Pressemitteilungen des TV Refrath

Danny Schwarz neuer Bundesliga-Manager beim TV Refrath

Heinz Kelzenberg (l.) und Danny Schwarz beim Bundesligaaufstieg 2009. Foto: Marie Kelzenberg.

Von Heinz Kelzenberg

  

(18.04.2010/26.04.2010) Wechsel in der Verantwortlichkeit beim TV Refrath: Heinz Kelzenberg, Vorsitzender des Gesamtvereins und sportlicher Leiter der Badminton-Abteilung, verabschiedet sich nach 20 Jahren aus dem Amt des Managers der 1. Mannschaft. In dieser Zeit hat er das Team aus der Kreisklasse in die 1. Bundesliga geführt und dabei eine beispiellose Erfolgsgeschichte geschrieben, die ihren Höhepunkt im Bundesligaaufstieg 2009 hatte. Durch den Rückzug eines Ligakonkurrenten und die Aufstockung der Bundesliga ist die Zugehörigkeit zu Liga Eins in Refrath für zwei weitere Jahre gesichert.
Nun hat er den Staffelstab an einen seiner wichtigsten Mitarbeiter weitergegeben. Der 31 Jahre alte, bisherige Kapitän des Bundesligateams, Danny Schwarz, hängt seinen Schläger an den Nagel und rückt ins Management.  Schwarz: „Nach 20 Jahren Hochleistungssport Badminton freue ich mich, diese Chance zu bekommen, dem TVR auch in Zukunft weiterhelfen zu können.
Der gebürtige Weselaner war vor fünf Jahren zum TVR gewechselt und hatte in den vergangenen Spielzeiten immer wieder mit Verletzungen zu tun gehabt. Zwar war er noch im Januar 2009 Westdeutscher Meister im Herrendoppel geworden und hatte in den Relegationsspielen seine Doppel gewonnen, doch gerade in der jüngst zu Ende gegangenen Saison hatte Schwarz nur die Hälfte aller Spiele bestritten. Schwarz: „Die letzte Saison war nicht einfach für mich und jetzt, wo die Mannschaften verkleinert werden, ist es ein guter Zeitpunkt, mich als Spieler zu verabschieden“. Heinz Kelzenberg ergänzt: „Danny war und ist für viele unserer Spieler ein Vorbild und seine Entscheidung ist absolut nachvollziehbar“.
Umso erfreulicher ist es für den Verein, dass der diplomierte Sportwissenschaftler nun mit neuen Ideen an diese Aufgabe herangeht. Heinz Kelzenberg: „Ich habe einfach zu viele Baustellen, so dass ich mich gerne von einem Bereich trenne, der zwar gut läuft, aus dem aber noch eine Menge Potenzial heraus zu holen ist.“ Und dies traut er seinem ehemaligen Mannschaftskapitän vollends zu: „Danny hat die nötige Akzeptanz im Club und kennt die Szene bestens“. Auf die Frage, welche Aufgaben Kelzenberg rund um die Bundesligamannschaft in Zukunft übernehmen wird, zuckt er noch mit den Schultern: „Dort, wo ich am dringendsten gebraucht werde, das ist mit Sicherheit die Pressearbeit und vielleicht ein Teil des Coachings“. Aber auch an einer noch besseren Präsentation der Heimspiele möchte Kelzenberg mitwirken: „Wir haben viele Ideen und nicht alle kosten Geld. Vor allem diese werden wir schon zur nächsten Saison umsetzen“.
Bei der Bundesligavollversammlung am 17. April in Wiesbaden war Danny Schwarz bereits für den TVR zugegen.
Die Versammlung brachte die erwartete Bestätigung der bereits beschlossenen Veränderungen für die erste Liga. In der kommenden Saison wird es nun de facto keinen Absteiger geben, und die Begegnungen werden von acht auf sechs Spiele verkürzt. Vor allem mittelfristig erhofft sich auch der TV Refrath davon einen Vorteil. Heinz Kelzenberg: „Alles läuft auf eine eigenständige Liga hinaus mit zentraler Vermarktung sowie dem Ziel, das lokale Fernsehen zu gewinnen. Dafür waren die bisherigen Begegnungen mit ca. drei Stunden zu lang. Sollten wir in der Zukunft beispielsweise flexibler in der Terminierung sein können und auch mal in der Woche ein Spiel austragen, ist es dringend erforderlich, dass ein Spiel nicht länger als zwei Stunden dauert“. In diesem Zusammenhang beschlossen die Bundesligisten bereits für die kommende Saison, vier Partien auf Dienstagsabende zu verlegen.
Für alle Bundesligisten bedeuten diese ganzen Änderungen zunächst einmal, dass sie mit kleineren Spielerkadern über die Runden kommen könnten. Heinz Kelzenberg: „Wir planen mit vier Herren und drei Damen, also mit zwei Herren weniger als in der letzten Saison“.  Für Danny Schwarz und Vladimir Metodiev werden also keine Nachfolger verpflichtet, so dass der Herrenkader aus Denis Nyenhuis, Kai Waldenberger und Johannes Szilagyi bestehen wird und das Damentrio Buss, Kölling, Nelte ebenfalls weiter zur Verfügung steht. Einzig die Position der Nummer Eins ist noch offen in Refrath, doch steht bereits fest, aus welchem Land der Spitzenspieler kommen soll. Kelzenberg: „Wir suchen unser Glück diesmal in China und sind optimistisch, auch fündig zu werden“.
Denn auch wenn es keinen Absteiger geben wird, möchte das Refrather Team mindestens eine gegnerische Mannschaft in der Abschlusstabelle hinter sich lassen. Doch noch wichtiger ist dem Duo Schwarz/Kelzenberg die kontinuierliche Weiterentwicklung der eigenen Spieler, um im Jahr danach, wenn auf zehn Teams aufgestockt wird, die Klasse sicher halten zu können. Danny Schwarz: „Unser Ziel muss es sein, in zwei Jahren um Platz fünf oder sechs mitzuspielen“.

  

Zwei weitere Jahre in Liga eins – TV Refrath profitiert von Aufstockung der Badminton-Bundesliga

Von Heinz Kelzenberg

         
(15.03.10) Der 13. März 2010 wird in die Geschichte des deutschen Badminton und der Bundesliga als richtungsweisend eingehen. Anlässlich der German Junior in Berlin trafen sich die Bundesligamanager, um über die Zukunft der deutschen Eliteliga zu diskutieren. Unbefriedigende Sponsoreneinnahmen, zu lange Wettkämpfe vor zum Teil leeren Rängen und Modalitäten wie die Playdown-Runde gaben den Anlass zu konstruktiven Gesprächen.
Was am Ende als Ergebnis herauskam, ähnelt einer Revolution und muss sich ab der kommenden Saison auf dem Prüfstand erst einmal beweisen. Statt bisher acht Spiele werden ab der kommenden Spielrunde nur noch sechs Begegnungen pro Mannschaftskampf ausgetragen. Das Streichen eines Herrendoppels und eines Herreneinzels soll die Attraktivität deutlich steigern und die Spielzeit verkürzen, gibt jedoch im Umkehrschluss weniger Spielern die Gelegenheit, in der Bundesliga aufzulaufen. Heinz Kelzenberg: „Klar, dass dies Konsequenzen für jeden Spielerkader haben wird. Was das für den TVR bedeutet, müssen wir abwarten“.
Jedenfalls genügt ab der kommenden Saison ein Kader von mindestens drei Herren und zwei Damen, was die drei Begegnungen mit weiblicher Beteiligung deutlich aufwertet. Kelzenberg: „Bislang waren es drei von acht, jetzt sind die Hälfte der Spiele mit Damenbeteiligung“. Doch aus Sicht des Refrather Managers hätte es noch „schlimmer“ kommen können: „Einige wollten auch nur ein Herreneinzel spielen statt zwei, doch ich habe versucht, leidenschaftlich dagegen zu argumentieren, und letztlich wurde in unserem Sinne abgestimmt“.
Ebenfalls beschlossen wurde die Aufstockung der 1. Liga von acht auf zehn Clubs mit Wirkung zur Spielzeit 2011/12. Kelzenberg: „Das bedeutet, dass es in der kommenden Saison keinen Absteiger geben wird“. Die damit verbundene Planungssicherheit, für zwei weitere Jahre erstklassig bleiben zu dürfen, gefällt Kelzenberg: „Bis 2012 sollten wir finanziell und personell so aufgestellt sein, dass der Abstieg für uns kein Thema mehr sein wird“.
Trotz dieser Änderungen und der damit verbundenen Sicherheit, möchte der TVR-Boss in der kommenden Saison eine Niederlagenserie wie in der gerade zu Ende gegangenen Runde verhindern: „Ich kann noch keine Infos zum Kader geben, aber wir sind heiß auf das ein oder andere Erfolgserlebnis“. Dennoch möchte er den Club finanziell in sicherem Fahrwasser halten und keine spektakulären Neuverpflichtungen tätigen: „Wir werden in den nächsten Wochen über eine internationale Nummer eins diskutieren, doch dahinter werden wir es mit deutschen Spielerinnen und Spielern versuchen“.
Gescheitert ist zunächst die Verpflichtung des Langenfelder Talents Fabienne Deprez (18), die trotz des Rückzuges in die Regionalliga ihrem Club noch ein weiteres Jahr die Treue halten möchte. Kelzenberg: „Wir hatten sehr gute Gespräche, doch Fabienne hat sich letztlich in ihrem Abiturjahr für  das Spielen in gewohnter Umgebung entschieden“. Ein interessanter Fisch ging dem TVR dennoch ins Netz: Der 17-jährige Max Schwenger aus Bayern, der seit einem Jahr am Sportinternat in Mülheim lebt, wechselt aus der Regionalliga Süd nach Refrath und ist zunächst für die 2. Mannschaft vorgesehen. Kelzenberg: „Er ist eines der größten Talente in Deutschland und fährt z.B. im April mit zur Jugend-WM nach Mexiko. Ich kenne ihn seit vielen Jahren und bin begeistert von ihm“.
Somit setzt der TVR weiterhin auf die Strategie, junge deutsche Spieler an den Club zu binden und eigene Nachwuchskräfte aus der Refrather Badmintonschule zu rekrutieren. Heinz Kelzenberg: „Wir sind von unserem Projekt Refrather Pänz in die Bundesliga überzeugt, wissen jedoch wie schwer es vor allem im männlichen Bereich ist, Eigengewächse in die Eliteklasse zu bringen“.
Und nach den Beschlüssen, die in Berlin gefasst wurden, wird es nicht unbedingt einfacher.

              

Ehrenpunkt zum Abschluss

Von Heinz Kelzenberg

 
(01.03.2010) Am Sonntagnachmittag  um 16:45 Uhr war sie vorbei, die erste Bundesligasaison des TV Refrath. Das Saisonziel „Klassenerhalt“ war realisiert worden, wenn auch unter anderen Vorzeichen, als ursprünglich geplant. Nicht durch Siege in der eigentlich noch geplanten Abstiegsrunde, sondern durch den plötzlichen Rückzug des FC Langenfeld war die weitere Zugehörigkeit in  Liga Eins unter Dach und Fach gebracht worden. Heinz Kelzenberg: „Die Ereignisse haben ich in dieser Woche natürlich überschlagen. An eine konzentrieret Vorbereitung auf den Spieltag war überhaupt nicht zu denken“.

Nachdem dann Refraths letzter Gegner, BV Gifhorn, auch nicht mit seinem stärksten Team angereist war, sollten die ersten Punkte in dieser Saison eingefahren werden. Dass es letztlich nur ein Punkt wurde, analysierte der Refrather Bundesligamanager so: „Es gab zwei knappe Spiele, die haben wir unglücklich im 3. Satz verloren: Dennoch freuen wir uns über den Punkt und darüber dass wir weiter erstklassig bleiben“.

