegsspiele zur 1. Liga
22.03.08  PTSV Rosenheim - BV Gifhorn 4:4
23.03.08  BV Gifhorn - PTSV Rosenheim
7:1.

1.HD: Maurice Niesner & Hannes Roffmann - Hannes Käsbauer & Oliver Roth 17:21 21:15 21:16
DD: Astrid Hoffmann & Sandra Marinello - Stefanie Bachmayr & Katharina Giebfried 21:11 21:10
2.HD: Henning Zanssen & Leif-Olav Zöllner - Peter Käsbauer & Manuel Heumann 23:25 21:14 21:15
1.HE: Maurice Niesner -+ Hannes Käsbauer 21:15 17:21 17:21
DE: Olga Konon - Stefanie Bachmayr 21:9 21:8
MX: Leif-Olav Zöllner & Olga Konon - Manuel Heumann & Katharina Giebfried 21:12 21:12
2.HE: Jan Patrick Helmchen - Oliver Roth 15:21 21:18 23:21
3.HE: Hannes Roffmann - Peter Käsbauer 21:11 21:16.

Lesen Sie den Bericht von Stefan Röver Gifhorn hat’s geschafft und spielt 2008/09 im Oberhaus.

Zur Ergebnisübersicht bei Kroton.de.

Dreimal zwei Eintrittskarten zum Play-off-Halbfinalspiel Langenfeld gegen Beuel  waren im badminton.de-Rätsel im Vorfeld der Play-offs zu gewinnen

Auflösung und Gewinner:
Laut offizieller Langenfelder Internetseite
www.Langenfeld.de hat die Stadt 59 000 Einwohner.
Der FC Langenfeld war 1989 und 2004 Deutscher Mannschaftsmeister.
Oliver Pongratz hat früher mal für den FCL gespielt, tritt heute für Fortuna Regensburg an.
12 + 16 + 20 ergeben als richtige Summe 48.
Unter den richtigen Einsendungen wurden für die dreimal zwei Eintrittskarten als Gewinner ausgelost:
 

Patrick Wagener aus 46562 Voerde
Uwe Draisbach aus 45473 Mülheim
Regina Saddeler aus 42699 Solingen

Aufstieg in 2. Bundesliga Süd entschieden

Post/Süd Regensburg setzte sich gegen Röttenbach durch

(9.3.08) Die Aufstiegspiele zwischen den beiden Staffelsiegern der Regionalliga Südost um den zweiten Aufstiegsplatz in der 2. Liga Süd waren in diesem Jahr eine klare Sache. Schon im Hinspiel schaffte die SG Post/Süd Regensburg, der Meister der Staffel Süd, durch ein 6:2 beim TSV Röttenbach, dem Meister der Staffel Ost, für das Team um die ehemalige Deutsche Vizemeisterin Steffi Müller niederschmetternde Tatsachen. Mitaufsteiger zur 2. Liga Süd ist der SV Fischbach als Meister der Regionalliga Mitte.

Sa 8.3.2008 TSV 1927 Röttenbach - SG Post/Süd Regensburg 2:6   
1.HD: Alexej Lyssyi& Manuel Massari -+ Lukas Schmidt & Thomas Hutzler 16:21 21:15 9:21
2.HD: Jan Plötzner & Thorsten Barth - Florian Körber & David Flemmig 21:15 23:21
DD: Stefanie Müller & Monika Fruck - Miroslava Vaskova & Marketa Kozova 18:21 24:22 21:14
1.HE: Alexej Lyssyi -+ Lukas Schmidt 15:21 13:21
2.HE: Manuel Massari -+ Thomas Hutzler 14:21 12:21
3.HE: Matthias Fruck -+ Florian Körber 21:17 11:21 7:21
DE: Stefanie Müller -+ Marketa Kozova 21:23 21:9 19:21
MX: Jan Plötzner & Monika Fruck -+ David Flemmig & Miroslava Vaskova 16:21 9:21.
So 9.3.2008 SG Post/Süd Regensburg - TSV 1927 Röttenbach 7:1.

Neubibergs Teammanager Hubert Hauber lässt lieber den eigenen Nachwuchs spielen, als die Mannschaft durch Großeinkäufe umzukrempeln. Foto: MK

Neubiberg verzichtet auf Aufstiegsspiele zur 1. Liga
Rosenheim rückt nach und spielt gegen Gifhorn
(1.3.08) Gestern teilte Südmeister TSV Neubiberg/Ottobrunn Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt mit, dass sie nicht an den Aufstiegsspielen zur 1. Liga teilnehmen wollen. Mohaupt befragte dann den Zweitplatzierten der 2. Bundesliga Süd und der PTSV Rosenheim sagte zu. Die Termine:

22.03.08  15 Uhr PTSV Rosenheim - BV Gifhorn
23.03.08  14 Uhr BV Gifhorn - PTSV Rosenheim

badminton.de sprach mit Neubibergs Teammanager Hubert Hauber über die Gründe für den Verzicht. "Es gab eine Reihe von Faktoren, die unsere Entscheidung begründet haben", erklärte er. "Sie wurde auch nicht von der Vereinsführung alleine getroffen, sondern mit unseren Spielern gemeinsam. Zunächst einmal haben wir nicht die finanziellen Grundlagen, uns so zu verstärken, dass wir zwei Saisonen in der 1. Liga spielen können - um also eine Mannschaft zusammenzustellen, die nicht wieder gleich absteigt. Außerdem hat die Mannschaft nicht mehr den Biss, wie beim ersten Aufstieg vor zwei Jahren. Damals haben wir die Spiele in der 1. Liga trotz der Niederlagen genossen. Es hat Spaß gemacht, mitzuspielen, dort geht es doch eine Klasse professioneller zu. Aber mittlerweile sind einige unserer Spieler am Beginn ihrer beruflichen Karriere und damit ändern sich die Prioritäten."
Aber in Neubiberg sieht man auch Vorteile. Hauber: "Wir spielen nun 2. Liga weiter und können so unsere jüngeren Spieler wie Julia Schmidt, Michael Hauber oder Benny Placzek weiter einsetzen, die im Fall einer Mannschaftsverstärkung in eine Ersatzspielerrolle gedrängt worden wären." 

