Die German Police & Fire Sports Federation e.V. ist eine Vereinigung für Angehörige der Sicherheitsorganisationen. Dazu gehören Polizei, Feuerwehren Justizvollzugsdienste und Zolldienste. Gegründet wurde er im Jahre 2000, sein Sitz ist Mannheim. Wichtigste sportliche Veranstaltung sind die alle zwei Jahre stattfindenden World Police & Fire Games. Die ersten fanden 1985 in San Jose in Kalifornien statt. Koordinatorin für Badminton in der GPFSF ist Anne Hebel aus Lübeck.

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2015 finden die World Police & Fire Games in Fairfax (Virginia USA) statt. Termin: 26. Juni bis 5. Juli.

World Police & Fire Games 2013 - Badminton-Wettbewerbe
Vom 1. bis 10. Augst 2013 in Belfast (Nordirland), National Badminton Centre Lisburn.   

 

Für die deutschen Badmintonspieler gab es Gold, Silber und Bronze

  

Von Anne Hebel
Vom 1. bis 10. August 2013 fanden die 15. World Police & Fire Games im nordirischen Belfast statt. Bei dieser Veranstaltung handelt es sich um die Weltsportspiele für Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Justizbeschäftigte, die alle zwei Jahre ausgetragen werden. Die World Police & Fire Games sind neben den olympischen Spielen die größte Multisportveranstaltung der Welt. In diesem Jahr reisten insgesamt 7000 Sportler dieser Berufsgruppen aus 67 Nationen nach Belfast, um in 56 unterschiedlichen Sportarten gegeneinander anzutreten. Aus Deutschland waren 200 Teilnehmer dabei. Vom Freizeit- bis zum Leistungssportler kann jeder dabei sein. Grundgedanke der seit 1985 stattfindenden Spiele ist der Austausch der Kollegen aus der ganzen Welt im Rahmen fairer sportlicher Wettkämpfe.

Die World Police & Fire Games wurden im Rahmen einer beeindruckenden Eröffnungsfeier mit dem Einmarsch der Sportler aller Nationen, einem tollen Showprogramm mit viel Musik, dem Entzünden der Flamme der Spiele und einem fantastischen Feuerwerk eröffnet. In den folgenden zehn Tagen fanden in und um Belfast die sehr gut organisierten und professionellen verschiedenen Sportwettbewerbe statt. Abends konnten sich die Teilnehmer, Freunde und Angehörige im Athletendorf und dem ein oder anderen Pub treffen. Die Spiele boten nicht nur aufregende Sportereignisse, sondern unvergessliche Tage, viel Kameradschaftlichkeit und Gelegenheit zum Austausch. So trifft man alte Freunde vorheriger Spiele wieder und lernt neue Freunde aus der ganzen Welt kennen.

Die diesjährigen World Police & Fire Games in Belfast standen unter dem Motto „die freundlichsten Spiele aller Zeiten“ zu sein, was in jedem Fall gelungen ist. Die zahlreichen freiwilligen Helfer in der Stadt und an allen Veranstaltungsorten waren jederzeit hilfsbereit, sehr engagiert und herzlich. Ebenso wurden die Spiele durch die Bewohner von Belfast sehr interessiert und positiv angenommen, so dass man Gelegenheit bekam mit vielen Iren ins Gespräch zu kommen und viele Einheimische wohnten den Wettbewerben als Zuschauer bei.

Beendet wurden die Spiele am letzten Veranstaltungstag mit einer ebenso grandiosen Abschlussfeier auf der Fläche, wo 1911 der Stapellauf der Titanic stattfand. Unter toller Partystimmung wurde die Flamme der Spiele schließlich an Fairfax, USA, übergeben. Dort werden 2015 die nächsten World Police & Fire Games hoffentlich ebenso schön ausgerichtet.

Im Badmintonwettbewerb kämpften mit Gabriele Sippel, Andreas Schäfer, Hans-Jürgen Bredenkamp, Markus Görtz und Anne Hebel fünf deutsche Teilnehmer um Medaillen. Gegen die internationale Konkurrenz konnten folgende Medaillen errungen werden:

Gabriele Sippel
Silber Dameneinzel (Altersklasse 40 bis 49 Jahre)
Gold Damendoppel mit Marion Tabeling-Thomas, Niederlande (Altersklasse 40 bis 49 Jahre)
Anne Hebel
Gold Dameneinzel (Altersklasse 30 bis 39 Jahre)
Gold Damendoppel mit Yolanda Yu, Singapur (Altersklasse 18 bis 39)
Anne Hebel & Markus Görtz
Bronze Mixed (Altersklasse 18 bis 39 Jahre).

