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Thailand Open

    

IBF-GP-Turnier 5/05 
29. März bis 3. April 2005 in Bangkok

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badminton.de deckt auf

  

Das qualvolle Finale der Huaiwen in Bangkok

  

Nachdem badminton.de kürzlich über den von den Bischmisheimern Verursachern am liebsten totgeschwiegenen Protest von EBT Berlin gegen den Einsatz ihres Inders Kanetkar und die Reaktionen darauf berichtete, gibt es nun einen zweiten Fall, der diese Internetseite zu einer Zelle des investigativen Journalismus werden lässt. Schien es nämlich zunächst, als sei das harte Halbfinale gegen Pi Hongyan die Ursache für Xu Huaiwens Niederlage im Finale der Thailand Open gegen Yao Jie gewesen, so liegen badminton.de jetzt Dokumente vor, die die wahre Ursache für ihre Niederlage belegen. badminton.de-Fotograf Edwin Leung gelang ein Blick hinter die Kulissen und was er fotografierte zeigt, dass es keineswegs eine unvollständige körperliche Regeneration war, sondern eine vor dem Finale geheim gehaltene garstige Blase unter ihrem Abdruckfuß, die Xu nur mit größter Willensanstrenung das Finale durchhalten ließen.

Ein erster Hinweis war in Leungs Finalbericht zu entdecken, der badminton.de vorliegt. Hier das Orginaldokument, das aus Anlass des 60. Geburtstages der Übersetzerlegende Harry Rowohlt nicht in die deutsche Sprache hinüber dilettiert wurde:

The 1st set Xu has a slow start and seems couldnot control the shuttle speed, Yao won 11-6.

On the 2nd set Xu started bravely, using a all attacking tatics, smashed onto the net, Yao forced to defence all the time, Xu was so fast that there were few shots after smashed she run in front to kill the net shot! She lead 6-3 and all of us was waiting for the 3rd set,  but finally Yao defence was so well and end the set 11:7 ening the historical moments.

Xu told me she couldn't get used to the shuttle speed and also a serious blister affected her performance, after the match the medical officer held her to use the nail and treament for 20 minutes.

Martijn Van Dooremalen, the coach of Yao, told me the critical point for Yao in the 2nd set when chasing from behind, she perform two shots that she havn't do during that 2 sets (2 false net x-court), that trouble Xu and ruin the contoinous of Xu's attach, that change
the match totally. Compare to the whole tournament, he agreed that Xu played very hard from the 2nd round to semi-final, it could affect her attaching speed, while Yaos only trouble was against HK's Yip Pui Yin in the 2nd round and was the toughest match for her, hence it was easy in the QF and Semi-final, this is an advantage for her to beat Xu. The final match was also a tough match for Yao as well.

Die Fotodokumente von der 20-minütigen Behandlung nach dem Spiel lassen ahnen, welchen Qualen die Deutsche Meisterin während des Bangkoker Finales vermutlich ausgesetzt war und dass sie wahrscheinlich mehr mit dem Zusammenbeißen ihrer Zähne beschäftgt war, als mit einem stilvollen Spielaufbau.

Schon die Laufarbeit während des Spiels dokumentiert, dass Xu sich bewegte, als liefe sie auf einer heißen Herdplatte. Während ihre Gegnerin den soliden Stand nicht scheut (Fotos 4-8, hinten), hält sich die Deutsche Meisterin meist in der Luft auf. Dies wird besonders deutlich, wenn man bei den Bildern den Blick auf die Füße konzentriert. Die Bodenberührung wird auf das Allernötigste beschränkt. Entweder wird sie ganz vermieden (Fotos 1,2) oder sie erfolgt nur einfüßig (Fotos 3,4). Selbst ein gewöhnlicher Lauf aus dem Hinterfeld ans Netz (Fotos 4-7) wird in reaktiven Sprüngen mit extrem kurzen Bodenkontaktzeiten durchgeführt. Die zusammengekrümmte Körperhaltung in Foto 8 spricht Bände. (Alle Fotos: ©Edwin Leung.)


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