Das 4:4 gegen den BV Gifhorn hat keinerlei Auswirkungen auf die Tabelle, denn der TVR bleibt Letzter, einen Rang hinter den Niedersachsen. Dass diese am Sonntag ohne ihre ausländischen Herren Must, Vondra und Middleton aufliefen, überraschte Kelzenberg nicht: „Jeder Club dreht jeden Euro um und wenn ich derart viele internationale Spieler im Kader habe wie Gifhorn, dann kostet das jeden Spieltag aufs Neue“. Somit kam der Gegner mit 5 Deutschen Spielern nach Refrath sowie mit der Malayin Anita Raj Kaur, die es Kelzenberg besonders positiv angetan hatte: „Die fand ich super, extrem locker und spielstark“. In der Tat hatte das Damendoppel Kölling Buss mit Kaur/Hoffmann alle Hände voll zu tun und unterlag nach guter Leistung letztlich im Entscheidungssatz. Kim Buss musste schließlich im Dameneinzel Kaurs Stärke anerkennen: „Da ging gar nichts, die konnte mit meinen Stärken einfach perfekt umgehen“.

Interessante Spiele waren für die knapp 200 Zuschauer vor allem die beiden Herrendoppel, die wenigstens für große Spannung sorgten. Nachdem Kay Bin Yeoh und Kai Waldenberger ihre Herreneinzel locker gewinnen konnten, war es Johannes Szilagyi im 3. Herreneinzel,  der das erste Refrather Unentschieden in dieser Saison auf dem Schläger hatte und den Punkt sicher in zwei Sätzen nach Hause fuhr. Szilagyi: „Ich bin glücklich, durch meinen Sieg den Punkt geholt zu haben. Die Saison war sehr schwer und ich freue mich, dass wir eine neue Chance in der ersten Bundesliga bekommen“.

In der Tat ist dies auch der Tenor aus allen Gesprächen innerhalb des TV Refrath. Heinz Kelzenberg: „Fest steht, dass Vladimir Metodiev in der kommenden Saison nicht mehr das TVR-Trikot tragen wird. Alle deutschen Spieler möchten bleiben und die Personalie Kay Bin Yeoh ist noch offen“. Die Frage ob der 29-jährige Malaye das Refrather Team ein zweites Mal anführen wird ist noch völlig offen. Yeoh hat großes Interesse, ist aber nicht der einzige Kandidat für den TVR. Kelzenberg: „Damit können wir uns noch etwas Zeit lassen, wichtig ist, dass wir mit den deutschen Spielern klar werden und vielleicht noch ein, zwei hinzu gewinnen können“. Der TVR setzt ab der kommenden Saison demnach eher auf Spieler aus dem näheren Umfeld, die vor allem die Trainingsgruppe verstärken können. Doch die wachsen wie der Refrather Vorsitzende glaubhaft machen kann „nicht unbedingt auf den Bäumen“.

Dass die Finanzen knapp sind, spielt dabei natürlich auch eine große Rolle. Kelzenberg: „Wir werden in der neuen Saison weniger Geld ausgeben als in der letzten und dennoch ein gutes Team haben“. In den kommenden Wochen soll die Sponsorensuche erste Priorität haben. Kelzenberg: „Ich hoffe sehr, dass wir Interessenten finden, die unser Projekt „Refrather Pänz in de Bundesliga“ unterstützen. Gut, dass seit einer Woche klar ist, das der TV Refrath weiterhin erstklassig bleibt“.

 

Kurzfristiger Bundesliga-Rückzug des FC Langenfeld - TV Refrath bleibt erstklassig

Von Heinz Kelzenberg

          
(23.02.2010) Die Nachricht erreichte TVR-Bundesligamanager am Montagabend um 22:15 Uhr auf der Autobahn: Sein Trainer Matthias Hütten hatte im Internet von der Nachricht gelesen, dass der FC Langenfeld sein Bundesligateam per sofort vom Spielbetrieb abgemeldet habe. Als Grund wurden Personalprobleme angegeben, die aufgrund von Verletzungen aufgetreten waren. 60 Minuten später konnte Kelzenberg dann persönlich in seinen Emails die offizielle Stellungnahme des FC Langenfeld lesen: Das plötzliche Karriereende des vielfachen deutschen Meisters Björn Joppien durch eine wieder aufgetretene Rückenverletzung hatte letztlich den Ausschlag gegeben, dass der Club (seit 1982 erstklassig!) unmittelbar vor dem letzten regulären Spieltag die Reißleine zog. Ausdrücklich wiesen die FCL-Verantwortlichen darauf hin, dass sie es „für die fairste Lösung halten, jetzt den harten Schnitt zu ziehen und den anderen Vereinen die Play-Down-Runde zu ersparen und Planungssicherheit für die nächste Saison zu geben“.
Heinz Kelzenberg reagierte zunächst betroffen: „Ich habe große Achtung vor dieser seriösen und professionellen Vorgehensweise und bedauere, dass ein solcher Dinosaurier der Bundesliga von Bord geht“, dann jedoch angemessen freudig: „Natürlich wird jeder nachvollziehen können, dass ich glücklich darüber bin, dadurch den Klassenerhalt geschafft zu haben“.
Dass nun zum vierten Mal in den letzten fünf Jahren die Abstiegsfrage durch den Rückzug einer der acht Bundesligamannschaften geklärt wurde, macht Refraths Bundesligamanager allerdings nachdenklich: „Wie wollen wir mit unserer Sportart weiter nach vorne kommen, wenn so etwas regelmäßig passiert?“ fragt er und weist auf zahlreiche Fragestellungen hin, die in naher Zukunft rund um die Bundesliga geklärt werden müssten: „Es gibt super viele Baustellen, das ist jedem bewusst. Ich freue mich, an den anstehenden Verbesserungen als Erstligist mitwirken zu dürfen und bin stolz darauf, im kommenden Jahr eine zweite Chance in der Bundesliga zu bekommen“.
Vielfach hatte Kelzenberg  in den letzten Wochen und Monaten betont, dass es ungerecht sei, als Tabellenletzter nach 14 (von 14!) Spieltagen immer noch um den Klassenerhalt kämpfen zu dürfen und hatte mehrfach den sogenannten „Play-Down-Modus“ in Frage gestellt. Einen Tag, nachdem feststeht, dass sein Club weiter erstklassig ist, stellt er fest: „Wir wären der verdiente Absteiger gewesen, doch es hat aus verschiedenen Gründen jemand anderen erwischt. Ich denke, ich bin jedoch nicht der einzige, der der Meinung ist, dass der TV Refrath dauerhaft in die 1. Bundesliga gehört. In diesem Jahr sind wir jedoch mehr oder weniger mit zwei blauen Augen davon gekommen“.
Dabei weist der Refrather Vorsitzende nicht nur auf die „Unglückliche Personale Krasimir Yankov“ hin, die kurz vor der Saison entscheidende Personalplanungen für Liga Eins über den Haufen geworfen hatten. „Nein“, so Kelzenberg, „ich denke, dass Clubs wie wir dauerhaft die Bundesligaszene bestimmen sollten und auch werden, Clubs, die eine 2. und 3. Mannschaft in vernünftigen Spielklassen haben, Clubs, die Jahr für Jahr Top-Jugendliche herausbringen“. Damit spielt er keineswegs auf den FC Langenfeld an, der, so Kelzenberg, „über zwanzig Jahre lang das Maß aller Dinge im Badminton war“. In der Tat hatte der Club unter der sportlichen Leitung des Chinesen Xu Yan Wang (jetzt Bundestrainer Dameneinzel) unglaublich viele Erfolge erzielen können. Heinz Kelzenberg: „Leider ist nach dem Weggang von Xu Yan jetzt auch das Top-Badminton in Langenfeld tot“. In der Regionalliga wird der Club im kommenden Jahr antreten – und damit zwei Ligen hinter dem TVR.
Das Samstagsspiel in Langenfeld fällt demnach aus, so dass das Sonntagsspiel (14 Uhr, Halle Steinbreche) unverhofft zum Saisonfinale mutiert. Heinz Kelzenberg: „Wir sind nicht böse, keine Playdowns mehr spielen zu müssen und freuen uns darauf, mit unseren Zuschauern am Sonntag den Klassenerhalt zu feiern. Man kann immer alles problematisieren, doch unter dem Strich zählt in wenigen Wochen nur der Klassenerhalt – und der war unser Ziel“.
Das Refrather Team wird am Sonntag wieder auf Danny Schwarz verzichten müssen, dessen Adduktorenverletzung noch nicht ganz auskuriert ist. Ob das Refrather Team darüber hinaus in der Besetzung der letzten Spiele auflaufen wird, soll im Laufe der Woche intern besprochen werden.
Für das Refrather Regionalligateam (gegen TV Emsdetten) sowie für die 3. Mannschaft in der Oberliga (gegen 1.BC Düren 2) geht es am jeweils 12. Spieltag darum, den angestrebten zweiten Tabellenplatz weiter zu sichern. Kelzenberg: „Dafür sollten beide Teams ihre Heimspiele am Samstag gewinnen“. Aufgeschlagen wird ab 18 Uhr in der Halle Steinbreche.


          

Enttäuschung nach der 12. Niederlage in Folge

Von Heinz Kelzenberg

 
(14.02.2010) „Wir sind enttäuscht, dass wir nicht mindestens einen Punkt mitgenommen haben“, bilanziert Heinz Kelzenberg wenige Stunden nach der Rückkehr aus Hamburg, wo das Refrather Badminton-Bundesligateam am Samstag das „Kellerduell“ beim VfL 93 Hamburg mit 3:5 verloren hatte.

Hamburg war der Gegner, bei dem der TVR endlich punkten wollte, um zu beweisen, dass man in den anstehenden Abstiegs-Play-Downs z.B. gegen die Hansestädter bestehen kann. Doch leider reichte es auch diemal nicht.

Nach 5 Stündiger recht beschwerlicher Anreise startete das TVR-Team furios in diese Partie. In den beiden ersten Begegnungen konnte der erste Satz gewonnen werden, wobei dich Nyenhuis/Yeoh hauchdünn mit 30:29 und Buss/Kölling souverän mit 21:11 durchsetzten. Kelzenberg: „Nach solchen Zwischenständen träumt man schon mal vom doppelten Punktegewinn“. Doch die sehr motivierten Hamburger kämpften sich in beide Partien zurück, drehen sie und gingen mit 2:0 in Führung. Bei diesem Spielstand verlor auch das neu gebildete Doppel Szilagyi/Metodiev mit 0:2. Heinz Kelzenberg: „Um nicht abzusteigen, muss man gegen Hamburg nach diesen drei Doppel mit 2:1 führen. Ich bin gespannt, wie wir das hinbekommen werden bis April“.

Der TVR-Coach geht fest davon aus, dass es zum finalen Duell Refrath gegen Hamburg kommen wird und das beide Teams ihre Playdown-Halbfinals verlieren werden: Refrath und Hamburg sind die beiden schwächsten Teams der Liga und wenn man normale Kriterien ansetzt, wären wir nun nach 0:24 Punkten der verdiente Absteiger“. Aber der Modus will es so, dass Ende Februar alle Punkte gelöscht werden und der Abstieg in einer K.O.-Runde ausgespielt wird. Kelzenberg: „Das System ist schlecht und wird geändert. In diesem Jahr kann es uns natürlich den Kopf retten“.

Zurück nach Hamburg: Kai Waldenberger und Kay Bin Yeoh verkürzten mit hauchdünnen Siegen in ihren Einzeln auf einen 2:3 Zwischenstand und Kim Buss wusste durch einen überzeugenden Zweisatzsieg sogar auf3:3 auszugleichen. Doch leider unterlagen sowohl das Mixed als auch Johannes Szilagyi in zwei Sätzen, so dass der TVR nach über drei Stunden Spielzeit vor 120 Zuschauern wieder mit leeren Händen da stand.

Heinz Kelzenberg: „Diese Niederlage war schon frustrierend, vor allem weil  es jetzt wieder gilt, die Mannschaft aufzubauen, weil es wieder kein Erfolgserlebnis gab“. In zwei Wochen geht es am letzten Doppelspieltag der Saison gegen den FC Langenfeld und den BV Gifhorn darum, sich wieder optimistisch und kämpferisch zu präsentieren. Kelzenberg: „das ist nach 12 Niederlagen in Folge natürlich nicht einfach. Unser Augenmerk muss den 3 Doppeln gelten, denn wenn wir ordentlich in eine Partie starten, kann hinten auch mal etwas herauskommen. Das ist natürlich nach einem 0 zu 3 Rückstand ganz schön schwer“.

