Bitburger SaarLorLux Open 2006
Grand-Prix-Turnier in der SaarLorLux-Region

 

in Saarbrücken

 

Vom 24. bis 29. Oktober. 

Saarlandhalle, Im Ludwigspark - Preisgeld 50 000 US-Dollar - IBF-Kat. 2*.
Referee: Pencho Stoynov (BUL).

Turnierwebsite: www.bitburger-open.de.

           
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Hier hat milon.de ein Livescoring eingerichtet.

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Drei weitere deutsche Halbfinalbeteiligungen

 

    

Xu Huaiwen gelang vierter Sieg in Folge

 

      

Herreneinzel
HF: Ronald Susilo (SIN) - Kaspar Oedum (DEN) 21:18 21:10
Yen Hui Kendrick LEE (SIN) - P. Kashyap (IND) 21:16 21:15
Fin.: Ronald Susilo (SIN) - Yen Hui Kendrick LEE (SIN) 21:11 21:6
Dameneinzel
XU Huaiwen (GER) - WANG Linling (CHN) 21:18 21:10
Maria Kristin Yulianti (INA) - Petra Overzier (GER) 21:17 21:17
Fin.: XU Huaiwen (GER) - Maria Kristin Yulianti (INA) 21:17 21:17
Herrendoppel
Logosz & Mateusiak (POL) - HIAN Eng & Rian Sukmawan (INA) 21:18 18:21 21:12
Ryadi & Aprida Gunawan (INA) - Mathias Boe & Joachim Fischer Nielsen (DEN) 21:18 21:19
Fin.: Michal Logosz & Robert Mateusiak (POL) - Joko Ryadi & Hendra Aprida Gunawan (INA) 21:13 21:13
Damendoppel
Nur Sugianti ENDANG & Rani MUNDIASTI (INA) - Carina Mette & Birgit Overzier (GER) 21:12 21:15
JIANG Yanmei & LI Yujia (SIN) - Kathrin Piotrowski & Michaela Peiffer (GER) 21:15 21:6
Fin.: JIANG Yanmei & LI Yujia (SIN) - Nur Sugianti ENDANG & Rani MUNDIASTI (INA) 21:11 21:19  
Mixed
Mateusiak & Kostiuczyk (POL) - Devin Lahardi & Yunita Etty (INA) 21:12 21:15
Saputra & LI Yujia (SIN) - Daniel Shirley & QUAY Joanna Swee Ling (NZL/MAS) 17:21 23:21 21:15
Fin.: Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk (POL) - Hendri Saputra & LI Yujia (SIN) 22:24 21:16 21:8.

Robert Mateusiak mit zwei Siegen erfolgreichster Spieler

    

"Meine größere Erfahrung hat dieses Match entschieden"

    

Pascal Blum zieht am Finaltag Bilanz
Ein kleiner Schrei der Freude. Die Faust nach oben gestreckt. Frenetischer Applaus vom Publikum. Die Siegerin bedankt sich mit einem liebevollen Winken. Die erfolgreichste  Badmintonspielerin Deutschlands gewann im Dameneinzel zum vierten Mal hintereinander ihr Heimturnier in Saarbrücken. Die aktuelle Weltranglistenvierte siegte in ihrem „Wohnzimmer“ Saarlandhalle gegen Maria Kristin Yulianti aus Indonesien mit zweimal 21:17. Ein hartes Stück Arbeit für die Deutsche Meisterin.
Beide Spielerinnen lieferten den begeisterten Zuschauern ein großartiges Match. Keine konnte sich entscheidende Vorteile verschaffen: 4:4, 8:8, 14:14 im ersten Satz. Die Führung wechselte ständig. Erst am Ende setzte sich Xu mit 21:17 durch. In Satz zwei das gleiche Bild, ein ganz enges Kopf an Kopf Rennen. Doch gewann Xu auch diesen Satz mit 21:17. „Es war verdammt schwer heute. Yulianti ist eine komplette Spielerin, die sehr präzise Bälle schlägt. Hinzu kommt noch ihre ausgezeichnete Fitness. Heute hat die Taktik und meine größere Erfahrung dieses Match entschieden. Ich wusste, ich brauche heute Geduld, um sie zu besiegen“, resümierte die Europameisterin und zweifache WM-Bronze-Medaillengewinnerin nach dem Spiel. Bundestrainer Jeroen van Dijk: „Das war eine enge Geschichte. Die 21-jährige Indonesierin war sehr stark. Seit wir sie das letzte Mal beobachten konnten, hat sie sich wieder enorm verbessert. Xu war heute nur das Quäntchen abgeklärter.“
Singapur war dominierende Nation
Insgesamt 260 Spitzensportler aus allen fünf Kontinenten kämpften während des Zwei-Sterne-Grand-Prix-Turniers um die Preisgeld-Gesamtsumme von 50000 US-Dollar. Im Herreneinzel war es eine klare Angelegenheit für Ronald Susilo aus Singapur. Sein Landsmann Kendrick Lee hatte im Finale zu keiner Zeit eine Chance. Susilo gewann 21:11 21:6. „Die Bitburger Open waren für mich sehr wichtig. Ich war lange verletzt und gehe nun langsam in die Vorbereitung für Peking 2008. Mir hat es in Saarbrücken sehr gut gefallen. Und wenn es nächstes Jahr in meinen Turnierplan passt, komme ich gerne wieder.“ Singapur war mit zwei Siegern und zwei Zweitplatzierten die dominierende Nation bei den Bitburger Open 2006. Die Siegerinnen im Damendoppel kommen ebenfalls aus dem kleinsten Land in Südostasien: Yanmei Jiang & Yujia Lee gewannen gegen die Indonesierinnen Sugianti Endang & Rani Mundiasti mit 21:11 21:19.
In den weiteren Disziplinen glänzten aber dann die Europäer: Die Gewinner im Mixed kommen aus Polen. Die aktuellen Weltranglisten-Zehnten Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk spielten bis dato ein souveränes Turnier. Doch das Pärchen Hendri Saputra & Yujia Li aus Singapur bot den Polen heute eine beherzte Gegenwehr. Und so entstand ein munteres und spannendes Spiel über drei Sätze. Mateusiak & Kostiuczykam entschieden es am Ende mit 22:24 21:16 21:8 für sich.
Ebenfalls an Polen ging das Herrendoppel: Die an eins gesetzten EM-Bronzemedaillen Gewinner Michael Logosz & Robert Mateusiak aus Polen gewannen gegen die Indonesier Joko Ryadi & Hendra Aprida Gunawan ungefährdet mit zweimal 21:13.
Familiärer Charme
Fazit: Bitburger Open 2006 – Ein Turnier mit einem besonderen Flair. Trotz seiner mittlerweile beachtlichen Größe und den vielen Spitzenspielern aus aller Welt hat es nie seinen familiären Charme verloren. Hier fühlen sich die Badmintonstars wohl und darum kommen sie immer wieder gerne ins Saarland. So auch im nächsten Jahr, wenn es heißt: Willkommen zu den Bitburger Open 2007.

