Über Badmintonmenschen

 

Über Badmintonmenschen

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Goldener Federball: Rudi Mayer (re) erhielt das Unikat aus der Hand von BWBV-Präsident Bernhard Mai. Foto: BWBV

Rudi Mayer vom VfB Friedrichshafen wurde bei baden-württembergischen Verbandstag für 50 Jahre Arbeit im Dienste des Badmintonsports geehrt
Tiefe Verbeugung des Präsidenten vor einem herausragenden Mitgestalter
(1.7.16 BWBV) Rudi Mayer wurde im Rahmen des 23. Verbandstages des Baden-Württembergischen Badminton-Verbandes am 25. Juni in Mössingen von BWBV-Präsident Bernhard Mai für seine herausragenden Verdienste um den Badmintonsport in Baden-Württemberg mit dem erstmals vergebenen Goldenen Federball ausgezeichnet. Der Übergabe der Auszeichnung folgte eine tiefe Verbeugung des Präsidenten vor seinem persönlichen Freund. Diese Geste ließ alle anwesenden Vereinsfunktionäre spüren, welchen Respekt einer, der selbst viel für diesen Sport in Baden-Württemberg getan hat, dem zollt, der von 1967 als Abteilungsleiter Badminton beim VfB Friedrichshafen durchgehend bis ins Jahr 2004 die Weichen stellte.
Dass er sie gut stellte, zeigen auch die jüngsten Erfolge seines VfB´s, der in der kommenden Saison wieder in der 2. Bundesliga aufschlagen wird. Rudi Mayer war und ist mit seinen über 76 Jahren ein Macher, der sich nie schonte.
Ehrung auch vom Bezirk Südwürttemberg
Wegen der vielen Aufgaben, die er immer schon neben seiner Vereinstätigkeit auch für seinen Bezirk Südwürttemberg wahrnahm, wurde Rudi Mayer vom Bezirksvorsitzenden Carsten Ruoff mit weiteren Geschenken bedacht. Weit über die Landesgrenzen hinaus strahlt das von ihm ins Leben gerufene internationale Bodensee-Jugendturnier, das er in diesem Jahr zum 49sten Mal in Folge ausrichtete und zu dem sogar finnische Athleten den weiten Weg nach Friedrichshafen nicht scheuen.
Wenn Rudi Mayer inzwischen auch viele Aufgaben an seine Tochter Bettina und seine Häfler abgegeben hat, repräsentiert er seine Spiele beim Sektempfang nach wie vor gegenüber Sponsoren und Lokalpolitikern, die er jedes Jahr neu motiviert, sich für seinen geliebten Sport zu engagieren. Dabei erwischt man ihn auch heute noch dabei, wie er zum Beispiel Kisten mit dem benötigten Erdbeerkuchen unermüdlich in die Halle schleppt. Dass er die große Liebe seines Lebens, seine Ehefrau Uschi auf einem Bahnsteig aus dem Zug heraus erblickte, auch deshalb, weil ein Griff eines Badmintonschlägers aus ihrem Rucksack schaute, erscheint einem bei Rudi Mayer fast schon zwingend.

Wirkt künftigt weltweit: Bastian Kruse. Foto: adh

Der Disziplinchef Badminton im adh Bastian Kruse wurde zum Technischen Delegierten der FISU ernannt
Aufstieg in die höchste Etage des studentischen Weltsports
(14.1.16 adh/MK) Drei Vertreter aus Deutschland sitzen von nun an im Technischen Komitee des Hochschulsport-Weltverbandes FISU. Till Lufft geht als Technischer Delegierter Leichtathletik in eine neue Amtszeit. Mit Holger Albrecht als Technischem Delegierten für die Sportart Gerätturnen und Bastian Kruse für Badminton wurden zwei Neulinge ins Amt berufen. Der Darmstädter Kruse, langjähriger Disziplinchef Badminton im Allgemeinen Deutschen Hochschulverband adh, tritt die Nachfolge des Schweden Roger Johansson an, der in der Badmintonwelt zuvor auch als Council-Mitglied im Badmintonweltverband BWF bekannt war, wo er bis zu seinem Ausscheiden im Jahr 2007 über 30 Jahre lang in verschiedenen Positonen tätig war.
„Das ist die Kirsche auf der Torte“, strahlt Bastian Kruse. „Nach meinem Engagement an der Uni, im adh und der EUSA war es an der Zeit, den letzten Schritt zu machen“, ist sich der neue FISU-Offizielle sicher. Kruse hatte bereits in den vergangenen Jahren, während der langjährigen Amtszeit seines Vorgängers Roger Johansson, viel hinter den Kulissen gemacht. Nun freut er sich auf die neue persönliche Herausforderung: „Es ist immer interessant, eine neue Organisation im Detail kennen zu lernen. Vor mir liegt eine spannende Einarbeitungszeit.“ 
Im Fokus steht für ihn erst einmal die Universiade 2017 in Taipeh, wo Badminton dabei ist. Doch Kruse denkt bereits weiter. Erst bei der Universiade 2021 ist Badminton Standardsportart (siehe Meldung vom 3.7.15). Für 2019, wo sich Neapel beworben hat, ist die Teilnahme von Badminton aber noch nicht gesichert. Da ist beim Ausrichter noch Überzeugungsarbeit zu leisten. Außerdem würde er noch gerne 2020 eine WM austragen, was derzeit von der FISU nicht vorgesehen ist. Nach derzeitigem Stand sind die WUC Badminton 2018 in Kuala Lumpur die letzte WM, da es für feste Universiade-Sportarten keine Weltmeisterschaften gibt.
„Ich freue mich darauf, diese beiden Prozesse zu begleiten und gestalten“, blickt Kruse nach vorne. Eine Einbindung in die BWF ist mit seinem neuen Amt allerdings nicht verbunden. Dort ist der Universitätssport angesiedelt im Committee "Development & Sport for All".
Seine beiden Ämter als Disziplinchef Badmintion im adh und als "Chairman Badminton" beim europäische Hochschulverband EUSA, das er seit 2006 innehatte, wird Kruse aufgeben. Kruse: "Die FISU will das so. Aber ich auch. Ich kann ja nicht gleichzeitig oberster Amtsträger sein und eine deutsche Mannschaft managen. Darum habe ich der EUSA mit Isabelle Jobart aus Frankreich bereits eine Nachfolgerin vorgeschlagen. Isabelle scheidet bei der BWF als Referee aus Altersgründen demnächst aus, sie könnte mein EUSA-Amt daher gut übernehmen. Und was einen Nachfolger oder eine Nachfolgerin als Disziplinchef im adh angeht, da begebe ich mich nun auf die Suche. Eine Shortlist mit potenziellen Kandidaten habe ich schon erstellt."