Ende März und Ende April wird sich dann entscheiden, ob der TV Refrath in der kommenden Spielrunde in der 1. oder in der 2. Bundesliga spielen wird.

           

TV Refrath: Zwei Nullnummern die trotzdem optimistisch machen

Von Heinz Kelzenberg

              
(31.01.2010) Viel Zählbares durfte Erstliga-Schlusslicht TV Refrath am vergangenen Wochenende nicht erwarten. Am ersten Doppelspieltag im neuen Jahr ging es gegen die beiden Meisterschaftsfavoriten 1. BC Beuel und 1. BC Bischmisheim. Beide Spiele verlor man in der Hinrunde mit 0:8.
Auch wenn diesmal beide Spiele mit demselben Ergebnis zu Ende gingen, fällt das Fazit des TVR-Bundesligamanagers Heinz Kelzenberg positiv aus: „Nach einer ganz schwachen Vorstellung am Samstag in Bonn haben wir heute gegen Saarbrücken ein sehr ordentliches Spiel gezeigt“.
Vor allem der Teamgeist hatte ihm beim ersten Spiel in Bonn-Beuel gefehlt: „Das war eine Mischung aus Passivität, Lethargie und Resignation, so etwas kann man nicht durchgehen lassen“.  Umso deutlicher fielen in der sonntäglichen Vorbesprechung aus seine Worte aus. Schön dass diese Früchte trugen. Während am Sonntag noch alle drei Doppel sehr deutlich an die Gegner gingen, schafften gegen den viermaligen Deutschen Meister am Sonntag  sowohl Kölling/Buss als auch Metodiev/Schwarz einen Satzgewinn und konnten den entscheidenden Durchgang lange offen gestalten. Heinz Kelzenberg: „Vor allem im 2. Herrendoppel war ein Sieg drin, Vladi und Danny haben gut gespielt. Besonders freute er sich über das gute Spiel seiner Doppelpaarung Kölling/Buss: „Das war das beste Damendoppel der Saison“.
Anschließend beendete Johannes Szilagyi sein rabenschwarzes Wochenende mit einer haushohen Niederlage im 3. Herreneinzel. Kelzenberg: „Aber hier haben wir schon Ursachenforschung betrieben, solch ein Spiel wird bei ihm nicht mehr vorkommen“. Kay Bin Yeoh, der bereits am Samstag dem Deutschen Meister Marc Zwiebler nach gutem Spiel unterlegen war, zeigte gegen den Ex-TVR-ler Kestutis Navickas zwar seine große Klasse, wusste aber letztlich der Fitness und Schnelligkeit seines Gegners nichts entscheidendes entgegen zu setzen.
Auch das Mixed mit der neu gebildeten Paarung Nyenhuis/Nelte war ohne Siegchance, ging es doch gegen die international sehr gut platzierten Schöttler/Konon. Im Dameneinzel bot Kim Buss ihrer Gegnerin Carola Bott lange Paroli, bevor auch sie im Entscheidungssatz verlor. Anders als gegen die Britin Cann im Samstagsspiel zeigte sich das Refrather Eigengewächs nach der Partie durchaus zufrieden.
Bei Stande von 0:7 traf Kai Waldenberger, am Samstag gegen den Engländer Ouseph chancenlos, auf Deutschlands Nummer 2, Dieter Domke. Obwohl nicht wenige der Zuschauer mit einem schnellen Match gerechnet hatten, entwickelte sich ab dem 2. Satz ein offener Schlagabtausch, im Laufe dessen der Refrather den zweiten Satz gewinnen konnte, letztlich aber mit 15:21 im 3. Satz verlor.
Heinz Kelzenberg: „Das war das beste Spiel des Tages und der unbändige Wille von Kai war für die Zuschauer und für mich der Beweis, dass sich mein Team noch längst nicht aufgegeben hat.
Wenn man jedoch an einem Wochenende gegen zwei Teams spielt, in denen der Großteil der Leute in ihrer Disziplin unter den Top-30 der Welt sind, hat man als Nicht-Vollprofi einfach wenig bis gar keine Chancen“.
Bereits am nächsten Spieltag am Karnevalssamstag spielt der TVR beim VfL 93 Hamburg, der nur einen Platz besser in der Tabelle steht als Refrath. Kelzenberg: „Hier hoffen wir auf unser erstes zählbares Erfolgserlebnis“.
Luft im Kampf um die Tabellenplätze verschafften sich das Regionalliga- und das Oberligateam des TVR. In der höchsten NRW-Klasse deklassierte TVR 2 die Zweitvertretung des FC Langenfeld mit 7:1 und darf sich nun berechtigte Hoffnungen auf die Vizemeisterschaft machen, zumal im Sonntagsspiel auch der starke Aufsteiger BC Hohenlimburg mit 7:1 geschlagen werden konnte.
Auch TV Refrath 3 läuft in der Oberliga auf Vizemeisterschaftskurs. Beim bisherigen Tabellenzweiten STC Solingen 2 wurde mit 5:3 gewonnen, so dass ein Platz in der oberen Tabellenhälfte sicher erscheint. Heinz Kelzenberg: „Solche Ergebnisse sind uns natürlich auch sehr wichtig, denn unser Unterbau ist unverzichtbar für die Zukunft und die Bundesligamannschaft.
             

TV Refrath trifft auf die Besten der Bundesliga

Von Heinz Kelzenberg

             
(25.01.2010) Refrath. Seit Jahren gehören der 1. BC Beuel und der 1. BC Saarbrücken-Bischmisheim zum Besten, was das deutsche Badminton zu bieten hat.

Beide Clubs teilen sich die Deutschen Meistertitel der letzten fünf Jahre und sind auch in dieser Spielzeit die beiden Top-Favoriten auf den Titel.
Und genau gegen diese beiden Teams startet Erstligaschlusslicht TV Refrath in das neue Badmintonjahr. Teammanager Heinz Kelzenberg: „Wir freuen uns auf beide Spiele: zum einen auf das Auswärtsspiel in Bonn mit kurzer Anreise, zum anderen endlich auf ein Heimspiel an einem Sonntag. Da hoffen wir auf viele Zuschauer“. Gründe genug hätten die Badmintonfans, um sich beide Spiele anzuschauen.
Am Samstag (15.00 Uhr, Erwin-Kranz-Halle, Limpericher Straße, Bonn-Beuel) erwartet der TVR auf Bonner Seite wieder die Weltklassespieler Marc Zwiebler und Birgt Overzier sowie drei bis fünf englische Nationalspieler. Heinz Kelzenberg weiß: „Da es sich wieder um einen Doppelspieltag handelt, wird Beuel groß auffahren und ist für uns mindestens eine Nummer zu groß“.
Tags darauf kommt der Deutsche Meister 1. BC Bischmisheim (Sonntag, 14.00 Uhr, Halle Steinbreche), der zwar drei ausländische Spieler im Team hat, jedoch darüber hinaus auf deutsche Nationalspieler setzt. Sechs DBV-Cracks erwartet der TVR-Boss in Reihen der Saarländer, die angeführt werden von einem guten Bekannten: Kestutis Navickas (25), der seine internationale Karriere in den Jahren 2004 bis 2006 beim TV Refrath begonnen hatte, spielt nun die dritte Saison bei Bischmisheim. Heinz Kelzenberg: „Wir freuen uns auf „Kestas“ und auf sein Spiel gegen Kay Bin Yeoh. Schade, dass einige seiner alten Bekannten selber gleichzeitig in anderen Teams spielen und daher nicht zuschauen können“.
Auf Seiten des TV Refrath gibt es personell drei kleine Fragezeichen: Carla Nelte soll nach ihrer zweimonatigen Verletzungspause ihr Comeback geben, und Kay Bin Yeoh (Malaysia) sowie Vladimir Metodiev (Bulgarien) haben die die letzten sechs Wochen in ihrer Heimat verbracht. Kelzenberg: „Über ihren Leistungsstand wissen wir nichts.“
Auf die sportlichen Perspektiven angesprochen, verrät der Bundesligamanager, dass man sich vor allem gegen den Deutschen Meister aus Saarbrücken nicht wieder „unterirdisch“ präsentieren  möchte: „Das Hinspiel war das schwächste Spiel der Saison, und ich hoffe, dass wir diesmal wenigstens gut mitspielen. Zudem wollen wir beweisen, dass wir Erstliganiveau haben und optimistisch in die Abstiegsspiele gehen können“.
In der Tat richten sich alle Clubs ab dem kommenden Spieltag bereits auf die abschließenden Playoff- bzw. Playdown-Spiele ein und kämpfen um eine gute Ausgangsposition. „Das einzige Team, das seinen Tabellenplatz vor den Playoffs schon jetzt kennt, sind wir, denn wir werden den achten Platz wohl kaum verlassen können“, sagt Heinz Kelzenberg schmunzelnd. Im Anschluss an diesen schweren Doppelspieltag reist das Refrather Bundesligateam am Karnevalssamstag zum ebenfalls abstiegsbedrohten Konkurrenten VfL 93 Hamburg und hofft dort auf den ersten Punktgewinn.
Auch für die Refrather Zweitvertretung geht es am Wochenende doppelt zur Sache. In den Spielen gegen FC Langenfeld 2 und BC Hohenlimburg soll gepunktet werden. Nachdem der Kampf um die Regionalligameisterschaft frühzeitig gegen den STC BW Solingen verloren wurde, gilt es nach zwei eher schwächeren Spielen darum, sich auch „nach unten“ abzusichern. Heinz Kelzenberg: „Langenfeld 2 ist drei Punkte hinter uns und steht auf einem Abstiegsplatz. Solch ein Spiel sollte man möglichst nicht verlieren“.

            

 

Starke Vorstellungen ohne Punktgewinn

Von Heinz Kelzenberg

           

(14.12.2009) Ein sehr schwerer Doppelspieltag stand für das Badminton-Bundesligateam des TV Refrath am vergangenen Wochenende auf dem Programm.
Nach dem Heimspiel gegen den Tabellenvierten aus Lüdinghausen musste man direkt im Anschluss nach Berlin reisen, um dort beim Tabellenzweiten SG Empor Brandenburger Tor anzutreten.
Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg: „Die Reisestrapazen hielten sich in Grenzen, doch insgesamt hätten wir am Wochenende gut zweimal Unentschieden spielen können.“ Doch wie in den Begegnungen zuvor reichte es für den TVR zu keinem Punktgewinn, beide Partien gingen verloren.
Am Samstag sahen die Refrather Zuschauer zu Beginn zwei völlig unterschiedliche Doppel. Während das Damendoppel Hanna Kölling/Kim Buss keine echte Siegchance hatte, machte das 1. Herrendoppel Kay Bin Yeoh/Denis Nyenhuis mit ihren Gegnern kurzen Prozess und gewannen deutlich in zwei Sätzen. Im folgenden 2. Herrendoppel, mit den zuletzt zweimal siegreichen Danny Schwarz und Vladimir Metodiev, fehlte am Ende das bekannte Quäntchen Glück zum erneuten Erfolg. Mit 25:27 und 20:22 verloren die Refrather gegen Hendrik Westermeyer/Endra Kurniawan. TVR-Chef Heinz Kelzenberg: „Das war dieselbe Situation wie gegen Gifhorn, wir liegen 1:2 zurück statt mit 2:1 zu führen.“
Anschließend unterlag Kay Bin Yeoh im Spitzeneinzel ebenso in drei Sätzen wie Kai Waldenberger gegen den Schweden Kristian Karttunen. Beiden war anzumerken, dass sie in der Woche mit gesundheitlichen Problemen zu kämpfen hatten. Vollends überzeugend war hingegen die Vorstellung von Kim Buss gegen Karin Schnaase. In einem packenden Dreisatzspiel behielt jedoch die Nationalspielerin aus Lüdinghausen die Oberhand. Somit stand es vor den letzten beiden Spielen 1:5 aus Refrather Sicht. Während Johannes Szilagyi im 3. Herreneinzel seinem indonesischen Gegner Endra Kurniawan am Ende deutlich unterlegen war, entwickelte sich im Mixed zur großen Freude der Refrather eine offene Partie, welche jedoch ebenfalls am Ende knapp an die Gegner ging.
Heinz Kelzenberg: „Hier entscheidet immer wieder die Matcherfahrung auf diesem Niveau. Da sind uns fast alle Gegner noch deutlich voraus“.
Genau dieser Eindruck bestätigte sich auch in Berlin, wo der TVR am Sonntagnachmittag auf ein an zwei Positionen geschwächtes Team aus der Bundeshauptstadt traf. Ohne seine beiden Asiaten angetreten, nutzte Berlin dennoch seine Siegchance. Diese bestand darin, gleich zu Beginn beide Herrendoppel für sich zu entscheiden. Dies gelang sowohl dem starken 1. Doppel Michal Logosz/Tim Dettmann, als auch der überraschend starke aufspielenden Paarung Karsten Lehmann/Bastian Zimmermann. Während Kay Bin Yeoh/Denis Nyenhuis über weite Strecken überragten, wussten Vladimir Metodiev/Danny Schwarz kaum ein Mittel, um sich gegen die hoch motivierten Berliner zu behaupten.
Angesichts dieser Ausgangsposition und einer leichten Verletzung von Kim Buss, konnten sowohl Damendoppel als auch Dameneinzel ohne große Gegenwehr abgegeben werden. Kim Buss: „Ich denke, es ist nichts Schlimmes, aber wir wollten kein Risiko eingehen“.
Zwar konnte der TVR nach diesem 0:4-Rückstand noch durch drei blitzsaubere Einzelsiege auf 3:4 verkürzen, doch im abschließenden Mixed gegen die international erfahrenen Michal Logosz/Nicole Grether war für Denis Nyenhuis/Hanna Kölling nichts zu holen. Wiederum attestierte Heinz Kelzenberg Denis Nyenhuis eine sehr starke Leistung: „Was er heute in beiden Spielen gezeigt hat, war absolut erstligatauglich und macht mich sehr optimistisch“.
Nun stehen sieben Wochen Bundesligapause an, die zum individuellen Training genutzt werden sollen. Der Refrather Bundesliga-Manager glaubt: „Es gibt noch einiges zu verbessern, um am Ende ein Team hinter uns zu lassen, doch unmöglich ist das gewiss nicht“.
           