Eine von unseren drei Hoffnungen kam durch

Von den Halbfinalspielen berichtet Pascal Blum

Ronald Susilo vor Krönung?
In der ersten Halbfinalbegegnung im Herreneinzel lieferten sich Titelverteidiger Kasper Oedum aus Dänemark und Ronald Susilo aus Singapur eine wahre Badminton-Schlacht. Spitzen-Badminton vom Feinsten. Der erste Satz war völlig ausgeglichen: Ein variantenreiches, schnelles Kopf an Kopf Rennen. Mal führte Susilo mit 17:15, dann wieder der Däne mit 18:17 vorne – schließlich gewann der Mann aus Singapur mit 21:18. Zu Beginn des zweiten Satzes das gleiche Spiel, die Führung wechselte ständig. Erst beim Stande von 8:10 legt Susilo eine weitere Schippe drauf, dem Dänen gelang nur noch wenig. Am Ende stand es 10:21 für Susilo. Wer sollte seine Krönung im morgigen Finale verhindern? Versuchen wird es auf alle Fälle sein Landsmann Yen Lee. Der machte heute gegen den Inder Kashyap mit 21:16, 21:15 seinen  Finaleinzug klar.
Kein Bronzemedaillen Duell 
Im Dameneinzel war ein rein deutsches Finale möglich. Die Deutsche Meisterin und Titelverteidigerin Huaiwen Xu trug ihren Teil dazu bei: Überlegen siegte sie mit zweimal 21:10 gegen die Chinesin Linling Wang. „Ich habe mich mental sehr gut auf das Match vorbereitet. Für die 23-jährige Wang war es das erste große internationale Turnier. Ich wusste, ich bin erfahrener und abgeklärter“, sagte die Europameisterin nach dem Spiel. Doch leider kommt es morgen nicht zu einer Wiederholung des Endspiels der Bitburger Open von 2004. Petra Overzier verlor ihr Match gegen Maria Kristin Yulianti aus Indonesien in beiden Sätzen mit 17:21. Xu, die das Spiel ihrer Finalgegnerin selbstverständlich mit Argusaugen beobachtete: „Die Indonesierin spielte sehr clever. Da muss ich mich morgen vorsehen. Für Petra tut es mir leid. Schade, dass es nicht zu einem Duell der deutschen Bronzemedaillen-Gewinnerinnen von Madrid kommt. Das hätte den Zuschauer sicher Spaß gemacht.“
Deutsche Doppel gehen leer aus
Die Chancen standen nicht schlecht: Mit Carina Mette & Birgit Overzier und Kathrin Piotrowski & Michaela Pfeiffer schafften es gleich zwei Damendoppel ins Halbfinale. Übrig blieb jedoch keines. Das Endspiel bestreiten die Indonesierinnen Sugianti Endang & Rani Mundiasti gegen Yanmei Jiang & Yujia Lee aus Singapur. Die Asiaten waren zu stark für die Deutschen und sie verloren ihre Matches deutlich. Carina Mette & Birgit Overzier hatten gegen Yanmei Jiang & Yujia Lee mit 15:21, 6:21 nur im ersten Satz eine Chance. Kathrin Piotrowski & Michaela Pfeiffer verloren ihr Spiel gegen die Indonesierinnen mit 12:21, 15:21. Schade.
Spiele, die keinen Verlierer verdient hätten
Wieder ein tolles Match lieferten sich im Herrendoppel die Dänen Mathias Boe & Joachim Fischer-Nielsen. Doch im Halbfinale war jetzt Schluss. In einem packenden Spiel gegen die Indonesier Joko Ryadi & Hendra Aprida Gunawan boten die vier Badminton-Asse den Zuschauern alles, was diesen Sport so interessant macht. Einen Verlierer musste es trotzdem geben: 18:21 19:21 gewannen die Asiaten. Ebenso spannend das zweite Halbfinale. Hier konnten sich die an Eins gesetzten EM Bronzemedaillen Gewinner Michael Logosz & Robert Mateusiak aus Polen gegen die Indonesier Hian Eng & Rian Sukmawan durchsetzten. Drei hart umkämpfte Sätze mussten her: 21:18 18:21 21:12 für die Europäer.
Nicht umsonst an eins gesetzt
Im Mixed ziehen die an eins gesetzten Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk aus Polen einsam ihre Kreise. Finaleinzug ohne Probleme: Sie besiegten die Inder Devin Lahardi & Yunita Tetty mit 21:12 21:15. Gegner in der Saarlandhalle wird morgen das Pärchen Hendri Saputra & Yujia Li aus Singapur. Sie gewannen gegen Daniel Shirley aus Neuseeland & Joanna Swee Ling Quay aus Malysia mit 17:21 23:21 21:15.