Hier gibt es bei fisu.net eine Übersicht über die Technischen Delegierten.

*19.6.1948 †21.9.2015

Bestürzung über den plötzlichen Tod des Referenten für den Behindertensport im DBV
Klaus Hasselmann wurde nur 67 Jahre alt
(24.9.15 HR) Plötzlich und unerwartet, verstarb am 21. September 2015 im Alter von 67 Jahren, Klaus Hasselmann, der Referatsleiter für Behindertensport im Deutschen Badminton-Verband an den Folgen eines Herzinfarkts. Klaus Hasselmann arbeitete von 1993 bis 2005 als Beisitzer im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit im DBV, hier betreute er viele Jahre den Info-Stand des DBV auf Meisterschaften und gab zudem die Turnierzeitung „Netzroller“ heraus. Seit 2004 bis zu seinem Tode hörte Klaus Hasselmann als Beisitzer dem Ausschuss für Breitensport an, zuletzt als Referatsleiter für den Behindertensport. Klaus Hasselmann war zudem im Deutschen Rollstuhl Sport als Fachbereichsleiter für Badminton aktiv. Im Badminton-Landesverband NRW war er im Jahr 2007 Beisitzer im Breitensportausschuss.
In seiner Heimatstadt Velbert und Umgebung war der Inhaber der Trainerlizenz B in verschiedenen Vereinen ebenfalls aktiv. Zudem organisierte er in früheren Jahren Sportreisen zu großen Badminton-Veranstaltungen und besuchte selbst regelmäßig internationale Turniere. Seine besondere Liebe galt den Scottish Open, den Dutch Open und den All England.
Der Deutsche Badminton Verband verlieh Klaus Hasselmann im Jahr 2005 die Ehrennadel für besondere Verdienste um den Badmintonsport.
Einen persönlichen Nachruf hat Sven Heise bei badzine.de veröffentlicht.

*9.6.1940 †23.3.2015 Foto: MK

Der ehemalige hessische Vizepräsident Dr. Helmut Rohmeier verstorben
(4.4.15 HR) Am 23. März 2015 verstarb im Alter von 74 Jahren Dr. Helmut Rohmeier. Der Hesse aus Niederhöchstadt war von 2000 bis 2011 Kassenprüfer des Deutschen Badminton-Verbandes. Von 1992 bis 1995 gehörte Dr. Helmut Rohmeier dem damaligen Sonderausschuss Finanzen des DBV an.
Im Hessischen Badminton-Verband war er von 1993 bis 1997 Vorsitzender im Ausschuss Finanzen und von 1997 bis 2010 Vizepräsident für Finanzen.
1996 richtete Helmut Rohmeier mit seinem Verein TuS Niederhöchstadt die Deutschen Altersklassen-Meisterschaften in seiner Heimatstadt aus.
Siehe auch den Nachruf bei hessischer-badminton-verband.de.  

War mit 84 Jahren noch DM-Teilnehmer: Heinz-Horst Dünnhaupt aus Hamburg. Foto: Heinz-Dieter Brandes

Altersklassenmeister Heinz-Horst Dünnhaupt wurde 93 Jahre alt
(30.3.15 HR) Am 24. März verstarb mit dem Hamburger Heinz-Horst Dünnhaupt einer der wohl ältesten aktiven Veteranen im Deutschen Badminton-Verband. Er begann 1962 mit dem Badmintonsport beim ETSV Altona-Eidelstedt, welcher 2003 in Fusion mit dem Eidelstedter SV zum SV Eidelstedt wurde. Er verstarb im Alter von 93 Jahren und war bis zuletzt immer noch in der Badminton-Abteilung tätig, welche er 1962 gegründet hatte und wo er viele Jahre das Amt des Vorsitzenden bekleidete.
Zuletzt betreute er noch eine Trainingsgruppe und war für die Kasse der Abteilung verantwortlich.
Heinz-Horst Dünnhaupt war viele Jahre lang der älteste Teilnehmer bei den Deutschen Altersklassen-Meisterschaften, hier gewann er 1993 das Herrendoppel der Klasse O65 mit Partner Heinz Braach (BC Demmin), 2001 holte er den Titel im Herreneinzel O75, im gleichen Jahr gewann er auch das Herrendoppel O75 zusammen mit Gerhard Frey (TG Worms). Diesen Erfolg wiederholte die Paarung dann 2002. In den Jahren 2003 und 2004 dann jeweils der Titel im Herrendoppel O75 mit dem Berliner Heinz Nathan. Seine letzte Deutschen Meisterschaft spielte er 2006 im Alter von 84 Jahren und gewann dabei noch einmal die Silbermedaille im Herrendoppel.
Unzählige Titel bei den Hamburger- und Norddeutschen Meisterschaften stehen zudem im seinem Rekordbuch.
Mit Heinz-Horst Dünnhaupt verliert der Hamburger Badmintonsport einen hervorragenden, vorbildlichen Sportsmann und der Chronist einen lieben Badmintonfreund, dem er stets vollste Hochachtung bezeugt hat. 