    

Termine für die Abstiegsrunde
(1.3.08) Bundesliga-Spielleiter Bernd Mohaupt gab heute auch die genauen Spieltermine für die Play-down-Runde bekannt. Auch Lüdinghausen und Friedrichshafen als Wahlberechtigte entschieden sich, zunächst auswärts anzutreten.

Play-down-Halbfinale
22.03.08 14 Uhr VfL 93 Hamburg - SCU Lüdinghausen 
22.03.08 15 Uhr SV Fortuna Regensburg - VfB Friedrichshafen
23.03.08 14 Uhr SCU Lüdinghausen - VfL 93 Hamburg
23.03.08 14 Uhr VfB Friedrichshafen - SV Fortuna Regensburg.

           

Play-off-Halbfinals an Ostern
EBT und Beuel spielen zunächst auswärts
(29.2.08) Wie EBT Berlin mitteilt, hat man sich mit dem 1. BC Bischmisheim auf die Termine für die beiden Play-off- Halbfinalspiele um die Deutsche Meisterschaft geeinigt. Das Hinspiel findet am Samstag, den 22. März 2008, 14.00 Uhr in Saarbrücken statt. EBT empfängt den noch amtierenden Deutschen Meister am Ostersonntag, den 23. März 2008, 14.00 Uhr, in Berlin (Sporthalle Samariterstraße). Die Vorrunde hatte EBT auf dem zweiten Tabellenplatz abgeschlossen. Bischmisheim belegte den 3. Platz. Mit dem 1. BC Bischmisheim trifft EBT im Halbfinale auf den Wunschgegner. Im letzten Heimspiel hatte man die Saarbrücker mit 5:3 besiegt. Die Begegnungen beider Teams sind immer ein Zuschauermagnet. Kartenvorbestellungen (Erw. 5 EUR, erm. 3 EUR) telefonisch unter 030/2801760 oder per E-Mail unter
info @ anwaelte-ksc.de.
Nach Auskunft vo Langenfelds Teammanager Günther Joppien beginnt das andere Halbfinale am Samstag um 15 Uhr in Langenfeld, das Rückspiel dann am Sonntag in Beuel.

Ostersamstag, den 22. März 2008
14 Uhr 1. BC Bischmisheim - EBT Berlin
15 Uhr FC Langenfeld - 1. BC Beuel
Ostersonntag, den 23. März
14 Uhr EBT Berlin - 1. BC Bischmisheim
14 Uhr 1. BC Beuel - FC Langenfeld.

Von den Play-downs und den Aufstiegspielen liegen noch keine Informationen vor. Meldeschluss bei Bundesligaspielleiter Bernd Mohaupt ist heute.

Modus:

Play-off-Runde der Bundesliga zur Ermittlung des Meisters

Halbfinals: 1-4 und 2-3 der Punkterunde.
Hinspiele Sa 22. März 2008 / Rückspiele So 23. März 2008.
Finale: Zwischen den Siegern der Halbfinals.
Hinspiel am Sa 3. Mai 2008 / Rückspiel am So 4. Mai 2008. (Die beteiligten Vereine können sich allerdings auch auf Termine innerhalb der Woche einigen.)
Gesamtsieger nach Wertungspunkten/Sätzen/Spielpunkten ist Deutscher Meister. Wahl des Heimrechts hat jeweils der Besserplatzierte der Punkterunde. 

  

Play-down-Runde der Bundesliga zur Ermittlung des Absteigers

Halbfinals: 5-8 und 6-7 der Punkterunde.
Hinspiele Sa 22. März 2008 / Rückspiele So 23. März 2008.
Abstiegsspiel: Zwischen den Verlierern der Halbfinals.
Hinspiel am Sa 3. Mai 2008 / Rückspiel am So 4. Mai 2008. (Die beteiligten Vereine können sich allerdings auch auf Termine innerhalb der Woche einigen.)
Verlierer steigt in 2. Bundesliga ab. Wahl des Heimrechts hat jeweils der Besserplatzierte der Punkterunde. 

          

Aufstiegsspiele zur 1. Liga

Modus: Die Meister der 2. Bundesliga Nord und der 2. Bundesliga Süd ermitteln in Hin- und Rückspiel den Aufsteiger. Verzichtet ein Meister, darf der entsprechende Zweitplatzierte spielen, dann der Drittplatzierte. Verzichten alle drei, steigt der andere Meister kampflos auf.

Hinspiele Sa 22. März 2008 / Rückspiele So 23. März 2008.

 

Informationen zu den Hallen gibt es auf den Websites der Vereine

    

Play-offs

www.bcbeuel.de.
www.ebt-badminton.de.
www.fc-langenfeld.de.
 www.bc-bischmisheim.de

Play-downs

 VfB Friedrichshafen,
Fortuna Regensburg, www.scunion08.de, 
 VfL 93 Hamburg

Aufstiegsspiele
PTSV Rosenheim.
www.bvgifhorn.de.

 

 

Gifhorner Team feiert nach dem Rückspielsieg gegen Rosenheim den Erstliga-Aufstieg: (v.l.) Leif-Olav Zöllner, Olga Konon, Henning Zanssen, Sandra Marinello, Maurice Niesner, Hannes Roffmann, Astrid Hoffmann, Jan-Patrick Helmchen. Foto: Jasmin Krause

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