Freitag - Die Viertelfinals:

  

Herreneinzel
Björn scheiterte an Singapurs Nachwuchshoffnung
Kaspar Oedum (DEN) - Holvy de Pauw (INA) 21:13 21:13
Ronald Susilo (SIN) - Chetan Anand (IND) 21:16 21:19     
P. Kashyap (IND, 19) - Przemyslaw Wacha (POL) 15:21 21:18 21:18     
Yen Hui Kendrick LEE (SIN) - Björn Joppien (GER) 12:21 21:17 21:18 
Dameneinzel
Zweimal Marsch ins Halbfinale
XU Huaiwen (GER) - Weny Rahmawaty (FRA) 21:6 21:11 
WANG Linling (CHN) – Sara Persson (SWE) 21:11 21:18    
Petra Overzier (GER) - Jeanine Cicognini (SUI) 19:21 21:10 21:16
Maria Kristin Yulianti (INA) - PI Hongyan (FRA) 21:17 21:11
Herrendoppel
Deutschland schaut auf Euch, Ingo & Kristof - es half nichts Michal Logosz & Robert Mateusiak (POL) - Ashley Brehaut & Aji Basuki Sindoro (AUS/INA) 17:21 21:14 21:10
HIAN Eng & Rian Sukmawan (INA) - Kristof Hopp & Ingo Kindervater (GER) 21:18 21:17
Mathias Boe & Joachim Fischer Nielsen (DEN) - Svetoslav  Stojanov & Mihail Popov (FRA) 21:14 18:21 21:13
Joko Ryadi & Hendra Aprida Gunawan (INA) - Mike Beres & William Milroy (CAN) 23:21 21:14
Damendoppel
Da geht noch was für unsere Frauen - und es ging tatsächlich
Nur Sugianti ENDANG & Rani MUNDIASTI (INA) - Kamila Augustyn & Nadiezda Kostiuczyk (POL) 17:21 21:19 21:12 
Carina Mette & Birgit Overzier (GER) - Katja Michalowsky & Neli Boteva (GER/BUL) 26:24 21:13
Kathrin Piotrowski & Michaela Peiffer (GER) - Rachel van Cutsen & Paulien van Dooremalen (NED) 21:19 21:18
JIANG Yanmei & LI Yujia (SIN) - Johanna Goliszewski & Jeanine Cicognini (GER/SUI) 21:17 21:16
Mixed
Zwei von unseren waren noch dabei
Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk (POL) - GAO Huang & LIU Xin (CHN) 21:8 21:13
Devin Lahardi & Yunita Etty (INA) - Tim Dettmann & Annekatrin Lillie (GER) 21:13 21:16
Hendri Saputra & LI Yujia (SIN) - Jürgen Wouters & Paulien van Dooremalen (NED) 21:11 21:8
Daniel Shirley & QUAY Joanna Swee Ling (NZL/MAS) - Ingo  Kindervater & Kathrin Piotrowski (GER) 21:14 21:18.