Rückrundenstart mit bescheidenen Hoffnungen

Von Heinz Kelzenberg

                

(07.12.2009) Ein in vieler Hinsicht ganz harter Doppelspieltag wartet auf das Bundesligateam des TV Refrath. Am Samstag um 15 Uhr kommt der Tabellenvierte SC Union Lüdinghausen an die Steinbreche. Das Team um die deutsche Spitzenspielerin Karin Schnaase möchte nach vielen Jahren Abstiegskampf in diesem Jahr Rang 4 und damit die Play-Off-Runde erreichen. Auf diesem Weg wird Lüdinghausen jede Chance nutzen, mit seinem besten Team anzutreten. Heinz Kelzenberg: „Wir können uns sicher sein, dass Union mit allen vier Ausländern antreten wird und nichts verschenken möchte“. Denn am Ende könnte im Vergleich mit dem FC Langenfeld jedes einzelne gewonnene Spiel den Ausschlag darüber geben, ob man gegen den Abstieg oder um die Meisterschaft spielen darf.
Das Hinspiel war deutlich mit 0:8 aus Refrather Sicht verloren gegangen, doch an ein ähnliches Debakel glaubt man im Refrather Lager diesmal nicht. Heinz Kelzenberg: „Ich bin sicher dass wir im ein oder anderen Spiel Paroli bieten können“ ist optimistisch, den Zuschauern ein spannendes Spiel präsentieren zu können. Auf die Stärken des Gegners angesprochen, muss er nicht lange überlegen: „Die Ausgeglichenheit ist beeindruckend und für jeden Gegner gefährlich“. Neben drei deutschen Damen sind es die Jan-Sören Schulz und Hendrik Westermeyer sowie vier internationale Spieler, die für Lüdinghausen auf Punktejagd gehen. Wer von den vier Einzelspielern Tan (Belgien), Kurniawan (Indonesien), Karttunen (Schweden) und Druzchenko (Ukraine) letztlich aufläuft, wird sich unmittelbar vor Spielbeginn zeigen. Kelzenberg: „Sie haben viel mehr Variationsmöglichkeiten und deshalb sind sie auch favorisiert gegen uns“.
Aber auch vor diesem Spiel versprüht der Refrather Manager Optimismus: „Ich warte auf die erste wirklich große Überraschung, die wir landen können. Vielleicht gelingt es uns ja, einmal mehr als 3 Spiele in einer Partie zu gewinnen“. Die Chancen dafür stehen am Samstag ohne Zweifel wesentlich besser als Tags darauf, denn unmittelbar nach dem Heimspiel macht sich das Team auf den Weg nach Berlin, wo am Sonntag um 14 Uhr das Auswärtsspiel bei EBT Berlin ansteht. Hier sollte es ursprünglich ein Wiedersehen der beiden Refrather Johannes Szilagyi und Carla Nelte mit ihrem alten Team geben, doch kann Nelte wegen ihrer Knieverletzung nicht mit nach Berlin reisen.
Bis auf diesen Ausfall geht der TVR jedoch komplett, d.h. mit allen 6 Herren auf diese längste Auswärtsfahrt der Saison. Dass am Sonntagabend ein Pünktchen mit im Gepäck sein wird, wenn man zurück nach Refrath reist, scheint eher unwahrscheinlich, denn Berlin gehört zu den Top-Favoriten um die Deutsche Meisterschaft. Doch auch hier wird letztlich entscheidend sein, wer auf Berliner Seite im Team stehen wird.

          

Erneute Steigerung beim TV Refrath

Von Heinz Kelzenberg

                    

(30.11.2009) „Wir haben heute sehr gut präsentiert und gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind“, so lautete die Bilanz von TVR-Manager Heinz Kelzenberg, der sichtlich zufrieden war, obwohl sein Team mit 3:5 gegen den FC Langenfeld verloren hatte. „Natürlich gab es ein, zwei Situationen während des Spiels, in denen ich an ein überraschendes 4:4 geglaubt habe“ und gibt seiner Hoffnung Ausdruck, doch auch endlich ein zählbares Erfolgserlebnis vorweisen zu können.
Dennoch ist dieses 3:5 vor heimischem Publikum ein weiterer Beweis dafür, dass der TV Refrath, wenn alles optimal zusammen läuft, eine gute Chance hat, den Klassenerhalt in der 1. Bundesliga zu schaffen. Leider fehlte beim Spiel gegen den FC Langenfeld die 19-jährige Carla Nelte, die ursprünglich neben dem Doppel auch das Mixed spielen sollte. Die talentierte Berlinerin hatte sich wenige Tage zuvor beim Training mit der Nationalmannschaf eine Innenbandverletzung im linken Knie zugezogen und war nicht spielfähig. Kelzenberg: „Das war sehr schade, weil das Damendoppel im Aufbau war und Carla im Mixed eine Chance erhalten sollte“.
Das neu formierte Damendoppel mit Hanna Kölling und Kim Bus spielte über weite Strecken gut mit, war jedoch gegen die international erfahrene Paarung Diehl/Wanhoff letztlich ohne Siegchance. Eine sehr gute Leistung boten beide ebenfalls neu zusammen gestellten Herrendoppel. Kay Bin Yeoh und Denis Nyenhuis unterlegen zwar in zwei Sätzen, doch das 2. Doppel mit Vladimir Metodiev und Danny Schwarz konnte endlich den heiß ersehnten ersten Doppelpunkt für den TVR einfahren.
Mit einer großen Energieleistung über drei lange Sätze waren die Refrather schlussendlich mit 25-23 im 3. Satz erfolgreich und begeisterten dabei die knapp 200 Zuschauer. Beim Stande von 1-2 spielte Johannes Szilagyi gegen den Tschechen Pavel Florian ein überzeugendes und konstant gutes Einzel und glich zum 2-2 aus.
Obwohl im Anschluss im Dameneinzel als auch im 1. Herreneinzel der Gast aus Langenfeld als Favorit galt, entwickelte sich auf beiden Feldern ein offener Schlagabtausch.  Beide erste Sätze gingen verloren, doch sowohl Kim Bus (gegen die Russin Ella Diehl), als auch Kay Bin Yeoh (gegen den Polen Premyslaw Wacha) holten sich jeweils die zweiten Sätze gegen ihre in der Weltrangliste auf den Rängen 21 und 25 platzierten Gegner. Kim Buss war trotz großen Kampfes und cleveren Spiels im dritten Satz leider ohne Siegchance (14-21), doch die Refrather Nummer Eins spielte den Polen Wacha in einem langen 3. Satz müde und gewann vor tosendem Applaus mit 23-21.
Damit stand es 3-3 und die beiden letzten Spiele mussten entscheiden. In beiden Begegnungen ging es recht schnell. Kai Waldenberger fand, obwohl physisch deutlich überlegen, kaum ein Mittel gegen den vielfachen Deutschen Meister Björn Joppien. Nachdem er sich nach großem Rückstand im 2. Satz auf 16-16 heran gekämpft hatte, musste er sich mit 17-21 geschlagen geben.
Das Mixed mit Denis Nyenhuis und Hanna Kölling verlor den ersten Satz knapp und den zweiten hauchdünn, so dass der FC Langenfeld am Ende mit 5:3 beide Punkte aus Refrath mit nach Hause nehmen konnte.
Heinz Kelzenberg: „Wir haben heute wirklich gut gespielt, aber zu einem Punktgewinn gegen solche ein erfahrenes Team fehlt noch einiges. Ich kann nur wiederholen, dass wir uns kontinuierlich physisch, technisch und taktisch auf die entscheidenden Spiele im März und April vorbereiten werden“.
          

Level am Sonntag nicht ganz gehalten
Motiviert durch die guten Leistungen vom Samstag machte sich das Refrather Bundesligateam am Sonntagmorgen auf den Weg ins niedersächsische Gifhorn. Der Gastgeber hatte tags zuvor seinen ersten Saisonpunkt in Hamburg erspielt und zeigte sich sehr selbstbewusst.
Im ersten Herrendoppel unterlagen Kaybin Yeoh und Denis Nyenhuis in zwei Sätzen, während sich Hanna Kölling und Kim Buss im Vergleich zum Vortag zu steigern wussten und ihre Gegnerinnen van Dooremalen/Hoffmann in den Entscheidungssatz zwangen. Hier führte die Refrather Paarung mit 17:10, bevor der Faden völlig durchriss und die Gegnerinnen 11 Punkte in Folge machten.
Coach Heinz Kelzenberg: „So etwas habe ich noch nie erlebt. Dadurch hat unser Optimismus, den wir vor dem Spiel hatten  natürlich einen argen Dämpfer bekommen“.
Bei Stand von 1:2 unterlagen Kai Waldenberger gegen den Tschechen Vondra und Kay Bin Yeoh gegen den famos aufspielenden Raul Must aus Estland, wobei Yeoh das kräfteraubende Spiel vom Vortag deutlich anzumerken war.
Im Anschluss sorgte Kim Buss mit sehr überzeugender Leistung für den zweiten Refrather Punkt, doch weder Johannes Szilagyi, noch das versuchsweise kombinierte Mixed Metodiev/Kölling, wussten ihre sehr erfahrenen Gegner ernsthaft in Gefahr zu bringen, so dass am Ende ein ernüchterndes 2:6 mit nach Hause genommen wurde.
Heinz Kelzenberg: „Wir haben hier eine realistische Chance auf den ersten Punkt verspielt. Das ist natürlich sehr schade, ändert jedoch nichts an unserer Ausgangsposition“. Damit spielt der TVR-Chef auf die Tatsache an, dass man selbst als Letzter der Abschlusstabelle noch Chancen hat, sich im direkten Vergleich gegen die besser platzierten Teams den Klassenverbleib zu sichern. Er ergänzt: „Und dass nicht viel zum ein oder anderen Team fehlt, haben wir in den letzten Spielen gesehen.
Das Bild der Bundesligatabelle drückt jedoch einen gewissen Leistungsabstand aus: Drei Punkte trennen den TVR vom BV Gifhorn, gar vier vom VfL Hamburg. Dass dies fast unmöglich ist aufzuholen, weiß man im Refrather Lager,  so dass man sich schon jetzt auf ein Playdown-Halbfinale gegen Langenfeld oder Lüdinghausen einstellen kann.
In zwei Wochen folgt der erste Doppelspieltag der Rückrunde. Am 12.12. empfängt der TVR Union Lüdinghausen und möchte die 0:8 Hinspielniederlage vergessen machen. Noch am selben Abend reist das Team nach Berlin, um dort am Sonntag bei einem der Meisterschaftsfavoriten anzutreten.
„Danach sind 7 Wochen Bundesligapause“ freut sich Kelzenberg beim Blick auf den Terminkalender, weiß jedoch auch, dass am 9. und 10. Januar die Westdeutschen Meisterschaften in Refrath ausgetragen werden. „Darauf freuen wir uns jedoch sehr, denn im letzten Jahr haben wir dort wichtiges Selbstvertrauen für unsere restliche Saison getankt“.
            