Christine Selchow bei der Senioren-EM 2012 in Sofia. Foto: Selchow

Teilnehmerin bei Senioren-WM und -EM
Altersklassenspielerin Christine Selchow aus Hamburg verstorben
(27.3.15 HR) Im Alter von 51 Jahren verstarb am 14. März Christine Selchow nach schwerer Krankheit. Die Hamburgerin, die beim SV Eidelstedt und beim VfL Hamburg spielte, war bei den Altersklassen-Turnieren ständiger Gast. Zahlreiche Titel und Medaillen gewann sie bei den Hamburger- und Norddeutschen Meisterschaften der Altersklassen. Bei den Deutschen Altersklassen-Titelkämpfen gewann sie zwischen 2009 und 2013 insgesamt sechs Bronzemedaillen in den Disziplinen Dameneinzel und Damendoppel in der Altersklasse O45. 2011 wurde sie Vizemeisterin im Einzel dieser Altersklasse in Worms. Christine Selchow nahm 2009 an den Senioren-Weltmeisterschaften in Spanien teil und startete 2010 bei den Europameisterschaften in Irland. In Hamburg arbeitete sie auch als Trainerin bei einigen Vereinen.
Die Altersklassenspieler in Deutschland und besonders im Landesverband Hamburg trauen mit ihrem Mann Frank und den Familien um die vorbildliche Sportlerin, welche leider viel zu früh von uns gehen musste.
Ihre sportlichen Erfolge hat sie auf christineselchow.de zusammengestellt. 

Steuerte von 1989 bis 1999 auch als Präsident den Bremer Badminton-Verband: Charly Helmdach aus Bremerhaven. Foto: MK

Karlheinz Helmdach ist tot
Deutschlands erster Olympia-Schiedsrichter leitete 1992 das Herreneinzel-Finale
Eine Erinnerung von Dirk Kellermann
Karlheinz Helmdach ist nach kurzer, schwerer Krankheit im Alter von 76 Jahren überraschend am 26. Februar 2015 verstorben.
„Charly“ Helmdach, wie er Land auf, Land ab liebevoll genannt wurde, war im Kreis der technischen Offiziellen ein Urgestein. Mit ihm nahm das Schiedsrichterwesen in den 80er- und 90er Jahren einen außerordentlichen Aufschwung. 14 Jahre lang war er als Schiedsrichterwart Vorstandsmitglied im DBV, Präsident des Bremer Verbandes für ein Jahrzehnt, lange Jahre Vorsitzender des Post SV Bremerhaven und im europäischen Dachverband vielfach an Aus- und Fortbildung der „Umpires“ beteiligt.
Immer verfolgte er gradlinig die Ziele zum Wohle der Schiedsrichtergilde.
Schiedsen und sein Wirken als Referee waren ein Teil seines Lebens. Bei den Olympischen Spielen 1992 in Barcelona wie auch bei zahlreichen internationalen Meisterschaften war er als Schiri oder „Chef“ im Einsatz. Sein Engagement im Badmintonsport prägte so manchen.
Einen Ruhestand kannte er nie. Als Pensionär wirkte er zuletzt auf kommunal-politischer Ebene in Bremerhaven. Privat hatte er noch so vieles vor. Es war ihm nicht vergönnt.
Mit Charlys Tod habe ich einen guten und verlässlichen Freund verloren. Vergessen werde ich ihn nie.
badminton.de ehrte Charly Helmdach im Jahr 2006 in der damaligen Rubrik Badmintologie.
Bei blv-nrw.de findet sich ein Beitrag zum 70. Geburtstag.

* 5.1.1939 † 1.12.2014 Verkörperte über Jahrzehnte den Badmintonsport auf der Insel Föhr: Europameister O60 "Siggi" Duschke. Foto: Horst Rosenstock

Erfolgreicher Altersklassenspieler
Fit bis ins hohe Alter: Siegfried Dutschke verstorben
(7.12.14 HR) Im Alter von 75 Jahren verstarb am 1. Dezember 2014 Siegfried Dutschke vom Wyker Turnerbund. Der "Mann von der Insel", wie er oft genannt wurde, war einer der erfolgreichsten Altersklassenspieler im Deutschen Badminton-Verband. Seit Gründung der Altersklassen-Meisterschaften im DBV war er immer mit dabei und gewann hier von 1988 bis 2012 in den Altersklassen O48 bis O70 siebzehnmal den Titel eines Deutschen Meisters, zahlreiche Podestplätze kamen noch dazu.
Noch in diesem Jahr gewann er die Bronzemedaille im Herrendoppel der Altersklasse O70 in Berlin. Zahlreiche Titel in seinem Landesverband Schleswig-Holstein und bei den Norddeutschen Altersklassen-Meisterschaften stehen weiterhin in seinem Rekordbuch.
Bei Europa– und Weltmeisterschaften der Altersklassen war Siegfried Dutschke ebenfalls sehr erfolgreich. 2002 gewann er die Europameisterschaft im Herreneinzel der Klasse O60 in Radebeul, 1997 gewann er Silber im Herreneinzel und Bronze im Herrendoppel in der Klasse O55, 1999 die Bronzemedaille in O55 und 2001 in O60, jeweils im Herreneinzel. Bei der Weltmeisterschaft 2003 gewann er die Bronzemedaille im Herrendoppel O60:

1980 gründete "Siggi" Dutschke, der als Diplom-Sportlehrer am Gymnasium Föhr direkten Zugang zu Schülern hatte, unter dem Dach des Wyker Turnerbundes die Badminton-Abteilung des WTB und machte der Jugendsparte über die Jahre zu einer der erfolgreichsten im Schleswig-Holsteinischen Badminton-Verband. 1984 schaffte er es dabei, sich mit seiner U14-Mannschaft als Norddeutscher Meister für die Endrunde der Deutschen Mannschaftsmeisterschaft zu qualifizieren. 1988 richtete er die Veranstaltung sogar auf seiner Insel aus. 
Siehe Bericht im nordfriesischen Insel-Boten vom 17. Oktober 2013: Ein ungeahnter sportlicher Höhenflug.