  

Deutsche Damen auf Titelkurs – alle Herren raus
 
Die Zusammenfassung des Viertelfinaltages von Pascal Blum
Dameneinzel: Traum vom deutschen Endspiel
Im Dameneinzel sind die deutschen WM Bronze-Medaillen Gewinnerinnen von Madrid, Huaiwen Xu und Petra Overzier, weiter. Overzier brauchte drei Sätze gegen die Schweizer Meisterin Jeanine Cicognini. Die deutsche Nationalspielerin siegte mit 21:19 10:21 16:21.
Ebenso weiter ist die Deutsche Meisterin und Titelverteidigerin Huaiwen Xu. Ganz optimistisch ging Xu ins Match: „Ich habe heute früh noch gut trainiert. Das werde ich packen“, sagte sie vor dem Spiel. Und die Europameisterin sollte Recht behalten. Mit 21:6 und 21:11 fegte sie die kleine Französin Weny Rahmawati vom Platz. Rahmawati fand gegen die schnellen und kräftigen Schläge der Lokalmatadorin Xu kein Gegenmittel. Im morgigen Halbfinale spielt Xu nun gegen die Chinesin Linling Wang und Overzier gegen Maria Kristin Yulianti aus Indonesien. Ein rein deutsches Endspiel ist somit möglich. Xu nach dem Spiel: „Ich habe noch nie gegen Wang gespielt. Aber was ich bis jetzt von meiner Gegnerin gesehen habe, war schon gut. Morgen wird es nicht so einfach wie heute.“ Die Überraschung: die an zwei gesetzte Französin Hongyan Pi ist ausgeschieden. Auf dem Court sind sie Rivalinnen, privat Freundinnen. Und wie Freundin Xu berichtete, klagte Pi gestern schon über Grippebeschwerden. So verlor die Französin auch gegen Maria Kristin Yulianti aus Indonesien glatt in zwei Sätzen mit 21:17 21:11.
Endstation für Björn
Für den Deutschen Meister Björn Joppien war das Viertelfinale Endstation. Heute war der Malaysier Kendrick Lee für den Deutschen zu stark. Joppien verlor mit 12:21 21:17 und 21:18. Die Finalteilnehmer von 2005 standen sich im ersten Herreneinzel gegenüber. Titelverteidiger Kaspar Oedum aus Dänemark konnte sich wie im Vorjahr gegen den Indonesier Holvy de Pauw durchsetzten. 13:21 hieß es in beiden Sätzen. „Ich hatte die Nacht sehr schlecht geschlafen. Ich war heute müde und schlapp“, so der Asiate nach dem Spiel. Unbeeindruckt und ganz souverän gewinnt Ronald Susilo aus Singapur - Fahnenträger seines Landes bei den Olympischen Sommerspielen von Athen - seine Matches. Gegen den Inder Chetan Anand hatte Susilo keine Probleme. Jetzt kommt es schon im Halbfinale zur Spitzen-Begegnung: Susilo gegen Oedum.
Schafft jetzt auch noch eines unserer Damenpaare den Sprung ins Finale?
Zwei ganze und zwei halbe deutsche Damendoppel hatten sich für das Viertelfinale qualifiziert. Weiter sind Carina Mette & Birgit Overzier. Sie konnten sich gegen Katja Michalowsky und ihre bulgarische Partnerin Neli Boteva mit 24:26 13:21 durchsetzen.
Weiter sind ebenso Kathrin Piotrowski & Michaela Peiffer. Gegen die Niederländerinnen Rachel van Cutsen & Paulien van Dooremalen mussten sich die Deutschen ganz schön ins Zeug legen. Mit 21:19 21:18 gingen sie schließlich als Sieger vom Platz. Dagegen ist Johanna Goliszewski mit ihrer Partnerin Jeanine Cicognini aus der Schweiz ausgeschieden. 17:21 16:21 – das Endergebnis. Noch eine Favoritensturz: Kurz vor 21 Uhr verabschiedeten sich die an eins gesetzten Titelanwärter aus Polen aus dem Turnier. Kamila Augustyn & Nadiezda Kostiuczyk verloren gegen die Indonesierinnen Sugianti Endang & Rani Mundiasti mit 21:17 19:21 12:21.
Trotz Steigerung kein Sieg für Hopp & Kindervater 
Es war vielleicht das Spiel des Tages: Vize-Europameister Mathias Boe mit seinem Partner Joachim Fischer-Nielsen gegen die an 3/4 gesetzten Franzosen Svetoslav Stoyanov & Mihail Popov. Doch auch hier hatten die nicht gesetzten Dänen die Nase vorne. In einem hochklassischen Spiel, das die Zuschauer begeisterte, gewannen Boe und Co. mit 21:14, 18:21, 21:13. Die an Eins gesetzten EM Bronze-Medaillen Gewinner Michael Logosz & Robert Mateusiak aus Polen siegten ebenfalls. Mit dem Doppel Ingo Kindervater und Kristof Hopp flogen am Abend die letzten deutschen Herren aus dem Turnier. Trotz einer enormen Steigerung zum Vortag, war gegen die an 3/4 gesetzten Indonesier Rian Sukmawan & Eng Hian nicht mehr drin
Kein Mixed-Paar überstand den Tag
Zwei deutsche Mixed-Paare schafften es ins Viertelfinale. Überstanden hat die Runde jedoch keines. Tim Dettmann & Annekatrin Lillie, gestern noch Überraschungssieger gegen die an 5/8 gesetzten Franzosen Svetoslav Stojanov & Elodie Eymard, hatten heute keine Chance. Bundestrainer Michael Keck zu dem Spiel: „Die beiden haben gut gespielt aber für sie noch eine Nummer zu hoch. Da fehlt die Ruhe und Abgeklärtheit.“  Auch die an Zwei gesetzten Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski verloren ihr Spiel mit 21:14 und 21:18. Die Favoriten aus Polen, Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk, sind weiter dabei. Sie brauchten zwei Sätze und gaben insgesamt nur 22 Punkte ab.  

