Europameisterschaften 2004

   

Vom 16. bis 19. April in Genève/Genf (Schweiz)

  
Mannschaftswettbewerb.

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Stimmen zum Gewinn der Bronzemedaille bei der EM 2004 durch die deutsche Mannschaft - Gesammelt von Martin Knupp

    

      

"Die Zahl vier bedeutet Tod"

     

         

EM 04 - Deutsche Mannschaft bei der Siegerehrung

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die verdienten Medaillen hängen am Hals: Die deutsche Mannschaft bei der Siegerehrung mit (v.l.) Nicol Pitro, Kathrin Piotrowski, Carina Mette (verdeckt), Kristof Hopp, Björn Joppien, Petra Overzier, Xu Huaiwen, Conrad Hückstàdt, Ingo Kindervater, Juliane Schenk, Nicole Grether, Jens Roch, Thomas Tesche. Foto: Günter Hettmann. 

 

Asger Madsen (deutscher Chef-Bundestrainer):

Es war einfach ein wunderschönes Gefühl gestern abend.

Andreas Richter (Physiotherapeut der deutschen Mannschaft):

Für mich einer der schönsten Tage nach 15 Jahren im DBV-Betreuerteam. Herrlich, einen solchen Erfolg noch miterleben zu dürfen.

Raphael Sachetat (IBF-Journalist und –fotograf):

Es war nur halbwegs eine Überraschung. Es war ein wohlverdienter Sieg, wenn du gesehen hast, was auf dem Spielfeld abging. Deutschland hat eine große Zukunft in Europa, und das in allen Disziplinen.

Xu Huaiwen (Neu-deutsche Spitzendame):

Die Zahl vier bedeutet Tod in China, wenn man es etwas anders ausspricht. Darum habe ich gesagt, wir wollen auf keinen Fall Vierter werden. 

Hanno Felder (Deutschlands Videoanalysist und Biomechaniker am Olympiastützpunkt Rheinland-Pfalz/Saarland):

Es ist auch ein Erfolg des Betreuungskonzeptes, mit allem was beim OSP dazugehört.

Marc Zwiebler (deutscher Spieler):

Sehr gut gespielt, alle Mann. Plus die Frauen. Sehr spannend. Aber trotz der Freude – für mich fängt das Turnier erst an.

Stefan Dreseler (Deutscher Bundestrainer):

Die Fankurve war ausschlaggebend. (?) – Damit meine ich die Mannschaftsstimmung.

Günter Wagner (deutscher Linesman aus dem Rheinland):

Für mich eines der besten Spiele, das ich von der Mannschaft gesehen habe. Und Nervenstärke haben sie auch gezeigt – vor allem die Damen.

Conrad Hückstädt (Spieler):

Ich hoffe, der Erfolg wird ins Einzelturnier transferiert.

Martijn van Dooremalen (Sportdirektor und Chefcoach des Niederländischen Badminton-Verbandes, auch Team-Chauffeur und Getränkeeinkäufer):

Dieser Erfolg der deutschen Mannschaft ist die Frucht der guten Zusammenarbeit zwischen dem DBV und dem NBB. Wir machen zusammen Trainingslager und treffen uns regelmäßig zu Länderspielen. Ich hoffe, dass die Zusammenarbeit weitergeht. Endlich sind die deutsche Mannschaft nette Leute.

Harald Schallenberg (deutscher Schiedsrichter beim Individualturnier):

Kommentar zu Spiel? Zu welchem? Ich musste nach meiner Ankunft gestern Nachmittag gleich ins Hotel.

Richard Eaton (englischer Badmintonjournalist):

Die englischen Trainer waren enttäuscht, die Spieler weniger, wie es schien. Beeindruckt hat mich das deutsche Damendoppel. Vor allem Schenk. Sie spielt ungeheuer schnell und trickreich.

Martin Kranitz (Leistungssportreferent im DBV und Teammanager in Genf):

Die Medaille war eine logische Konsequenz aus der Entwicklung der letzten Jahre. Es ist das Resultat der guten Arbeit die geleistet wird – und hierbei meine ich nicht nur die Spieler und Betreuer, sondern auch all diejenigen, die sich innerhalb des DBV im und für den Bereich Leistungssport engagieren.

Barbara Fryer (Internationale Schiedsrichterin aus der Schweiz):

Ich als Referee kann keinen Kommentar abgeben, da ich neutral bin. Aber ich kann sagen, dass die deutsche Mannschaft das Potenzial hatte, die Medaille zu gewinnen. Es war klar, dass deren Spiel gegenüber dem Endspiel das spannendere werden würde. Vor allem wenn man die Aufstellung der Holländer gesehen hat, die mit der zweiten Garnitur angetreten sind. Ich habe fast bedauert, dass nicht Deutschland gegen England das Fernsehspiel war.

Detlef Poste (deutscher Trainer):

Ich hab das Spiel anders miterlebt, wie der normale Zuschauer. Für mich stand es gleich am Anfang 2:2 und ich hatte das entscheidende Damendoppel zu coachen. Die aber hatten bisher nicht gut gespielt. Wir haben dann noch einmal viel besprochen und ich bin stolz auf die Mädels, wie sie das umsetzen können. Von der Medaille hoffe ich, dass sie der ganzen Mannschaft Rückenwind gibt.