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Die deutsche Badminton-Delegation: (v.l.)Andreas Schäfer, Gaby Sippel, Hans-Jürgen Bredenkamp, Anne Hebel, Markus Görtz. Foto: Ute Jonas.

World Police & Fire Games 2011 - Badminton-Wettbewerbe
Vom 29.8. bis 19.2011 in New York, Jacob Javits Convention Center   

Erfolgreiche Teilnahme deutscher Badmintonspieler bei den World Police & Fire Games

  

Vom 26. August bis 5. September 2011 fanden die 14. World Police & Fire Games in New York City statt. Dabei handelt es sich um Weltsportspiele für Polizeibeamte, Feuerwehrleute und Justizbeschäftigte, die alle zwei Jahre durch eine andere Stadt ausgerichtet werden. In diesem Jahr reisten insgesamt 16.000 Sportler dieser Berufsgruppen aus insgesamt 70 Nationen nach New York City um in 65 unterschiedlichen Sportarten gegeneinander anzutreten. Teilnehmerin Anne Hebel: "Die Spiele sind ein großartiges Ereignis. Besonders erinnerungswert war die schöne Stimmung beim Einmarsch der Nationen während der Eröffnungsfeier. In den folgenden Tage fanden faire Wettkämpfe statt und in deren Umfeld bestand reichlich Gelegenheit, freundschaftliche Kontakte zu Kollegen aus der ganzen Welt zu knüpfen und sich auszutauschen."
Zur Veranstaltungswebsite 2011wpfg.org.

  

Fünf Medaillen
Beim Badmintonwettbewerb kämpften drei deutsche Teilnehmer um Medaillen: Gabriele Sippel  (BC Herringen), Andreas Schäfer (Köln) und Anne Hebel (SSW Hamburg). Gespielt wurde in vier Altersklassen: Open (18-29), Senior (30-39), Master (40-49), Grand Master (50+)
Gegen die internationale Konkurrenz konnten alle drei Deutschen Medaillen erringen.

Gabriele Sippel (Altersklasse Master):
Dameneinzel Silbermedaille

Gabriele Sippel & Andreas Schäfer (Altersklasse Master):
Mixed Bronzemedaille

Anne Hebel (Altersklasse Open)
Dameneinzel Silbermedaille
Damendoppel Silbermedaille (mit Maryann Hebner, Kanada)
Mixed Goldmedaille (mit Shun Ching Baron Chan, Hongkong)

Die World Police & Fire Games gibt es seit 1985. Die nächsten finden in zwei Jahren in Belfast (Nordirland) statt. Zu den Teilnahmemodalitäten noch einmal Anne Hebel, die in Lübeck bei der Kriminalpolizei tätig ist: "Die Spiele sind grundsätzlich mit dem vorrangigen Ziel des Austauschs von Einsatzkräften aus der ganzen Welt im Rahmen sportlicher Wettkämpfe ins Leben gerufen worden. Daher kann auch jeder teilnehmen, vom Hobbysportler bis zum Leistungssportler, wie zum Beispiel ehemalige Olympioniken. Man muss sich in Deutschland deswegen nicht qualifizieren, sondern kann sich direkt für die WPFG registrieren. In anderen Ländern werde zum Teil Vorausscheidungen durchgeführt. In solchen Fällen wird den Sportlern aber auch alles finanziert. Das ist in Deutschland nicht der Fall. Wir müssen in der Regel alles selbst bezahlen und Urlaub für die Spiele nehmen. Da Polizei und Feuerwehr aber Ländersache ist, darf ich nicht unterschlagen, dass einige wenige Bundesländer Sonderurlaub gewähren. Es gibt verschiedene Altersklassen, so dass für alle Jahrgänge somit angemessene Chancengleichheit besteht. Vielleicht sind in zwei Jahren noch mehr deutsche Badmintonspieler aus den genannten Berufsgruppen dabei."

Als deutsche Badmintonspieler in New York dabei: (v.l.) Gabriele Sippel, Anne Hebel und Andreas Schäfer. Fotos: privat
Anne Hebel gewann drei Medaillen: Hier mit Baron Chan aus Hongkong nach dem Sieg im Mixed.

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