Donnerstag – Die Achtelfinals

In allen Disziplinen bleiben Deutsche im Rennen

Pascal Blum hat die Tagesereignisse zusammengefasst
Für Tommy Sugiarto kam nach schönem Sieg doch eine Niederlage
Die Herreneinzel standen heute im Fokus des Geschehens. Gleich zwei Runden wurden ausgespielt. Das erste Spiel des Tages - direkt ein Kracher: Titelverteidiger Kasper Oedum aus Dänemark musste gegen Yunyong Wu ran - einer der besten Spieler aus dem Reich der Mitte bei diesem Turnier. Drei Sätze brauchte Oedum zum Weiterkommen. Im Achtelfinale, das am Abend ausgetragen wurde, gewann er dann sehr unorthodox gegen den Inder Rohan Castelino. Er dominierte mit 21:9 in Satz eins, 22:24 der Betriebsunfall in Satz zwei und dann wieder ein 21:10 im letzten Satz. Ein Geheimfavorit verabschiedete sich: Der Malaysier Sairul Amar Ayop lieferte sich mit Tommy Sugiarto aus Indonesien ein aufregendes Match. Am Ende setze sich der 18-jährige Indonesier in drei Sätzen durch. Vater Icuk Sugiarto, 1983 Weltmeister, ist sicher stolz auf den Sohnemann. Allerdings musste Tommy dann gegen den Vorjahres-Finalisten Holvy de Pauw die Segel strecken. So treffen morgen die beiden Finalteilnehmer von 2005, Oedum und de Pauw, schon im Viertelfinale aufeinander.
Björn Joppien mit dem letzten Ballwechsel
Ganz souverän, Ronald Susilo aus Singapur. Er ist einer der heißesten Anwärter auf den Titel. Morgen- und Abendmatches gewann er mühelos. Roman Spitko fertigte morgens den Belgier David Jaco lässig ab, hatte dann aber um 20 Uhr, gegen den Inder Chetan Anand mit 21:13 21:15 wenig zu bestellen. Der Deutsche Meister Björn Joppien machte heute seinen Antritt in der Saarlandhalle. Den Iren Scott Evans besiegte er am Vormittag leicht mit 21:7 23:21. Am Abend spielte er um 21.28 Uhr den letzten Ballwechsel des Tages zum 14:21 21:14 15:21-Sieg gegen den Kanadier Andrew Dabeka. Im Viertelfinale muss er nun gegen Lee aus Singapur antreten.
Der Hammer: Dieter Domke schaffte es tatsächlich. Der Qualifikant gewann morgens gegen den Chinesen Huan Gao mit 22:20 21:15. Gegen den Polen Przemylaw Wacha war dann allerdings deutlich Schluss: 11:21 10:21. Trotzdem, ein großer Erfolg für den jungen Deutschen. Marcel Reuter und Mattias Kuchenbecker kamen erst gar nicht in den Genuss der Abendspiele. Sie schieden schon am Morgen aus. Reuter war wie erwartet gegen Wacha chancenlos, 11:21 14:21. Auch Kuchenbecker konnte gegen den Niederländer Koen Ridder nicht gewinnen.
Weltmeister ist jetzt Damentrainer
In einem giftig geführten Duell gegen die Indonesierin Adriyanti Firdasari machte Xu Huaiwen im Dameneinzel einen weiteren Schritt in Richtung Titelverteidigung. Unter den kritischen Augen des indonesischen Damentrainers Hendrawan, Weltmeister im Herreneinzel von Sevilla 2001 und Silbermedaillengewinner von Sydney, setzte sich unsere zweifache WM-Bronzemedaillengewinnerin mit 21:15 21:13 durch.
Petra Overzier hatte mit der Chinesin Xian Li die erwartet schwere Gegnerin - fünf Euro ins Phrasenschwein. Entsprechend war der Spielverlauf knapp: 18:21 19:21. Noch schwerer tat sich Mitfavoritin Pi Hongyan. Die Französin brauchte gegen die Chinesin Wang drei Durchgänge: 23:21 19:21 12:21.
Kein Blödsinn
Gestern hieß es noch: „Ein Weiterkommen wird schwierig.“ Blödsinn, denn im Mixed sorgte das deutsche Pärchen Tim Dettmann & Annekatrin Lillie für eine große Überraschung. Sie siegten gegen die an 5/8 gesetzten Franzosen Svetoslav Stojanov & Elodie Eymard. In der nächsten Runde treffen die Deutschen auf Devin Lahardi & Yunita Tetty. Die Indonesier bedeuteten schon das Turnier-Aus für die an 3/4 gesetzten Deutschen Hopp & Overzier.
Eher erwartungsgemäß setzten sich die an zwei gesetzten Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski durch. Sie taten sich jedoch unendlich schwer. Kamen gegen die nicht wirklich starken Franzosen nie ins Spiel. Drei Durchgänge mussten her: 19:21 21:17 21:14. Locker weiter: die Turnierfavoriten aus Polen Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk. 
Fast deutsch
Im Damendoppel ist das Viertelfinale deutsch - na ja fast. Carina Mette & Birgit Overzier, Kathrin Piotrowski & Michaela Peiffer sind ebenso weiter wie Katja Michalowsky mit ihrer bulgarischen Partnerin Neli Boteva und Johanna Goliszewski mit Partnerin Jeanine Cicognini aus der Schweiz. Die an eins und zwei gesetzten Titelanwärter aus Polen und Singapur sind ebenfalls weiter.
Musste nicht sein
Im Herrendoppel zogen sich Thomas Tesche & Michael Cassel gegen die an Nummer eins gesetzten Michael Logosz & Robert Mateusiak aus Polen sehr achtbar aus der Affäre. 21:12 und 21:19 das Endergebnis.
Raus ist ebenfalls das Duo Roman Spitko & Michael Fuchs. Sie unterlagen gegen die Kanadier Mike Beres & William Milroy mit 23:25 und 18:21. Bundestrainer Michael Keck war nach dem Spiel sauer: „Das musste nun wirklich nicht sein. Wie unnötig.“
Top-Spiel im Doppel: Vize-Europameister Mathias Boe mit seinem Partner Joachim Fischer-Nielsen gegen die gesetzten Waliser Matthew Hughes & Martyn Lewis. Deutlicher 21:10 21:15 Sieg für die nicht gesetzten Dänen, die aber damit ihre Titelambitionen unterstrichen. Ingo Kindervater & Kristof Hopp sind ebenso weiter: mit einem für die Deutschen schmeichelhaften 24:22 21:18 gegen die eher schwach einzustufenden Franzosen Baptiste Careme & Mathias Quere. In der nächsten Runde muss gegen die an 3/4 gesetzten Indonesier mehr kommen, sonst reicht es nicht.