Bundesligateam mit Experimentierlust

Von Heinz Kelzenberg

          

(27.11.2009) Mit einer großen Portion Lockerheit geht Tabellenschlusslicht TV Refrath in die beiden Aufgaben am kommenden Wochenende in der Badminton-Bundesliga.
Heinz Kelzenberg: „Dieser Doppelspieltag gibt uns die Gelegenheit, mal etwas auszuprobieren, denn wir haben bisher mehr oder weniger immer in der selben Aufstellung gespielt“. Die Begegnungen gegen den FC Langenfeld (Samstag, 15 Uhr Halle Steinbreche) und beim BV Gifhorn (Sonntag, 14 Uhr) sind nach Meinung des TVR-Chefs genau richtig, um etwas zu experimentieren. „Beide Teams sind nominell stärker als wir und werden in Bestbesetzung auflaufen, da ihr Tabellenstand nicht besonders ist. Wir haben höchstens dann eine kleine Chance, wenn wirklich alles zu hundert Prozent passt“.
Wie die Aufstellung beim Heimspiel gegen Langenfeld sein wird, entscheidet der Trainerstab beim Mannschaftstraining  am Mittwoch. Fest steht jedoch schon, dass Kim Buss in beiden Begegnungen das Dameneinzel spielen wird. Kelzenberg: „Sie hat in der Bundesliga drei wirklich gute Spiele gemacht und für die nächsten Begegnungen unser Vertrauen“. Buss trifft in ihren Spielen auf sehr starke internationale Konkurrenz. Gegen die  Russin Ella Diehl (Langenfeld) und die Malaysierin Anita Raj Kaur (Gifhorn) sind wahrscheinlich nur Achtungserfolge möglich. Heinz Kelzenberg: „In den Damenspielen wird es gegen beide Gegner schwer, doch ich vertraue diesmal vor allem unseren Herreneinzeln, die alle drei sehr gut drauf sind“.
Aber auch hier warten internationale Top-Spieler auf die Refrather. So kommt es bereits am Samstag gegen Langenfeld zum hoffentlich hochklassigen Duell zwischen Kay Bin Yeoh und dem Polen Przemylaw Wacha (Nr. 25 der Weltrangliste), der seit vielen Jahren für Langenfeld in der Bundesliga beschäftig ist.
Die Refrather Vereinsführung betrachtet gerade diesen Gegner mit allergrößtem Respekt. Heinz Kelzenberg: „Langenfeld ist seit Jahren in vielen Belangen das Maß aller Dinge in Deutschland. 27 Jahre Bundesliga und fast 120 Deutsche Meistertitel in allen Altersklassen sprechen eine deutliche Sprache“. Doch mit 3:7 Punkten steht der FCL momentan hinter seinen Erwartungen, dem Erreichen der Playoffs, zurück und kann sich keinen Ausrutscher mehr erlauben. Der zweite Refrather Gegner, BV Gifhorn, war mit demselben Ziel in seine zweite Bundesligasaison gestartet, hat jedoch wie der TVR seine ersten 5 Spiele verloren. Heinz Kelzenberg: „Das ist für viele überraschend und ich bin gespannt, wie sich Gifhorn in dieser Situation gegen uns präsentieren wird“.
Im Refrather Lager überwiegt momentan die Lockerheit und Freude auf die bevorstehenden Aufgaben. Dies liegt auch an der Präsenz des Neuzugangs Kay Bin Yeoh, der in der Refrather Trainingsgruppe hier und da schon seinen Stempel aufgedrückt hat. Kai Waldenberger: „Ich bin begeistert von ihm und habe großen Nutzen vom gemeinsamen Training. Hoffen wir, dass es sich zum Saisonende auszahlen wird“.

               

Knappes 3:5 gegen Hamburg

Von Heinz Kelzenberg

 

(08.11.2009) Nach vier Niederlagen gegen die Bundesligagegner aus der oberen Tabellenhälfte empfing der TV Refrath am vergangenen Samstag in dem VfL 93 Hamburg erstmals einen Tabellennachbarn, der vermutlich auch gegen den Abstieg spielen wird.

So kam es dreieinhalb Stunden lang zu einem äußerst spannenden Spiel, in dem am Ende die Hansestädter glücklich mit 5:3 siegreich blieben.

Bereits vor der Partie war innerhalb des TVR-Teams Einigkeit darüber erzielt worden, dass es in dieser Begegnung in erster Linie um eine Standortbestimmung gehen und das Ergebnis nur zweitrangig sein sollte. Dennoch war man auf Refrather Seite heiß auf ein erstes Erfolgserlebnis.

In den beiden Herrendoppeln ging es sehr unterschiedlich zu: Während Refraths Neuzugang Kay Bin Yeoh (Malaysia) und Danny Schwarz das erste Mal in dieser Saison gemeinsam aufliefen und in zwei Sätzen chancenlos waren, entwickelte sich im 2. Herrendoppel ein wahrer Krimi. Denis Nyenhuis und Vladimir Metodiev (Bulgarien) kämpften bis zum Umfallen und holten nach einem 2:11-Rückstand im dritten Satz zunächst auf zum 19:19. Doch am Ende entschieden die Hamburger Sven Eric Kastens und Sebastian Schöttler das Match mit 21:19 für sich.  
Auch das Damendoppel mit Hanna Kölling und Carla Nelte spielte einen sehr überzeugenden ersten Satz, der aber dennoch mit 20:22 verloren ging. Leider waren die Refrather Damen im Folgesatz chancenlos und konnten nicht verhindern, dass es nach den Doppeln aus Sicht der Gastgeber 0:3 stand.

Parallel spielten nun das 1. Herreneinzel und das Dameneinzel. Der Malaysier Kay Bin Yeoh gewann in zwei knappen Sätzen gegen Sven Eric Kastens, wobei er mit seiner sehr ruhigen und selbstbewussten Spielweise beeindruckte. Auf dem Nachbarfeld überzeugte Kim Buss bei ihrem Dreisatzsieg gegen die Hamburger Jugendnationalspielerin Inken Wienefeld.

Im 3. Herreneinzel unterlag Johannes Szilagyi, etwas gehandicapt durch eine noch nicht ganz auskurierte Zerrung, seinem Gegner Sebastian Rduch glatt in zwei Sätzen.
Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg: „Man konnte realistisch nicht viel mehr von Johannes erwarten, er hat die ganze Woche nicht trainiert, aber wir hatten aufstellungstechnisch auch keine wirkliche Alternative“.

Parallel war Kai Waldenberger anzumerken, dass er auch durch das Training mit Refraths malaysischer Nummer 1 in sehr guter Form ist. Gegen den DBV-Ranglistenersten Sebastian Schöttler holte er im 3. Satz einen 4:12-Rückstand auf und gewann letztlich mit 21:17 sein erstes Bundesligaspiel.

Kai Waldenbergers Sieg war für die knapp 200 Zuschauer sicherlich der Höhepunkt, und beim Stand von 3:4 gab es für viele noch Hoffnungen auf den Gewinn des Mixed. Hier boten Denis Nyenhuis und Hanna Kölling ihr bisher bestes Spiel in der Eliteklasse und unterlagen Adam Cwalina/Karen Neumann knapp in zwei Sätzen.

Trotz der 3:5 Heimniederlage gegen einen direkten Abstiegskonkurrenten zeigte sich das gesamte Team nicht unzufrieden. Trainer Heinz Kelzenberg: „Natürlich hätten wir gerne gewonnen, aber es war wichtig zu sehen, dass wir uns hier und da schon enorm gesteigert haben und wo wir noch Potenzial haben. Gegen Hamburg kann es beim nächsten Mal auch anders herum ausgehen“.

Der Modus der 1. Bundesliga schreibt vor, dass nach 14 Spieltagen der Punkterunde in einer Abstiegsrunde (Playdown) der alleinige Absteiger ermittelt wird. Und viele Experten tippen auf ein Duell zwischen Hamburg und Refrath. Doch aktuell sind auch Teams wie der FC Langenfeld und der BV Gifhorn in der unteren Tabellenregion zu finden. Gegen diese beiden Mannschaften spielt der TVR am nächsten Doppelspieltag, Ende November.

 

Chance auf Erfolgserlebnis – Badminton-Bundesligateam gegen VfL Hamburg

Von Heinz Kelzenberg

            

(06.11.2009) Nach vier deutlichen Niederlagen in Folge zum Auftakt der ersten Saison im Bundesliga-Oberhaus hofft man beim TV Refrath am kommenden Samstag (15 Uhr Halle Steinbreche) erstmals auf ein besseres Ergebnis. Man erwartet mit dem VfL 93 Hamburg, welches wie der TVR gegen den Abstieg spielt und, glaubt man den Experten, Refraths größter Widersacher im Kampf um den Verbleib in Liga Eins sein wird.
Refraths Bundesligamanager Heinz Kelzenberg: „Ich denke, Hamburg und wir sind auf Augenhöhe, wobei der VfL das eingespieltere Team hat, welches vor allem deutlich erfahrener im Abstiegskampf ist“. Auf einen Ergebnistipp angesprochen, äußert er sich vorsichtig: „Ganz schwierig, da bei Hamburg wie bei uns zuletzt ein Leistungsträger verletzt war und nicht klar ist, wer bei ihnen auflaufen wird“.
Rechtzeitig scheint der TV Refrath jedoch gegen Hamburg endlich das Team aufbieten zu können, welches der Teamchef als seine „Wunschbesetzung“ bezeichnet: „Mit Kay Bin Yeoh und Danny Schwarz sind wir auf Dauer wesentlich stärker als zuletzt und auch Johannes Szilagyi und Kim Buss kommen nach und nach in Topform“.
Dennoch scheint die Punktevergabe am Samstag zweitrangig. Kai Waldenberger: „Wichtig sind die Spiele am Ende der Saison, die Begegnung am Samstag ist lediglich eine Standortbestimmung“. Doch Heinz Kelzenberg ergänzt: „Wir alle wissen, wie wichtig hier und da ein Erfolgserlebnis ist, daher sollten wir durchaus auf einen  Punktgewinn schielen“.
Die Gegner aus der Hansestadt treten mit drei deutschen Damen an, gegen die Refraths Trio Kim Buss, Hanna Kölling und Carla Nelte zwar nicht favorisiert aber auch keinesfalls chancenlos sind. Bei den Herren sieht Heinz Kelzenberg die meisten Spiele als ausgeglichen an und prognostiziert: „Wenn wir eines der drei Doppel gewinnen können, sollte ein Unentschieden möglich sein“. Gespannt ist man auf Refrather Seite auf das Debüt des Malaysiers Kay Bin Yeoh, der im 1. Herrendoppel und im 1. Einzel antreten wird. Mit wem er das Doppel spielt, wird kurzfristig entschieden. Kai Waldenberger, der nun gut eine Woche mit dem 29-jährigen Weltklassemann trainiert hat, ist begeistert von ihm: „Er kommt langsam aber sicher in Fahrt und ist ca. bei achtzig Prozent seiner maximalen Spielstärke. Im Training habe ich keine Chance gegen ihn“.
Auch im Falle der neuen Refrather Nummer Eins setzt man nicht zwingend auf den kurzfristigen Erfolg. Kelzenberg: „Er muss dann gewinnen, wenn es um die Wurst geht. Bis dahin soll er mit unseren Leuten gut arbeiten und sie voran bringen“. Er erinnert an den Slogan „Refrather Pänz in die Bundesliga“, den alle TVR-ler auf der Brust ihrer Trikots tragen: „Ich bin sicher, dass Kay Bin den ein oder anderen unserer Youngster entscheidend motivieren kann und wird“.