Mit 75 Jahren verstorben: Alfred Unruh (li) im Jahr 2008 bei der Verleihung der Ehrenplakette des Landesverbandes wegen besonders hervorragender Verdienste um den Badmintonsport. Foto: BLV NRW

Der ehemalige NRW-Funktionär Alfred Unruh verstorben
28 Jahre lang organisierte der Essener im Landesverband den Spielbetrieb mit
(13.11.14 HR) Im Alter von 75 Jahren, verstarb am 12. November Alfred Unruh aus Essen.
Alfred Unruh muss man als die Seele des nordrhein-westfälischen Traditionsvereins BG Essen - heute OSC BG Essen-Werden - bezeichnen, wo er zeitlebens als Funktionär und Spieler aktiv war. Der engagierte Sportler setzte sich immer für seine Sportfreunde ein, so war er 28 Jahre lang Beisitzer im damaligen Spielausschuss des Badminton-Landesverbandes Nordrhein-Westfalen. 1969 und von 1978 bis 2004 gehörte er diesem Gremium an.
Betreuung der NRW-Ranglistenturniere und zusammen mit Klaus Bauer, die Aufsicht bei den Altersklassen-Meisterschaften waren unter anderem seine Aufgaben. Auch aus dem Bezirksausschuss Nord I, war er nicht wegzudenken, von 1976 bis zu seinem Tode gehörte er diesem Ausschuss an.
Für seien nimmermüden Einsatz für den Badmintonsport erhielt er 2006 die Ehrennadel des Deutschen Badminton-Verbandes (DBV), sein Landesverband NRW (BLV-NRW) verlieh ihm 1980 die Verdienstnadel in Silber und 1999 diese in Gold. Im Jahr 2008 ehrte ihn der BLV-NRW mit seiner Ehrenplakette.

So schaut Elternglück aus. Foto: Privat

Jona Tzschoppe ist da
Nachwuchs im Trainerkreis
(12.7.14) NRW-Landestrainer Benny Tzschoppe und Ehefrau Britta geb. Schocke freuen sich über Nachwuchs. Am 4. Juli kam der kleine Jona (Foto Mitte) zur Welt. Die Geburt im Krankenhaus von Dinslaken verlief nach Auskunft von Mutter Britta ohne Komplikationen. Bis in die letzten Wochen vor der Geburt war sie noch als Referentin in der NRW-Trainerausbildung und als Trainerin der Gehörlosennationalmannschaft im Einsatz. Und Historisches hat der kleine Jona auch schon miterlebt. Die Eltern werden ihm im späteren Leben immer erzählen können, dass er bei dem legendären 7:1 der Fußballnationalmannschaft gegen Brasilien dabei gewesen ist und mit ihnen auf dem Sofa gelegen hat. Benny: "Hoffentlich können wir ihm dann erzählen, dass er ein Weltmeisterbaby ist."

Carola Bott ruft auf: Spendensammlung durch Shirt-Versteigerung
(24.12.13) Nationalspielerin Carola Bott berichtet von einer Spendensammelaktion, an der sich auch drei Badmintonspielerinnen beteiligen. Unterstützt werden soll eine Schulfreundin, die 2012 an Krebs erkrankt ist. Sie schreibt: "Wir sammeln Spenden, damit Cettina die Fahrt-, Arzt-, Krankenhauskosten sowie Kosten für Alternativtherapien und Medikamente bezahlen kann. Cettina ist 29 Jahre alt und hat einen 3-jährigen Sohn, beide wohnen in Reinheim im Odenwald. Cettinas Sohn Vito besucht seit kurzem den Kindergarten und wird während Cettinas Abwesenheit liebevoll von den Großeltern versorgt. Nach etlichen Operationen und vielen Hoch und Tiefs gibt es nun neben der Schulmedizin noch die Möglichkeit, Cettinas gesundheitlichen Zustand über eine alternative Therapieform außerhalb der Schulmedizin zu verbessern. Damit die Kosten für diese Therapie finanziert werden können, sammeln wir Geldspenden."

Hier geht es zur Facebookseite von Cettina.

Carola Bott, Juliane Schenk und Fabienne Deprez habe jeweils ein handsigniertes Shirt zur Verfügung gestellt, das bei Ebay ersteigert werden kann.
Hier geht es zur Versteigerungsübersicht. Geboten werden kann bis kommenden Samstag bzw. Sonntag.

Badmintonfotograf Preben B. Søborg verstorben
Der weiße Bulle mit den langen Brennweiten
(13.11.13 MK) Preben B. (Benny) Söborg, Dänemarks bekanntester Badmintonfotograf ist am 11. November im Alter von 70 Jahren verstorben. Über Jahrzehnte hinweg hat er das dänischeTop-Badminton begleitet. Da die dänischen Stars von Morten Frost über Camilla Martin, Poul-Erik Hoyer bis zu Peter Gade auch in der dänisches Öffentlichkeit Medienpräsenz haben, war er einer der wenigen Fotografen, die auch einen gesicherten kommerziellen Absatzmarkt für Badmintonfotos hatte. Er war Inhaber der Agentur SPORTS FOTO und hatte neben Badminton auch andere Sportarten, wie etwa den Radsport und die Leichtathletik als Schwerpunkt.
Begonnen hat Söborg 1972 seine Karriere bei den Olympischen Spielen in München, dort beendete er aber seine Arbeit nach den Terroranschlägen. Unvergessen seine Freude, als es ihm gelungen war, vom Weltverband 1992 die Exclusivrechte für die Fotos der Olympiapremiere von Badminton in Barcelona zu erwerben. Und unvergessen auch das Foto, bei dem sich Hoyer bei den Olympischen Spielen in Atlanta das Hemd zerreist.
Söborg folgte als prominentester Badmintonfotograf auf Lous Ross, der in den sechziger Jahren begonnen hatte, Badminton umfassend fotografisch zu dokumentieren. Kameratechnisch war er auf dem Stand seiner Zeit und ihm gelangen bereits in der Zeit vor der Digitalfotografie spektakuläre Aktionfotos von gestochener Schärfe.
Mit seinen weißen Haaren, seinem weißen Bart und seinen langen Objektiven war er über viele Jahre bei den großen Badmintonturnieren vertreten und wusste sich dort mit seiner imposanten Gestalt - er war in jungen Jahren Speer- und Hammerwerfer - auch immer einen guten Platz zum Fotografieren zu sichern. Verstorben ist er im Krankenhaus von Hvidovre. Im vergangenen Jahre musste er miterleben, wie seine zweite Frau Birgitte mit nur 51 Jahren an Krebs verstarb. Preben Söborg hinterlässt vier Kinder.
Sein Sohn Mikkel schreibt zum Tod des Vaters: "He passed away monday due to his enlargened heart, which only pumped at 20%. This caused other disfunctions in his body. His wife Birgitte also passed away two years ago, and he never really got over that. We are four children. My fathers funeral will be on Tuesday 19, 11 o'clock in Frederiksberg Kirke in Copenhagen."