Angenehmer Start für Petra Overzier: Die Litauerin Akvile Stapusaityte konnte beim 8:21 5:21 nicht mithalten. Foto: Willi Walinsky

Mittwoch - 1. Tag Hauptturnier

In allen Disziplinen sind noch Deutsche dabei

Aus Saarbrücken berichtet Pascal Blum
Stand die gestrige Qualifikation noch ganz unter dem Motto „Jugend forscht“, schlug heute die Stunde der Wahrheit. Die Hauptrunde bei den Bitburger Saar-Lor-Lux Badminton Open 2006 stand an und die gesetzten Badminton-Cracks betraten die Spielfelder in der Saarbrücker Saarlandhalle. 
 
Mixed: Zu früh für Kristof Hopp
Mit den Spielen im Mixed wurde um 9 Uhr gestartet. Zu früh für Kristof Hopp. Mit Partnerin Birgit Overzier verlor er mit 18:21 21:23 gegen das indonesische Paar Devin Lahardi & Yunita Tetty. Für die an 3/4 gesetzten Deutschen war es ein extrem knappes Spiel, gegen die starken Asiaten kam das Aus jedoch nicht allzu überraschend. „Mein Motor läuft so früh noch nicht rund.  Nächstens stehe ich um fünf Uhr auf und gehe noch in den Wald laufen. Dann bin ich zum Spiel fit“, sagt ein enttäuschter Kristof Hopp. Von den deutschen Startern erreichten die an zwei gesetzten Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski locker das Achtelfinale. Nach nur zwanzig Minuten stand der 21:10 21:16-Sieg fest. Sie spielen in der nächsten Runde gegen die Franzosen Baptiste Careme & Laura Choinet. Die Turnier-Favoriten aus Polen, Robert Mateusiak & Nadiezda Kostiuczyk, hatten gegen Jochen Cassel & Sandra Marinello leichtes Spiel: Die Deutschen traten erst gar nicht an. Sandra Marinello musste wegen Krankheit kurzfristig absagen. Weiter in der nächsten Runde sind Tim Dettmann und Annekatrin Lillie. Die Qualifikanten Jon Lindholm und Kathrin Alder aus der Schweiz konnten Dettmann & Lillie nie gefährlich werden. Unsere beiden müssen sich in der nächsten Runde mit den starken Franzosen Stojanov & Eymard auseinandersetzen. Ein Weiterkommen wird schwierig.

Dameneinzel: Petra und Huaiwen
Im Dameneinzel lief alles nach Plan. Die deutschen WM-Stars Xu Huaiwen und Petra Overzier setzten sich standesgemäß durch. Xu entschied auf dem TV-Court den ersten Satz gegen die Inderin Trupti Murgunde mit 21:12 klar für sich. Beim Stand von 11:6 im zweiten Satz gab ihre Gegnerin wegen einer Beinverletzung auf. Auch Petra Overzier hatte leichtes Spiel. Mit 21:8 21:5 besiegte sie die Litauerin Akvile Stapusaityte. In der nächsten Runde wartet auf Xu mit der Indonesierin Adrivanti Firdasari eine unangenehme Gegnerin. Ein Spaziergang wird das sicherlich nicht. Auch Overzier hat mit der Chinesin Xian Li eine Gegnerin, bei der sie von der ersten Minute an konzentriert zu Werke gehen muss. Insgesamt weniger erfreulich: Xu und Overzier sind in der Dameneinzelkonkurrenz schon die letzten deutschen Hoffnungen. Xu’s Hauptrivalin auf den Titel, die Französin Hongyan Pi, setzte mühelos gegen die Engländerin Solenn Pasturel durch.