 

Kay Bin Yeoh beim TV Refrath - Bundesligateam nun endlich komplett

Von Heinz Kelzenberg

 

(27.10.2009) Nach vier Niederlagen in Folge zu Saisonbeginn gab es am Dienstag um 13:15 am Düsseldorfer Flughafen endlich Grund zur Freude bei den Verantwortlichen des TV Refrath. Kai Waldenberger und Heinz Kelzenberg waren erleichtert, endlich ihre Nummer 1, Kay Bin Yeoh aus Malaysia in Empfang nehmen zu können.
Der lange, anstrengende Flug von Kuala Lumpur über Dubai nach Düsseldorf war dem Malayen ein wenig anzusehen. Heinz Kelzenberg: „Die ersten Gespräche auf der Rückfahrt waren sehr nett und vielversprechend. Ich denke, er passt menschlich ausgezeichnet zu uns“. In der Tat könnte der 29-jährige, der bei Kai Waldenberger wohnen wird, wegen seiner jahrelangen Erfahrung im internationalen Badmintonzirkus zu einer ganz wichtigen Persönlichkeit im Abstiegskampf der Refrather werden. Kelzenberg: „Er ist sehr positiv, professionell und vor allem locker. Letzteres braucht die Mannschaft momentan am allermeisten“.
Da auch Mannschaftskapitän Danny Schwarz beim nächsten Heimspiel gegen den VfL 93 Hamburg (7.11., 15 Uhr) wieder mit von der Partie sein wird, ist der TVR-Chef recht optimistisch: „Das Ergebnis ist zweitrangig, aber ich denke, wir werden endlich mit dem kompletten Team eine gute Mannschaftsleistung abliefern und das Spiel offen gestalten“.
Die ersten Eindrücke auf dem Feld waren für Kay Bin Yeoh am Dienstagnachmittag nur von kurzer Dauer. Nach 30 Minuten stellte er fest: „Ich bin total müde und sehe den Ball nicht mehr ganz deutlich, aber morgen wird alles okay sein“. Dennoch konnte Refraths Bundesligamanager erste Eindrücke gewinnen: „Vor allem technisch ist das was er spielt eine Augenweide“.
Erfreut zeigten sich Waldenberger und Kelzenberg auch über das sehr gute Englisch des Refrather Hoffnungsträgers. „Da er seit einem Jahr als professioneller Coach in Malaysia arbeitet erhoffen wir uns natürlich eine ganze Menge guter Tipps von ihm“, bringt Kai Waldenberger auch seine persönliche Hoffnung zum Ausdruck, vom ehemaligen Weltklassespieler einiges lernen zu können.
Noch im Jahr 2007 war Yeoh die Nummer 17 der Weltrangliste, doch nach der Nichtberücksichtigung für die Olympischen Spiele in Peking reduzierte er sein Training und eröffnete mit zwei Kollegen eine kommerzielle Badmintonschule in Kuala Lumpur.
„Ein Grund mehr, dass er der Richtige sein könnte“, hegt Kelzenberg die Hoffnung, dass auch die Refrather Nachwuchsspieler von ihm profitieren könnte. Er ergänzt schmunzelnd: „Aber natürlich ist es auch von einer gewissen Bedeutung, dass er für uns in der 1. Bundesliga Spiele gewinnt“. Darauf Kay Bin Yeoh lachend: „Damit werde ich gegen Hamburg am besten beginnen“. 

             

Gute Spiele gegen die Besten Europas

Von Heinz Kelzenberg

             
(12.10.2009) Das zweite Heimspiel des TV Refrath gegen den Favoriten um die Deutsche Badmintonmeisterschaft, den 1.BC Beuel, am Samstag in der Halle Steinbreche verlief ganz wie erwartet. In allen acht Spielen hatten die Bonner die Nase vorn, wenn auch in einigen knapper als erwartet.
Erstmals in dieser Saison war Beuel mit dem englischen Europameister und Vizeweltmeister Anthony Clark angetreten, der im Doppel und Mixed seine Extraklasse in vielen Situationen unter Beweis stellte. Heinz Kelzenberg: „Ich denke, für die meisten der 200 Zuschauer war er alleine das Eintrittsgeld wert“. Doch auch die übrigen Spiele boten hochinteressantes Badminton.
Nach den Auftaktniederlagen des 1. Herrendoppels und des Damendoppels hatte das 2. Doppel mit Ian Yovi Rien und Kai Waldenberger den Sieg auf dem Schläger, verlor jedoch letztlich mit 21-23 im 3. Satz. Dass dies gegen den immerhin auf Rang 28 der Weltrangliste platzierten Deutschen Nationalspieler Ingo Kindervater überhaupt möglich war, überraschte viele. Team Manager Heinz Kelzenberg: „Yovi und Kai haben toll gespielt und sind in den letzten Wochen zu richtig guten Doppelspielern geworden. An dieser Stelle muss ich auch mal Denis Nyenhuis loben, der gegen Clark zwei Spiele lang toll gespielt hat“.
Die Einzel begannen beim Stande von 0:3 und die Lehrstunde, die es für Mette Stahlberg gegen die englische Meisterin Elizabeth Cann dann gab, hatte es in sich. Obwohl die 18-jährige Refratherin bis zum Umfallen kämpfte, spiegelt das 5:21 und 7:21 einen großen leistungsunterschied wieder. Kelzenberg: „Unglaublich, wie wenig Fehler Cann gemacht hat“.
Nach dem Mixed, in dem Nyenhuis/Kölling gegen die Weltklassepaarung Clark/Overzier ordentlich mitspielten, kam bei den Herreneinzeln noch einmal sehr gute Stimmung auf. Im Spitzeneinzel wies der Deutsche Meister Marc Zwiebler zwar den 19-jährigen Yovi Rien in seine Schranken, doch da der Indonesier ein kämpferisch tolles Spiel zeigte, war die Begegnung für die Zuschauer sehr attraktiv. Parallel spielte Kai Waldenberger gegen den Engländer Rajiv Ouseph, immerhin auf Platz 22 der Weltrangliste. Wie schon gegen den Inder Bhat und den Schweden Karttunen konnte der Refrather mit unglaublichem Einsatz einen Satz gewinnen, war jedoch am Ende unterlegen. Waldenberger: „Solche Weltklassespieler drücken mir einfach ihr Spiel auf und ich reagiere dann nur noch. Das  Ergebnis ist aber okay“.
Im abschließenden 3. Herreneinzel kam nach gewonnenem 1. Satz durch Johannes Szilagyi gegen den erfahrenen Ian Maywald etwas Hoffnung auf den Ehrenpunkt auf, doch der amtierende Westdeutsche Meister Maywald rettete sich mit 21:16 förmlich ins Ziel. Heinz Kelzenberg: „Das war schade für Johannes und ein Beweis dafür, dass es ihm mit 21 Jahren einfach noch an Routine in engen Situationen fehlt.
Am nächsten Tag reiste der TVR dann zum amtierenden Deutschen Meister 1.BC Saarbrücken-Bischmisheim, der wie Beuel am Vortag ebenfalls fast mit seiner besten Mannschaft an den Start ging. Zwar waren die beiden internationalen Top-Damen Konon (Weißrussland) und Wengberg (Schweden) am Start, doch leider fehlte verletzungsbedingt der Ex-Refrather Kestutis Navickas, auf den sich die Refrather Spieler besonders gefreut hatten.  Doch statt Zweikämpfen auf dem Feld gab es zahlreiche Gespräche über gemeinsame Erinnerungen, war der gebürtige Litauer doch der erste ausländische Spieler in der Badmintongeschichte des TVR.

Doch auch ohne ihn demonstrierten die fünf deutschen Nationalspieler Domke, Hopp, Schöttler, Fuchs und Reuter (zusammen 159 Länderspiele!) eindrucksvoll, dass der Deutsche Meister der letzten 3 Jahre auch in diesem Jahr den Titelkampf mit Beuel und Berlin aufnehmen wird.
Der TV Refrath konnte in keinem der 8 Spiele einen Satz gewinnen. Dennoch gab es durchaus ansprechende Leistungen: Im 2. Herrendoppel, sowie dem 1. und 3. Herreneinzel standen die TVR-ler kurz vor einem Satzgewinn und auch Kim Buss wusste in ihrem Einzel gegen die Weißrussin Konon zu überzeugen. Heinz Kelzenberg: „Diese Begegnung wurde heute ganz schnell zu einem mentalen Problem für meine Mannschaft. Unmittelbar nach der Niederlage gegen Beuel war dieses zweite Spiel für den ein oder anderen zu hart“.
Nach vier Niederlagen in Folge gegen die vier aktuell an der Tabellenspitze stehenden Gegner konzentriert man sich jetzt auf die verbleibenden drei Hinrundenbegegnungen gegen die Teams aus dem Tabellenkeller. Heinz Kelzenberg: „Gegen Langenfeld und Gifhorn werden wir nicht so untergehen und für das nächste Spiel gegen Hamburg am 7.11. erhoffen wir uns sogar einen Punktgewinn“.


Bundesliga-Doppelpack für TV Refrath

Von Heinz Kelzenberg

            
(06.10.2009) Zwei gewaltige Aufgaben erwarten das Badminton-Bundesligateam des TV Refrath am kommenden Wochenende. Erstmals steht ein Doppelspieltag auf dem Programm.
Zunächst freut man sich in den Reihen des TVR am Samstag (15 Uhr Halle Steinbreche) auf den Lokalrivalen und Meisterschaftsfavoriten 1.BC Beuel. Der Deutsche Meister von 2005 hatte in den ersten beiden Spielen auf drei seiner 5 englischen Spitzenspieler verzichten müssen und dabei sogar einen Punkt in Hamburg liegen gelassen. Heinz Kelzenberg: „Daher bin ich mir sicher, dass sie gegen uns und Tags darauf gegen Langenfeld ihr bestes Team aufbieten werden.
Und dieses kann sich sehen lassen: Neben dem amtierenden Deutschen Meister Marc Zwiebler (Nr. 27 in der Welt im Herreneinzel) wird erwartet, dass die Engländer Rajiv Ouseph (Nr. 22) und Carl Baxter (Nr. 33) auflaufen. Doch auch im Herrendoppel ist mit Anthony Clark (Nr. 10 in der Welt) und Ingo Kindervater (Nr. 27) absolute Weltklasse angekündigt. Mehr oder weniger von der Ersatzbank  könnte auch noch der amtierende Westdeutsche Meister Ian Maywald ins Geschehen eingreifen.
Wer denkt, man könne die Beueler bei den Damen in Bedrängnis bringen, wird schnell erkennen, dass auch dies zu einem schwierigen Unterfangen werden sollte.  Neben den Engländerinnen Elizabeth Cann (Nr. 38 in der Welt im Dameneinzel) und Heather Olver kommt mit Birgit Overzier eine 35-fache Nationalspielerin nach Refrath, die aktuell in Deutschland die Nummer 1 im Doppel und Mixed ist.
Heinz Kelzenberg: „Wir freuen uns tierisch auf diese Mannschaft und hoffen, dass wir uns ähnlich gut verkaufen können wie gegen Berlin“. Mit viel Humor fügt er hinzu: „Ich kann mich gar nicht entscheiden, welches Spiel wir gewinnen könnten“.
Auf Refrather Seite fehlt weiterhin Danny Schwarz im Herrendoppel und Ian Yovi Rien ersetzt letztmalig den Malayen Kay Bin Yeoh, der in 3 Wochen nach Refrath kommen wird.
Am Sonntag fährt das Refrather Bundesligateam dann nach Saarbrücken zum 1. BC Bischmisheim. Gegen den Meister der letzten drei Jahre rechnen sich die TVR-ler nicht viel mehr aus als gegen Beuel. Im Saarland gibt es ein Wiedersehen mit dem Litauer Kestutis Navickas, der vor wenigen Jahren in Refrath spielte. Dock Kai Waldenberger weiß: „Kestas hat bei den letzten beiden Turnieren jeweils aufgegeben und ist nicht in guter Verfassung, ich bezweifle, dass er spielt“. Doch auch ohne ihre Nummer Eins verfügen die Saarbrückener über ein sehr starkes Team. Vor allem in den Doppeln wird es sehr schwer werden, denn die gehören zu den stärkste in der Bundesliga. Heinz Kelzenberg: „Und bei den Damen treffen wir auf die Weltklassespielerin Olga Konon“.
Demnach wird vermutlich auch aus der zweiten Begegnung des Wochenendes nicht viel Zählbares heraus springen. Wieder Kelzenberg: „Es war klar, dass unser Startprogramm es in sich hat. Mal sehen, ich denke, am 7.11. gegen Hamburg könnte zum ersten Mal etwas drin sein“. Und dann heißt die Refrather Nummer Eins endlich Kay Bin Yeoh.