Badminton Europe hat zwei spektakuläre Söborg-Fotos bei facebook gepostet.
Badminton Denmark zum Tode von Söborg.

Preben Søborg (re) bei der WM 1993 mit badminton.de-Fotograf Edwin Leung (Mitte) und Sohn Mikkel. Foto: Leung
Prebens Sun Jun war Titel der Badminton Sport.
Mit den Stars auf Du und Du: Preben zeigte Camilla Martin und Peter Gade im Jahr 2000 bei einer Weihnachtsfeier, die unter dem Dresscode Grease stand.

Der erste Präsident des Deutschen Badminton-Verbandes Dr. Hans Riegel ist im Alter von 90 Jahren verstorben 
(15.10.13) Lesen Sie: DBV-Gründungspräsident Dr. Hans Riegel verstorben.

* 21. November 1927 † 31. August 2013

Günther Pax verstorben
Der "Vater der Schiedsrichter" in NRW wurde 85 Jahre
(3.9.13 HR) Am 31. August verstarb im Alter von 85 Jahren Günther Pax, einer der verdienstvollsten Funktionäre im deutschen Badmintonsport.
Der Monheimer war von 1972 bis 1998, also 26 Jahre lang, Beisitzer im Schiedsrichterausschuss des Deutschen Badminton-Verbandes und dort lange Zeit für den Schiedsrichtereinsatz, insbesondere in den Bundesligen verantwortlich.
In seinem nordrhein-westfälischen Landesverband war er sogar 41 Jahre als Funktionär tätig. Er war zwischen 1957 und 1998 Bezirkswart Süd I, NRW-Sportwart und Spielausschussbeisitzer, Geschäftsführer des Verbandes und Vorsitzender des Schiri-Ausschusses.
Im Jahr 1956 gründete er seinen Verein, den 1. BC Monheim, der damit einer der ältesten Badmintonclubs in NRW ist. 1972 war Günther Pax als Schiedsrichter Teilnehmer der Olympischen Spiele von München.
Für seinen außergewöhnlichen Einsatz für den Badmintonsport wurden ihm zahlreiche Auszeichnungen überreicht. So erhielt er von der Badminton World Federation 2006 den Meritorious Service Award. Der Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen zeichnete ihn im Jahr 2000 mit der NRW-Sportplakette aus.
Der Deutsche Badminton-Verband, verlieh ihm 1963 die Ehrennadel und 1978 den DBV-Ehrenring. Sein Heimatverband NRW ehrte ihn mit den Verdienstnadeln in Silber und Gold, dem Ehrenring und ernannte ihn im Jahr 1999 zum Ehrenmitglied.
Im beruflichen Leben war der Städtische Baurat a. D. von 1949 bis 1989 Leiter des Tiefbauamtes der Stadt Monheim am Rhein.
Mit seiner Ehefrau Annemarie und der Familie trauen die Badmintonfreunde um den beliebten Funktionär, insbesondere sicher in seiner Heimat Monheim und im Landesverband NRW, wo er auch der „Vater der Schiedsrichter“ genannt wurde.

Badmintontrainer Dirk Gerhards freut sich auch auf deutsche Gäste. Foto: privat

Badmintontrainer und Reiseveranstalter Dirk Gerhards mailt Angebot
Patagonien im deutschen Winter
(8.8.13) Deutschlands Badmintonspeerspitze in Argentinien Dirk Gerhards hatte bei seinem Deutschlandbesuch im Mai (siehe untere Meldung vom 19.6.13) angekündigt, eine Reiseangebot für eine Argentinienrundreise zusammenzustellen. Dies ist jetzt fertiggestellt. Er schreibt dazu: "Kaum zurueck ging es auch schon mit der Wintersaison los, die bis jetzt sehr gut aber auch sehr arbeitsintensiv verlaufen ist. Unser Gasthaus war und ist noch sehr gut besucht und auch ich als Reiseleiter mit meinem Kleinbus war viel ausser Haus. Andererseits sind die eingeholten Angebote fuer unsere Sommersaison 2013/14 nur sehr schleppend eingegangen, weil mit unserer laufenden Inflation und die dazu kommenden Senatswahlen im Oktober alles auf Abwartekurs ist. Aber jetzt steht alles auf festen Fuessen. Das angebotene Programm ist ein guenstiges Basisprogramm mit den meisten Hoehepunkten Patagoniens. Es ist gemischt als Gruppentour, Individualtourismus und Selbstfahrertour und denke ist fuer jeden sehr attraktiv."
Und wer auch in Patagonien nicht aufs Badminton spielen verzichten will, für den hat er sogar eine Lösung: "In Bariloche ist der einzige Badmintoncourt in Argentinien zum Anmieten vorhanden. Dort kann wer moechte, spielen. Selbstverstaendlich gehen der Court oder auch eine Trainerstunde auf meine Kosten."
Hier ist das Reiseangebot abzurufen.