Herreneinzel: Dieter Domke fühlte sich recht nervös
Nach Freilos in der ersten Runde greift morgen im Herreneinzel der Titelverteidiger Kasper Oedum aus Dänemark ins Geschehen ein. Mit dem Chinesen Yunyong Wu hat er direkt einen Top-Spieler zum Gegner. Eine der Knaller-Begegnungen am morgigen Tag. Auch der Deutsche Meister Björn Joppien hatte heute spielfrei. Er trifft morgen auf den Iren Scott Evans - was keine große Hürde darstellen dürfte. Insgesamt gehen am dritten Tag der Bitburger Open noch insgesamt fünf deutsche Herren an den Start. Roman Spitko vom TuS Wiebelskirchen schlug heute den Franzosen Lo Yong Ping mit 21:11 21:15. Auch Dieter Domke, Marcel Reuter und Matthias Kuchenbecker sind in der nächsten Runde. Wobei Reuter gegen Przemyslaw Wacha aus Polen kaum Chancen haben dürfte. Dieter Domke besiegte heute den Franzosen Maxime Mora mit 21:18 und 21:17. Der 19-jährige Saarbrücker Abiturient muss nun gegen den Chinesen Huan Gao spielen. „Heute war ich auf dem Court schon recht nervös. Ich spiele ja nicht täglich gegen solch gute Leute. Und dass bei so einem großen Turnier. Ich hoffe, auch gegen den Chinesen zu gewinnen. Ich gehe auf alle Fälle mal optimistisch an die Sache ran“, sagte Domke nach dem Spiel.

Damendoppel: Lillie & Köhler schlugen gute Französinnen
Karin Schnaase traf mit ihrer Partnerin Carola Bott am Abend in der ersten Runde des Damendoppels auf die Topgesetzten Kamila Augustyn und Nadiezda Kostiuczyk aus Polen. Lange sah es nach einer Sensation aus, gestalteten die Deutschen doch beide Sätze äußerst spannend. Am Ende setzten sich aber die Polinnen mit 21:18 und 21:16 durch. Weiter gekommen sind dagegen Carina Mette & Birgit Overzier, Kathrin Piotrowski & Michaela Pfeiffer, Pia Rehlinger & Laura Lang und Annekatrin Lillie & Gitte Koehler. Sensationell der Sieg der Letztgenannten gegen die an 3/4 gesetzten Elodie Eymard & Weny Rahmawati aus Frankreich.

Herrendoppel: Dreimal Achtelfinale
Im Herrendoppel kamen Ingo Kindervater & Kristof Hopp locker ins Achtelfinale. Auch dort werden sie gegen die Herren Careme & Quere aus Frankreich kaum Probleme haben. Anders sieht es bei dem Duo Thomas Tesche & Michael Cassel aus. Heute noch bravourös gewonnen, doch jetzt kommen sie gegen die an Nummer Eins gesetzten Michael Logosz & Robert Mateusiak aus Polen. Lospech - die Chancen auf ein Weiterkommen sind minimal. Weiter sind ebenfalls Roman Spitko mit Partner Michael Fuchs. Ein Schmankerl des morgigen Spieltages: Die Paarung des dänischen Doppels mit Vize-Europameister Mathias Boe und seinem Partner Joachim Fischer-Nielsen gegen die gesetzten Waliser Matthew Hughes & Martyn Lewis.

Fotos aus den Spielen der ersten Runden © Willi Walinsky

Petra Overzier
Yohanes Ho gianto(SUI)
Pi Hongyan (FRA)
Akvile Stapusaityte (LTU)
Xu Huaiwen

Qualifikationstag

Auch einige Deutsche schafften den Sprung ins Hauptfeld

Aus Saarbrücken berichtet Pascal Blum
Auftakt bei den Bitburger Saar-Lor-Lux Badminton Open 2006. Pünktlich um 9:00 Uhr starteten die Qualifikationsrunden in der Saarbrücker Saarlandhalle. Turnierorganisator Frank Liedke und Paul Borgard, Sportdezernent der Stadt Saarbrücken eröffneten gemeinsam mit den internationalen Schiedsrichtern das bis Sonntag in der Saarlandhalle ausgetragene Zwei-Sterne-Grand Prix Turnier.