         

 

Bundesliga-Klatsche für den TVR

Von Heinz Kelzenberg

         

(28.09.2009) Mit großen Erwartungen war der Badminton-Erstligist TV Refrath nach Lüdinghausen gereist, um mit dem SC Union 08 gegen einen Verein zu spielen, der in den letzten sieben Jahren seiner Bundesligazugehörigkeit Jahr für Jahr gegen den Abstieg gespielt hat. Dennoch war der Gegner aus dem Münsterländischen eine Nummer zu groß für den TV Refrath.

Dabei begann für die Gäste alles sehr zuversichtlich: Sowohl das 1. Herrendoppel (Vladimir Metodiev/Denis Nyenhuis) als auch das Damendoppel (Carla Nelte/Hanna Kölling) konnten ihren ersten Satz mit guter Leistung gewinnen. Doch danach erwiesen sich die Refrather Gegner als wesentlich routinierter in knappen Situationen. Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg meinte: „Wir haben zu Anfang unsere Klasse aufblitzen lassen, doch es fehlt noch an jeglicher Konstanz. Doch woher soll diese auch schon im zweiten Bundesligaspiel kommen?“.

Das zweite Herrendoppel, Kai Waldenberger/Ian Yovi Rien, war im Anschluss gegen Hendrik Westermeyer/Endra Kurniawan chancenlos, so dass es nach den Doppeln 0:3 aus TVR-Sicht stand. In den vier Einzeln bot sich ein ähnliches Bild. Während sich Mette Stahlberg (gegen Karin Schnaase) und Ian Yovi Rien (gegen Yuhan Tan) deutliche Zweisatzniederlagen abholten, kam es in den beiden anderen Herreneinzeln zu „echten“ Zweikämpfen. Auch wenn sich das 3. Herreneinzel zwischen Johannes Szilagyi und Endra Kurniawan mit 12:21 und 16:21 deutlich liest, war dies nach Aussage von Heinz Kelzenberg eines der „besten Spiele des Tages“. „Johannes hat gegen die beste Nummer 3 der Bundesliga sein bestes Spiel für den TVR bisher gemacht. Ich war wirklich beeindruckt“,lobte der Coach seinen Schützling.

Ebenso beeindruckt war das komplette Refrather Team von Kai Waldenbergers Leistung im 2. Herreneinzel gegen den Schweden Kristian Karttunen. Im entscheidenden dritten Satz riss jedoch beim Refrather beim Stand von 11:10 der Faden. Kai Waldenberger: „Das habe ich bisher selten erlebt. Der Gegner hat sein Spiel von jetzt auf gleich umgestellt, und ich war raus aus dem Spiel“. Auch im Mixed von Denis Nyenhuis/Hanna Kölling war ein dritter Satz möglich, doch letztlich siegte Lüdinghausen auch hier.

„Das Spiel hat gezeigt, dass wir mit unseren deutschen Spielern, mit denen wir trainieren, auf dem richtigen Weg sind. Leider haben uns heute unsere Ausländer im Stich gelassen. Vladimir Metodiev ist im dritten Satz des 1. Herrendoppel eingebrochen, und Ian Yovi Rien  war eigentlich nie wirklich konzentriert auf dem Feld“, meinte Heinz Kelzenberg.

Dennoch ist der Kantersieg der Lüdinghausener kein Beinbruch für den TVR. Konstant versucht sich das Team in Sachen Tempo, Erfahrung und Sicherheit dem Niveau der 1. Bundesliga zu nähern. „Ich bin sicher, dass wir noch einige Monate brauchen, um aufzuschließen, doch wenn ich sehe, was Denis Nyenhuis, Kai Waldenberger und Johannes Szilagyi heute über weite Strecken gespielt haben, dann gebührt dem allergrößter Respekt“, blickt Badminton-Abteilungsleiter Heinz Kelzenberg optimistisch in die Zukunft.

Somit bleibt der TV Refrath in der 1. Bundesliga nach zwei von 14 Spieltagen das Schlusslicht. Und wenn es am 10.10.2009 gegen den Meisterschaftsfavoriten 1. BC Beuel und tags darauf gegen den amtierenden Deutschen Meister 1. BC Bischmisheim geht, wird sich vermutlich nichts an diesem Zustand ändern. Heinz Kelzenberg: „Das wussten wir vorher. Dennoch freuen wir uns auf jedes Spiel“.

         

Erstes Gastspiel für Bundesliga-Neuling TV Refrath

Von Heinz Kelzenberg

             
(21.09.2009) Zum ersten Mal setzt sich am Sonntagmorgen der von der Wilhelm-Wagener-Schule Refrath zur Verfügung gestellte Mannschaftsbus mit dem Refrather Bundesligateam in Bewegung.

Es geht ins münsterländische Lüdinghausen zum SC Union 08, wo um 14.00 Uhr in der Halle am St. Antonius-Gymnasium (Hinterm Hagen) aufgeschlagen wird.

Ohne Ergebnisdruck und ohne Stress unternimmt der TV Refrath diese Reise zum ersten Auswärtsspiel. Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg: „Wir spielen einfach und sehen mal, was unter dem Strich heraus kommt“. Natürlich wünscht sich der TVR-Manager ein zumindest leicht verbessertes Ergebnis als beim 1:7 vor zwei Wochen und eigenem Publikum gegen EBT Berlin.

„Logischerweise wollen wir jetzt nicht jedes Spiel deutlich verlieren, doch auch in dieser Begegnung ist der Gegner klarer Favorit“. Warum dies so ist, liegt für Heinz Kelzenberg auf der Hand: „Einerseits spielt der Klub mit vielen seiner Spieler schon jahrelang erstklassig, andererseits gibt es in vielen Begegnungen Vorteile für Lüdinghausen. „Doch im ein oder anderen Spiel sind wir vom Papier her zumindest gleichwertig“, glaubt der Bundesliga-Manager.

Wie der TVR aufstellen wird, steht mehr oder weniger fest, doch im Laufe der Woche kann es noch zu geringfügigen Änderungen kommen. „Ich sehe unsere beiden ausländischen Spieler ja nur sporadisch, sodass wir letztlich immer mittwochs vor dem Spieltag endgültig entscheiden“.

Eine Änderung nimmt Heinz Kelzenberg jedoch vorweg: Anstelle von Kim Buss, die gegen Berlin so stark auftrumpfte, bekommt Mette Stahlberg ihre erste Chance in der Bundesliga. Heinz Kelzenberg: „Wir finden es fair, zu Saisonbeginn ihr und Kim Buss jeweils Bewährungsproben in der 1. und 2. Mannschaft zu geben, um dann jedoch bald zu entscheiden, wer für uns die Nummer 1 ist“.

Immerhin hatte Mette Stahlberg erheblichen Anteil am Aufstieg der Refrather in das Bundesliga-Oberhaus. „Doch letztlich kann nur die Leistung für eine Aufstellung entscheidend sein - jedoch nicht die im Training, sondern die auf dem Feld in der Bundesliga,“ so Heinz Kelzenberg.

Lüdinghausen hat sicherlich im Dameneinzel- und doppel sowie in einem Herreneinzel auf dem Papier die Nase vorn, doch nicht nur in den übrigen fünf Spielen, die Heinz Kelzenberg als „offen“ ansieht, soll das Refrather Team vor allem kämpferisch abermals überzeugen: „Wir sind Außenseiter und werden wieder positiv und kämpferisch auftreten“.

Besonders gespannt ist Heinz Kelzenberg darauf, ob Union mit drei oder vier ausländischen Herren antritt: „Lüdinghausen will nach vielen Jahren Abstiegskampf nun endlich mal am 4. Platz schnuppern. Ich sehe sie, wenn sie komplett sind, mit dem FC Langenfeld und dem BV Gifhorn auf einem Level“.

Neben den fest eingeplanten Herreneinzeln Yuhan Tan (Belgien), Kristian Karttunen (Schweden) und Endra Kurniawan (Indonesien) könnte erstmalig der ukrainische Doppelspezialist Vladislav Druzhchenko im Lüdinghausener Trikot auflaufen.


Verheißungsvoller Auftakt für den TV Refrath

Kim Buss. Foto: Marie Kelzenberg.

Von Heinz Kelzenberg

          

(13.09.2009) Mit Spannung war in der Halle Steinbreche der Auftakt in die Badminton-Bundesligasaison erwartet worden. Die 230 Zuschauer sorgten nicht zur für prächtige Stimmung sondern konnten sich auch davon überzeugen, dass der TVR in der 1. Bundesliga mithalten kann.

Zwar liest sich das 1:7 gegen den Deutschen Vizemeister EBT Berlin eindeutig, doch der Spielverlauf war knapper als man erwarten konnte. Im Damendoppel war das Berliner Duo sehr stark und ließ der gut aufspielenden neuen Refrather Paarung Hanna Kölling/Carla Nelte beim 9:21, 9:21 keine echte Chance. Heinz Kelzenberg: „Dennoch bin ich mit ihrer Leistung sehr zufrieden. Die Berliner sind das mit Abstand am besten eingespielte Doppel der Liga“.

Die beiden Herrendoppel waren erst drei Tage vor dem Spiel zusammengestellt worden. Dabei war klar, dass man neue Paarungen ausprobieren musste, da momentan mit Denis Nyenhuis nur ein einziger Spieler aus den beiden Aufstiegsdoppeln zur Verfügung steht. Nyenhuis machte mit dem zunächst sehr nervösen Bulgaren Vladimir Metodiev ein sehr gutes Spiel gegen die beiden Nationalspieler Dettmann und Zurwonne. Auch Metodiev wusste im 2. Und 3. Satz sehr zu überzeugen. Ebenfalls überraschend gut lief es beim 2. Doppel Rien / Waldenberger, die die beiden Inder Anand und Bhat in den dritten Satz zwangen. Kelzenberg: „Hier waren vier Einzelspezialisten auf dem Platz und die individuelle Klasse der Gegner hat den Ausschlag gegeben“.

Beim Stande von 0:3 gab es das Comeback von Kim Buss, die vom Papier her chancenlos gegen die aktuell beste Deutsche Spielerin Juliane Schenk (Nr. 12 der Weltrangliste) zu sein schien. Doch Kim Buss spielte nicht nur unglaublich sicher, sondern vor allem taktisch clever und konnte Schenk vor allem im ersten Satz immer wieder in Bedrängnis bringen. Ihre Leistung wurde vom Publikum mit besonders viel Applaus gewürdigt.

Es folgten die Herreneinzel, in denen der TVR jeweils den ersten Satz gewinnen konnte. Dies war umso erstaunlicher, weil Ian Yovi Rien bei seiner Premiere immerhin der Nummer 13 der Welt, Chetan Anand gegenüber stand und Kai Waldenberger dem 21. der Weltrangliste Arvind Bhat. Heinz Kelzenberg: „Da traute ich phasenweise meinen Augen nicht. Vor allem was Kai da gespielt hat war unglaublich“. Leider reichte es für beide Einzel im Entscheidungssatz nicht und vor allem dem 19-jährigen Indonesier Rien war der Kräfteverschleiß deutlich anzumerken.

Im Mixed spielte die erfahrene Berliner Paarung Dettmann/Grether ihr Spiel routiniert durch und zeigte Denis Nyenhuis und Hanna Kölling die eigenen Grenzen auf. Heinz Kelzenberg: „Unser Mixed muss sich noch finden, da geht aber noch einiges nach oben“.