Britta muss ab jetzt ihren Namen vermutlich schon mal häufiger buchstabieren: Benny und Britta Tzschoppe. Foto: privat

Hochzeit in der Trainerszene
Benny und Britta jetzt auch amtlich ein Paar
(6.7.13) Hochzeit in der nordrhein-westfälischen Trainerszene. NRW-Landestrainer Benny Tzschoppe und Trainer-Ausbilderin Britta Schocke haben sich gestern im Schloss Oberhausen standesamtlich trauen lassen. Oder, wie sie es in ihrer Hochzeitskarte formulieren: "Nach 4554 Tagen wilder Ehe wird unser Verhältnis legalisert."
Benny ist studierter Informatiker, Britta Gesamtschullehrerin für Englisch und Sport. Beide haben die A-Lizenz 2010 erworben.
Die Trauung fand im Familienkreis statt. Eine Feier für die zahlreichen Freunde der beiden gibt es erst in zwei Wochen. Auf eine Hochzeitsreise muss das Paar allerdings verzichten.  Es sei denn, sie betrachten die Reise mit der deutschen Gehörlosenmannschaft zu den Deaflympics nach Sofia als eine solche. Dort sind die beiden vom 26. Juli bis 4. August als Trainer im Einsatz. Und vorher gibt es in der kommenden Woche noch einen Vorbereitungslehrgang. badminton.de sagt: Herzlichen Glückwunsch.

Badmintontrainer betreibt Reiseunternehmen am Fuß der Anden: Dirk Gerhards freut sich auch auf deutsche Gäste. Foto: privat

Badmintontrainer Dirk Gerhards auf Deutschlandbesuch
Deutscher Einwanderer hilft mit beim Aufbau von Badminton in Argentinien
(19.6.13) 1993 machte Dirk Gerhards die Trainerlizenz B und arbeitet einige Jahre als hauptamtlicher Badmintontrainer im Sportpark Landwehr in Solingen. Gespielt und als Jugendtrainer gearbeitet hat er lange Jahre im Solinger Club Merscheider TV. Er erinnert sich gern an diese Zeit: „Damals habe ich auch mal zwei Jahre mit dem derzeitigen Chefbundestrainer Holger Hasse in einer Mannschaft gespielt. Es hat mich nicht überrascht, als ich erfahren habe, dass er jetzt Cheftrainer ist.“
Schon in jenen Jahren packte ihn zwischendurch immer wieder das Fernweh und er bereiste viele Länder der Erde. Dabei lernte er auch seine Frau Adriana kennen. Die beiden lebten zunächst für einige Jahre abwechselnd in Solingen und Argentinien. 2005 aber wechselten sie fest zu den Schwiegereltern nach Argentinien. Dort leben sie seither mit ihren mittlerweile drei Kindern. Zurzeit befinden sich alle fünf auf Heimaturlaub. Dirk: „Wir kommen alle zwei bis drei Jahre mal. Es ist immer wieder schön, meine Eltern, Geschwister und alten Freunde zu sehen. Leider sind unsere diesjährigen Reisepläne dem Hochwasser zum Opfer gefallen. Ich wollte mit meiner Frau auch nach Prag und Breslau. Das mussten wir leider streichen.“
Pionier des Badminton
Dem Badmintonsport ist Dirk auch in Argentinien verbunden geblieben. „Fast wäre ich für Argentinien sogar für die WM 2001 in Sevilla gespielt. Qualifiziert hatte ich mich, aber der Verband hatte kein Geld. Die interne Qualifikation war allerdings nicht schwer, das Niveau damals war etwa mit der deutschen Verbandsliga gleichzusetzen.“
Mit der in Argentinien lebenden Engländerin Catherine Pearce ist Dirk trotz seiner mittlerweile 41 Jahre amtierender Argentinischer Meister im Mixed.
Aber insgesamt sei der Leistungsstand in den vergangenen Jahren doch gestiegen, beteuert Dirk. Dass er noch höher wird, daran arbeitet er mit: „Da wo ich wohne, in San Carlos de Bariloche, haben wir im letztem Jahr einen Badmintonclub gegründet. Insgesamt haben wir damit neun registrierte Badmintonclubs – in ganz Argentinien!“
Die Entfernungen zwischen diesen Clubs reichen in andere Dimensionen, als wir sie in Deutschland kennen: „Der nächste ist 300 Kilometer entfernt, der übernächste 440. Bis zum weitesten sind es 3000 Kilometer. Wir haben im Jahr vier nationale Turniere, bei denen sich alle treffen sollten. Dort spielen dann jeweils alle Altersklassen von U11 bis zu O45.“
Dirks Traum ist, es einen seiner Jugendlichen zu den Olympischen Spielen nach Rio zu bekommen. „Das ist zwar schwierig, aber durchaus möglich. Man muss sich ja Ziele setzen. Der beste meiner Schützlinge ist jetzt 17 und in seiner Altersklasse die Nummer zwei im Land. Wir werden jedenfalls alles tun, was uns möglich ist. Immerhin ist er leistungsmäßig dabei, mich zu schlagen und ich bin Nummer vier in Argentinien im Herreneinzel.“
Dann schmunzelt er: „Vielleicht treffen Holger Hasse und ich uns ja in Rio beim olympischen Turnier...“
Trainiert wird dreimal in der Woche. „Zweimal davon müssen wir uns mit der ganzen Trainingsgruppe in unserer Sporthalle ein Feld teilen. Samstags haben wir dann für unseren Club, der aus etwa 20 Leuten besteht, für zwei Stunden vier Felder.“
Sorgen bereiten ihm die benötigten Badmintonutensilien: „Sportbekleidung ist natürlich kein Problem, aber die speziellen Badmintonartikel wie Schläger und Bälle sind kaum zu bekommen. Dafür gibt es keinen Handel.“ 
Organisiert Reisen in Patagonien
Beruflich betreibt Dirk gemeinsam mit Ehefrau Adriana eine Reiseunternehmen und ein Gasthaus in Llao Llao bei San Carlos de Bariloche. Die 140 000-Einwohner-Stadt, die über einen Flughafen verfügt, liegt 1600 km von Buenos Aires entfernt in einem Nationalpark auf Fuße der Anden.
„Wir leben in der bekanntesten Seenregion Argentiniens. Von uns aus kann man wunderbare Naturerlebnisse habe“, schwärmt Dirk Gehards über seine neue Heimat. Für internationale Gäste organisiert er Rundreisen nach dem Baukastenprinzip. Stützpunkt ist sein Gasthaus „Hosteria Katy“, das auch über Gästezimmer verfügt.
Infos über das Unternehmen, über mögliche Aktivitäten und Vorschläge für Touren und Reiserouten finden sich auf seiner Website www.gringospatagonia.com.

DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst hielt die Laudatio im Schloss Benrath in Düsseldorf
Jugendnationalspieler Mark Lamsfuß erhielt Förderpreis de Senioren-Union NRW
(10.5.13) 5000 Euro als Zuschuss für die weitere sportliche Karriere. Darüber kann sich der zweifache Bonzemedaillengewinner bei der Jugend-EM in Ankara Mark Lamsfuß (19) freuen.
Der Geldbetrag ist mit dem Förderpeis für sportlichen Nachwuchs verbunden, der alljährlich von der Senioren-Union NRW vergeben wird. Unterstützt wurde die Verleihung durch die Sportstiftung NRW, von der auch der Vorschlag kam, Mark Lamsfuß zu fördern. Mit dem Preis will die Altersorganisation der CDU nach eigenen Angaben junge Leute bei ihrer weiteren Karriere als Hochleistungssportler unterstützen. Mark Lamsfuß wird im Sommer zum Olympiastützpunkt der Herren nach Saarbrücken wechseln und an der dortigen Uni gleichzeitig Wirtschaftsingenieurwesen studieren.
Die Preisverleihung fand am 9. Mai im Ostflügel des Schlosses Benrath im Düsseldorfer Süden statt. Etwa 80 Gäste waren gekommen.
Als Laudator hatten die Veranstalter den Präsidenten des DBV Karl-Heinz Kerst gewonnen. Er war neben Armin Laschet, dem Landesvorsitzenden der CDU in Nordrhein-Westfalen der zweite Hauptredner der Verleihungsfeier. Karl-Heinz Kerst: "Die Veranstaltung im Schloss Benrath fand in einem schönen Ambiente statt und war gut organisiert. Der offizielle Teil war mit knapp anderthalb Stunden vom Zeitablauf her angemessen."
Lesen Sie...
...bei rundschau-online vom 7.5.2013: Preis für Mark Lamsfuß.
...bei senioren-union-nrw.de vom 8.5.2013: Sportförderpreis 2013 verliehen.

Die Laudatio hielt DBV-Präsident Karl-Heinz Kerst.
Glückwünsche vom Landesvorsitzenden der CDU NRW Armin Laschet.
Mark Lamsfuß bei seiner Dankesrede.
Schloss Benrath in Düsseldorf bot einen stilvollen Rahmen für die Verleihung. Fotos: Andreas Lamsfuß

DBV-Gründer Dr. Hans Riegel wurde neunzig
(13.3.13) Der Bonner General-Anzeiger hat in einem großen Artikel den Bonner Unternehmer Dr. Hans Riegel gewürdigt, der am 10. März 90 Jahre alt wurde. Der Inhaber und immer noch aktive Chef des Süßwarenunternehmens HARIBO (HAns RIegel BOnn) hat vor mittlerweile über 60 Jahren mit seinem Bruder Paul den Badmintonsport aus Dänemark nach Deutschland gebracht. Er wurde 1953 bei der DBV-Gründung zu dessen erstem Präsidenten gewählt. Bis 1962 hatte er das Amt inne. Auch sportlich war er erfolgreich. Zwischen 1953 und '55 war er dreimal Deutscher Meister im Doppel und Mixed.
Hier ist der Bericht des GA "Der alte Mann und der Bär" vom 9. März 2013 abzurufen (pdf).

Die 26-fache National-spielerin Carola Bott...
...mit Karl Gladbeck von Teamsport-reisen. Fotos: TSR/R. Sari

Die Firma  TR Teamsportreisen aus Kleinostheim unterstützt Nationalspielerin
Carola Bott hat einen neuen Partner
(15.11.12) Die Firma TR Teamsportreisen GmbH & Co.KG ist neuer Partner von Nationalspielerin Carola Bott. Die 28-Jährige, die in der Bundesliga für BV Gifhorn spielt, und die Sportreiseprofis aus Kleinostheim bei Aschaffenburg unterzeichneten am vergangenen Wochenende einen entsprechenden Vertrag.
„Wir freuen uns, dass wir mit Carola eine junge und erfolgreiche Sportlerin aus der Region unterstützen können“, so Teamsportreisen-Vertriebsleiter Karl Gladeck zur Partnerschaft mit der gebürtigen Aschaffenburgerin. Auch Bott ist von ihrem neuen Partner überzeugt: „ Als Leistungssportlerin bin ich viel unterwegs und freue mich, nun mit Teamsportreisen den richtigen Partner für die komplette Organisation meiner Reisen gefunden zu haben. Somit kann ich mich voll auf den Sport konzentrieren.“
Zuletzt gewann Carola - 2007, 2009 und 2011 jeweils Dritte bei der Deutschen Meisterschaft - im Oktober mit der Kroatin Stasa Poznanovic das Doppel bei der Internationalen Meisterschaft von Ungarn

Der Solinger war zehn Jahre Beisitzer im Bundesliga-Ausschuss
Jörg Kraft verstorben
Von Horst Rosenstock