Carola Bott verschlug
Vor allem die chinesischen Nachwuchsstars der U 19 Nationalmannschaft mussten heute aufgrund fehlender Weltranglistenpunke in der Qualifikation ran. Dass fehlende Punkte selbst bei den jungen Asiaten nicht mit mangelnder  Qualität gleichzusetzen ist, bewiesen sie heute eindrucksvoll. Im Dameneinzel setzten sich ausschließlich die chinesischen Talente durch. Ein Wiedersehen mit den saarländischen Zuschauern gab es für Carola Bott. Nachdem die ehemalige Spielerin des BC Saarbrücken-Bischmisheim ihr erstes Match gegen die Bulgarin Neli Boteva in drei Sätzen mit 13:21, 21:14 und 21:14 gewinnen konnte, musste sie leider in der zweiten Quali-Runde gegen die Chinesin Liu Xin die Segel streichen. Bundestrainer Michael Keck sagte es voraus: „Jetzt macht sie einen einfachen Fehler.“ Und so war es. Ein leichter Schnitzer beim Stande von 19:20 besiegelte das Aus.

Domke und Nyenhuis im Einzel
Im Herreneinzel konnte die Dominanz der Spieler aus dem Reich der Mitte unter anderem zwei Deutsche durchbrechen: Vize-Europameister U1 9 Dieter Domke setzte sich gegen Hong Zhang mit 21:15 und 25:23 durch. Morgen trifft der Sportsoldat in der Hauptrunde auf den Franzosen Maxime Mora. Eine durchaus lösbare Aufgabe. Des Weiteren kam Denis Nyenhuis vom TV Refrath in die nächste Runde. Er bezwang den Niederländer Saber Afif mit 21:12, 21:18. Im Hauptfeld kommt es nun zu einem deutschen Duell: Nyenhuis gegen Marcel Reuter. Ebenfalls überstand der leicht verletzte Thomas Tesche mit Partner Michael Cassel im Herrendoppel die Qualifikation. In der nächsten Runde spielen sie gegen ihre Landsmänner Mattias Kuchenbecker und David Papendick. 

Für viele der deutschen Spieler aus der zweiten Reihe war dieses Turnier eine gute Gelegenheit, internationale Turnierluft zu schnuppern. Mehr auch nicht. Alleine im Herreneinzel sind nicht weniger als 22 Spieler in der Quali gescheitert. Zwischen den deutschen Top-Spielern und der Mehrzahl dieser jungen Garde liegen, gerade auf internationalem Parkett, immer noch Welten.

Vorschau
Morgen greifen dann die großen Namen ins Turnier ein. Ein absolutes Highlight wird sicherlich das Dameneinzel: Mit Huaiwen Xu, Petra Overzier und der Französin Hongyan Pi sind drei Spielerinnen dabei, die auch im WM-Viertelfinale von Madrid standen. Eine schwere Aufgabe steht dem deutschen Mixed Kristof Hopp und Birgit Overzier bevor. Sie müssen sich gegen die Indonesier Devin Lahardi und Yunita Tetty behaupten. Ebenso morgen am Start: Tommy Sugiarto - der Sohn des indonesischen Weltmeisters von 1983 Icuk Sugiarto. Der 18-Jährige schlägt erstmals in Deutschland auf.


Auslosung mit Huaiwen an eins
(20.10.06) Titelverteidigerin Xu Huaiwen ist bei den Damen als an eins gesetzt. Björn Joppien an zwei im Herreneinzel. Michael Fuchs & Roman Spitko haben den gleichen Setzplatz im Herrendoppel inne, ebenso Ingo Kindervater & Kathrin Piotrowski im Mixed.
Zu den Auslosungen: HE - DE - HD - DD - MX.

     

Teilnehmerfeld steht
(11.10.06) Über 260 Spitzensportler aus 38 Nationen haben gemeldet. Darunter die asiatischen Top-Nationen Malaysia, China, Indonesien, Singapore und Indien. Besondere Aufmerksamkeit dürfte bei den Herren Tommy Sugiarto genießen, der Sohn des indonesischen Weltmeisters von 1983 Icuk Sugiarto , der das legendärste aller WM-Endspiele gewann. Der 18-jährige Tommy stellt sich erstmals in Deutschland vor. China ist mit einer Nachwuchsmannschaft da. Im Herreneinzel gibt es ein 64er-Feld, in den übrigen Disziplinen kommen 32 ins Hauptfeld.
Hier sind auf der Veranstalterwebsite die Teilnehmerlisten abzurufen.

    

Meldefrist verlängert bis zum 2. Oktober
(25.9.06) Mit-Referee Carsten Koch teilt mit, dass wegen der Kollision mit der Weltmeisterschaft in Madrid der Meldeschluss vom ursprünglich vorgesehenen 25. September auf den 2. Oktober verschoben wurde.

       

Hier gibt es die Ausschreibung (in Englisch als pdf-Datei).  Meldeschluss/Closing date ist der 2. Oktober 2006. 


Ausstatter der Nationalmannschaften des DBV
Huaiwen beim Siegerinterview.
Die unterlegene Finalistin Kristin strahlt dennoch.
Ronald Susilo (re) und Kendrick Lee blieben am Ende im Herreneinzel übrig.
Der saarländische Ministerpräsident Peter Müller bei der Gratulation.
Die Mixed-Sieger Nadiezda Kostiuczyk und Robert Mateusiak.
Referee Pencho Stoynov. Fotos: Martin Knupp

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