Das letzte Spiel des Tages war das 3. Herreneinzel, in dem Neuzugang Johannes Szilagyi unter dem großen Jubel der Fans den Ehrenpunkt holen konnte. Kelzenberg: „Das war genau mein Tipp, 1:7 mit gewonnenem 3. Einzel. Dass jedoch vier weitere Spiele erst im 3. Satz entschieden wurden, hatte ich nicht für möglich gehalten. Ich bin sehr stolz auf diese Leistung der Mannschaft. Unsere Neuzugänge haben mich alle überzeugt und der Rest der Mannschaft konnte im Vergleich zur 2. Liga noch eine kleine Schippe drauf legen“.

 

David gegen Goliath – Bundesligapremiere des TV Refrath

Denis Nyenhuis ist im Doppel und im Mixed gesetzt. Foto: TV Refrath.

(07.09.2009) Wenn der Deutsche Vizemeister SG EBT Berlin am kommenden Samstag (12.09.2009) um 15.00 Uhr in die Halle Steinbreche nach Refrath kommt, dann geht erstmals für viele aus dem TVR ein Traum in Erfüllung: Zum einen ist es der Start in die erste Saison in der Top-Klasse, zum anderen für die meisten das erste Aufeinandertreffen mit Weltklassespielern.

Der Kader des erneuten Meisterschaftsmitfavoriten kann sich mehr als sehen lassen, wohingegen Aufsteiger TV Refrath – ohnehin schon krasser Außenseiter – Personalprobleme plagen. Im Damenbereich kommt Berlin mit dem besten deutschen Damendoppel, welches momentan in der Bundesliga spielt. Die deutsche Rekordnationalspielerin Nicole Grether (106 Einsätze) steht momentan in der Doppel-Weltrangliste auf Position 19. An ihrer Seite agiert die amtierende Deutsche Meisterin im Dameneinzel, Juliane Schenk, sodass die Außenseiterrolle für die TVR-Damen Hanna Kölling und Carla Nelte bei ihrer Premiere klar definiert ist.

In welcher Besetzung die beiden Refrather Herrendoppel an den Start gehen, ist deswegen noch nicht klar, weil Kapitän Danny Schwarz noch an einer leichten Rückenverletzung laboriert und vermutlich ausfällt. Refraths Teammanager Heinz Kelzenberg: „In den Doppeln geht es bei so einem Spiel auch darum, etwas für die nächsten Spiele auszuprobieren“.

Berlins Doppelspezialisten sind vor allem der Pole Michal Logosz (Nr. 14 in der Welt) sowie die beiden deutschen Nationalspieler Tim Dettmann und Josche Zurwonne. Für den TVR wird in jedem Fall der bulgarische Neuzugang Vladimir Metodiev auflaufen, auch Denis Nyenhuis ist von den Trainern gesetzt.

Auch in den Einzeln passt das Bild „David gegen Goliath“, denn Heinz Kelzenberg erwartet auf Seiten der Hauptstädter die beiden Inder Chetan Anand und Arvind Bhat, die in der Weltrangliste die Plätze 14 und 21 belegen. Bhat darf neben Anand eingesetzt werden, weil er nach fünf Jahren Bundesliga in Folge als sogenannter „Badminton-Deutscher“ gilt. Das 3. Herreneinzel bei Berlin ist noch offen.

Auf Refrather Seite gibt der 19-jährige Indonesier Ian Yovi Rien sein Debüt, dahinter werden wahrscheinlich Kai Waldenberger und Johannes Szilagyi auflaufen, wobei Letzterer damit gegen seinen Ex-Klub antreten würde. Dies tut im Übrigen auch die frühere Berlinerin Carla Nelte im Doppel sowie im Mixed an der Seite von Denis Nyenhuis.

Im Dameneinzel freut sich Kim Buss auf die derzeit beste deutsche Dame, Juliane Schenk, immerhin Nummer zwölf der Weltrangliste, die direkt im Anschluss den Flieger in Richtung Asien nimmt, wo in den nächsten Wochen zwei Grand-Prix-Turniere ausgetragen werden.

Heinz Kelzenberg: „Ich freue mich mit den Zuschauern sowohl auf Kim als auch auf Juliane und auf Weltklassebadminton in der Steinbreche. Hoffen wir, dass unser Team es schafft, in allen acht Spielen bis zum Umfallen zu kämpfen“.

Es ist das jüngste Refrather Team aller Zeiten, welches am Samstag an den Start gehen wird. „Senior“ ist Kai Waldenberger mit gerade mal 26 Jahren, die jüngsten Spieler sind Yovi Rien und Carla Nelte mit 19. Das Team hat einen Altersdurchschnitt von 22 Jahren und hofft, so Heinz Kelzenberg, „dass unabhängig vom Ergebnis der Funke auf die vielen Zuschauer überspringt, die wir erwarten“.

Voller Stolz vermeldet er abschließend den Deal mit dem Internet-Videoanbieter „LiveView Network“, der während der gesamten Saison die Spiele des TV Refrath live und für die User kostenlos im Internet übertragen wird. Der dazugehörige Link lautet: www.liveview-net.de/cams/Refrath.

 

Zwei Neue für Yankov

Refraths Teamkapitän Danny Schwarz (l.) mit Neuzugang Ian Yovi Rien. Foto: Heinz Kelzenberg.

Bulgarischer Doppelspezialist und junger Indonesier für den TV Refrath

(04.08.2009) „Es war ein langes Hin und Her, aber jetzt sind wir froh, dass wir zu einer Einigung gekommen sind“, so TVR-Bundesligamanager Heinz Kelzenberg über die kurzfristig notwendig gewordenen beiden letzten Spielerverpflichtungen für die kommende Bundesligasaison.

Refraths ehemalige Nummer 1, Krasimir Yankov, hatte im Laufe der letzten Woche erfahren, dass er wegen seines Europacup-Einsatzes für Akademik Sofia keine Spielberechtigung für die Bundesliga erhalten wird. Somit war kurzfristig Handlungsbedarf entstanden.   

Der 19-jährige Indonesier Ian Yovi Rien ist daher ein Glücksfall für den TVR, weil er laut Kelzenberg nicht nur „sehr, sehr spielstark“ ist, sondern auch jung: „Er ist vielleicht unser Spieler der Zukunft“.  Dass er zudem auch noch äußerst unproblematisch in Refrath spielen kann, verdankt der Refrather Chef dem Deutschen Badminton-Verband, welcher den Indonesischen Youngster als Sparringspartner für den Stützpunkt in Mülheim/Ruhr verpflichten wird.

Kelzenberg: „Hinzu kommt, dass seine Schwester seit vielen Jahren hier in Deutschland lebt und bei allen organisatorischen Dingen hilft“. Der Einzelspezialist ist der richtige Ersatz für den 29-jährigen Malaysier Kay Bin Yeoh, der erst im Oktober nach Refrath kommen wird, um am 07.11.2009 gegen Hamburg das erste Mal das TVR-Trikot überzuziehen.

Bis dahin wird der Indonesier den Bundesligaaufsteiger anführen, und Kelzenberg glaubt, dass ihm dies gelingen wird: „Yovi wird zeigen, was in ihm steckt, er hat unglaubliches Potenzial“. Nach dieser Eingewöhnungszeit werden die Verantwortlichen beraten, wie es weitergeht, denn beide Asiaten können nicht gleichzeitig eingesetzt werden. Doch Kelzenberg schwärmt: „Es ist super, dass wir vom ersten Spieltag eine Nummer 1 an Bord haben, die Spiele gewinnen kann“.

Ebenfalls neu in Refrath ist der 25-jährige Bulgare Vladimir Metodiev. Nach dem Ausfall der langjährigen Nummer 1, Krasimir Yankov, musste auch im Herrendoppel „nachgelegt“ werden. Metodiev ist nicht nur Yankovs Doppelpartner, sondern er hat viele Jahre internationale Erfahrung bei Welt- und Europameisterschaften. „Im Doppel kann er Krasi auf jeden Fall ersetzen“, so Kelzenberg, der natürlich froh ist, dass er zwei Tage vor Meldeschluss die letzte Personalie unter Dach und Fach bringen konnte.

Besonders erfreut ist er auch von den Entwicklungen im Damenbereich: „Hanna Kölling und Mette Stahlberg kann ich in Refrath regelmäßig beobachten; beide sind in sehr guter Verfassung. Kim Buss soll ebenfalls wieder fast die Alte sein, und an der Entwicklung von Carla Nelte gibt es sowieso keine Zweifel“. Somit hat das TVR-Trainerteam wohl zu Saisonbeginn die „Qual der Wahl“ bei der Entscheidung, wer zum Einsatz kommt. Kelzenberg: „Wir werden eine gute Lösung für alle finden, und immerhin spielt ja unsere zweite Mannschaft in der Regionalliga“. Erstmals nimmt der Refrather Chefcoach auch Stellung zur Bundesliga-Reserve: „Wir haben eine tolle 2. Mannschaft, doch unser Top-Ziel ist der Klassenerhalt der 1. Mannschaft in der Bundesliga“.

Die Spielzeit 2009/2010 beginnt für den TV Refrath am 12.09.2009 um 15.00 Uhr mit dem Heimspiel gegen den amtierenden Vizemeister SG EBT Berlin.  

Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.tvr-badminton.de

 

TV Refrath und LiveView Network starten bundesweites Pilotprojekt

Alle Heim- und Auswärtsspiele des TVR live, kostenlos und in hoher Qualität im Internet

(21.07.2009) Deutschlands Badmintonfans und insbesondere die Sympathisanten des TV Refrath können sich freuen. Am Mittwoch, den 15. Juli 2009 schloss der TV Refrath mit dem Unternehmen LiveView Network einen Vertrag über die Liveübertragung ihrer Bundesligaspiele ab.

LiveView Network kaufte  von SportA, der Sportrechte-Agentur von ARD und ZDF, die Online-Rechte zur Liveübertragung von Badminton-Bundesligaspielen für die kommende Spielzeit ab. Das Ratinger Unternehmen trat in Person von Tim Schoeneberg an den TVR-Manager Heinz Kelzenberg heran und erkundigte sich nach deren Interesse an diesem bundesweit einmaligen Projekt. Dieser war von der Idee sofort begeistert und so begannen interessante und zahlreiche Gespräche mit den Verantwortlichen. Am Mittwoch trafen sich dann in der Refrather Heimspielstätte Heinz Kelzenberg (Manager TV Refrath), Tim Schoeneberg (Leiter Sponsoring/Vertrieb LiveView Network) und Karsten Mews (Geschäftsführer LiveView Network) zu abschließenden Gesprächen.

Das Livestreaming-Unternehmen wird sämtliche Heimspiele mit zwei Kameras übertragen, einer fest installierten Kamera und einer mobilen HD-fähigen Kamera. Übertragen wird von beiden Courts. Auch bei Auswärtsspielen ist LiveView Network immer live dabei und wird mit der mobilen Kamera die Gastspiele des TVR in der Bundesliga begleiten. Neben den Live-Bildern wird es einen Live-Ticker auf der Seite geben, welcher es ermöglicht, nach jedem Ballwechsel den aktuellen Spielstand anzuzeigen. Aktuelle News sowie ein Kalender, welcher alle Übertragungstermine anzeigen wird, werden ebenfalls auf der Seite integriert.

Die fest installierte Kamera steht dem TV Refrath 24 Stunden am Tag zur Verfügung, sodass neben den Bundesligaspielen auch Spiele anderer Mannschaften, Turniere und Trainingseinheiten live übertragen werden können. Wenn gerade einmal keine Live-Bilder ausgestrahlt werden, wird den Badmintonfans trotzdem Interessantes geboten. So wird in der übertragungsfreien Zeit ein Video Rund um das Relegationsspiel zum Bundesligaaufstieg gezeigt. Die Internetseite ist somit 24 Stunden am Tag mit Badmintonsport versorgt.

                             

Die Homepage, auf welcher Sie die Live-Übertragung sehen können, lautet: www.liveview-net.de/cams/Refrath.

                           

LiveView Network und der TV Refrath freuen sich auf dieses gemeinsame Projekt und wünschen allen Badmintonfans viel Spaß.

                              

LiveView Network wünscht dem Bundesliga-Team des TVR alles Gute für die erste Bundesligasaison!

           


© 2004 Deutscher Badminton-Verband e.V.