Kathrin Piotrowski (deutsche Mixed-Spezialistin):

Ich fand das Damendoppel sehr aufregend. Hat mir Spaß gemacht, zuzuschauen. Das Gefühl ist kaum zu toppen, wenn man seine erste Europameisterschaft spielt und gleich eine Medaille gewinnt.

Finn Traerup Hansen (Englands Chefcoach):

Es hat mich keineswegs erfreut, dass wir keine Medaille gewonnen haben...

Elizabeth the Second (Queen of all Britains):

I’m not amused.

Kristof Hopp (im Mixed im Einsatz):

Es war am Ende genauso anstrengend, außen mitzufiebern, wie vorher auf dem Feld zu spielen. Aber wir haben noch einige Wochen Saison vor uns. Erst dann können wir alles Revue passieren lassen und feiern.

Rashid Amin (deutscher Linesman aus Düsseldorf):

Enttäuscht hat mich das Mixed. Joppien tat, was nötig war. Xus Gegnerin war zu schwach. Da hätte auch Petra spielen können. Aber insgesamt positiv. Sogar: Sehr gut. Auch das Auftreten der Mannschaft. Nur das Spiel gegen Holland hat mich etwas enttäuscht – auch die Aufstellung. Jens statt Björn. Aber ich bin kein Trainer.

Gisela Hoffmann (ehemalige EBU-Generalsekretärin):

Deutschlands Erfolg ist mehr als verdient. Ich gratuliere dem Verband und allen die hart daran gearbeitet haben. Und auch das gesamte Auftreten der Mannschaft war tadellos und überzeugend. Sowas trägt auch zum Erfolg bei.

Rainer Nittel (Koordinator für Badminton im Deutschen Sportbund, Bereich Leistungssport):

Diese Medaille scheint aus unserer Sicht das Ergebnis einer lang angelegten, strukturierten und zielgerichteten Arbeit des DBV. Die Athleten sind mit der Medaille für den Trainingseinsatz während der letzten Jahre belohnt worden.

EM 04 - Juliane Schenk (li) & Nicole Grether @Dickhäuser

 

 

 

 

 

 

 

 

 


     

 

 

    

Sorgten für einen bewunderten Schlusspunkt im Bronze-Finale: Juliane Schenk (li) & Nicole Grether. Foto: @Michael Dickhäuser.

    

Günter Hettmann (Linesman aus Oldenburg):

Bis 2:2 alles okay. Nur dass das Mixed so klar verloren hat, hat mich überrascht. Positiv überrascht hat mich dann das Damendoppel – dass sie nicht nur fähig waren, sich mental auf das entscheidende Spiel einzustellen, sondern auch spielerisch wesentlich stärker waren als vorher. Vor allem gute Cross-Bälle haben sie geschlagen. Oder geht diese Stellungnahme zu weit?

Carina Mette (deutsche Spielerin):

Super! Das Damendoppel war nervenaufreibend.

Lars Sologub (Olympic Performance Director of Great Britain und frühere deutscher Bundestrainer):

Auf dem Papier war Deutschland für mich Favorit. Die Einzel für Deutschland, Mixed und Herrendoppel für uns. Und auch das deutsche Damendoppel hielt ich auf dem Papier für besser und es war es auch auf dem Feld. Unsere Mädels haben sogar besser gespielt als ich erwartet habe. Insofern bin ich nicht enttäuscht. Aber man soll ja nie zufrieden sein... 

Worldbadminton.net:

Gold for Denmark and Bronze for Germany

Horst Mönck (internationale deutsche Linesman-Legende aus Bonn):

Mich persönlich freut es – ich hab mich riesig gefreut, dass sie gewonnen haben. Beim Turnier vorher hat mich nur geärgert, dass nach einer Entscheidung mal ein deutscher Trainer einen meiner Linienrichterkollegen beleidigt hat. Dass man so was nicht tut, darüber sollte in der deutschen Trainerausbildung unbedingt gesprochen werden.

William Kinks (Verbands-Reporter auf der Website des Englischen Verbandes):

England see the bronze slip away. / Traerup pinpoints the problem / England in Agony

Chris Bruil (Niederländischer Mixed-Spezialist mit 11-jähriger Bundesligaerfahrung bei Düsseldorf und Uerdingen): 

Man musste damit rechnen. Wenn du das nicht erwartet hast, hast du nicht gut gekuckt vorher. Deutschland ist in der Breite stärker geworden. Das haben sie schon beim Thomas- und Uber Cup in Presov gezeigt, wo sie sich qualifiziert haben. Jetzt haben sie das auch hier gezeigt. Nur in solchen Team-Wettkämpfen, wo in jeder Disziplin einmal gespielt wird, sind wir natürlich noch besser.

Andrea Vlach (deutsche Lineswomen aus Bottrop):

Es war kämpferisch eine sehr gute Leistung. Mit guter Unterstützung der Mannschaftsspieler auf der Tribüne. Nervenstark.

Björn Joppien (Deutschland Nummer eins im Herreneinzel):

Was mit dazu einfällt: Die Vorspeise ist gegessen – jetzt kommen wir zur Hauptspeise. Für mich steht hier das Einzelturnier im Vordergrund. Da muss ich Erfolg haben, damit ich nach Athen komme. Der Mannschaftserfolg war schön, aber meine ganze Konzentration gilt dem Einzelturnier.

EM 04 - Siegerehrung: alle Teams

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


      

 

 

Dänemark bleibt unangefochten die Nummer eins in Europa. Foto: Günter Hettmann.

 

 


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