(27.9.2012) Am 21. September 2012 verstarb nach schwerer Krankheit Jörg Kraft im Alter von 71 Jahren. Jörg Kraft gehörte seit 1974 der Badmintonabteilung des Solinger Vereins Ohligser TV (OTV) an. Hier engagierte er sich schon 1981 als 2. Vorsitzender und übernahm bereits damals Aufgaben um die 1. Mannschaft. Nach einer Pause aus beruflichen Gründen begann er 1998 wieder mit der Vorstandsarbeit in der Badmintonabteilung des OTV – zunächst als Pressewart, dann als 2. Vorsitzender, bevor er ab 2002 die Abteilung als 1. Vorsitzender übernahm und diese bis vor einigen Monaten führte. Viele Jahre betreute er die Bundesliga-Mannschaft des Ohligser TV, die von 1988 bis 2005 der 2. Bundesliga angehörte. Im DBV übernahm Jörg Kraft als Beisitzer im Ausschuss für Bundesligaangelegenheiten Verantwortung für die Belange der Bundesliga-Vereine. Zehn Jahre, von 2002 bis 2011, bekleidete er dieses Amt und war für alle stets ein guter Freund und Berater, wie der Ausschuss-Vorsitzende Arno Schley in seinem Nachruf betonte. Mit seiner Frau Monika und seinem Sohn Dirk und den Familien trauern die Badmintonfreunde um den beliebten Sportsmann.   

  

Geehrter Horst Rosenstock (v.r.) mit Ute Schäfer (Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen), Ruth Hein (Geehrte, die wie Horst Rosenstock aus Solingen kommt), Walter Schneeloch (Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen) und...
...Ulrich Schaaf, dem Präsident des Badminton-Landesverbandes NRW. Fotos: CP

Der frühere Bundesliga-Spielleiter und Multi-Funktionär wurde mit der höchsten Sportauszeichnung seines Heimat-Bundeslandes geehrt
Horst Rosenstock erhielt die Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen
Von Claudia Pauli
(30.1.12) Große Ehre für Horst Rosenstock: Der derzeitige DBV-Präsidiumsbeauftragte „Ehrungen“ und „Bibliothek/Archivwesen" sowie Referent für Archivwesen im Landesverband Nordrhein-Westfalen wurde am 22. Januar 2012 im LVR-Industriemuseum in Oberhausen mit der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. Die Ehrung nahm Ute Schäfer, Ministerin für Familie, Kinder, Jugend, Kultur und Sport des Landes Nordrhein-Westfalen, vor.

„Nordrhein-Westfalen ist ein starkes Sportland, vor allem durch die vielen Menschen, die sich ehrenamtlich in Vereinen engagieren. Sie als Träger der Sportplakette sind wichtige Vorbilder. Ihr Tun zieht oft andere nach mitzumachen. Als Landesregierung wollen wir Sie weiterhin in Ihrem Engagement unterstützten“, sagte Ute Schäfer.

Auch Walter Schneeloch, Präsident des Landessportbundes Nordrhein-Westfalen (LSB NRW), unterstrich in seinem Grußwort die besondere Wirkung, die der Einsatz der Geehrten hat: „Die Verleihung der Sportplakette ist ein ganz besonderer Termin, an dem ich immer sehr gerne teilnehme – unter anderem, weil ausgewählte Menschen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen, die durch ihre besonderen Verdienste im Ehrenamt Vorbilder für viele Menschen sind. Sie übernehmen unbezahlt bzw. gegen eine geringe Aufwandsentschädigung entscheidende Aufgaben für das Gemeinwohl und übernehmen damit Verantwortung für sich selbst und die Gesellschaft. Für Ihr Engagement und Ihre Hingabe im Handeln möchten wir uns bei Ihnen bedanken.“ 
Der LSB-Präsident fuhr fort: „Unsere Gesellschaft lebt von Menschen wie Ihnen, die sehen, wo sie gebraucht werden, und dann dort aktiv werden. Ihr ehrenamtliches Engagement ist nicht selbstverständlich! Nehmen Sie daher die Sportplakette als kleines Zeichen einer großen Anerkennung in Empfang!“

Die Laudatio für Horst Rosenstock lautete wie folgt: „Horst Rosenstock, Solingen, bestritt für den STC Blau-Weiß Solingen weit über 500 Mannschaftsspiele im Badminton. Seit 1966 bis heute engagiert er sich als Spielausschussbeisitzer beim Badminton-Landesverband NRW; zwischen 1967 und 1971 übernahm er den Vorsitz des Spielausschusses. Seit 2002 arbeitet Horst Rosenstock zusätzlich als Referent für besondere Aufgaben und als Beisitzer im Öffentlichkeitsausschuss. Seit 2004 widmet er sich als Archivar darüber hinaus der Aufarbeitung der Badmintongeschichte. Zwischen 1982 und 2005 wirkte Horst Rosenstock als Spielausschussbeisitzer beim Deutschen Badmintonverband. Ab 1992 bekleidete er für fünf Jahre das Amt des Beisitzers im Bundesligaausschuss und seit 2001 engagiert er sich nun als Beisitzer im Sonderausschuss des DBV. Horst Rosenstock wurde für seine ehrenamtlichen Leistungen mehrfach geehrt. So erhielt er unter anderem 1992 die Ehrenplakette des DBV und 1996 den Ehrenring des Badminton-Landesverbandes NRW. Darüber hinaus wurde Horst Rosenstock 2001 mit dem IOC-Diplom für herausragendes ehrenamtliches Engagement im Sport geehrt.“

Horst Rosenstock ist der insgesamt achte Träger der Sportplakette des Landes Nordrhein-Westfalen aus dem Landesverband NRW. Vor ihm waren Siegfried Maywald (Bonn, 1981), Hans Offer (Solingen, 1994), Horst Boldt (Oberhausen, 1998), Günther Pax (Monheim, 2000), Herbert Manthey (Mülheim an der Ruhr, 2004), Hans-Hermann Drüen (Duisburg, 2006) und DBV-Ehrenmitglied Klaus Walter (Ratingen, 2009) damit ausgezeichnet worden.


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